DE1501179A1 - Maschine zur Erzeugung von Speiseeis - Google Patents
Maschine zur Erzeugung von SpeiseeisInfo
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Description
- Maschine zur Erzeugung von Speiseeis.
Die Erfindung hat sich somit die Aufgabe gestellt eine Maschine zur Speineeiserzeugung zu schaffen, deren innere, mit den Speisen in Berührung kommende Teile vollständig einsehbar sind, in-de« die Maschine lediglich einfach und rasch geöffnet wird und wobei ferner nach erfolgter Reini- gung auch der Zusammenbau wieder rasch und einfach erfol- gen kann und die Teile von selbst wieder in der richtigen gegenseitigen Betriebslage zu liegen kommen.Die Erfindung betrifft eine Maschine, die insbesondere zur fortlaufenden Erzeugung von Speiseeis geeignet ist. Die Verwendung derartiger Maschinen zur Speiseeiserzeugung hat sich in letzter Zeit stark verbreitet. Die zur Speiseeiserzeugung dienenden Ausgangsprodukte sind leicht verderblich und können sogar giftig werden, insbeson- dere wenn sie auf Ei- und Milchbasis sind, wenn sie längere Zeit bei Raumtemperatur der Luft ausgesetzt bleiben. Gewöhn- liche Vorsichts- und hygienische Normen und oft auch präzise Gesetzesvorschriften machen es zur Auflage, dass eine Maschi- ne zur Speiseeiserzeugung oftmals in allen mit den Speisen in Herthrung kommenden Teilen sorgfältig gereinigt und gewaschen wird, um zu verhindern, dass Speise- und Eisreste nach Been- digung der Erzeugung eines Speiseeises in der Maschine ver- bleiben und verderben können. Es ist daher notwendig, dass sämtliche Maschinenteile, die mit den zur Eiserzeugung die- nenden Speisen in BerChrung kommen können, vollständig einseh- bar und zur Reinigung leicht zugänglich sind. Die bisher bekannten Maschinen zur Speiseeiserseugung weisen den Nachteil auf, dass die Innenteile, um an sie herankommen und sie reinigen zu können, ab- und auseinandergenormen werden wtlssen, was meist nicht einfach durchführbar ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. - Die Getriebeteile zum Antrieb der beweglichen Organe der Maschine sollen ferner auch in ihrem geöffneten Zustand von den mit den Speisen in Berührung kommenden Maschinenteilen getrennt sein.
- Dies wird bei einer Maschine beatehend aus einem Gestell, ei- nem an diesem Gestell angebrachten Hohlkörper mit als Umdrehungsfläche ausgebildeter Innenfläche und DoppNlmantel, in dem ein Kältemittel zirkuliert, sowie mit einem Einsatzkör- per Im Hphlraum diesen Hohlkörpers, der am Umfang eine achraubenlinienfdrmige Berippung aufweist, deren Aussenprofil mit der Innenfläche des Hohlraumes in Berührung steht, dadurch erreicht, dass am Maschinengestell ein Deckel mittels eines Scharniers angebracht ist, in den eine angetriebene Welle drehbar gelagert ist, deren Drehachse bei geschlossenem Dekkel mit der Achse des am Gestell angebrachten Hohlkörpers übereinstimmt und dass an den in den Hohlraum des Hohlkörpers frei drehbar eingesetzten Einsatzkörper sowie an der Welle im Deckel Kupplungselemente angeordnet sind, die beim Schlies- sen den Deckels miteinander in =ingriff kommen, um den Einsat -m körper seitens der angetriebenen Welle in Drehung zu versetzen. Ein AuafUhrungsbeispiel der Maschine nach der Zrfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Fig.1 zeigt die Maschine mit geschlossenem Deckel im Betriebszustand teilweise in Seitenansicht, teil- weise im Schnitt, Fig.2 zeigt die gleiche Maschine mit geöffnetem Deckel und entnommenem EinsatzkOrper, Fig.3 veranschaulicht eine Einzelheit der Maschine im Zu- stand gemäss der Fig.i im Schnitt und in grgsserem Massstab.
- Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist am Maschinengestell 1 ein Deckel 2 mittels eines Scharnier$ 3 schwenkbar angebracht. Im Maschinengestell 1 ist ein Hohlkörper mittels Schrauben 4 unter Zwischenlage von wärmeisolierenden Dichtungen 5, 6 fest angeordnet, der einen Doppelmantel mit der Innenwand und der Aussenrand 8 besitzt, welche einen Zwischenraum be- grenzen. Die Innenfläche der Innenwand ? int glatt und be- sitzt die Form einer Umdrehungsfläche, welche einen konischen Hohlraum einschliesst, dessen Grundfläche dem Deckel 2 zuge- wandt ist. Der Zwischenraum zwischen den Vtdden 7 und 8 steht mittels Leitungen 9 und 10 mit einer Kältemittelquelle in Ver- bindung, so dass in ihm ein Kältemittel zirkulieren kann, das die Wände 7 und 8 stark abkühlt. Die Vgrmeisolierung des Hohl- körpers wird nicr-e" nur durch die Dichtungen 5,6, sondern auch durch ein ihn umgeb, idea, am Maschinengestell angebrachtes Gehäuse 11 sichergestellt.
- In den konischen Hohlrauer des HohlkÖrpers ist ein konischer EinsatzkOrper 12 frei eingesetzt, der an seinem Umfang eine schraubrnlinienfbrmige Berippung 13 mit mehreren Anfängen auf.- weist, deren Aussenprofil mit der Innenfläche der Innenwand 7 in Berührung steht. Der Einsatzkörper 12 kann ich in koni- schem Hohlraum frei drehen, wobei das Profil seiner Berippung 13 die Innenfläche der Wand 7 abschabt. Der Eineatzkörper-12 kann ferner frei aus den Hohlraum entnommen werden, wie dies die Fig.2 veranschaulicht. Am Körper 12 sind zwei Scheiben 15, 16 mittels Schrauben 14 angeschraubt, die die Schaufeln 17 eines Laufrades zwischen sich festhalten. Die Scheibe 16 weist in der Mitte ein Loch auf, das von einem Element 18 mit konischer AuseenflKche begreazt wird, von des- sen Basis zähne 19 vorstehen.
- Im Deckel 2 ist eine Hohlwelle 21 mittels Kugellagern 20 frei um ihre Achse drehbar gelagert. Am oberen Ende dieser Hohlwel- le ist einemehrrillige Riemenscheibe 22 befestigt,die mittels Keilriemen 28 mit einer analogen Riemenscheibe 24 verbunden ist, welche auf der Motorwelle eines am Maschinengestell 1 befestigten Elektromotors 25 sitzt.
- Im Zustand gemäee Pig.1 (bei geschlossenem Deckel 2) sind die Keilriemen 23 zwischen den Riemenscheiben 22 und 24 gespannt, während sie bei geöffnetem Deckel (siehe rig.2) lose sind ohne jedoch aus den Rillen der Riemenscheiben aistreten zu können. Vom unteren Ende der Hohlwelle 21 stehen Zähne 26 vor (Fig.3), die den Zähnen 19 den Elementes 18 entgegengerichtet sind.
- Sobald der Deckel 2 geschlossen wird, greifen die Zähne 26 von selbst in die Zähne 19 ein und bilden mit diesen eine Zahn- kupplung, während sie beim Oeffnen den Deckels (Fia.2) selbst- tätig ausgerückt werden, in welchem Zustand der Einsatzkörper 12 ohneveiteres entnommen werden kann. Hei geschlossenem Deckel (Big.1 und 3) ist der Einsatzkörper 12 drehfest an die Hohlwelle 21 gekuppelt. Der Deckel 2 trägt eine, seitens eines Elektromotors 28 angetriebene 1)bsierpumpe 27 über der ein trichterfBraiger Behälter 29 liegt und von der unten ein Röhrchen 30 aus- geht, welches in die Hohlwelle 21 achsengleich eingeführt ist.
- -Ferner ist am Deckel 2 ein Element 31 aus wärmeisolierendem Werkstoff angeordnet, das gegen unten eine konische Oberflä- che 32 besitzt, die bei geschlossenem Deckel in einen ent- sprechenden konischen Sitz am oberen Ende der Wand 7 des Hohl- körpers eingreift. Dieses Element 31 dichtet nicht nur die am Maschinengestell angeordneten gegenüber den am Deckel angebruhten Teilen ab, sondern bringt auch beim Schliessen des Deckels die Hohlwelle 21 genau in die mittige Lage bezüglich des Einsatzkörpers 12.
- Eine im Deckel 2 gelagerte Schraube 33 gestattet es, den ge- schlossenen Deckel gegenüber dem Maschinengestell fostzuhalten, indem sie in ein Gewindeloch des Gestelles einschraubbar ist.
- Ein aus zwei Zylindern und einer, innerhalb derselben ange- ordneten Druckfeder 36 bestehendes Teleskopsyatem, das einer- seits am Maschinengestell 1 und anderseits an einer, vom Deckel 2 vorstehenden Konsole 33 angelenkt ist, hält den Deckel 2 bei gellster Schraube 33 in angehobener, geOffneter Lage.
- Die Wirkungsweiee der Maschine ist folgende. #ageaemmea die Maschine befinde sich in betriebsbereitem Zustand gemäss den Pig. 1 und 3, se wdrd leim .lalsanes des =lektremeterr =S die Hohlwolle 21 Ober den Riomentrieb ZZ, 23, !4 in Drehung versetzt, wobei »er die ialulwpplmg 19-=i «oh der siseatskUrper 12 gedreht wird. Wird auch der elektroroter 2#, der wie der Motor 25 ein Synchronmotor ist, in Betrieb genommen, so wird die Dosierpumpe 27 angetrieben. Leert man nun eine in Speiseeis zu verwandelnde FtUssigkeit in den TrichterbehSlter 29, dann gibt die Dpsierpumpe 27 eine der Drehzahl der Hohlwelle 21 angemessene Flüssigkeitsmenge durch das Röhrchen 30 ab.
- Das sich mit dem Einsatzkörper 12 drohende Laufrad saugt Luft zwischen der Hohlwelle 21 und dem Röhrchen 30 an, die zwischen den Schaufeln 17 den Laufrades mit der aus dem Röhrchen 30 kom- menden FlUssigkeit eine feine, homogene Emulsion bildet, welche durch das Laufrad gegen die Innenwand 7 den Hohlkörpers ge- schleudert und an dieser stark abgekühlt wird.
- Die-Borippung 13 den Einsatzkörpers 12 bewirkt einen Abwgrtstransport dieser frierenden Luft-Flüssigkeitsemulsion, welche am unteren Ende den Hohlkörpers durch einen, auf die Innenwand 7 aufgeschraubten Ausflussstutzen 37 als fertiges Speise- eis austritt. Worden die Motoren abgestellt, dann wird die Eiserzeugung sofort unterbrochen. Die Eiserzeugung kann aber fortlaufend beliebig lange fortgesetzt worden.
- Will man nun die Maschine reinigen, um jegliche Reste von Spei- sen zu beseitigen, dann löst man die Schraube 33 und bringt den Deckel 2 in die geöffnete Lage nach Fis.2.
- Die Zähnskupplung wird dabei selbsttätig ausgerBokt und der SinsatskOrpor 12 kaum entnommen worden. Der Ausflussstutzen 37 kann abgeschraubt worden und mm bimsen der ßtutsoa 37, die Iamoawaad den Hohlkirpors, der siaaatskiryor 12 mit seiner lerippuag 13 und die schaufeln 17 den Lastrades leicht und gereinigt worden. Das ltihrohea 30 kaum vom Körper der Dosierpnspe 27 absesehrambt worden und ebenfalls gereinigt worden. Das gleiche gilt ttr die Boilwollo 21 nmd die 9o- Bierpumpe 27 selbst.
- Wie ersichtlich, kann die Maschine äusserst einfach und rasch geöffnet werden, wonach ohne Zeitverlust alle mit Speisen in Berührung komende Maschinenteile sorgfältig gewaschen und gereinigt Werden können.Nach der Reinigung kann die Maschine auf die gleiche einfache Art rasch wie- der in den betriebsbereiten Zustand gebracht werden.
- Nach dem Aufschrauben des Röhrchens 30 auf den Körper der Dosierpumpe 27 und des Stutzens 37 auf das untere Ende der Wand 7 und den Einführen des Einsatzkörpers 12 in den Hohl- körper braucht man bloss den Deckel 2 zu schliessen, wobei die Zähnekupplung 19-26 selbsttätig eingeruckt wird. Der Deckel wird dann noch mittels der Schraube 33 an Maschinen- gestell festgehalten und die Maschine kann von neuem in Be- trieb genomen werden.
Claims (1)
- M P A T E N T A N 8 P R U C H $ 1. Maschine zur Speineeiseraeugung bestehend aus einer Gestell, einen an diesem angebrachten Hohlkörper mit als Umdrehungsfläche ausgebildeter Innentuche und Doppelmantel, in den ein zirkuliert und mit einem in den Hohlräum dieses Hohlkörpere eingesetzten Einaatakörper, der am Umfangseine Berippung aufweist, die mit ihrem Aussenprofil mit der Innenfläche den Hohlraumes in Berührung steht, da- durch gekennzeichnet, dass am Maschinengestell (1) ein Deckel (2) mittels Scharnier (3) angelenkt ist, in dem eine ange- triebene welle (21) drehbar gelagert ist, deren Drehachse bei geschlossenem Deckel mit der Achse den ad Gestell (1) enge-
in den Hohlraum den Hohlkörpers frei drehbar eingesetzten Ein- satzkörper (12) sowie an der welle (21) im Deckel Kupplungselemente (19,26) angeordnet sind, die beim Schliessen des' Deckeln miteinander in Eingriff kommen. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dann die im Deckel (2) gelagerte Welle (21) hohl ist und dass die in Speiseeis zu verwandelnde Plüssigkeit durch diese Hohlwelle hindurch in den Hohlraum den Hohlkörpers (7-8) eingeleitet wird. 3. Masch#ne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Speiseeis zu verwandelnde fltssigkeit mittels eines Röhrchens (30), das in die Hohlwelle (21) hineinragt, von ei- nem Behälter (29) gegebenenfalls Ober eine Dosierpumpe (27) zugeführt wird. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dann die Kupplung zwischen der Welle (21) und den Einaatskörper (12) eine Zähnekupplung ist. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dann .der Einsatzkörper (12) an seinen, den Deckel (2) zugewandten Ende ein Laufrad mit schaufeln (17) trägt. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Maschinengestell (1) und an Deckel (2) miteinander bei ge- schlossenen Deckel in Eingriff kommende, konische Zentrierelenente (31-32) der Welle (21) beztlglich den EineataUrpers (12) angeordnet sind.brachten Hohlkörpers (7-8) übereinstimmt und dass an dem,
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |