DE1507285B - Uberkopf Trommelwender Ausscheidung aus 1482784 - Google Patents
Uberkopf Trommelwender Ausscheidung aus 1482784Info
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Description
beispielsweise bei langhalmigen Gut, das stark verflochten ist, mit relativ steil nach unten gestellten, als
Stützflächen dienenden unteren Führungsteilen der Führungselemente gearbeitet werden, wenn man
einen auch bodenseitig abgerundeten Nachtschwad erreichen will, der nur eine minimale Oberfläche aufweist.
Der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Stützflächen wird dabei verhältnismäßig
groß gewählt, um ein etwa bogenförmiges Durchhängen der Erntegutschicht zwischen den Stützflächen
zu erreichen.
Umgekehrt kann bei kurzhalmigem Erntegut eine flachere, unter Umständen sogar nahezu horizontale
Lage der Stützflächen erwünscht sein, um durch diese eine rinnenartige Führung zu bilden, die ein Hindurchfallen
des Erntegutes zwischen den Stützflächen vermeidet und eine schonende Behandlung des Erntegutes gewährleistet. Die Gefahr des Durchfallens des
Erntegutes bei Kurzhalmigkeit besteht, weil derartiges Erntegut nur eine verhältnismäßig schwache Verflechtung
aufweist, und sie macht sich insbesondere ή bei kleineren Versatzmengen pro Zeiteinheit nachteilig
bemerkbar.
Eine im Rahmen der Erfindung liegende, sehr einfache Ausgestaltung für die Führungselemente ergibt
sich, wenn die Achse, um die die beiden Teile eines Führungselementes gegeneinander verschwenkbar
sind, waagrechte Erstreckung aufweist. Weitergehende Variationsmöglichkeiten, insbesondere auch
im Hinblick auf einstellbare Formen der Führungselemente ermöglicht aber eine erfindungsgemäße Ausgestaltung,
bei der die beiden Teile eines Führungselementes gegeneinander um zwei winklig zueinander
stehende Achsen verschwenkbar und in verschiedenen Lagen feststellbar sind. Die beiden Achsen sind
zweckmäßigerweise so angeordnet, daß sie sich unter einem rechten Winkel schneiden oder kreuzen.
Ähnlich weitgehende Verstellmöglichkeiten sind im Rahmen der Erfindung aber auch dadurch erreichbar,
daß die beiden Teile eines Führungselementes gegeneinander um eine Achse verschwenkbar
sind, die sowohl gegenüber einer Horizontalen als auch gegenüber einer Vertikalen geneigt ist. Eine
bevorzugte Anordnung für eine derartige Schwenkachse besteht darin, diese nahe der Vorderseite des
Führungselementes und auf dessen von der Führungsseite für das Erntegut abgelegener Seite vorzusehen,
und zwar derart, daß sie sich schräg nach unten, sowie, bezogen auf die Fahrtrichtung des Trommelwenders,
schräg nach vorne erstreckt.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, ein Teil des
Führungselementes aus Stäben aufzubauen, die sich, bezogen auf die Fahrtrichtung des Trommelwenders,
schräg nach hinten erstrecken.
Die Stäbe gewährleisten eine besonders vorteilhafte Führung für das Erntegut.
Besonders weitgehende Variationsmöglichkeiten im Hinblick auf die Form des Führungselementes sowie
auch im Hinblick auf die durcheinander gegenüberliegende Führungselemente zu schaffende Führungskanäle
sind dadurch zu erreichen, daß der Teil des Führungselementes, der jeweils gegenüber dem
mit dem Gestell verbundenen Teil desselben schwenkbar ist, in seinem, bezogen auf die Fahrtrichtung
des Trommelwenders, rückwärtigen Bereich breiter als in seinem vorderen Bereich ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Überkopf-Trommelwender mit rückseitig an diesem vorgesehenen
Führungselementen,
F i g. 2 die Befestigung der Führungselemente am Trommelwender in einer vergrößerten Darstellung,
und zwar entsprechend dem Ausschnitt H-II in Fig. 1,
ίο F i g. 3 eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform eines Führungselementes,
F i g. 4 eine Ansicht des Führungselementes gemäß F i g. 3 in Richtung des Pfeiles IV in F i g. 3,
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Führungselementes gemäß der Erfindung,
F i g. 6 einen Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 5,
F i g. 7 das Führungselement gemäß F i g. 5 und 6 in einer Ansicht gemäß dem Pfeil VII in F i g. 6, wobei
die Teile des Führungselementes unter einem anderen Winkel zueinander stehen als in F i g. 6,
. F i g. 8 eine Ansicht des Führungselementes gemäß '■'■f$i g. 7 in Richtung des Pfeiles VIII,
F i g. 9 eine weitere Ausführungsform eines Füh- -iungselementes gemäß der Erfindung und
Fig. 10 eine Ansicht des Führungselementes gemäß
F i g. 9 in Richtung des Pfeiles X bei gegenüber : F i g. 9 geänderter Einstellage der Führungsteile des
:;■' Führungselementes zueinander.
Der in F i g. 1 dargestellte, über Kopf arbeitende ■ ' Trommelwender weist ein Gestell auf, das einen, be-■ zogen auf die Fahrtrichtung A, querliegenden Ge-. stellhauptträger 1 sowie daran anschließende, seitliche und in Fahrtrichtung A sich erstreckende Seitenträger 2 und 3 umfaßt und das über Laufräder 5 höhenverstellbar abgestützt ist. Die Laufräder 5 sind richtungsverstellbar und in verschiedenen, diesbezüglichen Einstellagen verriegelbar. Der Antrieb der um eine quer zur Fahrtrichtung A liegende Achse drehbaren, hier nicht weiter dargestellten Zinkentrommel des Trommelwenders erfolgt von der Zapfwelle eines Schleppers, der ebenfalls nicht gezeigt ist, und an den der Trommelwender über eine Zugdeichsel 14 anzuschließen ist, die gestellseitig über eine aufrechte Schwenkachse angelenkt und in verschiedenen Einstellagen zu fixieren ist.
Der in F i g. 1 dargestellte, über Kopf arbeitende ■ ' Trommelwender weist ein Gestell auf, das einen, be-■ zogen auf die Fahrtrichtung A, querliegenden Ge-. stellhauptträger 1 sowie daran anschließende, seitliche und in Fahrtrichtung A sich erstreckende Seitenträger 2 und 3 umfaßt und das über Laufräder 5 höhenverstellbar abgestützt ist. Die Laufräder 5 sind richtungsverstellbar und in verschiedenen, diesbezüglichen Einstellagen verriegelbar. Der Antrieb der um eine quer zur Fahrtrichtung A liegende Achse drehbaren, hier nicht weiter dargestellten Zinkentrommel des Trommelwenders erfolgt von der Zapfwelle eines Schleppers, der ebenfalls nicht gezeigt ist, und an den der Trommelwender über eine Zugdeichsel 14 anzuschließen ist, die gestellseitig über eine aufrechte Schwenkachse angelenkt und in verschiedenen Einstellagen zu fixieren ist.
Die Zinkentrommel ist an der Vorder- und Oberseite teilweise durch eine Führungshaube 16 für das
von ihr im Betrieb über Kopf mitgenommene Erntegut abgedeckt, längs deren rückwärtiger, quer zur
Fahrtrichtung A verlaufender Kante eine als Winkeleisen ausgebildete Strebe 17 verläuft, die über seitliche
Stützen 18 mit den Seitenträgern 2, 3 des Gestelles verbunden ist.
An der Strebe 17 sind im Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 vier Führungselemente angebracht, die
mit 23 A bis 23 D bezeichnet sind. Jedes der Führungselemente 23,4 bis 23 D, die in der Ausführungsform
gemäß F i g. 1 und 2 nur als Platten angedeutet sind, ist, wie insbesondere F i g. 2 zeigt, sowohl
um eine aufrechte Achse 27 als auch um eine liegende, sich in Fahrtrichtung A erstreckende Achse 31
gegenüber der Strebe 17 verstellbar angebracht und in verschiedenen Schwenklagen, sowohl hinsichtlich
der aufrechten Achse 27 als auch der liegenden Achse 31 fixierbar. Die den Achsen 27 und 31 zugeordneten
Beschlagteile, die hier nicht näher beschrieben werden, sind an der Strebe 17 bzw. an dem
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jeweiligen Führungselement im Bereich seiner, bezo- lungsstift 56 gegenüber einem an der Flachstrebe 51
gen auf die Fahrtrichtung^, vorderen oberen Ecke vorgesehenen Arm 55 in verschiedenen Einstellagen
vorgesehen. Auf Grund der vorgeschilderten Befesti- zu fixieren ist.
gung der Führungselemente 23 A bis 23 D an der An der Flachstrebe 51 sind im Ausführungsbei-
Strebe 17 können diese, wie die F i g. 1 beispielsweise 5 spiel vorzugsweise aus Federstahl bestehende Stäbe
zeigt, sowohl auf eine zur Fahrtrichtung A fluchtende 57 befestigt, die paarweise einstückig hergestellt sind
Lage (23 A) wie auch auf gegenüber der Fahrtrich- und mittels Bolzen 58 und Klemmplatten 59 zu arre-
tung A winklig stehende Lagen (23 B und 23 C) ein- tieren sind.
gestellt werden. Für das Führungselement 23 D ist Bei dieser Ausführungsform kann, wie F i g. 5
zusätzlich noch eine Einstellage gezeigt, in der dieses io deutlich werden läßt, das Führungselement durch
über die Führungshaube 16 geklappt ist. Verschwenken des durch Federstahlstäbe gebildeten
Um ein Verhaken des über die Zinkentrommel Führungsteiles um den Stift 52 nach unten verlängert
längs der Führungshaube 16 nach hinten geworfenen werden. Unabhängig hiervon kann durch Verdrehung
Erntegutes an den Führungselementen 23 B und des Bügels 49 um dessen durch den Zapfen 47 und
23 C, bzw. deren Befestigungen zu verhindern, sind 15 den Bolzen 48 gebildete Drehachse auch der Winkel
in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 unter der zwischen den Teilen des Führungselementes verän-
Führungshaube 16 und vor den Führungselementen dert werden. Es kann so daß Führungselement, das
23 B und 23 C zwei lotrecht stehende Platten 35 vor- auch noch insgesamt gegenüber dem Gestell des
gesehen, die winklig zueinander stehen und ausge- Trommelwenders zu verstellen ist, im Hinblick auf
hend von ihrem im vorderen Bereich der Führungs- 20 eine optimale Arbeitsweise den jeweiligen Arbeitsbe-
haube 16 liegenden, gemeinsamen Scheitel keilförmig dingungen angepaßt werden. Vorteilhaft kann sich
auseinanderlaufen. In Abhängigkeit von den für die;.,;j dabei auswirken, daß die Breite des die Federstahl-r
Führungselemente 23 A bis 23 D gewählten Einstelle stäbe 57 umfassenden Führungsteiles in dessen, bezo-
lagen kann das über die Zinkentrommel längs der ^ gen auf die Fahrtrichtung A, rückwärtigen Bereich
Führungshaube 16 nach hinten geworfene Erntegut'25 größer als in dessen vorderen Bereich ist, so daß sich
zu einem oder auch zwei Schwaden zusammengefaßt auch eine zum seitlichen Versetzen des Erntegutes
oder auch frei nach hinten abgeworfen werden. günstige Einstellung verwirklichen läßt. Außerdem
Um eine gute Anpassung an die Art des jeweils zu.' macht sich bei dieser Ausführungsform vorteilhaft
bearbeitenden Erntegutes wie auch an die pro Zeit-' bemerkbar, daß in jeder Einstellage des die Stäbe
einheit zu versetzende Erntegutmenge zu ermögli- 30 umfassenden Führungsteiles diese sich zumindest im
chen, weisen gemäß der Erfindung die Führungsele- wesentlichen entgegen der Fahrtrichtung schräg nach
mente, wie dies aus den F i g. 3 bis 10 ersichtlich ist, hinten erstrecken und somit den Versatz des Erntegu-
gegeneinander verstellbare und in verschiedenen Ein- tes erleichtern. Auch bei dieser Ausführungsform ist
Stellagen zueinander fixierbare Führungsteile auf. wieder an der, bezogen auf die Fahrtrichtung Λ, vor-
So besteht in der Ausführungsform gemäß F i g. 3 35 deren oberen Ecke des Führungsteiles 45 ein einen
und 4 das dort dargestellte Führungselement aus zwei Bestandteil der Befestigung des Führungselementes
durch Platten gebildeten Führungsteilen 36, 37, an gegenüber dem Gestell, bzw. der Führungshaube bil-
denen Ösen 38, 39 vorgesehen sind, und die durch dender Bügel 60 vorgesehen.
eine die Ösen 38, 39 durchsetzende Achse 40 Das weitere, in den F i g. 9 und 10 als Ausfüh-
schwenkbar miteinander verbunden sind. An dem 40 rungsbeispiel gezeigte Führungselement gemäß der
Führungsteil 37 ist ein kreisförmig gekrümmtes La- Erfindung besteht wiederum aus zwei plattenförmi-
schenstück 41 befestigt, in dem eine Anzahl von Boh- gen Führungsteilen 61, 65, die über eine im Bereich
rungen 42 vorgesehen sind. Das Laschenstück 41 ist der unteren, vorderen Ecke des Führungsteiles 61
gegenüber einem an dem Führungsteil 36 vorgesehe- vorgesehene Schwenkachse 62 verbunden sind. Die
nen Arm 43 durch einen Verriegelungsstift 41A in 45 Schwenkachse 62 liegt auf der von der Führungsseite
verschiedenen Lagen zu fixieren, die entsprechenden für das Erntegut abgelegenen Seite des Führungsteiles
Schwenklagen des Führungsteiles 37 gegenüber dem 61 und erstreckt sich schräg nach vorne und unten.
Führungsteil 36 entsprechen. An seiner vorderen, Um die fest mit dem Führungsteil 61 verbundene
oberen Ecke ist das Führungsteil 36 mit einem Bügel Schwenkachse 62 ist eine Buchse 63 drehbar, an der
44 versehen, der Bestandteil der Befestigung zur An- 50 das plattenförmige Führungsteil 65 befestigt ist und
bringung des Führungselementes an der Strebe 17 die durch einen sie durchsetzenden Verriegelungsstift
ist. 64 in verschiedenen Schwenklagen gegenüber der
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 bis 8 ist Schwenkachse 62zu fixieren ist.
wiederum ein zweiteiliges Führungselement vorgese- In der in F i g. 9 dargestellten Lage erstreckt sich
hen, dessen oberer, plattenförmiger Führungsteil 45 55 die untere Kante des plattenförmigen Führungsteiles
im Bereich seiner unteren Kante zwei Ansätze 46 auf- 65 parallel zur unteren Kante des Führungsteiles 61.
weist. An den Ansätzen 46 ist ein Bügel 49 schwenk- Die obere Kante des Führungsteiles 65 verläuft, etwa
bar durch einen zur Ebene des Führungsteiles 45 par- ausgehend von der Schwenkachse 62, schräg nach
allelen Zapfen 47 und einen entsprechende Erstrek- oben, so daß sich auch bei dieser Ausführungsform
kung aufweisenden Bolzen 48 angeordnet. Auf dem 60 eine größere Breite des Führungsteiles 65 im Bereich
Bolzen 48 sitzt eine Flügelmutter 50, durch die der von dessen, bezogen auf die Fahrtrichtung A, rückwär-
Bügel 49 in verschiedenen Schwenklagen gegenüber tigen Ende ergibt. Bei Verschwenkung des Führungs-
dem Führungsteil 45 festzuklemmen ist. Mit dem Bü- teiles 65 um die Schwenkachse 62 aus der vorgeschil-
gel 49 ist eine Flachstrebe 51 verbunden, und zwar derten Ausgangslage wird das Führungsteil 65, wie
um einen zum Zapfen 47 senkrecht stehenden Stift 52 65 Fig. 10 zeigt, insgesamt etwas nach vorne verlagert
schwenkbar. An dem Bügel 49 ist weiter ein ge- und nimmt eine Lage ein, in der es in seinem, bezogen
krümmtes Laschenstück 53 befestigt, in dem Bohrun- auf die Fahrtrichtung Λ, rückwärtigen Bereich seitlich
gen 54 vorgesehen sind und das über einen Verriege- weiter über das Führangsteil 61 hinausragt als in sei-
nem vorderen Bereich. Dies ist insbesondere aus Fig. 10 ersichtlich. Es lassen sich somit auch bei dieser
Ausführungsform in Anpassung an die Art des zu bearbeitenden Erntegutes und an die pro Zeiteinheit
zu versetzende Erntegutmenge sehr verschiedenartige Lagen der Führungsteile 61 und 65 zueinander herstellen,
so daß auch sehr unterschiedlichen Betriebsverhältnissen Rechnung getragen werden kann.
Auch bei der Ausführungsform gemäß F i g. 9 und 10 ist an der, bezogen auf die Fahrtrichtung A, vorde-
ren oberen Ecke des Führungsteiles 61 wiederum ein U-förmiger Bügel 66 als Bestandteil der Befestigung
des Führungselementes gegenüber dem Gestell, bzw. der Führungshaube des Trommelwenders vorgesehen.
Die Führungselemente, bzw. deren Teile sind in den vorgeschilderten Ausführungsbeispielen teilweise
durch Platten und teilweise durch Führungsstäbe gebildet. Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung
auch von den diesbezüglich dargestellten Kombinationen abweichende Kombinationen möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 529/109
Claims (8)
1. Überkopf-Trommelwender mit einer um eine ßenden Führungselementen, die jeweils aus mehreren
liegende Achse drehbaren Zinkentrommel, einer Führungsstellen bestehen und durch die das von der
die Zinkentrommel teilweise abdeckenden Füh- 5 Zinkentrommel nach hinten abgeworfene Erntegut
rungshaube und mit daran anschließenden Füh- seitlich abzudrängen und auf einem Bodenstreifen
rungselementen, die jeweils aus mehreren Füh- abzulegen ist, dessen Breite geringer ist als die Arrungsteilen
bestehen und durch die das von der beitsbreite der Zinkentrommel.
Zinkentrommel nach hinten abgeworfene Ernte- Ein bekannter Trommelwender dieser Art weist gut seitlich abzudrängen und auf einem Boden- io Führungselemente auf, die jeweils mehrere starr mitstreifen abzulegen ist, dessen Breite geringer ist einander verbundene Führungsteile umfassen. Eines als die Arbeitsbreite der Zinkentrommel, da- dieser Führungsteile, das den größten Teil des Fühdurch gekennzeichnet, daß mindestens rungselementes bildet, ist hierbei durch eine aufzwei Führungsteile (36, 37; 45, 51 und 57; 61, rechte Platte gebildet, an die im unteren Bereich als 65) eines Führungselementes (23 A bis 23 D) um 15 weiteres Führungsteil eine schräg zum Boden stewenigstens eine einen Winkel mit der Vertikalen hende Stützfläche angesetzt ist.
Zinkentrommel nach hinten abgeworfene Ernte- Ein bekannter Trommelwender dieser Art weist gut seitlich abzudrängen und auf einem Boden- io Führungselemente auf, die jeweils mehrere starr mitstreifen abzulegen ist, dessen Breite geringer ist einander verbundene Führungsteile umfassen. Eines als die Arbeitsbreite der Zinkentrommel, da- dieser Führungsteile, das den größten Teil des Fühdurch gekennzeichnet, daß mindestens rungselementes bildet, ist hierbei durch eine aufzwei Führungsteile (36, 37; 45, 51 und 57; 61, rechte Platte gebildet, an die im unteren Bereich als 65) eines Führungselementes (23 A bis 23 D) um 15 weiteres Führungsteil eine schräg zum Boden stewenigstens eine einen Winkel mit der Vertikalen hende Stützfläche angesetzt ist.
einschließende Achse (40; 47, 52; 62) gegenein- Derartig ausgestaltete Führungselemente sind nicht
ander verschwenkbar und in mehreren Schwenk- geeignet, den in der Praxis in Abhängigkeit von der
lagen feststellbar sind. Beschaffenheit des Erntegutes, der Dichte desselben
2. Uberkopf-Trommelwender nach An- 20 und der gewählten Arbeitsgeschwindigkeit recht unspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse terschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden.
(40), um die die beiden Teile (36, 37) eines Füh- , Dies läßt sich besonders gut an Hand ebenfalls berungselementes gegeneinander verschwenkbaf ?■ kannter Führungselemente erläutern, die lediglich aus sind, waagrechte Erstreckung aufweist. einem Führungsteil in Form einer aufrechten Platte
(40), um die die beiden Teile (36, 37) eines Füh- , Dies läßt sich besonders gut an Hand ebenfalls berungselementes gegeneinander verschwenkbaf ?■ kannter Führungselemente erläutern, die lediglich aus sind, waagrechte Erstreckung aufweist. einem Führungsteil in Form einer aufrechten Platte
3. Überkopf-Trommelwender nach Anspruch T 25 bestehen.
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bei einem Trommelwender mit zwei derartigen,
Teile (45, 51 und 57) eines Führungselementes einander gegenüberliegenden und zusammenwirken-
gegeneinander um zwei winklig zueinander ste- . den Führungselementen fällt nämlich ein Teil des
hende Achsen (47, 48; 52) verschwenkbar und in " Erntegutes noch zwischen den beiden Führungsele-
verschiedenen Lagen feststellbar sind. 30 menten auf den Boden, und es wird dieser Erntegut-
4. Überkopf-Trommelwender nach Anspruch 3, teil infolge der Bodenreibung über den Boden gerollt
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenk- und zwischen den beiden rückwärtigen Enden der
achsen (47, 48; 52) sich unter einem rechten nach hinten konvergierenden Führungselemente hin-Winkel
schneiden oder kreuzen. durchgepreßt. Der so gebildete Schwad dehnt sich
5. Überkopf-Trommelwender nach Anspruch 1, 35 nach Freigabe durch die Führungselemente wieder
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile aus und sinkt in sich zusammen. Die Schwadbreite
(61, 65) eines Führungselementes gegeneinander wechselt erheblich und der Schwad ist insgesamt unum
eine Achse (62) verschwenkbar sind, die so- gleichmäßig.
wohl gegenüber einer Horizontalen als auch ge- Diese Nachteile lassen sich auch bei Trommelwen-
genüber einer Vertikalen geneigt ist. 40 dem der eingangs geschilderten Art häufig nicht ver-
6. Uberkopf-Trommelwender nach An- meiden. Denn durch die schräg zum Boden stehenden
Spruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen ist es prinzipiell zwar möglich, das von
Schwenkachse (62) nahe der Vorderseite des der Zinkentrommel versetzte Erntegut vor Erreichen
Führungselementes und auf dessen von der Füh- des Bodens zu erfassen und nachfolgend weiter in
rungsseite für das Erntegut abgelegener Seite vor- 45 Richtung der Enden der Führungselemente abzugesehen
ist und sich schräg nach unten sowie, be- drängen, was zu einem ruhigeren und gleichmäßigezogen
auf die Fahrtrichtung A des Trommelwen- ren Abfließen des Erntegutes beitragen kann. Nicht
ders, schräg nach vorne erstreckt. gegeben ist aber eine Anpassung an die verschiede-
7. Uberkopf-Trommelwender nach einem der nen Erntegutarten und Erntegutbeschaffenheiten sovorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekenn- 50 wie an die pro Zeit-Einheit zu versetzende Erntegutzeichnet,
daß ein Teil eines Führungselementes menge, was von Nachteil für die schonende Behanddurch
Stäbe (57) gebildet ist, die sich, bezogen auf lung des Erntegutes und die gleichmäßige Schwadbildie
Fahrtrichtung A des Trommelwenders, schräg dung ist.
nach hinten erstrecken. Diese Nachteile zu beseitigen und die Führungsele-
8. Überkopf-Trommelwender nach einem der 55 mente so auszugestalten, daß eine Anpassung an die
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- Art des Erntegutes und die pro Zeit-Einheit zu verzeichnet,
daß der Teil (z. B. 65) des Führungsele- setzende Gutmenge möglich ist, liegt der Erfindung
mentes, der gegenüber dem mit dem Gestell ver- als Aufgabe zugrunde.
bundenen Teil (z. B. 61) desselben schwenkbar Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei
ist, in seinem, bezogen auf die Fahrtrichtung A 60 einem Überkopf-Trommelwender der eingangs gedes
Trommelwenders, rückwärtigen Bereich brei- nannten Art dadurch gelöst, daß mindestens zwei
ter als in seinem vorderen Bereich ist. Führungsteile eines Führungselementes um wenig
stens eine einen Winkel mit der Vertikalen einschlie-
ßende Achse gegeneinander verschwenkbar und in
65 mehreren Schwenklagen feststellbar sind. Hierdurch sind Anpassungsmöglichkeiten an die jeweils beste-
Die Erfindung betrifft einen Überkopf-Trommel- henden Verhältnisse gegeben,
wender mit einer um eine liegende Achse drehbaren So kann bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
wender mit einer um eine liegende Achse drehbaren So kann bei der erfindungsgemäßen Konstruktion
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