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DE1511699B - Vorrichtung zum Fordern und Trennen von entlang einer Abreißlinie perforierten Folienabschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Fordern und Trennen von entlang einer Abreißlinie perforierten Folienabschnitten

Info

Publication number
DE1511699B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film sections
counter
roller
conveying
tear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl Ing . 5820Gevelsberg Niepmann
Original Assignee
Maschinenfabrik Fr Niepmann & Co, 5820Gevelsberg

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum forderliche technische Aufwand einschließlich des
Fördern und Trennen von entlang einer Abreißlinie Raumbedarfes wesentlich herabsetzen läßt, wobei
perforierten Folienabschnitten in einer Verpackungs- gleichzeitig eine ausreichende Funktionssicherheit
maschine, wobei die Folienabschnitte mittels eines gewährleistet sein soll, ohne daß an die Einstellge-
mit Einkerbungen versehenen, mit einer harten 5 nauigkeit erhöhte Anforderungen gestellt werden
Gegenwalze zusammenarbeitenden Messers einer müssen.
Messerwalze von einem Folienband nur teilweise Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art,
getrennt sind und wobei eine eine ortsfeste Gegen- deren Abreißvorrichtung eine ortsfeste Gegenrolle
rolle aufweisende Abreißvorrichtung die Folienab- aufweist, wird zur Lösung dieser Aufgabe erfindungs-
schnitte auf eine größere Geschwindigkeit als die io gemäß vorgeschlagen, daß an sich bekannte, fest-
Fördergeschwindigkeit beschleunigt und von der stehende Leitschienen und ein an sich bekanntes
Bahn abreißt. ' : Gurtband auf jeweils einer Seite der Folienabschnitte
Es ist bekannt, zum Abreißen von perforierten als Führung derselben angeordnet sind und daß das Folienabschnitten jeweils mit unterschiedlicher Um- Gurtband mit einer gegenüber der Fördergeschwindigfangsgeschwindigkeit umlaufende Walzenpaare zu 15 keit größeren Geschwindigkeit umläuft und mit einer verwenden. Da die Folienabschnitte auch während Zupfleiste versehen ist, wobei die Zupfleiste zusamdes normalen Transportes zwischen den einzelnen men mit der Gegenrolle als Abreißvorrichtung dient. Abreißvorgängen auf dem durch die Walzenpaare Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichverlaufenden Transportweg geführt werden, darf die tung sind die Förderfunktion und die Abreißfunktion Geschwindigkeitsdifferenz nur zu einem ganz be- 20 in vorteilhafter Weise miteinander vereinigt. Alle stimmten Zeitpunkt wirksam werden. Deshalb ist angetriebenen Teile laufen mit gleichbleibender Gebisher stets die Anwendung von Walzen oder Rollen schwindigkeit um. Da das Gurtband mit einer Geerforderlich, die entweder exzentrisch oder aber schwindigkeit umläuft, die größer ist als die Förderauf schwenkbar gelagerten Wellen angeordnet sein geschwindigkeit, entsteht zwischen diesem und den müssen. 25 Folienabschnitten ein Schlupf. Die Leitschienen ver-
Bei einer bekannten Vorrichtung sind zur Erzie- hindern jedoch, daß sich die Folienabschnitte zu
lung der Geschwindigkeitsdifferenz sowohl eine Ver- weit vom Gurtband entfernen können, so daß
zögerungsvorrichtung als auch eine Beschleunigungs- zwischen dem Gurtband und den Folienabschnitten
vorrichtung erforderlich, die in einem bestimmten eine diese mitnehmende Reibung aufrechterhalten
Abstand zueinander im Verlauf der Förderbahn 30 wird. Es ist nicht einmal ein eigener Antrieb für die
angeordnet sind. Wenn sich zwischen der Verzöge- Gegenrolle erforderlich. Allein das Gurtband und
rungsvorrichtung und - der Beschleunigungsvorrich- die Messerwalze müssen angetrieben werden. Es
tung eine Perforation befindet, werden beide Vor- entfällt auch die Notwendigkeit, eine Vielzahl ge-
richtungen wirksam. Während die Beschleunigungs- nauer Einstellungen vorzunehmen. Es ist nur erf order-
vorrichtung den abzureißenden Abschnitt beschleu- 35 lieh, die Geschwindigkeit des Gurtband-Antriebs auf
nigt, hält die Verzögerungsvorrichtung die nachfolgen- die Geschwindigkeit der Messerwalze abzustimmen,
den Abschnitte zurück. Hierbei entsteht die zum Es ergibt sich insgesamt ein wesentlich geringerer
Abreißen erforderliche Geschwindigkeitsdifferenz. technischer Aufwand als bei den bekannten Vorrich-
Diese beiden Vorrichtungen müssen also zusätzlich tungen, und auch der Raumbedarf ist so stark
zu den eigentlichen Transportvorrichtungen vorhan- 40 herabgesetzt, daß. die Vorrichtung mit sehr kleinen
den sein, was einen erheblichen technischen Aufwand Abmessungen ausgelegt sein kann,
darstellt. Dieser wird weiter dadurch vergrößert, daß . ' Bei einer praktischen Ausführungsform der Er-
die zusätzlichen Vorrichtungen jeweils eine eigene findung sind jeweils zwei nebeneinanderliegende
Steuerung benötigen. Darüber hinaus wird durch das Gurtbänder angeordnet. Dies ergibt insbesondere
ständige Beschleunigen und Verzögern der Bedarf 45 bei breiteren Folienabschnitten eine bessere Führung
an Antriebsleistung in unwirtschaftlicher Weise und Mitnahmewirkung,
erhöht. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vor-
Aber auch die Anwendung zusätzlicher Reiß- geschlagen, daß das Gurtband als Zahnriemen auswalzen bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist gebildet ist und sein Umlauf einer Umdrehung der sehr aufwendig. Diese Reißwalzen müssen einen ei- 5° Verpackungsmaschine entspricht. ■ '
genen Antrieb haben, der sie mit einer größeren Die Leitschienen mit den Gegenrollen können Umfangsgeschwindigkeit als der der Zugwalzen an- schwenkbar gelagert sein, damit es möglich ist, zur treibt. Dieser Aufwand wird dadurch erhöht, daß - Überprüfung .. eines einwandfreien Schnittes einen zum Verschwenken der Reißwalzen gegeneinander beliebig langen Streifen von zusammenhängenden eine Exzentersteuerung erforderlich ist.-'.;' ' -! ■■'-■-■ " : 55 Abschnitten'aus der Vorrichtung herauszuführen.
Bei den bekannten Vorrichtungen ist ferner der Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Nachteil gemeinsam, daß die zur Erzielung der Reiß- Erfindung an Hand einer Zeichnung näher bewirkung erforderlichen Mittel allein nur diesem Zweck schrieben. Im einzelnen zeigt
dienen und weitere Funktionen nicht erfüllen können. Fig. 1 einen Teil eines Folienbandes mit einer Hierdurch wird insbesondere auch der Raumbedarf 6° zwischen zwei Folienabschnitten liegenden Perfo-
erhöht. Auch lassen sich diese Mittel nur verhältnis- ration,
mäßig schwierig so genau einstellen, daß eine einiger- F i g. 2 in schematischer Darstellung einen Längsmaßen befriedigende Funktionssicherheit erreicht schnitt durch die Vorrichtung,
wird. F i g. 3 in vergrößertem Maßstab eine Darstellung
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe 65 der Abreißvorrichtung,
zugrunde, eine Vorrichtung zum Fördern und Trennen F i g. 4 eine Draufsicht auf die Messerwalze und
von entlang einer Abreißlinie perforierten Folien- die Gegenwalze,
abschnitten so auszubilden, daß sich der hierzu er- Ein Folienband 1 wird so perforiert, daß zwischen
zwei Folienabschnitten 2 jeweils schmale Stege 3 erhalten bleiben und die Folienabschnitte 2 noch miteinander verbunden sind. Zur Herstellung dieser Perforation dienen eine Messerwalze 4 und eine harte Gegenwalze 5. Ein Messer 6 der Messerwalze hat Einkerbungen 7, durch die beim Durchlaufen des Folienbandes 1 die Stege 3 entstehen.
Als Zahnriemen ausgebildete Gurtbänder 8 und feststehende Leitschienen 9 bilden eine Führung für die Folienabschnitte 2. Der Antrieb des Gurtbandes 8 erfolgt über einen Riemenantrieb 10.
Jedes der beiden Transportbänder 8 ist mit einer Zupfleiste 11 versehen, die mit einer Gegenrolle 12 zusammenwirkt. Um zum Einstellen des Messers 6 mehrere zusammenhängende Folienabschnitte 2 entnehmen zu können, sind die Leitschienen 9 mit den Gegenrollen 12 verschwenkbar ausgebildet, so daß die Zupfleisten 11 nicht wirksam werden können.
Während die eigentliche Fördergeschwindigkeit durch die Messerwalze 4 und die Gegenwalze 5 vorgegeben wird, laufen die Gurtbänder 8 mit einer größeren Geschwindigkeit um. Da die Folienabschnitte 2 weder an den Leitschienen 9 noch an den Gurtbändern 8 fest anliegen, ist ein Schlupf zwischen den Folienabschnitten 2 und den Gurtbändern 8 möglich, wobei jedoch stets eine Reibungswirkung aufrechterhalten bleibt, durch die die Folienabschnitte 2 mitgenommen werden. Wenn die Zupfleisten 11 mit den Gegenrollen 12 in Eingriff gelangen, ist ein Schlupf nicht mehr möglich. Der jeweils zwischen diesen Teilen eingespannte Folienabschnitt wird mit einer wesentlich größeren Geschwindigkeit beschleunigt, so daß er an den Stegen 3 abreißt. Ein Umlauf der Gurtbänder 8 entspricht einer Umdrehung der Verpackungsmaschine, so daß je Umdrehung ein Folienabschnitt 2 abgezupft wird.
Dieser wird in einer nachfolgenden Verarbeitungsstation um eine Zigarettenpackung 13 gelegt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Fördern und Trennen von entlang einer Abreißlinie perforierten Folienabschnitten in einer Verpackungsmaschine, wobei die Folienabschnitte mittels eines mit Einkerbungen versehenen, mit einer harten Gegenwalze zusammenarbeitenden Messer seiner Messerwalze von einem Folienband nur teilweise getrennt sind und wobei eine eine ortsfeste Gegenrolle aufweisende Abreißvorrichtung die Folienabschnitte auf eine größere Geschwindigkeit als die Fördergeschwindigkeit beschleunigt und von der Bahn abreißt, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte, feststehende Leitschienen (9) und ein an sich bekanntes Gurtband (8) auf jeweils einer Seite der Folienabschnitte (2) als Führung derselben angeordnet sind, daß das Gurtband (8) mit einer gegenüber der Fördergeschwindigkeit größeren Geschwindigkeit umläuft und mit einer Zupfleiste (11) versehen ist, wobei die Zupfleiste (11) zusammen mit der Gegenrolle (12) als Abreißvorrichtung dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei nebeneinanderliegende Gurtbänder (8) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtband (8) als Zahnriemen ausgebildet ist und sein Umlauf einer Umdrehung der Verpackungsmaschine entspricht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschienen (9) mit den Gegenrollen (12) schwenkbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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