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DE2242544A1 - Verfahren zur herstellung von russpellets bei der russentfernung aus einer waessrigen russuspension - Google Patents

Verfahren zur herstellung von russpellets bei der russentfernung aus einer waessrigen russuspension

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DE2242544A1
DE2242544A1 DE2242544A DE2242544A DE2242544A1 DE 2242544 A1 DE2242544 A1 DE 2242544A1 DE 2242544 A DE2242544 A DE 2242544A DE 2242544 A DE2242544 A DE 2242544A DE 2242544 A1 DE2242544 A1 DE 2242544A1
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DE
Germany
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soot
pellets
additive
carbon black
weight
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Pending
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DE2242544A
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English (en)
Inventor
Johannes Boom
Pieter Visser
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SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
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Publication date
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    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
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    • B01J20/02Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material
    • B01J20/20Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material comprising free carbon; comprising carbon obtained by carbonising processes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
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    • B01J2/28Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic using special binding agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/56Treatment of carbon black ; Purification
    • C09C1/58Agglomerating, pelleting, or the like by wet methods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/60Particles characterised by their size
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Description

SHELL INTERNATIONALE RESEARCH MAATSCHAPPIJ N.V., Den Haag, Niederlande
" Verfahren zur Herstellung von Russpellets bei der Russentfernung aus einer wässrigen Rußsuspension "
Priorität: 1. September 1971, Grossbritannien Nr. 40 792/71
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Russpellets bei der Russentfernung aus einer wässrigen Rußsuspension, die bei der Wo.sserwäsche eines durch partielle Verbrennung von KohlerMasserstoffen gebildeten russhaltigen Synthesegases erhalten worden ist, bei dem der Russ aus der in turbulenter Bewegung gehaltenen Suspension durch Zusatz eines oder mehrerer leichter Kohlenwasserstoffe als Russbindemittel pelletisiert und die erhaltenen, aus Russ und Bindemittel bestehenden Pellets anschliessend von dem auf diese Weise gereinigten Wasser abgetrennt und getrocknet werden.
Das für die Wäsche des russhaltigen Synthesegases eingesetzte Wasser muss bekanntlich vor seiner Wiederverwendung oder Ableitung durch Abtrennen des Russes gereinigt werden. Der dabei erhaltene Russ stellt, da er z.B. als Brennstoff wiederverwendet werden kann, einen erheblichen Wert dar. Die Abtrennung des Russes vom Wasser kann durchgeführt werden, indem man die Suspension in turbulente Bewegung versetzt und dabei einen oder mehrere leichte Kohlenwasserstoffe als Binde-
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mittel zusetzt. Das Bindemittel verdrängt das Wasser von der Oberfläche der Russteilchen, die dann bei anschliessender Kontaktierung zusammenkleben. Die auf diese Weise gebildeten nassen Pellets oder Agglomerate können eine mehr oder weniger ausgeprägte Kugelform besitzen. Ihre Grosse und Form hängt von der Art der turbulenten Bewegung, von der Konzentration des Russes und des verwendeten Bindemittels, von der Temperatur und von der Dauer des Pelletisierungs- oder Agglomerierungsverfahrens ab. Ein sehr geeignetes Verfahren, gemäss dem Pellets mit einem Durchmesser von 2 bis 6 mm aus Russteilchen mit einer Teilcheugrößse von etwa 10 Mikron hergestellt werden, wird in der britischen Patentschrift 1 024 475 beschrieben.
Als Bindemittel werden verschiedene Kohlenwasserstoffe, wie Benzin, Leichtbenzin, Gasb'l, Heizöl und Bitumen, verwendet. Es können auch Substanzen, wie Toluol, verwendet werden. Die Verwendung leichter Kohlenwasserstoffe weist den Vorteil auf, dass das Bindemittel z.B. durch Versetzen der nassen Pellets oder Agglomerate mit heissem schwerem Heizöl, was zu einem Verdampfen der leichten Kohlenwasserstoffe und zu einer Aufnahme des Russes im schweren Heizöl führt, zurückgewonnen werden kann. Dabei erhält, man jedoch keine trockenen Pellets. Feste Pellets erhält man durch Verdampfen der leichten Kohlenwasserstoffe aus den nassen Pelleta oder Agglomeraten ohne Kontaktieren mit einer anderen Flüssigkeit. Pur die Lagerung oder den Transport müssen die Pellets eine grössere Festigkeit aufweisen, als die auf diese Weise Erhaltenen. Dies kann durch die Verwendung von schweren ölen oder Bitumei! als Binde-
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mittel erreicht werden. Solange die so erhaltenen Pellets nur als Brennstoff verwendet v/erden, genügt es, dass sie während des Transportes oder im Verlauf der Lagerung nicht zu schnell zu Staub zerfallen oder zusammenkleben, was ohne weiteres durch allgemein bekannte Verfahren erreicht werden kann.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass ein aus der vorgenannten Gaserzeugung stammender Russ eine besonders hohe Porosität aufweist und deshalb als Adsorptionsmittel geeignet ist. Insbesondere weisen die spezifische Oberfläche und das Porenvolumen ausserordentlich hohe Werte auf. Die Pelletisierung dieses Russes gemäss den allgemein bekannten Verfahren führt jedoch zu einer starken Herabsetzung der Porosität oder zu Pellets mit einer sehr niederen mechanischen Festigkeit, die nur sehr schwer gehandhabt werden können. Die Erfindung stellt jetzt ein Verfahren zur Verfügung, durch das diese Schwierigkeiten überwunden werden können.
Die Erfindung betrifft demgemäss ein Verfahren zur Herstellung von Russpellets bei der Russentfernung aus einer wässrigen Russßuspension, die bei der Wasserwäsche eines durch partielle Verbrennung von Kohlenwasserstoffen gebildeten russhaltigen Synthesegases erhalten worden ist, bei dem :■,.
der Russ aus der in turbulenter Bewegung gehaltenen Suspension durch Zusatz eines oder mehrerer leichter Kohlenwasserstoffe als Russbindemittel pelletisiert und die erhaltenen aus Russ und Bindemittel bestehenden Pellets anschliessend von dem auf diese Weise gereinigten Wasser abgetrennt und getrocknet werden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass im Verlauf der Pellet!
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sierung zusätzlich ein nichtflüchtiges Additiv zur Verfestigung der Pellets zur wässrigen Rußsuspension zugesetzt wird und
dass das nichtflUchtige Additiv durch eine Hifczenachbehandlung der getrockneten Pellets bei Temperaturen von 300 bis J5OOO°C verfestigt wird
turbulente Bewegung der Suspension h ab zur Folge ,dass sich das Bindemittel und das Additiv zur Verfestigung der Pellets gleichförmig über die Russteilchen verteilen. Das Bindemittel besteht aus einem leichten Kohlenwasserstoff oder aus einem Gemisch leichter Kohlenwasserstoffe, wie Leichtbenzin oder Benzin, durch welche die Russteilchen besonders gut benetzt werden. Dieser Bindemittelzusatz führt zur Agglomerierung und zur Bildung von Pellets. Diese Pellets können z.B. durch Abfiltrieren oder mittels eines Cyclons von der Flüssigkeit abgetrennt werden. Je nach dem verwendeten Agglomerierungsverfahren kann die Flüssigkeit aus Wasser oder dem"Bindemittel bestehen. Die auf diese Weise erhaltenen Pellets enthalten hauptsächlich zwischen den Teilchen und in ihren Poren noch eine kleine Menge freien Bindemittels. Ausserdem enthalten die Pellets das Additiv zu ihrer Verfestigung. Je nach der Art des verwendeten Additivs befindet sich dieses ausschliesslich zwischen den Russteilchen oder auch in deren Poren. Die erhaltenen Pellets weisen noch eine ziemlich geringe Festigkeit und wegen der gefüllten Poren noch eine geringe Porosität auf. Eb wird empfohlen, die Pellets vor der Hitzenachbehandlung durch Verdampfen des Bindemittels vollständig oder praktisch vollständig zu trocknen. Dies wird z.B. durch Behandlung der Pellets in einem Wirbelbett mittels eines Gasstroms von geeigneter Temperatur durchgeführt. Bei Verwendung von Benzin
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als Bindemittel beträgt diese Temperatur z.B. 12O0C. Das nichtflüchtige Additiv bleibt im Pellet zurück. Anschliessend wird die Hitzenachbehandlung bei einer Temperatur von mindestens 3000G durchgeführt. Die verwendete Temperatur hängt von dem jeweils verwendeten Additiv ab, muss jedoch so hoch sein, dass eine Verfestigung, z.B. durch thermische Spaltung und Verkohlung bei Verwendung einer organischen Substanz als Additiv, oder durch Schmelzen oder auf andere Weise, wie nachstehend erläutert, bewirkt wird. Dies hat zur Folge, dass die mechanische Festigkeit der pellets stark zunimmt und die hohe Porosität erhalten bleibt oder wiederhergestellt wird.
Als Additiv eignet sich besonders eine bituminöse Substanz. Dies kann ein Bitumen oder ein Teerprodukt sein. Das Additiv kann in einer Menge von 1 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewichtdes Russes, zugesetzt werden. Die Hitzenachbehandlung kann in einem sauerstoffarmen Gas, z.B. in Stickstoff, bei Temperaturen von 350 bis 8000C durchgeführt werden. Bei Temperaturen von 350 bis 4000C kann ein Gas mit einem niederen Sauerstoffgehalt von z.B, nicht mehr als 10 Volumenprozent Sauerstoff verwendet werden. Das bituminöse Additiv kann der Suspension gegebenenfalls im Bindemittel gelöst zugesetzt werden, wozu sich ein aromatisches Bindemittel, wie Toluol, e.ignet. Das bituminöse Additiv kann jedoch auch im Bindemittel in Form sehr kleiner Teilchen dispergiert verwendet werden. Bei Temperaturen von 350 bis 8000C wird Bitumen thermisch gespalten. Die flüchtigen Spaltprodukte werden vom Gas mitgerissen und es bleibt ein verkohlter Rückstand, der zu einem starken Zusammen-
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haften der Russteilchen führt. Da auch das bei Lösung im Bindemittel in die Russporen eingedrungene Bitumen gespalten wird, bleiben die Poren zugänglich. Bei Verwendung von pulverförmigein Bitumen enthalten die Poren nach Agglomerierung nur flüchtiges Bindemittel, das schliesslich bein Verdampfen vollständig angetrieben wird. Ausser bituminösen Substanzen können auch Rückstandsheizöle oder Asphaltene verwendet werden.
Bei Durchführung der Hitzenachbehandlung mit einem Dampf enthaltenden Gas mit z.B. einem Dampfgehalt von mindestens 25 Volumenprozent oder mit Dampf allein kann die Rsrösi'üc weiter verbessert werden. Eine chemische Reaktion zwischen Dampf und den verkohlten Spaltrückständen überführt einen weiteren Teil der Spaltrückstände in flüchtige Substanzen.
Das Additiv zur Verfestigung der Pellets kann auch aus einem Material mit faserartiger Struktur bestehen. Aus einer polymeren Substanz, wie Nylon, Polystyrol, Polypropen oder PoIyäthen, bestehendes faserartiges Material ist besonders geeignet. Die Hitzenachbehandlung kann dann bei Temperaturen von 300 bis 40O0C durchgeführt werden, was zu einem Schmelzen der polymeren Pasern und zum Zusammenhaften dieser Fasern untereinander und dieser Pasern mit den Russteilchen führt. Es können auch Materialien wie Cellulose und Wolle und auch Gläswolle oder Metallwolle verwendet werden.
Auch Glaspulver kann, z.B. in einer Menge von 2 bis 40 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Kusses, als Additiv verwendet werden. Es kann eine Teilchengrösse von 5 bis 500 Mikron
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aufweisen. Die Hitzenachbehandlung kann dann bei Temperaturen innerhalb des Erweichungsbereiches des, Glases durchgeführt v/erden. Auch hier führt das Schmelzen zur Agglomerierung des Glasmaterial^ unter Einhüllung der Russteilchen und mit den Russteilchen.
Auch tonartiges Material "kann als Additiv verwendet werden. Es kann in einer Menge von 5 bis 100*Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Russes, zugesetzt werden. Die Hitzenachbehandlung kann dann bei Temperaturen von 1600 bis 20000C durchgeführt v/erden. Als tonartige Materialien eignen sich Bentonit oder Kaolin.
Zur Hitzenachbehandlung wie auch zum Trocknen der'Pellets ist die Behandlung in einem Wirbelbett 'besonders geeignet. Es kann sich dabei um hintereinander geschaltete, kontinuierlich arbeitende Wirbelbetten handeln.
Die Pellets sind gut zur Verwendung bei Adsorptionsverfahren, insbesondere zur Reinigung von Wasser, geeignet. Zum Beispiel kann das durch Filtration von Belebtschlamm aus der biologischen Abwasserreinigung erhaltene Wasser gereinigt werden, indem man es durch mit erfindungsgemäss hergestellten Pellets gefüllte Betten leitet.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Teile einer Russaufschlämmung werden unter Verwendung von Benzin oder Toluol als Bindemittel und verschiedener Mengen von Bitumen als Additiv zur Verfestigung der Pellets agglomeriert;.
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2 2 Λ ? 5 Λ Α
Tabelle I gibt die verwendete Nachbehandlung und die erhaltenen Eigenschaften wieder.
Tabelle I
Versuch
Bindemittel
Additiv, Hitzenach-Gew.-# behandlung Bitumen 1/2 h in (bezogen 00 $> auf Russ) p
$ N
Porenvolumen,
cm
Oberfläche ,
m /g
1 Toluol _ _ 1,45 1 114
2 H 3 - 1,48 942
3 It 3 800 1,82 . 1265
4 Il 15 800 1 ,82 1015
5 Benzin - 800 2,00 1306
Die Hitzenachbehandlung bei 800 G führt zu grossen Porenvolumen und grossen Oberflächen. Die höchsten Werte v/erden durch Verwendung von Benzin als Bindemittel und Hitzenachbehandlung erhalten. Dte erhaltenen Pallets weisen in folgend er Reihenfolge der Versuchsnummern 1 -5-2-3-4 zunehmende mechanische Festigkeit auf.
Tabelle II zeigt eine andere mit Toluol als Bindemittel und Polystyrol als Additiv zur Verfestigung der Pellets durchgeführte Versuchsreihe. Die 0,5-stündige Ilitzenachbehandlung in einer (^-Atmosphäre bei Temperaturen von 350 bis 64O0C führt zu festen Pellets mit sehr guten Adsorptionseigenschaften.
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Die Adsorption wird mit Methylenblau (MB) in einer lösung mit einer Rückstandskonzentration von 0,001 Prozent gemessen.
; Tabelle II
Versuch Additiv, Gew.-$ Hitzenachbehand- Adsorption, Nr. Polystyrol (bezo- lung, mg MB/g
gen auf Russ) 0C
350 25
390 70
500 200
640 200
350 ; 120
1 147
2 147
3 147
4 147
5 100
Die Pellets weisen in folgender Reihenfolge der Versuchsnummern 5-3-4-2-1 zunehmende mechanische Festigkeit auf.
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Claims (3)

Patenta nsprü ehe
1. Verfahren zur Herstellung von Russpellets bei der Russentfernung aus einer wässrigen Rußsuspension/ die bei der Wasserwäsche eines durch partielle Verbrennung von Kohlenwasserstoffen gebildeten russhaltigen Synthesegases erhalten worden ist, bei dem der Russ aus der in turbulenter Bewegung gehaltenen Suspension durch Zusatz eines oder mehrerer leichter Kohlenwasserstoffe als Russbindemittel pelletisiert und die erhaltenen aus Russ und Bindemittel bestehenden Pellets anschliessend von dem auf diese Weise gereinigten Wasser abgetrennt und getrocknet werden, d adurch gekennzeichnet, dass im Verlauf der Pelletisierung zusätzlich ein nichtflüchtiges Additiv zur Verfestigung der Pellets zur wässrigen Rußsuspension zugesetzt wird und dass das nichtfluchtige Additiv durch eine Hitzenachbehandlung der getrockneten Pellets bei Temperaturen von 300 bis 30000C verfestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Additiv zur Yerfestigimg der Pellets ein Bitumen verwendet wird.
3· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bitumen in einer Menge von 1 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Russes, verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bituminöse Additiv im Bindemittel gelöst verwendet wird.
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5. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadux-ch gekennzeichnet,
dass das bituminöse Additiv im Bindemittel in Form feiner Teilchen dispergiert verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Hitzenachbehandlung bei Temperaturen von 350 bis 8000C in einer sauerstoffarmen Gasatmosphäre durchgeführt wird ο
7ο Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Gasatmosphäre eine Stickstoffatinosphäre verwendet wird
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dampf enthaltende oder aus Dampf bestehende Gasatmosphäre verwendet wird'.
9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine mindestens 25 Volumenprozent Dampf enthaltende Gasatmosphäre verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Material mit faserartiger Struktur als Additiv zur Verfestigung der Pellets verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einer polymeren Substanz bestehendes faserartiges Material verwendet wird.
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12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hitzenachbehandlung bei Temperaturen von 300 bis 400°C durchgeführt wird.
13· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Glaspulver als Additiv zur Verfestigung der Pellets verwendet wird.
14· Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass Glaspulver mit einer Teilchengrösse von 5 bis 500 Mikron verwendet wird.
15· Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Glaspulver in einer Menge von 2 bis 40 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Russes, verwendet wird
16. Verfahren nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Hitzenachbehandlung bei einer Temperatur innerhalb des Erweichungsbereiches des Glases durchgeführt wird.
17· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
ein tonartiges Material als Additiv zur Verfestigung der Pellets verwendet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das tonartige Material in einer Menge von 5 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen auf das lewicht des Russes, verwendet wird.
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- Γ " 22425A4
19· - Verfahren nach ■ Ans pruch ■ ;17" oder 1 -8, ' dadurch gelee hnzei chnet, dass die Hitz-enaehbehändlüng bei Temperaturen'ir-oti-' 1600 bis 20000C durchgeführt v/ird. ;- ■ * ■ ■- ■ ■■--■ -.'
20. Verfahren nach Anspruch 4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Efitzenachbehandlung in einem Wirbelbett durchgeführt wird.
21. Verwendung des nach Anspruch 1 bis 20 hergestellten Russpellets als Adsorptionsmittel. :■■'■" -
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BAD ORIGINAL
DE2242544A 1971-09-01 1972-08-30 Verfahren zur herstellung von russpellets bei der russentfernung aus einer waessrigen russuspension Pending DE2242544A1 (de)

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ID=10416629

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CH (1) CH541987A (de)
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