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DE1518713C - - Google Patents

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Publication number
DE1518713C
DE1518713C DE19651518713 DE1518713A DE1518713C DE 1518713 C DE1518713 C DE 1518713C DE 19651518713 DE19651518713 DE 19651518713 DE 1518713 A DE1518713 A DE 1518713A DE 1518713 C DE1518713 C DE 1518713C
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DE
Germany
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general formula
terpene
radical
temperatures
solvent
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DE19651518713
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DE1518713B1 (de
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Publication date
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Publication of DE1518713C publication Critical patent/DE1518713C/de
Granted legal-status Critical Current

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Description

Ester von Terpenalkoholen mit aliphatischen Säuren, monosubstituierten aromatischen Säuren und einfachen Carbamidsäuren sind bereits aus Beilsteins Handbuch der organischen Chemie, Bd. 6, System-Nr. 502 bis 510 und Bd. 9 bekannt. '
In den Zeitschriften Idian Soap Journal 10, Nr. 10/12 (1945), S. 57 bis 60, Soap, Perfumery und Cosmetics, 26 (1953), S. 67 bis 69, 82, 174 bis 177, und dem USA.-Patent 2 840 583 sind gleichfalls Ester von Terpenalkoholen mit aliphatischen und aromatischen Säuren beschrieben und ihre Verwendung als Duftstoffe in der Parfümerie angegeben. Das USA.-Patent 2321978 erwähnt aliphatische Ester von Terpenalkoholen für die Herstellung von Flotationsmitteln für Mineralien.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel
T —O —CO —R
in derT ein Terpenrest der Zusammensetzung CnH2 „_ x bzw. CnH2 „-χΟ mit η = 5 bis 20 und χ = 0 bis 6 ist, der sich von einem acyclischen Terpen, von einem monocyclischen Terpen der p-Menthanreihe oder vom Bisabolon-Typ oder von einem bicyclischen Terpen der Camphan- oder Fenchanreihe durch Abspalten eines Wasserstoffatoms bzw. der Hydroxylgruppe ableitet und R entweder einen gesättigten 3- oder 5gliedrigen alicyclischen Ring oder einen durch ein Fluor substituierten Phenylrest oder die Gruppe .
—N
35
darstellt, worin R1 Wasserstoff und R2 einen niedermolekularen Alkylrest, den Cyclohexyl-, Phenyl- oder den gegebenenfalls substituierten Pyridylrest darstellt, R1 und R2 niedermolekulare Alkyl- oder Alkenylreste bedeuten, oder zusammen mit dem Stickstoffatom den Pyrrolidyl-, einen gegebenenfalls durch Alkylgruppen substituierten Piperidylrest und den Morpholinorest bedeuten, sowie deren Salzen.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindüngen erfolgt in an sich bekannter Weise dadurch, daß man
a) einen Terpenalkohol der allgemeinen Formel
T —OH · · ,
so
c) ein Terpenhalogenid der allgemeinen Formel
T —Hai
mit einem Alkali- oder Silbersalz der allgemeinen Formel
A—O-CO-R
worin A ein Alkalimetall-oder Silber bedeutet, gegebenenfalls in einem Lösungsmittel bei Temperaturen von 20 bis.200° C umsetzt oder
d) einen Terpenalkohol der allgemeinen Formel
T-OH
mit einer Säure der allgemeinen Formel
. HOOCR
bei Temperaturen zwischen 50 bis 250° C in Gegenwart von Katalysatoren unter Wasserabspaltung gegebenenfalls in einem indifferenten . Lösungsmittel umsetzt
und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze überführt.
Als basische Stoffe für den Weg a) kommen Pyridin, tertiäre Amine, beispielsweise Triäthylamin und Dimethylanilin oder Soda, Pottasche in Frage. Es ist auch möglich, bei Weg a) zuerst aus dem Terpenalkohol mittels Alkaliamiden, Alkalimetallen oder ■Alkalihydriden die entsprechenden Alkoholate herzustellen und diese dann mit dem Säurehalogenid umzusetzen.
Als indifferente Lösungsmittel für die Wege a), b) und c) eignen sich z. B. Pyridin, aromatische Kohlenwasserstoffe, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethylsulfoxyd, N-Methyl-pyrolidon, Aceton.
Als Katalysatoren bei dem Verfahrensweg d) kommen z. B. Aluminiumoxyd, Zinkchlorid, Bortrifluorid oder Mineralsäuren in Betracht.
Die Verfahrensprodukte können, soweit sie Racemate sind, nach bekannten Methoden in die optisch aktiven Komponenten aufgespalten werden.
Die Verfahrensprodukte besitzen insbesondere im Vergleich zu Azulen eine starke entzündungshemmende Wirkung.
Beispiell
Benzoesäurebisabolylester
CH3
mit einem Säurehalogenid der allgemeinen Formel (CH3^C=CH—CH2 — CH2—C—O
Hal — CO-R
worin Hai ein Halogenatom bedeutet, in Gegenwart von basischen Stoffen in einem Lösungsmittel bei Temperaturen von 0 bis 150° C oder
b) einen Terpenalkohol der allgemeinen Formel
T-OH
mit einem Isocyanat der allgemeinen Formel
O = C = N-R1
mit oder ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von 50 bis 150° C umsetzt oder
55
10 g (—)-a-Bisabolol werden mit 6,3 g Benzoyl-, chlorid in 20 ml Pyridin 3 Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach Abkühlen wird mit Benzol aufgenommen, mit Wasser und anschließend mit verdünnter Natronlauge gewaschen. Nach Trocknen mit Kaliumkarbonat wird die benzolische Lösung eingedampft. Der Rückstand wird im Vakuum destilliert. Die Hauptfraktion (5 g) siedet bei 0,5 mm von 170 bis 1730C.
Beispiel 2 (4-Fluor-benzoesäure)-bisabolylester
CH3 O
=GH - CH2 - CH2 - C—Ο—C
Der Ester wird analog Beispiel 1 aus 22,2 g(—)-a-Bisabolol und 13,2 g Cyclopentancarbonsäurechlorid hergestellt. Kp.001: 136°C. Ausbeute 17g.
Beispiel 5
Ν,Ν-Dimethyl-carbamidsäurebisabolylester
IO
CH3
22 g (—)-a-Bisabolol werden in 80 ml Toluol bei Siedetemperatur mit 7,8 g Natriumamid-Suspension (50%ig) versetzt. Das entstehende Ammoniakgas wird mit Stickstoff vertrieben, anschließend' werden 16 g p-Fluor-benzoylchlorid zugetropft. Die Aufarbeitung erfolgt, wie im Beispiel 1 beschrieben. Es werden 11g Ester erhalten. Kp.0,5: 1700C.
20
. Beispiel 3 Cyclopropancarbonsäurebisabolylester
CH3 (CHO2C=CH-CH2-CH2-C-O-C
(CHa)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
25 g (—)-a-Bisabolol werden in 50 ml Toluol bei Siedetemperatur mit 9 g Natriumamid-Suspension (50%ig) in das Alkoholat überführt, das anschließend mit 12 g NjN-Dimethyl-carbämidsäurechlorid um-, gesetzt wird. Nach 74 Stande wird die Lösung mit Wasser gewaschen, mit Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird im Vakuum destilliert. Die gewünschte Verbindung siedet unter 0,1 mm bei 122° C. Die Ausbeute beträgt 21 g.
CH3
Dieser Ester wird analog Beispiel 1 aus 22,2 g (—)-a-Bisabolol und 10,4 g Cyclopropancarbonsäurechlorid synthetisiert. Kp.ool: 1200C. Ausbeute 16 g.
Beispiel 4 Cyclopentancarbonsäurebisabolylester
CH3 O (CHs)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C
Beispiele
Ν,Ν-Diäthyl-carbamidsäurebisabolylester
(CHa)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 22,2 g (—)-a-Bisabolol und 13,5 g Ν,Ν-Diäthyl-carbamidsäurechlorid. Kp.o,Oi: 132° C. Ausbeute 20 g. .
'Beispiel-7' \
Ν,Ν-Dipropyl-carbamidsäurebisabolylester
CH3 O CH2-CH2-CH3
(CHs)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
CH2-CH2-CH3
Die Herstellung erfolgt analog Beispiels aus 22,2 g (—)-a-Bisabololund 16,3 g Ν,Ν-Dipropyl-carbamidsäurechlorid. Kp.0,0l: 152° C. Ausbeute 24 g.
5 6
Beispiel 8
Ν,Ν-Diisopropyl-carbamidsäurebisabolylester
CH.
CH CH3 O
(CH3)ZC=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
' V ,CH3
CH
CH3
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 22,2 g (—)-a-Bisabolol und 16,3 g Ν,Ν-Diisopropyl-carbamidsäurechlorid. Kp.o,Oi: 135° C. Ausbeute 19,5 g. ·
Beispiel9
NjNrDibutyl-carbamidsäurebisabolylester
CH3 O CH2-CH2-CH2-CH3
■ ■■■·*■ (CHs)2C=CHL-CH2-CH2-C-O-C-N
CH3
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 22,2 g (—)-a-Bisabolol und 18 g Ν,Ν-Dibutyl-carbamidsäurechlorid. Kp.OjO1: 159° C. Ausbeute 17 g.
. Beispiel 10
NjN-Diisobutyl-carbamidsäurebisabolylester CH3
CH2-CH CH3 O / \
. ■ · I Il /· · CH3
(CH3)JC=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
CH3
CH2-CH
. CH3
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 22,2 g (—)-<z-Bisabolol und 18,5 g Ν,Ν-Diisobutyl-carbamidsäurechlorid. Kp.o,oi: 150° C. Ausbeute 22 g.
Beispiel 11 Ν,Ν-Diallyl-carbamidsäurebisabolylester
CH3 O CH2-CH = CH2
■ ■ ... . ι Ii / '.
(CHa)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
\ "■■_.■ CH2 CH—rCH2
CH3
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 20 g (—)-a-Bisaboloi und 14,3 g Ν,Ν-Diallyl-carbamidsäurechlorid. Kp.Otl: 155°C. Ausbeute 16 g.
Beispiel 12
Pyrrolidinocarbonsäurebisabolylester
CH3 O
I Il
(CHj)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C-
Beispiel 14
2,6-Dimethyl-piperidinocarbonsäurebisabolylester
γτι r\ CH3
f3 ? K
(CH3)ZC=CH-CH2-CH2-C—Ο—C—N H^>
CH3
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 5 g
. Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 5 g Die HersteIlung erfol t ana, Beispiel 5 aus 20 g
(-^-a-Bxsabolol und 3,2 g Pyrrolidinocarbonsaure- (_).a.Bisabolol und 17j5 g 2,6-Dimethyl-piperidinochlond, Kp.0,5: 165°C. Ausbeute 5 g. carbonsäurechlorid. KP.O1: 165 bis 170°C Ausbeute
15
Beispiel 13
Piperidinocarbonsäurebisabolylester
CH3 O
■ / I ·■ Il
(CH3)ZC=CH-CH2-CH2-C-O-C-N
Beispiel 15
Morpholinocarbonsäurebisabolylester CH3 O
. :i Il /-ν
25 (CHa)2C=CH-CH2-CH2-C-O-C-NH^O
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 20 g Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 15,5 g
(—)-a-Bisabolol und 13,3 g Piperidinocarbonsäure- (—)-a-Bisabolol und 12,5 g Morpholinocarbonsäurechlorid. Kp.0,2: 172°C. Ausbeute 8 g. 35 chlorid: Kp.o>Oi: 169°C. Ausbeute 5,5 g.
B ei s ρ ie I 16
'-Pyrrolidinocarbonsäurelinalytester
CH3 O
. . r Ii .
(CH3)zC=CH—CH2-CH2-C-O-C-N
CH=CH2
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 2 aus 20 g Linalool und 17,6 g Pyrrolidinocarbonsäurechlorid. Kp.OiO1:103°C. Ausbeute 17 g. ', , ' " .
. ..·-.■':.'■■"■■.■■■■.■', ■ ^Beispiel 17
' N-Cyclohexyl-carbamidsäurenorylester
CH3- O
(CH3)zC=CH--CH2—CH2-C=CH-CH2-O-C-NH-
15,4 g Neröl werden mit 12,5 g Cyclohexylisocyanat auf 100°C erhitzt. Durch Selbsterwärmung steigt die Temperatur auf 130°C. Nach V2 Stunde wird das Reaktionsprodukt im Vakuum destilliert. Kp.OOi: 135°C. Ausbeute 20 g. . ;
, . B e i s piel 18
; .,'. ' N-Phenyl-carbamidsäurecitronellylester
I Il
= CH-CH2-CH2-CH-CH2-CH2-O-C-Nh-
15,6 g Citronellol werden mit 11 g Phenylisocyanat versetzt. Infolge Selbsterwärmung steigert sich die Temperatur auf etwa 100° C. Nach 1 Stunde wird der Ansatz im Vakuum destilliert. .Kp.Oj0Os: 155° C. Ausbeute 16 g.
' 309 616/168
9 10
Beispiel N-n-Butyl-carbamidsäurecitronellylester
CH3
(CH3)ZC=CH-CH2-CH2-CH-CH2-CH2-O-C-NH-Ch2-CH2-CH2-CH3
20 g Citronellol werden mit 14,6 ml n-Butylisocyanat versetzt, worauf Selbsterwärmung auf 850C eintritt. Nach 1I2 Stunde wird das Produkt im Vakuum destilliert. Kp.001: 125° C. Ausbeute 21 g.
B e i s ρ i e 1 20
N-[2-Phenylamino-pyridyl-(5)]-carbamidsäurecitronellylester
CH3 O :
(CH3J2C=CH-CH2-CH2-CH-CH2-CH2-O—€— ' "NH
18,5 g 2-Phenylamino-5-amino-pyridin werden in 60 ml Aceton bei 3O0C mit 21,8 g Chlorameisensäurecitronellylester versetzt. Nach beendeter Zugabe wird das Lösungsmittel abgedampft. Der Rückstand wird mit Chloroform aufgenommen, lmal mit Wasser und lmal mit Natriumbicarbonat gewaschen. Die Lösung wird mit Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand kristallisiert aus Methyläthylketon—Benzin. F. 103° C. Ausbeute 14 g. .
Beispiel 21 ' ^.
Ν,Ν-Dianyl-carbamidsäuregeranylester
CH3 CH2-CH=CH2
25 g Geraniol werden in 50 ml Toluol bei Siedetemperatur mit 12,7 g 50%iger Natriumamid-Suspension versetzt und anschließend mit 26 g Diallylcarb-. , amylchlorid umgesetzt. Bei der Destillation werden 26 g Ν,Ν-Diallyl-carbamidsäuregeranylester erhalten. Kp.0.01
12O0C.
Beispiel 22 Pyrrolidinocarbonsäurementhylester
H3C-CH-CH3
O—C—N H
40
45
CH,
- -CH=
Beispiel 24
Pyrrolidinocarbonsäurebornylester
II />
O—C—N H
■ Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 20 g Borneol und 17,5 g Pyrrolidinocarbonsäurechlorid. Kp.0>1: 115°C; Fp. 37°C. Ausbeute 23 g.
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 20 g Menthol und 17,3 g Pyrrolidinocarbonsäurechlorid. Kp.OiO1: 1150C; F. 560C. Ausbeute 22 g.
Beispiel 23 . L-Pyrrolidinocarbonsäure-a-terpinylester
55 B eis ρ i e 1 25 D-N-Cyclohexyl-carbamidsäurefenchylester
H,C
60
Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 5 aus 20 g L-a-Terpineol und 17,5 g Pyrrolidinocarbonsäurechlorid. Kp.0,05: 120°C; Fp. 43°C. Ausbeute 22 g.
65 Die Herstellung erfolgt analog Beispiel 17 aus' 15,4 g Fenchol und 12,5 g Cyclohexylisocyanat. Kp.ool: 1300C. Ausbeute 19 g.
Beispiel 26
4-Fluorbenzoesäurelinalylester
CH3 CH3 O
\ I Il
C=CH-CH2-CH2-C—O—C
CH3
CH
CH2
18,5 g Linalool werden in 100 ml Toluol bei Siedetemperatur mit 7,8 g Natriumamid-Suspension (50%ig) versetzt. Nach Vertreiben des Ammoniaks mit Stickstoff werdenzuderLösungl6g4-Fluorbenzoylchlorid zugetropft. Es wird nach 1J2 Stunde bei 1100C nachgerührt. Die erkaltete Lösung wird 2mal mit Wasser gewaschen, mit Kaliumkarbonat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird 2mal unter Vakuum fraktioniert. Kp.O7: 123°C. Ausbeute 13g.
—N-
20

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Terpenestern der allgemeinen Formel ■■■'..
    T — O — CO — R
    in der T- ein Terpenrest der Zusammensetzung CnH2 „_x bzw. CnH2 „_XO mit η = 5 bis 20 und x = 0 bis 6 ist, der sich von einem acyclischen Terpen, von einem monocyclischen Terpen der p-Menthanreihe oder vom Bisabolon-Typ oder von einem bicyclischen Terpen der Camphanoder Fenchanreihe durch Abspalten eines Wasserstoffatoms bzw. der Hydroxylgruppe ableitet und R entweder einen gesättigten 3- oder 5gliedrigen alicyclischen Ring oder einen durch ein Fluor substituierten Phenylrest oder die Gruppe
    40
    darstellt, worin R1 Wasserstoff und R2 einen niedermolekularen Alkylrest, den Cyclohexyl-, Phenyl- oder den gegebenenfalls substituierten Pyridylrest darstellt, R1 und R2 niedermolekulare Alkyl- oder Alkenylreste bedeuten oder zusammen
    mit dem Stickstoffatom den Pyrrolidyl-, einen gegebenenfalls durch Alkylgruppen substituierten Piperidylrest und den Morpholinorest bedeuten, sowie deren Salzen, dadurch gekennzeichne t,. daß man in an sich bekannter Weise ■
    a) einen Terpenalkohol der allgemeinen Formel
    T-OH
    mit einem Säurehalogenid der allgemeinen v Formel
    Hal —CO-R
    worin Hai ein Halogenatom bedeutet, in Gegenwart von basischen Stoffen in einem Lösungsmittel bei Temperaturen von 0 bis 1500C oder
    b) einen Terpenalkohol der allgemeinen Formel
    T-OH
    mit einem Isocyanat der allgemeinen Formel
    mit oder ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von 50 bis 1500C umsetzt oder
    c) ein Terpenhalogeh'id der allgemeinen Formel
    T —Hai
    mit einem Alkali- oder Silbersalz der allgemeinen Formel
    A—O —CO —R
    worin A ein Alkalimetall oder Silber bedeutet, gegebenenfalls in einem Lösungsmittel bei Temperaturen von 20 bis 2000C umsetzt oder
    d) einen Terpenalkohol der allgemeinen Formel
    T—OH
    mit einer Säure der allgemeinen Formel
    HOOCR
    bei Temperaturen zwischen 50 bis 250° C in Gegenwart von Katalysatoren unter Wasserabspaltung gegebenenfalls in einem indifferenten Lösungsmittel umsetzt
    und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze überführt. ■
DE19651518713 1965-07-13 1965-07-13 Verfahren zur Herstellung von Terpenestern Granted DE1518713B1 (de)

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DED0047716 1965-07-13

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