DE1591549C - Schaltung zur Kompensation des Frequenzganges von nicht angepaßt arbeitenden Breitband-Übertragern - Google Patents
Schaltung zur Kompensation des Frequenzganges von nicht angepaßt arbeitenden Breitband-ÜbertragernInfo
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Description
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Bei Breitband-Übertragern, insbesondere bei Ein- Eine besonders für symmetrische Leitungen vorteil-
gangsübertragern eines Trägerfrequenz-Koppelfeldes hafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schalzum
Durchschalten von Vierdrahtverbindungen nach tung ergibt sich, wenn bei der Anwendung eines im
Art eines Kreuzschienenverteilers, kann eine hin- Gegentakt geschalteten Übertragers der Widerstand Rs
reichende Anpassung an unterschiedliche Wellen- 5 und die parallel dazu angeordnete Kapazität Cs zwiwiderstände
am Eingang nicht allein durch die ent- sehen die beiden symmetrischen Wicklungshälften
sprechende Wahl des Übersetzungsverhältnisses er- der Eingangswicklung des Übertragers und in Serie
zielt werden, wenn die Aufgabe besteht, ein besonders zu diesen gelegt sind. In der Figur der Zeichnung ist
breites Frequenzband zu übertragen, für welches der diese spezielle Schaltung dargestellt.
Frequenzbereich zu klein ist, in dem der Übertrager io Ein Signalgenerator 713 liefert eine Signalspannung, beiderseits infolge seines Übersetzungsverhältnisses welche über ein TF-Kabel übertragen wird, dessen und seiner sonstigen den Frequenzgang bestimmen- Wellenwiderstand symbolisch durch einen Widerden Eigenschaften angepaßt werden kann. stand 714 angedeutet ist. Die beiden Leitungsadern
Frequenzbereich zu klein ist, in dem der Übertrager io Ein Signalgenerator 713 liefert eine Signalspannung, beiderseits infolge seines Übersetzungsverhältnisses welche über ein TF-Kabel übertragen wird, dessen und seiner sonstigen den Frequenzgang bestimmen- Wellenwiderstand symbolisch durch einen Widerden Eigenschaften angepaßt werden kann. stand 714 angedeutet ist. Die beiden Leitungsadern
Zur Verbreiterung des Übertragungsbereiches ist des TF-Kabels sind an die Eingangsklemmen des
bei gegebener Hauptinduktivität L eine Kompen- 15 Eingangsübertragers gelegt, dessen symmetrische
sation der Streuinduktivität L des Transformators Hälften 715 und 716 der Eingangswicklung in Serie
durch parallelgeschaltete Kondensatoren üblich (Er- zu dem Widerstand 717 mit dem Wert Rs und dem
gänzung zum Tiefpaß); Diese bekannte Methode zum Widerstand parallelgeschalteten Kondensator
führt jedoch zu keinen befriedigenden Ergebnissen, 718 mit der Kapazität Cs liegen. Parallel zu den, Einwenn
dem Übertrager zwei sehr unterschiedliche 20 gangsklemmen der Übertagerschaltung liegt die
Lastwiderstände zugeordnet werden müssen, wobei Serienschaltung des Widerstandes 719 mit dem
z. B. die Beziehung . . Wert Rp und des Kondensators 720 mit der Kapa
zität Cn. Die Schaltelemente 719 und bzw. oder 720
^sek ^ "2 ' ^iirini sowie 717 und 718 können abstimmbar sein und aus
25 Regelwiderständen bzw. verstellbaren Kondensatoren
gilt und hohe Verluste im Übertrager auftreten. In bestehen. In der Regel, vor allem aber bei1 Seriendiesen
Fällen kann der Frequenzgang vor allem am produkten, wird die Anordnung von Fixwiderständen
oberen Ende nicht über den gesamten erwünschten bzw. von Fixkondensatoren genügen, nachdem die
Bereich günstig beeinflußt werden, und es treten erforderlichen bzw. optimalen Werte für die Bestarke
Reflexionen an den infolge Fehlanpassung ge- 30 messung dieser Elemente ein für allemal nach einbildeten
Stoßstellen auf. Die obere Grenzfrequenz ist gehenden Experimenten festgelegt worden sind. Hierinsbesondere
dann schwierig einzuhalten, wenn im bei kann aus speziellen Gründen auch eine Überselben
Leitungszug mehrere Verstärker u. ä. hinter- kompensation durchgeführt werden.·
einanderliegen und durch Übertrager getrennt werden, Die Ausgangswicklung des Eingangsübertagers be-
einanderliegen und durch Übertrager getrennt werden, Die Ausgangswicklung des Eingangsübertagers be-
die alle in der beschriebenen Weise zum Tiefpaß er- 35 sitzt ebenfalls zwei im Hinblick auf die Gegentaktgänzt
werden. Besonders beim. Vorhandensein der- schaltung asymmetrisch angeordnete Wicklungsartig
ungünstiger Betriebsbedingungen für einen hälften 721 und 722. Die Ausgangsklemmen dieser
Breitband-Übertrager ergibt die erfindungsgemäße. Ausgangswicklung sind an die beiden Leitungen 101
Schaltung bedeutend bessere Resultate. und 102 einer Schiene für die ankommenden Signale
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltung 40 gelegt. Diese Schiene wird durch nicht dargestellte
zur Kompensation eines Frequenzganges von Breit- elektronische Koppelelemente wahlweise mit einer
band-Übertragern zu schaffen, mit deren Hilfe, ins- der im Koppelfeld vorgesehenen Schiene für abbesondere
bei ungünstigen Betriebsbedingungen, eine gehende Signale verbunden. Für den Fall, daß eine
möglichst wirksame Korrektur des Frequenzganges Durchschaltung gerade nicht stattfindet, ist die Se-"
erzielbar ist. 45 kundärse'ite des Eingangsübertragers nicht iff der
Die erfindungsgemäße Schaltung ist dadurch ge- vorgesehenen Weise belastet. Es würde daher ohne
kennzeichnet, daß die Primärwicklung jedes Über- eine besondere Maßnahme zur Verhinderung dieses
tragers über die in Serie zum Übertager liegende Par- Zustandes der Kompensationseffekt der Schaltung
aufschaltung eines Widerstandes mit dem Werti?s gestört, und es käme durch die dabei eintretende
und eines Kondensators mit der Kapazität Cs ange- 50 Fehlanpassung zu starken Reflexionen, die sich stöspeist
ist und daß parallel zu dieser Serienschaltung rend auf andere in den Leitungsweg eingeschaltete
ein weiterer Widerstand mit dem Wert R1, und ein nachrichtentechnische Einrichtungen, z. B. andere
Kondensator mit der Kapazität C1, in Serie geschaltet Koppelfelder, auswirken müßten. Zur Verhinderung
sind, wobei mittels des Widerstandes Rs die Dämp- dieses unerwünschten Zustandes ist je ein Emitter
fung, mittels der parallel dazu angeordneten Kapa- 55 zweier Transistoren 711 und 712 an die Leiter 101
zität Cs der Frequenzgang und mittels des. weiteren und 102 der Schiene für die ankommenden Signale
Widerstandes R1, und der Kapazität Cp der Re- gelegt. Die Basen 729 dieser Transistoren sind parfiexionsfaktor
im oberen Frequenzbereich auf den allel geschaltet, ebenso ihre Kollektoren, denen über
gewünschten Wert eingestellt ist.' Die erfindungs- den Siebwiderstand 723 positives Potential zugeführt
gemäße Schaltung ermöglicht somit im hohen Fre- 60 wird und die über den Siebkondensator 724 an Erde
quenzbereich eine wirksame Korrektur des Frequenz- liegen. Sofern die Leiter 101 und 102 mit den entganges
und die Erzielung von wesentlich geringeren sprechenden Leitern einer Schiene für abgehende
Reflexionsfaktoren, wobei es für den Abgleich- Signale mittels eines nicht dargestellten Koppelgliedes
Vorgang von besonderem Vorteil ist, daß jeder der zu verbunden sind, fließen in denselben Signal-Wechselbeeinflussenden
Größen ein bestimmtes Schaltelement 65 ströme in Gegenphase, da die Koppelelemente z. B.
eindeutig zugeordnet ist, so daß keine wesentliche aus je zwei basisgeschalteten, im Gegentakt arbeiten-Verknüpfung
von verschiedenen Wirkungen bei der den Transistoren bestehen, deren Emitter an den Lei-Einstellung
eines dieser Schaltelemente auftreten. tern 10I- und 102 liegen, deren Kollektoren mit den
Leitern der anzuschließenden Schiene verbunden sind und deren Basen die Steuer-Gleichspannung für
die Aus-Ein-Schaltung der Koppelstufe zugeführt wird. Außer den genannten Signalwechselströmen
fließt über die durchgeschalteten Koppelelemente noch ein Gleichstrom. Dieser erzeugt an den beiden
Vorwiderständen 725 und 726 einen Spannungsabfall, welcher größer ist als die an der Basis der
Transistoren 711 und 712 liegende Vorspannung und welcher daher das Stromziehen der beiden Tran-.
sistoren 711 und 712 verhindert. Für die Signalwechselspannung sind die Widerstände 725 und 726
durch die parallelgeschalteten Kondensatoren 727 bzw. 728 überbrückt. Das erste dieser /?C-Glieder ist
durch den Widerstand 725 und den Kondensator 727 gebildet und Hegt zu der Wicklungshälfte 721 der
Ausgangswicklung des Übertragers in Serie, wogegen die Parallelschaltung von Widerstand 726 und Kondensator
728 in Serie zur Wicklungshälfte 722 liegt.
Im Falle der Belastung des Übertragers bei der vorgesehenen Durchschaltung zur Schiene für die abgehenden
Signale fließen demnach die Gleich- und Wechselströme über die Emitter-Kollektor-Strecken
der Koppeltransistoren, weil die Transistoren 711 und 712 infolge ihrer dauernd positiven Emitter-Basis-Spannung
711 und 712 gesperrt sind. Lastwiderstand des Übertragers sind in diesem Fall die
(niederohmigen) Eingänge der Koppeltransistoren, da die Widerstände 725 und 726 durch die Kondensatoren
727 und 728 überbrückt sind. Wenn aber diese Kopplung entfällt, werden die an den Widerständen
725 und 726 anliegenden Gleichspannungen durch den nunmehr über die Emitter-Kollektor-Strecke
der Transistoren 711 und 712 fließenden Strom im wesentlichen aufrechterhalten, und es
wirken die (ebenfalls niederohmigen). Eingangswiderstände
der Transistoren 711 und 712 weiterhin als Belastungswiderstände für den Eingangsübertrager.
Die nun an den Widerständen 725 und 726 liegenden Gleichspannungen wirken gleichzeitig als Vorspannung
für die (nunmehr gesperrten) Koppelelemente dieser Schiene.
Die Verwendung der Transistoren 711 und 712 an Stelle von Dioden hat den Zweck, daß das die Vorspannung
liefernde Netzwerk bei Dioden niederohmiger sein muß als bei Transistoren, da es den
gesamten über die Widerstände 725 und 726 fließenden Strom liefern muß, während bei der Verwendung
von Transistoren der weitaus größte Teil dieses Stromes über deren Emitter-Kollektor-Strecke fließt.
Die Verwendung von Transistoren erleichtert die Siebung der an den Basen 729 liegenden Vorspannung.
Der über die Transistoren 711 und 712 bzw. über entsprechende Dioden fließende Strom
kann allenfalls zur Signalgebung im Koppelfeld (Kennzeichnung freier und belegter Eingänge) ausgenützt
werden.
An Stelle dieser Schaltung kann allerdings auch eine andere, die Belastung automatisch regelnde
Schaltung verwendet werden, oder es kann eine solche Schaltung überhaupt weggelassen werden,
wenn die Belastung des erfindungsgemäßen Übertragers während seines Betriebes an sich gleichbleibt.
Claims (4)
1. Schaltung zur Kompensation des Frequenzganges von nicht angepaßt arbeitenden Breitband-Übertragern,
insbesondere von Eingangsübertragern eines TF-Koppelfeldes zum Durchschalten
von Vierdrahtverbindungen nach Art eines Kreuzschienenverteilers, dadurch gekennzeichnet,
daß die Primärwicklung jedes Übertragers über die in Serie zum Übertrager liegende Parallelschaltung eines Widerstandes
(717) mit dem Wert Rs und eines Kondensators
(718) mit der Kapazität Cs angespeist ist
und daß parallel zu dieser Serienschaltung ein weiterer Widerstand (719) mit dem Wert R1, und
ein Kondensator (720) mit der Kapazität C1, in
Serie geschaltet sind, wobei mittels des Widerstandes Rs die Dämpfung, mittels der parallel
dazu angeordneten Kapazität Cs der Frequenzgang und mittels des weiteren Widerstandes R1,
und der Kapazität C1, der Reflexionsfaktor im
oberen Frequenzbereich auf den gewünschten Wert eingestellt ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Gegentaktschaltung des Übertragers der Widerstand Rs und die parallel
dazu angeordnete Kapazität Cs zwischen die beiden symmetrischen Wicklungshälften der Eingangswicklung
des Übertragers und in Serien zu diesen gelegt sind.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Speisung einer
während des Betriebs wechselnden Last durch den Übertrager zusätzlich zur Last eine die Belastung
automatisch regelnde Schaltung an den Übertrager angeschlossen ist.
4. Schaltung nach Anspruch 3, bei der die wechselnde Last durch wenigstens ein Koppelelement
gebildet ist, das im durchgeschalteten Zustand .zusätzlich zum durchzuschaltenden
Wechselstrom einen Gleichstrom aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung .
des Übertragers aus zwei Wicklungshälften (721, 722) besteht, die jeweils über einen Widerstand
(725, 726) und einen dazu parallelgeschalteten Kondensator (727, 728) an Bezugspotential
(Masse) geführt sind, und daß die die Belastung regelnde Schaltung zwei Transistoren (711, 712)
enthält, deren Kollektoren miteinander verbunden und einerseits über einen Widerstand (723) an
Versorgungsspannung (+) und andererseits über einen Kondensator (724) an Bezugspotential
(Masse) geführt sind, deren Basisanschlüsse miteinander verbunden und an eine-Sperrspannung
(+) geführt sind und deren Emitter an den Ausgang des Übertragers angeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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