DE1520278A1 - Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen Molekulargewichts - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen MolekulargewichtsInfo
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Description
6. August 1969
W. 11200/62 11/DM/Loe P 15 20 278.5
Monsarito Company
St. Louis, Missouri, (Y.St.
St. Louis, Missouri, (Y.St.
Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen Molekulargewichts.
Es besteht ein wachsendes Interesse an Mischpolymerisaten
niedrigen Molekulargewichts aus Maleinsäuremonomeren, wie Maleinsäureanhydrid, Maleinsäure und Halbestern der Maleinsäure.
Insbesondere besteht ein zunehmendes Interesse an Mischpolymerisaten aus Styrol und Maleinsäureanhydrid mit
Molekulargewichten von weniger als 1oooo. Bisher ist es zur Herstellung solcher Mischpolymerisate niedrigen Molekulargewichts
aus MaMnsäuremonomeren nötig gewesen, solche
009822/18
Νθϋβ üHtertaOen |Art7|1At*2Nr.1
Mischpolymerisate durch Lösungspolymerisationsverfahren, die verhältnismäßig kostspielig sind, zu bereiten. Es wäre
wünschenswert zur Herstellung solcher Mischpolymerisate niedrigen Molekulargewicht? aus Maleinsäuremonomeren andere
nicht kostspielige Verfahren technisch zur Verfügung zu haben, und insbesondere wäre es wünschenswert, ein Massen- oder
Blockpolymerisationsverfahren zur Herstellung solcher Mischpolymerisate niedrigen Molekulargewichts 'verfügbar zu haben.
Ein Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines neuen Verfahrens zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen
Molekulargewichts aus Maleinsäuremonomeren.
Ein v/eiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines neuen Massen-oder Blockmischpolymerisationsverfahrens
zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen Molekulargewichts aus Maleinsäuremonomeren.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen Molekulargewichts durah Blockpolymerisatian
von einem molaren Anteil "raa Maleinsäure,
Maleinsäureanhydrid, Halbestern aus Maleinsäure und einem einwertigen Alkohol mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder
Mischungen davon mit ein bis zwei molaren Anteilen eines mit dem Maleinsäuremonomeren mischpolymerisierbaren Vinylidenmonomeren
in Gegenwart eines Katalysators, wobei dem auf eine Temperatur von wenigstens 1oo°C erhitzten Maleinsäuremonoraeren
unter Rühren das Vinylidenmonomere mit einer Geschwindigkeit von höchstens dem 5-fachen der Geschwindigkeit,
009822/1843
mit welcher das zugesetzte Vinylidenomonomere polymerisiert wird, zugegeben wird und in der Realctionsmischung während
der Zugabe des Vinylidenmonomeren mindestens o,5 Gew.-%
eines freie Radikale erzeugenden Polymerisationsinitiators, bezogen auf das zugesetzte Vinylidenmonomere,vorhanden sind,
ist dadurch gekennzeichnet, daß man während der Zuführung des Vinylidenmonomeren in der Reaktionsmischung wenigstens
o,5 Gew.-% eines Molekulargewichtsreglers der allgemeinen Formel
.R'
R = C
R = C
worin R einen cyclischen organischen Rest, an welchen =CR'R" an ein Kohlenstoffatom eines alicyclischen mindestens
4-gliedrigen Ringes gebunden ist, und R1 und R" unabhängig
Wasserstoff oder einen Alkylrest darstellen, bezogen auf das zugesetzte Vinylidenmonomere, aufrechterhält.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen
näher veranschaulicht. Teil- oder Mengenangaben sind auf Gewichtsbasis bezogen.
In ein"mit einem Rührer versehenes Reaktionsgefäß, das mit einem Tropftrichter ausgestattet ist, werden 61
Teile (o,62 Mol) saures Methylmaleat und 1,6 Teile Terpinolen
aingebracht. Die Reaktionsmischung wird auf eine Temperatur von 1050C bis 1080C erhitzt und darauf werden
unter Rühren 66 Teile (o,63 KoI) Styrol, welches darin gelöst 1,6 Teile Terpinolen enthält, o,5 Teile ß-Nitrostyrol,
009822/ 1843
o,7 Teile Benzoylperpoxydund ο,2 Teile di-tert#-Butylperoxyd
zugegeben. Die Zugabe der monomeren Styrollösung zum Maleinsäuremonomeren
erfolgt bei einer langsamen kontinuierlichen Geschwindigkeit während einer Zeitdauer von zwei Stunden, wobei
die Geschwindigkeit der Zugabe des monomeren Styrols etwa das Doppelte der Geschwindigkeit beträgt, mit welcher
das monomere Styrol im Reaktionsgefäß polymerisiert wird.
Die eich ergebende EeakfcionGalschung wird dann in ein verschlossenes
Reakfcionsgefliß übergeführt ur;d swei Stunden,
lens bei 110° bis 130° C und zuletzt 5 Stunden lang bei
130.° C erhitzt. Die spezifische Viskosität einer 15#igen
Lösung der sich ergebenden Mischpolyaerisatiaasse in Methylethylketon
beträgt 7>7· .' '
In ein mit einea Rührer versehenes Gefäß worden
49 Teile (0,5 Mol) Maleinsäureanhydrid^ 86 Teile (0,5 KoI)
saures sek.-Butyl-maleat und 3*0 Teile Terpinolen eingebracht.
Die I'dschung wird auf 100° C erhitzt und es werden
4 Teile (1,0 tfol) Styrol ausatmen mit 1,8 Teilen di-tert.-3ufcyl-peroxyd
und 9,0 Teile Terpinolen allnühlich während
einer Zeitdauer von 2,5 Stunden zugegeben. Die Mischung wird in ein geeignetes ReaktionsgefUß übergeführt, in welches
die Polymerisation bei 100° bis 150° C während weiterer
sieben Stunden beendet wird. Die spezifische Viskosität cinor lS^igcn Lösung der Polynerisatoasse in Kethyläthylketon
betrügt 4,6 und das Kischpolycerisat ist in wässerigem
Aznsonialc vollicon^cn löslich. Die Tatsache, daß das Mischpolymerisat
in v^sserigea Ammoniak vollkornmon löslich ist
^.eigt an, daß das Terpinolen in des Polyoerisatprodukt
BAD ORIQJNAL
chemisch gebunden ist«
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Es wurde die gleiche Arbeitsweise wie in don Beispielen
1 und 2 ait der Abänderung angewendet, daß 7S,4 Teile
Maleinsäureanhydrid, 173 Teile saures Xthylenglykol-nonon-butyleither-maleat
(butyl cellosolve acid maleat) und 51 Teile Terpinolen in das ReaktionsgefUß eingebracht und
ΐββ Teile Styrol und 4,0 Teile dl-tert.-Butylperoxyd den
Maleinsaureiiionomeren allmählich während einer Zeitdauer von
5 Stunden zugegeben werden. Nach Vervollständigung der
Polymerisation wird eine Polymerisatmasse mit einer spezifischen
Viskosität von 1,9 und einem zahlenmäßig mittleren Kolekulargewioht (number average molecular weight) von 1200 '
erhalten· Durch Aufläsen von 40 Teilen des Polymerisats in
22 Teilen von Seigern Ammoniumhydroxyd und 58 Teilen Wasser
wird eine homogene Polymerisatlöaung erhalten. Die Brookfield
Viskosität dieser Lösung betrügt 52 Poise.
70,5 Teile saures sole. -Butyl-maleat, 93*5 Teile saures
2-Äthyl-hexylmaleat, 17 Teile Terpinolen, 85,3 Teile Styrol
und 2,0 Teile di-tert.-Buty!peroxyd werden wie in Boispiel 3
umgesetzt;· Es wird eine Hischpolymorisatmasse mit einer spe~
siflschen Viskosität von 1,7 und einem zahlenn&gig mittleren
Molekulargewicht von 1000 erhalten.
Seispiel 5
98 Teile Maleinsäureanhydrid, 104 Teile Styrol, 1,8 Teile
di-tert.-Butylperoxyd und 10 Teile Terpinolen werden wie
in Beispiel 3 mischpolymerlsiert. Es wird eine Mischpolycierisatmasse
mit einer spezifischen Viskosität von 7*7· erhalten.
0098 22/1843 ■ "
BAD ORIGINAL
-fs.
Dieses Beispiel veranschaulicht, daß mehr als ein ftol
Styrol je Mol KaleinsSuredc-rivat verwendet v/erden kann·
93#5 Teile saures 2-Xthylhc.xylmaleat, 70,5 Teile saures
Isobutylroaleat und 23 Teile Terpinolen werden in einen eilt
einem Rührer versehenen Kessel eingebracht. 119 Teile Styrol (Überschuß 40 KoI-^) und 2,8 Teile di-tert.-Sutylperoxyd
■werden innerhalb von j5 Stunden zugegeben. Die Realctioncaasse
wird insgesamt sieben Stunden lang bei 125° bis 150° C gerührt,
um die Polymerisation zu vervollständigen. Die ΐ-'lcchpolyraerisatmasse
hat eine !spezifische Viskosität von 1,9·
Das Verfahren seraHß der Erfindung wird so ausgeführt,
daB das Maleinsäure- und das Vinylidewaonomer© bei einer
Temperatur von mindestens 100° C (und unterhalb der Zersetaunsstemperatur
des gebildeten Mischpolymerisats) und in Gegenwart von wenigstens dem MindestraaS der besonderen Konzentrationen
eines freie Radikale erzeugenden PolymerisatIons«
initiators und eines Molekulargewichtsreclers einer bestimmten chemischen Art raischpolyrasrlsiert werden. Außerdem ist,
Eiindestens in den Anfangsstufen der Polymerisation, d.h. zu
dQtsi Zeitpunkt, su welches mindestens die ersten 20 Molproaent
des Maleinsäurenionoxßeren polynerisiert sind, das KaleinsUuromononiere
in der Reaktionszone in einem &ro2ea Überschuß über
dera Vinylidenmonoaeren vorhanden. Unter groSera Üborcchu3
v:ird ein aolares Verhältnis von mindestens 5*1 vorstanden.
Anders -aucgedrUckt, die Konzentration des Vlnylidenmononoren
2/1843 sad
im -Rcaktionsfocdiuia ist vcrhältnlsmEßlg niedrig.
Zur Erzielung solcher Reakfcionsbedirigunsen v.ird mindestens
ein wesentlicher Anteil und'vorzugsweise das gesamte
Maleinsäurcconoraere anfänglich in das Reci:tionc£efii3 eingebracht
und auf eine Temperatur von mindestens 100° C erhitzt. Das Maleinsiiuremonomero wird dann gerUhrt und das Vinyildenmonoir.ere
in langsamer ßlclohniStSicer, Ceschtfindickeit ■ zucece-·-
►.en· Insbesondere wird das Vinylidenraonomere der Heaktionszone
in einer Geschwindigkeit zuseceben, die nicht uehr als
das Fünffache der Ceschwindlßlceit, mit welcher das zuceßebene
Vinylidenraonomere polymerisiert. \;lrd# beträgt. Oeiaü'ß einer
bevorzugten AusfUhrun.csform der Erfindung' wird das Vinylidenoonoaero
bei einer Geschwindigkeit zugeceben* die nicht mehr
als das Zweifache der GeschYiindigkeit beträgt, mit welcher
das Vlnylidcnmononere polymerisiert wird und insbesondere bei einer Geschwindigkeit, die in wesentlichen gleich der Ge-.
scliwindiglceit ist, mit welcher das zugegebene Vinylidenraonomere
polynerisiert wird. Die Geschwindigkeit, mit welcher das Vinylidencionomcre der Healctionszone zugefuiirt Mira,
gewährleistet, daß das Maleinsäuremonosere während eines
wesentllchenr Teiles der Polymerisationsreaiction in einen
großen überschu3 über dem VinylideniaonosGren vorliegt.
YiCVJi- die Polymerisation unter Zugabe des Vinylidonconossoren
su dem Kalclnsäuremononeren bei einer Geschwindigkeit
vcrlüuft, die im wesentlichen derjenigen, mit welcher
das zugegebene Vinylldenmonomere polymerisiert viird, ent-
QO9822/1843
BAD ORIGINAL
spricht, findet die gesamte Polymerisation in einem mit
Rührer versehenen Reaktionsgefäß statt· Wenn das Vinylidenmonomere dem Halelnstturemonomeron bei einer Geschwindigkeit zugegeben wird, die größer let als diejenige, bei welcher das zugegebene Vinylldenmonoaere polymerisiert wird,
dann kann die Reaktlonsmleohung, naohdem die Zugabe des
Vinylidenmonooeren beendet 1st, In ein ReaktlonsgefHß ohne
RUhrer übergeführt werden. Wenn eine eolohe Überführung in
Reaktionen fasse vorgenommen wird, wird sie gewuhnlloh ausgeführt, nachdem 20 oder vorzugsweise 50 Moljf oder mehr der
gesamten Monomeren polymerisiert sind·
Die Reaktion wird unter solchen Bedingungen ausgeführt, daß der freie Radikale erzeugende Polynerls&tlonsinitlator
In der Polymerlsatlonsreaktlon in einer Menge von wenigstens
etwa 0,5% und vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,5 bis
10;» und insbesondere 1,0 bis 4,0& bezogen auf das dem
MalelnsBuremonoueren zugegebene Yinylldenaonomere, vorliegt«
Beispiele von freie Radikale erzeugenden Polymerisationsinitiatoren, die verwendet werden können, sindι Benzoylperoxyd, Dl-tert.-butylperoxyd, tert.-Butylhydroperoxyd, Lauroylperoxyd, tert.-Butylperbenzoat, tert.-Butylperaoetat,
Azolsobutyronitrll, Cumolhydroperoxid od.dgl.
Die Reaktion wird auch in Oegenwart einer spezifischen Art an Molekulargesohwindlgkeltsregler (molecular rate
regulator) ausgeführt« der in der Reaktionsmlsohung in einer
Menge von wenigsten« etwa 0,5* und vorzugsweise in einer
009822/18 A 3
.Keng· von wenigsten« etwa 0,5 bis 3Qf und Insbesondere
5 bis 20£* bezogen auf das dea Malelnsttureaonoaoren zugesetitt Vlnylidenaonoaere* vorliegt·
_ Der freie Radikal· erzeugende Polymerisationeinitiator
und der Holekulargewlohtsregler können in die Reaktion onfttngllch slt dea Kalelns&ureaonoatren eingebracht werden,
sie kühnen ,der Polymerisation alt dea Ylnylidenoononeren zugegeben oder In Anteilatngen iwliohtn dessen Zugabe (split
therebetween) lugegebe» werden· Vorzugsweise wird ein wesentlicher Anteil und gegebenenfalls die Oesaataenge des In der
Reaktion benötigten Molekulargewiebtareglere alt dea Kaiein·
sHursaono—ren eingebracht und der freie Radikale erseugende
PolTaerlsatlonalnltlator wird der Fplyaerleationereaktion
alt dea Tinylidenaoooatren lugegeben·
Der bei dea Verfahren gsatJ der Erfindung verwendete
Nolekulargitwlohtsregler entspricht der Itoraeli
». c
In welcher R «Inen cyclischen organischen Rest darstellt an
weloher - CR1R" an ein Kohlenstoffatoa eines elloyellschen
Ringes« der alndestens vier Glieder enthält, gebunden 1st
und R9 und R* unabhlngig aus der Oruppe von Vaseerstof f und
eines Alkylrest auegewMhlt sind.
Beispiele brauchbarer Molekulargewlohteregler sind .
Kethylenoyolobutan, Hethylenoyolopentan, Caryophyllen,
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BAD ORIGINAL
Pulegon, Terplnolen, /3-Terpinen» Pseudolinonen, /3-Phellandron,
l(7)*-4(8)-p-Menthadien, 2»*(8)-p-Menthadien» Sabinen,
/#-Pinen, Camphen, οέ-Fenohen»/^-Fenchen und Mischungen davon»
sowie vitlt ändert Verbindungen» welche den Anforderungen»
der vorstehenden Formel au "entsprechen» genügen» insbesondere
die Verbindungen« in welchen R* und R* der Torael Wasserstoff
oder eine Methylgruppe darstellen·
Die bevorzugten Molekulargewiohtsregler sind cyolisoho
Terpene, die einen seohegliedricen alloyolisohen Ring enthalten» wobei sonooyoliiohe Terpene besonders bevorzugt sind.
ObMOhI solche oyolisohen »trpene In vorteilhafter Weis« in
rom der I« Handel erhlltliehen Terpenstfsohungen verwendet
werden können, wird UblieherWeise bevoraugt, die Verwendung
soloher technischer Terpengeelsche tu vermeiden» in welchen
der Holekulargewiohteregler geoäü der Erfindung duroh ircendwelche wesentliche Mengen anderer Verunreinigungen, Außer
ungesättigten oyolisohen Terpenen» versohautxt ist. Andere
Verunreinigungen können ohne Zerstörung der Wirksamkeit des
Molekulargewiohtsreglers vorliegen» sie können Jedoch unerwünschte Wirkungen» beispielsweise Sohlueen verursaohen· Oe*
wünschtenfalls kennen ander· Arten von Nolekulargewiohtsrog·
krn, wie y^-mtrostyrol und Heroaptane in Verbindung alt den
priaKren Molekulargewiohtsreglem verwendet werden·
Die sur Ausführung des Verfahrens geaäfi der Erfindung
verwendeten Malelnslureaononeren sind auegewählt aus der
Gruppe von Maleinsäureanhydrid, Maleinsäure und Ilalbestern
009822/ 1843
BAD ORIGINAL
von Maleinsäure und einem einwertigen Alkohol mit 1 bis
l8 Kohlenstoffatomen· Typische Beispiele solcher Monomeren umfaocen zusätzlich zu Maleinsäureanhydrid und Maleinsäure,
saures Methylmaleat* saures sek.-Butylraaleat, saures Butyloellooolvemaleat (s. oben), saures 2-Xthylhexylmaleat,
saures Ootadeoylmaleat od.dgl· Gemäß einer AusfUhrungsform
der Erfindung besteht das zu polymerisierend« Maleinstiuremonomere aus einer Mischung von saurem Methylmaleat und
saurem sek.-Butylraaleat, wobei das sekundäre saure Butylmaleat mehr als 50 Gewichts? der Mischung darstellt.
Die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Vinylidenmonomoren können eines der Vinylidenmonomcren sein,
von denen bekannt ist« daü sie mit MaleinsKureraonomeren,
der in dem vorstehenden Abschnitt beschriebenen Art, polymerisieren· Typische Vinylidenmonomere, die verwendet werden
können, umfassen1 Vinylester von organischen und anorganischen
Säuren« wie Vinylacetat, Vinylstearat. Vinylchlorid, aromatische Vinylldenverbindungen, wie Styrol, Vinylnaphthalln
und die aa Ring mit Alkyl oder Halogen substituierten Derivate davon, x.B. Vinyltoluol, Vinylxylol, 2,4-Dlaethylstyrol,
Chlorstyrol, 2,5-Diohlorstyrol, 2-Methyl-4-ohlorstyrol od.dgl.
Vinylalkyläther, wl· Vinylmethylätber, Vinylisobutyläther
od.dgl. heterooyollsoh· Vinylldenverblndungen, wie Vinylpyridin od.dgl· und Mischungen von zwei oder mehreren der
genannten Vinylidenmonoaeren· Wenn das verwendete Vlnylidonmonomer· «inen ataospbJKriaohen Siedepunkt von veniger als
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100° C besitzt, ist es offensichtlich, daß die Reaktion in
einem verschlossenen druokbeständlgen Autoklaven stattfinden DUO.
Das Maleinsäuremonomere und das Vinylidenmonomere werden in einem Verhältnis von 1-2 und vorzugsweise 1-1,5 molaren Anteilen des Vinylidenaonomeren je molarem Anteil des
Maleinsäuremonoraeren verwendet* Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsforra der Erfindung werden das Vinylidenmonomere und das Maleinsäureraonoraere in einem im wesentlichen
äquimolaren Verhältnis verwendet·
In Abhängigkeit von der Reaktionstemperatur» der Konzentration on freie Radikale erzeugendem Polymerisationsinitiator und der Konzentration des Molekulargewichtsreglers
ist es möglich. Mischpolymerisate vom Maleinsäuremonomeren
herzustellen« die ein zahlenmäßig mittleres Molekulargewicht von weniger als 10000 und in einigen Fällen ein Molekulargewicht von bis herab zu 1000 oder sogar weniger besitzen·
Wie bekannt sind Mischpolymerisate aus Maleinsäuremonomeren mit einem Molekulargewicht in diesem Bereich für eine Anzahl
von .Zwecken, insbesondere zur Herstellung von Überzugsmassen brauchbar.
Die bei dem Verfahren gemäS der Erfindung verwundeten
Molekulargewichtsregler enthalten olefinische Ungesättigtheit und es wird angenommen, daß mindestens bis zu einem
Ausmaß das Molekulargewichtsmodifizierungsmittel tatsächlich mit de» Maleinsäuremonomeren und/oder dem Vinyliden-Bonoaeren mieohpolyotrisiert. Dies« Annahn» wird durch die
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. Beobachtung bekräftigt, daß die durch das Verfahren gemäß
der Erfindung erhaltenen polymeren Produkte In wässerigem Ammoniak vollständig löslich sind. Falls irgendeine wesentliche
Menge des Molekulargewichtsreglers in einer freien Form vorhanden wäre, würde er in dem wässerigen Ammoniak unlöslich
sein. So sind die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erhaltenen Produkte wahrscheinlich entweder Terpolymerisate
. aus dem Maleinsäuremonomeren, dem Vinylidenmonomeren und dem
Molekulargewichtsregler und/oder eine Mischung aus (l) einem Mischpolymerisat (interpolymer) aus Maleinsäuremonomeren und
Vinylidenmonomeren und (2) ein Mischpolymerisat aus dem Maleinsäuremonomeren und dem Molekulargewichtsregler. Es ist
auch möglich, daß eine weitere Komponente des polymeren Produktes ein Addukt aus dem Maleinsäuremonomeren und dem Molekulargewichtsregler
sein kann. Die nachstehenden Formeln I und II veranschaulichen die wahrscheinlichsten Strukturen
solcher Addukte, falls der Molekulargewichtsregler aus Terpinolen besteht.
CH-
CH
Il
H -C-
1CE
C--C
H "
H2 0
II
009822/
Claims (1)
- Patentansprüche1. Vorfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten niedrigen Molekulargewichts durch Blookpolymerisation von einem molaren Anteil von Maleinsäure, MaleinsiZureanhydrid, Halbestern aus Maleinsäure und einem einwertigen Alkohol mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Mischungen davon mit ein bis zwei molaren Anteilen eines mit dem Maleinsäure-. monomeren mischpolyraerisierbaren Vinylidenmonomeren in Gegenwart eines Katalysators, wobei dem auf oine Temperatur von we- '· * nigstens 1000C erhitzten Maleinsiiuremonoraeren unter Rühren das Vinylidonsnonomere mit einer Geschwindigkeit von höchstbns dem 5-fachon der Geschwindigkeit, mit welcher das zugesetzte Vinylidenmonojnere polymerisiert wird, zugegeben wird und in der Rcek't ions mischung v;ährend der Zugabe des Vinylidenmonomoren mindestens 0,5 Gev/.-^eines freie Radikale erzeugenden Polymerieation3initiators, bezogen auf das sugosctst© Vinylidenmonomcro,vorhandon sind, dadurch gekennzeichnot, daß man während der Zuführung dss Vinylidonmonomeren in der Hoaktions^ischung ι wenigstens 0,5 Gew.-^ eines Molekulargewieiitsreglers. der allgoßjeinen Formelworin R einen cyclischen organischen Rest, an welchen . X=CR9R" an ein Kohlenstoff atom eines alicyciischen mindestens 4-gliedrigGn Ringes gebunden ist, und R1 und R" unabhängig Uassorstoff oder einen Alkylrest darstellen, bezogen auf das' zugosotzto Vinylidenmonoraoro, aufrechterhält..009822/ 18 A3 'Neue Unterlagen (Art 7 S1 Abs,2 Nr.'i Satz 3 des Xnderungioai. V. 4,9. ^BAD ORIGINALZm. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch Gekennzeichnet, das rarin während der Zucabe dea Vinylidenaononeren die Konzentration des Polyiuerisationsinitiators auf etwa 1,0 bis 4,0 Gew.£> und die des Molekularcewichtsrcclers auf etv;a 3 bis 20 Gcv;.#, beaoßcn auf das dem föaleinsiiuresonozaoren suc;osetzte Vinylidcniaonoi^ore, hält,j5. Verfaiiren nach -Anspruch 1' oder 2, dadurch Gekennzeichnet, da£ man als · Kolelailarsewichtsreclei» Tcrpinolen verwendet.k. Verfahren nach eineni der Ansprüche 1 bis 3, dadurch Gekennzeichnet, daß nan als Kalelnsäureconor.cres I^leinsüureanhydrid, nindestcns oinc-rn Haibester au3 Maleinsäure md einen ein;,;ertic;en Alkohol mit 1 bi3 l8 Kohlenstoff atomen, ein Gemisch aus einem sauren Kcthylmaleat und einea sauren sek.-2utylnaleat oder acn Hulboster aus Kalcinslluro und den Γ^.οηο-n-butyläther von Kthylenclyliol verv:enöct.5. Verfchren nach einea der Ansprüche 1 bis 4, dadurch Gekennzeichnet, daß man als Vinylidenmonoiaores Styrol verwendet.BAD ORIGINAL 009822/ 18 4 3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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|---|---|---|---|---|
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| DE3233776A1 (de) * | 1982-09-11 | 1984-03-15 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Verfahren zur herstellung von copolymerisaten aus monoethylenisch ungesaettigten mono- und dicarbonsaeuren |
-
1962
- 1962-12-27 DE DE19621520278 patent/DE1520278A1/de active Pending
- 1962-12-28 GB GB4878062A patent/GB1026145A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE3042471A1 (de) * | 1980-11-11 | 1982-06-16 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Maleinsaeureanhydridcopolymerisate und ihre herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1026145A (en) | 1966-04-14 |
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