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DE1290600B - Verstaerkeranordnung mit hoher Gegenkopplung mit Schaltungsmassnahmen zur Einspeisung zusaetzlicher Signale - Google Patents

Verstaerkeranordnung mit hoher Gegenkopplung mit Schaltungsmassnahmen zur Einspeisung zusaetzlicher Signale

Info

Publication number
DE1290600B
DE1290600B DE19681762147 DE1762147A DE1290600B DE 1290600 B DE1290600 B DE 1290600B DE 19681762147 DE19681762147 DE 19681762147 DE 1762147 A DE1762147 A DE 1762147A DE 1290600 B DE1290600 B DE 1290600B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier arrangement
input
negative feedback
output
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681762147
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erwin
Pichlmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19681762147 priority Critical patent/DE1290600B/de
Publication of DE1290600B publication Critical patent/DE1290600B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/347Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback using transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verstärkeranordnung mit hoher Gegenkopplung über ein Gegenkopplungsnetzwerk, dessen Eingang mit dem Ausgang der Verstärkeranordnung und dessen Ausgang mit dem Eingang der Verstärkeranordnung verbunden ist.
  • In der Nachrichtenübertragungstechnik, insbesondere Trägerfrequenztechnik werden beispielsweise für Meßzwecke häufig bei mehreren Frequenzen sogenannte Lückenpilote in die Frequenzlücken des Nachrichtenbandes eingespeist. Diese Einspeisung wird aus Entkopplungsgründen normalerweise über Gabeln oder Entkopplungswiderstände in den Nachrichtenübertragungsweg vorgenommen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verstärkeranordnung zur Ubertragung von Nachrichten anzugeben, bei der in einfacherer Weise zusätzliche Signale, vorzugsweise Meßfrequenzen, in den Nachrichtenweg entkoppelt eingespeist werden können.
  • Ausgehend von einer Verstärkeranordnung mit hoher Gegenkopplung über ein Gegenkopplungsnetzwerk, dessen Eingang mit dem Ausgang der Verstärkeranordnung und dessen Ausgang mit dem Eingang der Verstärkeranordnung verbunden ist, wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verstärkeranordnung einen zweiten Eingang aufweist, der an eine Stelle innerhalb des Gegenkopplungsnetzwerkes in der Nähe dessen Ausganges angeschlossen ist und daß zwischen dem Eingang des Gegenkopplungsnetzwerkes und der Anschlußstelle des zweiten Einganges der Verstärkeranordnung lediglich frequenzunabhängige Glieder eingeschaltet sind.
  • Durch diese Maßnahme ergeben sich die Vorteile, daß zur Einkopplung des Meßsignals in den Nachrichtenweg die aufwendige Gabel vermieden wird und ein Teil der Verstärkung der Verstärkeranordnung für das Meßsignal mit ausgenutzt werden kann.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anschlußstelle des zweiten Einganges der Verstärkeranordnung im Gegenkopplungsvierpol und dessen Ausgang mindestens ein frequenzabhängiges Glied angeordnet ist. Eine solche Verstärkeranordnung kann mit Vorteil als Nachrichtenleitungsverstärker mit Frequenzgangkorrektur der zu entzerrenden Leitungen derart eingesetzt werden, daß die Meßsignale am Ausgang der Verstärkeranordnung mit konstantem vorgegebenem Pegel erscheinen.
  • Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß zwischen der Anschlußstelle des zweiten Einganges der Verstärkeranordnung im Gegenkopplungsvierpol und dessen Ausgang neben anderen Gliedern mindestens ein veränderbarer ohmscher Widerstand angeordnet ist. Damit können solche Verstärker, insbesondere Sendeverstärker für Nachrichtenleitungen in einfacher Weise realisiert werden, bei denen die Verstärkung des Nachricfitensigrials nach bestimmten Erfordernissen verstellt werden muß, ohne daß ein Einfluß auf den bzw. die Meßsignalpegel auftritt.
  • An Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
  • In F i g. 1 ist eine Verstärkeranordnung zur Verstärkung eines breiten Trägerfrequenz-Nachrichtenbandes dargestellt. Zum Ausgleich der frequenzabhängigen Leitungsdämpfung weist die Verstärkeranordnung für die Eingangssignalspannung U1 am Eingang A ein Ubertragungsmaß auf, das der zu entzerrenden Dämpfung des zugehörigen Leitungsabschnittes entspricht, so daß das Maß der Verstärkung gegen höhere Ubertragungsfrequenzen hin ansteigt. Zu Meßzwecken wird eine Meßspannung Ui an den zweiten Eingang B ebenfalls gegen das Nullpotential 0 eingespeist. Am Ausgang der Verstärkeranordnung und damit an deren Lastwiderstand RS treten gleichzeitig die Signale von den Eingängen A und B kommend auf. Die Ausgangsspannung der jeweils betrachteten Frequenz trägt die Bezeichnung U3.
  • Die Verstärkeranordnung besteht aus einem aktiven Teil V, einem Ausgangsübertrager Ü und einem Gegenkopplungsnetzwerk, bestehend aus den Widerständen R2, R3 und R4. Die Widerstände R6 und R7 dienen zur Herstellung definierter Eingangswiderstände für die beiden Eingänge A und B.
  • Der Eingang A ist mit der ersten Klemme, der zweite Eingang B über den Vorwiderstand R, mit 'der zweiten Klemme des Eingangs des aktiven Teils V verbunden. Die erste Klemme des Ausganges dieses aktiven Teils ist an die mit ril Windungen ausgestattete Primärwicklung des Ausgangsübertragers Ü angeschlossen. Schließlich ist die zweite Klemme des Ausganges des aktiven Teils V an das den Eingängen A und B gemeinsame Nullpotential 0 angeschlossen. Der Primärwicklung UZ ist auf der Verstärkerseite eine Sekundärwicklung mit n2 Windungen in Serie geschaltet, auf die der mit Nullpotential 0 verbundene ohmsche Widerstand R4 folgt.
  • Zum Zwecke einer gemischten Serien-Parallel-Gegenkopplung wird am Verbindungspunkt der Primär-und der Sekundärwicklung ein Gegenkopplungssignal abgegriffen und über den ohmschen Längswiderstand R3 an die zweite Klemme des Einganges des aktiven Teils zurückgeführt. Diese zweite Klemme ist über eine frequenzabhängige Querimpedanz R2 mit dem Nullpotential 0 verbunden und wird außerdem über den ohmschen Vorwiderstand R1 aus dem zweiten Eingang B der Verstärkeranordnung mit den Meßsignalen beaufschlagt. Die Ausgangsspannung U wird der mit n3 Windungen ausgestatteten Tertiärwicklung des Ausgangsübertragers entnommen.
  • Zur Erläuterung der Eigenschaften der Verstärkeranordnung nach F i g. 1 wird von folgendem ausgegangen: Die Verstärkung v, des Nachrichtensignals ist frequenzabhängig und wird in ihrem Frequenzgang durch die Querimpedanz R2 bestimmt, die einen Zweipolentzerrer darstellt. Die Verstärkung v2 der Meßsignale ist in den Ausführungbeispielen frequenzlinear gewählt, kann jedoch grundsätzlich, beispielsweise durch Wahl eines frequenzabhängigen Vorwiderstandes R1, mit einem gewünschten Frequenzgang ausgestattet werden. Es sei definiert: W stelle den Ausgangswiderstand der Verstärkeranordnung dar; W, W und W sind weitere, aus der Zeichnung ersichtliche Hilfsgrößen, die im folgenden noch bestimmt werden.
  • Die Verstärkung vi wird durch Gleichung (1) bestimmt: wobei Der frequenzunabhängige Meßsignalweg führt vom zweiten Eingang B zum Ausgang und hat die Verstärkung r2. In der Gleichung (4) ist der Widerstand LV und damit der frequenzabhängige Widerstand R2 nicht enthalten, die Verstärkung a2 somit frequenzunabhangtg.
  • Bei Anpassung am Ausgang (W" = RS) ergibt sich mit Da in Gleichung (4) bzw. (7) der Widerstand Rf, nicht auftritt, folgt daraus, daß der zweite Eingang B vom Eingang A entkoppelt ist.
  • Umgekehrt ist der erste Eingang A vom zweiten Eingang B nicht vollständig entkoppelt. In Gleichung (4) bzw, (6) ist W und damit der Widerstand R, enthalten. Den Grad der Entkopplung kann man durch das Verhältnis von v, bei R7 = 0 zu r, bei R, = #f bestimmen.
  • Damit ergibt sich so daß Nachdem aber ergibt sich für den Quotient ke folgende Form: Die Entkopplung ist um so besser, je näher der Quotient ke dem Wert 1 ist, d. h., je größer der Vorwiderstand R, wird.
  • Für R, = 100 - Y43 wird ke = 1,0 1, das bedeutet 1 °% Änderung der Verstärkung i?, zwischen Leerlauf und Kurzschluß am zweiten Eingang B. Für diesen Fall wird ; d. h., für große Entkopplungsfaktoren, wie sie in der Praxis erforderlich sind, ist die Verstärkung r2 gleich dem Quotienten aus der Verstärkung cl durch den Entkopplungsfaktor.
  • Neben der betrachteten Schaltung gibt es viele Varianten, bei denen dasselbe Prinzip angewendet werden kann. Die qualitativen Beziehungen sind natürlich von Fall zti Fall verschieden.
  • F i g. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Ankopplung des zweiten Einganges B in der Mitte des Gegenkopplungsweges des Verstärkers erfolgt. Die Verstärkeranordnung nach F i g. 2 unterscheidet sich von der nach F i g.1 dadurch, daß die zweite Klemme des Einganges des aktiven Teils V nicht an den Verbindungspunkt der drei Widerstände R1, R2 und R3 angeschlossen ist, sondern an den Verbindungspunkt zweier zusätzlicher Widerstände R8 und Ry, deren Serienschaltung dem Widerstand R2 parallel geschaltet ist. Dabei können von den drei Widerständen R2, R$ und R<, einer oder mehrere Widerstände frequenzabhängig sein. Für die Anordnung nach F i g. 2 gelten folgende Beziehungen: für Anpassung am Ausgang. Damit wird Die Verstärkung r2 nach Gleichung (13) enthält weder den Widerstand R, (dadurch Entkopplung vom Eingang A), noch die Widerstände R2, Rs und R9.
  • In allen Fällen läßt sich das Prinzip der Erfindung mit Vorteil gegenüber einer entkoppelten Einspeisung der Meßsignale am Ausgang des Verstärkers anwenden, vorzugsweise bei einem entzerrenden Verstärker, wenn eine frequenzunabhängige Einspeisung der Meßsignale benötigt wird. Jedoch ist diese Art der Einspeisung von Meßsignalen nicht auf entzerrende Verstärker beschränkt. Es ist vielmehr bei jedem gegengekoppelten Verstärker mit mehreren Signaleingängen, so auch bei Trägerfrequenz-Sendeverstärkern, anwendbar.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärkeranordnung mit hoher Gegenkopplung über ein Gegenkopplungsnetzwerk, dessen Eingang mit dem Ausgang der Verstärkeranordnung und dessen Ausgang mit dem Eingang der Verstärkeranordnung verbunden ist mit Schaltungsmaßnahmen zur Einspeisung zusätzlicher Signale, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkeranordnung einen zweiten Eingang (B) aufweist, der an eine Stelle innerhalb des Gegenkopplungsnetzwerkes in der Nähe dessen Ausganges angeschlossen ist und daß zwischen dem Eingang des Gegenkopplungsnetzwerkes und der Anschlußstelle des zweiten Einganges (B) der Verstärkeranordnung lediglich frequenzunabhängige (R3, R4) Glieder eingeschaltet sind.
  2. 2. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anschlußstelle des zweiten Einganges (B) der Verstärkeranordnung im Gegenkopplungsvierpol und dessen Ausgang mindestens ein frequenzabhängiges Glied (R2) angeordnet ist.
  3. 3. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anschlußstelle des zweiten Einganges (B) der Verstärkeranordnung im Gegenkopplungsvierpol und dessen Ausgang neben anderen Gliedern mindestens ein veränderbarer ohmscher Widerstand angeordnet ist.
DE19681762147 1968-04-19 1968-04-19 Verstaerkeranordnung mit hoher Gegenkopplung mit Schaltungsmassnahmen zur Einspeisung zusaetzlicher Signale Pending DE1290600B (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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