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DE1075199B - Selbsttätige Registersteuerung für Mehrfarben-Rotationsdruck-Maschinen - Google Patents

Selbsttätige Registersteuerung für Mehrfarben-Rotationsdruck-Maschinen

Info

Publication number
DE1075199B
DE1075199B DENDAT1075199D DE1075199DA DE1075199B DE 1075199 B DE1075199 B DE 1075199B DE NDAT1075199 D DENDAT1075199 D DE NDAT1075199D DE 1075199D A DE1075199D A DE 1075199DA DE 1075199 B DE1075199 B DE 1075199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
register
voltage
pulse
auxiliary voltage
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075199D
Other languages
English (en)
Inventor
Nürnberg Dipl.-Ing. Karl Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date
Publication of DE1075199B publication Critical patent/DE1075199B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/025Registering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Einrichtung betrifft eine selbsttätige Registersteuerung für Mehrfarben-Rotationsdruck mit einer durch Passerimpulse gesteuerten Röhrenschaltung, bei der das Kommando für die Verstelleinrichtung der Zeitdifferenz der Passerimpulse verhältnisgleich ist und zur Anpassung der Steuerspannung an den jeweiligen Registerfehler eine sägezahnförmige Hilfsspannung in Sperrichtung an die Röhrenschaltung angeschlossen ist, aus der durch den einen Passerimpuls ein bestimmtes, als Steuerspannung benutztes Stück herausgeschnitten wird. Bei dieser Anordnung steigt in periodischer Folge die sägezahnförmige Hilfsspannung jeweils von Null auf einen bestimmten Höchstwert an und fällt wieder auf Null zurück.
Mit dieser Einrichtung kann eine Anpassung der Steuerspannung und damit eine Anpassung des Verstellschrittes an die Größe des Registerfehlers erreicht werden, wenn eine konstante Druckgeschwindigkeit eingehalten wird. Bei Erfüllung dieser Voraussetzung wird dann je nach der Richtung des Registerfehlers ein Impuls mit einer den Mittelwert der Hilfsspannung über- oder unterschreitenden Amplitude erzeugt, der durch eine Vergleichsschaltung mit einem dem Mittelwert entsprechenden Spannungswert verglichen wird, so daß je nach der Polarität des Differenzbetrages eine Verstellung in der einen oder anderen Richtung entsprechend der Fehlergröße erfolgt.
Eine solche Einrichtung ergibt jedoch keine richtige Fehlerkorrektur während des Anlaufvorganges der Druckmaschine oder bei einer anderen als der vorgesehenen Druckgeschwindigkeit, und ferner ist es nicht ohne weiteres möglich, einen Ätzfehlerausgleich herbeizuführen.
Dies ist unter Fortfall eines zusätzlichen Aufwandes an weiteren Schaltungsmitteln Aufgabe der Erfindung. Die Lösung besteht darin, daß zum Ätzfehlerausgleich die Hilfsspannung periodisch von einem negativen Höchstwert über Null nach einem positiven Höchstwert geradlinig ansteigende Flanken aufweist und der Nullpunkt der Hilfsspannung auf den Anstiegsflanken in einem bestimmten Bereich zum Ätzfehlerausgleich veränderbar und so eingestellt ist, daß er bei Registerhaltigkeit zeitlich mit dem Auftreten des Vergleichsimpulses zusammenfällt. Durch Veränderung der Steilheit der Anstiegsflanken der Hilfsspannung im Verhältnis zur Drehzahlabweichung von einer bestimmten Nenndrehzahl kann darüber hinaus noch eine Unabhängigkeit der S teuer spannung ' von der Druckgeschwindigkeit erreicht werden, derart, daß die ,Steuerspannung bei allen Druckgeschwindigkeiten in ihrer Amplitude und Polarität dem jeweiligen Registerfehler entspricht.
So kann vorzugsweise hierzu die Hilfsspannung unmittelbar unter Verwendung einer Vorspannung Selbsttätige Registersteuerung
für Mehrfarben-Rotationsdrack-Maschinen
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Karl Fischer, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
von einem anderen Passerimpuls abgeleitet werden. Durch die Ableitung der Hilfsspannung von dem Passerimpuls wird zwangläufig stets eine Anpassung der Flankensteilheit an die jeweilige Druckgeschwindigkeit im vorerwähnten Sinn herbeigeführt.
Eine derartige Ableitung der Steuerspannung von dem Passerimpuls ist auf besonders einfache Art und Weise beim Bahn-Zylinder-Vergleich durch den Zylinderabtaster möglich, der hierzu vorzugsweise mit einem Hallgenerator oder einem entsprechenden Element solcher Gestalt verbunden ist, daß bei dem relativen Vorbeibewegen des Hallgenerators an dem Magnetabtaster eine Hilfsspannung der vorerwähnten Art gegen eine über ein Potentiometer zugeführte entgegenwirkende Vorspannung erzeugt wird.
Die Hilfsspannung und der Passerimpuls werden wiederum der Röhrenschaltung entsprechend nach dem Hauptpatent zugeführt, wie dies aus der Fig. 1 ersichtlich ist. Darin sind D1 und D2 in Reihe geschaltete Diodenstrecken, die durch die Gleichspannung B in-Sperrichtung beaufschlagt sind, so daß ihr innerer Widerstand praktisch unendlich groß ist. Die an den Klemmen 3, 4 zugeführte Hilfsspannung kann daher nur dann an den Ausgangsklemmen 5, 6 erscheinen, wenn die Sperrung der Dioden vorübergehend aufge-
909 729/33+
hoben ist, was nur bei Auftreten der den Klemmen 1,2 zugeführten Passerimpulse möglich ist, d. h., aus der Hilfsspannung wird je nach dem zeitlichen Auftreten der Vergleichsspannung 1,. 2 eine als Steuerspannung 5.. 6 den Ausgangsklemmen erscheinender Teil 5 herausgeschnitten, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Bei Registerhaltigkeit fällt der Vergleichsimpuls 1, 2 mit dem Nulldurchgang der Hilfsspannung 3, 4 zusammen, während bei vor- öder nacheilendem Registerfehler eine negative oder positive Spannung an den Eingangsklemmen 5,6 erscheint, die in ihrer Amplitude jeweils der Größe des Registerfehlers entspricht.
Zum Ausgleich des Ätzfehlers, bei dem trotz übereinstimmendem Register die relativ zur Vergleichsmarke verschobene Registermarke oder Paßmarke einen gegenüber dem Vergleichsimpuls früher oder später auftretenden Impuls erzeugt, kann der Nulldurchgang der Hilfsspannung so verschoben werden, daß er zeitlich mit dem Auftreten des Passerimpulses zusammenfällt, so daß bei dessen Auftreten keine Ausgangsspannung erzeugt werden kann, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Damit wird erreicht, daß bei Registerhaltigkeit und einem Ätzfehler der gegenüber dem normalen Impuls verschobene Impuls keine Fehlauslösung herbeiführen kann. Die Verschiebung des Nullpotentials kann durch Verändern der Vorspannung erfolgen, beispielsweise mit Hilfe eines Potentiometers P nach Fig. 5, das im Hallkreis eines Hallgenerators H an die Eingänge 3 und 4 nach der Schaltung gemäß Fig. 1 liegt und von einem Gleichstrom entgegengesetzter Richtung wie der durch die Hallspannung erzeugte Strom durchflossen wird bei Vorbeibewegen des Hallgenerators, der z. B. am Zylinderabtaster angeordnet ist, an einem nicht dargestellten Magneten.
Gemäß der weiteren Erfindung kann eine Anpassung der Registersteuerung an die Druckgeschwindigkeit erzielt werden und somit ein einwandfreies Arbeiten der Steueranordnung bei jeder Druckgeschwindigkeit, d. h. auch während des Anlauf Vorganges, erreicht werden, wenn die Neigung der Anstiegsflanke der Hilfsspannung proportional mit der Abweichung der Druckgeschwindigkeit von einer Sollgeschwindigkeit verändert wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
Bei der Sollgeschwindigkeit und bei Registerhaltigkeit fällt der Nullpunkt oder der an den Ätzfehler angepaßte Nullpunkt mit dem Vergleichsimpuls zeitlich zusammen. Bei einem Registerfehler, wie beispielsweise durch den schraffierten Impuls dargestellt ist, tritt am Ausgang der Röhrenschaltung eine entsprechende Steuerspannung auf. Bei gleichem Registerfehler und Verdoppelung der ursprünglichen Druckgeschwindigkeit von V1 auf V2 würde die zeitliche Verschiebung des Vergleichsimpulses gegenüber dem richtigen Zeitpunkt bei Registerhaltigkeit nur noch die Hälfte betragen, so daß zur Erzielung einer Ausgangssteuerspannung gleicher Amplitude die Steigung der Flanke der Hilf sspannung verdoppelt werden muß. Die Hilfsspannung kann außer durch den erwähnten Zylinderabtaster auch bei Bahn-Bahn-Vergleich in Abhängigkeit von einem Passerimpuls erzeugt werden, indem die Registermarke oder die Fläche des auf die Druckbahn projizierten Lichtfleckes dreieckförmig ausgebildet wird. Die auf diese Weise gewonnene Steuerspannung kann einem Gegentaktverstärker zugeführt werden, an dessen Ausgängen entsprechende Impulse entgegengesetzter Polarität auftreten, die je einem Leistungsverstärker im Stellglied zugeführt werden. Die Auswahl des richtigen Stellgliedes erfolgt in Abhängigkeit von der Polarität der Steuerspannung, die wiederum von der Polarität des Ausschnittes auf der Hilfsspannung abhängig ist.
Zur Eliminierung des Einflusses der Druckgeschwindigkeit auf den Energieinhalt des Meßimpulses können zwischen dem Gegentaktverstärker und den Leistungsverstärkern noch zwei Speicherkondensatoren C1, C2 vorgesehen werden, die bei entsprechender Bemessung der Kondensatoren eine von dem Energieinhalt des Meßimpulses unabhängige Energiemenge speichern. Hieraus läßt sich über entsprechende Leistungsverstärker LV die Verstellung des Stellgliedes StM ableiten, so daß entweder die Stellschritte bei einer schrittweisen Verstellung oder die Stellgeschwindigkeit bei kontinuierlicher Verstellung proportional dem jeweiligen Fehler gemacht werden können. Fig. 6 zeigt als Beispiel das Blockschaltbild einer solchen Anordnung. Die Passerimpulse gelangen über einen Gegentaktverstärkter DV und Widerstände R1, R% auf die genannten Kondensatoren C1, C2 und von dort auf die Leistungsverstärker.
Die Rückführung RF geht entweder auf die fotoelektrische Abtastvorrichtung (gestrichelt gezeichnet) oder auf den Eingang der Leistungsverstärker (strichpunktiert dargestellt).
In Verbindung mit dieser Anordnung kann zur Vermeidung von Pendelerscheinungen in an sich bekannter Weise eine Rückführungsschaltung vorgsehen werden, die entweder auf die Leistungsverstärker öder ouf die Hilfsspannung für den Ätzfehlerausgleich (Fig. 6) einwirkt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Selbsttätige Registersteuerung für Mehrfarben-Rotationsdruck-Maschinen mit einer durch Passerimpulse gesteuerten Schaltungsanordnung, die über Leitungsverstärker so auf ein Stellglied einwirkt, daß seine Verstellung der Zeitdifferenz der Passerimpulse verhältnisgleich ist, und bei der zur Anpassung der Steuerspannung an den jeweiligen Registerfehler eine sägezahnförmige Hilfsspannung in Sperrichtung an eine Röhrenschaltung angeschlossen ist, aus der durch den einen Passerimpuls ein bestimmtes, als S teuer spannung benutztes Stück herausgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung periodisch von einem negativen Höchstwert über Null nach einem positiven Höchstwert geradlinig ansteigende Flanken aufweist und der Nullpunkt der Hilfsspannung auf den Anstiegsflanken in einem bestimmten Bereich zum Ätzfehlerausgleich veränderbar und so eingestellt ist, daß er zeitlich mit dem Auftreten des Vergleichspasserimpulses bei Registerhaltigkeit zusammenfällt.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung unter Verwendung einer Vorspannung von einem zweiten Passerimpuls unmittelbar derart abgeleitet ist, daß ihre Flankensteigung entsprechend der Druckgeschwindigkeit selbsttätig so geändert wird, daß der von dem ersten Passerimpuls aus der Hilfsspannung abgeleitete Steuerimpuls in seiner Amplitude unabhängig von der Druckgeschwindigkeit allein proportional dem Registerfehler ist und zur Erzeugung einer entsprechend fehlerproportionalen S teuer spannung dient.
3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung bei Bahn-Zylinder-Vergleich durch einen Hallgene-
rator (H) am Zylinderabtaster gewonnen wird, der im Hallkreis über ein an eine Vorspannung gelegtes Potentiometer (P) gespeist und an die aus .zwei in Reihe liegenden, durch eine Gleichspannung Sperrichtung beaufschlagten Diodenstrecken
(D1, D2) bestehende Schaltung angeschlossen ist.
4. Steuerung nach den Ansprächen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung, welche den Nulldurchgang der Hilfsspannung einzustellen gestattet, durch eine Rückführung in Abhängigkeit von der Steuerspannung veränderbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 729/334 2.60
DENDAT1075199D Selbsttätige Registersteuerung für Mehrfarben-Rotationsdruck-Maschinen Pending DE1075199B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075199B true DE1075199B (de) 1960-02-11

Family

ID=599095

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1075199D Pending DE1075199B (de) Selbsttätige Registersteuerung für Mehrfarben-Rotationsdruck-Maschinen

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DE (1) DE1075199B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4273045A (en) * 1979-07-23 1981-06-16 Butler Greenwich Inc. Printing machine registration target
US4882764A (en) * 1985-03-29 1989-11-21 Quad/Tech, Inc. Cutoff control system
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US4887530A (en) * 1986-04-07 1989-12-19 Quad/Tech, Inc. Web registration control system
US5076163A (en) * 1986-04-07 1991-12-31 Quad/Tech, Inc. Web registration control system

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