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DE1505211B - Sitz für Kinderdreiräder - Google Patents

Sitz für Kinderdreiräder

Info

Publication number
DE1505211B
DE1505211B DE1505211B DE 1505211 B DE1505211 B DE 1505211B DE 1505211 B DE1505211 B DE 1505211B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
holes
area
seat according
children
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Bethäuser, Ferdinand, 8500 Nürnberg

Links

Description

di
Gabelschaft auf einer großen Länge geführt ist. Der Gabelschaft wird in den angeformten Buchsen einwandfrei geführt. Die beiden Buchsen stoßen mit ihren inneren Enden aneinander. Dies bewirkt beim 5 Herstellungsvorgang infolge des plastifizierten Aggregatzustandes des Sitzwerkstoffes ein stirnseitiges Verschweißen bzw. Verkleben der Buchsenenden zu einer einheitlich durchgehenden Führungsbuchse zwischen den beiden horizontalen Begrenzungswänd d Si i
fest sind. Eine relativ starke Verwindung um die io den des Sitzes. Bei der Herstellung im Blasverfahren Längsachse kommt besonders dann vor, wenn Kur- bilden die Buchsen zunächst nach außen offene ven mit dem Kinderdreirad gefahren werden oder Sacklöcher, deren Boden bei dem Zusammenfahren wenn die Lenkgabel einseitig belastet wird. der beiden Blasformhälften durch die aneinander-
Es sind weiterhin als Traktoren ausgebildete Kin- stoßenden Buchsenformstifte ausgestanzt wird. Durch derfahrzeuge bekannt, bei denen der die Lenkung 15 die hierbei entstehenden Durchgangslöcher wird der und Hinterradachse lagernde Traktorkörper aus Gabelschaft hindurchgeführt.
einem im Blasverfahren aus einer thermoplastischen Um auch die Durchgangslöcher für die Befesti-
Kunststoffolie hergestellten Teil besteht. An die gungsschrauben der Hinterradstreben in einfacher Außenseite der oberen Begrenzungswand dieses Weise durch Stanzen herstellen zu können, weist der Traktorkörpers ist ein Sitz für das Kind angeformt. 20 Sitz im Bereich dieser Durchgangslöcher für die Be-Da der Fahrzeugkörper einem Traktor nachgebildet f estigungsschrauben an der Unterseite napf artige Verist, weisen die beiden horizontalen Begrenzungswände tiefungen auf, deren Boden an der oberen Wand des Fahrzeugkörpers einen relativ großen Abstand anliegt. Das Einformen der napfartigen Vertiefungen auch im Bereich des Gabelschaftes voneinander auf. erfolgt ebenfalls mit dem vorerwähnten Zusammen-Die Lagerung der Lenkung erfolgt in zwei Bohrun- 25 fahren der beiden Blasformhälften. Das Aneinandergen durch die obere bzw. untere horizontale Begren- stoßen der oberen und der unteren Wand im Bereich zungswand des Traktorkörpers. Allein der relativ der napfartigen Vertiefungen bewirkt infolge des piagroße Vertikalabstand zwischen den beiden Lager- stifizierten Aggregatzustandes des Sitzwerkstoffes bei bohrungen gewährleistet eine ausreichende Lager- der Herstellung ein gegenseitiges Verschweißen bzw. führung. Diese Art der Lagerung ist jedoch bei ver- 30 Verkleben, welches die Gesamtstabilität des Sitzes hältnismäßig flachen Sitzen für Kinderfahrzeuge wiederum erhöht. Dadurch ist weiter die Möglichkeit nicht geeignet, da dort der Vertikalabstand zwischen gegeben, die Durchgangslöcher für die Befestigungsden horizontalen Begrenzungswänden und somit zwi- schrauben zu stanzen, ohne im Sitzinnern Distanzschen den Lagerbohrungen wesentlich geringer wäre. teile zwischen den horizontalen Wänden anzuordnen. Eine solche Lagerführung wäre den von der Lenk- 35 Zur Unterbringung der Befestigungsschraubenköpfe stange her auf den Dreiradsitz einwirkenden Bean- sind im Bereich der Durchgangslöcher für die Befestispruchungen nicht gewachsen. Es ist hierbei zu be- gungsschrauben in die obere Wand Vertiefungen einrücksichtigen, daß die Lagerführung nicht nur die geformt.
von den reinen Lenkbewegungen, sondern auch die Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
vom Tretantrieb des Vorderrades herrührenden Be- 4° Zeichnung dargestellt. Es zeigt anspruchungen aufzunehmen hat. Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Sitzes
gemäß der Erfindung,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Sitz gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 eine Ansicht des Sitzes von unten.
Der mit 1 bezeichnete Sitz ist einstückig aus einem Kunststoffschlauch mittels einer zweiteiligen Form unter Anwendung von Wärme im Blasverfahren her-
g gestellt. Es wird hierbei ein Schlauch aus einem ther-
Weise im Blasverfahren aus einer thermoplastischen 50 moplastischen Kunststoff, vorzugsweise Polyäthylen, Kunststoffolie, vorzugsweise aus Polyäthylen, herge- verwendet. Vor der Herstellung wird das entsprestellt ist, in an sich bekannter Weise die beiden etwa chende Schlauchstück an dem einen Ende, beispielswaagerechten Begrenzungswände im Bereich des weise durch Verschweißung, geschlossen. Vor dem Gabelschaftes einen relativ großen Abstand vonein- Zusammenfahren der beiden Hälften der Herstelander aufweisen und nach innen gerichtete Buchsen 55 lungsform und dem Blasvorgang befindet sich der zur Lagerung des Gabelschaftes angeformt sind. Die Werkstoff des Kunststoffschlauches bereits in einem Kunststoffolie weist dabei eine den Erfordernissen plastifizierten Aggregatzustand. Durch die Trennentsprechende Wandstärke auf. fuge der zweiteiligen Form entsteht an der Schmal-Die Herstellung des Sitzes gestaltet sich relativ ein- seite des Sitzes 1 eine umlaufende Kante 2. Die Einfach. Es wird eine zweiteilige Form verwendet, deren 60 blasöffnung befindet sich bei 3 im Bereich der Teilfuge in der Mitte der etwa senkrechten Schmal- Kante 2.
seite verläuft. Die Form kann mit relativ geringer Wie insbesondere aus F i g. 2 hervorgeht, sind die
Genauigkeit hergestellt werden. beiden etwa waagerechten Wände 4 und 5 in großem
Dadurch, daß die etwa waagerechten Begrenzungs- Abstand voneinander angeordnet. Sie weisen angewände im Bereich des Gabelschaftes in einer für 65 formte, nach innen gerichtete buchsenförmige Aneinen an sich flachen Dreiradsitz unspezifischen Weise sätze 6 und 7 auf, deren innere Stirnseiten aneineinen relativ großen Abstand voneinander aufweisen, anderliegen. Durch das Zusammenfahren der Formergibt sich der an sich bekannte Vorteil, daß der half ten werden die Böden 8 und 9 der beiden buch-
pg
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sitz für Kinderdreiräder in der für solche Kinderfahrzeuge spezifischen flachen Ausbildung zu schaffen, der durch seine besondere Gestaltung eine 45 sichere und verschleißfeste Lagerung der Lenkung bzw. Halterung der Hinterradstreben gewährleistet.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß der Sitz in an sich bekannter i i lfh i hi
senförmigen Ansätze 6 und 7 derart gelocht, daß eine durchgehende Führungshülse gebildet ist, durch die der Schaft der Lenkgabel hindurchgeführt wird. Um die Begrenzungswand 4 möglichst weit von der unteren Begrenzungswand 5 anzuordnen, weist der Sitz 1 s einen konischen Ansatz 10 auf.
Die F i g. 2 und 3 zeigen, daß der Sitz 1 an der Unterseite zwei napfartige Vertiefungen 12 aufweist, deren Boden 13 an der oberen Wand 14 anliegt. Im Bereich der Durchgangslöcher 15 sind in der oberen Wand 14 Vertiefungen 16 angeordnet, die beim Schließen der Form zur Herstellung des Sitzes in die obere Wand 14 eingeformt werden. Die Vertiefungen 16 dienen zur Aufnahme der Befestigungsschraubenköpfe, is
Wie aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht, ist die Schmalseite zu beiden Seiten der durch die Formtrennfuge bedingten Kante 2 konisch ausgebildet, um den Sitz 1 leicht aus der Form herausnehmen zu können. ao

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einstückig aus thermoplastischem Kunststoff hergestellter Sitz für Kinderdreiräder, der zur Befestigung der Lenkung und der Hinterradstreben eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise im Blasverfahren aus einer thermoplastischen Kunststoffolie, vorzugsweise aus Polyäthylen, hergestellt ist, in an sich bekannter Weise die beiden etwa waagerechten Begrenzungswände (4,5) im Bereich des Gabelschaftes einen relativ großen Abstand voneinander aufweisen und nach innen gerichtete Buchsen (6, 7) zur Lagerung des Gabelschaftes angeformt sind.
2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Buchsen (6, 7) mit ihren inneren Enden (8, 9) aneinanderstoßen.
3. Sitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er im Bereich der Durchgangslöcher (15) für die Befestigungsschrauben der Hinterradstreben an der Unterseite napf artige Vertiefungen (12) aufweist, deren Boden (13) an der oberen Wand (14) anliegt.
4. Sitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Durchgangslöcher (15) für die Befestigungsschrauben in die obere Wand (14) Vertiefungen (16) für die Befestigungsschraubenköpfe angeformt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20020962U1 (de) * 2000-12-11 2002-04-18 PUKY GmbH & Co. KG, 42489 Wülfrath Sitz für Kinderfahrzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20020962U1 (de) * 2000-12-11 2002-04-18 PUKY GmbH & Co. KG, 42489 Wülfrath Sitz für Kinderfahrzeug

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