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DE1590601C - Verfahren zum Anbringen von Kabelbrunnen od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde - Google Patents

Verfahren zum Anbringen von Kabelbrunnen od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde

Info

Publication number
DE1590601C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
walls
base plate
sheet metal
pit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Erik Harry Ramlösabrunn Levin (Schweden)
Original Assignee
Stockholms Galvaniseringsfabrik A.B., Stockholm

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen von Kabelbrunnen od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde sowie einen neuen Kabelbrunnen zur Durchführung des Verfahrens.
Bisher gebräuchliche Kabelbrunnen bestehen aus einer bewehrten Betonplatte, Betonwänden und einem Betondeckel, die an der Verwendungsstelle zu einer Einheit zusammengegossen werden. In den Betonwänden und im Betondeckel sind Löcher zum Anschluß von Kabelrohren od. dgl. vorgesehen. Wenn die Bodenplatte, die Wände und das Dach aus Beton bestehen, ist der Kabelbrunnen sehr schwer, und es wurde daher bereits vorgeschlagen, ihn aus zusammensetzbaren Teilen herzustellen. Dabei ergeben sich jedoch große Schwierigkeiten, wenn der Kabelbrunnen zur Verwendungsstelle transportiert und in der Erde angebracht werden soll. Darüber hinaus werden die bisher üblichen Kabelbrunnen bei Frostaufbrüchen und Verwitterung leicht rissig. Es ist nämlich so gut wie ausgeschlossen, Kabelbrunnen so tief anzubringen, daß sie vollständig frostfrei liegen. Die Anforderungen, die man nunmehr an Kabelbrunnen stellt und die durch die vorliegende Erfindung vollständig erfüllt werden, bestehen darin, daß der Brunnen in der Fabrik in Form von fertigen Elementen hergestellt werden kann und daß das Gewicht der Elemente nicht größer ist, als daß sie beispielsweise auf einem Kraftwagen zur Verwendungsstelle transportiert werden können. Es ist auch erwünscht, daß der Brunnen schnell montiert werden kann und für seinen Verwendungszweck praktisch wasserdicht ist. Er muß vorkommenden Belastungen bei Frostaufbrüchen und auch von oben wirkenden Punktbelastungen widerstehen können. Ferner ist es erwünscht, daß ein fertigmontierter Brunnen erforderlichenfalls in befindlichem Zustand versetzt werden kann, beispielsweise wegen Straßenarbeiten. Auch ist es vorteilhaft, wenn der Brunnen im ganzen eine Erdelektrode für die Kabel bilden kann. Auch eine große Lebensdauer des Brunnens ist eine wichtige Forderung. Ferner soll der Brunnen von oben gesehen kreisförmig oder elliptisch sein können oder eine Kombination dieser Formen haben. Schließlich soll der Brunnen im Bedarfsfall leicht auswechselbar sein.
Die Erfindung erfüllt die erwähnten Forderungen ' dadurch, daß der Kabelbrunnen verhältnismäßig leicht ist und aus etwas elastischem, galvanisiertem - Stahl besteht, so daß Erdverschiebungen keine schädlichen Einwirkungen auf den Brunnen haben. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß eine Bodenplatte aus bewehrtem Beton od. dgl. in die Grube hinabgesenkt wird, worauf eine oder mehrere aus Wellblech bestehende Wände auf die Bodenplatte gestellt werden, und dann ein Blechdeckel auf die Wand gelegt wird, der mit Armierungsstählen versehen wird oder versehen ist, daß eine Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht und schließlich die Verbindungsfugen der einzelnen Teile mit einer Dichtungsmasse versehen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kabelbrunnens,
F i g. 2 eine entsprechende Ansicht mit den Brunnenteilen auseinandergezogen,
F i g. 3 den Kabelbrunnen gemäß F i g. 1 in der Erde verlegt und
F i g. 4 einen Vertikalschnitt des Brunnens.
Das Verfahren zum Anbringen eines Kabelbrunnens in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde wird so durchgeführt, daß zunächst eine Bodenplatte aus bewehrtem Beton od. dgl. derart in die Grube hinabgesenkt wird, daß sie fest am Grund der Grube liegt. Dann werden eine oder mehrere aus Wellblech bestehende Wände 3 auf die Bodenplatte gestellt und dann ein Blechdeckel auf das obere Ende der Wand ίο gelegt. Der Blechdeckel wird mit Armierungsstählen versehen oder ist bereits damit versehen. Schließlich wird eine Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht.
In der Zeichnung ist mit 1 die aus bewehrtem Beton bestehende Bodenplatte bezeichnet. Die Betonplatte 1 hat vier Hebeösen 2 zur Erleichterung der Handhabung der Bodenplatte beim Anbringen in der Grube und bei einer etwaigen späteren Versetzung des Brunnens. Die Hebeösen 2 sind aus ao Fig. 1 und 4 ersichtlich. Über der Bodenplatte 1 sind im Ausführungsbeispiel zwei aus galvanisiertem Blech bestehende Wände 3 angebracht, die so gewellt sind, daß die Wellungen endlose Streifen bilden. Die im Ausführungsbeispiel zylindrischen Wände haben mehrere Blechstutzen 4, die Einführungen für Kunststoff- oder Betonrohre oder Kabeltüllen bilden, in denen die Kabel liegen.
Um die Wände 3 sowohl gegen die Bodenplatte 1
als auch an ihren Fugen abzudichten, wird an diesen Stellen eine wasserdichte Masse 9 angebracht, worauf der Kabelbrunnen eine wasserdichte Einheit bildet.
Zu diesem Zweck hat die Bodenplatte 1 eine Rille 5, deren Erstreckung mit der waagerechten Erstreckung der Wände übereinstimmt und die daher im Ausführungsbeispiel kreisförmig ist. In dieser Rille 5 wird die wasserdichte Masse 9 angebracht.
Oberhalb der Wände 3 befindet sich ein Blechdeckel 10 mit einer Aussparung für einen Einsteigeschacht 6 mit einem verschiebbaren Stutzen zur Feineinstellung der Höhe auf die fertige Geländeoberfläche. Der Blechdeckel 10 ist mit Armierungsstählen 7 versehen, die nach dem Anbringen einer Betonschicht auf dem Blechdeckel als Versteifungsorgane dienen. Die Armierungsstähle 7 können entweder auf dem Blechdeckel 10 angebracht werden, wenn dieser auf die Wände gesetzt wird, oder bereits bei der Herstellung des Deckels in der Fabrik.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, wie ein unter der Erde
angebrachter Kabelbrunnen mit einem Durchlaß 8 kombiniert sein kann. Aus F i g. 3 ist auch deutlich ersichtlich, wie ein Blechstutzen 4 für einzuführende Kabelrohre angeordnet ist und wie der Durchlaß 8 den Kabelbrunnen beispielsweise mit einem rechts in dieser Figur gezeigten Stationsbrunnen verbindet.
Auch der Durchlaß ist hier aus gewelltem Stahlblech ausgeführt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Anbringen eines Kabelbrunnens od. dgl. in einer dazu vorgesehenen Grube in der Erde, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenplatte (1) aus bewehrtem Beton od. dgl. in die Grube hinabgesenkt wird, worauf eine oder mehrere aus Wellblech bestehende Wände (3) auf die Bodenplatte gestellt werden, und dann ein Blechdeckel auf die Wand gelegt wird, der mit Armierungsstählen (7) versehen
wird oder versehen ist, daß eine Betonschicht auf den Blechdeckel angebracht wird und schließlich die Verbindungsfugen der einzelnen Teile mit einer Dichtungsmasse (9) versehen werden.
2. Kabelbrunnen nach dem Verfahren gemäß Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (1) eine Rille (5) hat, deren Erstrekkung mit der waagerechten Erstreckung der Wände (3) übereinstimmt.
3. Kabelbrunnen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände Stutzen (4) zum Anschluß von Kabeltüllen, Kabelrohren od. dgl. haben. > · '
4. Kabelbrunnen nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel einen als Einsteigeschacht dienenden Stutzen (6) hat, der zwecks Feineinstellung der Höhe auf die fertige Geländeoberfläche verschiebbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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