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DE1519800C - Verwendung eines getrockneten oder gebrannten Kieselgur-Granulates als Streumaterial - Google Patents

Verwendung eines getrockneten oder gebrannten Kieselgur-Granulates als Streumaterial

Info

Publication number
DE1519800C
DE1519800C DE1519800C DE 1519800 C DE1519800 C DE 1519800C DE 1519800 C DE1519800 C DE 1519800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kieselguhr
dried
oil
water
substance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Joachim 3380 Goslar Giesicke
Original Assignee
Giesicke Basel Gmbh, Basel (Schweiz)
Publication date

Links

Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung material ein getrocknetes oder gebranntes Kieselgureines getrockneten oder gebrannten Kieselgur-Granu- material, das noch einen Stoff mit geringerem spe-
lates als Streumaterial. zifischem Gewicht enthält, verwendet wird.
Es ist bereits bekannt, zum Binden und Ausfällen Eine derartige granulierte Kieselgur kann in ihrer
von auf Wasser schwimmendem öl ein aus feinkörni- 5 Körnung entsprechend der Stärke der Wandung der gem oder pulverförmigem Material bestehendes Ad- Granulierrolle und des Lochdurchmessers der Perfosorptionsmittel zu benutzen. Dieses Mittel enthält ration auf der Granulierrolle eine Körnung bis 12 mm
freien Kohlenstoff, da das Materialkom aus einem erhalten; durch diese Korngröße besitzen die einzel-
Kern, hauptsächlich aus Siliciumverbindungen mit ■ nen Körner des Kieselgur-Granulates ein ausreichen-
einem Überzug, hauptsächlich aus freiem Kohlen- io des Gewicht, um ein Abtreiben der Körner durch
stoff, besteht, wobei dieser aus freiem Kohlenstoff be- Wind auf dem Boden oder der Wasseroberfläche zu
stehende Überzug auf den Materialkörpern 0,25 bis erschweren, wodurch bereits ein besserer Wirkungs-
1,5 °/o des Materialgewichtes ausmacht. grad erzielt wird. Dieser Wirkungsgrad wird infolge
Weiterhin ist die Verwendung von durch Erhitzen der größeren Oberfläche jedes einzelnen Granulates
aufgeblähten Glimmerarten wie Perlit, unter anderem 15 und der damit verstärkten Aufsaugfähigkeit, die an
als Mittel zum Entfernen von öl, Benzin und ahn- sich schon durch die Verwendung eines stark adsor-
lichen Kohlenwasserstoffen aus Wässern bekannt, bierenden Stoffes wie Kieselgur gegenüber anderen
wobei die Kornfeinheit zwischen 0,06 bis 0,5 mm be- zum gleichen Zweck verwendeten Stoffen besonders
tragen soll. groß ist, noch erheblich'verbessert.
Auch die Verwendung von anschließend an das ao Durch die Beimengung eines Stoffes mit geringerem
Blähen mit einer Silikon-Emulsion besprühten, ge- spezifischem Gewicht kann das Kieselgur-Granulat in
blähten oder abgekühlten Perlit ist bekannt. der gleichen Weise wie für eine Bodenfläche infolge A
Nachteilig ist bei diesen bekannten Mitteln, daß seiner Schwimmfähigkeit auch für Wasseroberflächen
das zum Aufsaugen verwendete Material sehr fein- zum Aufsaugen von öl und Säuren verwendet werden,
körnig ist bzw. pulverförmig sein kann. Hierdurch ist 35 ohne daß seine Aufsaugfähigkeit dadurch vermindert
die Oberfläche jedes Kornes sehr klein, so daß nach wird.
dem Aufsaugen von öl oder Benzin auf der Boden- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines
bzw. Wasseroberfläche ein schmieriger Film entsteht, in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
der schwer zu beseitigen ist. Beim Ausstreuen auf näher beschrieben.
Boden- oder Wasserflächen wird das feinkörnige 30 Jede Granalie 1 ist mit einem Zuschlagstoff geMaterial schon bei geringen Luftbewegungen abge- ringeren spezifischen Gewichts versehen, der z. B. trieben. Auch hat sich herausgestellt, daß die fein- den Granalienkern 2 bildet,
körnigen Adsorptionsmittel ölverunreinigungen nur ' Patentanspruchverhältnismäßig langsam und in relativ geringem
Umfang beseitigen. Dazu kommt als weiterer Nach- 35 Verwendung eines getrockneten oder gebrannteil bei der Verwendung von Perlit, daß dieses Ma- ten Kieselgur-Granulates, das noch einen Stoff terial im Hinblick auf die benötigten Mengen ver- mit geringerem spezifischem Gewicht enthält, als hältnismäßig kostspielig ist. Streumaterial zur Beseitigung von ölen und
Diese Nachteile werden beseitigt, wenn als Streu- Säuren.

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