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DE1597686C - Flüssigkeitsauftragvorrichtung für Photokopiergeräte - Google Patents

Flüssigkeitsauftragvorrichtung für Photokopiergeräte

Info

Publication number
DE1597686C
DE1597686C DE1597686C DE 1597686 C DE1597686 C DE 1597686C DE 1597686 C DE1597686 C DE 1597686C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
roller
plate
application roller
application
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Jen Winchester; Gold Nicholas Arlington; Mason Paul Benedict Magnolia; Mass. Chen (V.StA.)
Original Assignee
International Polaroid Corp., Jersey City, N.J. (V.StA.)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Photokopiergeräte zum Auftragen einer Flüssigkeitsschicht auf einer Seite eines z. B. von Walzen bewegten Streifenmaterials mittels einer Auftragswalze, die sich gegenläufig gegen die Vorschubrichtung des Streifenmaterials durch einen trogartigen Flüssigkeitsbehälter hindurchbewegt, der jeweils mit einer den Flüssigkeitsbedarf eines Streifenabschnittes etwas überschreitenden Flüssigkeitsmenge versorgt wird, und dessen nach erfolgter Beschichtung verbleibende Restflüssigkeit entleert und dabei der an der Auftragswalze haftende Flüssigkeitsfilm abgestreift wird.
Bei derartigen Flüssigkeitsauftragsvorrichtungen besteht das allgemeine Problem einer vollständigen und gleichmäßigen Benetzung der Bildfläche des Streifenmaterials. Um diese vollständige Benetzung sicher zu gewährleisten, wird für jeden Behandlungsvorgang etwas mehr Flüssigkeit dem druckartigen Flüssigkeitsbehälter zugeführt, als theoretisch für die vollständige Benetzung erforderlich ist. Die jeweils übrigbleibende Flüssigkeit muß jedoch aus dem Flüssigkeitsbehälter entfernt werden, weil die üblicherweise für Kopierzwecke benutzte Behandlungsflüssigkeit sich an der Luft zersetzt und dann beim nächsten Benetzungsvorgang die in den Flüssigkeitsbehälter einfließende frische Behandlungsflüssigkeit verdirbt, was zu einer insgesamt unbefriedigenden Kopie oder zu einer Kopie mit Fehlstellen führen kann.
Bei einer bekannten Flüssigkeitsauftragsvorrich- _ 3» tung der eingangs genannten Bauart wird der Boden' des druckartigen Flüssigkeitsbehälters von einem ventilartigen konkaven Bauteil gebildet, dessen Bodenfläche der Form der Walzenoberfläche genau angepaßt ist und an die Walze angepreßt wird, sobald der Benetzungsvorgang vollendet ist. Hierbei ist es erforderlich, daß der auf dem der Walze angepreßten Druckboden verbleibende Flüssigkeitsrest abgeführt werden muß, was durch Abziehen durch die sich drehende Walze geschehen muß, weil eine reine Ausquetschung nicht zu dem angestrebten Erfolg führen und Flüssigkeitsreste auf dem Druckboden verbleiben würden. Dies bedingt, daß die Auftragswalze verhältnismäßig lange nachlaufen muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Auftragswalze einen Flüssigkeitsbehälter zu schaffen, der bei sicherer Benetzung dieser Auftragswalze nur die für eine bestimmte maximale Papierlänge erforderliche Menge an Auftragsflüssigkeit aufnimmt und der rasch und ohne Flüssigkeitsrückstände zu bilden, von der Restflüssigkeit entleert werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Bauart dadurch gelöst, daß der Flüssigkeitsbehälter begrenzt ist durch die Auftragswalze, eine dem Mantel dieser Auftragswalze längs einer Mantellinie dichtend anliegenden Platte und durch gegen die Stirnflächen von Walze und Platte abgedichtete Scitenwände und daß die Platte um eine parallel zur Walzenachse liegende Achse in eine Ablaufstellung schwenkbar ist.
Durch die Erfindung wird gewährleistet, daß die Restflüssigkeit nach Verschwenkung des Druckbodens unmittelbar und vollständig abfließen kann, so daß keine Rückstände verbleiben, die die später zugeführte Flüssigkeit verunreinigen könnten. Durch die erfmdungsgcmäße Ausbildung wird es außerdem möglich, die Flüssigkeit auf einen schräg oder sogar vertikal verlaufenden Streifen aufzutragen, während im bekannten Falle die Flüssigkeit nur auf einen horizontallaufenden Streifen aufgetragen werden konnte.
Um eine restlose Entfernung der dem Mantel der Auftragswalze anhaftenden Flüssigkeit zu gewährleisten, trägt gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Platte ein parallel zur Walzenachse verlaufendes Abstreifmesser, das in Ablaufstellung dem Walzenmantel anliegt und sämtliche noch vorhandene Flüssigkeit bzw. Feuchtigkeit abkratzt.
Um eine besonders schnelle Entleerung des Behälters von Restflüssigkeit auch an der Stelle zwischen Walzenmantel und Bodenplatte zu gewährleisten, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Anordnung derart getroffen, daß in Ablaufstellung die Platte vom Walzenmantel abgehoben ist.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in einer Teilschnittansicht eines Photokopiergerätes die erfindungsgemäße Flüssigkeitsauftragsvorrichtung in Auftragsstellung (voll ausgezogen) und in Entleerungsstellung (strichpunktiert),
F i g. 2 eine perspektivische Teilansicht der Auftragswalze mit anliegender Bodenplatte und Seitenwand. ,
Die erfindungsgemäße Flüssigkeitsauftragsvorrichtung weist eine Auftragswalze 56 auf, der eine Gegendruckwalze 72 gegenüberliegt, und zwischen diesen beiden Walzen wird das Streifenmaterial 24 schräg nach oben nach den Streifenführungen 74 übergeführt. Die Auftragswalze 56 dreht sich in Pfeilrichtung und bewegt sich damit gegenläufig gegen die Vorschubrichtung des Streifenmaterials 24 durch den trogartigen Flüssigkeitsbehälter, der begrenzt ist durch einen Mantelabschnitt der Auftragswalze 56, eine dieser Auftragswalze längs einer Mantellinie dichtend anliegenden Platte 58 und durch gegen die Stirnflächen von Walze und Platte abgedichtete Seitenwände 60. Die Platte 58, die in Auftragsstellung mit ihrer oberen Oberfläche 62 dem Mantel 78 der Walze 56 anliegt, ist um eine parallel zur Achse der Walze 56 liegende Achse in eine Ablaufstellung schwenkbar, die in F i g. 1 strichpunktiert dargestellt ist, und in der die Oberfläche 62 der Platte 58 vom Walzenmantel 78 distanziert ist.
Die Platte 58 trägt ein parallel zur Walzenachse verlaufendes Abstreifmesser 65, das in Ablaufstellung, wie aus F i g. 1 ersichtlich, dem Walzenmantel anliegt und jegliche Restflüssigkeit bzw. Feuchtigkeit entfernt.
Der von der Walze 56 der Platte 58 und den Seitenwänden 60 gebildete Flüssigkeitsbehälter wird für jeden Benetzungsvorgang über ein Zumeßventil 96 mit einer Flüssigkeitsmenge versorgt, die etwas größer ist als die theoretisch zur Benetzung erforderliche Fläche, damit gewährleistet wird, daß mit Sicherheit die vollständige Kopierfläche benetzt wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung für Photokopiergeräte zum Auftragen einer Flüssigkeitsschicht auf einer Seite eines z.B. von Walzen bewegten Streifenmaterials mittels einer Auftragswalze, die sich gegenläufig gegen die Vorschubrichtung des Streifenmaterials durch einen trogartigen Flüssigkeitsbehälter hindurchbewegt, der jeweils mit einer den Flüssig-
keitsbedarf eines Streifenabschnittes etwas überschreitenden Flüssigkeitsmenge versorgt wird, und dessen nach erfolgter Beschichtung verbleibende Restflüssigkeit entleert und dabei der an der Auftragswalze haftende Flüssigkeitsfilm abgestreift wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (62) begrenzt ist durch die Auftragswalze (56), eine dem Mantel dieser Auftragswalze längs einer Mantellinie dichtend anliegenden Platte (58) und durch gegen die Stirnflächen von Walze und Platte abgedichtete Seitenwände (60) und daß die Platte (58) um eine parallel zur Walzenachse liegende Achse in eine Ablaufstellung schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (58) ein parallel zur Walzenachse verlaufendes Abstreifmesser (65) trägt, das in Ablaufstellung dem Walzenmantel anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Ablaufstellung die Platte (58) vom Walzenmantel abgehoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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