DE1512369B2 - Schaltungsanordnung zur aperturkorrektur in zeilenrichtung von videosignalen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur aperturkorrektur in zeilenrichtung von videosignalenInfo
- Publication number
- DE1512369B2 DE1512369B2 DE19671512369 DE1512369A DE1512369B2 DE 1512369 B2 DE1512369 B2 DE 1512369B2 DE 19671512369 DE19671512369 DE 19671512369 DE 1512369 A DE1512369 A DE 1512369A DE 1512369 B2 DE1512369 B2 DE 1512369B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- potential
- transistor
- aperture correction
- video signals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 3
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 claims 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 8
- 230000008859 change Effects 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 230000000644 propagated effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K5/00—Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
- H03K5/01—Shaping pulses
- H03K5/04—Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration
- H03K5/06—Shaping pulses by increasing duration; by decreasing duration by the use of delay lines or other analogue delay elements
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/20—Circuitry for controlling amplitude response
- H04N5/205—Circuitry for controlling amplitude response for correcting amplitude versus frequency characteristic
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/20—Circuitry for controlling amplitude response
- H04N5/205—Circuitry for controlling amplitude response for correcting amplitude versus frequency characteristic
- H04N5/208—Circuitry for controlling amplitude response for correcting amplitude versus frequency characteristic for compensating for attenuation of high frequency components, e.g. crispening, aperture distortion correction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Pulse Circuits (AREA)
- Picture Signal Circuits (AREA)
- Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)
- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
Description
schließenden Impedanz (z. B. einer Transistor- 20 stufenförmige Funktion in eine mehr ausgeprägt steile
Eid) (1 ) fföi Fki dl di d h
Emitter-Impedanz) (13 bzw. 14) abgeschlossen sind und daß die an den Ausgängen (7 und 8) abgegebenen
Signale (/ und g) nach geeigneter Phasenumkehr derart zusammengesetzt werden, daß
Videosignale (/) mit versteuerten bzw. überhöhten Flanken erhalten werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Punkt (10) des
Verzögerungskreises (4) mit einer kapazitiven Kopplung zur geerdeten zweiten Eingangsklemme
(6) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (7) bzw. die
zweite (8) Ausgangsklemme mit dem Emitter eines ersten bzw. zweiten Transistors (13 bzw. 14)
verbunden ist, deren Basen mit Erde gekoppelt sind und deren Kollektoren über Widerstände (17
bzw. 18) an einer eine Spannung (-F) führenden Klemme liegen, wobei der Kollektor des ersten
bzw. des zweiten Transistors (13 bzw. 14) mit dem Kollektor bzw. der Basis eines dritten Transistors
(20) verbunden ist, dessen Emitter über eine Impedanz (21, 22) an Erde liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz im Emitterkreis
des dritten Transistors (20) aus einem Widerstand
(21) besteht, von dem wenigstens ein gegebenenfalls einstellbarer Teil von einem Kondensator
(22) überbrückt ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsan-Ordnung zur Aperturkorrektur in Zeilenrichtung von
Videosignalen, insbesondere für Radar- oder Fernsehgeräte, welche mit einer Verzögerungsleitung versehen
ist, die im wesentlichen aus Längsinduktivitäten und Querkapazitäten zwischen den Eingangsklemmen
und den Ausgangsklemmen besteht, deren Ansteuerung an einer mit den Längsinduktivitäten verbundenen
Eingangsklemme über den Wellen-Widerstufenförmige Funktion umgewandelt, die dem scharfen
Übergang im Potentialbild auf der Auftreffplatte der Fernsehaufnahmeröhre besser entspricht.
Es ist auch bekannt, Verzögerungsleitungen zum Erhalten von Signalen mit einer Impulsfunktion aus
Signalen mit einer stufenförmigen Funktion zu verwenden. Zu diesem Zweck kann von einem stufenförmigen
Eingangssignal ein verzögertes Eingangssignal subtrahiert werden, so daß ein impulsförmiges
Signal entsteht, dessen Impulsdauer von der Verzögerungszeit des Verzögerungskreises abhängig ist.
Auch kann durch die differenzierende Wirkung dei Kapazitäten im Verzögerungskreis aus einem stufenförmigen
Eingangssignal ein impulsförmiger Strom erzeugt werden.
Man erhält eine besonders stabile zuverlässige und einfache Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten
Art, wenn gemäß der Erfindung die Ausgangsklemme mit den Längsinduktivitäten und eine zweite
Ausgangsklemme, die mit einer Anzahl der Querkapazitäten verbunden ist, mit je einer niedrigen
kurzschließenden Impedanz (z. B. einer Transistor-Emitter-Impedanz) abgeschlossen sind und wenn die
art den Ausgängen abgegebenen Signale nach geeigneter Phasenumkehr derart zusammengesetzt werden,
daß Videosignale mit versteuerten bzw. überhöhten Flanken erhalten werden.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß, wenn einem Verzögerungskreis ein Signal mit einer
etwas stufenförmigen Funktion zugeführt wird, dieses Signal durch die Anwendung der Kombination einer
einmaligen Reflexion und der Stromimpulse in den Kapazitäten des Verzögerungsnetzwerkes in ein Signal
mit einer mehr ausgeprägten stufenförmigen Funktion umgewandelt werden kann. Zum Beispiel für
Radar- oder Fernsehzwecke kann ein Signal mit einer mehr oder weniger sinusförmigen Funktion
einem Signal mit einer etwas stufenförmigen Funktion zum Erhalten eines Signals mit einer mehr ausgeprägten
stufenförmigen Funktion überlagert werden.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird nachstehend beispielsweise an Hand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der Schaltungsanordnung
nach der Erfindung und
F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der betreffenden Schaltungsanordnung.
55
In F i g. 1 bezeichnet 1 eine Signalquelle, die eine Spannung mit einer etwas stufenförmigen Funktion
liefert und mit einer eine Vorspannung liefernden Gleichspannungsquelle 2 in Reihe geschaltet ist. Die
Quelle 1 kann z. B. eine Fernsehkamera seih, die ein Videosignal abgibt. Die von der Quelle 2 gelieferte
Vorspannung dient, wie aus der nachstehenden Beschreibung hervorgeht, zum Erhalten eines geeigklemme
5 des Kreises 4 verbunden. Eine Klemme der Signalquelle 1 ist über einen Widerstand 3, dessen
Wert gleich dem charakteristischen Widerstand eines Verzögerungskreises 4 ist, mit einer ersten Eingangsklemme 5 des Kreises 4 veerbunden. Eine Klemme
der Gleichspannungsquelle 2 ist mit einer geerdeten zweiten Eingangsklemme 6 verbunden. Der Verzögerungskreis
4 ist mit drei Ausgangsklemmen 7, 8 und 9 versehen. Zum Erhalten einer induktiven Impedanz
zwischen der ersten Eingangsklemme 5 und der ersten Ausgangsklemme 7 sind im Kreis 4 einige
Spulen in Reihe geschaltet. Die kapazitive Impedanz zwischen der ersten Eingangsklemme 5 und der zweiten
Ausgangklemme 8 ist durch einige Kondensatoren gebildet. Die Ausgangsklemme 9 ist mit Erde verbunden.
Im Verzögerungskreis liegen Punkte. 10, 11 und 12, deren Zweck unter anderem an Hand der F i g. 2
näher beschrieben wird. Nach einer Maßnahme der Erfindung ist der Punkt 10 direkt kapazitiv mit Erde
verbunden. Die Ausgangsklemme 7 bzw. 8 liegen an den Emittern von Transistoren 13 bzw. 14, deren
Basen mit Erde gekoppelt sind und deren Kollektoren 15 bzw. 16 über Widerstände 17 bzw. 18 an
eine eine negative Spannung führende Klemme — V angeschlossen sind.
Die Gleichspannungsquelle 2 liefert über den Widerstand 3 und den Verzögerungskreis 4 zwischen
dem Emitter und der Basis des Transistors 13 eine Vorspannung zum Erhalten eines geeigneten Einstellpunktes.
Zu demselben Zweck ist der Emitter des Transistors 14 über einen Widerstand 19 an eine eine
positive Spannung führende Klemme + V angeschlossen. Der Emitter eines Transistors 20, dessen Basis
mit dem Kollektor 16 des Transistors 14 verbunden ist, ist über einen Widerstand 21, von dem ein veränderlicher
Teil von einem Kondensator 22 überbrückt ist, mit Erde verbunden. Die miteinander verbundenen
Kollektoren der Transistoren 13 und 20 sind über einen Kopplungskondensator 23 mit einer
Klemme 24 gekoppelt. Wenn die Signalquelle 1 eine Spannung mit einer etwas stufenförmigen Funktion
liefert, erscheint nach dem Prinzip der Erfindung an der Klemme 24 eine Spannung mit einer mehr ausgeprägten
stufenförmigen Funktion.
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird nun an Hand der Fig. 2 erläutert.
Eine von der Signalquelle 1 gelieferte Spannung mit einer etwas stufenförmigen Funktion ist in F i g. 2 a
dargestellt. Dieses Signal ist zum Betreiben des Transistors 13 der von der Gleichspannungsquelle 2 gelieferten
Vorspannung überlagert. Die Kurve 30 stellt das von der Quelle 2 an den Widerstand 3 gelieferte
Potential dar, während die Kurve 31 das Überlagerungspotential der Quellen 1 und 2 darstellt. Die
etwas stufenförmige Änderung zwischen den beiden Potentialen ist mehr oder weniger schematisch mit
Kurve 32 dargestellt. Wenn die Signalquelle 1 keine Spannung liefert, fließt durch den Widerstand 3, den
Verzögerungskreis 4 und den Transistor 13 ein von der Gleichspannungsquelle 2 gelieferter und dem
Einstellpunkt des Transistors 13 angehörender Gleichstrom. Dieser Gleichstrom ergibt einen Spannungsfall
über dem Widerstand 3, aber nicht über dem als nahezu ideal zu betrachtenden Verzögerungskreis
4. Der Spannungsfall über der Eingangsimpedanz des Transistors 13 wird sehr niedrig
gewählt, so daß der Verzögerungskreis 4 nahezu an Nullpotential liegt.
Wenn die Signalquelle 1 die in F i g. 2 a dargestellte Spannung liefert, wird, weil der Wert des Widerstandes
3 gleich dem charakteristischen Widerstand des Verzögerungskreises 4 ist, nur die Hälfte des mit der
Kurve 32 dargestellten Potentialsprunges an die Eingangsklemmen 5 und 6 gelegt. Der nahezu an Nullpotential
liegende Kreis 4, welches Nullpotential in F i g. 2 mit Kurve 33 dargestellt ist, erhalt dann für
die Klemme 5 das in Fig. 2b mit Kurve 34 dargestellte Potential. Der auftretende Potentialsprung
pflanzt sich dann im Verzögerungskreis 4 fort. Es wird angenommen, daß nach einer Zeitdauer T der
Potentialsprung den Punkt 10 erreicht. Wie in F i g. 2 c dargestellt ist, nimmt dann ohne Berücksichtigung
von Verlusten das Potential an diesem Punkt gleichfalls mit einem gleichen Sprung auf den
mit der Kurve 34 angedeuteten Wert zu. Bei Anwendung dieses Verfahrens für die Punkte 11 und 12 ergeben
sich die F i g. 2 d und 2 e. Erreicht der Potentialsprung die Ausgangsklemme 7, die infolge der niedrigen
Eingangsimpedanz des Transistors 13 gleichsam geerdet (kurzgeschlossen) ist, so wird von der
Klemme 7 her der positive Potentialsprung wie ein Potentialsprung in umgekehrter Richtung reflektiert.
Dabei hat der Emitterstrom des Transistors 13 durch den Kurzschluß gegen Erde eine gleiche Funktion wie
die von der Signalquelle 1 gelieferte Spannung. Da der Emitterstrom dem Kollektorstrom annähernd
gleich ist, tritt am Punkt 15 der F i g. 1 der in F i g. 2 f dargestellte Potentialsprung auf. Infolge der Zunahme
des Kollektorstromes von dem dem Einstellpunkt angehörenden Wert auf den durch die von der Signalquelle
1 gelieferte Spannung erzielten Wert nimmt dann das Potential am Punkt 15 von dem mit der
Kurve 35 angedeuteten Wert auf den mit Kurve 36 angedeuteten Wert zu. Wenn F i g. 2 a und 2 f miteinander
verglichen werden, stellt sich heraus, daß lediglich durch die Wirkung des Transistors 13 an
der Klemme 15 ein Potential auftritt, das eine gleiche, sei es verzögerte, Funktion wie die von der
Signalquelle 1 gelieferte Spannung hat.
Der reflektierte Potentialsprung in umgekehrter Richtung erreicht mit einer Zeitverzögerung T nacheinander
die Punkte 12, 11, 10 und 5, wie in den F i g. 2 e, 2 d, 2 c und 2 b mit der abfallenden Kurve
37 dargestellt ist. Nach dem Passieren des reflektierten Potentialsprunges liegen diese Punkte wieder
an einem Potential, das nahezu Null ist und das mit der Kurve 33 dargestellt ist. Wenn der Potentialsprung den Widerstand 3 erreicht, in dem er völlig
absorbiert wird, ist der Spannungsfall über dem Widerstand 3 nahezu gleich der von der Signalquelle
1 gelieferten Spannung.
Im obenstehenden wurde der Einfluß der Potentialsprünge
an den Punkten 5, 10, 11 und 12 auf die durch die mit diesen Punkten verbundenen Kapazitäten
fließenden Ströme außer Betracht gelassen. Es ist bekannt, daß eine sich mehr oder weniger mit der
Zeit ändernde Spannung über einer Reihenschaltung einer Kapazität C und eines Widerstandes R dafür
sorgt, daß durch diese Reihenschaltung ein Strom fließt, der nahezu die Funktion
(l - e ÄC)
hat. Bei einem geringen Wert des Widerstandes R hat der Strom bereits nach kurzer Zeit nahezu seinen
konstanten Wert erreicht. Wird nach einer mehr oder weniger linearen Änderung die Spannung konstant
gehalten, so nimmt der Strom mit der obenerwähnten, aber nun negativen Funktion wieder ab. Infolge
der stets vorhandenen Induktivitäten hat der Strom jedoch einen mehr oder weniger fließenden Verlauf.
Für die erste Eingangsklemme 5, deren Potentialsprünge in F i g. 2 b dargestellt sind, ist durch die
Kurven 38 und 39 in Fi g. 2 g dieser Strom durch die mit diesem Punkt 5 verbundene Kapazität dargestellt.
Stromimpulse 38 und 39 erzeugen über die niedrige Impedanz des Transistors 14 gegen Erde im Widerstand
18 einen Kollektorstrom, der am Punkt 16 einen den Stromimpulsen 38 und 39 entsprechenden
Potentialverlauf herbeiführt. Potentialsprünge an den Punkten 11 und 12 ergeben auf ähnliche Weise
die gleichfalls in F i g. 2 g dargestellten Stromimpulse. Wenn diese Stromimpulse einander überlagert werden,
erzeugen sie im Kollektorkreis des Transistors 14 einen Kollektorstrom, der am Punkt 16 einen in
F i g. 2 h dargestellten Potentialverlauf herbeiführt.
Dabei entspricht die Kurve 40 dem Potential am Punkt 16, das zu dem am Einstellpunkt des Transistors
14 fließenden Kollektorenstrom gehört.
Wenn nach einer Maßnahme der Erfindung der Punkt 10 direkt über eine Kapazität mit Erde verbunden
wird, liefert dieser Punkt keinen Beitrag zu dem Emitterstrom des Transistors 14. Der Zweck
dieser Maßnahme wird nachstehend näher erläutert.
Die am Punkt 16 auftretende positive Potentialänderung führt durch das Abschneiden des Transistors
20 eine Verringerung des Kollektorstromes dieses Transistors herbei. Der dadurch herabgesetzte
Spannungsfall über dem Widerstand 17 führt zu einem niedrigeren Potential am Punkt 15. Das Maß
dieser Verringerung kann nach einer Maßnahme der Erfindung dadurch eingestellt werden, daß mit dem
Kondenstator 22 wenigstens ein Teil des Widerstandes 21 wechselstrommäßig kurzgeschlossen wird.
Wenn die durch den Transistor 14 herbeigeführte Potentialänderung (Fig. 2h), deren Phase über Transistor20
umgekehrt wird, dem durch den Transistor 13 herbeigeführten Potential (F i g. 2 f) überlagert
wird, tritt am Punkt 15 — oder gegebenenfalls an der Klemme 24 — das in F i g. 2 j dargestellte
Potential auf. Es stellt sich heraus, daß das in F i g. 2 a dargestellte Signal mit einer etwas stufenförmigen
Funktion mit Hilfe der Schaltungsanordnung nach der Erfindung in ein in F i g. 2 j dargestelltes
Signal mit einer mehr ausgeprägten stufenförmigen Funktion umgewandelt wird.
Für den in F i g. 2 a dargestellten Potentialsprung 41 trifft das bereits für den Potentialsprung 32 beschriebene
Verfahren zu.
Nach einer Maßnahme der Erfindung wird die Gestalt des mit Hilfe der Kapazitäten aus dem zu korrigierenden
Signal abgeleiteten Signals dadurch bestimmt, daß an einem bestimmten Punkt im Verzögerungskreis
4 eine direkte kapazitive Kopplung zwischen der ersten Eingangsklemme und Erde angebracht
wird. Dadurch liefert der Potentialsprung an dem direkt mit Erde verbundenen Punkt des Verzögerungskreises
4 keinen Beitrag zu dem Emitterstrom des Transistors 14. Aus F i g. 2 h ist deutlich ersichtlich,
daß durch die Wahl dieses Punktes das erhaltene abgeleitete Signal auf einfache Weise beeinflußt
werden kann.
Insbesondere bei der Aperturkorrektur eines Videosignals ist es erwünscht, daß ein abgeleitetes Signal
mit einer örtlichen kurzzeitigen Absenkung gebildet wird. Ein Signal mit einer etwas stufenförmigen
Funktion kann dann überkompensiert werden, ohne daß der sich ergebende Umriß zu scharf und somit
störend wird (Contour enhancement).
Es leuchtet ein, daß der Verzögerungskreis 4 sowohl eine aus Spulen und Kondensatoren aufgebaute
Schaltung als auch ein Stück Koaxialkabel enthalten kann. Im letzteren Falle soll dann jedoch bei Anwendung
einer direkten kapazitiven Kopplung der Mantel des Kabels unterbrochen sein.
Es ist auch einleuchtend, daß zum Erhalten der Einstellung der Transistoren 13 und 14 die Basis an
eine Gleichspannungsklemme gelegt und mittels eines großen Sperrkondensators gleichstrommäßig gegen
Erde isoliert werden kann. Der Sperrkondensator verbindet die Basis dann wechselstrommäßig mit Erde.
Außerdem ist es einleuchtend, daß die Wahl von pnp- oder npn-Transistoren mit den zugehörigen
Gleichspannungen für das Prinzip der Erfindung nicht wesentlich ist.
Auch können Röhren statt Transistoren verwendet werden. Statt der Transistoren 13 und 14 müssen
dann zwei Röhren angewandt werden, deren Steuergitter geerdet sind und deren Kathoden mit den
Klemmen 7 bzw. 8 verbunden sind. Durch Anwendung von Gegenkopplung kann dafür gesorgt werden,
daß die Röhrenschaltung eine genügend niedrige Eingangsimpedanz hat. Der Transistor 20 kann auch
durch eine Röhre ersetzt werden, deren Steuergitter mit dem Punkt 16 und deren Anode mit dem Punkt
15 verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Schaltungsanordnung zur Aperturkorrektur in Zeilenrichtung von Videosignalen, insbesondere
für Radar- oder Fernsehgeräte, welche mit einer Verzögerungsleitung versehen ist, die im
wesentlichen aus Längsinduktivitäten und Querkapazitäten zwischen den Eingangsklemmen und
den Ausgangsklemmen besteht, deren Ansteuerung an einer mit den Längsinduktivitäten
verbundenen Eingangsklemme über den Wellen-Widerstand der Verzögerungsleitung erfolgt und
deren Ausgangsklemmen signalreflektierend abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangsklemme (7) mit den Längsinduktivitäten und eine zweite Ausgangsklemme
(8), die mit einer Anzahl der Querkapazitäten verbunden ist, mit je einer niedrigen kurzstand
der Verzögerungsleitung erfolgt und deren Ausgangsklemmen signalreflektierend abgeschlossen sind.
Wie in dem Aufsatz »Aperture compensation for television cameras« von R. C. Dennison,
R.C.A.-Review, 14. März 1953, Nr. 1, S. 569 bis 585,
beschrieben wird, wird eine solche Aperturkorrektur von Videosignalen vorgenommen, weil in einer Fernsehaufnahmeröhre
ein scharfer Übergang zwischen verschiedenen Potentialen im Potentialbild auf der
ίο Auftreffplatte von dem diese Platte abtastenden Elektronenstrahl
nicht als eine scharf definierte, sondern als eine etwas stufenförmige Funktion in dem von der
Aufnahmeröhre abgegebenen Videosignal übertragen wird. Diese Verwischung ist darauf zurückzuführen,
daß am scharfen Übergang auf der Auftreffplatte der endliche Querschnitt des Elektronenstrahls die beiden
Potentialwerte umfaßt, so daß im Videosignal ein zwischenliegender Wert festgelegt wird. Durch Aperturkorrektur
des Videosignals wird die etwas geneigte
gg
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6608133.A NL162270C (nl) | 1966-06-11 | 1966-06-11 | Inrichting voor het omvormen van een ingangssignaal dat bij benadering de vorm van een stapvormige functie heeft in een uitgangssignaal met een beter benaderde stapvorm. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1512369A1 DE1512369A1 (de) | 1969-06-26 |
| DE1512369B2 true DE1512369B2 (de) | 1976-06-10 |
| DE1512369C3 DE1512369C3 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=19796866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1512369A Expired DE1512369C3 (de) | 1966-06-11 | 1967-06-07 | Schaltungsanordnung zur Aperturkorrektur in Zeilenrichtung von Videosignalen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3508082A (de) |
| DE (1) | DE1512369C3 (de) |
| ES (1) | ES341582A1 (de) |
| GB (1) | GB1146100A (de) |
| NL (1) | NL162270C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5126592A (en) * | 1989-10-05 | 1992-06-30 | Nguyen Nam K | Circuit having a delay line for use in a data processing system or logic system |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2503909A (en) * | 1947-01-16 | 1950-04-11 | Gen Electric | Pulse amplifier |
| US2623998A (en) * | 1949-03-03 | 1952-12-30 | Ericsson Telefon Ab L M | Device for obtaining from a pulse another pulse of accurately predetermined duration |
| US2851522A (en) * | 1951-12-13 | 1958-09-09 | Columbia Broadcasting Syst Inc | Television |
| US2968766A (en) * | 1956-10-31 | 1961-01-17 | Blonder Tongue Lab | Pulse-sharpening circuit |
| DE1085922B (de) * | 1958-09-12 | 1960-07-28 | Siemens Ag | Echoentzerrer fuer Breitband-uebertragungssysteme |
| US3030440A (en) * | 1958-11-12 | 1962-04-17 | Rca Corp | Vertical aperture correction |
| US3153207A (en) * | 1961-10-31 | 1964-10-13 | Bell Telephone Labor Inc | Means for improving the quality of received television images |
-
1966
- 1966-06-11 NL NL6608133.A patent/NL162270C/xx not_active IP Right Cessation
-
1967
- 1967-05-18 US US639573A patent/US3508082A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-06-07 DE DE1512369A patent/DE1512369C3/de not_active Expired
- 1967-06-08 GB GB26518/67A patent/GB1146100A/en not_active Expired
- 1967-06-09 ES ES341582A patent/ES341582A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL162270C (nl) | 1980-04-15 |
| GB1146100A (en) | 1969-03-19 |
| NL162270B (nl) | 1979-11-15 |
| US3508082A (en) | 1970-04-21 |
| ES341582A1 (es) | 1968-09-16 |
| DE1512369A1 (de) | 1969-06-26 |
| NL6608133A (de) | 1967-12-12 |
| DE1512369C3 (de) | 1983-01-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2635700C2 (de) | Generator zum Erzeugen eines sägezahnförmigen und eines parabelförmigen Signals | |
| DE2448604A1 (de) | Elektronische schaltvorrichtung | |
| DE1766998B2 (de) | Impuls-Meßeinrichtung | |
| DE2461401C2 (de) | Astabiler Multivibrator | |
| DE965908C (de) | Schaltung zur Regelspannungserzeugung, insbesondere in Fernsehempfaengern | |
| DE2533599C3 (de) | Integrierbare Ablenk-Schaltungsanordnung | |
| DE1512369C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Aperturkorrektur in Zeilenrichtung von Videosignalen | |
| DE3200478A1 (de) | "schaltungsanordnung fuer eine bildwiedergabeanordnung zum erzeugen eines saegezahnfoermigen horizontal-ablenkstromes" | |
| DE1945602C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Frequenzuntersetzung in einem Gerät der Farbfernsehtechnik | |
| DE1462927A1 (de) | Vertikalablenkschaltung | |
| DE3610190C2 (de) | ||
| DE1277314C2 (de) | Schaltungsanordnung zum selbsttaetigen stabilisieren eines oszillators auf die frequenz eines impulsfoermigen steuersignals | |
| DE2704707A1 (de) | Schaltungsanordnung zur steuerung der stromueberlappung geschalteter ausgangsstufen | |
| DE865980C (de) | Vorrichtung zum Erzeugen von Markierimpulsen | |
| DE2047149A1 (de) | Spannungserzeuger | |
| DE1127396B (de) | Transistorimpulsverstaerker mit Wechselstrom-Eingangskopplung und stabilisiertem Ausgangsbezugspegel | |
| DE2003894A1 (de) | Schaltung zur Erzeugung einer parabolischen Wellenform | |
| DE1512573C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Triggerimpulses | |
| DE954430C (de) | Schaltung zur Schwungradsynchronisierung | |
| DE1800579C3 (de) | Fernsehsignal-Schaltungsanordnung zur Wiedereinführung der Gleichstromkomponente | |
| DE976868C (de) | Schaltung zur Erzeugung eines Nachfokussierstromes fuer die Zeilenrichtung in Fernsehaufnahme- und -wiedergaberoehren | |
| DE1462652C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Umformung einer periodischen Dreieckspannung in eine periodische Sinusspannung gleicher Frequenz | |
| DE1044870B (de) | Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der Gleichstrom-komponente eines Videosignals | |
| DE1142458B (de) | Verfahren zur Impulsformung in Datenverarbeitungssystemen und Impulsformer zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2338621C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Einsetzen von Impulsen mit definierter Flankendauer in ein Fernsehbildsignal |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |