DE1588790A1 - Anordnung zur Verbesserung des Zeitverhaltens einer Registerregelung - Google Patents
Anordnung zur Verbesserung des Zeitverhaltens einer RegisterregelungInfo
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Description
SIEtTENS AKTIENGESEH*s5Mt1 ' Erlangen, 1 O- OKT. 1967
vVerner-von-Siemens-ütr.
Anordnung zur Verbesserung des Zeitverhaltens einer Registerregelung
Bei der Herstellung von mehrfarbigen Drucken mit Hilfe von Rotationsmaschinen durchläuft die Papierbahn nacheinander,
u. U. mit sehr hoher Geschwindigkeit, mehrere Druckwalzen, von denen jede ein einfarbiges Teilbild druckt. Es muß nun
dafür gesorgt werden, daß diese Teilbilder so genau wie möglich übereinandergedruckt werden.
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PLA (.7/Γ) 4 1
Sind die Teilbilder gegeneinander mehr oder weniger verschoben, so spricht man von einem Registerfehler, der sich
durch Veränderung' der Länge der Papierbahn zwischen zwei Druckzylindern über eine sogenannte Registerwalze oder durch
eine Relativverdrehung der Druckzylinder mit Hilfe eines Regelkreises selbsttätig weitgehend ausgleichen läßt. Hierzu
druckt jeder Druckzylinder zusammen mit seinem Teilbild eine sogenannte Fassmarke auf das Papier. Ein Registerfehler
macht sich daher durch eine Versetzung dieser Passmarken bemerkbar, die mit Hilfe einer Abtasteinrichtung erfaßt und in
einen Fehlerimpuls umgewandelt wird. Abhängig von diesem Fehlerimpuls wird dann über einen Integrator und einen Dreipunktschalter ein auf die Druckzylinder oder auf eine dazwischenliegende Verstellwalze wirkender Stellmotor gesteuert
Bei solchen Anlagen wird ein Registerfehler, z. B. mit einer
von seiner Größe abhängigen Zahl von Verstellschritten ausgeregelt. Die Regelgenauigkeit ist dabei von der Größe der
einzelnen Schritte abhängig. Ist eine gute Auflösung gefordert, dann müssen entsprechend kurze Verstellschritte
gewählt werden; dadurch wird aber die zur Ausregelung eines Registerfehlers bestimmter Größe notwenige Zahl von Verstellschritten und damit die zur Beseitigung des Registerfehlers
notwendige Zeit vergrößert. Die Forderung nach einer hohen Genauigkeit führt somit zu einer größeren Ausregelzeit.
Dieser Zusammenhang bereitet nun andererseits sehr große
Schwierigkeiten beim Übergang zu immer höheren Papierdurch-
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laufgeschwindigkeiten. Will man auch hier den während der
Ausregelseit eines Registerfehlere durchlaufenden, unbrauchbaren
Teil der Produktion möglichst gering halten, dd,nn UMb aiin die für die Ausreglung eines Registerfehlers erforderliche
Zeit herabsetzen.
Nun l:.üJt eich zwar die Regelgeschwindigkeit durch Erhöhen der
Verstärkung der bekannten, proportional wirkenden Regler vergröbern. Dieser Möglichst sind jedoch enge Grenzen gesetzt,
die nicht ohne Beeinträchtigung der St-ibilitat des Regelkreisen
überschritten werden dürfen.
Andererseito ist es seit langem bekannt, die Regelgeschwindigkeit vcn steti; arbeitenden Reglern durch Verwendung einer
•jer j-nderunftigeschwindigkeit der Regelabweichung proportionalen
Gröiie zu erhöhen. Meses Prinzip läßt sich jedoch bei der
Ke^ ist errege Iu ng nicht ohne weiterer anwenden, d:i hier die
"Re^eI ibweichung" nur in Form von periodisch auftretenden
Fehlerimpulsen mit einem sehr ungünstigen Verhältnis vcn
Impulsdauer zu Inpulsabst-ind von etwa 1 : lOCl'· zur Verfugung
steht.
Zur Bildung eines Voi - haltes hat man daher bei einer bekannten
Einrichtung zur Registerregelung zwei Kondensatoren vorgesehen und den einen mit einer dem Regieterfehler proportionalen
Größe uni den anderen mit einer Größe aufgeladen, die der Differenz der Registerfehler zweier aufeinanderfolgender Bilder
proportional ist. Zu dieser Differenzbildung werden die Kon-
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deneatoren über mechanische, von Relais betätigte Umschalter
umgeladen. Wegen der hohen Zahl der Schaltbetätigungen der mechanischen Teile hat daher eine solche Anordnung bei Anlagen
mit sehr hoher Durchlaufgeschwindigkeit nur kurze Lebensdauer.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verbesserung des Zeitverhaltens einer Registerregelung mit einer Abtasteinrichtung, die periodisch Fehlerimpulse konstanter Höhe
liefert, deren Breite dem Registerfehler proportional ist, mit einem Integrator, der einen nachgeschalteten Dreipunktschalter steuert, dem eingangsseitig die Fehlerimpulse und
ein vom Vorseichen der Schaltstellung des Dreipunktschalters
abhängiges Rückstellsignal zugeführt werden, und mit einem auf Druckzylinder oder Verstellwalzen wirkenden, von dem
Dreipunktschalter gesteuerten Stellmotor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Regelgeschwindigkeit
eines solchen Systems mit geringem Aufw.and ohne Beeinträchtigung der Stabilität zu erhöhen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Wandler vorgesehen ist, den die Fehlerimpulse zugeführt werden, der ein
Ausgangssignal liefert, dessen Höhe zwischen je zwei Fehlerimpulsen annähernd konstant und der Breite des jeweils vorangehenden Fehlerirapulaee proportional ist, daß ein FD-Verstärker vorgesehen ist, dem das Ausgangβsignal des Wandlers
über ein erstes Schwellwertglied zugeführt wird, daß den dem
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Eingang des Integrators zugeführten Fehlerimpulsen die Ausgangsgröße des PD-Verstärkers über ein Glattungsglied und
ein zweiteβ Schwellwertglied additiv überlagert werden, und
daß die Schwellwertglieder für beide Stromrichtungen geeignet sind.
Vorteilhafterweise ist der Schwellwert des ersten Schwellwertgliedes kleiner als der des zweiten Schwellwertgliedes·
Es kann auch von Vorteil sein, wenn der Schwellwert des ersten Schwellwertgliedes einstellbar ist.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Figuren 1 bis 8 näher erläutert. Ein Blockschaltbild der Erfindung ist in Figur 1 gezeigt. Der Eingangsstufe I werden die beiden zu vergleichenden Passmarkensignale
Xl und X2 zugeführt. Am Ausgang der Eingangsstufe l erscheint bei jeder Umdrehung des Druckzylinders ein Signal, dessen
Länge gleich der zeitlichen Differenz zwischen zwei Passmarkensignalen ist. Die Amplitude dieses Signals ist außerdem der
Papiergeschwindigkeit proportional. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß der Eingangestufe 1 a. B. eine von einem
Tachometergenerator abgenommene, der Papiergeschwindigkeit proportionale Spannung zugeführt wird. Das am Ausgang der
Eingangsstufe 1 erscheinende Signal wird einem ersten Dehner zugeführt, der z. B. aus einem Integrator und einem Kippverstärker besteht, der den Integrator bei einer bestimmten
integrierten Spannung zurücksetzt. Am Ausgang des Dehners tritt dann ein Signal auf, dessen Amplitude konstant und dessen
Länge dem Fehler unmittelbar proportional ist. Dieses Signal,
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ia folgenden fehlersignal genannt, wird de· Eingang a einea
zweiten Dehner· 3 und gleichseitig einen Wandler 7 augeführt.
Dieser Wandler 7 - i« wesentlichen ein Integrator - erseugt
eine Fehlerspannung, deren Amplitude bis sub Ende der Abtastperiode der Länge des Fehlersignals und damit den Fehler
proportional ist. Dieser Wandler wird nach jeder Abtastperiode, d. h., bei jeder Umdrehung des Drucksylinders auf
Hull gestellt. Die Fehlerspannung wird einer FD-Stufe 8 zugeführt, deren Ausgang alt eines sweiten Eingang b des sweiten
Dehners 3 verbunden ist. Die vob ersten Dehner 2 staasenden
Fehlerlmpulse und die Ausgangssignale der FD-Stufe θ werden
in dea sweiten Dehner 3 additiv unter Berücksichtigung ihrer Vorzeichen überlagert. Das aa Ausgang des sweiten Dehnere 3
auftretende Suaaensignal wird in elnea Integrator 4 integriert,
dessen Ausgangssignal einen Dreipunktschalter 5 ansteuert. An
dem Ausgang des Dreipunktschalters 5 sind swei Relais 61 und
62 angeschlossen, die den Vor- und Rücklauf eines Stellmotors steuern. Der Ausgang des Dreipunktachaltera 5 ist über Rückführungen alt dem Integrator 4 verbunden, die eine Rückstellung
des Integrators 4 auf VuIl bewirken. Aa Ausgang des Wandlers
kann ein Meßinstrument angeschlossen sein, das eine direkte
Ablesung der Fassaarkendifferens gestattet.
Der Aufbau der FD-Stufe 8 ist aus Figur 2 ersichtlich. Diese besteht la wesentlichen aus einea Proportionalverstärker V,
dem durch eine aus den Widerständen 211 und dem Kondensator bestehende integrierende RC-Beschaltung FD-Verhalten gegeben
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wird. Di· Proportionaler Stärkung dieses Verstärkers V wird
in wesentlichen durch die Widerstände 2R1 und RO bestiaat.
Bea Eingang des Verstärkers T ist eine über einen Schalter S
uaschaltbare Schwelle vorgeschaltet. Bei geöffnet·■ Schalter S
besteht diese Schwelle aus swei gegeneinandergeschalteten
Zenerdioden n1, denen wir ei antiparallelge schaltete Dioden n2
in Reihe geschaltet sind. Bei geschlossene· Schalter S wird die Schwellspannung durch einen din Zenerdioden n1 parallelgeschalteten Widerstand R2 herabgesetst. Die Schwelle Bit der
höheren Schwellspannung wird vorzugsweise dann eingeschaltet, wenn StUrspannungen auftreten oder wenn die Anordnung an
älteren, Mechanisch'unruhigen Maschinen verwendet wird. Der Auegang des Verstärkers V ist über ein sue den Widerstand
R3 und den Kondensator C2 bestehendes Olättungsglied und eine
zweite, aus swei gegeneinandergeschalteten Zenerdioden n3 bestehende Schwelle Bit de« Eingang b der zweiten Dehnerstufe
3 verbunden. Diese sweite Schwelle hat einen Schwellwert, der etwa um den Betrag der ProportionalerStärkung dee Verstärkers
Y größer als der Schwellwert der ersten Schwelle ist.
Die Wirkungeweise der FD-Stufe wird anhand der Spannungediagrarane in den Figuren 3 bis 6 erläutert. Zunächst sei angenommen, daß die Differens der Fasssarkeneignale so klein
ist, daß die von de· Wandler 7 gelieferte Fehlerspannung
nicht ausreicht, üb die erste Schwelle su er . .
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reichen. Diese Differenz kann dann über die beiden Dehner 2 und 3,
den Integrator 4, den Dreipunkt schalter 5 mit einer Anzahl konstanter Verstellschritte ausgeregelt werden. Wächst nan die
Differenz weiter, bis die am Ausgang des Wandlers 7 auftretende Fehlerspannung die erste Schwelle überschreitet, so wird der
Verstärker V angesteuert. Der Verlauf der Fehlerspannung über
der Zeit sei durch die Figur 3 dargestellt. Am Ausgang des Verstärkers V treten dann Spannungspitzen auf, deren Höhe
der Anstiegsgeschwindigkeit der Fehlerspannung proportional ist. Mit ständig wachsendem Fehler wird auch der P-Anteil
des am Ausgang des Verstärkers V auftretenden Signals immer grö£er. Dieses Verhalten ist in Figur 4 gezeigt. Der Verstärker
wird mit wachsender Fehlerspannung sehr bald in die Begrenzung auegesteuert, die in Figur 4 durch die mit dem
Buchstaben B bezeichnete Linie angedeutet ist. Als Folge dieser Begrenzung wächst die Breite der am Ausgang des Verstärkers V
auftretenden Signale um die Flüche der abgeschnittenen spitzen
Signale an. Das Ausgangssignal des Verstärkers V wird in dem
ins dem Widerstand R3 und dea Kondensator C? bestehenden
Glättungsglied geglättet. Der Spanntngsverlauf am Ausgang des
Gl-ittungsgliedes ist in Figur 5 gezeigt, l'an sieht, daß die
am Ausgang des Glättungsgliedes auftretende Spannung schon beici dritten Fehlersignal den Schwellwert des zweiten, aus
den Zenerdioden n3 bestehenden Schwellwertgliedes überschreitet, so daß dem Eingang b des zweiten Dehners 3 ein Signal zugeführt
wird. Dieses Signal wird dem Fehlersignal im zweiten Dehner 3 überlagert. Am Ausgang erscheint das Summensignal,
das dem Integrator 4 zugeführt wird. Dieser steuert den Dreipunktschalter 5 an, der je nach der Polarität des Summeneignals
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das Relais 61 oder das Relais 62 ansteuert. Der Stellmotor
erhält damit ein Signal, dessen Verlauf in Figur 6 gezeigt ist. Bei dieser Figur ist vorausgesetzt, daß der Stellmotor
nur von der PD-Stufe alleine angesteuert wird. Diese Voraussetzung ist bei großen Fehlern ohneweiteres möglich.
Da der Stellmotor das Stellglied mit konstanter Geschwindigkeit
verstellt, wird einmal der Zeitpunkt erreicht sein, wo der Fehler abnimmt. Dies ist im Diagramm nach Figur 3 zum
erstenmal zur Zeit ta der Fall. Die fallende Fehlerspannung
verursacht am Ausgang des Verstärkers V negativ gerichtete Signale, deren S.pitzen bis in den negativen Bereich hineinreichen.
Eine Umsteuerung des Stellmotors in die andere Richtung wird aber durch das Glättungsglied verhindert,
das dafür sorgt, daß die Spannung am Eingang b des zweiten Dehners 3 immer noch pesitiv bleibt, jedoch langsam abnimmt.
Ist die Ausgangsspannung am Glättungsglied so klein geworden, daß sie unterhalb des Schwellwertes der zweiten Schwelle fällt,
erhält der Eingang b des zweiten Dehners 3 kein Signal mehr, so'daß der Stellmotor jetzt nur noch vom Proportionalregler
beeinflußt wird. Js sei angenommen, daß zum Zeitpunkt ta (Figur 3) die Fehlerspannung besonders stark abnimmt. Dieser
negative 3pannungssprung steuert den Verstärker V bis in den negativen Bereich der Begrenzung aus, so daß am Ausgang des
Verstärkers ein negatives Signal großer Breite und Amplitude entsteht. Dieses Signal wird mit dem Glättungsglied geglättet.
Es ist jedoch trotzdem noch so groß, daß die negative Schwelle
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des zweiten Schwellvrertgliedes überschritten wird. Die den beiden Eingängen a und b des zweiten Dehners 3 zugeführten
Signale überlagern sich und werden dem Integrator 4 zugeführt . Das Suramensignal ist in diesem Fall kleiner Null.
Damit wird der Dreipunktschalter in die entgegengesetzte Lage geschaltet, so daß die Drehrichtung des Stellmotors
umgekehrt wird, wobei die Passmarlcendifferenz innerhalb
kürzester Zeit ohne Überschwingungen beseitigt wird.
Il
Die zum äätpunkt ta auftretende abnehmende Fehler spannung
hat ein Ausgangssignal am Verstärker V zur Folge, das geglättet
die positive Schwelle des zweiten Schwellwertgliedes unterschreitet, die negative Schwelle des öchwellwertgliedes
jedoch nicht erreicht. Der Stellmotor wird dann von der PD-3tufe nicht beeinflußt, sondern nur vom
Proportionalregler alleine gesteuert. Ist der P-Anteil so groß, da3 die obere Schwelle durch einen stark abnehmenden
Fehler nicht unterschritten wird, so bleibt der Stellmotor in seiner ursprünglich eingestellten Richtung
in Betrieb.
Der Verlauf der Fehlerspannung in Figur 3 ist etwas vereinfacht dargestellt. Die dort gezeigte Treppenkurve
weist am Ende jeder Abtastperiode einen Einbruch auf,
der durch die Rückstellung des Wandlers 7 zustande kommt. Da man bei der positiven und negativen Flanke des Einbruchs
der Fehlerspannung gleiche Anstiegs- und· Abfallgeschwindigkeit voraussetzen kann, wird jedoch nur die Differenz der
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i'ehlerspannungen zweier aufeinanderfolgender Abtastperioden
Bei Drickwerken älterer Bauart treten läufig statistisch schwankende
Fehler auf. In Figur 7, Zeile 1 ist ein solcher Fall gezeigt,
vom
bei dem/Wandler 7 durch Getriebelose, Lagerspiel usw. verursachte
Fehlerspannungen abgegeben werden. Liese FehlerspannungHn
werden, sofern aie die erste Schwelle überschreiten, dem Verötarker
zugeführt, an dessen Augang dem PL-Verhalten entsprechend pocitive und negative oignale auftreten. Liese werden
vom Glättungs/rlied geglättet, dessen Ausgangs spannung jedoch
im nil gemeinen die durch die zweite Schwelle gegebenen Schwell*·
spannang nicht erreicht. Überschreitet sie trotz Glättung diese
Jchwelle, s-j tnittelt der Integrator 4 die von aen statistisch
schwankenden lcalern herührenden restlichen Cicn-ile. Ler otellcotor
wird d-ihcr von Jer FL-Gtufe nicht beeinflußt. Ebenso werden
die an ien Sinrang ι des Lehners ι gelangenden statistisch
schwankender. Fehlerimpiilse vom Integrator 4 ^
ZjiT Erzielung eines optimalen Re&elvorganges ist die Zeitkonstante
des Verstärkers V in Bezug auf die Zeitkonstante der gesamten Hegelstrecken von Wichtigkeit. Berechnungen, deren
Ausführung jedoch im Rahmen einer Patentanmeldung zu weit
führen würde, haben ergeben, daß für den optimal«! Regelvorgang ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Zeitkonstante der Regelstrecke
und Zeitkonstante des PD-Verstärkers besteht.
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wobei χ « 1 - txp 3
let. Der Parameter Tp let die Proportionate ret ärkung dee PD-Teretärkere, e die Yerstsllgsschwindigkeit dee Stellgliedee
in aa/etc, a die kleiaett Pafiaarkendifferens in mm, bei der
noch nicht auegeregelt wird. Der Parameter XI iet die sur Aueregelung der Paömarkendifferen« notwendige Wegänderung dee Stellgliedee in «a. Der Zusammenhang «wischen beiden Zeitkonetanten
iet Λr beetimate Parameter in Figur 8 aufgetragen. Man sieht,
deJ eich die Zeitkonetante X dee Verstärkers in Abhängigkeit
▼on der Zeitkonetante Te der Regelstrecke in oberen Bereich nur
wenig ändert. Xe genügt daher in den »eisten Fällen, den Yeretärker eine mittlere Zeitkonetante Ta su geben. Für Sbctreawerte der StreckenseitkonetdBfce iet dann ia Einselfall eine genauere
Anpassung der Zeitkonetante möglich. Ie iet aber auch auglich, die Zeitkonetante dee PD-Teretärkere der Streckens* It kernst ante
automatiech ansupaeeen, die eich bei einer gegebenen Druckmaschine alt der Fapiergeechwindigkeit ändert.
Bei der Erfindung wirkt eich beeondere Tortelhaft aus, daß
der ureprüngllch vorhandene Proportionalregler nach wie vor die linregelung bewirkt, eo daß ee ausreicht, die FD-Stufe
für Terhaltniemäfig groBe obere luläeeige Grensen der Paeeaarkendifferens aueiulegen. Damit wird einereeite dae Terhalten der PD-Stufe unkritisch, also eine genaue Anpassung
an den einseinen Betriebsfall überflüssig, andererseits wird dadurch seine Empfindlichkeit gegenüber statistischen Fehler-
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BAD ORiOfNAL
PLA 0"V 1541
Schwankungen vermindert. Weiterhin bewirkt die höhere Regelgeaehwi,ndigkeit des Reglere eine kurier· Regelieit, eo daß die
durchschnittliche Ruhezeit dee Reglere länger wird. Sie Regelung
erscheint damit ruhiger. Weiterhin kann durch da« raeche und
wirksame Singreifen des Reglers ein wacheender Fehler keine
großen Werte erreichen. Ein weiterer Vorteil besteht darin» daß
bereits im Einaata befindliche Proportionalregler ohne weiteres
mit der PD-Stute nachgerüstet werden können, so dafi ein kostspieliges Uarüeten der Regleterregelang auf völlig neue Regtleinrichtungen entfällt.
Die Verbesserungt die «it der Erfindung erreicht words, wird be*
sondere deutlich, wenn die Regeigesch*indigkelt bsi einer reinen
Proportionalregelung und bei der Erfindung durch die Aniahl der
gedruckten Pehlerexeeplare bei gleicher auftretender Paßaarkendifferens gegenübergestellt wird. Abhängig von der Größe der
Streckenzeitkonstante und der Drehsahl der Druckzylinder ließ
sich eine Verringerung der Fehlerexeaplare gegenüber der reinen
P-Regelung um den Faktor 3 bis 5 erzielen.
8 Figuren
7 Patentaneprüche
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BAD
Claims (1)
1SÖ8790
Patentansprüche
J 3 Anordnung sur Verbesserung des Zeitverhaltens einer Rsgistsrregelung, alt einer Abtasteinrichtung, die periodisch Fehler-'!«pulse konstanter Höhe liefert, deren Breite den Register·
fehler proportional ist, alt einem Integrator, der einen nach«·schalteten Dreipunktschalter steuert, de« eingangsseitig
die Fehleriapulse und ein nach Vorseichen von der Schaltstellung des Dreipunktschalters abhängiges Rücket·11signal
tug·führt wird, und alt eine« auf DrucksylInder oder Ver-•t el Iw al ie n wirkenden, von des Dreipunktachalttr gesteuerten
Stellmotor, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wandler (7) vorgesehen ist, dee die Fehleriapulse sugeführt «erden, der
ein Ausgangssignal liefert, dessen H<Jhe zwischen je awei
Fehleriapulseη annähernd konstant und der Breite des jwefls
vorangehenden Fehleriapulseβ proportional ist, daß ein
PD-Veratarker (V, R1, Gl, RO) vorgesehen ist, dem das Ausgangseignal des '.Tandlers über ein erstes SchwellwertglJti
(n1, n2, R2) zugeführt wird, daß den des Eingang des Integrators (4) zugeführten Fehlerinpulsen die Ausgangsgröße
des PD-Verstärkerθ über sin Glattungsglied (R3, C2) und
ein zweites Schwellwertglied (n3) additiv überlagert werden, und daß die Schwellwertglieder für beide Stromrichtungen
geeignet sind.
2, Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwellwert des ersten Schwellwertgliedes (n1, n2, RS) kleiner
- 1A - Hab/Hai
109808/0465
BAD 0P;!>»!V'4i
PLA 67/1541
als der des zweiten Schwellwertgliedee (n3) let.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schirollwert dee ersten Schwellwertgafrdes (n1, n2, R2)
eineteilbar ist.
4. Anordnung nach einen dtr Ansprüche 1 bie 3» dadurch g·-
kennseichaet, daß der ED-Yeretärker «in gleichstromverstärker
■it integrierender Rückfltirung iet.
5. Anordnung nach einen der Anspruch· 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dtr PD-Teretärker sine optiaale Zeitkonetante
hat, die gegeben ist durch die Forael
1 +
wobei Ts die St reckense it konstante und
ι - exp =-|l
Vp die ProportionalverStärkung des PD-Verstärkers, c die Terstellgeschwindigkeit dee Stellgliedes in aa/sec, ■ der ainimale Registerfehler in u ist, bei den noch auegeregelt werden
BUB, und wobei X1 die zur Aueregelung der PaOaarkendifferens
notwendige Wegänderung des Stellgliedes ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennxeichnet, daS die
Zeitkonstant· des PD-Veretärkere fest eingestellt und auf «ine
EU einer Mittleren Pap-iergeechwindigkeit gehörende Streckeneeitkonetante abg*stinnt ist.
109808/0-46*- Hab/Bai
BAD ORIGINAL
7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante des PD-Veretärkers in Abhängigkeit von
der Papiergeschwindigkeit veränderbar ist.
- 16 - Hab/Hai
109808 /rue*
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Family Applications (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1588323A (de) | 1970-04-10 |
| DE1588790B2 (de) | 1973-10-11 |
| DE1588790C3 (de) | 1974-05-09 |
| BE722050A (de) | 1969-03-14 |
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| NL6814170A (de) | 1969-04-15 |
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