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DE1591595A1 - System zum selbsttaetigen drahtlosen UEbertragen von mehrteiligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage-und Antwortgeraeten,insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeraeten - Google Patents

System zum selbsttaetigen drahtlosen UEbertragen von mehrteiligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage-und Antwortgeraeten,insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeraeten

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Publication number
DE1591595A1
DE1591595A1 DE19671591595 DE1591595A DE1591595A1 DE 1591595 A1 DE1591595 A1 DE 1591595A1 DE 19671591595 DE19671591595 DE 19671591595 DE 1591595 A DE1591595 A DE 1591595A DE 1591595 A1 DE1591595 A1 DE 1591595A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interrogation
response
signal
shift register
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671591595
Other languages
English (en)
Other versions
DE1591595B2 (de
DE1591595C (de
Inventor
Dr-Ing Hermann Goetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1591595A1 publication Critical patent/DE1591595A1/de
Publication of DE1591595B2 publication Critical patent/DE1591595B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1591595C publication Critical patent/DE1591595C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/04Indicating or recording train identities
    • B61L25/045Indicating or recording train identities using reradiating tags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten Das Hauptpatent . ... ... Akt.Z.: 5 104 055 IX d/21a4, PA 66/2540 befaßt sich mit einem System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten, bei dem jedes Abfragegerät in einem vorgegebenen, im Mikrowellenbereich gelegenen Nutzfrequenzband ein periodisch seine Frequenz veränderndes Abfragesignal aussendet, aus dem das jeweils vorbeibewegte Antwortgerät die der Information zugeordneten Frequenzen durch Filter auswählt, die auf Resonanz für diese Frequenzen abgestimmt sind, und für jede Stelle der Information eine vorgegebene Anzahl von Antwortfrequenzen zum Abfragegerät zurücksendet, in dem das Abfragesignal 'über abgestimmte Bezugsfilter für alle in den Antwortsignalen insgesamt vorgesehenen Frequenzen je ein Markiersignal erzeugt.
  • Unter anderen wird im Hauptpatent vorgeschlagen, die Antwortgeräte mit einem Hochfrequenzleitungsabschnitt zu versehen, an den jeweils die vor allem als auf Resonanz abgestimmte Stichleitungen ausgebildeten Filter für die auszuwählenden Frequenzen angekoppelt sind.
  • Ferner soll der einzelne Hochfrequenzleitungsabschnitt mit wenigstens einer, vorzugsweise als Richtantenne ausgebildeten Antenne versehen sein, die am jeweiligen Antwortgerät so angeordnet ist, daß daij Hauptmaximum ihres Strahlungediagrammes beim Vorbelbewegen des Antwortgerätes am Abfragegerät dessen ebenfalls als Richtantenne ausgebildete Sende- und Empfangsantenne überstreicht.
  • Systeme nach dem Hauptpatent können überall in Eisenbahnsignalanlagen vorteilhaft eingesetzt werden.. Zwischen Abfrage- und Antwortgeräten können Temperaturunterschiede entstehen, wenn beispielsweise ein Abfragegerät unter dauernder Einwirkung von direkten Sonnenstrahlen aufgeheizt wurde, Antwortgeräte, die an der der Sonne abgekehrten Seite von Fahrzeugen angeordnet sind und an diesem Abfragegerät vorbeibewegt werden, jedoch die gerade herrschende Lufttemperatur angenommen haben. Dadurch entstehen im Abfragegerät und in den Antwortgeräten unterschiedliche Werkstoffauƒdehnungen der Hochfrequenzbauteile und entsprechende Verschiebungen der Resonanzfrequenzen der Resonatoren gegeneinander.
  • Es sei beispielsweise angenommen, daß zwischen den Hochfrequenzbautellen eines Abfrage- und eines Antwortgerätes eine Pemperaturdifferenz von 700C besteht. Da diese Bauteile vorteilhafterweise aus Aluminium gefertigt sind, das einen Wärmeausdehnungnkoeffizienten von 24-10-6/oG besitzt, beträgt die Differenz der entsprechenden Resonanzfrequenzen beispielsweise bei einer Frequenz von f = 3,6 GHz la f = f-AN T-24-10-6 = 396-109.70-24-10-6 = 6,05-106 Hz also etwa 6 MHz. Bei einer Bandbreite von 1£i MHz für jeden Resonator entspricht eine temperaturbedingte Verschiebung der Resonanzfrequenz um 6 MHz bereits einem Drittel der Bandbreite. Hierdurch kann es evtl. zu Fehlern in der Auswertung kommen, deren Vermeidung die Aufgabe der vorliegenden Erfidnung ist.-Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Abfrage-und in jedem Antwortgerät ein zusätzlicher Resonanzkreis vorgesehen ist, der auf eine an einem Ende des Nutzfrequenzbandes gelegene Frequenz abgestimmt ist, und daß im Abfragegerät Einrichtungen vorhanden sind, die den zeitlichen Abstand des vom zusätzlichen Resonanzkreis erzeugten Markiersignals vom zugehörigen Antwortsignal ermitteln und mindestens für eine Abfrageperiode die dem zuerst eingetroffenen,Signal nachfolgenden Signale um diesen zeitlichen Abstand verzögert weitergeben. Zwecknäßigerweise Werden erfindungsgemäß dafür im Abfragegerät ein die Antwortsignale verzögerndes Schieberegister und ein die Markiersignale verzögerndes Schieberegister vorgesehen, die durch einen Schiebeimpulsgenerator gesteuert werden und von denen das eine mindestens die doppelte Anzahl von Registerzellen des anderen hat, und daß am Ausgang jeder Registerzelle des Schieberegisters mit der größeren Zellenzahl eine Steuereinheit angeschlossen ist, in der eine beim Eintreffen des durch alle Registerzellen des anderen Schieberegisters fortgeschalteten zu?ätzlichen Signals und des beim eigenen Schieberegister in die zugeordnete Registerzelle forgeschalteten anderen zusätzlichen Signale während desselben Schiebetaktes betätigte bistabile Kippschaltung das gleichzeitige Weiterleiten beider zusätzlicher Signale und für eine Abfrageperiode das Weiterleiten der dem Schieberegister mit der größeren Zellenzahl zugeführten Signale jeweils beim Fortschalten in die der Steuereinheit zugeordnete Registerzelle veranlaßt.
  • Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Erfindung nachstehend näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch zwei Diagramme der zeitlichen Reihen- , folge von Antwortsignal- und Markiersignalimpulsen.
  • Fig. 2 zeigt im Blockschaltbild eine Anordnung zum zeitlichen Angleichen der Antwort- und der Markiersignalimpulse in einem Abfragegerät.
  • In Fig. 3 ist ein erweitertes Ausführungsbeispiel einer anderen möglichen Anordnung dargestellt, die an die Stelle der Anordnung nach Fig. 2 geschaltet werden kann.
  • Fig. 4 stellt eine für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 geeignete Steuereinheit im einzelnen dar.
  • Für in der Erläuterung und in der Zeichnung beschriebene Einrichtungen, die schon im Hauptpatent beschrieben wurden, sind die gleichen Bezugszeichen verwendet.
  • Das Diagramm D1 in Fig. 1 zeigt die zeitliche Verschiebung G1 t der Antwortsignalimpulse i. zu den Markiersignalimpulsen iM im Abfragegerät bei einer Temperaturdifferenz A T zwischen den Bezugsfiltern des Abfragegerätes und den Filtern im Verschlüsselungsnetz des Antwortgerätes.. Die Temperaturdifferenz Q T ist dabei so groß, daß sich eine Verschiebung der Markiersignalimpulse um etwa .ein Drittel ihres Abstandes voneinander ergibt.
  • Im Diagramm D2 ist durch eine Verzögerung der Markieraignalimpulse iM die zeitliche Verscheibung dieser Impulse gegenüber den Antwortsigrialimpulsen i, aufgehoben. Dies wird beispielsweise mit der in Fig. 2 dargestellten Anordnung eines Abfragegerätes erreicht.
  • Der Mikrowellengenerator 15 erzeugt die zum Abfragen eines nicht dargestellten Antwortgerätes benötigten, gewobbelten Hochfrequenzen und speist über den Richtkoppler 16 die Sendeantenne 13. Ein Teil dieser i2eifleleistung wird vom Richtkoppler 16 ausgekoppelt und dem sogenannten Rasterfilter 17 zugeführt. Das Rasterfilter enthält betopielsweise 60 als Bezugsfilter dienende Resonatoren, die auf 60 unterschiedliche, im Nutzfrequenzband gleichmäßig verte lte Frequenzen abgestimmt sind. in zusätzlicher Resonator ist beispielsweise auf eine im Wobbelbereich unterhalb dieses Frequenzbanden gelegene Frequenz abgestimmt. Bei dem periodisch seine Frequenz verändernden Abfragesignal gibt das Rasterfilter hochfrequente apannungeimpulae an den Gleichrichter 18, der dabei zunächst den zusätzlichen Marklersignalimpuls LMZ und anschließend eine Folge von Markiersigriallmpulsen im liefert, die schematisch in den Diagrammen der Fig. l dargestellt sind. . Das vom nicht dargestellten Antwortgerät zurückgeendete Antwortsignal wird von der Empfangsantenne 14 aufgenommen und dem Gleichrichter 20 zugeführt, der daraus entsprechend den vom zusätzlichen Aeaonator'und vom Verechlüsselunganetz im Antwortgerät ausgewählten und zurückgesandten fIochfrequenzLmpulaen den zusätzlichen Antworteignalimpuls 1A. und eine Folge von Antworteignalimpulsen iA formt, die bchematlbch im Diagramm D1 der hig. 1 dargßeteLlt sind. Der GLeLchrichter 1E3 gibt die Markleralgnalimpulse iMZ und iM und der GLeichrLchter 20 die AntwortsLgna*LLmpulse LAZ und iA an den Verglelcher 191, der den zeitlichen Abstand dieser Impulse ermittelt und eine der Größe der Abweichung entsprechende positive Spannung abgibt, wenn der zusätzliche Antwortsignalimpuls L AZ vom Antwortgerät später eintrifft als der zusätzliche Markierslgnalimpuls 1mz vom Rasterfilter. Treffen diese Impulse in umgekehrter Reihenfolge ein, so gibt der VergLeicher 191 eine negative Spannung entsprechender Größe ab. Diese Spannung wird während dieser AbfrageperLode konstant gehalten und zum Beginn der nächsten.AbfrageperLode beim Vergleichen der zusätzlichen Signalimpulse LM und L AZ neu eingestellt. Ferner wird diese Spannung der ImpulaverzögerungseinrIchtung 192 zugeführt, die bei der In FLg. 1 angenommenen Reihenfolge und zeitlichen@Verschlebung Z kt des zusätzlichen Impulses 1 AZ zum zuerst eingetroffenen Impuls iMZ die folgenden Markiersignalimpulee 1M so sehr verzögert, daß am Ausgang der Impulsverzögerungselnrlchtung die einander entsprechenden Antwortsignal- und Markiersignalimpulse jeweils gleichzeitig abgenommen werden können, wie es das Diagramm D2 der Pig. 1 zeigt. Diese Impulse werden dann - wie bereits im Hauptpatent beschriebendem Speicher 19 zugeführt und ausgewertet. Durch diene Anordnung kann also erreicht werden, daß die einander entsprechenden Antwortsignal- und Markiersignalimpulse jeweils gleichzeitig zur weiteren Auswertung gelangen.
  • Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer anderen Anordnung, die an die Stelle des Vergleichers 191 und der ImpuLsverzögerungseinrichtung 192 geschaltet werden kann. In dieser Anordnung ist zum Verzögern der Antwortaignalimpulss L AZ und LA und der MarkLerungusignalimpulse iMZ und iM je ein Schieberegister 25 bzw. 26 vorgesehen. Das Schieberegister 25 hat beispielsweise vier Registerzellen und das Schieberegister 26 doppelt so viel, also acht Registerzellen. Die beiden Schieberegister 25 und 26 werden ständig durch Impulse des Schiebeimpulsgenerators 27 weitergeschaltet.. Der Schiebeimpulagenerator hat in dem gewählten Beispiel eine achtmal höhere Taktfrequenz als die Markiersignalimpulse. Jeder Zelle des Schieberegisters 26 ist eine Steuereinheit 28 zugeordnet. An allen ersten Ausgängen I jeder Steuereinheit 28,ist das Mischgatter 29 angeschlossen, dessen Ausgang mit dem Eingang a der Torschaltung -30 verbunden ist. Alle zweiten Ausgänge@II jeder Steuereinheit 28 sind mit dem weiteren Misch-» gatter 31 und alle Eingänge III mit demselben Ausgang b der Torachaltung 30 verbunden. An alle Eingänge IV der Steuereinheiten 28 sowie an dem weiteren Eingang c der Torschaltung 30 ist eine Startimpulsleitung geführt, deren Startimpuls i.jeweils beim Beginn einer Abfrageperiode vom Wobbelgenerator des Hochfrequenzgenerators 15 ausgelöst wird. Der Eingang Q jeder Steuereinheit 28 ist mit dem Ausgang der zugehörigen Zelle des Schieberegisters 26 verbunden. Das Schieberegister 25 hat nur an der letzten Zelle einen Ausgang, der mit dem Eingang d der Torschaltung 30 verbunden ist. Der Ausgang e der Torschaltung 30 und der Ausgang des Mischgatters .31 führen dem Speicher 19 die zeitlich einander Angeglichenen Antworteignalimpulse und-Markiersignalimpulse zu.
  • Zur näheren Erläuterung der Steueräinheiten 28 wird auf Fig. 4 hingewiesen, in der eine solche Steuereinheit beispielsweise ausführlicher dargestellt ist. Sie enthält ein Koinzidenzgatter 281, dessen Ausgangssignal eine bistabile Kippstufe 282 aus der gezeichneten Rechtslage, die vom Startimpuls am Eingang IV erwirkt wird, in die Linkslage schaltet. In dieser Lage gibt sie Steuerpotential über den Ausgang I der Steuereinheit zum Mischgatter 29. Außerdem gelangt dieses Potential innerhalb der Steuereinheit auf ein weiteres Koinzidenzgatter 283, das über den Ausgang II einen Impuls an das Mischgatter 31 weitergibt, wenn der andere Eingang V der Steuereinheit und damit der andere Eingang des zweiten Koinzidenzgatter 283 vom Ausgang der zugehörigen Zelle des Schieberegisters 26 ebenfalls Steuerpotential erhält.
  • Im folgenden sei die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 3 näher beschrieben. Dafür sei angenommen, daß die Antwortsignalimpulse iA nach den entsprechenden Markiersignalimpulsen im in dieser Anordnung eintreffen. Zu Beginn der zu betrachtenden .Abfrageperiode gibt der Wobbelgenerator einen Startimpuls iS ab, der über die Startimpulsleitung der Kippstufen 282 aller Steuereinheiten 28 in die in Fig. 4 dargestellte Rechtslage schaltet und die Torschaltung 30 sperrt. Vom Hochfrequenzgenerator15 wird zuerst die für den zusätzlichen Resonator im Rasterfilter und im Antwortgerät vorgesehene Frequenz durchlaufen.
  • Die Sendeleistung mit dieser Frequenz gelangt einerseits über den Richtkoppler 16 und das Rasterfilter 17 zum Gleichrichter 18 und andererseits über die Sendeantenne 13, die Empfangsantenne des nicht dargestellten Antwortgerätes, dessen Verschlüsselungsnetz und Sendeantenne und die Empfangsantenne 14 zum Empfangsdetektor 20. Da jedoch das Antwortgerät voraussetzungsgemäß eine niedrigere Temperatur haben soll als das Abfragegerät, ist die Resonanzfrequenz des im Antwortgerät angeordneten zusätzlichen Resonators um einen der Temperaturdifferenz entsprechenden Wert höher als die Resonanzfrequenz des im Ratserfilter angeordneten zusätzlichen Resonators. Infolgedessen trifft eine schon etwas höher gelegene, vom Hochfrequenzgenerator 15 etwas später erzeugte Frequenz im Antwortgerät auf Resonanz, so daß an den Ausgängen der Gleichrichter 18 und 20 zu unterschiedlichen Zeitpunkten Impulse der von den zusätzlichen Resonatoren erzeugten Hochfrequenzimpülse auftreten, und zwar zunächst der Markiersignalimpuls iMZ am Gleichrichter 18 und dann der Antwortsignalimpuls iAZ am Gleichrichter 20.
  • Der Markiersignalimpuls iMZ durchläuft nun nacheinander die Zellen des vom Schiebeimpulsgenerator 27 ständig weitergeschalteten Schieberegisters 26. Im gewählten Beispiel ist angenommen, die temperaturbedingte Verschiebung der beiden Impulse iMZ und und iAZ sei so groß, daß der Markiersignalimpuls iMZ in die dritte Zelle des Schieberegisters 26 geschaltet wird, wenn der Antwortsignalimpuls i AZ in die erste Zelle des ebenfalls vom Schiebeimpulsgenerator 27 ständig weitergeschalteten Schieberegisters 25 einläuft. Die beiden Impulse iMZ und i AZ werden dann im betreffenden Schieberegister gleichmäßig weitergeschaltet, bis der Antwortsignalimpuls i AZ aus der letzten Zelle des Schieberegisters 25 in die Torschaltung 30 übertragen wird. Zur gleichen Zeit wird der Markiersignalimpuls iMZ aus der sechsten in die siebente Zelle des Schieberegisters 26 geschaltet. Die Torschaltung 30 wird vom Antwortsignalimpuls i AZ vorbereitet und gibt ein Steuerkennzeichen über die Ausgangsleitung b zum Eingang III aller Steuereinheiten 28, der mit einem Eingang des Koinzidenzgatters 281 verbunden ist. Da zu diesem Zeitpunkt der Markiereignalimpuls iMZ die siebente Zelle des Schieberegisters 26 belegt gibt deren Ausgang Steuerpotential an den Eingang Y der zugeordneten Steuereinheit 28. Das Kotnzidenzgatter 281 nur dieser einen Steuereinheit schaltet die betreffende Kippstufe 282 in die Linkslage. Dadurch wird über den Ausgang I Steuerpotential abgegeben. Ferner wird das Koinzidenzgatter 283 durchgeschaltet, das über den Ausgang II einen Impuls abgibt.. Das vom Ausgang I abgegebene Potential gelangt über das Mischgatter 29 zur Torschaltung 30 und schaltet diese durch, so daß während der betreffenden hbfrageperiode alle vom Schieberegistar 25 kommenden Antwortsignalimpulse iA über den Ausgang e an den Speicher 19 weitergegeben werden. Der vom Ausgang II der Steuereinheit abgegebene Impuls entspricht dem verzögerten Markieraignalim -Pula iMZ und gelangt über das Mischgatter 31 zum Speicher 19. Damit ist für diese Abfrageperiode die der notwendigen Zeitverschiebung der beiden Impulszüge entsprechende Steuereinheit eingestellt. Alle in dieser Abfrageperiode folgenden Markiersignalimpulse iM gelangen dann auch über die siebente Zelle und deren zugeordnete Steuereinheit gleichzeitig mit den entsprechenden Antwortsignalimpulsen zum Speicher 1g. ZU Beginn der nächsten Abfrageperiode: wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge.
  • In dem Beispiel der Fig. 3 werden die Antwortsignalimpulse immer um die gleiche Zeit verzögert. Je nachdem, ob infolge anderex Temperaturdifferenz zwischen Abfrage- und Antwortgerät die Markiersignalimpulse früher oder später als die Antwortsignalimpulse eintreffen, . so wird beim Übertragen des zusätzlichen Antwortsignalimpulses iAZ vom Ausgang des Schieberegisters 25 in die Torschaltung 30 der zugehörige Markiersignalimpuls iMZ in eine andere Zelle des Schieberegisters 26 geschaltet. Beispielsweise wird bei entgegengesetzter Temperaturdifferenz der Markiereignalimpuls 'AZ zu diesem Zeitpunkt in die dritte Zelle geschaltet und die zugehörige Steuereinheit 28 eingestellt. Die Verzögerung der Markiersignalimpulse ist also variabel entsprechend Größe und Richtung der Temperaturdifferenz einstellbar.
  • Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Systems ergeben sich mehrere Vorteile. Beispielsweise können beim Justieren der Resonatoren mehrere Geräte unterschiedliche Temperaturen haben, ohne daß-dadurch Fehler beim Betrieb auftreten würden. Der wesentliche Vorteil iat jedoch, daß'ohne erhebliche Erhöhung den Aufwandes im Abfrage- und im Antwortgerät Frequenzfehler kompensiert werden können, die durch Temperaturdifferenzen zwischen diesen Geräten auftreten. Mit diesem System ist es gleichfalls möglich, zusätzliche Frequenzfehler auszugleichen, die durch Laufzeitunterschiede zwischen dem Antwortsignal und dem Markiersignal entstehen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführbeispiele beschränkt. Es ist auch möglich, die Impulse iAZ und 'A dem Schieberegister 26 und die Impulse imz und im dem Schieberegister 25 zuzuführen. Dann ist die Verzögerung der Markiersignalimpulse fest eingestellt und die der Antwortsignalimpulse in Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz einstellbar. Weiterhin kann eine Vorverzögerung der Antwort- bzw. der Markiersignalimpulse dadurch erreicht werden, daß die Resonatoren im Verschlüsselungsnetz des Antwortgerätes bzw. im Rasterfilter des Abfragegerätes von vornherein auf eine von der zu erwartenden normalen Temperaturdifferenz abhängige höhere Frequenz abgestimmt sind, als die des anderen Gerätes. Dadurch ergibt sich die gewünschte Verzögerung der betreffenden Signalimpulse automatisch,-weil die Resonanzfrequenz der zugehörigen Resona-. toren in jeder Abfrageperiode zu einem späteren Zeitpunkt erreicht wird..

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e ----------------------------- 1. System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten, bei dem jedes Abfragegerät in einem vorgegebenen, im Mikrowellenbereich gelegenen Nutzfrequenzband ein periodisch seine Frequenz veränderndes Abfragesignal aussendet, aus dem das jeweils vorbeibewegte Antwortgerät die der Information zugeordneten Frequenzen durch Filter auswählt, die auf Resonanz für diese Frequenzen abgestimmt sind, und für jede Stelle der Information eine vorgegebene Anzahl von Antwortfrequenzen zum Abfragegerät'zurücksendet, in dem das Abfragsignal über abgestimmte Bezugsfilter für alle in den Antwortsignalen insgesamt vorgesehenen Frequenzen je ein Markiersignal erzeugt, nach Patent ...........(Akt.Z.: S 104 055 IXd/21a4; PA 66/2540)g dadurch gekennzeichnet, daß im Abfrage- und in jedem Antwortgerät ein zusätzlicher Resonanzkreis vorgesehen ist, der auf eine an einem Ende des Nutzfrequenzbandes gelegene Frequenz abgestimmt ist, und daß im Abfragegerät (Fig.
  2. 2) Einrichtungen (191 und 192) vorhanden sind, die den zeitlichen Abstand ( O t Fig. 1) des vom zusätzlichen Resonanzkreis erzeugten Markiersignals (iMZ) vom zugehörigen Antwortsignal (i AZ) ermitteln und mindestens für eine Anfrageperiode die dem zuerst eingetroffenen Signal (iMZ) nachfolgenden Signale (iM) um diesen zeitlichen Abstand verzögert weitergeben. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Abfragegerät ein die Antwortsignale (i A) verzögerndes SchLeberegLster (25) und ein die Markiersignale (iM) verzögerndes Schieberegister (26) vorgesehen sind, die durch einen Schiebeimpulsgenerator (27) gesteuert werden und von denen das eine (26) mindestens die doppelte Anzahl von Registerzellen des anderen (25) hat, und daß am Ausgang@jeder Registerzelle des Schieberegisters (26) mit der größeren Zellenzahl eine Steuereinheit (28) angeschlossen Ist, in der eine beim Eintreffen des durch alle Registerzellen des anderen Schieberegisters (25) fortgeschalteten zusätzlichen Signals (iAZ) und des beim eigenen Schieberegisters (26) in die zugeordnete Registerzelle fortgeschalteten anderen zusätzlichen Signale (LMZ) während desselben Schiebetaktes betätigte bistabile Kippschaltung (282) das gleichzeitige Weiterleiten beider zusätzlicher Signale (iAZ_und LMZ) und für eine Abfrageperiode das Weiterleiten der dem Schieberegister (26) mit der größeren Zellenzahl zugeführten Signale (LM) jeweils beim Fortschalten in die der Steuereinheit (28) zugeordnete Registerzelle veranlaßt.
DE19671591595 1967-12-13 1967-12-13 System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrteiligen Informationen zwischen gegeneinander beweglichen Abfrage- und Antwortgeräten, insbesondere der Nummern von Eisenbahnfahrzeugen nach ortsfesten Abfragegeräten Expired DE1591595C (de)

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DES0113285 1967-12-13
DES0113285 1967-12-13

Publications (3)

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DE1591595A1 true DE1591595A1 (de) 1971-01-14
DE1591595B2 DE1591595B2 (de) 1972-08-31
DE1591595C DE1591595C (de) 1973-03-29

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DE1591595B2 (de) 1972-08-31

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent