DE1592897A1 - Verfahren zur Herstellung von Pigmentmassen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PigmentmassenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein "Verfahren zur Herstellung von
Pigmentmassen, die zum Färben von Kunststoffen geeignet sind. Beim Färben von Kunststoffen ist es wesentlich, daß das Pigment
im Kunststoff gleichmäßig verteilt ist. Daher müssen die Pigmentteilchen feiaIn sein und ferner keine Neigung zur
Agglomeration beim Mischen mit dem Kunststoff aufweisen.
Es ist "bekannt, Grundmischungen und -massen zum Färben vo.i
Kunststoffen dadurch herzustellen, daß ein Kunststoff mit
einem Pigment heißversetzt wird. Dieses Verfahren hat den Nachteil» daß die Farben aum Stieben neigen, vas zu schmutziger
Arbeit führt. Ferner Ist die Erzielung einer innigen Mischung
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zwischen den Farbstoffen und dam Polymer nseh dieser Verfahrensweise
schwierig,
Es ist auch vorgeschlagen worden, Farbstoffe dadurch herzv.«
εtollen, daß ei.ne Dispersion eines Pigments ;ait einer Emulsion
eines gewissen Trägers für das Pigment vermergt, die Mischung koaguliert und das Koagulum getrocknet wird, um ίen
Farbstoff zu erzielen. Obwohl dieses Verfahren verbesserte Massen ergibt, ist es mühsam, denn es besteht aus mindestens
vier Stufen, nämlich Vermischen der Bestandteile, Koagulation der Mischung, Filterung, Trocknen und eventuell Mahlen. Ejη
weiterer Nachteil besteht darin, daß die Teilchen bei der Koagulation agglomerieren können und somit große Teilchen
bilden können. Dieses ist deswegen unerwünscht, weil die - großen Teilchen bei der Verarbeitung eines mit diesen Fartstoffen
gefärbten Kunststoffs au einem Film löcher im Filir
verursachen. Auch bei Verwendung des Kunststoffs als elektrische
Isolierung für Kabel können die großen Teilchen die piektrischen
Eigenschaften des Kunststoffs beeinträchtigen. Schließ. lieh wird dem Fertigeraeugnis durch die großen Teilchen meistens
ein streifiges Aussehen erteilt.
Im Sinne der Erfindung bedeutet der Ausdruck "Pigment" das unbehandelte
Material, das die eigentliche Farbenquelle darstellt, während der Ausdruck "Pigmentmassew den nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten leicht dispergierbaren Farbstoff bezeichnet»
Es ist Ziel der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von
Pigmentmassen hoher Färbekraft zu schaffen» welche für das Färben von Kunststoffen geeignet sind und dabei eine wesentlich
verringerte Neigung zur Agglomeration der Färbemittelteilchen aufv/ei-en,.
Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung von Pigmentmassen vorgeschlagenes darin besteht, daß eine wäßrige
109812/1S41 BAD ORIGINAL
■7.
Masse eines Pigments und eine Emulsion oder Lösung eines
Trägers für das Pigment unter Bildung einer nicht agglomerierten
Mischung vermengt werden und diese Mischung durch Zerstäubung gatrocknet wird.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Pigmente können organisch
oder anorganisch sein, und die wäßrige Masse kann ein wä£~ ·
riger Filterkuchen, eine wäßrige Aufschlämmung oder eine wäßrige Dispersion einer hochdiepergierten Pigmentpaste ε ein,
die jeweils in an sich "bekannter Weise hergestellt werden können,,
Zur Erzielung verbesserter Pigmentmassen soll die durchschnittliche Teilchengröße des Pigments vorzugsweise unter
1 μ, vor allem unter 0,2 μ liegen. Die wäßrige Masse soll
vorzugsweise ein geeignetes oberflächenaktives Mittel in einer ausreichenden Menge enthalten, um eine Koagulation des Pigments
zu vermeiden, wenn die Masse mit der Emulsion des Trägers für das Färbemittel vermischt v/ird.
Unter einem "Träger für das Pigment" soll eine Substanz verstanden
werden, die die Pigmentteilchen während des erfindungsgemäßen Verfahrens umschließt und von den Pigmentteilchen freigegeben
wird, wenn die Pigmentmasse mit dem zu färbenden Produkt vermischt wird. So kann der Träger ^eder geeignete Stoff
sein, der im Medium,. in dem das Pigment dispergiert werden
soll, leicht dispergierbar oder löslich ist und die physikalischen
Eigenschaften des Mediums nicht beeinträchtigt. Zum Beispiel darf er die farbe oder die elektrischen Eigenschaften
des Mediums nicht beeinflussen. Die Wahl des Trägers üängt von dem zu färbenden Kunststoffmedium ab. Soll mit der Pigmentmasse
z.B. ein Polyolefin, wie z.B. Polyäthylen, oder ein Vinylchloridpolyraer gefärbt werden, so eignet eich eine Polyäthylenemulsion
als Träger für das Pigment. Der Träger kann die Form einer Emulsion haben, die eine Polymeremulsion sein
kann, welche nach einem Emulsionspolymerisationsverfahren oder
durch Emulgierung eines nach einem Korn-, Suspensions- oder
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sonstigen "beliebigan Polymerisationsverfahren erzeugten Polymers
hergestellt v/lrd» Die Emulsion wird in der Regel rait
einem Emulgator stabilisiert. Es kann jeder bekannte Emulgator verwendet werden$ solange er nicht mit der wäßrigen
Masse des Pigments reagiert und somit zur Koagulation der Polymeremulsion und wäßrigen Masse des Pigments bei der Vermischung
dieser führt. Der Träger kann aber die Form einer Lösung, z„B. einer Lösung eines Polyäthylenoxydderivats, haben.
Als Träger sind auch Lösungen oder Emulsionen von Ko.".ophonium
oder Kolophoniuraderivaten, wie z.B. hydriertem Kolophonium,
Kolophoniumestern und Estern von hydriertem Kolophonium, geeignet. Auch Mischungen dieser Substanze können
als "Träger für das Pigment" verwendet
Die Polyäthylenoxydderivate, welche als Träger verwendet werden
können, umfassen Kondensate aus Äthylenoxyd mit z.B. langkettigen Alkoholen* wie z.B. Cetyl- und Oleylalkohol, und
Mischungen von langkettigen Alkoholen, Alky!phenolen, wie z.B.
Octyl- und Honylphenol, Fettsäuren, wie z.B. Ricinolsäure
und Stearinsäure, und langkettigen Aminen« wie z.B. Stearylamin
und Laurylamir.. Mischungen solcher Kondensate, die verschiedene Anteile von Äthylenoxyd enthalten, können verwendet
werden f wobei die Kondensate mit größeren Anteilen von Äthylenoxyd
auch bei der Bildung einer anfänglichen Dispersion des Pigments behilflich sind und die Kondensate mit kleineren Anteilen
von Äthylenoxyd, z.B. mit bis zu 6 Äthylenoxydresien pro Molekül, bei der Dispersion der Pigmentmasse behilflich
sind, wenn diese zum Färben eines Kunststoffs verwendet wird. Viele Polyäthylenoxydderivate sind nicht allein als Träger geeignet,
denn sie sind auch Emulgatoren und können deshalb in Verbindung mit anderen Trägern, wie z.B. Polyäthylen, verwendet
werden, um bei der anfänglichen Dispersion des Polyäthylens behilflich zu sein und die Wirkung des Polyäthylens als Träger
zu bekräftigen.
SAD ORIQiNAL
10981?/154 1
Zerstäubungstrocknung ist ein bekanntes Verfahren-; nach den
eine wäßrige Masse einer Substanz zu Tröpfchen zerstäubt wird, welche durch einen spiralförmigen Heißluftstrom fallen und
dabei, zur Trockne eingedampft werden« Die entstehenden Stoffteilchen
fallen weiter im Luftstrom und v/erden als Trockenpulver
gesammelt. Die bevorzugten Temperaturen, bei denen die Zerstäubungstrocknung durchgeführt wird>
hängen von dem zu isolierenden Material ab. Um die Größenunterschiede der eingedampften
Tröpfchen in möglichst engen Grenzen zu haiten,
wird aber eine solche Temperatur gewählt^ daß nach der Eindämpfung
dis Stoffteilchen vorzugsweise nicht über ihren Schmelzpunkt erhitzt werden und somit nicht zusammenschme!: zen
können. Wird zeB, niedrigmolekulares Polyäthylen isoliert, so
ist eine Temperatur von 45 - 65°C für das aus dem Zerstäubungstrockner austretende Gas gut geeignet, während bei der
Isolierung von Polyvinylchlorid eine Temperatur im Bereich 55 - 750O geeignet ist.
Die erfindungsgemäß hergestellten Pigmentmassen können zum !Färben von den meisten Kunststoffen verwendet werden. Die Art
der Vermengung der Pigmentmasse mit dem Kunststoffmedium hängt
sowohl vom Träger als auch vom Kunststoffmedium ab, Geeignete
Versatzverfahren umfansen u.a. das Mischen in herkömmlichen Mischern, Walzwerken mit zwei Walzen oder Extrudern.
Die erhöhte Färbekraft der erfindungsgemäß hergestellten Pigmentmas
sen beruht vermutlich darauf, daß bei der Zerstäubungs~ trocknung diskrete Pigmentteilchen erhalten werden, die vcni
Träger umschlossen sind, wodurch sie an einer Agglomeration verhindert Bind. Wenn eine solche Pigmentmasse mit einem
Polymermedium vermengt wird, in dem der Träger löslich oder dispergierbar ist, erfolgt eine Auflösung bzw. Dispersion
des Trägers im Polymer, so daß in dem Polymermedium eine große Pigmentoberfläche zur Verfügung steht, wodurch eine gleichmäßige
und kräftige färbung des Mediums entsteht.
10 9812/1541 BAD ORIGINAL
Um zufriedenstellende Produkte zu erzielen, wenn !Präger vorwendet
v/erden, die keine Emulgatoren wie Polyäthylenoxydderi~
vate enthalten oder:.· nur so viel Emulgator enthalten, der jjur
Emulgierung des Hauptteils des Träger« ausreicht, wird es bevorzugt,
daß die Menge des Pigments in der Pigmentmasse in Bereich 5 bis 60 Gew.-# liegt. Solche Pigmentmassen mit mehr
als 60 Gew»~?S Pigment können verwendet v/erden, obwohl solche
höheren Pigmentanteils immer mehr sur Bildung von Agglomeraten
führen, die, wie bereits erwähnt, unvollkommene Pigmer bmassen
ergeben. Erhöht man die Menge des Polyäthylenoxydderivats im Träger, so verringert sich die Neigung zur Bildurg
von Agglomeratenο Wenn also der Träger zum größten Teil oder
gänzlich aus einem Polyäthylenoxydderivat besteht, wird vorzugsweise mehr als 60 Gew>-£ Pigment verwendet, denn die
Pigmentmassen mit weniger Pigment sind meistens schv/er haüizuhabende
Pasten eher als fließfähige Pulver» Torzugsweise wird aber höchstens 90 Gewe-#, insbesondere nicht mehr als
80 Gew6 -i>
Pigment verwendet.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen rein beispielsweise näher erläutert.
Ein naßer Filterkuchen aus ungemahlenem "Honastral" Echtblau
LBX (e.Wz. - Colour Index Pigment Blue 15) wurde mit 15 Gew.-?!
(bezogen auf das Trockengewicht) des Kondensationsprodukts aus Cetylalkohol mit 17 Molekularanteilen Äthylenoxyd versetzt,
und die Mischung wurde auf bekannte Weise naß gemahlen, bis die durchschnittliehe Teilchengröße unter 1 u lag»
Dann wurden 500 Teile dieser hochdispergierten Pigmentdispor-Blon
mit 147,6 Teilen (bezogen auf das Gewicht) einer Polyäthylenemulsion ("Poly EM. nonionic 41" bei der Spencer
Chemical Corporation erhältlich) unter leichtem Rühren vermischt. Die Mischung wurde dann in einem Zerstäubungstrockner
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getrocknet, bei dem die lufteinlaßtemperatur 125 ~ 1300C
und die Luftauglaßtemperatur 50 - 55°C betrug. Das so erhaltene
Produlct wurde sownol mit dem Produkt, das durch Koagulation
von 50 Volumteilen der obigen Mischung aus Pigmentpaste und }?olymeremulsion durch langsames Eingießen in
300 Teile (bezogen auf das Volum) einer 30^-igen wäßriger·
Natriumchloridlösung bei 90°C und anschließendes Waschen zur
Entfernung des Hatriumcnlorids und !Trocknen hergestellt v/urde,
als auch mit unbebandeltem Pigmentpulver, das in das Polyäthylen
nach einem v/eitgehenden Wählverfahren einverleibt
wurde, verglichen. Der Vergleich wurde jeweils durch Mahlen von 0,4 bis 0,8 Teilen des Produkts mit 100 Teilen einer
■reißen Polyäthylenmassef die 0f9 Teile Runa R.P. (Titandioxyd
in Rutilform) pro 100 Teile Polyäthylen enthielt, durchgeführt. Der entstehende Krepp wurde bei 1500G zu einer
2,381 mm dicken Folie geformt. Beim Vergleich der Reflexion der Proben von den koagulierten und durch Zerstäubung getrockneten
Pigmenten anhand von einem "Oolormaster" stellte
man fest, daß zur Erzielung gleicher Reflexion die Konzentration des eigentlichen Pigments im Falle des durch Zerstäubung
getrockneten Produkts weniger zu betragen braucht als im Falle des durch Koagulation erhaltenen Produkts, wie
aus Tabelle 1 ersichtlich.
Reflexion ■ Konzentration von Phthalocyanin beim
unbehandelten durch Zer- durch Koagula-
Honastral Echt- stäubung ge- tion erhaltenen
blau LBX trockneten Produkt
(Kontrolle) Produkt
8,0 i* 0,50 £ 0,31 $ Of36 #
10,0 $ 0,32 $>
0,23 i» 0,24 $
BAD 109817/154 1
Es wurden die folgenden Kombinationen aus Polymeremulsion
und Pigment nach dem Verfahren gemäß Beispiel 1 dargestellt,
und Pigment nach dem Verfahren gemäß Beispiel 1 dargestellt,
Bspl.
Farne
Polymeremulsion
Pigmentdispersion mil Monastral Echtblau LBX
Fest- Gew.- Dispergie- Gew# d. Fest- G-ev.tstoff-Teile
rungsmit- Pig- stoff-Teile
gehalt tel ments gehalt
00 (S)
00 (S)
2 Lathylen 12
3 lathylen 12
4 Polyvinylchlorid
(Corvic P65/54)
(Corvic P65/54)
55 55
Lubrol ¥
15
15
250
120 Kaliumsalz d„ 11,3 15,3
Empolsäure 1014
Empolsäure 1014
17,0 74 Lubrol W 15 17,0
| 5 | Cirrasol PN | 37, | 32, | A | 81 | Lubrol | ¥ | ¥ | 15 | 17, | ,0 | 230 |
| 6 | Microthene FN 500-Dispersion (s„unten) |
28, | 40:20:40-Buta- 46, dien/Styrol/Meth- ylmethacrylat- Copolymer |
3 | 109 | Lubrol | ¥ | 15 | H, | ,4 | 300 | |
| 7 | Polystyrol | 52, | 7 | 57 | Lubrol | ¥ | 15 | 14, | 4 | 300 | ||
| 8 | 90:10-Methyl- me thacrylat/- Äthylacrylat- Copolymer |
21, | 5 | 100 | Lubrol | ¥ | 15 | 13, | 9 | 214 | ||
| 9 | Po&yvinylchor- 50, id(CORVIC Q44/62) |
0 | 42 | Lubrol | ¥ | 15 | 13, | 9 | 214 | |||
| 10 | 15:83:2-Buta- 55, dien/Styrol/Meth« aorylsäure- Oopolymer |
39,2 | Lubrol | ¥ | 15 | 13, | 9 | 214 | ||||
| 11 | 67:33-Acryl- nitril/Styroi- Copolymer |
8 | 68,3 | Kaliumsalζ d. Empol säure 1014 |
11 | ,3 10, | 7 | 260 | ||||
| 12 | 0 | 46 | Lubrol | 15 | 13, | 9 | 212 | |||||
| BAD | ORIGINAL |
10981 ?/ 1
Die Pigmentmassen gemäß den Beispielen 2, 3» 5 und 6 ergaben
eine bessere Dispersion in Polyäthylen bei einer Monastral
Echtblau-Konzentration von 0,4 $ und hatten eine größere Färbekraft als bei Verwendung von unbehandeltem Blau als
Färbemittel» Eine Terbesserung der Dispersion und Färbekraft war auch, beim Mahlen der Pigmentmassen mit Polypropylen bei
1700G feststellbar.
Die Pigmentraassen gemäß den Beispielen 4» 7* 8, 9f 10 und
12 wurden mit Weich-PVC bei 1600O vermählen, so daß das Pro
| Die | PVC-Mi- |
| 100 | Teile |
| 10 | η |
| 2 | » |
| 30 | η |
dukt 0,4 Gewc-^ Monastral Echtblau enthielt
schung hatte die folgende Zusammensetzung:
Polyvinylchlorid CCorvic» H65/33)
Bleiweißpaste Runa RP Diotylphthalat
Der so erhaltene Krepp wurde bei 1500O zn Folien gepreßt,
Die durch Zerstäubung getrockneten Pigmente wiesen bei dieser 0,4 Gew.-^-Konzentration eine größere Färbekraft und bessere
Dispergierbarkeit auf als unbehandeltes MonaBtral Eohtblau LBX,
wie aus Tabelle 3 ersichtlich.
| ßrund-Pigmentmis chung gemäß Beispiel: |
1·3μ | Anzahl der Volumen mit |
2,7μ | Teilchen im gleichen Teilchengrößen iXb^v |
4,7μ | 6,0μ 9: | >3μ |
| 42 | 2,0μ | 15 | 3,4μ | 10 | 6 | 3 | |
| 8 | 38 | 19 | 8 | 12 | 3 | 1 | 1 |
| 9 | 18 | 15 | 6 | 4 | 3 | 3 | 1 |
| 10 | • 397 | 8 | 122 | VJl | 47 | 28 | 8 |
| Monastral Echtblau (Kontrolle) |
185 | 87 |
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Die ßrund-Pigmentmischung wurde jeweils in Polyvinylchlorid
einverleibt.
Die Pigmentmasse gemäß Beispiel 8 wurde mit Polymethylmethacrylat
(Diakon) bei 1800C vermählen und ergab bei der 0,4$-
Konzentration von Monastral Echtblau eine bessere Dispersion als die Kontrolle, wie aus Tabelle 4 ersichtlich.
gabeile 4
Verteilung der Pigment-Teilchengröße beim Vermählen der
Grund-Pigraentmisehung gemäß Beispiel 8 mit Polymethylmethacrylat
Anzahl der Teilchen im gleichen Volumen mit Teilchengrößen über:
1»3μ 2,0μ 2,7μ 3,4μ 4-,7μ 6,Ou 9,3u
| Pigment gem. | 57 | 28 | 17 | 13 | 7 | 4 | 3 |
| Beispiel 8 | 666 | 322 | 217 | 147 | 84 | 44 | 14 |
| Kontrolle | |||||||
Die Pigmentmasse gemäß Beispiel 11 wurde mit einem 67:33-Acrylnitril/Styrol-Gopolymer
vermählen, und die so erhaltene Dispersion wurde wieder mit einer Probe mit unbehandeltem Monastral
Echtblau in derselben Konzentration verglichen. Die Ergebnisse sindder Tabelle 5 zu entnehmen.
Anzahl der Teilchen im gleichen Volumen mit Teilchengrößen Über:
1,3μ 2,0μ 2,7μ 3,4μ 4,7μ 6,0μ 9,3μ
| Pigment gemäß | 30 | 13 | 8 | 6 | 6 | 5 | 2 | 47 |
| Beispiel 11 | 1129 | 611 | 460 | 354 | 205 | 120 | ||
| Kontrolle | ||||||||
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Die Verteilung der TeilchengSößen v/urde dadurch gemessen, daß
eine mit einem Mikrotom geschnittene Scheibe des pigmentierten Polymers mit einem Mikroskop betrachtet wird und die Teilchen
mit Größen über den angegebenen Teilchengrößen gezählt ■wurden,
Laythylen 12 ist eine Polyäthyienemulsion, die von der
Spencer Chemical Division der Gulfo Oil Corporation vertrieben
wird.
Cirrasol PN ist eine Polyäthylen/Waehs-Dispersion«
Mlcrothene-Dispersioncin werden dadurch hergestellt; daß
10 Teile Stearinsäure in 90 Teilen (bezogen auf das Gewicht;) einer 0,66$-igen Ammoniaklösung gelöst werden; 14»7 Volumteile
dieser Lösung werden mit 75 Volumteilen destillierten Wassers gemischt und kräftig gerührt. Dann werden 60 Gew.-Teile
Microthene PN.500 (ein von USI hergestelltes emulgierbares
Polyäthylenpu]ver) langsam hinzugegeben. Nach erfolgter Zugabe und nachdem keine Klumpen mehr sichtbar sind, werden
75 Volumteile destillierten Wasser hinzugegeben, und die Mischung wird durch ein 100er Maschengitter hindurchgeführt«.
Runa RP ist Titandioxyd in Rutilform» "Corvlc" ist ein eingetragenes Warenzeichen.
Ein naßer Filterkuchen aus "Tioside" R.C.R.CI-Pigmentweiß
("Tioxide" iet ein eingetragenes Warenzeichen) wurde mit
1 Gewo-$ (bezogen auf das Trockengewicht) Natriumhexametaphosphat
gelöst in destilliertem Wasser gemischt, und die Mischung wurde bei einem Peststoffgehalt von 31 Gew.-$>
naß gemahlen, bis die durchschnittliche Teilchengröße weniger als 1 μ betrug. Von dieser Pigaentdispersion wurden 122 Gewichtsteile mit 64,7 Gewichteteilen einer Polyäthylenemulsion mit
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einem Pests toff gehalt von 57 G-ew.-^ (Lathylen 12) vermischt.
Die Mischung wurde dann in einem Zerstäubungstrockner getrocknet, bei dem die Lufteinlaßtemperatur 115 - 1250C und die Luftauslaßtemperatur
60 - 610C betrug.
Ein Teil dieser Pigmentmasse wurde dann mit Polyäthylen vermählen,
so daß das entstehende Gemisch 100 Teile Polyäthylen und 0,4 Teile "Tioxide" enthielt. Der so erhaltene Krepp ;mrde
bei 15O0C zu einer 2,381 mm dicken Folie geformt.
Beim Vergleich der Reflexion dieser Probe mit der Reflexion einer Eontrollprobe, bei welcher der getrocknete Filterkuchen
als Pigment verwendet wurde, stellte man fest, daß die Menge des durch Zerstäubung getrockneten "Tioxide"-Pigments zur Erzielung
einer gewissen Reflexion 88 # der Menge des als Pigment verwendeten getrockneten Filterkuchen aus "Tioxide"-Pigment
zur Erzielung derselben Reflexion betrug.
Es wurden 225 Teile eines wäßrigen Filterkuehens, der 75 Teile nichtkristallisierbaren Kupferphthalocyanins mit etwa 0,7
Chloratomen pro Mol enthielt, zu 75 Teilen Wasser und 25 Teilen eines Kondensats aus Dodecanol mit 9S5 Mol Äthylenoxyd
zugegeben. Die Mischung wird 30 Minuten einer hohen Scherkraft
unterworfen, und zwar in einer Mühle, die einen Satz von Scheiben enthält, die auf einer Zentralwelle sitzen, deren Drehzahl
so eingestellt ist, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben
etwa 1016 cm/sec beträgt, wobei die Mühle mit 1000 Teilen Glaskugeln mit 0,35 mm Durchmesser gefüllt ist. Die gemahlene
Suspension enthält Teilchen, deren Größe hauptsächlich weniger als 1 μ beträgt.
Die Suspension wird von den Glaskugeln mittels eines entsprechenden
Siebs getrennt. Das Produkt wird in einem Zerstäubungstrockner getrocknet, bei dem die Lufteinlaßtemperatur 1500O
und die luftauslaßtemperatur 750C beträgt.
109817/154 1
Das Produkt ist ein weiches Pulver,, das "beim Mischen mit
Polyäthylenkb'mchen unter Bildung einer Mischung mit einem 0,2$-igen Gehalt an Kupferphthalocyanin bezogen auf das Polyäthylen
und Strangpressen der Mischung bei etwa 2000O ein
Strangpreßling ergibt, bei dem die Farbe kräftiger ist und
merklich weniger Flecken und Streifen aus nicht dispergiertem Pigment sichtbar sind als bei einer Polyäthylenprobe, die
mit Kupferphthalocyanin gefärbt wurde, das aus einem wäßrigen
filterkuchen auf bekannte Weise isoliert wurde, wobei die beiden Proben der gleichen Prüfung unterzogen wurden.
Die Verfahrensweise gemäß Beispiel 14 wird wiederholt, mit der Abweichung, daß anstatt des Kupferphthalocyanin-Pigments
polyhalogenisiertes Kupferphthalocyanin (Colour Index Pigment
Green 7) verwendet wird»
Es entsteht ein weiches Pulver, das bei der Prüfung auf Färbung von Polyäthylen gemäß Beispiel 14 ein Strangpreßling
ergibt, bei dem die Färbung ebenfalls besser ist als bei der Verwendung des herkömmlich getrockneten Pigments»
Die Verfahrensweise gemäß Beispiel 14 wird wiederholt, mit der Abweichung, daß anstatt dea Kupferphthalocyanine der
Calciumpigmentfarbstoff der 6-Amino-in-toluolsulfosäure —>
3-Hydroxy-2-naphthoesäure
(Colour Index Pigment Red 57) verwendet wird.
Es entsteht ein weiches Pulver, das bei der Prüfung auf
Färbung von Polyäthylen gemäß Beispiel 14 ein Strangpreßling ergibt, bei dem die Färbung ebenfalls besser ist als bei dar
Verwendung des herkömmlich getrockneten Pigments.
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Die Yerfahrensweise gemäß Beispiel H wird wiederholt, mit
der Abweichung, daß anstatt des Dodecanol/lthylenoxyd-Kondensats
ein Kondensat aus Oleyl/Cetylal&ohol mit 17 Mol
Äthylenoxyd verwendet wird.
Es entsteht ein weiches Pulver, das als Pärbemittel für Polyäthylen
dieselben vorteilhaften Eigenschaften wie das Pulver gemäß Beispiel 14 hat.
Es werden 65 Teile einer wäßrigen Paste, die 20,4 Teile nichtkristallisierbaren Kupferphthaloeyanins (mit etwas 0,7
Chloratomen pro Mol) enthalten, mit 35 Teilen einer wäßrigen lösung von 1,8 Teilen Baumharz in Form des Morpholinsalzes
vermischt, und die Mischung wird in einer Kies- oder Sandmühle gemahlen, bis die Pigmentteilchen zum größten Teil
eine Größe von weniger als 2 μ haben. Nach Entfernung vom Kies bzw. Sand werden 45,5 Teile einer wäßrigen Dispersion
von 18,6 Teilen Polyäthylen hinzugegeben, und die Mischung wird in einem Zerstäubungstrockner getrocknet, bei dem die
lufteinlaßtemperatur 1800C und die luftauslaßtemperatur 750C
beträgt. Es entsteht ein Pulver, das in Polyäthylen leicht dispergierbar ist und größere Pärbekraft und Pleckenfreiheit
aufweist als bei einer Probe, die mit auf herkömmliche Weise isoliertem Kupferphthalocyanin pigmentiert ist.
Patentansprüche:
10981-2/1561
Claims (2)
- Patentansprüche1 „ Verfahren zur Herstellung von Pigmentmassen zum Färben von thermoplastischen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Masse eines Pigments mit einer Emulsion oder . Lösung eines Trägers für das Pigment unter Bildung einer nicht agglomerierten Mischung vermischt und diese Mischung durch Zerstäubung getrocknet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchschnittliche Teilchengröße der Pigmentteilchen in der wäßrigen Pigmentmasse weniger als 1 u beträgt.PATENTANWÄLTEWMNG.H.fiNCKS, OIPI.-ING.H.BOHÄ DIPL-ING. S. STAEOBt109817/1541
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB42369/66A GB1197053A (en) | 1966-09-22 | 1966-09-22 | Readily Dispersible Pigment Compositions |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1592897A1 true DE1592897A1 (de) | 1971-03-18 |
Family
ID=10424119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671592897 Pending DE1592897A1 (de) | 1966-09-22 | 1967-09-15 | Verfahren zur Herstellung von Pigmentmassen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH485007A (de) |
| DE (1) | DE1592897A1 (de) |
| FR (1) | FR1604776A (de) |
| GB (1) | GB1197053A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4773913A (en) * | 1983-07-02 | 1988-09-27 | Rohm Gmbh | Acrylate resins as binders for color concentrates |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL9400781A (nl) * | 1994-05-11 | 1995-12-01 | Holland Colours Nv | Pigmentconcentraat. |
| CN113881125B (zh) * | 2021-09-02 | 2023-07-18 | 华南理工大学 | 一种纳米颜料分散的高分子色母料及其制备方法 |
-
1966
- 1966-09-22 GB GB42369/66A patent/GB1197053A/en not_active Expired
-
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- 1967-09-21 CH CH1319167A patent/CH485007A/de not_active IP Right Cessation
- 1967-09-22 FR FR1604776D patent/FR1604776A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4773913A (en) * | 1983-07-02 | 1988-09-27 | Rohm Gmbh | Acrylate resins as binders for color concentrates |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1604776A (en) | 1972-01-31 |
| CH485007A (de) | 1970-01-31 |
| GB1197053A (en) | 1970-07-01 |
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