DE1592266A1 - Verfahren zur kontinuierlichen Beseitigung der(Schwer-)Metallverunreinigungen aus den waesserigen Loesungen von Zink- und Kadmiumsalzen - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Beseitigung der(Schwer-)Metallverunreinigungen aus den waesserigen Loesungen von Zink- und KadmiumsalzenInfo
- Publication number
- DE1592266A1 DE1592266A1 DE19661592266 DE1592266A DE1592266A1 DE 1592266 A1 DE1592266 A1 DE 1592266A1 DE 19661592266 DE19661592266 DE 19661592266 DE 1592266 A DE1592266 A DE 1592266A DE 1592266 A1 DE1592266 A1 DE 1592266A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- zinc
- heavy
- cadmium
- aqueous solutions
- activated carbon
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01G—COMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
- C01G11/00—Compounds of cadmium
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D15/00—Separating processes involving the treatment of liquids with solid sorbents; Apparatus therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01G—COMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
- C01G9/00—Compounds of zinc
- C01G9/003—Preparation involving a liquid-liquid extraction, an adsorption or an ion-exchange
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K11/00—Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
- C09K11/08—Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials
- C09K11/56—Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials containing sulfur
- C09K11/562—Chalcogenides
- C09K11/565—Chalcogenides with zinc cadmium
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B19/00—Obtaining zinc or zinc oxide
- C22B19/04—Obtaining zinc by distilling
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
• 1. SEP. 1966
PafentanwSIt«
Dipl.-lng. W. Meissner Dipl.-lng. H. Tischer
wtitr. 22 · Τ·Ι. 97 72 57
ZUR KONTIMJirRLICHZN BESEITIGUNG DER (SCHWER-)
ME^LLVERUNREINIGUNGEN AUS DEIT WÄSSERIGEN LÖSUNGEN YON
ZINK- UND KADfolUMSALZEN
Die Erfindung ermöglicht die kontinuierliche Reinigung der wässerigen Lösungen von - vor allem für Löuchtstofferzougungszwecke
gefertigten - konzentrierten Zink- (Zn) und Kadmium- (Cd)-Salzen, undzwar derweise, daß der Konzentrationewert
der Schwermetall-I on tn - Cut Hg, Pb, Ni, Co und
Fe - die bt.i Anwendung für den obengenannten Zweck eine
—1 schädliche Wirkung haben - unter den Wert von 10 ppm
herabgesetzt wird.
Aus den - vor allem für Leuchtstofferzeugungszwecke vorbereiteten
Zink-(Zn) und Kadmium-(Cd)-Salzlösungen werden die Sulfid· dieser Metalle erzeugt, dagegen haben die gleich-
BAD OWGiNAL 272/860 t
009849/U87
zeitig anfallenden (erwähnten) Schwermetallsulfide - falls
sie nicht "beseitigt werden - einen äußerst schädlichen Einfluß
auf die sog, "lumineszenten" !Eigenschaften des Zink-
- (Kadmium)-Sulfide. Sie können also eine Ü?arbenänderung und/öder Schwächung der Idchtemission verursachen, infolgedessen
ist die Konzentration der Schwermeta&Lonen auf einen noch zulässigen Wert - welcher den gegenwärtigen An-
—1 —2 forderungen gemäß im Bereich von 10 bis 10 ppm liegt herabzusetzen.
Bei den gegenwärtig gebräuchlichen Verfahren werden im allgemeinen die Schwermetallverunreinigungen zu einem
wasserunlöslichen Niederschlag (z.B. mittels eines organischen Reagenten) umgewandelt und der Niederschlag wird aus
der Lösung eusfiltriert. Dieses Verfahren hat jedoch mehrere
Nachteile, namentlich liegt der eine im periodischen Charakter, d.h. darin, daß das Verfahren nicht kontinuierlich
durchführbar ist, und auch der andere Nachteil ist nicht zu unterschätzen, welcher darin besteht, daß durch den die
Filtrierbarkeit dee Niederschlages begünstigenden für Adsorptionszwecke
beigemengten Stoff die Gefahr einer mögliehen neueren Verunreinigung ansteigtj z.B. wird mit Aktivkohle
häufig Eisen (Fe) eingeführt.
Die erwähntePund auch die sonstigen, nicht eingehend
dargelegten, betrieblichen Schwierigkeiten werden durch die Erfindung in radikaler Weise beseitigt.
Das Wesen der Erfindung ist, daß die abweichende Stabilität der verschiedenen Sohwermetall-Diäthyldithiokarbamine
vorteilhaft ausgenützt wird. Der erfindungagemäße
00984 9/"u87
Arbeitsvorgang ißt wie folgt. I O ü Z Z D D
Mit Hilfe eines der bekannten Verfahren wird ein möglich
reinstes Zink-Diäthyl-Dithio-Karbaminat erzeugt, welches
in irgendeinem (bekannten) organischen Lösemittel (z.B. CHCl,, C2H5O, usw,) aufgelöst wird; mit dieser Lösung
wird danach Aktivkohle - zweckmäßig von 1 - 3 ™& Durchmesser
- gesättigt, das Zink und/oder Kadmium Diäthyl-Dithio-Karbaminat wird auf der Oberfläche der Aktivkohle adsorbiert
(und bildet somit eine aktive Fläche von äußerst hoher Reaktionsfähigkeit für die sich auf der Oberfläche
abspielende Reaktion); die mit dem Reagenten gesättigte Aktivkohle wird sodann in einem Vakuumsikkator getrocknet.
Die derweise vorbereitete zink-diäthyl-dithio-karbaminat-haltige
Trägersubstanz - welche also auf einer
großen aktiven Fläche verteilt iet - wird in ein zweckentsprechendes
Glas- oder Kunststoff-Rohr gefüllt. Di© konzentrierte
Lösung des zu reinigenden Zinkes und/oder Kadmiumsalzes (z.B. Sulfat und/oder Nitrat und/oder Chlorid
und/oder Azetat von 24-40%) wird durch das Rohr geströmt.
Das auf der Oberfläche der Kohle vorhandene Zink und/oder Kadmium-Diäthyl-Dithio-Karmaminat reagiert mit den in der
Lösung vorhandenen .Schwermetall-, z.B. Kupfer-Ionen (Fb1 Hg,
Ni, Co, Fe) in einer Oberflächen-Reaktion, das Zink und/oder Kadmium geht in Lösung über, während die verunreinigenden
Schwermetall-Ionen, also das Kupfer (und Pb, Hg» Ni, Co,
P·) dagegen, ale unlösbareres Diäthyl-Dithio-Karbaminat,
auf der Träger-Aktivkohle zurückbleiben.
In dieser Weise kann in einem einfachen technolo-
- 3 -
BADCr«uh 009849/U87
"Ib92266
älf! Konzentration der Schwermetall -
—2
Ionen ν οι; 5 ppm auf 5 ϊ IO ppm mit Sicherheit herabgesetzt werden. las erfiiidun£;sgemäi3e Verfahren hat im Vergleich zum bisher üblichen Verfahren evidente Vorteile,
Ionen ν οι; 5 ppm auf 5 ϊ IO ppm mit Sicherheit herabgesetzt werden. las erfiiidun£;sgemäi3e Verfahren hat im Vergleich zum bisher üblichen Verfahren evidente Vorteile,
Beiiu erfindunGSgeniäßen Verfahren muß der äußerst
schwer filtrierbare-, aus den Diäthyl-Dithio-Karbominaten von
Schwe metallen bestehende Niederschlag von gallertiger Konsistena
und einer im Vorgleich zum LösungBvolumen verhältnismäßig
(rerin^e-n Me-nse mittels Filtration nicht beseitigt werden, die Reaktion spielt sich praktisch ohne Chemikalienüberschuß
ab und ist dalier billiger. Des erfindungsgemäße Verfahren keim nicht nur periodisch, sondern auch in kontinuierlichem
Betrieb durchgeführt, und in diesem letzteren Fall sogar
euch tutouatisiert werden.
- Mr -
009849/1487
BAD
Claims (3)
1.) Verfahren zur Reinigung wässeriger Lösungua kon- ,
zentrierter Zink-(Zn) und/oder Kadmium-(Cd)-Salze von Schwer«··
metall-Ionen (Cu, Pb, Hg, Ni, Co, Fe) dadurch g e k e η η zeiohnet,
do3 die Lösungen von den Schwermetall·? «runreinigungen
in Oberflächenreaktion mit vorangehend gereinigtem Zink und/oder Kadmium-Diäthyl-Dithio-Karbaminat, in kontinuierlichem
Betrieb befreit werden und die Reaktionßflache durch die Adsorption von Zink und/oder Eadmium-Diäthyl-Dithio-Karbaminat
auf Aktivkohle gesichert wird,
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Korndurchmeseer der angewandten
Aktivkohle 1 - 3 mm beträgt,
3.) Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die im Verfahren angewandte
Aktivkohle zum Durchsaugen der Flüssigkeit in einer aus Glas- und/oder Kunststoffsaulen zusammengebauten pinheit
angebracht wird«
BAD ORIGINAL
009849/U87
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HUEE001204 | 1965-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1592266A1 true DE1592266A1 (de) | 1970-12-03 |
Family
ID=10995185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661592266 Pending DE1592266A1 (de) | 1965-10-29 | 1966-09-01 | Verfahren zur kontinuierlichen Beseitigung der(Schwer-)Metallverunreinigungen aus den waesserigen Loesungen von Zink- und Kadmiumsalzen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1592266A1 (de) |
| GB (1) | GB1163601A (de) |
| NL (1) | NL6615296A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3044593C2 (de) | 1980-11-27 | 1983-07-21 | Rütgerswerke AG, 6000 Frankfurt | "Verwendung von Polysulfidverbindungen und Verfahren zur selektiven Entfernung des Cadmiums aus wäßrigen Lösungen" |
-
1966
- 1966-09-01 DE DE19661592266 patent/DE1592266A1/de active Pending
- 1966-09-07 GB GB4004966A patent/GB1163601A/en not_active Expired
- 1966-10-28 NL NL6615296A patent/NL6615296A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6615296A (de) | 1967-05-02 |
| GB1163601A (en) | 1969-09-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2641230C2 (de) | Verfahren zur Abscheidung und Gewinnung von Quecksilber aus Gasen | |
| DE2746661C3 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Silber oder zusätzlich Gold aus einem festen Ausgangsmaterial | |
| DE2459897A1 (de) | Verfahren zur entschwefelung von schwefelwasserstoffhaltigen gasen | |
| DE3347165A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von edelmetallen | |
| DE3242819A1 (de) | Abwasserbehandlungsverfahren zur verringerung der restmetallkonzentration in schwermetallkomplexhaltigen abwaessern | |
| DE2850707A1 (de) | Behandlungsverfahren fuer arsen- und metallhaltige rohmaterialien | |
| DE1592266A1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Beseitigung der(Schwer-)Metallverunreinigungen aus den waesserigen Loesungen von Zink- und Kadmiumsalzen | |
| DE2630631C3 (de) | Verfahren zur Abtrennung von Schwermetallen aus Flüssigkeiten bzw. Gasen | |
| DE1163302B (de) | Verfahren zur Herstellung von Dicyan | |
| DE1064479B (de) | Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasgemischen, wie Kokereigas | |
| DE2650407A1 (de) | Abscheidung von schwefelwasserstoff und mercaptanen aus gasen | |
| DE2118623B2 (de) | Verfahren zur Reinigung von Magnesiumchloridlösungen | |
| DE2327965C2 (de) | Verfahren zur Neutralisation und Aufarbeitung von verbrauchten salpeter-und flußsauren Metallbeizen und Passivierungsbädern | |
| DE2726765A1 (de) | Verfahren zur abtrennung und gewinnung von metallischem kupfer aus ammoniakalischen loesungen | |
| DE628078C (de) | Verfahren zur Herstellung reinster Elemente und Verbindungen | |
| DE2726766A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von kupfer aus sauren, cupri-ionen enthaltenden loesungen | |
| DE310994C (de) | ||
| DE69210245T2 (de) | N-Ethyl-Hydroxamsäure-Chelatbildner | |
| DE2133855C3 (de) | Verfahren zur Abtrennung der in einer industriellen wäßrigen Nickelsalzlösung als Verunreinigungen enthaltenen anderen Metallionen durch selektive Extraktion | |
| DE306988C (de) | ||
| DE403715C (de) | Verfahren zur Reinigung von Zinkloesungen | |
| DE816873C (de) | Verfahren zur Entschwefelung von Gasen | |
| DE450285C (de) | Verfahren zum Reinigen von Zinklaugen neutraler oder alkalischer Reaktion von Schwer- metallverunreinigungen, wie Kupfer, Blei, Cadmium, Nickel, unter Ausschluss von Eisen | |
| DE3622597A1 (de) | Verfahren zur faellung und abtrennung von cadmiumsulfid aus den raffinaten der phosphorsaeurereinigung | |
| DE601022C (de) | Gewinnung von Ammonrhodanid |