DE1500545B - Einrichtung zur Kraftübertragung fur Hubschrauber - Google Patents
Einrichtung zur Kraftübertragung fur HubschrauberInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kraft- eine Verdrehung des Käfigs gegenüber der Abtriebsübertragung für Hubschrauber mit zumindest einem welle in eine den zweiten Freilauf verriegelnde bzw.
Rotor, einer Gruppe von Hilfsmaschinen und zwei entriegelnde Stellung bewegbar sind. Die Ausbildung
Triebwerken, wobei das erste Triebwerk über einen eines Freilaufs in der zuvor beschriebenen Art ist an
ersten Freilauf mit der Rotorwelle, das zweite Trieb- 5 sich bekannt (USA.-Patentschrift 3 251 442).
werk über einen zweiten, vom Flugzeugführer ver- Schließlich ist eine weitere bevorzugte Ausführiegelbaren Freilauf mit der Rotorwelle und über rungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, auseinen dritten Freilauf mit den Hilfsmaschinen und die gerüstet mit dem zuvor beschriebenen Freilauf, Hilfsmaschinen über einen vierten Freilauf mit der dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gleitmuffe auf Rotorwelle zur Drehmomentübertragung verbunden io ihrer den zweiten Freilauf abgewandten Seite Zähne sind. Einrichtungen dieser Art ermöglichen den An- trägt, die zwischen Zähne einer zweiten Gleitmuffe trieb der Hilfsmaschinen sowohl von jedem der eintreten können, wodurch die Rollen des zweiten beiden Triebwerke als auch vom Rotor aus. Die Freilaufs in die Verriegelungsstellung zur Dreh-Möglichkeit, die Hilfsmaschinen auch vom Rotor aus momentübertragung zwischen der Hohlwelle und der anzutreiben, also ohne daß eines der Triebwerke 15 Abtriebswelle gelangen, daß die zweite Gleitmuffe läuft, ist bei Hubschraubern deshalb besonders auf der Abtriebswelle axial verschieblich gelagert und wichtig, weil die Hilfsmaschinen auch dann ange- gegen die Wirkung einer Feder begrenzt um ihre trieben werden müssen, wenn die Triebwerke nicht Lagerachse verdrehbar ist, wobei sie auf ihrer Außenmehr laufen, der Hubschrauber sich aber noch in der seite eine konische Anlagefläche aufweist, die mit Luft befindet, der Rotor sich also noch dreht. Besteht 20 einer diese umgreifenden konischen Anlagefläche die Möglichkeit des Antriebes der Hilfsmaschinen eines an der Innenseite der Hohlwelle befestigten, vom Rotor aus — ohne daß eines der Triebwerke auf der dem zweiten Freilauf abgewandten Seite der läuft — nicht, so müssen Hilfstricbwerke vorgesehen zweiten Gleitmuffe angeordneten Ringes zusammenwerden, die aufwendig sind und zudem auch aus- wirkt, und daß bei entspannter Feder die Zähne der fallen können. 25 ersten Gleitmuffe den Zähnen der zweiten Gleitmuffe
werk über einen zweiten, vom Flugzeugführer ver- Schließlich ist eine weitere bevorzugte Ausführiegelbaren Freilauf mit der Rotorwelle und über rungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, auseinen dritten Freilauf mit den Hilfsmaschinen und die gerüstet mit dem zuvor beschriebenen Freilauf, Hilfsmaschinen über einen vierten Freilauf mit der dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gleitmuffe auf Rotorwelle zur Drehmomentübertragung verbunden io ihrer den zweiten Freilauf abgewandten Seite Zähne sind. Einrichtungen dieser Art ermöglichen den An- trägt, die zwischen Zähne einer zweiten Gleitmuffe trieb der Hilfsmaschinen sowohl von jedem der eintreten können, wodurch die Rollen des zweiten beiden Triebwerke als auch vom Rotor aus. Die Freilaufs in die Verriegelungsstellung zur Dreh-Möglichkeit, die Hilfsmaschinen auch vom Rotor aus momentübertragung zwischen der Hohlwelle und der anzutreiben, also ohne daß eines der Triebwerke 15 Abtriebswelle gelangen, daß die zweite Gleitmuffe läuft, ist bei Hubschraubern deshalb besonders auf der Abtriebswelle axial verschieblich gelagert und wichtig, weil die Hilfsmaschinen auch dann ange- gegen die Wirkung einer Feder begrenzt um ihre trieben werden müssen, wenn die Triebwerke nicht Lagerachse verdrehbar ist, wobei sie auf ihrer Außenmehr laufen, der Hubschrauber sich aber noch in der seite eine konische Anlagefläche aufweist, die mit Luft befindet, der Rotor sich also noch dreht. Besteht 20 einer diese umgreifenden konischen Anlagefläche die Möglichkeit des Antriebes der Hilfsmaschinen eines an der Innenseite der Hohlwelle befestigten, vom Rotor aus — ohne daß eines der Triebwerke auf der dem zweiten Freilauf abgewandten Seite der läuft — nicht, so müssen Hilfstricbwerke vorgesehen zweiten Gleitmuffe angeordneten Ringes zusammenwerden, die aufwendig sind und zudem auch aus- wirkt, und daß bei entspannter Feder die Zähne der fallen können. 25 ersten Gleitmuffe den Zähnen der zweiten Gleitmuffe
Bekannte Einrichtungen zur Kraftübertragung für gegenüberstehen.
Hubschrauber der eingangs beschriebenen Art Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind
(britische Patentschrift 883 869) erfüllen von der zusammengefaßt darin zu sehen, daß eine Einrichtung
grundsätzlichen Konzeption her die Anforderungen, zur Kraftübertragung für Hubschrauber der eingangs
die an solche Einrichtungen gestellt werden, in ihrem 30 beschriebenen Art geschaffen worden ist, die einerkonstruktiven
Aufbau lassen sie jedoch zu wünschen seits wegen ihrer kompakten Bauweise eine relativ
übrig. Insbesondere haben die bekannten Einrich- gelinge Baugröße hat, die andererseits auch bei einer
tungen eine beachtliche Baugröße und sind gegen häufigen Art der Fehlbedienung — Einkuppeln des
Fehlbedienungen empfindlich, also nicht hinreichend Freilaufs bei unterschiedlichen Wellendrehzahlen —
sicher ausgeführt. 35 nicht zerstört wird. Die kompakte und gleichzeitig
Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, geschlossene Bauweise wird dadurch erreicht, daß
eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art die Hohlwelle gleichsam als Gehäuse für den zweiten
konstruktiv so auszugestalten und weiterzubilden, daß bis vierten Freilauf dient, wobei die Sicherheitsein-
einerseits eine gedrungene und kompakte Bauweise richtung des zweiten Freilaufs verhindert, daß beim
erreichbar ist, daß andererseits Fehlbedienungen 40 Einkuppeln des zweiten Freilaufs bei erheblich unter-
nicht zur Zerstörung der Einrichtung führen. schiedlicher Drehzahl zwischen Abtriebswelle und
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer Ein- Hohlwelle die Einrichtung zerstört wird,
richtung der eingangs beschriebenen Art dadurch,. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
daß eine vom zweiten Triebwerk angetriebene Ab- Erfindung an Hand von Zeichnungen ausführlicher
triebswelle koaxial innerhalb einer mit der Rotor- 45 erläutert. Es zeigt
welle getrieblich verbundenen Hohlwelle gelagert ist, F i g. 1 schematisch eine Einrichtung zur Kraftwobei
der zweite Freilauf zwischen der Abtriebswelle Übertragung für Hubschrauber,
und der Hohlwelle angeordnet ist, daß koaxial inner- F i g. 2 einen Schnitt durch einen Teil des Gegenhalb der Hohlwelle eine sich an die Abtriebswelle Standes nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
anschließende Antriebswelle zum Antrieb der Hilfs- 50 F i g. 3 eine Teilansicht des zweiten Freilaufs aus maschinen gelagert ist, wobei der dritte Freilauf dem Gegenstand nach Fig. 1,
und der Hohlwelle angeordnet ist, daß koaxial inner- F i g. 2 einen Schnitt durch einen Teil des Gegenhalb der Hohlwelle eine sich an die Abtriebswelle Standes nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
anschließende Antriebswelle zum Antrieb der Hilfs- 50 F i g. 3 eine Teilansicht des zweiten Freilaufs aus maschinen gelagert ist, wobei der dritte Freilauf dem Gegenstand nach Fig. 1,
zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle F i g. 4 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
innerhalb der Hohlwelle und der vierte Freilauf F i g. 2 längs der Linie IV-IV,
zwischen der Antriebswelle und der Hohlwelle ange- F i g. 5 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
ordnet ist, und daß der zweite Freilauf eine Sicher- 55 F i g. 2 längs der Linie V-V,
heitseinrichtung aufweist, die nach dem Steuerungs- F i g. 6 einen Schnitt durch einen Teil der Beeingriff
zur Einkupplung des zweiten Freilaufs eine tätigungsvorrichtung des zweiten Freilaufs nach
Drehmomentübertragung zwischen der Abtriebs- F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
welle und der Hohlwelle erst bei etwa gleicher F i g. 7 einen Hubschrauber mit dem Betätigungs-Drehzahl von Abtriebswelle und Hohlwelle er- 60 gestänge des zweiten Freilaufs,
möglicht. F i g. 8 die Hälfte eines der F i g. 2 entsprechenden
welle und der Hohlwelle erst bei etwa gleicher F i g. 7 einen Hubschrauber mit dem Betätigungs-Drehzahl von Abtriebswelle und Hohlwelle er- 60 gestänge des zweiten Freilaufs,
möglicht. F i g. 8 die Hälfte eines der F i g. 2 entsprechenden
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungs- Schnitts in anderer Funktionsstellung,
gemäßen Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß F i g. 9 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
der zweite Freilauf Rollen aufweist, die in einem F i g. 8 längs der Linie IX-IX,
Käfig in dem Ringraum zwischen der Abtriebswelle 65 Fig. 10 eine der Fig. 3 entsprechende Teilansicht
und der Hohlwelle angeordnet sind, wobei durch die in anderer Funktionsstellung,
Axialverschiebung einer auf der Abtriebswelle Fig. 11 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
gleitend gelagerten ersten Gleitmuffe die Rollen durch F i g. 8 längs der Linie XI-XI,
Fig. 12 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
F i g. 8 längs der Linie XII-XII,
F i g. 13 die Hälfte eines der F i g. 2 entsprechenden Schnitts in wiederum anderer Funktionsstellung,
F i g. 14 eine der F i g. 3 entsprechende Teilansicht in wiederum anderer Funktionsstellung,
Fig. 15 die Hälfte eines der Fig. 2 entsprechenden
Schnitts in nochmals anderer Funktionsstellung,
Fig. 16 einen Schnitt durch den Gegenstand nach F i g. 15 längs der Linie XVI-XVI und
F i g. 17 einen Schnitt durch den Gegenstand nach F i g. 15 längs der Linie XVII-XVII.
Wie schematisch in F i g. 1 dargestellt, wird der an der Rotorwelle 1 befestigte Rotor des Hubschraubers
59 über einen Hauptübertragungskasten angetrieben, dessen Kegelrad 2 mit einem weiteren Kegelrad 3 ein
Kegelrad-Getriebe bildet. Das Kegelrad 3 ist fest mit einem Zahnrad 4 verbunden, das mit einem Zahnrad
5 ein Stirnrad-Getriebe bildet. Das Zahnrad 5 wird von einem Triebwerk 6 in üblicher Weise über
ein Getriebe 7 und einen ersten, als Klauenkupplung dargestellten Freilauf 8 angetrieben. Das Zahnrad 4
treibt über eine Verbindungswelle 9 und ein Getriebe 10 den Heckrotor 11 des Hubschraubers 59 an.
Das Zahnrad 4 steht außerdem mit einem Zahnkranz 12 einer Hohlwelle 13 im Eingriff, die durch
einen zweiten Freilauf 14 mit einer Abtriebswelle 15 verbunden ist, wobei die Abtriebswelle 15 ihrerseits
über ein zweites Getriebe 16 mit dem zweiten Triebwerk 17 verbunden ist. Die Hohlwelle 13 ist außerdem
durch einen weiteren Freilauf 18 mit einer Antriebswelle 19 verbunden. Die Antriebswelle 19 dient
über Getriebe 20,21 dem Antrieb einer Hilfsmaschine 22, z. B. einer Ölpumpe, und über ein
Getriebe 23 dem Antrieb von Hilfsmaschinen 24, 25, z. B. eines Wechselstromgenerators und einer hydraulischen
Pumpe. Ein Tachometer 26 zeigt die Drehzahl der Hilfsmaschinen 24,25 an. Schließlich ist ein
weiterer Freilauf 27 zwischen der Abtriebswelle 15 und der Antriebswelle 19 vorgesehen.
Die Hohlwelle 13, die Abtriebswelle 15, die Antriebswelle 19 und die Freiläufe 14,18, 27 sind alle
gleichachsig. Dem zweiten Freilauf 14 ist eine Verriegelungseinrichtung zugeordnet, die im wesentlichen
aus einer Verriegelungsstange 28 und einer Betätigungsstange 29 besteht, wobei die Betätigungsstange
29 an die Verriegelungsstange 28 über einen Hebel
30 angelenkt ist. Abhängig davon, ob die Verriegelungseinrichtung betätigt wird oder nicht und entsprechend
den Drehzahlen der Abtriebswelle 15 und der Hohlwelle 13 wird die Antriebswelle 19 der
Hilfsmaschinen 22, 24, 25 ständig entweder durch das zweite Triebwerk 17 oder durch den von der Rotorwelle
1 getragenen Rotor angetrieben.
Eine genauere Darstellung der zuvor in Verbindung mit der F i g. 1 schematisch erläuterten Einrichtung
zeigen die Fig. 2 bis 17. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist eine Getriebewelle 31 des zweiten Getriebes 16 mit einem Zahnkranz 32 versehen, der
mit einem entsprechenden Zahnkranz der Abtriebswelle 15 im Eingriff steht. Auf ihrer Außenfläche ist
die Abtriebswelle 15 mit einer Reihe von sich in Längsrichtung erstreckenden Ausnehmungen 33 versehen,
die auf einer Seite jeweils eine Schrägfläche 34 aufweisen. In den Ausnehmungen 33 sind zylindrische
Rollen 35 angeordnet, die durch einen Käfig 36 zusammengehalten werden. Eine Feder 37, die an
einem Anschlußpunkt 38 an den Käfig 36 angehängt ist, betätigt den Käfig 36 so, daß die Rollen 35 auf
die Schrägflächen 34 gebracht werden.
Koaxial zu der Abtriebswelle 15 ist auf zwei Wälzlagern 39, 40 die Hohlwelle 13 gelagert. Die Antriebswelle
19 zum Antrieb der Hilfsmaschinen 22, 24, 25 ist frei drehbar in zwei Wälzlager 41,42 gelagert.
Die Freiläufer 18 und 27 sind zwischen der Abtriebswelle 15 und der Hohlwelle 13 bzw. der Antriebswelle
19 angeordnet. Die Freiläufe 18 und 27 enthalten kleine Rollen 43, die im Schnitt die Form
einer Acht haben und durch einen Käfig 44 gehalten sind. Das Profil der Rollen 43 ist so beschaffen, daß
für einen bestimmten Sinn der Relativbewegung eine Klemmwirkung auftritt, während in dem anderen
Sinn der Relativbewegung eine freie Bewegung möglich ist.
Zur Verriegelung des zweiten Freilaufs 14 ist eine erste Gleitmufte 45 vorgesehen, die auf der Abtriebswelle 15 gleitet und durch die eine Achse 46 tritt,
die in zwei diametral gegenüberliegenden, an der Abtriebswelle 15 ausgebildeten Langlöchern 47 verschieblich
ist. Der Käfig 36 des zweiten Freilaufs 14 und die Gleitmuffe 45 tragen einander gegenüberstehende
schraubenförmige Kurvenbahnen 48, 49. Die Achse 46 tritt durch einen innerhalb der Abtriebswelle 15 gleitend verschieblichen Ring 50. Der Ring
50 ist mittels eines Kugellagers 51 und einer Mutter 52 mit einer die Mutter 52 tragenden Verriegelungsstange 53 verbunden. Die koaxial in der Getriebewelle
31 angeordnete Verriegelungsstange 53 ist an ihrem Ende mit einem Hebel 54 verbunden, der mit
der vom Flugzeugführer zu betätigenden Betätigungsstange 29 verbunden ist. Im übrigen ist eine Feder 55
zwischen einem festen Anschlag 56 und einem an der Verriegelungsstange 53 vorgesehenen Anschlag 57
angeordnet. Die Betätigungsstange 29 ist bis zu einem an der Decke der Kabine des Hubschraubers 59 angebrachten
Handgriff 58 verlängert, was über eine Betätigungsstange 60 und Umlenkpunkte 61, 62 verwirklicht
ist.
Die Gleitmuffe 45 trägt auf der den schraubenförmigen Kurvenbahnen 49 abgewandten Seite eine
Reihe von Zähnen 63, zwischen die Zähne 64 einer zweiten Gleitmuffe 65 treten können. Die zweite
Gleitmuffe 65 ist auf der Abtriebswelle 15 leicht verschieblich und kann auf der Abtriebswelle 15 eine
Drehbewegung ausführen, die jedoch durch einen Anschlag 66, der in eine Ausnehmung 67 der Gleitmuffe
65 eingreift, begrenzt ist. Die zweite Gleitmuffe 65 ist auf der den Zähnen 64 abgewandten Seite mit
einer konischen Anlagefläche 68 versehen, die mit einer umgreifenden konischen Anlagefläche 69 eines
Gegenstückes 70 in Eingriff kommen kann. Das Gegenstück 70 ist mit der Hohlwelle 13 fest verbunden.
An die Gleitmuffe 65 greift eine Feder 71 an, die an einem Anschlußpunkt 72 angehängt ist
und versucht, die Gleitmuffe zu verdrehen.
Die zuvor erläuterte Einrichtung arbeitet wie folgt: Vor dem Anwerfen des Rotors durch die Triebwerke
6 und 17 ist der zweite Freilauf 14 entriegelt, um die vorherige Inbetriebnahme der Hilfsmaschinen
22,24,25 zu ermöglichen. Hierfür betätigt der Flugzeugführer den Handgriff 58, um den Ring 50
von der Antriebswelle 19 der Hilfsmaschinen 22, 24, 25 zu entfernen. Dadurch werden die Kurvenbahnen
49 der ersten Gleitmuffe 45 mit den Kurvenbahnen 48 des Käfigs 46 in Eingriff gebracht. Der Käfig 36
wird dann festgehalten, so daß die Rollen 35 des
Freilaufs 14 den Ausnehmungen 33 gegenüber zu stehen kommen, so daß sie nicht auf die Schrägflächen
34 auflaufen und sich zwischen der Abtriebswelle 15 und der Hohlwelle 13 festklemmen können.
Das zweite Triebwerk 17 kann dann angeworfen werden und treibt die Abtriebswelle 15 an, ohne
jedoch den Rotor anzutreiben. In dieser Funktionsstellung wird die Antriebswelle 19 der Hilfsmaschinen
22, 24, 25 durch den Freilauf 27 angetrieben, während sich der Freilauf 18 lose dreht.
Bei der Bewegung der Verschiebung der Gleitmuffe 45 in Richtung auf den Käfig 36 sind die
Zähne 64 der Gleitmuffe 65 von den Zähnen 63 der Gleitmuffe 45 freigekommen. Unter der Einwirkung
der Feder 71 dreht sich die Gleitmuffe 65 auf der Abtriebswelle 15, bis diese Drehbewegung durch den
Anschlag 66 in der Ausnehmung 67 der Gleitmuffe 65 begrenzt wird. Bei dieser Drehbewegung werden
die Zähne 64 der Gleitmuffe 65 den Zähnen 63 der Gleitmuffe 45 entgegengestellt. Jedes unzeitige Betätigen
der Verriegelungseinrichtung hat keine Wirkung. Bei Fehlen der durch die Gleitmuffe 65 gebildeten
Sicherheitseinrichtung hätte das Betätigen der Verriegelungseinrichtung ermöglicht, daß sich die
Rollen 35 plötzlich zwischen die Schrägflächen 34 der sich mit hoher Drehzahl drehenden Abtriebswelle 15
und der stillstehenden Hohlwelle 13 festklemmen können, wodurch der zweite Freilauf 14 zerstört werden
kann. Die Hilfsmaschinen 22, 24, 25 werden also unmittelbar von dem zweiten Triebwerk 17 angetrieben,
während der Rotor stillsteht.
Um hierauf den Antrieb des Rotors zu bewirken, betätigt der Flugzeugführer die Verriegelungseinrichtung,
worauf der gleitende Ring 50 in der Abtriebswelle 15 durch die Feder 55 in Richtung auf die
Antriebswellen 19 der Hilfsmaschinen 22, 24, 25 verschoben wird. Die Gleitmuffe 45 wird dann in Richtung
auf die zweite Gleitmuffe 65 zurückgedrückt, die sie ihrerseits verschiebt, wobei Zähne 63 und 64
der Gleitmuffen 45 und 65 in Berührung kommen. Das Zurückdrücken der Gleitmuffen 45 und 65 wird
durch den Eingriff der konischen Anlagefläche 68 in die mit dem Rotor verbundene konische Anlagefläche
69 begrenzt. Von diesem Augenblick an kann der letzte Teil des Zurückdrückens der Gleitmuffe 45,
der den Käfig 36 freigeben soll, nur erfolgen, wenn die mit dem Rotor verbundene Hohlwelle 13 schneller
läuft als die mit dem zweiten Triebwerk 17 verbundene Abtriebswelle 15.
Solange die Hohlwelle 13 langsamer läuft als die Abtriebswelle 15, tritt die zwischen den konischen
Anlageflächen 68, 69 erzeugte Reibung zu der Wirkung der Feder 71 hinzu, um die Gleitmuffe 65 mit
dem Anschlag 66 in einer solchen Stellung zu halten, daß die Zähne 63 und 64 der Gleitmuffen 45 und 65
einander gegenüberstehen, wodurch der Rückgang der Gleitmuffe 45 verhindert wird.
Sobald die Hohlwelle 13 schneller läuft als die Abtriebswelle 15, hebt die Reibung zwischen den
konischen Anlageflächen 68,69 die Wirkung der Feder 71 auf und verdreht die Gleitmuffe 65 derart,
daß die Lücken ihrer Zähne 64 den Zähnen 63 der Gleitmuffe 45 gegenüber zu stehen kommen, so daß
dann unter der Wirkung der Feder 71 die Gleitmuffe 45 zurückweichen und den Käfig 36 freigeben kann.
Der Antrieb der Abtriebswelle 15 durch das zweite Triebwerk 17 bewirkt nach einer Verringerung der
Drehzahl des Rotors das Festklemmen der Rollen 35 zwischen den Schrägflächen 34 und der Hohlwelle.
Der Rotor wird dann von beiden Triebwerken 6,17 angetrieben. Der Hubschrauber kann starten und die
beschriebene Einrichtung nimmt im Flug die in F i g. 2 dargestellte Funktionsstellung ein.
Wird das zweite Triebwerk 17 außer Betrieb gesetzt, so dreht sich die Hohlwelle 13 wegen der
Drehung des Rotors weiter und drückt die Rollen 35 in Richtung auf die Ausnehmungen 33 zurück, so daß
ίο die Klemmwirkung aufhört und das Triebwerk 17
nicht angetrieben wird.
In den beiden letzten Fällen wird die Antriebswelle für die Hilfsmaschinen 22, 24, 25 entweder über
den Freilauf 27 oder über den Freilauf 18 angetrieben.
Im normalen Flug erfolgt der Antrieb der Antriebswelle 19 der Hilfsmaschinen 22,24,25 entweder
durch die Abtriebswelle 15 oder die Hohlwelle 13. je nachdem, welche von beiden schneller läuft.
Im übrigen ist eine Bremse vorgesehen, die ein Abbremsen der Abtriebswelle 15 ermöglicht.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Kraftübertragung für Hubschrauber mit zumindest einem Rotor, einer
Gruppe von Hilfsmaschinen und zwei Triebwerken, wobei das erste Triebwerk über einen
ersten Freilauf mit der Rotorwelle, das zweite Triebwerk über einen zweiten, vom Flugzeugführer
verriegelbaren Freilauf mit der Rotorwelle und über einen dritten Freilauf mit den Hilfsmaschinen
und die Hilfsmaschinen über einen vierten Freilauf mit der Rotorwelle zur Drehmomentübertragung
verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß eine vom zweiten Triebwerk (17) angetriebene Abtriebswelle (15)
koaxial innerhalb einer mit der Rotorwelle (1) getrieblich verbundenen Hohlwelle (13) gelagert
ist, wobei der zweite Freilauf (14) zwischen der Abtriebswelle (15) und der Hohlwelle (13) angeordnet
ist, daß koaxial innerhalb der Hohlwelle (13) eine sich an die Abtriebswelle (15) anschließende
Antriebswelle (19) zum Antrieb der Hilfsmaschinen (22,24,25) gelagert ist, wobei der
dritte Freilauf (27) zwischen der Antriebswelle
(19) und der Abtriebswelle (15) innerhalb der Hohlwelle (13) und der vierte Freilauf (18) zwischen
der Antriebswelle (19) und der Hohlwelle
(13) angeordnet ist, und daß der zweite Freilauf
(14) eine Sicherheitseinrichtung aufweist, die nach dem Steuerungseingriff zur Einkupplung des
zweiten Freilaufs (14) eine Drehmomentübertragung zwischen der Abtriebswelle (15) und der
Hohlwelle (13) erst bei etwa gleicher Drehzahl von Abtriebswelle (15) und Hohlwelle (13) ermöglicht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Freilauf (14) Rollen
(35) aufweist, die in einem Käfig (36) in dem Ringraum zwischen der Abtriebswelle (15) und
der Hohlwelle (13) angeordnet sind, wobei durch die Axialverschiebung einer auf der Abtriebswelle
(15) gleitend gelagerten ersten Gleitmuffe (45) die Rollen (35) durch eine Verdrehung des Käfigs
(36) gegenüber der Abtriebswelle (15) in eine den zweiten Freilauf (14) verriegelnde bzw. entriegelnde
Stellung bewegbar sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gleitmuffe (45) auf
ihrer dem zweiten Freilauf (14) abgewandten Seite Zähne (63) trägt, die zwischen Zähne (64) einer
zweiten Gleitmuffe (65) eintreten können, wodurch die Rollen (35) des zweiten Freilaufs (14)
in die Verriegelungsstellung zur Dremoment-"übertragung zwischen der Hohlwelle (13) und der
Abtriebswelle (15) gelangen, daß die zweite Gleitmuffe (65) auf der Abtriebswelle (15) axialverschieblich
gelagert und gegen die Wirkung einer Feder (71) begrenzt um ihre Lagerachse verdreh-
bar ist, wobei sie auf ihrer Außenseite eine konische Anlagefläche (68) aufweist, die mit einer
diese umgreifenden konischen Anlagefläche (69) eines an der Innenseite der Hohlwelle (13) befestigten,
auf der dem zweiten Freilauf (14) abgewandten Seite der zweiten Gleitmuffe (65) angeordneten
Ringes zusammenwirkt, und daß bei entspannter Feder (71) die Zähne (63) der ersten
Gleitmuffe (45) den Zähnen (64) der zweiten Gleitmuffe (65) gegenüberstehen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 109 537/34
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