DE1590601C - Verfahren zum Anbringen von Kabelbrunnen od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde - Google Patents
Verfahren zum Anbringen von Kabelbrunnen od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der ErdeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen
von Kabelbrunnen od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde sowie einen neuen
Kabelbrunnen zur Durchführung des Verfahrens.
Bisher gebräuchliche Kabelbrunnen bestehen aus einer bewehrten Betonplatte, Betonwänden und
einem Betondeckel, die an der Verwendungsstelle zu einer Einheit zusammengegossen werden. In den
Betonwänden und im Betondeckel sind Löcher zum Anschluß von Kabelrohren od. dgl. vorgesehen. Wenn
die Bodenplatte, die Wände und das Dach aus Beton bestehen, ist der Kabelbrunnen sehr schwer, und
es wurde daher bereits vorgeschlagen, ihn aus zusammensetzbaren Teilen herzustellen. Dabei ergeben
sich jedoch große Schwierigkeiten, wenn der Kabelbrunnen zur Verwendungsstelle transportiert und in
der Erde angebracht werden soll. Darüber hinaus werden die bisher üblichen Kabelbrunnen bei Frostaufbrüchen
und Verwitterung leicht rissig. Es ist nämlich so gut wie ausgeschlossen, Kabelbrunnen so
tief anzubringen, daß sie vollständig frostfrei liegen. Die Anforderungen, die man nunmehr an Kabelbrunnen
stellt und die durch die vorliegende Erfindung vollständig erfüllt werden, bestehen darin, daß
der Brunnen in der Fabrik in Form von fertigen Elementen hergestellt werden kann und daß das
Gewicht der Elemente nicht größer ist, als daß sie beispielsweise auf einem Kraftwagen zur Verwendungsstelle
transportiert werden können. Es ist auch erwünscht, daß der Brunnen schnell montiert werden
kann und für seinen Verwendungszweck praktisch wasserdicht ist. Er muß vorkommenden Belastungen
bei Frostaufbrüchen und auch von oben wirkenden Punktbelastungen widerstehen können. Ferner ist es
erwünscht, daß ein fertigmontierter Brunnen erforderlichenfalls in befindlichem Zustand versetzt werden
kann, beispielsweise wegen Straßenarbeiten. Auch ist es vorteilhaft, wenn der Brunnen im ganzen
eine Erdelektrode für die Kabel bilden kann. Auch eine große Lebensdauer des Brunnens ist eine wichtige
Forderung. Ferner soll der Brunnen von oben gesehen kreisförmig oder elliptisch sein können oder
eine Kombination dieser Formen haben. Schließlich soll der Brunnen im Bedarfsfall leicht auswechselbar
sein.
Die Erfindung erfüllt die erwähnten Forderungen ' dadurch, daß der Kabelbrunnen verhältnismäßig
leicht ist und aus etwas elastischem, galvanisiertem - Stahl besteht, so daß Erdverschiebungen keine
schädlichen Einwirkungen auf den Brunnen haben. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin,
daß eine Bodenplatte aus bewehrtem Beton od. dgl. in die Grube hinabgesenkt wird, worauf eine oder
mehrere aus Wellblech bestehende Wände auf die Bodenplatte gestellt werden, und dann ein Blechdeckel
auf die Wand gelegt wird, der mit Armierungsstählen versehen wird oder versehen ist, daß eine
Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht und schließlich die Verbindungsfugen der einzelnen Teile
mit einer Dichtungsmasse versehen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kabelbrunnens,
F i g. 2 eine entsprechende Ansicht mit den Brunnenteilen auseinandergezogen,
F i g. 3 den Kabelbrunnen gemäß F i g. 1 in der Erde verlegt und
F i g. 4 einen Vertikalschnitt des Brunnens.
Das Verfahren zum Anbringen eines Kabelbrunnens in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde wird so durchgeführt, daß zunächst eine Bodenplatte aus bewehrtem Beton od. dgl. derart in die Grube hinabgesenkt wird, daß sie fest am Grund der Grube liegt. Dann werden eine oder mehrere aus Wellblech bestehende Wände 3 auf die Bodenplatte gestellt und dann ein Blechdeckel auf das obere Ende der Wand ίο gelegt. Der Blechdeckel wird mit Armierungsstählen versehen oder ist bereits damit versehen. Schließlich wird eine Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht.
Das Verfahren zum Anbringen eines Kabelbrunnens in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde wird so durchgeführt, daß zunächst eine Bodenplatte aus bewehrtem Beton od. dgl. derart in die Grube hinabgesenkt wird, daß sie fest am Grund der Grube liegt. Dann werden eine oder mehrere aus Wellblech bestehende Wände 3 auf die Bodenplatte gestellt und dann ein Blechdeckel auf das obere Ende der Wand ίο gelegt. Der Blechdeckel wird mit Armierungsstählen versehen oder ist bereits damit versehen. Schließlich wird eine Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht.
In der Zeichnung ist mit 1 die aus bewehrtem Beton bestehende Bodenplatte bezeichnet. Die
Betonplatte 1 hat vier Hebeösen 2 zur Erleichterung der Handhabung der Bodenplatte beim Anbringen in
der Grube und bei einer etwaigen späteren Versetzung des Brunnens. Die Hebeösen 2 sind aus
ao Fig. 1 und 4 ersichtlich. Über der Bodenplatte 1 sind im Ausführungsbeispiel zwei aus galvanisiertem
Blech bestehende Wände 3 angebracht, die so gewellt sind, daß die Wellungen endlose Streifen bilden. Die
im Ausführungsbeispiel zylindrischen Wände haben mehrere Blechstutzen 4, die Einführungen für Kunststoff-
oder Betonrohre oder Kabeltüllen bilden, in denen die Kabel liegen.
Um die Wände 3 sowohl gegen die Bodenplatte 1
als auch an ihren Fugen abzudichten, wird an diesen Stellen eine wasserdichte Masse 9 angebracht, worauf
der Kabelbrunnen eine wasserdichte Einheit bildet.
Zu diesem Zweck hat die Bodenplatte 1 eine Rille 5, deren Erstreckung mit der waagerechten Erstreckung
der Wände übereinstimmt und die daher im Ausführungsbeispiel kreisförmig ist. In dieser Rille 5 wird
die wasserdichte Masse 9 angebracht.
Oberhalb der Wände 3 befindet sich ein Blechdeckel 10 mit einer Aussparung für einen Einsteigeschacht
6 mit einem verschiebbaren Stutzen zur Feineinstellung der Höhe auf die fertige Geländeoberfläche.
Der Blechdeckel 10 ist mit Armierungsstählen 7 versehen, die nach dem Anbringen einer
Betonschicht auf dem Blechdeckel als Versteifungsorgane dienen. Die Armierungsstähle 7 können entweder
auf dem Blechdeckel 10 angebracht werden, wenn dieser auf die Wände gesetzt wird, oder bereits
bei der Herstellung des Deckels in der Fabrik.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, wie ein unter der Erde
angebrachter Kabelbrunnen mit einem Durchlaß 8 kombiniert sein kann. Aus F i g. 3 ist auch deutlich
ersichtlich, wie ein Blechstutzen 4 für einzuführende Kabelrohre angeordnet ist und wie der Durchlaß 8
den Kabelbrunnen beispielsweise mit einem rechts in dieser Figur gezeigten Stationsbrunnen verbindet.
Auch der Durchlaß ist hier aus gewelltem Stahlblech ausgeführt.
Claims (4)
1. Verfahren zum Anbringen eines Kabelbrunnens od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube
in der Erde, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenplatte (1) aus bewehrtem Beton
od. dgl. in die Grube hinabgesenkt wird, worauf eine oder mehrere aus Wellblech bestehende
Wände (3) auf die Bodenplatte gestellt werden, und dann ein Blechdeckel auf die Wand gelegt
wird, der mit Armierungsstählen (7) versehen
wird oder versehen ist, daß eine Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht wird und schließlich
die Verbindungsfugen der einzelnen Teile mit einer Dichtungsmasse (9) versehen werden.
2. Kabelbrunnen nach dem Verfahren gemäß Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenplatte (1) eine Rille (5) hat, deren Erstrekkung mit der waagerechten Erstreckung der
Wände (3) übereinstimmt.
3. Kabelbrunnen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände Stutzen (4) zum
Anschluß von Kabeltüllen, Kabelrohren od. dgl. haben. > · '
4. Kabelbrunnen nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel
einen als Einsteigeschacht dienenden Stutzen (6) hat, der zwecks Feineinstellung der Höhe auf die
fertige Geländeoberfläche verschiebbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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