DE1504726C - Verfahren zur Verkleinerung der nachteiligen Einflüsse beim Aufwickeln einer organischen, polymeren, flachen Folienbahn zu einer Rolle - Google Patents
Verfahren zur Verkleinerung der nachteiligen Einflüsse beim Aufwickeln einer organischen, polymeren, flachen Folienbahn zu einer RolleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verkleinerung
der nachteiligen Einflüsse beim Aufwickeln einer organischen, polymeren, flachen Folienbahn zu einer
Rolle, die mindestens einen im wesentlichen geraden, in Längsrichtung verlaufenden Streifen aufweist, dessen
Dicke von der durchschnittlichen Dicke der Folie über ihre gesamte Breite abweicht, wobei die Zieheigenschaften
von ausgewählten Bereichen der Folie durch Temperaturänderungen mindestens einer vorbestimmten
Längsbahn verändert werden und die Folie in Querrichtung gereckt wird.
Bei der Herstellung von organischen, polymeren, flachen Folienbahnen durch Schmelzstrangpressen
oder Giei3en erzeugt eine dauernde Abweichung der Dicke vom Mittelwert in Längsrichtung verlaufende
Streifen, die schlecht geformte Rollen und ein starkes Runzeln der Folie verursachen.
Ein Mittel zur Verteilung der Streifen von Dickenändcriingen
besteht darin, eine rotierende Ringdüse zu verwenden und eine schlauchförmige Folienbahn
strangzupressen oder zu gießen. Ein nachfolgendes Aufschlitzen des Schlauches ergibt eine flache Folienbahn,
in welcher die Streifen, deren Dicke vom Mittelwert abweicht, auf eine diagonale Bahn von Rand zu
Rand der flachen Folienbahn fallen. Es sind jedoch nicht alle Folienbahnen zweckmäßig einem schlauchförmigen
Strangpressen anzupassen, und es ist eine Einrichtung erwünscht, um eine Verteilung der genannten
Streifen mit einer Breitschlitzdüse zu erzielen.
Es ist bereits bekannt, die Dickenänderungen über dem Querschnitt der Folienbahn dadurch auf einen
sehr engen Toleranzbereich zu reduzieren, daß die heiße Folienbahn vor dem Breitrecken einer Kühlung
unterworfen wird, welche für die den einzelnen Querschnittelementen entsprechenden Längsstreifen unterschiedlich
ist und von diesen selbsttätig nach Maßgabe ihrer Dicke in dem Sinne gesteuert wird, daß
Streifen größerer Dicke eine schwächere und solche geringerer Dicke eine stärkere Kühlung erfahren.
In der bekannten Vorrichtung wird dabei eine Einrichtung verwendet, welche im wesentlichen aus
einem quer zur Laufrichtung der Folienbahn angeordneten und ihre volle Breite deckenden Kühlluftvertciler
mit einer durchgehenden oder in einzelne Elemente unterteilten Breitschlitzdüse oder einer
Gruppe unmittelbar nebeneinanderlegender einzelner Düsen'besteht, die der Folienoberfläche mit Hilfe geeigneter
Stellmittel bis auf einen geringen Abstand genähert werden können. Das bekannte Verfahren ist
nicht in erster Linie darauf abgestellt, glatte Folienrollen zu erhalten, sondern ganz allgemein Dickenänderungen
in der Folie über die gesamte Folienbreite selbsttätig auszugleichen, wobei es jedoch nicht möglich
ist, diesen Ausgleich wirklich ganz zu erzielen.
Es ist auch bereits bekannt, die Auswirkung der Dickenungleichmäßigkeiten auf die Rolle durch eine
Verteilung derselben über die Folienbreite minimal zu machen, was mit geringerem Aufwand möglich ist
als der Versuch, die Dickenänderungen völlig zu beseitigen. Hier/u wird die Folienbahn in eine Abschreckllüssigkcit
geführt, wobei der Flüssigkeitsstrom zu einem Strahl gebündelt und in einer Bahn hin- und
herbewegt wi/d, die sich quer zur Bewegungsrichtung der Folienbahn erstreckt.
Dieses Verfahren weist jedoch den Nachteil auf, daß die störenden Einflüsse der Längserhebungen auf
der Folienbahn nur durch Bildung noch höherer Erhebungen vermieden werden können, wodurch aber
die unerwünschten Dickenunterschiede in der Folie noch verstärkt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs dargelegte Verfahren dahingehend zu verbessern,
daß die Dickenungleichmäßigkeiten auf besoders einfache Art und Weise und unabhängig von
ihrer Lage über die Breite der Folienbahn verteilt werden.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Veräno derung der Zieheigenschaften zyklisch erfolgt und
dabei der Streifen in seitlicher Richtung abwechselnd gegen einen Rand und sodann gegen den anderen
Rand der Folie in einem wellenartigen Muster zyklisch verschoben wird.
Durch die Erfindung wird eine Lösung vorgeschlagen, welche in ihrer Anwendung besonders einfach
ist und welche gemäß einer Ausführungsform ohne hin und her bewegliche Bauelemente auskommt.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die ausgewählten Bereiche der
FolieVibahn zyklisch einer Erhitzung unterworfen und weiter kristallisiert.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die Folienbahn einer gleichmäßigen Erhitzung in zwei
parallelen, sinusförmigen Streifen in Längsrichtung der Folienbahn unterworfen, wobei ein Streifen nahe
einem Rand der Folie und der andere Streifen nahe dem gegenüberliegenden Rand der Folie verläuft.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Folienbahn durch Heizelemente mit
gleicher Wärmeleistung erhitzt, welche in der Bewegungsbahn der Folie nahe jedem Rand der Folie fest
angeordnet sind, und die Leistung jedes Heizelements wird kontinuierlich und zyklisch von minimaler auf
maximale Leistung und umgekehrt verändert, während die Leistung des nahe dem gegenüberliegenden
Rand der Folie angeordneten Heizelementes kontinuierlich und zyklisch im gleichen Rhythmus von
maximaler zu minimaler Leistung und umgekehrt verändert wird.
Schließlich läßt man gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auf die Folienbahn zwei
Strahlen von Kühlluft auftreffen, die auf in Längsrichtung verlaufende Streifen nahe den Rändern der
Folienbahn gelenkt wird, und die Strömungsgeschwindigkeiten der Strahlen werden kontinuierlich und zyklisch
von einem maximalen auf einen minimalen Wert derart verändert, daß dem Maximum des einen
Strahls das Minimum des anderen Strahls entspricht. An Hand der Figuren wird die Erfindung beispielsweise
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische, teilweise verkürzte Ansicht
einer Folienbahn, welche der Behandlung durch eine bevorzugte Einrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens unterzogen wird,
Fig. 2 und 3 verschiedene Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens in schematischer Darstellung.
Gemäß Fig. 1 wird eine Folienbahn 1 mit einem
in Längsrichtung'verlaufenden, im wesentlichen geraden Streifen 6 (zur Vereinfachung der Darstellung
als Linie dargestellt), dessen Dicke von der durchschnittlichen Dicke der Folie abweicht, durch einen
Bereich 2 geführt, in welchem sie erhitzt und in Querrichtung auf das erwünschte Ausmaß der Folienbahn
3 gereckt wird. Elektrische Heizelemente 4 und 5 sind quer zur Folienbahn 1 beweglich am Randbereich
der Folienbahn 1 angeordnet.
Befindet sich das Heizelement 4 in einer Stellung a
vollständig oberhalb der Folienbahn 1, so liegt das Heizelement 5 vollständig seitlich der Folienbahn 1
in einer Stellung d. Die beiden Heizelemente 4 und 5 bewegen sich gleichzeitig und nehmen anschließend die
Stellung b bzw. b' und c bzw. c' ein. Den beiden Heizelementen
4 und 5 wird eine konstante Leistung zugeführt, so daß das Ausmaß der Erhitzung und daher
das Ausmaß der Randveränderung eine Funktion des Abstandes der Heizelemente 4 und 5 von der
Folienbahn 1 ist. Die zyklische Erwärmung verhindert das Auftreten von geradlinig verlaufenden Streifen
in der gereckten Folienbahn 3. Zur bequemeren Darstellung ist der Streifen 6 unterschiedlicher Dicke
(es können natürlich mehrere Streifen vorhanden sein und sind es auch im allgemeinen) als eine im
wesentlichen gerade Linie in gleichem Abstand von und parallel zu den Rändern der Folienbahn 1 und
als Wellenlinie 7 in der gereckten Folienbahn 3 dargestellt.
Befindet sich das Heizelement 4 in einer Stellung a
über der Folienbahn 1, so erhitzt es die teilweise kristallisierte
Folie, in welcher die Kristallisierung vorher durch eine Reckung in einer ersten Richtung ausgelöst
wurde, so daß eine weitere Kristallisierung eintritt. Diese weitere Kristallisierung ergibt zähe Bereiche
nahe dem Heizelement 4. Das Ausmaß der weiteren Kristallisierung und dementsprechend die
Erhöhung der Zähigkeit ist eine Funktion des Ausmaßes der Erhitzung. Daher ändert sich die Zähigkeit
von einem Maximum allmählich auf den Betrag des unveränderten Wertes, wenn sich das Heizelement 4
über den Rand der Folienbahn 1 und sodann von diesem wegbewegt. Wenn die Folienbahn 1 die hin- und
hergehenden Heizelemente 4 und 5 verläßt, gelangt sie zum Recken in Querrichtung sofort in einen nicht
dargestellten Spannrahmen, wo sie an jedem Rand durch Spannklemmen erfaßt wird, welche auf divergierenden
Schienen laufen. Während dieses Reckens wird der Randteil der Folie mit vergrößerter Zähigkeit
nicht so leicht gereckt, als wenn er nicht erhiizt worden wäre. Wenn sich daher das Heizelement 4 in
der Stellung α befindet, wird der Streifen 6 der Folienbahn 1 durch das Recken in die Stellung a" in der
gereckten Folienbahn 3 verschoben. Wenn sich umgekehrt das Heizelement 5 vollständig über der Folienbahn
1 in der Stellung c' befindet, ergibt sich eine maximale Zähigkeit des Randes, und dadurch wird
der Streifen nach c" auf der gereckten Folienbahn 3 verschoben. Knotenpunkte b" auf der gereckten Folie
ergeben sich aus gleicher Veränderung der gegenüberliegenden Ränder der Folie, wodurch keine seitliche
Verschiebung des Streifens 6 eintritt.
Ein kritisches Merkmal der Wärmeanwendung zur Veränderung der Ränder einer Folie, um eine Hin-
und Herverschiebung der Streifen zu bewirken, besteht darin, daß die Folie an der Erhitzungsstelle nur
unvollständig kristallisiert sein darf und durch diese Erhitzung weiter kristallisiert werden muß. Daher
muß das Ausmaß der Erhitzung durch die Heizelemente beachtet werden. Es hat sich bei der Herstellung
von Polyäthylenterephthalat-Folien als wirksam herausgestellt, zwei Heizelemente mit einem Leistungsvermögen
von 1 kW an beiden Randbereichen zu verwenden, welche in einem Abstand von 1,27 bis
3,81 cm zur Folienbahn angeordnet sind. Dadurch wird ein maximaler Temperaturanstieg von 5 bis
2()n C bewirkt, was einen Temperaturanstieg in der Folie von etwa 65 auf 77 C hervorruft, wobei sich
ein entsprechender Anstieg im Kristallisierungsgrad ergibt. Das geeignete Erhitzungsgleichgewicht'zur Erzielung
der hin- und her verschobenen Streifen bei jedem gegebenen Folienmaterial ist von einem Fachmann
leicht einzustellen.
Die .wulstartig veränderten Bereiche nahe dem Rand der Folienbahn können abgetrennt und wieder
verwendet werden. Die anfallenden Mengen sind jedoch unbedeutend in bezug auf die Folienmenge,
welche sonst bei als Ausschuß betrachteten Rollen anfällt, die wieder verarbeitet werden müssen oder
besondere Aufmerksamkeit und Behandlung in Form von Aufschlitzen und Wiederaufwickeln erfordern.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens sind die Heizelemente fest an entsprechenden Stellen oberhalb gegenüberliegender
Ränder der Folienbahn angeordnet und eine oder mehrere veränderliche Kühlluftdüsen sind nahe gegenüberliegenden
Rändern der Folienbahn vorgesehen, so daß die Kühlluft abwechselnd auf gegenüberliegende
Ränder der Folienbahn auftrifft.
Gemäß F i g. 2 sind zwei Heizelemente 8 und 9 fest gegenüber der bewegten Folienbahn 1 angeordnet.
Eine abwechselnde Randveränderung wird durch eine zyklische Leistungszuführung zu den Heizelementen
8 und 9 mittels eines Reglers IO erzielt, welcher durch den Wendemotorantrieb 11 über eine mechanische,
bei 12 angedeutete Kupplung angetrieben wird. Der Regler 10 besteht vorzugsweise aus einem
regelbaren Transformator. Ein Drehkontaktarm ist mechanisch mit dem Wendemotorantrieb 11 gekoppelt.
Dieser Antrieb ist mit elektrisch betätigbaren Kupplungen mit einem geeigneten Zahnradantriebsmechanismus
ausgestattet, um eine augenblickliche Umkehrung des Rotors des Transformators ohne Anhalten
des Motors zu ermöglichen. Dadurch wird eine kontinuierliche Veränderung vom Maximum zum
Minimum der Leistungszuführung zu einem derHeizelement 8, 9 und vom Minimum zum Maximum der
Leistungszuführung zu dem anderen Heizelement erzeugt. Die Heizelemente 8 und 9 sollten direkt innerhalb
des Randes der Folienbahn 1 angeordnet sein, so daß beim Maximum ein Streifen mit einer Breite
von etwa 2,5 bis 7,6 cm in Abhängigkeit vom Ausmaß der gewünschten Randveränderung erhitzt wird.
Die in Fig. 2 dargestellten Heizelemente 8 und 9 werden zwar vorzugsweise gerade vor dem Beginn
der Querreckung wirksam, können jedoch auch im Inneren des Spannrahmenofens angeordnet sein, um
die Ränder während des Reckens zu erwärmen. In letzterem Fall muß größere Sorgfalt angewendet werden,
um eine übermäßige Erhitzung zu vermeiden, welche zusätzlich zu der Erhitzung des Ofens eine
unzulässige Erweichung und ein Zerreißen der Folie unter Spannung bewirken würde.
Das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel, bei
welchem veränderliche Kühlluftdüsen verwendet werden, beruht auf der Aushärtung von Streifen längs der
Folienränder während des Reckens im Spannrahmenofen. Ein Ofen 16 ist mit Einrichtungen zum Erhitzen
einer Folienbahn 15 während des Reckens durch schematisch dargestellte Spannketten 17 und 18 versehen,
welche Kettenklemmen zum Ergreifen der Ränder der Folienbahn 15, während diese längs
divergierender Spuren laufen, aufweisen. Die Spannketten 17 und 18 werden durch Kettenzahnräder 19
und 20 angetrieben. Unter Druck stehende Kühlluft
wird aus einer Leitung 21 von einem Ventil 22 verteilt, dessen Betätigungsvorrichtung bei 23 schematisch
angedeutet ist, wobei die Kühlluft abwechselnd in Düsen 24 und 25 gelangt. Die Düsen 24 und 25
sind über gegenüberliegenden Rändern der Folienbahn 15 im Anfangsbereich der Reckzone angeordnet.
Die aus den Düsen 24 und 25 austretende Luft trillt auf einen schmalen Bereich der Folienbahn 15
parallel zu den Spannketten 17 und 18 längs der divergierenden Bahn an jedem Rand der Folienbahn
15. Die AuftrefTrichtung soll so gegen die Ränder weisen, daß eine Turbulenz vermieden wird, welche
eine ungleichförmige Erhitzung der Mittelteile 26 der Folienbahn 15 bewirken würde. Je nach Wunsch
können Abschirmungen verwendet werden, um eine Zirkulation der Kühlluft über die erhitzten Mittelabschnitte
der f-olienbahn 15 zu verhindern. Das Ventil 22 kann ein einfaches Verteilerventil sein,
welches die Strömung der Luft zwischen den gegenüberliegenden Düsengruppen verteilt, oder es kann
aus zwei Nadelventilen bestehen, welche so gekoppelt sind, daß bei Schließung des einen das andere geöffnet
wird. Die erzielte Wirkung besteht darin, daß die Luftströmung allmählich vom Maximum auf das Minimum
abnimmt und auf die Düsengruppe auf der gegenüberliegenden Seite überwechselt, wodurch eine
gleichförmig wechselnde Veränderung an jedem Folienrand erzielt wird. Die Kühlung der Streifen längs
der Folienränder bewirken eine Veränderung in der Zähigkeit der Randbereiche der Folienbahn 15 und
im Widerstand gegen die Reckung in der Nachbarschaft der Spannklemmen, um die sinusförmige Verschiebung
der Streifen zu erzielen. Wenn eine Umschaltung des Ventils 22 erforderlich ist. kann diese
durch die in Verbindung mit F i g. 2 beschriebene Anordnung aus Zahnradvorgelege und Kupplung
vorgenommen werden. Das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel hat den Vorteil, daß es bei Folienbahnen
anwendbar ist. die nicht kristallisiert werden, oder, wenn sie einmal kristallisiert sind, nicht
weiter kristallisiert werden können.
Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß es bei der Herstellung von
flachen Folienbahnen anwendbar ist. Dies ermöglicht die Herstellung von glatten, runzelfreien Rollen,
wenn Streifen unterschiedlicher Dicke auf andere Weise nicht beseitigt werden können.
Claims (5)
1. Verfahren zur Verkleinerung der nachteiligen Einflüsse beim Aufwickeln einer organischen.
polymeren, flachen Folienbahn zu einer Rolle, die mindestens einen im wesentlichen geraden, in
Längsrichtung verlaufenden Streifen aufweist, dessen Dicke von der durchschnittlichen Dicke
der Folie über ihre gesamte Breite abweicht, wobei die Zieheigenschaften von ausgewählten Bereichen
der Folie durch Temperaturänderungen mindestens einer vorbestimmten Längsbahn verändert
werden und die Folie in Querrichtung gereckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung der Zieheigenschaften
zyklisch erfolgt und dabei der Streifen in seitlicher Richtung abwechselnd gegen einen Rand
und sodann gegen den anderen Rand der Folie in einem wellenartigen Muster zyklisch verschoben
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Folienbahn teilweise kristallisiert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die ausgewählten Bereiche der Folienbahn zyklisch einer Erhitzung unterworfen
und weiter kristallisiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienbahn einer gleichförmigen
Erhitzung in zwei parallelen, sinusförmigen Streifen in Längsrichtung der Folienbahn unterworfen
wird, wobei ein Streifen nahe einem Rand der Folie und der andere Streifen nahe dem gegenüberliegenden
Rand der Folie verläuft.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienbahn durch Heizelemente
mit gleicher Wärmeleistung erhitzt wird, welche in der Bewegungsbahn der Folie nahe jedem
Rand der Folie fest angeordnet sind, und daß die Leistung jedes Heizelements kontinuierlich
und zyklisch von minimaler auf maximale Leistung und umgekehrt verändert wird, während die
Leistung des nahe dem gegenüberliegenden Rand der Folie angeordneten Heizelements kontinuierlich
und zyklisch im gleichen Rhythmus von maximaler zu minimaler Leistung und umgekehrt
verändert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Folienbahn zwei
Strahlen von Kühlluft auftreffen läßt, die auf in Längsrichtung verlaufenden Streifen nahe den
Rändern der Folienbahn gelenkt wird, und daß die Strömungsgeschwindigkeiten der Strahlen
kontinuierlich und zyklisch von einem maximalen auf einen minimalen Wert derart verändert werden,
daß dem Maximum des einen Strahls das Minimum des anderen Strahls entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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