DE3741294A1 - Uebersetzungsgetriebe - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Übersetzungsgetriebe,
das insbesondere für die motorisierte Landwirtschaft bestimmt
ist, das heißt für gezogene Vielfachgeräte mit vielen Anwen
dungsbereichen, oder auch für selbstfahrende Spezialmaschinen
wie beispielsweise selbstfahrende Sichelmäher und Rasenmäher,
Vollumbruchmaschinen und dergleichen.
Derzeit besitzen derartige motorisierte Bearbeitungsgeräte
und andere selbstfahrende Maschinen, wenn sie einen Getriebe
kasten haben, mehrere Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang,
der nach dem Auskuppeln erreichbar ist und der mit Hilfe
eines Hebels eingeschaltet wird, nachdem die benutzte Arbeits
geschwindigkeit aufgegeben worden ist. Ohne nun sehr lang zu
sein, nimmt dieses Manöver eine gewisse Zeit in Anspruch,
ist mehr oder weniger praktisch und erfordert es sehr oft, die
Hand vom Lenker zum Hebel für den Wechsel der Fahrrichtung zu
nehmen, was dann gefährlich ist, wenn das Gerät bzw. die
Maschine gerade eine steile Neigungslage hat.
Andere bekannte Systeme benutzen einen Umschalter für die
Fahrrichtung, was ebenfalls gefährlich ist, da die Geschwin
digkeit für die Rückwärtsfahrt nur umgekehrt zu derjenigen ist,
die gerade für die Vorwärtsgeschwindigkeit gegeben war, so daß
in vielen Fällen diese Geschwindigkeit zu hoch ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde,
diese bekannten Nachteile zu vermeiden und mehr zur Sicherheit
der Fahrzeuglenkung beizutragen und dabei insbesondere ein
Übersetzungsgetriebe zu schaffen, das es ermöglicht, schnell
und ohne Auskuppeln vom Vorwärtsgang auf den Rückwärtsgang
zu schalten, wobei jedoch ein bestimmtes Reduktionsverhältnis
zwischen Vorwärtsgang und Rückwärtsgang beibehalten werden
soll. Dabei soll grundsätzlich auch die Möglichkeit geboten
werden, mehrere Rückwärtsgänge zu verwirklichen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß bei einem
Übersetzungsgetriebe der gattungsgemäßen Art zwischen einer
Eingangswelle und einer Ausgangswelle in Kombination vor
gesehen sind:
zwei erste Getriebezüge für die Übersetzung bei der Vorwärts fahrt und bei der Rückwärtsfahrt, die rotativ und transla torisch fest mit der Eingangswelle verbunden sind,
zwei zweite Getriebezüge, die drehbar auf der Abtriebswelle angeordnet sind und die jeweils mit den ersten Getriebe zügen im Hinblick auf die Übersetzung für die Vorwärtsfahrt und für die Rückwärtsfahrt entsprechend verschiedener Ge schwindigkeitsverhältnisse in Eingriff zu bringen sind,
ein Kupplungsorgan, das drehfest aber axial verlagerbar auf der Abtriebswelle angeordnet ist, und zwar zwischen den beiden zweiten Getriebezügen und das alternativ mit dem einen oder dem anderen der zweiten Getriebezüge kuppelbar ist, um damit die Übertragung der Bewegung zwischen der Eingangswelle und der Abtriebswelle zu gewährleisten.
zwei erste Getriebezüge für die Übersetzung bei der Vorwärts fahrt und bei der Rückwärtsfahrt, die rotativ und transla torisch fest mit der Eingangswelle verbunden sind,
zwei zweite Getriebezüge, die drehbar auf der Abtriebswelle angeordnet sind und die jeweils mit den ersten Getriebe zügen im Hinblick auf die Übersetzung für die Vorwärtsfahrt und für die Rückwärtsfahrt entsprechend verschiedener Ge schwindigkeitsverhältnisse in Eingriff zu bringen sind,
ein Kupplungsorgan, das drehfest aber axial verlagerbar auf der Abtriebswelle angeordnet ist, und zwar zwischen den beiden zweiten Getriebezügen und das alternativ mit dem einen oder dem anderen der zweiten Getriebezüge kuppelbar ist, um damit die Übertragung der Bewegung zwischen der Eingangswelle und der Abtriebswelle zu gewährleisten.
Dank dieser Ausgestaltung genügt es, das Kupplungsorgan zu
verlagern, um es mit dem einen oder dem anderen der zweiten
Getriebezüge zu kuppeln, um von der Vorwärtsfahrt auf die
Rückwärtsfahrt überzugehen, mit unterschiedlichen Ge
schwindigkeitsverhältnissen, ohne zuvor die Eingangswelle
entkuppeln zu müssen. Es ist hervorzuheben, daß unter dem
Begriff "Getriebezug" sowohl eine Gesamtheit von Zahnrädern
zu verstehen ist, die somit mehrere Drehgeschwindigkeiten
ermöglichen, wie auch ein einzelnes Zahnrad, das jeweils
nur die Verwirklichung einer einzigen Geschwindigkeit er
möglicht.
Für den Fall, daß mehrere Geschwindigkeitsverhältnisse in
der Bewegungsübertragung, und zwar sowohl im Vorlauf wie
auch im Rücklauf, gewünscht werden, ist vorzugsweise der
zweite Getriebezug als Muffe ausgebildet, die frei drehbar
auf der Abtriebswelle sitzt und auf ihrem Umfang eine Reihe
von Zahnrädern trägt, die die verschiedenen gewünschten Ge
schwindigkeitsverhältnisse verwirklichen, wobei Mittel vor
gesehen sind, um den Eingriff eines jeden dieser Zahnräder
mit entsprechenden Zahnrädern des ersten Getriebezuges zu
verwirklichen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele werden nachstehend unter
Bezugnahme auf die beigefügte schematische Zeichnung näher
beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 ein Schema einer ersten Ausführungsform eines derartigen
Übersetzungsgetriebes,
Fig. 2 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 für eine zweite Aus
führungsform,
Fig. 3 eine Darstellung ähnlich den Fig. 1 und 2 einer
dritten Ausführungsform.
In Fig. 1 ist ein Übersetzungsgetriebe für eine selbst
fahrende Maschine gezeigt, das eine Geschwindigkeit für die
Rückwärtsfahrt und drei Geschwindigkeiten für die Vorwärts
fahrt verwirklicht. Das Getriebe weist ein geschlossenes
Gehäuse 1 auf, in dessem Inneren eine Eingangswelle 2 und
eine Ausgangswelle 3 montiert sind, die ihre Drehbewegung
auf eine Radachse 4 der Maschine mit Hilfe eines Differentiales
5 sowie eines Kettentriebes 6 überträgt.
Die Wellen bzw. Achsen 2, 3 und 4 sind in dem Gehäuse 1
mittels Rollenlagern 7 drehbar gelagert.
Auf der Eingangswelle 2 des Übersetzungsgetriebes sind dreh
fest und unverschieblich drei Zahnräder 8, 9 und 10 angeordnet,
die für die Vorwärtsfahrt bestimmt sind. Ein viertes Zahnrad 11,
das für die Rückwärtsfahrt bestimmt ist, ist ebenfalls dreh
fest und unverschieblich auf der Eingangswelle 2 befestigt.
Auf der Abtriebswelle 3 ist eine Muffe 12 frei drehbar gelagert.
Diese Muffe 12 trägt drei Zahnräder 13, 14 und 15, von denen die
beiden Zahnräder 13 und 15 frei drehbar auf der Muffe 12 ge
lagert sind, während das dritte Zahnrad 14 auf der Muffe 12 dreh
fest mittels eines Keiles 16, jedoch axial verlagerbar ange
ordnet ist.
Dieses Zahnrad 14 weist ferner an einem Umfangsabschnitt eine
ringförmige Nut 24 a auf, in die das Ende einer Betätigungsgabel
21 eingreift, die dazu dient, die axiale Verlagerung des Zahn
rades 14 längs der Muffe 12 zu steuern.
Die Muffe 12 weist ferner an ihrem Umfang drei axial abständig
zueinander liegende Aussparungen 17 auf, entsprechend dreier
verschiedener axialer Positionen des Zahnrades 14 bezüglich
der Muffe 12. Diesen Aussparungen 17 ist eine Kugel 18 zuge
ordnet, die in einer Radialbohrung 19 des Zahnrades 14 sitzt
und die in Richtung auf die Aussparungen 17 zu durch eine Feder
20 gedrückt wird. Die Kugel 18 arbeitet mit jeder der Aus
sparungen 17 zusammen, um eine gute Axiallagerung des Zahnrades
14 bei seinen Verlagerungen zu gewährleisten.
Das Zahnrad 14 weist ferner an jeder seiner Stirnflächen eine
Reihe von Klauen 14 a oder dergleichen auf, die auf einem Kreis
angeordnet sind. Diese Klauen 14 a sind dazu bestimmt, in Ein
griff mit entweder Klauen 15 a, die komplementär auf dem Zahnrad
15 sitzen, sei es mit Klauen 13 a, die ebenfalls komplementär
auf dem Zahnrad 13 sitzen, zu treten, um jeweils das Zahnrad 14
jeweils mit den Zahnrädern 13 oder 15 drehfest zu verbinden.
Die verschiedenen Zahnräder 13, 14 und 15 sind im übrigen
dazu bestimmt, mit ihren Außenverzahnungen jeweils mit den
Zahnrädern 8, 9 und 10 der Eingangswelle 2 in Eingriff zu
stehen, um mit diesen die verschiedenen Drehgeschwindig
keitsverhältnisse zu verwirklichen, wobei das Zahnrad 14
mit dem Zahnrad 9 nur in seiner Mittellage in Eingriff
steht.
Auf der Abtriebswelle 3 ist ferner ein Zahnrad 22 für die
Rückwärtsfahrt montiert. Dieses Zahnrad 22 steht mit dem
Zahnrad 11 der Eingangswelle 2 über ein Ritzel 23 in Ein
griff, das die Umkehr der Drehrichtung dieses Zahnrades 22
bezüglich derjenigen der Eingangswelle 2 ermöglicht und
damit die Rückwärtsfahrt ermöglicht. Die Zahnräder 11, 22
und 23 sind so ausgelegt, daß das Zahnrad 22 immer weniger
schnell dreht als die Muffe 12. Das Zahnrad 22 ist dabei
frei drehbar auf der Abtriebswelle 3 montiert, kann jedoch
auf ihr nicht axial verlagert werden.
Schließlich ist eine Kupplung 25 drehfest aber axial verlager
bar auf der Abtriebswelle 3 montiert, und zwar mittels eines
Keiles 26. Die Kupplung 25 weist eine Umfangsnut 25 b auf, in
die das Ende einer Gabel 27 eingreift, die für die Verlagerung
der Kupplung 25 vorgesehen ist.
Die Kupplung 25 weist auf jeder ihrer Stirnflächen Klauen 25 a
auf, die dazu bestimmt sind, mit komplementären Klauen 22 a,
12 a, die auf den gegenüberliegenden Flächen des Zahnrades 22
und der Muffe 12 vorgesehen sind, in Eingriff zu geraten.
Auf diese Weise kann die Kupplung jeweils in Eingriff entweder
mit der Muffe 12 oder mit dem Zahnrad 22 gebracht werden.
Steht somit die Kupplung 25 in Eingriff mit der Hülse 22, ge
währleistet sie die treibende Verbindung zwischen der Eingangs
welle 2 und der Abtriebswelle 3 und letztere dreht sich in
einem Sinn umgekehrt zur Eingangswelle 2, was der Vorwärts
fahrt entspricht, wobei ihre Drehgeschwindigkeit sich nach
dem Verhältnis der Zahnräder 8, 12; 9, 14; 10, 15 bestimmt,
die jeweils in Abhängigkeit von der Stellung des Zahnrades
14 miteinander in Eingriff stehen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird also
die Geschwindigkeit der Eingangswelle 2 auf die Abtriebswelle
3 mittels der Zahnräder 9 und 14, die gerade miteinander in
Eingriff stehen, übertragen, da sich das Zahnrad 14 in seiner
mittleren Stellung befindet. Würde das Zahnrad 14 gesehen auf
die Zeichnung nach rechts mittels des Hebels 21 verlagert,
würde die Bewegung der Eingangswelle 2 auf die Abtriebswelle 3
über die Zahnräder 10, 15, 14, die Muffe 12 und die Kupplung 25
übertragen.
Würde umgekehrt das Zahnrad 14 gesehen auf die Zeichnung nach
links verlagert, würde die Bewegung der Eingangswelle 2 über
die Zahnräder 8, 13 und 14 übertragen.
Wird dagegen die Kupplung 25 in Eingriff mit dem Zahnrad 22
gebracht, gewährleistet sie die treibende Verbindung zwischen
der Eingangswelle 2 und der Abtriebswelle 3 mittels der Zahn
räder 11, 23 und 22 und damit in einer Drehrichtung der Ab
triebswelle 3, die gleich ist wie diejenige der Eingangswelle 2,
was der Rückwärtsfahrt entspricht. In diesem Ausführungsbei
spiel ist somit nur eine Drehgeschwindigkeit für die Rück
wärtsfahrt möglich.
Selbstverständlich sind die Zahnräder 11 und 22 so ausgelegt,
daß die Drehgeschwindigkeit der Abtriebswelle 3 bei der Rück
wärtsfahrt auf jeden Fall langsamer ist als bei der Vorwärts
fahrt.
Die Betätigungsgabel 27 ist mit einem Seil 28 verbunden, das
seinerseits so mit einem Handgriff 30 verbunden ist, daß hier
durch die Verlagerung der Gabel 27 möglich ist. Im darge
stellten Ausführungsbeispiel ist ferner zwischen dem Seil 28
und dem Gehäuse 1 eine Feder 29 vorgesehen, die das Seil 28
so spannt, daß die Muffe 12 dauernd in Eingriff mit der
Kupplung 25 steht. Eine Betätigung am Handgriff 30 ermög
licht es somit, die Kupplung 25 in Richtung auf das Zahn
rad 22 zu verlagern und es dort anzukuppeln, so daß man die
Rückwärtsfahrt erreicht. Läßt man den Handgriff 30 los, nimmt
die Kupplung 25 wieder ihre Kupplungsstellung mit der Muffe 12
ein und die Maschine kann in Vorwärtsfahrt betrieben werden.
Ferner ist naturgemäß ein Kupplungssystem (nicht darge
stellt) vorgesehen, das vor der Eingangswelle 2 liegt und
es erlaubt, deren Drehung zu stoppen und während dieses
Stoppes die Einstellung der Drehgeschwindigkeit durch Ver
lagerung des Zahnrades 14 über die Gabel 21 durchzuführen.
Diese Kupplung kann auch von einem Handgriff betätigt
werden, der sich am Lenker der Maschine befindet.
Es ist ferner hervorzuheben, daß das Übersetzungsgetriebe
gemäß der Erfindung es ermöglicht, sehr schnell von der
Vorwärtsfahrt auf die Rückwärtsfahrt überzugehen, und zwar
durch einfache Betätigung am Handgriff 30, wobei man durch
aus dann unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten für die
Vorwärtsfahrt und die Rückwärtsfahrt hat, was bei den bis
lang üblichen Umschaltern nicht möglich ist.
Grundsätzlich ermöglicht dieses Übersetzungsgetriebe es auch
in einfacher Weise, die Geschwindigkeitsverhältnisse für die
Vorwärtsfahrt und eventuell auch für die Rückwärtsfahrt zu
ändern. In der Tat ist dieses Übersetzungsgetriebe nicht
auf das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel be
schränkt, in der nur eine Geschwindigkeit für die Rückwärts
fahrt vorgesehen ist. Es ist problemlos möglich, verschie
dene Geschwindigkeiten für die Rückwärtsfahrt vorzusehen.
So zeigt Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Übersetzungsgetriebes, das drei Geschwin
digkeiten für die Vorwärtsfahrt und zwei Geschwindigkeiten
für die Rückwärtsfahrt verwirklicht. Ähnliche Elemente sind
mit gleichen Bezugsziffern, vergrößert um die Zahl 100, ge
kennzeichnet.
In diesem Fall sind auf der Eingangswelle 102 zwei Zahnräder
111, 111′ befestigt, die dazu bestimmt sind, die Bewegung für
die Rückwärtsfahrt zu übertragen, sowie drei Zahnräder 108,
109, 110 für die Vorwärtsfahrt.
Auf der Abtriebswelle 103 sind zwei Muffen 105 und 112 frei
drehbar gelagert. Die Muffe 112 trägt Zahnräder 113, 114, 115,
die jeweils mit den Zahnrädern 108, 109 und 110 in Eingriff
stehen und die jeweils in drehfeste Verbindung mit der
Muffe 112 mittels eines Gleitkeiles 116 gebracht werden
können, der durch eine Stange 117 betätigt werden kann.
Auf der Muffe 105 sind ebenfalls zwei Zahnräder 122, 122′
angeordnet, die jeweils mit den Zahnrädern 111, 111′ der
Eingangswelle 102 in Eingriff stehen, und zwar jeweils
unter Zwischenschaltung von Ritzeln 123, 123′ zur Dreh
richtungsumkehr.
Ebenso wie bei der Muffe 112 können auch die Zahnräder 122,
122′ jeweils mit der Muffe 105 in drehfeste Verbindung
mittels eines Gleitkeiles 124 gebracht werden, der über
eine Stange 124 a betätigbar ist.
Schließlich ist eine Kupplung 125 drehfest aber axial ver
lagerbar auf der Abtriebswelle 103 mittels eines Keiles 126
angeordnet, die über Klauen 125 entweder mit der Muffe 112
über Klauen 112 a für die Vorwärtsfahrt oder mit der Muffe 105
über Klauen 105 a für die Rückwärtsfahrt gekuppelt werden
kann.
Die Funktion dieses Übersetzungsgetriebes ist im übrigen exakt
die gleiche, wie sie vorstehend für das Übersetzungsgetriebe
nach Fig. 1 beschrieben wurde. Die Zahnräder 108, 109, 110,
113, 114, 115 ermöglichen drei Geschwindigkeitsverhältnisse
für die Vorwärtsfahrt, während die Zahnräder 111, 111′, 123,
123′ und 122, 122′ zwei Geschwindigkeitsverhältnisse für die
Rückwärtsfahrt ergeben.
In Fig. 3 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei dem vergleichbare
Elemente mit den gleichen Bezugsziffern, vergrößert um die
Zahl 200, gekennzeichnet sind.
In diesem Fall trägt die Eingangswelle 202 ein Zahnrad 211
für die Übertragung der Bewegung für die Rückwärtsfahrt
und zwei Zahnräder 208, 209 für die Übertragung der Be
wegung bei der Vorwärtsfahrt.
Auf der Abtriebswelle 203 sind frei drehbar eine Muffe 212
und ein Zahnrad 222 angeordnet, die jeweils mittels Klauen
222 a, 212 a und 225 a mit einer Kupplung 225 in Eingriff
treten können, die drehfest aber axial verlagerbar auf
dieser Welle 203 mittels eines Keiles 226 angeordnet ist.
Ein Schubrad 215, das zwei Zahnräder 213, 214 hat, und
das über einen Hebel 221 betätigbar ist, ist drehfest aber
axial verlagerbar auf der Muffe 212 mittels eines Keiles 216
angeordnet. Dieses Schubrad 215 kann mit den Zahnrädern 208,
209 der Eingangswelle 202 mittels seiner Zahnräder 213, 214
in Eingriff stehen, je nach gewünschter Geschwindigkeit
für die Vorwärtsfahrt an der Abtriebswelle 203.
In gleicher Weise steht das Zahnrad 222 in Eingriff mit dem
Zahnrad 211 der Eingangswelle 202, und zwar mittels eines
Ritzels 223 für den Betrieb der Abtriebswelle in Rückwärts
fahrt.
Wie auch bei den vorhergehenden Beispielen erreicht man den
Übergang von der Rückwärtsfahrt auf die Vorwärtsfahrt durch
Verlagerung der Kupplung 225 und dessen Verkupplung entweder
mit dem Zahnrad 222 oder der Muffe 212.
Es versteht sich, daß sich die Erfindung nicht auf die vor
stehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Im Rahmen
des Erfindungsgedankens sind vielmehr zahlreiche Ausführungs
formen mit ähnlichen oder äquivalenten Konstruktionselementen
möglich.
Claims (9)
1. Übersetzungsgetriebe zwischen einer Eingangswelle (2, 102,
202) und einer Abtriebswelle (3, 103, 203), dadurch
gekennzeichnet, daß es in Kombination bein
haltet:
zwei erste Getriebezüge (8, 9, 10; 108, 109, 110; 208, 209) und (11; 111, 111′; 211) für die Übertragung jeweils bei der Vorwärtsfahrt und bei der Rückwärtsfahrt, die drehfest und unverschieblich auf der Eingangswelle be festigt sind;
zwei zweite Getriebezüge (12, 112, 212) und (22, 105, 222), die drehbar auf der Abtriebswelle montiert sind und jeweils mit den ersten Getriebezügen für die Übertra gung bei der Vorwärtsfahrt und bei der Rückwärtsfahrt entsprechend unterschiedlichen Geschwindigkeitsverhält nissen in Eingriff stehen;
und ein Kupplungsorgan (25, 125, 225), das drehfest aber axial verlagerbar auf der Abtriebswelle zwischen den beiden zweiten Getriebezügen angeordnet ist und das alternativ mit dem einen oder dem anderen dieser zweiten Getriebezüge in Eingriff bringbar ist, um damit die Über tragung der Drehbewegung zwischen der Eingangswelle (2, 102, 202), und der Abtriebswelle (3, 103, 203) zu be wirken.
zwei erste Getriebezüge (8, 9, 10; 108, 109, 110; 208, 209) und (11; 111, 111′; 211) für die Übertragung jeweils bei der Vorwärtsfahrt und bei der Rückwärtsfahrt, die drehfest und unverschieblich auf der Eingangswelle be festigt sind;
zwei zweite Getriebezüge (12, 112, 212) und (22, 105, 222), die drehbar auf der Abtriebswelle montiert sind und jeweils mit den ersten Getriebezügen für die Übertra gung bei der Vorwärtsfahrt und bei der Rückwärtsfahrt entsprechend unterschiedlichen Geschwindigkeitsverhält nissen in Eingriff stehen;
und ein Kupplungsorgan (25, 125, 225), das drehfest aber axial verlagerbar auf der Abtriebswelle zwischen den beiden zweiten Getriebezügen angeordnet ist und das alternativ mit dem einen oder dem anderen dieser zweiten Getriebezüge in Eingriff bringbar ist, um damit die Über tragung der Drehbewegung zwischen der Eingangswelle (2, 102, 202), und der Abtriebswelle (3, 103, 203) zu be wirken.
2. Übersetzungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Getriebezüge darauf ausgelegt sind,
daß auf jeden Fall eine niedrigere Drehgeschwindigkeit
für die Rückwärtsfahrt gegeben ist.
3. Übersetzungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplungseinrichtung
vor der Eingangswelle (2, 102, 202) vorgesehen ist, um
im Stillstand die Einstellung der Drehgeschwindigkeiten
zu ermöglichen.
4. Übersetzungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß im Fall mehrerer möglicher
Geschwindigkeitsverhältnisse, sei es für die Vorwärts
fahrt oder sei es für die Rückwärtsfahrt, der der jewei
ligen Fahrweise zugeordnete Getriebezug eine Muffe (12,
112, 212; 105) aufweist, die frei drehbar auf der Ab
triebswelle angeordnet ist und an ihrem Umfang eine Reihe
von Zahnrädern für die Verwirklichung der gewünschten
unterschiedlichen Geschwindigkeitsverhältnisse trägt
und eine Einrichtung vorgesehen ist, um jeweils ein jedes
dieser Zahnräder mit den respektiven Zahnrädern (8, 9,
10; 108, 109, 110; 208, 209, 210; 111, 111′) des zuge
ordneten ersten Getriebezuges in Eingriff zu bringen.
5. Übersetzungsgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Muffe (12) auf ihrem Umfang ein Zahn
rad (14) trägt, das auf der Muffe drehfest aber axial
verlagerbar angeordnet ist und ein oder zwei Zahnräder
(13, 15) frei drehbar auf dieser Muffe angeordnet sind
und daß das Zahnrad (14) Klauen (14 a) auf seinen beiden
Stirnflächen aufweist, die in Abhängigkeit von seiner
axialen Lage auf der Muffe (12) mit jedem der Zahnräder
(13, 15) in Eingriff bringbar sind.
6. Übersetzungsgetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zahnrad (14) in einer Mittelstellung
in konstantem Eingriff mit einem Zahnrad (9) des ersten
zugeordneten Getriebezuges steht.
7. Übersetzungsgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Muffe (112, 105) eine Reihe von
Zahnrädern (108, 109, 110; 111, 111′) trägt und daß
jedes Zahnrad mit der zugehörigen Muffe durch Verla
gerung eines Keiles (116, 124) drehfest verbindbar ist.
8. Übersetzungsgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Muffe (212) drehfest aber axial darauf
verlagerbar ein Schubrad (215) trägt, das Zahnräder
(213, 214) hat und daß das Schubrad (215) im Sinne des
Eingriffes eines jedes der Zahnräder (213, 214) mit den
zugeordneten des ersten Getriebezuges (208, 209) verla
gerbar ist.
9. Übersetzungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsorgan (25,
125, 225) eine verschiebbare Kupplung ist, die an jeder
ihrer Stirnflächen jeweils eine Reihe von Klauen (25 a,
125 a, 225 a) trägt, die mit komplementären Klauen in
Eingriff bringbar ist, die auf den korrespondierenden
Stirnflächen der entsprechenden Glieder (12, 112, 212
und 22, 105, 222) der zweiten Getriebezüge vorgesehen
sind.
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