DE1509060A1 - Gittertraeger fuer Montagedecken - Google Patents
Gittertraeger fuer MontagedeckenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/065—Light-weight girders, e.g. with precast parts
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Description
Gitterträger für Montagedecken
Für die Herstellung von sogenannten Montagedecken sind in
den letzten Jahren eine Reihe von Leichtstahl- oder Gitterträgern
entwickelt worden, welche das tragende Gerippe einer Montagedecke bilden und so verlegt werden, dass die
füllenden Profilsteine zwischen benachbarten Gitterträgern angehängt werden können. Von den verschiedenen bisher
bekannt gewordenen Ausführungsformen hat ein Gitterträger
besondere Bedeutung erlangt, welcher aus einem Obergurt, einem in einen Betonfuss eingebetteten Untergurt, welcher
aus wenigstens zwei durch Querbügel verbundenen Zugstäben besteht,sowie aus einer Mehrzahl von Diagonalstäben,
welche den Obergurt mit den Querbügeln des Untergurtes verbinden, zusammengesetzt ist. Die Gurt- und Diagonalstäbe
sowie die Querbügel sind bei derartigen Gitterträgern durch Schweissung miteinander verbunden, so dass sie zu
einem starren Gebilde vereinigt sind, welches hohe Tragfähigkeit besitzt. Wegen der zahlreichen Verbindungsstellen
sind umfangreiche Schweissarbeiten, Verklemmiingen und
Bindungen auszuführen, um die verschiedenen Teile des Gitterträgers zu einer Einheit zusammenzufügen. Das bedingt
eine entsprechend umständliche und teuere ¥ Fertigung.
Die Erfindung will demgegenüber einen Gitterträger für Montagedecken verfügbar machen, der ebenso wie die erwähnte
bekannte Aueführungsform aus einem Obergurt, einem in einen Betonfuss eingebetteten Untergurt, Diagonalstäben
und Querbügeln besteht, der aber im übrigen so gestaltet ist, dass nur wenig Schweissarbeit auszuführen ist und
der gesamte Pertigungsaufwand eine weitgehende Verringerung
erfährt.
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Die Besonderheit des erfindungsgemässen Gitterträgers
besteht darin, dass die Querbügel von den in Querrichtung abgewinkelten, sich gegenseitig hintergreifenden Enden
der Diagonalstäbe gebildet sind. Die Diagonalstäbe und die Querbügel bilden somit zusammenhängende Bauteile,
so dass Schweissverbindungen zwischen den Diagonalstäben und den Querbügeln in Portfall kommen. Es bleibt lediglich
erforderlich, die Diagonalstäbe mit dem Obergurt zu verbinden, was zweckmässig durch Schweissung erfolgt
und eine Verbindung zwischen den den Querbügel ersetzenden abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe und den Zugstäben
des Untergurtes herzustellen. Die letztgenannte Verbindung erfolgt zweckmässig durch Einspannung, was dadurch
ermöglicht werden kann, dass die abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe in Haken für die Aufnahme und Festlegung der
Zugstäbe des Untergurtes auslaufen. Es empfiehlt sich dabei, dass die Haken an den abgewinkelten Enden der
Diagonalstäbe senkrecht zu dem Untergurte stehen und zweckmässig durch Abbiegung nach oben gebildet sind. Es
ist dadurch möglich gemacht, die Einspannung der Zugstäbe des Untergurtes durch Zusammendrücken der hakenförmigen
Enden mittels einer Presse durchzuführen.
In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfindung, die in Querrichtung abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe
so lang zu bemessen, das abwischen den Diagonalstäben und
den Zugstäben des Untergurtes Zulagestäbe angeordnet werden können, welche sich an der Aufnahme der Zugkräfte
beteiligen.
Die Diagonalstäbe können als Einzelstäbe ausgebildet sein. Als zweckmässiger hat es sich jedoch erwiesen, dass
jeweils zwei benachbarte, entgegengesetzt geneigte Diagonalstäbe zu einem zusammenhängenden Winkelbügel vereinigt
sind. Dabei empfiehlt es sich, die Enden der Diagonalstäbe jedes Winkelbügels nach entgegengesetzten Seiten
abzuwinkein, wodurch die Fertigung des Gitterträgers erleichtert wird, da sich das gegenseitige Hintergreifen
der Enden der Diagonalstäbe bequemer verwirklichen lässt. 809812/1066 BAD ORIGINAL
Der Gegenstand der ERfindung soll anhand der Zeichnung
in einer Ausführungsform näher erläutert werden; in der
Zeichnung zeigt:
Pig« 1 den Gitterträger in Seitenansicht
Pig. 2 einen Schnitt durch den Gitterträger nach Linie II-II der Pig. 1
Pig. 3 eine Draufsicht des Gitterträgers
Der dargestellte Gitterträger besteht aus einem in der
Zeichnung, nur durch gestrichelte Darstellung veranschaulichten Betonfuss 1 und einer Stahlbewehrung, die teilweise
in den Betonfuss eingebettet ist. Die Stahlbewehrung setzt sich zusammen aus einem Obergurt 2, einem aus
zwei Zugstäben 3 bestehenden Untergurt und aus einer Vielzahl von Diagonalstäben 4, die abwechselnd eine
entgegengesetzte Neigung haben.
Jweweils zwei an dem Obergurt 2 zusammenstoßεenden
Diagonalstäbe bilden einen zusammenhängenden V/inkelbügel,
der an seinem Scheitel mit dem Obergurt durch Schweissung verbunden ist. Die freien Enden der Diagonalctäbe sind i;l
Querrichtung abgewinkelt. Die innerhalb des Betonfusses 1
benachbarten Abwinklungen der Diagonalstäbe hintergreifen sich gegenseitig und ergänzen sich zu Querbügeln 5,
deren Enden in Haken 6 auslaufen, in welchen die Zugstäbe 3 des Untergurtes Aufnahme finden und dadurch
festgelegt werden können, dass die Haken 6 nach dem Einlegen der Zugstäbe 3 zusammengedrückt werden. Die
Haken 6 sind so ausgeführt, dass sie eine zum Untergurt senkrechte Lage einnehmen. Es ist dadurch ermöglicht,
das Zusammendrücken der Haken 6 mit Hilfe einer senkrecht arbeitenden Presse durchzuführen.
Die in Querrichtung abgewinkelten Enden 5 der Diagonalstäbe
4 sind so lang bemessen, dass zwischen den Diagonalstäben 4 und den Zugstäben 3 des Untergurtes
gewünsentenfalls Zulagestäbe 7 angeordnet werden können,
welche an der Aufnahme der auftretenden Zugspannungen
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beteiligt sind. Wie Pig. 1 und 2 erkennen lassen, sind die Zulagestäbe 7 an ihren Enden aufgebogen. Die Zulagestäbe
können mit den Diagonalstäben und mit dem Obergurt in beliebiger Weise verbunden sein.
Die die Querbügel zwischen den Zugstäben 3 des Untergurtes bildenden Abwinklungen 5 der Diagonalstäbe sind
in der Längsrichtung des Trägers gegeneinander versetzt. Das Mass der Versetzung kann wegen der Unabhängigkeit der
Diagonalstäbe bzw. der aus je zwei Diagonalstäben zusammengesetzten Y/inkelbügeln beliebig gross sein. Das
bedeutet, dass maim den Abstand der Diagonalstäbe 4 bzw. den Abstand der daraus gebildeten Winkelbügel
weitgehend verändern kann und dass dieser Abstand innerhalb eines Gitterträgers nicht gleichmäesig zu sein
braucht. Auf diese V/eise kann die Tragfähigkeit des Gitterträgers den jeweiligen Beanspruchiungsverhältnissen
angepasst werden, ohne dass die Konstruktionsteile des Trägers eine Veränderung zu erfahren brauohen.
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Claims (6)
1) Gitterträger für Montagedecken mit einem Obergurt,
■einem in einen Betonfuss eingebetteten Untergurt,
welcher aus wenigstens zwei durch Querbügel verbundenen Zugstäben besteht, sowie einer Mehrzahl von Diagonalstäben,
welche den Obergurt mit den Querbügeln des Untergurtes verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die
Querbügel von den in Querrichtung abgewinkelten, sich
gegenseitig hintergreifenden Enden der Diagonalstäbe gebildet sind.
2) Gitterträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe in Haken
für die Aufnahme und Festlegung der Zugstäbe des Untergurtes auslaufen.
3) Gitterträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzieichnet,
dass die Haken an den abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe senkrecht zu dem Untergurt stehen und zweckmässig
durch Abbiegung nach oben gebildet sind.
4) Gitterträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3f dadurch
gekennzeichnet, dass die in Querrichtung abgewinkelten Enden der Diagonalstäbe so lang bemessen sind, dass
zwischen den Diagonalstäben und den Zustäben des Untergurtes Zulagestäbe angeordnet werden können.
5) Gitterträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei benachbarte,
entgegengesetzt· geneigte Diagonalstäbe einen zusammen-
hängenden Wainkelb^Lgel bilden,
BAD ORIGINAL
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6) Gitterträger naoh Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
dass die Enden der Diagonalstäbe jedes Winkelbügels nach entgegengesetzten Seiten abgewinkelt sind.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ0010076 | 1963-04-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1509060A1 true DE1509060A1 (de) | 1968-12-12 |
| DE1509060B2 DE1509060B2 (de) | 1975-01-02 |
| DE1509060C3 DE1509060C3 (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=7621191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19631509060 Expired DE1509060C3 (de) | 1963-04-25 | 1963-04-25 | Gitterträger für Montagedecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1509060C3 (de) |
-
1963
- 1963-04-25 DE DE19631509060 patent/DE1509060C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1509060C3 (de) | 1975-08-21 |
| DE1509060B2 (de) | 1975-01-02 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |