DE1595748A1 - Durch Feuchtigkeitseinwirkung haertende Polyisocyanat- und Polyaminmasse - Google Patents
Durch Feuchtigkeitseinwirkung haertende Polyisocyanat- und PolyaminmasseInfo
- Publication number
- DE1595748A1 DE1595748A1 DE19661595748 DE1595748A DE1595748A1 DE 1595748 A1 DE1595748 A1 DE 1595748A1 DE 19661595748 DE19661595748 DE 19661595748 DE 1595748 A DE1595748 A DE 1595748A DE 1595748 A1 DE1595748 A1 DE 1595748A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carbon atoms
- polyisocyanate
- moisture
- polyamine
- mass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G18/00—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
- C08G18/06—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
- C08G18/28—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen characterised by the compounds used containing active hydrogen
- C08G18/30—Low-molecular-weight compounds
- C08G18/32—Polyhydroxy compounds; Polyamines; Hydroxyamines
- C08G18/3225—Polyamines
- C08G18/3253—Polyamines being in latent form
- C08G18/3256—Reaction products of polyamines with aldehydes or ketones
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G18/00—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
- C08G18/06—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
- C08G18/70—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen characterised by the isocyanates or isothiocyanates used
- C08G18/72—Polyisocyanates or polyisothiocyanates
- C08G18/74—Polyisocyanates or polyisothiocyanates cyclic
- C08G18/75—Polyisocyanates or polyisothiocyanates cyclic cycloaliphatic
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Polyurethanes Or Polyureas (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
1 BERLIN 33 (DAHLEM)
HOTTENWEG 15
Telefon: 76 13 03
27. Mai 1966 793/12230 DE
Pat ent an meldung
der .Firma
GEIiEiLil· MILLS, IN,C.
■ iniiear>olis, Minnesota 55440,
U.S.A.
Durch. Feuchtigkeitseinwirkung härtende P ο lyi so cyan at- und
PοIyaminmasse
Die Erfindung betrifft ein neuartiges Härtungsmittel, das in der Lage ist, bei Raumtemperatur unter Ausbilden gehärteter
Polyurethanmassen zu härten. Das neuartige Härtungsmittel beruht auf der Reaktion einer Polyaminmasse mit einem Polyisocyanat
unter Ausbilden der entsprechenden Polyharnstoffe. Die in Anwendung kommende Polyaminoverbindung ist jedoch entweder teilweise
oder vollständig blockiert und ergibt so ein Produkt, das nicht mehr als ein aktives Wasserstoffatom aufweist, das in der Lage
ist sich mit dem Polyisocyanat umzusetzen. Die die blockierte Polyaminverbindung und das Polyisocyanat enthaltende Hasse ist
bei Nichtvorliegen von Feuchtigkeit beständig und kann in das
abschließend ausgehärtete Polyharnstoffprodukt umgewandelt werden, indem dieselbe einfaoh der Feuchtigkeit ausgesetzt wird,
die die blockierte Polyaminverbindung in das freie Polyaain umwandelt, das sodann in der Lage ist sich mit dem Polyiaooyanat
— 9 _
DIPL-INQ. DIETER JANDER DR.-INC/. MANFRED BONING
- 2 umzusetzen.
Die blockierte Polyaminverbindung ist ein Ketimin oder ein
Aldimin, das durch Reaktion eines primären Amins mit einem Keton oder einem Aldehyd hergestellt norden ist. Bei Nichtvorliegen
von Feuchtigkeit ist das Ketioin oder Aldimin in Gegenwart
des Polyisocyanates beständig, in Gegenwart von feuchtigkeit jedoch, selbst bei Luftfeuchtigkeit, bildet das Ketimin
oder Aldimin die primäre Aminverbindung zurück, die sodann in
der Lage ist, sich mit dem Polyisocyanat umzusetzen. Durch Anwenden
der erfindungsgemäßen Hasse ist es somit möglich, einen Film des Gemisches zu gießen und denselben der Luftfeuchtigkeit
auszusetzen, wodurch ein Polyharnstoff-Ueberzug gebildet wird,
der kurzzeitig klebfrei wird, nachdem ein gründliches Aushärten bei Raumtemperatur durchgeführt worden ist und sodann ausgezeichnete
Eigenschaften aufweist. Es ist ebenfalls möglich, dickere Gußstücke aus dem Gemisch herzustellen, und bei dem Aussetzen
gegenüber Luftfeuchtigkeit erfolgt in gleicher Weise das Aushärten. Einige der Komponenten dieses Systems sind Flüssigkeiten
und es ist somit möglich, lösungsmittelfreie Ueberzüge herzustellen
und somit dickere Ueberzüge in wenigen Auftragungen aufzubauen. Gegebenenfalls können natürlich Lösungsmittelsysteme
angewandt werden. Dieses erfindungsgemäße System kann ebenfalls zum Herstellen von bei Raumtemperatur härtenden Spachtelmassen,
Dichtungsmassen und Klebmitteln angewandt werden.
Eine der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung besteht somit
darin, eine neuartige Ueberzugsmasse zu schaffen, die in der
Lage ist, sich mit Luftfeuchtigkeit bei Raumtemperatur so umzusetzen,
daß sich ein Härten unter Ausbilden eines Polyharnstoffe ergibt. Eine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung
besteht darin, eine Masse zu schaffen, die bestimmte Polyisocyanatprodukte beigemischt mit bestimmten Polyaminverbin*-
dungen enthält, bei denen die primären Amingruppen durch Ketimin- oder Aldimingruppen blockiert sind.
Die Erfindung bezieht sich auf das Anwenden von Polyisocyanaten, die ausreichend geringe . äeakt!Gasgeschwindigkeit aufweisen, um
somit in der Lage zu sein mit Aminoverbindungen mit Geschwindigkeiten
auszuhärten, die steuerbar sind, um so exotherme Reaktionen zu vermeiden, die dazu neigen, die eingesetzten Produkte zu
008020/1611 - 3 -
zerstören. Im allgemeinen handelt es sich bei den in Anwendung kommenden Polyisocyanaten um aliphatische, cycloaliphatische
oder araliphatische Polyisocyanate. Aromatische Isocyanate sind im allgemeinen recht reaktionsfähig und sind somit erfindungsgemäß
mit der Ausnahme zu vermeiden, daß dieselben im Gemisch mit anderen Polyisocyanaten angewandt werden, die ausreichend
geringe Reaktionsfähigkeit aufweisen, so daß das gesamte Masse mit steuerbarer Geschwindigkeit aushärtet. Typische Isocyanate,
die erfindungsgemäß angewandt werden können, sind unter anderem, die i'olymethylendiisocyanate, wie Aethylendiisocyanat, Trimethylendiisocyanat,
Tetramethylendiisocyanat, Pentamethylendiisocyanat, Hexaraethylendiisocyanat, usw. Alkylendiisocyanate, wie
Propylen-1.2-diisocyanat, Butylen-1.2-diieocyanat, Butylen-1.3-diisocyanat,
Butylen-2.3-diisocyanat, uew., Alkylidendiisocyanat,
wie Aethylidendiieocyanat, Butylidendiisocyanat, usw. Cyclor
cylendiisocyanat, wie üyclopentylen-l^-diieo.cyanat, Cycloiiexylen-1.4-diisocyanat,
4.4'-DiisocyanatbisCcyclohexyl)methan
u?w., Oycloalkylidendiisocyanate, wie Cjdopentylidendiisocyanat,
Oyelohexylidendiisocyanat usw., Triisocyanate, wie 1.2.4-Butantrioltriisocyanat,
1.3· 3-rentantriisocyanat, Butan-1.2. 2-triieo-·
cyanat, usw. Gemische von zwei oder mehr derartigen Polyisocyanaten
können gegeoenenfalis angewandt werden. Beispiele für
araliphetische Polyisocyanate, die erfindungsgemäß angewandt
werden können, sind unter anderem: p-Phenylen-2.2l-bis(äthyliyocyanat;,
p-i-henylen-3· 3 '-oisipropylisoeyanax ), p-Phenylen-4.4
t-t)is(loutylisocyana'-), m-i nenyien-2.2'-bis(äthylisocyanat J,
1,4-Naphthalin-2.^'-bis(athylisocyanate, 4.4'-Diphenylen-2.21-
Dis(äthylieocyanac), 4.4 '-i3iphenylenäther-2.2'-bistäthylisocya-γ>2ϊ)
, tris(2. 21. 2"-AethyIisocyanaxbenzol), S-Dis(propyl-3-isocyanat),
S-Met-hoxyphenylen-l
iöocyanat), 5-ΰyanΰphenylen-1.3-bisCpropyl-3-isocyanat) und
5-Methylphenylen-l.3-bis(propyl-3-isocyanat).ε
Eine besonders zweckmäßige Gruppe an Polyisocyanaten für die erfindungsgemäßen Zwecke ist diejenige, wie sie in der US-Patentschrift
(US-Patentanmeldung SN 250,211) beschrieben ist.
Diese Polyisocyanate werden aus polymeren Fettsäuren erhalten und weisen die folgende idealisierte Strukturfofmel auf:
- 4 _ 0 0 9 8 2 0/1611 BAD ORIGINAL
wobei y gleich 0 oderl, χ eine Zahl von 2 bis etwa 4 und R
die Kohlenwasserstoffgruppe der polymeren Fettsäuren ist.
Vorzugsweise ist χ 2.
Die Polyisocyanate, bei denen y gleich 0 ist, werden duroh Umwandeln der polymeren Fettsäuren in die entsprechenden polymeren
Säurechloride, Umsetzen der Säurechloride mit einem Hetallazid unter Ausbilden der polymeren Acylazide und sodann
Erwärmen der Acylazide unter Ausbildender Polyisocyanate hergestellt. Dieses Herstellungsverfahren läßt sich anhand der folgenden
Gleichungen (unter Anwenden der dimeren Fettsäure als Beispiel) darstellen:
3 R(COOH)8 + 2 PCl8 >
3 R(COCl)8 + 2 H8PO8
Die Polyisocyanate, bei denen y gleioh 1 ist, werden duroh Umwandeln der polymeren Fettsäuren in die entsprechenden Polynitrile
und sodann Hydrierender Polynitrile in Gegenwart von Ammoniak und einem Katalysator, wie Raney-Nickel unter Ausbilden
der Polyamine hergestellt. Die Polyamine werden sodann mit Phosgen unter Ausbilden der Polyisocyanate umgesetzt. Das Herstellungsverfahren
läßt sich anhand der folgenden Gleichungen wiedergeben (unter Anwenden einer dimeren Fettsäure als ein
Beispiel):
R(COOH)2 + 2 NH3 >R (CN)2 + 4 H2O
R(COOH)2 + 2 NH3 >R (CN)2 + 4 H2O
^GIf)a +4H2 » R(CH2NH2 ),
R(CH2NH8 )8 + COCl2 -^R(CH2NOO)2 + 2 HCl
Die als Ausgangsprodukte zum Herstellen der Polyisocyanata
zweckmäßigen pdymeren Fettsäuren werden vermittels Polymerisieren einer Fettsäure hergestellt. Der hier angewandte Auedruck
"Fettsäure" bezieht sich auf natürlich auftretende und synthetische monobasische, aliphatisch^ Säuren, deren Kohlenwasserstoffketten
8 bis 24 Kohlenstoffatome aufweisen. Der Ausdruck "Fettsäuren" schließt somit gesättigte, durch Doppelbindung und
Dreifachbindung ungesättigte Säuren ein. Der Ausdruck "polymerer Fettsäurerest11 bezieht sich allgemein auf zweiwertige, drei-
009820/1611 - 5 -
wertige und mehrwertige KoJalenwasserstoffreste von dimerisierten
Fettsäuren, trimerisieren Fettsäuren und höher Polymeren von Fettsäuren. Diese zweiwertigen und dreiwertigen Beste werden
hier als "dimerer Fettsäurerest" und "trimerer Fettsäurerest"
bezeichnet.
Das aus diesen dimeren Fettsäureresten und ptrimeren fettsäureresten
abgeleitete Polyisocyanat kann im folgenden durch die Bezeichnungen Dimerylisocyanat und Trimerylisocyanat gekennzeichnet werden. Diese Produkte werden aus Gemischen von dimeren und
trimeren Fettsäuren hergestellt, und die relativen Mengen können durch das Ausmaß gesteuert werden, in dem die individuellen
Verbindungen bei dem Herstellen der dimeren und trimeren Fettsäuren abgetrennt worden sind.
Die aus polymeren Fettsäuren abgeleiteten Polyisocyanate sind aufgrund einer Anzahl Ueberlegungen besonders zweckmäßig. Hieraus hergestellte Ueberzüge weisen gute Benetzungseigenschaften,
gute Haftfähigkeit und gute Wasserfestigkeit und Korrosionsfestigkeit auf. Hierauf beruhende elastomere Polyharnstoffe
sind durch ein hohes Maß an Dehnbarkeit gekennzeichnet, das
selbst bei niedrigen Temperaturen beibehalten wird. Weiterhin lassen sich diese Polyisocyanate bedingt durch deren geringen
Dampfdruck bei Normalbedingungen leicht handhaben und Gefahren bezüglich der Toxizität werden hintenangehalten. Aufgrund deren
geringer Reaktionsfähigkeit gegenüber Verbindungen mit aktivem Wasserstoff und der praktisch nicht vorhandenen Wirksamkeit
tertiärer Amingruppen als Katalysatoren für diese polymeren Fettsäurepolyisocyanate ist es weiterhin möglich, Gemische aus
den Polyketiminen und Polyaldiminen mit diesen Isocyanaten herzustellen und die Massen weisen im Gegensatz zu einigen der
stärker reaktionsfähigen aliphatischen Polyisocyanaten und aromatischen Polyisoayanaten recht gute Gebrauchsdauer auf.
Die oben angegebenen Polyisocyanate reagieren ausreichend langsam um erfindungsgemäß für das Herstellen beständiger Massen im
Gemisch mit Aldiminen und Ketiminen zweckmäßig zu sein. Sie
aromatischen Polyisocyanate sind andererseits allgemein xu reaktionsfähig für diesen Zweck, können jedoch ale tin Teil
eines gemischten Polyisocyanates angewandt werden, daa die angegebenen
weniger reaktionsfähigen Isocyanate enthält. _ c _
009820/ 1611
Typische aromatische Polyisocyanate, die in dieser Weise angewandt
«erden können, sind unter anderem Tolylendiisocyanat,
m-Phenylendiisocyanat, p-Phenylendiisocyanat, l-Methyl-2T4-phenylendiisocyasat,
Naphthylen-l^-diisocyanat, Diphenylen-4.41-diisocyanat
usw., aliphatisch-aromatieche Diisocyanate, wie
Xylylol-1.4-diisoGyanat, Xylylol-l^-diisocyanat, 4.4*-Diphenylenmethandiisocyanat.
Die erfindungsgemäß anwendbaren Polyisocyanate können in Form
des freien Isocyanates angewandt werden, oder dieselben Minnen, wie dies üblicherweise der Pail ist, in Fora sogenannter Vorpolymerisate
angewandt werden. Diese Vorpolymerisate sind die Reaktionsprodukte von Polyolen oder Polyesterpolyolen mit den Polyisocyanaten
dergestalt, daß im wesentlichen 1 Hol Polyisooyanat mit jeweils einem Aequivalent der Hydroxylgruppe zur Umsetzung
gebracht wird, und das Umsetzungsprodukt ist somit ein Vorpolymerisat
mit endständigen Isocyanatgruppen. Diese endständigen Isooyanatgruppen können sodann für die !Reaktion mit den Ketimi-
nen und Aldininen angewandt werden. Es versteht sich, daß der
Ausdruck "Polyisocyanat" sich somit so versteht, daß Vorpolymerisate
mit endständiger Isocyanatgruppe von einfachen Polyolen, Polyätherpolyolen und Polyesterpolyolen eingeschlossen sind,
!typische Polyole sind unter anderem Trimethylolpropan, 1.4.6-Hexantriol,
Glyzerin, Aethylenglykol, Diäthylenglykol, 1.4-Butandiol,
1.4-Butendiol, 1.3-Butandiol und dgl. Die Polyätherpolyole
sind Homopolymerisate und Copolymerisate aus Aethylenoxid, Propylenoxid, Butylenoxid und dgl. mit endständiger
/Hydroxygruppe. Die Polyesterpdyole sind Polymerisate mit endständiger
Hydroxylgruppe, die aus den angegebenen Polyolen und jeder der typischen polybaaschen Säuren hergestellt werden können,
wie sie für das Herstellen der Polyester angewandt werden können. Es versteht eich natürlich, daß bei Anwenden irgendeines
der Vorpolymerisate der oben angegebenen Art die abschließend ausgehärtete Hasse sowohl Urethangruppen als auch Harnstoffgruppen
enthalten wird. Der Ausdruck "Polyharnstoffe" ist jedoch
immer noch, anwendbar auf diese lbs sen, da dieselben eine Yieliahl an Harnstoff gruppen aufweisen.
009820/1611
Praktisch jedes Polyamin, das in der Lage ist eich «it einen
Isooyanat umzusetzen und vorzugsweise nicht sehr als 2 sekundäre Amingruppen aufweist, kann für die erfindungsgemäßen
Zwecke herangesogen «erden. Sie bevorzugten Polyamine sind die Alkylenpolyamine und die substituierten Alkylenpolyamin e. Die
bevorzugten Polyamine «erden anhand der folgenden Formeln ausgewählt t R·
A. H N(H
«obei R eine difunktionelle» aliphatisch^ Kohlenwasserstoffgruppe mit 2-48 Kohlenstoffatome, R* Wasser oder eine aliphatische Kohlenwasseretoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen
und η eine Zahl von O -20 ist.
B. H
wobei R und η die oben definierten Werte aufweisen, jedoch
vorzugsweise R ein Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen und a O bis 3 ist. Rt
C* Ii1HEIRNH,
190bei R und R1 die oben definierten Werte aufweisen» jedoch
vorzugsweise R ein Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen und
R* ein Rest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen ist.
D. HgNR RHHg
HR"H
H9HR RHH,
wobei R den oben definierten Wert aufweist, jedooh vorzugsweise
ein Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen und R" der dimere
Kohlenwasserstoffreet von dimerisierten Fettsäuren ist und vorzugsweise 24-48 Kohlenetoffatome aufweist. Alle obigen Amine
sollten vorzugsweise nicht mehr als 2 sekundäre Amingruppen aufweisen.
Typisch für die anwendbaren Amine sind Aethylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylentetramin, usw. und die entsprechenden
Propylen-, Butylen- usw. Amine, H.H-Diaminopropylstearylamin,
usw. .
- 8 -009820/1611
Die primären Amingruppen in den obigen Polyaininverbindungen
«erden in Aidimine oder Ketiminβ yermittele umsetzen «it einer
Oarbonylgruppe umgewandelt. Eine derartige Oarbonylgruppe kann die folgende theoretische Strukturformel aufweisen *
wobei R1 und R1 aus der Gruppe, bestehend aus H und Alkyl ausgewählt und beide praktisch inert gegenüber der Reaktion sind, die
zum Auebilden der Aldinin- oder Ketiminbase führt, line öarbonylverbindung weist vorzugsweise ein niedriges Molekulargewicht
auf (C1 bis O6 Aldehyd oder Keton), die flüchtig ist, so daß
der nioht zur Reak'tion gebrachte Uebereohuß derselben leicht
entfernt werden kann, nachdem das Wasser unter Infreiheiteetzen des freien Amins und der Aldehyd- oder Ketonverbindung reagiert
hat. Ss ist oftmals bevorzugt, eine Carbonylverbindung anzuwenden, die unter oder benachbart zu dem Siedepunkt des Wassers
siedet oder leicht mit Wasser abdestilliert. Bevorzugte Beispeile für die Carbonylvefbindung sind unter anderem derartige
flUohtige C, bis Ce Aldehyde und Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon» Diäthylketon, Methylpropylketon, Methylieopropylketon,
Methyl-n-batylketon, Methylisobutylketon, Methyl-tert.-btttylketon, Aethylisopropylketon, Acetaldehyd, Propionaldehyd,
Butyraldehyd, Zsobutyraldehyd usw. (d.h. bis zu und einschließlich Hezanon und Hexanal).
Bei dem Herstellen der erfindungegessen Massen werden zwei
Komponenten einfach miteinander vermischt und sodann in/Berührung mit feuchtigkeit gehalten, und zwar sowohl zugesetzter
feuchtigkeit als auoh Luftfeuchtigkeit, Die flüssigen Komponenten können einfach miteinander unter Auebilden der vermisohten
flätü&gkeit vermischt werden. Für den fall, daß zwei flüssigkeiten nioht verträglich sind, künnen dieselben vermittels
geeigneter Lösungsmittel verträglich gemacht werden. Die Lösungsmittel können gleichfalls dort angewandt werden, wo eine oder
mehrere dir Komponenten ein feststoff ist bzw. sind. Die Produkte können verpackt und außer Berührung mit feuchtigkeit gehalten
werden, bis dieselben der Anwendung zugeführt werden. Bei dir Anwendung ist es bevorzugt mit feuchtigkeit der Luft, die relativ hohen feuchtigkeitsgrdd aufweist, zu arbeiten, wenn es auch
möglich ist, feuchtigkeit direkt der Masse gegebenenfalls zuzusetzen.
009820/1611 - 9 -
Me Erfindung wird im folgenden beispielsweise erläutert:
Beispiel 1
Kondensation von Triäthylentetramin mit Methylieobutylketon.
Kondensation von Triäthylentetramin mit Methylieobutylketon.
Ss werden 219 g Triäthylentetramin und 450 g Methylipobutylketon
in 500 ml Benzol in einem 2-Liter 3-Halsrundkolben gelöst,
der mit einer Barrett-Falleausgerüstet ist, die mit einem
Kühler in Verbindung stellt der mit einem Drierite-Trookenrohr
ausgerüstet ist. Der Kolben wird erwärmt und die Lösung 8 Stunden lang am Rückfluß gehalten. Sodann sind 44 ml Wasser in der
Barrett-Falle gesammelt. Der Kolben wird sodann abgekühlt und
50 g Methylisobutylketon zugesetzt, sowie die Lösung weitere
2 Stunden lang am Rückfluß gehalten (insgesamt werden 50 ml Wasser gesammelt) und sodann abgekühlt. Es werden sodann 50 g
Methylisobutylketon in den Kolben eingeführt und die Lösung weitere 8 Stunden am Rückfluß gehalten (insgesamt 54 ml Wasser
gesammelt). Der Kolben wird sodann abgekühlt und Benzol sowie überschüssiges Methylisobutylketon unter verringertem Druck entfernt.
Man erhält so 315 g Rückstand. Das Produkt wird im folgenden als Ketimin A bezeichnet.
Kondensation von N.N-Diaminopropylstearylamin mit Methylisobutylketon.
Es werden 76,6 g N.N-Diaminopropylstearylamin und 100 g Methylisobutylketon
in 150 ml Benzol in einen Kolben gelöst, der wie " im Beispiel 1 beschrieben, ausgerüstet ist. Der Kolben wird
erwärmt und die Lösung 6 Stunden lang am Rückfluß gehalten (insgewamt werden 11,8 ml Wasser gesammelt). Nach Entfernen
des Lösungsmittels und überschüssigem Methylisobutylketon verbleibt
ein Rückstand von 111,6 g. Dieses Produkt wird hier als Ketimin B bezeichnet.
Beispiel 3 .
Kondensation von Iminobispropylamin mit Methylisobutylketon.
Kondensation von Iminobispropylamin mit Methylisobutylketon.
Es werden 131 g Iminobispropylamin mit 300 g Methylisobutylketion
in 350 ml Benzol in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise zur Umsetzung gebracht. Nach dem Entfernen des überschüssigen
Ketone und Lösungsmittels wiegt der verbleibende Rückstand
- 10 009820/ 1611
- 10 -
291 g* Die Analyse dee Rückstandes vermittele Infrarotanalyse
zeigt, daß derselbe In Uebereinstimmung alt den erwarteten
Diketimin vorliegt, das hier als Ketimin C bezeichnet wird.
Beispiel 4
Kondensation τοη Methyliminobiapropylamin mit Methylisobutyl-
keton.
£8 werden 145 g Methyliminobispropylamin mit 300 g Methylisobutylketon in 350 ml Benzol in der im Beispiel 1 beschriebenen
Weise umgesetzt. Hach dem Entfernen des überschüssigen Ketone
und Lösungsmittels wiegt der verbleibende Rückstand 304 g· Die Analyse des Rückstaudee vermittels Infrarotanalyse zeigt, daß
derselben in Uebereinstimmung mit dem erwarteten Diketimin
vorliegt, das im folgenden als Ketimin D bezeichnet wird.
Bekspiel 5
Es werden 15»0 Gew.Teile von Dimerylisocyanat, das aus Dilinolensäure von Tallöl über den Aminphosgenweg hergestellt worden
ist, und 3,8 Gew.Teile Ketimin A angewandt.
Diese Bestandteile werden miteinander vermischt und auf Zinn-und
Glassubstrate mit einer filmdicke von 0,038 mm aufgebracht. Es werden 2 Stunden benötigt, bis die filme klebrigfrei sind
und die GeIierungszeit beträgt 6 Stunden. Nach 14 tägigem Härten bei 220C und 50£iger relativer Feuchtigkeit weisen die
filme die folgenden Eigenschaften auf: Bleistifthärte 6B
Beiapiel 6
Es wird ein Gemisch aus 15»0 Teilen Dimerylisocyanat nach dem
Beispiel 5 und 4,45 Teile Diketimin, hergestellt aus Diäthylentriamin und Methylisobutylketon auf Zinn-, Stahl-, Holz- und
Glassubstrate mit einer filmdicke von 0,038 - 0,125 mm aufgebracht. Die filme benötigen 2 Stunden bis sie klebrigfrei sind
und die Gelierungszeit des Gemisches beträgt 5»0 Stunden. Um ein vollständiges Aushärten zu erzielen, läßt man die filme
14 Tage bei 220C und 50% relativer feuchtigkeit härten. Im folgenden ist eine Zusammenstellung dir Eigenschaften des obigen
üeberzuges angegeben. 009820/ 1811 -11
<*.«· Dehnbarkeit 6Ojt+
ohenisohe und Lösungsmittelfestigkeit -gut ;
Afbeitegängen alt eine» :
Ofr-10 Bad. . :
Di· obigen Holepanel· «erden la einen Kohlenstoffliohtbogen-We at hero met er 1014 Stunden lang gebraoht und jede Veränderung ί
la ölen» de· Ueberzugea beobachtet. laoh Ablauf dieaer Zeitspanne iat der ureprllngliche β lan« Ton 82 lediglioh auf 61,
Terringert «orden. ' \
Ee «erden 26» 2 Teile Diaeryiiaooyanat nach Beispiel 5 (50?lige
Lösung in einem 111 de«. Löeungemlttelgealeoh aus Xylol und
Oelloeolraoetat) und 4>4 !eile Mondor CB-60 (ein Isocyanat-Yorpolymerisat der Firma Mobay Olieeical Ooapaay, das durch Kondensation tos 2 Aequiralenten TDI «it einem AequiTaleet Trimethylol·
propaln in eine« Lösungeeittelgemisoh au« Xylol und Oellosol^-
aoetat hergestellt «orden iat), 4,45 feile Diketimin neon
Beiapi·! 6 und 5,35 Teile Lösuagsmittelgemlsoh aus Xylol and
Celloaolraoetat ItI ffewiohtagritndlage angewandt. " :
βchiedene Subatrate in einer Filmdioke τοη 0,076 ma gegossen. ;
die Filme frei von Klebrigkeit sind, rerläuft 1 Stande. laoh '
14 tägigea Hirten bei 22*0 und 50* rllatirer Feuchtigkeit wei-
8 en die Hirn die folgenden Eigenschaften auf t
chemische und Löaungaaittelfeatigkeit gut
Arbeitsgängen alt einem 08-10 lad.
." 12 -
009820/1611
- 12 -
Es w^erden 26,5 Teile Isocyanat-Vorpolymeres (NCO % = 7,94),
das aus Dimerylisocyanat und einem Polyeeterdiol aus.dimerer
Fettsäure und Diäthylenglykol hergestell't worden ist, mit einem
Molekulargewicht von 2000 und 6,2 Teile Ketimin B vermischt und sodann mit einer Dicke von 1 mm- vergossen. Man läßt 14 Tage bei
220C und 5094 relativer Feuchtigkeit härten. Die freiliegende
Oberfläche wird in 16 Stunden klebfrei. Nach I4 tägigem Härten
ergeben sich die folgenden Eigenschaften des Elastomeren:
Shore A Härte · 45
220C -250C
, *
Zerreißfestigkeit kg/cm 6,3 290
Zerreißfestigkeit kg/cm 6,3 290
Wasserabsorption nach 28 Tagen 0,6$
Es werden 60 Gew.Teile" Dimerylisocyanat nach Beispiel 5 und
19,6 Gew. Teile Ketimin C angewandt.
Diese zwei Komponenten werden miteinander vermischt und sodann auf Zinn-, Glas- und Stahlsubstrate mit einer Filmdicke von
0,038 am aufgebracht. Bis die Filme klebrigfrei sind,verlaufen
75 Minuten und die Gelierungezeit beträgt 7 Stunden. Man läßt die Fi4me bei 22°0 und 50£ relativer Feuchtigkeit härten. Im
folgendin sind die Eigenschaften der UeIi er züge angegeben:
Bleistifthärte 7 B
Rocker-Härte 10
G.E. Dehnbarkeit · 60%+
Klebkraft sehr gut
chemische und Lösungsmittelfestigkeit gut
Taber-Aorieb 12 mg Verlust nach 1000 Ar
beitsgängen mit einem CS-IO
Rad.
Es werden 60 Gew. Teile Dimerylisocyanat nach Beispiel 5, 8,9 Teile Diketimin nach Beispiel 6 und 11,2 Gew.Teile Diketimin
aus Aethylendiamin und Methylisobutylketon angewandt.
Die obigen Komponenten werden miteinander vermischt und vle
im Beispiel 9 beschrieben, aufgebracht. Bis der Ueberzug klebrigfrei
ist, vergeht 1 Stunde und die Gelierungszeit beträgt
5 Stunden. Nach 14 Tagen härtet derselbe bei 220C und 50?b
relativer Feuchtigkeit, sodann weist der Ueberzug die folgenden Eigenschaften auf: 009820/1611
- 13 -
- 13 -
Bleistifthärte 5B
Rocker-Härte 16
G.E, Dehnbarkeit ■ 60#+
Haftfähigkeit bzw. Klebkraft gut
chemische und Lösungsmittelfestigkeit gut
Taber-Abrieb 20 mg Verlust nach 1000
Arbeitsgängen mit einem OS-IO Rad.
Es werden 26,5 Gew.Teile Isocyanat-Vorpolymeres (NOO # = 7,94),
hergestellt aus Dimerylisocyanat und einem Polyesterdiol mit einem Molekulargewicht von 2000, wie im Beispiel 8 und 3,9
Gew.Teile Ketimin A angewandt.
Die obigen Bestandteile werden miteinander vermischt und sodann iß einer Dicke von 1,25 mm vergossen und 14 Tage bei 220C härten
gelassen. Die relative Feuchtigkeit beträgt 4594. Die freiliegende
Oberfläche wird in 2 Stunden klebrigfrei. Das gehärtete Produkt weist die folgenden Eigenschaften auf:
-25°C -46°0
jj
Zerreißfestigkeit kg/cm 29 330 430 °/o Dehnung 123 117 86
Wasserabsorption nach 28 tägigem Eintauchen = 1,43$.
Es werden 9,0 Gew. Teile Ketimin aus Diäthylentriamin und
Methylisobutylketon, 19,8 Gew.Teile Cellosolv-Acetat-Xylol-Gemisch
(1:1 Gewichtsgrundlage) und 10,8 Gew. Teile p-Phenylen-2.2'-bis(äthylisoqanat)angewandt.
Die obigen Bestandteile werden miteinander vermischt und auf Zinn- und Glassubstrate mit einer Filmdicke im feuchten Zustand
von 0,038 mm aufgebracht. Bis der Film klebrigfrei ist, vergehen 45 Minuten und die Gelierungszeit betrag 6 Stunden. Nach
14 tägigem Härten bei 220C und 50# relativer Feuchtigkeit weisen
die Filme die folgenden Eigenschaften auf: Bleistifthärte 4B
G.E. Dehnbarkeit
tta# ^
- 14 -009820/1611
- 14 - .
Es werden 5»6 Gen.Teile Ketiain aus !ethylendiamin und Methylisobutylketon,
11,65 Gew. Teile Aethylacetat und 12,35 Gew.Teile
(eines Polyisocyanat-Vorpolymeren hergestellt aus Hexanmethylendilsocyanat
und einem Poly öl, HCO Gehalt = ITji) sowie 2 Tropfen
Zinknaphthenat (8# Zn) angewandt.
Die obigen Bestandteile werden miteinander vermischt und auf
Glas, Stahl in Form einer schwarzen Platte und Stahl im kaltgewalzten Zustand mit einer Filmdicke von 0,038 mm aufgebracht.
Bis der Film klebrigfrei ist, verstreichen 20 Minuten und die
Gelierungszeit beträgt 5 Stunden. Vach 3 tägigem Härten bei 220C und 50# relativer Feuchtigkeit weisen die Filme die folgenden
Eigenschaften auf:
Rock er-Härte 14
G.E. Dehnbarkeit 60%+
Gardner-Schlagfestigkeit 160 + 2,54 cm - 0,454 kg
Klebkraft gut (Glas und Stahl in
Form einer schwarzen Platte).
009820/ 1611
Claims (13)
- DlPL-INQ. DIETPATENTANWÄLTE1 BERLIN 5J (DAHLEM)HOTTENWEO IST«'.r[on: 7*13 03Telegramme: Consideration Berlin27. Mai 1966 793/12230 DEPatentanmeldung
der Firma ·
GEKLRAL !,'.ILLS, INC.
Minneapolis, I«-innesota 5544C
U.S.A."Patentansprüche"Durch Feuchtigkeitaeinwirkung härtende Polyiaocyanat- und Polyaminmasse, dadurch gekennzei cha et, daß dieselbea) ein Polyisocyanat, daa aus der Gruppe, bestehend aus aliphatischen, oycloaliphatischen und araliphatischen Polyisocyanaten ausgewählt iat, und b), eine Verbindung, die aus der Gruppe, bestehend ausAldiminen und Ketininen von aliphatischen Polyaminen ausgewählt ist, enthält. - 2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Polyaain ein Alkylenpolyauin ist.
- 3. Hasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das Polyisocyanat der Pormel (E) ((CH,) HCO)x entsprichtin der y gleich 0 oder 1, χ eine Zahl τοη 2 bis etwa 4 und R die Kohlenwasseratoffgruppe τοη polymeren Fettsäuren ist, und die Polyamine nicht mehr als zwei sekundäre Amingruppen enthalten.009820/1611- .--West '*x;fJ Berliner Eer*009820/1611Pcstsci-eci k --'c Ee- .--West '*x;fJ Berliner Eer* AG. DepcS'tenke«JeDIPL-INQ. DIETER JANDER DR.-INQ. MANFRED BONINQPATENTANWÄLTE 1 5 9 5 7 A 8
- 4. Masse nach. Anspruch 3» dadurch, gekennzeichnet» daß das aliphatisch^ Polyamin der folgenden FormelH2N(RNH)nRNH8entspricht, in der R eine Alkylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und η eine Zahl von O bis 2 ist.
- 5. Maese nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß das Polyamin der FormelH8NRNRNH8entspricht, in der R eine Alkylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und R1 eine Fettsäure mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen ist.
- 6. Masee nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichn et, daß das aliphatisch^ Polyamin in ein Aldinin oder Ketimin vermittels einer Oarbonyiverbindung-der Formel R1R8WG=O umgewandelt wird, in der R1 und R8 aus der Gruppe, bestehend aus H und Alkylgruppen ausgewählt sind, unter der Voraussetzung, daß die gesamte Anzahl an Kohlenstoffatomen in der Carbonylverbindung nicht größer als 6 ist.
- 7. Masse nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet . daß ein Ketirain eines Alkylenpolyamins mit einem Keton, das 3 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, vorliegt.
- 8. Masse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe ein aromatisches Polyisocyanat enthält.
- 9. Masse nacn Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe das Diketimin aus Diäthylentriamin und Methylisobutylketon 'enthält.
- 10. Masse nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichn et, daß dieselbe ein Vorpolymerisat aus Toluoldiisocyanat und einem Polyol enthält.
- 11. Masse nacn Anspruch 3, dadurch gekennzeich.n et daß dieselbe das Diketimin aus Ieinobispropylamin und Methylisobutylketon enthält.
- 12. Masse nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichn et, daß dieselbe das gemischte Diketimin des Aethylendiamins und Diäthyientriamins mit Methylisobutyiketon enthält.009820/ 1611 ~ 3 ~DIPL-INO. DIETER JANDER DR1-INO-MANFREDBONINc _PATENTANWÄLTE I 0 O U / 4 8
- 13. Verfahren zum Härten von PoIyurethanmassen, dadurch gekennzeichnet , daß die Massen nach den vorangehenden Ansprüchen mit Feuchtigkeit, insbesondere Luftfeuchtigkeit in Berührung gebracht werden.009820/1611
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US46049065A | 1965-06-01 | 1965-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1595748A1 true DE1595748A1 (de) | 1970-05-14 |
Family
ID=23828914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661595748 Pending DE1595748A1 (de) | 1965-06-01 | 1966-05-27 | Durch Feuchtigkeitseinwirkung haertende Polyisocyanat- und Polyaminmasse |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE681917A (de) |
| DE (1) | DE1595748A1 (de) |
| GB (1) | GB1073209A (de) |
| NL (1) | NL6607543A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991013109A1 (en) * | 1990-02-27 | 1991-09-05 | Raychem Corporation | Polyurea gel compositions and articles therefrom |
| US5104930A (en) * | 1990-02-27 | 1992-04-14 | Raychem Corporation | Polyurea gel compositions and articles therefrom |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2116882C3 (de) * | 1971-04-06 | 1985-05-15 | Schering AG, 1000 Berlin und 4709 Bergkamen | Enaminverbindungen und deren Herstellung |
| US4469831A (en) * | 1981-08-26 | 1984-09-04 | Basf Aktiengesellschaft | Moisture-curing, storage stable, single-component polyurethane systems |
| EP0149765B1 (de) * | 1984-01-11 | 1990-03-28 | American Cyanamid Company | Ein Ketimin enthaltende Beschichtungsmasse |
| KR100536419B1 (ko) * | 1998-03-25 | 2005-12-16 | 요코하마 고무 가부시키가이샤 | 1액형 습기 경화성 조성물 |
| US11214706B2 (en) * | 2015-12-21 | 2022-01-04 | Sika Technology Ag | Polyurethane composition with low plasticiser migration |
-
1966
- 1966-05-27 DE DE19661595748 patent/DE1595748A1/de active Pending
- 1966-06-01 NL NL6607543A patent/NL6607543A/xx unknown
- 1966-06-01 GB GB2447466A patent/GB1073209A/en not_active Expired
- 1966-06-01 BE BE681917D patent/BE681917A/xx unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991013109A1 (en) * | 1990-02-27 | 1991-09-05 | Raychem Corporation | Polyurea gel compositions and articles therefrom |
| US5104930A (en) * | 1990-02-27 | 1992-04-14 | Raychem Corporation | Polyurea gel compositions and articles therefrom |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1073209A (en) | 1967-06-21 |
| NL6607543A (de) | 1966-12-02 |
| BE681917A (de) | 1966-11-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2125247C3 (de) | Verfahren zum Applizieren von Lacken, Vergußmassen, Spachtelmassen, Überzugs- und Beschichtungsmassen | |
| DE2131299C3 (de) | Durch Hitzeeinwirkung härtbare Gemische und Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus diesen Gemischen | |
| DE2152606C3 (de) | Härtbare Kunststoffmischungen | |
| DD212041A1 (de) | Verfahren zur herstellung von arylaliphatischen polyisozyanuraten | |
| DE69220793T2 (de) | Verfahren fur die hydrolyse von latenten aminhartungsmitteln mittels zinnkatalysatoren | |
| DE1694237B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von vernetzten Kunststoffen, einschließlich Flächengebilden, nach dem Isocyanatpolyadditionsverfahren | |
| CH619474A5 (de) | ||
| DE3919547A1 (de) | Haertungsmittel fuer epoxidharze | |
| DE1932832A1 (de) | Neue Isocyanatverbindung einschliesslich eines neuen Amins und deren Verwendung zur Herstellung von Polyurethanen | |
| DE69521192T2 (de) | Beschichtungszusammensetzungen auf der Basis von Aldiminen und Uretdiongruppen enthaltenden Polyisocyanaten | |
| DE1595765A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Polyharnstoffen | |
| DE1595748A1 (de) | Durch Feuchtigkeitseinwirkung haertende Polyisocyanat- und Polyaminmasse | |
| DE951168C (de) | Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Polyisocyanaten | |
| DE2338256C2 (de) | Verwendung von aus zwei Komponenten bestehenden Massen zur Herstellung von Überzügen | |
| DE1719121C3 (de) | Verfahren zum Abdichten und Ausfüllen von Fugen | |
| DE2521841B1 (de) | Verfahren zum Abdichten und Ausfuellen von Fugen und zum Beschichten von Oberflaechen | |
| EP0082983B1 (de) | Härtbare Kunstharzmischungen und Mittel für härtbare Kunstharzmischungen auf Basis von präpolymeren Polyätherurethanharnstoffaminen und Epoxidharzen und/oder aromatischen Carbamidsäurearylestern | |
| DE3306373A1 (de) | Feuchtigkeitshaertendes, lagerstabiles einkomponenten-polyurethansystem | |
| DE2847102A1 (de) | Epoxidharzgemisch zur herstellung flexibler formstoffe | |
| EP0480139A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyetherurethanharnstoffaminen sowie deren Verwendung | |
| DE4028285A1 (de) | Blockierte (cyclo)-aliphatische polyisocyanate sowie ein verfahren zu deren herstellung | |
| WO1988008859A1 (fr) | Colle a fusion reticulable sous l'effet de l'humidite | |
| EP0402579B1 (de) | Härtungsmittel für Epoxidverbindungen | |
| EP0473905A2 (de) | Bei Raumtemperatur härtbare Epoxidharzmischungen | |
| DE69526633T2 (de) | Auf 2-methyl-1,5-pentandiamin basierenden Aldiminen und ihre Verwendung zur Herstellung von Polyharnstoffbeschichtungen |