DE1513485C - Schaltungsanordnung zur Er zeugung einer geregelten Gleich Spannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Er zeugung einer geregelten Gleich SpannungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zur Erzeugung einer geregelten Gleichspannung unter Verwendung eines nach dem Sperrwandlerprinzip
arbeitenden Gleichspannungswandler mit einer Speicherdrossel und einem Schalttransistor,
dessen Basiselektrode mit dem Ausgang einer Zwei-Punktregeleinrichtung verbunden ist, die eine die
Schwingungen des Sperrwandlers in Abhängigkeit von der zu regelnden Gleichspannung ein- und abschaltende
Steuerspannung liefert.
Eine solche Schaltungsanordnung ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 153 825). Da bei Sperrwandlern
bekanntlich die entnehmbare Sekundärleistung von der Höhe der Eingangsspannung abhängt,
muß bei der bekannten Schaltungsanordnung diese Abhängigkeit mit ausgeregelt werden, wodurch
sich eine verhältnismäßig ungenaue Regelung ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abhängigkeit zwischen entnehmbarer Sekundärleistung
und Eingangsspannung bei bekannten Sperrwandlern und damit die mit dieser Abhängigkeit verbundene
Ungenauigkeit in der Regelung zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß der Speicherdrossel die Primärseite eines im Sättigungsbereich arbeitenden Hilfs-Übertragers
parallel geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung im Basiskreis des Schalttransistors des
Sperrwandlers liegt.
Im Gegensatz zu üblichen. Sperrwandlern wird innerhalb des Bereiches, in dem sich die Eingangsspannung
ändern kann, die Speicherdrossel mit einem Strom geladen, dessen Maximalwert konstant ist.
Dementsprechend ist die entnehmbare Sekundärleistung unabhängig von der Höhe der Eingangsspannung, z. B. vom Ladezustand einer Versorgungs-
batterie. Der zusätzlich zur Speicherdrossel vorgesehene HilfsÜbertrager wird zu diesem Zweck so
bemessen, daß'er im Gegensatz zur Speicherdrossel bis in den Sättigungsbereich ausgesteuert wird. Der
Sättigungsfluß q>siiit des HilfsÜbertragers ist proportional
der Spannungs-Zeit-Fläche, die durch das Integral udt gegeben ist (φειΙιί ä; \ udt). Da der
Sättigungsfluß konstant ist, verkürzt sich die Zeit der Durchlaßphase des Schalttransistors des Sperrwandlers
mit steigender Eingangsspannung. Die Speicherdrossel wird immer mit nahezu konstantem Maximalwert
des Stromes aufgeladen.
Die Sekundärwicklung des HilfsÜbertragers liefert die Steuerspannung für den Schalttransistor des
Sperrwandlers. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Differenz zwischen der
Sekundär- und Primärspannung des HilfsÜbertragers im Basisbereich des Schalttransistors wirksam.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird an Hand der Fig. 1 bis 3 näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer geregelten Gleichspannung mit einem
Sperrwandler; in
F i g. 2 sind einige charakteristische Strom- und Spannungswerte bei verschiedener Last in Abhängigkeit
von der Zeit aufgetragen.
In Fig. 1 bilden der Schaltransistor TsI mit der Speicherdrossel Dr, dem HilfsÜbertrager Tr, der Diode
Dl und der Ladekondensator Cl die wesentlichen Schaltelemente eines nach dem Sperrwandlerprinzip
arbeitenden, sättigungsgesteuerten Gleichspannungswandlers. Parallel zum Ladekondensator Cl liegt der
Lastwiderstand W und die Meßschaltung, bestehend aus der Z-Diode ZD1 und dem Potentiometer P. Die
Transistoren Ts 3 und Ts4 bilden mit den zugehörigen
Widerständen R 5 bis R 9 und der Kapazität C 2 einen Schmitt-Trigger für die Ansteuerung des Schaltverstärkers
mit dem Transistor Ts2. Der Kollektor des Transistors Ts 2 ist über einen Widerstand R 3
und eine Diode D 2 mit der Basis des Schalttransistors TsI verbunden. Die Diode D 2 verhindert die Umpolung
des Transistors Ts 2, wenn sich der Schalttransistor im gesperrten Zustand befindet. Die obere
und untere Ansprechschwelle des Schmitt-Triggers, dessen Eingang am Abgriff des Potentiometers P liegt,
sind durch Bemessung der Widerstände R 6 und R 9 festgelegt.
Zur genaueren Darstellung der Wirkungsweise der Schaltung wird von der Ladephase des Sperrwandlers
ausgegangen. Nach Anlegen der Eingangsspannung Ul, z.B. Batteriespannung, fließt zunächst ein kleiner
Strom vom Pluspol der Batterie über die Speicherdrossel Dr, die Emitter-Basis-Strecke des Schalttransistors
Ts 1 und die Widerstände R1, R 2 zum Minuspol
der Batterie. Dieser Basisstrom öffnet den Schalttransistor Ts 1 geringfügig. Jetzt gelangt Spannung an
die Speicherdrossel Dr und an die Primärwicklung I des HilfsÜbertragers Tr. Der HilfsÜbertrager Tr induziert
in der Sekundärwicklung II eine etwas größere Spannung Us. Die Differenz der Sekundärspannung
Us und der Primärspannung Unr treibt einen Strom
über die Emitter-Basis-Strecke des Schalttransistors Ts 1 und über den Widerstand R 1. Der Schalttransistor
TsI ist so ganz durchgesteuert.
Die· Spannung Ulh an der Speicherdrossel, die um
den Spannungsabfall am Schalttransistor Ts 1 kleiner ist als die Eingangsspannung U1, bedingt sowohl in
der Speicherdrossel als auch in der Primärwicklung des HilfsÜbertragers ein Ansteigen des magnetischen
Flusses. Bei konstanter Eingangsspannung U1 und
Vernachlässigung tier Wicklunüswiderstände ist dieser
Flußanstieg proportional der Zeit. Durch die Wahl der Windungszahl der Primärwicklung des Hilfsübertragers
wird der Zeitpunkt bestimmt, an dem der Sättigungsfluß im HilfsÜbertrager erreicht wird. Der
Stromanstieg in der Speicherdrossel Dr wird zu diesem Zeitpunkt auf seinen Maximalwert begrenzt.
Durch Wahl der Induktivität der .Speicherdrossel kann dieser Maximalwert eingestellt werden.
Bei Erreichen des Sättigungsflusses im HilfsÜbertrager Tr wird die Sekundärspannung Us- zu Null.
Damit wird das Basispotential des Schalttransistors TsI an den Pluspol der Batterie gelegt, so daß der
Transistor augenblicklich sperrt. Die Ladephase des Sperrwandlers geht in die Entladephase über. Die
Spannung an der Speicherdrossel Dr und am Hilfsübertrager Tr ändert ihre Polarität. Die Differenz von
Primärspannung Upr und Sekundärspannung t/s liegt
nunmehr als Sperrspannung an der Basiselektrode des Schalttransistors. Gleichzeitig wird die Diode Dl
durch Umpolung der Speicherdrosselspannung leitend. Der Entladestrom der Speicherdrossel Dr fließt
über die Diode DI zum Lackkondensator C 1 und
den Lastwiderstand W. Nach beendeter Entladung der Speicherdrossel wird deren Spannung zu Null.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich, beginnend mit der Ladephase des Sperrwandlers, von neuem,
wie oben beschrieben.
Der intermittierende Betrieb des Sperrwandlers ergibt sich durch Zusammenwirken! der Meßschaltung,
der Schmitt-Trigger-Schaltung und des Schaltverstärkers wie folgt: Zu dem Zeitpunkt, zu dem die
magnetische Energie der Speicherdrossel sich entlädt, steigt die Spannung am Ladekondensator C1
und an dem parallel dazu liegenden Verbraucher W. Je nach der Größe des Laststromes werden nach
einem vorübergehenden kurzen Einschaltvorgang eine oder mehrere Perioden des Sperrwandlers die
Ausgangsspannung auf den Wert der zulässigen Regelabweichung, die etwa wenige Zehntel V beträgt,
anheben. Da es sich um einen Zweipunktregler handelt, wird die Ausgangsspannung U 2 zwischen den
Schaltpunkten schwanken. Diese Punkte werden im wesentlichen durch die Z-Diode ZD 1 und durch die
Schaltschwelle des Schmitt-Triggers Ts3, Ts4 bestimmt. Ist die obere Schaltschwelle erreicht, dann
wird der Kippvorgang des Schmitt-Triggers eingeleitet. Der Transistor Ts4 wird leitend und der Transistor
Ts3 in den gesperrten Zustand gesteuert. Mit der Sperrung des Transistors Ts3 wird der Schaltverstärker
Ts2 geöffnet und damit die Basis des Schalttransistors TsI auf das Potential der Z-Diode
ZD 2 gelegt, die über den Widerstand R 4 einen Vorstrom erhält. Die Basiselektrode des Schalttransistors
wird somit positiv, so daß der Schalttransistor Ts 1 augenblicklich gesperrt ist. Der Betrieb des Sperrwandlers
wird dadurch unterbrochen, bis durch Absinken der Ausgangsspannung 1/2 am Ladekondensator
die untere Schaltschwelle des Schmitt-Triggers
ίο erreicht wird und die Basis des Schalttransistors
wieder freigegeben wird. Dieser Vorgang wiederholt sich in Abhängigkeit von der Größe des entnommenen
Laststromes bzw. von der damit bedingten Ausgangsspannung am Ladekondensator.
Das Schaltverhalten der Schaltungsanordnung bei konstanter Eingangsspannung i/l wird in Fig. 2 bei
großem Lastwiderstand W und in Fig. 3 bei kleinem Lastwiderstand W wiedergegeben. In Fig. 2a bzw.
3 a ist die Spannung an der Kollektor-Emitter-Strecke des Schalttransistors Ts 1 in Abhängigkeit von der
Zeit aufgetragen. In den Sperrphasen des Schalttransistors liegt die Summe von Eingangs- und Ausgangsspannung
an der Kollektor-Emitter-Strecke. In der Fig. 2b bzw. 3b ist der in den Durchlaßphasen
des Schalttransistors linear bis auf den maximalen Drosselstrom ansteigende Kollektorstrom in Abhängigkeit
von der Zeit dargestellt. Zwischen einzelnen Gruppen von Stromimpulsen liegen längere Totzeiten,
in denen die Ausgangsspannung ihren Sollwert besitzt und während der der Sperrwandler abgeschaltet ist.
In Fig. 2c bzw. 3c ist ebenfalls in Abhängigkeit
von der Zeit der Strom durch die Diode D 1 dargestellt, der jeweils in den Sperrphasen des Schalttran-■
sistors durch Entladung der magnetischen Energie der Speicherdrossel auftritt. Die Fig. 2d bzw. 3d
enthalten die oszillographierte Spannung am Ladekondensator. Die obere und untere Schaltschwelle,
die den Schmitt-Trigger der einen oder anderen Richtung beeinflussen, sind durch gestrichelte Linien
parallel zur Zeitachse angedeutet.
Durch Vergleich der in F i g. 2 und 3 dargestellten charakteristischen Strom- und Spannungswerte der
Schaltungsanordnung wird deutlich, daß bei kleinem Lastwiderstand, d. h. bei höherer Stromentnahme,
eine größere Anzahl von Stromimpulsen je Periode für die Konstanthaltung der Ausgangsspannung erforderlich
ist. Dementsprechend sind die Einschaltzeiten des Sperrwandlers bei großem und kleinem
Lastwiderstand verschieden groß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer geregelten Gleichspannung unter Verwendung
eines nach dem Sperrwandlerprinzip arbeitenden Gleichspannungswandlers mit einer Speicherdrossel
und einem Schalttransistor, dessen Basiselektrode mit dem Ausgang einer Zweipunktregeleinrichtung
verbunden ist, die eine die Schwingungen des Sperrwandlers in Abhängigkeit von der zu regelnden Gleichspannung ein- und
abschaltende Steuerspannung liefert, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherdrossel
(Dr) die Primärseite eines im Sättigungsbereich arbeitenden HilfsÜbertragers (7Y) parallel geschaltet
ist, dessen Sekundärwicklung im Basiskreis des Schalttransistors (TsI) des Sperrwandlers
liegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen
der Sekundär- und Primärspannung des Hilfsübertragers
(Tr) im Basiskreis des Schalltransistors (TsI) wirksam ist.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0098079 | 1965-07-08 | ||
| DES0098079 | 1965-07-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1513485A1 DE1513485A1 (de) | 1969-10-23 |
| DE1513485B2 DE1513485B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE1513485C true DE1513485C (de) | 1973-04-05 |
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