DE1085922B - Echoentzerrer fuer Breitband-uebertragungssysteme - Google Patents
Echoentzerrer fuer Breitband-uebertragungssystemeInfo
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- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
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- H04L25/03006—Arrangements for removing intersymbol interference
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Echoentzerrer für Breitbandübertragungssysteme, bei dem an einer aus
mehreren hintereinander geschalteten Laufzeitgliedern bestehenden Laufzeitkette das zu entzerrende Hauptsignal
sowie zeitlich gegenüber diesem verschobene, vor- bzw. nachlaufende Anteile desselben als Echos
über kontinuierlich veränderbare Einstellvorrichtungen abgegriffen und mit ihm derart gemischt werden,
daß am Ausgang des Entzerrers das entzerrte Hauptsignal abnehmbar ist, so daß für kleine Verzerrungen
in Abhängigkeit von der Frequenz eine Entzerrung sowohl der Gruppenlaufzeit als auch der Dämpfung
unabhängig voneinander nach dem Prinzip der Fourier-Analyse durchführbar ist.
In der Fig. 1 ist das Prdnzipschaltbild eines bekannten
Echoentzerrers dargestellt. Der Eingang des einpolig dargestellten Echoentzerrers ist mit 1, sein
Ausgang mit 2 bezeichnet. Etwa von der Mitte der aus mehreren Laufzeitgliedern bestehenden Laufzeitkette
LK wird das Hauptsignal Hs abgenommen. Zwi- ao
sehen den einzelnen Laufzeitgliedern der Laufzeitkette LK befinden sich Regler- bzw. Einstellvorrichtungen
E1, E2, über die bezüglich des Hauptsignals
vor bzw. nachlaufende »Echos« Es in beliebiger Polung
und mit einstellbarer Amplitude abgegriffen werden können. In Abhängigkeit von der Frequenz entsprechen
Echos kleiner Amplitude Frequenzcharakteristiken von nahezu cos- bzw. sin-Form für die
Dämpfung bzw. Phase. Hauptsignal und Echosignale werden dem Eingang des Verstärkers V zugeführt.
Ferner ist eine Einstellmethode für cos-Entzerrer bekannt, die an Hand des in der Fig. 2 dargestellten
Blockschaltbildes kurz erläutert wird.
Der cos-Entzerrer gestattet die Einstellung eines harmonischen Spektrums von Dämpfungskurven über
dem Grundintervall — fg<Lf<L + fg (fg — Grenzfrequenz).
Es wird die Dämpfungscharakteristik in Abhängigkeit von der Frequenz durch eine zeitlich periodische
Spannungsfunktion dargestellt. Ihre Spektralkomponenten sind jeweils ein Maß für den Fehler in
der Einstellung eines einzelnen Bedienungsknopfes. Im Verlauf der Einstellung des cos-Entzerrers wird
dieses Spektrum sukzessive von den Komponenten befreit, die durch den cos-Entzerrer eingestellt werden
können. Aus den höheren Komponenten setzt sich die nach beendeter Einstellung zu beobachtende Restverzerrung
zusammen.
Der Wobbelgenerator WG sendet periodisch bei konstantem Pegel alle Frequenzen des zu entzerrenden
Bandes in kontinuierlicher Reihenfolge. Dieses Signal durchläuft die Strecke St mit dem cos-Entzerrer
EK und wird am Ausgang des cos-Entzerrers durch Gleichrichter Gl gleichgerichtet. Damit ist zu
einem bestimmten Zeitpunkt die Spannung am Aus-Echoentzerrer für Breitbandübertragungssysteme
Anmelder:
Siemens Sd Halske Aktiengesellschaft,
Siemens Sd Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Math. Hermann Gutsctie, München-Solln,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gang des Gleichrichters Gl ein Maß für die Verstärkung
der Strecke St mit dem cos-Entzerrer bei der Frequenz, die in diesem Augenblick gerade empfangen
wird. Das Quadrat des so entstehenden periodischen Spannungsverlaufs wird durch einen nachgeschalteten
Leistungsmesser L angezeigt. Da die einzelnen harmonischen Komponenten orthogonal zueinander
sind, ergeben sich als Einstellkriterien relative Leistungsminima.
Die Wirkungsweise des Echoentzerrers beruht ebenso wie diejenige des cos-Entzerrers auf der Zerlegung
der Verzerrungscharakteristiken in ihre Fourierkomponenten. Der Echoentzerrer gestattet auf Grund der
Beziehungen zwischen Zeit- und Frequenzfunktion diese Komponenten durch den Abgriff vor- und nachlaufender
Echos nachzubilden. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, auch nichtminimalphasige Verzerrungen
auszugleichen. Demgegenüber erlaubt der cos-Entzerrer nur eine minimalphasige Entzerrung
und dementsprechend nur den Abgleich nachlaufender Echos. Die Einstellung der Echoentzerrer ist aber
sehr schwierig und zeitraubend und überhaupt nur mit der Einschränkung möglich, daß die Frage nach der
optimalen Einstellung nicht objektiv beurteilt werden kann.
Um die Schwierigkeiten bei der Einstellung der Echoentzerrer herabzusetzen, kann man die verschiedenen
Einstellvorrichtungen E1 mechanisch oder elektrisch
mit entsprechenden Einstellvorrichtungen E2 koppeln (vgl. Fig. I),- wobei im Falle einer elektrischen
Kopplung in die Laufzeitkette am Abzweigpunkt des Hauptsignals eine Gabel zur wahlweisen
Umpolung eingeschaltet ist. Eine derartige Kopplung ist aber aufwendig. Darüber hinaus ist allerdings auch
schon ein Einstellverfahren und eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens vorgeschlagen wor-
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3 4
den. Danach erfolgt die Einstellung eines Echoentzer- Schwankungen ohne weitere Beeinflussung der Lauf-
rers derart, daß die optimale Einstellung für die vor- Zeitcharakteristik entzerrt. Da auf diese Weise die
laufenden Echos jeweils durch ein aus der Summe der Entzerrungen von Laufzeit und Dämpfung unabhän-
über ein · spezielles Dämpfungsglied geführten, die gig· voneinander durchgeführt werden können, verein-
Gruppenlaufzeit charakterisierenden Spannung und. 5 facht sich das Problem der Einstellung des Entzerrers
der die Dämpfung charakterisierenden Spannung ab- wesentlich. Dies gilt sowohl für die bisher übliche
geleitetes relatives Leistungsminimum der die Grup- Einstellmethode mit Hilfe eines Laufzeit- und Dämp-
penlaufzeit am Ein- oder Ausgang des Dämpfungs- fungswobbelmeßplatzes als auch für Meßverfahren
gliedes oder der die Dämpfung charakterisierenden zur systematischen Einstellung, wie sie bereits vor-
Spannung allein erfolgt, wobei zur Durchführung die- i° geschlagen wurden.
ses Verfahrens ein bekannter Wobbelmeßplatz ver- Die Erfindung wird an Hand der Fig. 3, 4, 5 und 7
wendet wird, der aber durch eine Addierstufe, ein sowie an Hand des in der Fig. 6 schematisch darge-
spezielles Dämpfungsglied und eine Umschalteeinrich- stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert,
tung ergänzt ist. Im folgenden wird das Prinzip der Entzerrung
Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, is einer Signalfunktion durch Echos derselben als be-
daß es möglich ist, ohne Beeinträchtigung der Wir- kannt vorausgesetzt. Fig. 3 zeigt das Blockschaltbild
kungsweise des Echoentzerrers diesen in seinem Auf- eines Echoentzerrers. Trennt man die Schaltung im
bau derart zu verändern, daß seine Einstellung mit Punkt P auf, so wird das Signal am Hauptsignalab-
einer, einfachen Einstellmethode und mit einer einfachen griff 3 reflektiert (Reflexion am leer laufenden Ende
Anordnung zur Durchführung dieser Methode erfol- 20 einer Leitung). Mit einer Einstellvorrichtung der
gen kann. Gruppe A greift man = daher sowohl ein vorlaufendes
Aufgabe der Erfindung ist es daher, Schaltung und als auch ein nachlaufendes Echo ab, deren Spannun-Auf
bau für Echoentzerrer anzugeben, die nach einem gen gleiches Vorzeichen haben und deren zeitliche Abeinfachen
Einstellverfahren und mit einer einfachen stände gegenüber dem Hauptsignal genau gleich sind,
Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens ein- 25 weil diese durch dieselben Laufzeitglieder τ definiert
stellbar sind. Je nach Bedarf und Aufbau sollen solche werden. Zur Vermeidung von weiteren Reflexionen
Echoentzerrer zur Entzerrung der Dämpfungsschwan- des zurücklaufenden Signals am Eingang 1 der Laufkungen
von Nachrichtenübertragungssystemen ohne zeitkette LK ist dort eine gute Anpassung des Gene-Beeinflussung
ihrer Laufzeitcharakteristik oder zur rators an den Wellenwiderstand der Laufzeitkette LK
Entzerrung der Laufzeitschwankungen von Nachrich- 30 vorgenommen. In Fig. 4 sind diese Verhältnisse an
tenübertragungssystemen mit relativ geringer Beein- einem Zeigerdiagramm dargestellt. Unter Vernachläsflussung
ihres Dämpfungsverlaufs verwendbar sein sigung der Verlustdämpfung der Laufzeitkette erkennt
bzw. sollen auch solche Echoentzerrer realisierbar man, daß durch Auslenken einer Einstellvorrichtung
sein, mit denen Dämpfungs- und Laufzeitschwankun- der Gruppe A eine Amplitudencharakteristik in Abgen
von Nachrichtenübertragungssystemen unabhän- 35 hängigkeit von der Frequenz erzeugt werden kann, die
gig voneinander entzerrt werden können. die Überlagerung des konstanten Hauptsignals und
Der Echoentzerrer für Breitbandübertragungs- einer exakten cos-Welle darstellt. Phasenänderungen
systeme wird daher gemäß der Erfindung so aufge- treten dabei nicht auf. Die Gruppenlaufzeit ist konbaut,
daß in die Laufzeitkette in Reihe mit den Lauf- stant.
zeitgliedern ein Trennvierpol eingeschaltet und so be- 40 Es bedeutet ii=Hauptsignal, £=vorlaufende Echo,
messen ist, daß sein Innenwiderstand am Eingang im £r=in P reflektiertes Echo, a=Dämpfungscharakte-
Vergleich zum Wellenwiderstand der Laufzeitkette ristik.
entweder sehr hochohmig oder sehr niederohmig ist,
entweder sehr hochohmig oder sehr niederohmig ist,
so daß die Signalfunktion an seinem Eingang nahezu \H\=h, \E\ = e, \Er\ = eT=e
vollständig reflektiert wird, daß die Signalfunktion 45
vollständig reflektiert wird, daß die Signalfunktion 45
über diesen Trennvierpol an nachfolgende Laufzeit- Als Beispiel ist die Charakteristik für den dem
glieder weitergeleitet wird und das Hauptsignal je Abzweigpunkt des Hauptsignals am nächsten liegennach
Art des Innenwiderstandes am Eingang des den Regler der Gruppe ^i gezeichnet.
Trennvierpols entweder aus der Leerlaufspannung Berücksichtigt man die Verlustdämpfung der Laufoder aus dem Kurzschluß strom gewonnen wird und 50 zeitkette, so erkennt man (Fig. 5), daß den beschriebedaß der Innenwiderstand am Ausgang des Trennvier- nen Frequenzcharakteristiken solche überlagert sind, pols an den Wellenwiderstand der Laufzeitkette ange- die von zwei Echozeigern erzeugt werden, deren jepaßt ist. weilige Länge entsprechend dem Frequenzgang der
Trennvierpols entweder aus der Leerlaufspannung Berücksichtigt man die Verlustdämpfung der Laufoder aus dem Kurzschluß strom gewonnen wird und 50 zeitkette, so erkennt man (Fig. 5), daß den beschriebedaß der Innenwiderstand am Ausgang des Trennvier- nen Frequenzcharakteristiken solche überlagert sind, pols an den Wellenwiderstand der Laufzeitkette ange- die von zwei Echozeigern erzeugt werden, deren jepaßt ist. weilige Länge entsprechend dem Frequenzgang der
Bei einem Echoentzerrer mit hochohrnigem Eingang Verlustdämpfung des durchlaufenden Anteils der
des Trennvierpols wird in der Laufzeitkette das zu 55 Laufzeitkette LK abnimmt. Aus den beiden Darstelentzerrende
Signal am Ort der Hauptsignalanzapfung lungen in Fig. 5 ist ersichtlich, daß man den resultiereflektiert
und zugleich insbesondere über eine Röhren- renden Echozeiger als Summe zweier Zeiger darstelstufe
an die nachfolgenden Laufzeitglieder weiterge- len kann, von denen einer immer in die Richtung des
leitet. Daher werden mit dem vor dem Trennvierpol Hauptsignals zeigt, während der Betrag und insbegelegenen
Teil der Einstellvorrichtungen jeweils ein 60 sondere die Phase des anderen (in der Figur der Zeivor-
und ein um die gleiche Zeit gegenüber dem ger D) sich mit der Frequenz ändern. Daraus folgt,
Hauptsignal nachlaufendes Echo gleicher Polung ab- daß sich die resultierende Dämpfungscharakteristik
gegriffen. Diese elektrische Kopplung entsprechender aus dem konstanten Hauptsignal H, einer cos-ähnvor-
und nachlaufender Echos ermöglicht es, eine vor- liehen Funktion Aa1 mit abklingender Amplitude und
gegebene Dämpfungscharakteristik zu verändern ohne 65 einer solchen mit wachsender Amplitude Aa2 aufbaut,
die Laufzeit zu beeinflussen. Darüber hinaus ist mit Die Charakteristik Ab der zugehörigen Phasenverzer-Hilfe
der übrigen Einstellvorrichtungen eine mini- rungen ist eine sin-ähnliche Funktion mit wachsender
malphasige Entzerrung der Laufzeit möglich. Bei der Amplitude. Es ist zu bemerken, daß die bei Auslen-Einstellung
des Entzerrers werden zunächst die Lauf- kung eines Echoabgriffs durch die Verlustdämpfung
zeit- und anschließend die verbliebenen Dämpfungs 70 der Laufzeitkette bedingte Störung des Phasenver-
yzz
laufs von gleicher Welligkeit wie die zugehörige Dämpfungscharakteristik ist.
Schaltet man in den Leitungszug der Laufzeitkette im Punkt P einen Trennvierpol Tr (Fig. 6) mit hochohmigem
Eingang, dessen Ausgang an den Wellenwiderstand des nachfolgenden Teils der Laufzeitkette
angepaßt ist, so bleiben die bisher beschriebenen Verhältnisse bezüglich der Einstellvorrichtungen E11... E1S
der Gruppe A unverändert.
Die Auslenkung einer Einstellvorrichtung der Gruppe B bewirkt dagegen die Einstellung eines nachlaufenden
Echos und damit einer Laufzeit- und einer Dämpfungscharakteristik, die miteinander in minimalphasigem
Zusammenhang stehen.
Die Einstellung des Echoentzerrers in dieser Schaltung beginnt mit der Entzerrung der Gruppenlaufzeitcharakteristik
durch Betätigung der Einstellvorrichtungen der Gruppe B. Anschließend wird die Dämpfungscharakteristik
durch die Einstellvorrichtungen der Gruppe v4 entzerrt, wodurch die Gruppenlaufzeit
nicht wesentlich beeinflußt wird. Kleine Veränderungen ihrer Charakteristik, die durch die Entzerrung der
Dämpfung entstehen und, wie oben beschrieben, auf der Verlustdämpfung der Laufzeitkette beruhen, können
durch eine Wiederholung des Abgleichvorganges beseitigt werden, denn die Welligkeit dieser Verzerrungen
entspricht den Ordnungen der einstellbaren Fourierkomponenten und die Größe der Änderung ist
nur von zweiter Größenordnung. Die Vereinfachung der Einstellung besteht darin, daß Laufzeit und Dämpfung
unabhängig voneinander entzerrt werden können.
Zur systematischen Einstellung des Entzerrers kann ein Verfahren dienen, das prinzipiell dem Einstellverfahren
des cos-Entzerrers ähnlich ist. Es ist derart zu erweitern, daß in einem Wobbeiverfahren auch für die
Gruppenlaufzeit eine ihrem Frequenzgang proportionale zeitabhängige Spannung, wie z. B. im Laufzeitwobbelmeßplatz,
gebildet und einem Leistungsmesser zugeführt wird.
Führt man an Stelle des Leerlaufs im Punkt P (Fig. 3) einen Kurzschluß ein und gewinnt das Hauptsignal
aus dem Kurzschluß strom, so wird die Phase des reflektierten Signals um π gedreht. Die Einstellvorrichtungen
der Gruppe^ erzeugen dann in erster Linie sin-förmige Phasenschwankungen. Außerdem
rufen sie jedoch auch Veränderungen der Dämpfungscharakteristiken hervor, die, im Gegensatz zu den vorher
erörterten Laufzeitveränderungen bei Leerlauf im Punkt P, prinzipieller Natur sind und in ihrer
Größe im Hinblick auf die getrennte Entzerrung von Dämpfung und Phase wesentlich mehr stören. In
Fig. 7 sind diese Verhältnisse durch ein Zeigerdiagramm ohne Berücksichtigung der Verlustdämpfung
der Laufzeitkette dargestellt. Es ist zu bemerken, daß die Periodizität der cos-ähnlichen Dämpfungscharakteristik
doppelt so hoch ist wie die der zugehörigen Phasenkurve. Bei getrennter Entzerrung von Laufzeit
und Dämpfung wäre daher nach Einstellung der Einstellvorrichtungen der Gruppe^ eine Kompensation
dieser unerwünschten Dämpfungsschwankungen durch Betätigung der Einstellvorrichtungen der Gruppe B
für die höheren Fourierkomponenten nicht durchführbar, da die Anzahl der einstellbaren Echos begrenzt ist.
Während es also unter Vernachlässigung der Verlustdämpfung möglich ist, nur durch eine einfache
Kopplung vor- und nachlaufender Echos einen Echoentzerrer zu bauen, dessen Laufzeitcharakteristik für
alle einstellbaren Dämpfungskurven unverändert bleibt, ist es durch Umpolung des nachlaufenden
(bzw. reflektierten) Echos nicht möglich, verschiedene Laufzeitkurven einzustellen, ohne gleichzeitig die
Dämpfung zu verändern.
Claims (1)
- Patentanspruch=Echoentzerrer für Breitbandübertragungssysteme, bei dem an einer aus mehreren hintereinandergeschalteten Laufzeitgliedern bestehenden Laufzeitkette das zu entzerrende Hauptsignal sowie zeitlich gegenüber diesem verschobene, vor- bzw. nachlaufende Anteile desselben als Echos über kontinuierlich veränderbare Einstellvorrichtungen abgegriffen und mit ihm derart gemischt werden, daß am Ausgang des Entzerrers das entzerrte Hauptsignal abnehmbar ist, so daß für kleine Verzerrungen in Abhängigkeit von der Frequenz eine Entzerrung sowohl der Gruppenlaufzeit als auch der Dämpfung unabhängig voneinander nach dem Prinzip der Fourier-Analyse durchführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Laufzeitkette in Reihe mit den Laufzeitgliedern ein Trennvierpol eingeschaltet und so bemessen ist, daß sein Innenwiderstand am Eingang im Vergleich zum Wellenwiderstand der Laufzeitkette entweder sehr hochohmig oder sehr niederohmig ist, so daß die Signalfunktion an seinem Eingang nahezu vollständig reflektiert wird, daß die Signalfunktion über diesen Trennvierpol an nachfolgende Laufzeitglieder weitergeleitet wird und das Hauptsignal je nach Art des Innenwiderstandes am Eingang des Trennvierpols entweder aus der Leerlaufspannung oder aus dem Kurzschlußstrom gewonnen wird und daß der Innenwiderstand am Ausgang des Trennvierpols an den Wellenwiderstand der Laufzeitkette angepaßt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 760 164.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 009 568/231 7.60
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59812A DE1085922B (de) | 1958-09-12 | 1958-09-12 | Echoentzerrer fuer Breitband-uebertragungssysteme |
| DES65347A DE1092962B (de) | 1958-09-12 | 1959-10-07 | Echoentzerrer fuer Breitbanduebertragungssysteme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59812A DE1085922B (de) | 1958-09-12 | 1958-09-12 | Echoentzerrer fuer Breitband-uebertragungssysteme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085922B true DE1085922B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=7493608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59812A Pending DE1085922B (de) | 1958-09-12 | 1958-09-12 | Echoentzerrer fuer Breitband-uebertragungssysteme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085922B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1512369A1 (de) * | 1966-06-11 | 1969-06-26 | Philips Nv | Vorrichtung,die mit einem Verzoegerungskreis versehen ist |
| DE2410503A1 (de) * | 1974-03-05 | 1975-09-11 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zur entzerrung eines uebertragungssystems |
| DE2616098A1 (de) * | 1976-04-13 | 1977-11-03 | Licentia Gmbh | Schaltungsanordnung fuer einen entzerrer |
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|---|---|---|---|---|
| US2760164A (en) * | 1955-04-22 | 1956-08-21 | Bell Telephone Labor Inc | Equalizer |
-
1958
- 1958-09-12 DE DES59812A patent/DE1085922B/de active Pending
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