DE2935303A1 - Vorrichtung zur feststellung der fokussierung eines objektivs - Google Patents
Vorrichtung zur feststellung der fokussierung eines objektivsInfo
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Description
2335303
Vorrichtung zur Feststellung der Fokussierung eines Objektivs
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Sie arbeitet unter Ausnutzung
der Tatsache, daß ein mit dem Objektiv wiedergegebenes Objektbild bei genauer Fokussierung seinen maximalen Kontrast
hat.
Ein Objektbild, das beispielsweise in einer fotografischen
Kamera mit dem Objektiv auf die Bildebene projiziert wird, zeigt bei genauer Fokussierung maximale Helligkeitsunterschiede
bzw. größten Kontrast. Insbesondere in Randbereichen und an Übergangsstellen ist zu beobachten, daß
die Helligkeitskurve bei genauer Fokussierung die größte Steigung hat. Diese Erscheinung läßt sich dadurch erklären,
daß die Lichtintensität (Leistungsspektrum) des Objektbilds gegenüber jeder Raumfrequenz den maximalen Wert hat,
wenn das Bild genau fokussiert ist.
Es wurden bereits verschiedene automatisch arbeitende Vorrichtungen
vorgeschlagen, die nach diesem Prinzip arbeiten. Diese Vorrichtungen können allgemein in zwei Klassen
eingeordnet werden, die sich durch das jeweilige Arbeitsverfahren unterscheiden. Bei einer ersten Art sind mehrere
fotoelektronische Bauelemente in der Bildebene angeordnet, und ein Signalunterschied zweier jeweils benachbarter Elemente
wird als Kontrastsignal ausgewertet. Bei dem anderen Prinzip handelt es sich um eine mechanische oder
elektrische Abtastung des wiederzugebenden Objekts, wodurch man einen fotoelektrisch umgesetzten Signalverlauf
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mit einer Reihe zeitlich diskontinuierlicher Spitzen sowie ein Ausgangssignal erhält/ das sich durch Differentiation
dieses Signalverlaufs ergibt. Dieses Ausgangssignal entspricht der Steigung der Helligkeitsverteilungskurve
und wird als Kontrastsignal genutzt.
Unter Ausnutzung des letztgenannten Prinzips arbeitet eine kürzlich entwickelte, kompakte Vorrichtung, die ein
selbsttätig abtastendes fotoelektronisches Bauelement als Abtastvorrichtung enthält. Dieses setzt sich aus mehreren
Mikroelementen und einer Abtastschaltung zusammen
und akkumuliert eine Lichtmenge, der die Mikroelemente innerhalb eines einzigen Abtastzyklus ausgesetzt werden.
Dabei wird ein Signalverlauf mit einer Reihe zeitlich diskontinuierlicher Spitzen erzeugt. Dieser Signalverlauf
wird unter Anwendung einer Speicherung und Glättung in den entsprechenden analogen Signalverlauf umgesetzt,
der dann differenziert wird, um den differenzierten Wert
aussondern zu können. Dieser wird wiederum mit einer Absolutwertschaltung in ein entsprechendes Absolutwertsignal
umgesetzt,und danach wird der Spitzenwert dieses Signals für jeden Abtastzyklus festgestellt und gespeichert.
Dieser Spitzenwert dient als Kontrastsignal, mit dem die Fokussierung des Objektivs angezeigt oder auch das Objektiv
verstellt wird. Das selbsttätig abtastende fotoelektronische Bauelement bietet den Vorteil, daß ein zur Auswertung
geeignetes Ausgangssignal auch dann erzielt wird, wenn geringe Lichtstärke vorliegt, da dieses Element eine
akkumulierende Wirkung für die Lichtmenge eines Abtastzyklus hat.
Die bekannte Vorrichtung der erstgenannten Art ist vorteilhaft, da sie keine beweglichen Teile benötigt, jedoch eignet
sie sich nur schlecht zur Auswertung bei geringer
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M
er mm
Lichtstärke. Die Vorrichtung der zweitgenannten Art, die
mit dem selbsttätig abtastenden fotoelektronischen Bauelement arbeitet und die Helligkeitsverteilung des Bildes
differenziert, hat,abgesehen von dem Vorteil einer möglichen
Auswertung bei geringer Lichtstärke, die Nachteile, daß das Ausgangssignal schwierig beizubehalten ist und
die elektrische Schaltung auch im Hinblick darauf einen komplizierten Aufbau hat.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Feststellung der Fokussierung eines Objektivs anzugeben,
die ein Kontrastsignal ohne Differentiation liefert, dabei aber die Lichtempfindlichkeit eines selbsttätig abtastenden fotoelektronischen Bauelements möglichst
optimal ausnutzt. Dies soll zu einer vereinfachten Schaltungsanordnung führen, die den kompakten Aufbau der Vorrichtung
ermöglicht und bei der sich ein besonderer Aufwand für die Speicherung von Spitzenwerten erübrigt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Bei einer Vorrichtung nach der Erfindung tritt kein Verlust an Signalkomponenten hoher Raumfrequenz auf, die
zur Auswertung des Bildkontrastes erforderlich sind, da eine Glättung der Äbtastsignale mit den zeitlich diskontinuierlichen
Spitzenwerten im Gegensatz zu den bisher bekannten Verfahren nicht erforderlich ist. Deshalb macht
die Erfindung eine Erhöhung der Auswertegenauigkeit möglich.
Außerdem ist das Absolutwertsignai den den Bildkontrast
angebenden Differentialsignals nicht mit derart scharfen übergängen wie das differenzierte Signal versehen,
so daß es leichter wird, seinen Spitzenwert zu
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— £% —
halten und den genauen Spitzenwert auszusondern. Ferner kann die zugehörige Schaltung einfacher aufgebaut werden,
wodurch die Gesamtvorrichtung kompakter wird. Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß die Erfindung
unter Ausnutzung des Akkumulationseffekts eines selbsttätig
abtastenden fotoelektronischen Bauelements arbeitet, so daß die Kontrastauswertung auch bei dunkleren
Objekten möglich ist.
Die Erfindung sowie der Stand der Technik werden im folgenden anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung des Prinzips, nach dem eine Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet,
wobei die Helligkeitsverteilung bei genauer und fehlerhafter Fokussierung gezeigt ist,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung bekannter Art, die mit einem selbsttätig abtastenden fotoelektronischen
Bauelement arbeitet,
Fig. 3 eine schematische Darstellung von Signalverläufen
in der bekannten Vorrichtung,
Fig. 4 eine Verteilung der Spitzenwerte des Kontrastsignals bei fehlerhafter und genauer Fokussierung,
Fig. 5 eine Schaltungsanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6 Signalverläufe in der Schaltungsanordnung nach Fig. S1
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
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Fig. 8 ein Zeitdiagramm für die Taktimpulse eines selbsttätig abtastenden fotoelektronischen Bauelements
sowie der Steuerimpulse für in der Vorrichtung verwendete Analogschalter.
Fig. 1 zeigt schematisch die charakteristischen Kurven der Helligkeitsverteilung eines Objektbilds für den
fokussierten und nicht fokussierten Zustand. Aus der Darstellung geht hervor, daß die Steigung dieser Kurven bei
Abweichung von der genauen Fokussierung geringer wird. Die Steigung kann als Helligkeitsunterschied zwischen
zwei Bildpunkten ausgedrückt werden, der seinen Maximalwert annimmt, wenn das Objektbild fokussiert ist. Ein
Helligkeitsunterschied beispielsweise zwischen den Punkten a und b hat den Wert A* , wenn das Bild fokussiert ist,
und den Wert 4„, wenn das Bild nicht fokussiert ist.
Aus der Darstellung geht hervor, daß der Wert A* größer
als der Wert Aj ist. Es ist deshalb möglich, die genaue
Fokussierung aufgrund der Tatsache festzustellen, daß der Helligkeitsunterschied (Kontrastsignal) zwischen zwei
Bildpunkten, insbesondere innerhalb eines Abschnitts, der der Steigung der Helligkeitsunterschiedskurve entspricht,
bei genauer Fokussierung seinen Maximalwert annimmt.
Es wurde bereits eine automatisch arbeitende Auswertevorrichtung vorgeschlagen, die nach diesem Prinzip arbeitet
und in ihrem grundsätzlichen Aufbau in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Vorrichtung verwendet ein selbsttätig abtastendes
fotoelektronisches Bauelement, welches das Objektbild abtastet. Ein wiederzugebendes Objekt 3 wird mit einem
Objektiv 4 auf das selbsttätig abtastende fotoelektronische Bauelement 5 projiziert, das mit einer Treiberschaltung
6 betrieben wird. Es erzeugt einen Signalverlauf,
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der durch eine Reihe zeitlich diskontinuierlicher Spitzenwerte entsprechend der Bildhelligkeit gekennzeichnet ist.
Dieser Signalverlauf wird mit einem Verstärker 7 verstärkt und dann mit einer Umsetzer- und Halteschaltung 8
in den entsprechenden analogen Signalverlauf umgesetzt. Dieses Analogsignal wird mit einer Glättungsschaltung 9
von unerwünschten hochfrequenten Komponenten befreit, so daß es in den Signalverlauf umgesetzt werden kann, der
der eigentlichen Helligkeitsverteilung des Objektbildes entspricht. Das Ausgangssignal wird dann mit einem Differenzierer
10 differenziert, der ein Signal abgibt, welches der Steigung der Helligkeitsverteilung entspricht.
Das Signal wird dann mit einer Absolutwertschaltung 1 "I einer Absolutwertbildung unterzogen und in ein positives
oder negatives Spannungssignal umgesetzt, dessen Spitzenwert
innerhalb eines einzigen Abtastzyklus dann mit einem Spitzendetektor 12 ausgewertet und bis zum Auftreten des
nächsten Spitzenwertes gehalten wird. Das Ausgangssignal des Spitzendetektors 12 entspricht einem Kontrastsignal,
das beispielsweise zur Steuerung eines Antriebsmotors für die Verstellung eines Objektivs zur automatischen
Fokussierung genutzt werden kann.
In Fig. 3 sind Signalverläufe der vorstehend beschriebenen Schaltung dargestellt. Es handelt sich dabei jeweils um
Darstellungen von Spannungssignalen V über der Zeit t. Fig. 3A zeigt das Ausgangssignal des automatisch abtastenden
fotoelektronischen Bauelements 5, wobei die Helligkeitsverteilung des Objektbildes durch eine gestrichelte
Linie angedeutet ist. Es sei bemerkt, daß bei dieser Darstellung der Signalverlauf nur für zwei kontinuierliche
Abtastzyklen T.. und T2 dargestellt ist, wobei der Signalverlauf
im Zyklus T5 eine genauere Fokussierung als im
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— Q _.
Abtastzyklus T1 zeigt. Fig. 3B zeigt das Ausgangssignal
der Umsetzungs- und Halteschaltung 8, das einen stufenförmig-analogen
Verlauf hat. Fig. 3C zeigt das Signal nach der Glättung in der Glättungsschaltung 9. Fig. 3D
zeigt das Signal nach der Differentiation in dem Differenzierer
10. Fig. 3E zeigt ein Absolutwertsignal, das aus dem Differenziersignal in der Schaltung 11 entstanden
ist. Ein Spitzenwert des Absolutwertsignals innerhalb
des Abtastzyklus T„ ist größer als ein Spitzenwert des Absolutwertsignals innerhalb des Äbtastzyklus T1, da für
den Abtastzyklus T2 eine genauere Fokussierung bereits
erwähnt wurde. Fig. 3F zeigt schließlich den Halte- bzw. Speichervorgang der Spitzenwerte in dem Spitzendetektor
12.
Das die Spitzenwerte enthaltende Signal ändert sich abhängig von der Position des Objektivs und hat seinen Maximalwert,
wenn sich das Objektiv in der genauen Fokusslerungsstellung
befindet, was in Fig. 4 gezeigt ist. Die vorstehend erläuterte bekannte Vorrichtung eignet sich
zwar zur automatischen Feststellung der Fokussierung, jedoch sind bei ihr einige Probleme noch ungelöst. Eines
dieser Probleme besteht darin, daß das in der Glättungsschaltung 9 geglättete Signal nicht genau analog der Helligkeitsverteilung
des Objektbilds verläuft, wie dies aus Fig. 3C zu ersehen ist. Es tritt hingegen manchmal ein
Verlust an Komponenten hoher Raumfrequenz auf, der durch ein niederfrequentes Filter in der Glättungsachaltung
verursacht wird. Versuche, derartige Verluste zu vermeiden, führen jedoch zu übermäßigen hochfrequenten Komponenten,
die in dem abgestuften Signalverlauf am Ausgang der Schaltung 8 vorhanden sind, Diese Komponenten verursachen dann
Störungen fies differenzierten Signalverlaufs. Ein anderes
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schwerwiegendes Problem besteht darin, daß bei Feststellung des Spitzenwertes mit dem Spitzendetektor 12 das
differenzierte Signal einen zu abrupten Verlauf hat, um den genauen Spitzenwert halten zu können. Dies macht
die Feststellung der genauen Fokussierungsposition schwierig und beeinträchtigt die Auswertegenauigkeit. Aus diesen
Gründen ist die praktische Herstellung der bekannten Vorrichtung problematisch.
Die Erfindung führt nun zu einer Vorrichtung, die die vorteilhaften
Eigenschaften des Prinzips der selbsttätigen Abtastung mit einem fotoelektronischen Bauelement optimal
ausnutzt und dabei die vorstehend erläuterten Nachteile vermeidet, so daß sich eine beachtliche Erhöhung der Auswertegenauigkeit
ergibt. Ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung arbeitenden Vorrichtung zeigt Fig. 5.
Ein Objekt 13 wird mit dem Objektiv 14 auf ein selbsttätig abtastendes fotoelektronisches Bauelement 15 projiziert,
das mit einer Treiberschaltung 16 betrieben wird und ein
Signal erzeugt, das eine Reihe zeitlich diskontinuierlicher Spitzenwerte enthält und in Fig. 6G dargestellt ist.
Es sei bemerkt, daß dieses Signal für zwei aufeinanderfolgende
Abtastzyklen T_ und T. gezeigt ist, wobei der Abtastzyklus T. eine genauere Fokussierung als der Abtastzyklus
T_ zeigt. In Fig. 6G ist die Helligkeitsverteilung des Objektbildes gestrichelt angedeutet.
Das die Spitzenwerte enthaltende Ausgangssignal des fotoelektronischen
Bauelements 15 wird mit einem Verstärker 17 verstärkt und gleichzeitig zwei Umsetzung^- und Hai'oschaltungen
18 und 19 zugeführt. Die erste Schaltung IB
hält, wie in Fig. 6H dargestellt ist, zeitlich diskontinuier liehe Spitzenwerte eines jeden zweiten Mikroelements des
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selbsttätig abtastenden fotoelektronischen Bauelements. Die zweite Schaltung 19 hält in ähnlicher Weise, wie in
Fig. 61 dargestellt, zeitlich diskontinuierliche Spitzenwerte eines jeden zweiten Mikroelements, wobei diese
Mikroelemente jedoch um ein Mikroelement gegenüber denen
versetzt sind, deren Signale mit der Schaltung 18 verarbeitet
werden. Die beiden Signalzüge sind also um einen Treiberimpuls für die Mikroelemente gegeneinander versetzt.
Jedes Ausgangssignalpaar der beiden Schaltungen 18 und 19 wird mit einer Differenzierschaltung 20 in ein
Signal umgesetzt, das die Differenz der beiden Signale angibt. Dieses Differenzsignal ist in Fig. 6J dargestellt.
Es wird mit einer Absolutwertschaltung 21 in einen positiven oder negativen Absolutwert umgesetzt, der in Fig. 6K
dargestellt ist. Ein Spitzenwert des absoluten Signalverlaufs innerhalb eines Abtastzyklus wird mit einem Spitzendetektor
22 festgestellt und gehalten, bis der nächste Spitzenwert innerhalb des nächsten Äbtastzyklus auftritt.
Fig. 61» zeigt den Verlauf des Spitzenwertsignals. Dieses
entspricht einem Bildkontrastsignal und hat seinen Maximalwert an einer Stelle koinzident mit der genauen Fokussierungsposition.
Diese Entsprechung ist in Fig. 4 gezeigt.
Die schaltungstechnische Ausführung einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in Fig. 7 gezeigt. Ein selbsttätig
abtastendes fotoelektronisches Bauelement 23 wird mit einer Treiberschaltung 24 angesteuert, die einen Impulsgenerator
enthält. Das fotoelektronische Bauelement 23 gibt ein Ausgangssignal ab, das eine Reihe zeitlich diskontinuierlicher
Spitzenwerte enthält und einem Operationsverstärker A1 zugeführt wird. In der in Fig. 7 gezeigten
Schaltung sind Widerstände R1 bis R16 vorgesehen. Das
verstärkte Signal mit zeitlich diskontinuierlichen
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Spitzenwerten wird in zwei Signalverläufe aufgeteilt, die jeweils mit einem Analogschalter S2 bzw. S3 umgesetzt
werden und an einem Kondensator C1 bzw. C2 als Analogsignale auftreten. Die beiden Analogsignale werden über Pufferverstärker
A2 und A3 einem Operationsverstärker A4 zugeführt, der ein Differenzsignal erzeugt. Die Steuerimpulse
für die Analogschalter S2 und S3 haben eine Periode, die doppelt so lang wie diejenige der Ansteuerimpulse für
das fotoelektronische Bauelement 23 sind, und eine Verschiebung gegenüber den Ansteuerimpulsen um einen Impuls.
Der Analogschalter S1 setzt bei jedem Ansteuerimpuls das Ausgangssignal des fotoelektronischen Bauelements 23 zurück,
wodurch dessen genauer Wert beibehalten wird.
Das Differenzsignal des Operationsverstärkers A4 wird mit
einem Operationsverstärker A5 und Dioden D1 und D2 in ein positives Absolutwertsignal umgesetzt. Dieses Absolutwertsignal
wird dann mit einem Operationsverstärker A6 verstärkt, und ein Spitzenwert des Absolutwertsignals über
einen Abtastwert wird mit einem Operationsverstärker A7 gehalten, dem eine Diode D3 und ein Kondensator C3 zugeordnet
sind. Ein Analogschalter S5 entlädt den Kondensator C3 für jeden Abtastzyklus. Der auf diese Weise erhaltene
Spitzenwert wird mit einem Pufferverstärker A8 verarbeitet, der ein Fokussierungssignal V„ abgibt.
Fig. 8 zeigt ein Zeitdiagramm für Steuerimpulse P1, P2,
P3, P4 für die Analogschalter S1, S2, S3, S4 sowie für
die Ansteuerimpulse des selbsttätig abtastenden fotoelektronischen
Bauelements 23. Ein Abtastzyklus ist mit T bezeichnet.
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Leerseite
Claims (4)
- PATENTANWÄLTESCHAUMBURG, SCHULZ-D ÖRLAM & TIIOENES ZUGELASSENE VERTRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMTKARL-HEINZ SCHAUMBURQ, DIpI.-Ing.SBb Z WOLFQANa SCHULZ-DÖRLAMIngonieur dlplömo E.N.S.I. QronobleDR. DIETER THOENES, Dlpl.-Phy».ASAHI KOGAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA, 36-9, Maeno-cho 2-chome, Itabashi-ku, Tokyo-to, JapanPatentansprücheν 1 .] Vorrichtung zur Feststellung der Fokussierung eines Objektivs durch Auswertung der Helligkeitsverteilung eines Objektbildes mittels eines impulsartig abgetasteten, aus mehreren nebeneinander angeordneten fotoelektronischen Einzelelementen gebildeten fotoelektronischen Bauelementes, dessen Ausgangssignale eines Abtastzyklus in einen analogen Signalverlauf umgesetzt und anschließend differenziert werden, wonach eine Absolutwertbildung zur Darstellung und Haltung eines Spitzenwertes während eines Abtastzyklus erfolgt und der jeweilige Spitzenwert als Maß für die Fokussierung dient, dadurch gekennzeichnet , daß eine getrennte Umsetzung (18, 19) der Ausgangssignale von Einzelelementen geradzahliger und ungeradzahliger Ordnung innerhalb ihrer Anordnung im fotoelektronischen Bauelement (15)030011/0 8 79MAUERKIRCHERSTRASSE 31 · D - 8OOO MÜNCHEN SO · TELEFON (Of?9) 981979 undTELEX 5 22O19 ESPAT DM-O-.erfolgt und die so erhaltenen analogen Signalverläufe (Fig. 6 H, I) einer Differenzbildung (20) vor der Absolutwertbildung (21) unterzogen werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zur getrennten Umsetzung Umsetzungs- und Halteschaltungen in Form impulsartig gesteuerter Analogschalter (S2, S3) mit nachgeschalteten Kondensatoren (C1, C2) vorgesehen sind, die jeweils mit dem Eingang eines Pufferverstärkers (A2, A3) verbunden sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die zur Umsetzung vorgesehenen Analogschalter (S2, S3) mit Impulsen der halben Abtastimpulsfrequenz gesteuert werden, wobei diese Impulszüge gegeneinander um einen Impulsabstand der Abtastimpulse versetzt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das fotoelektronische Bauelement (23) durch einen mit der Abtastimpulsfrequenz gesteuerten Analogschalter (S1) rückstellbar ist.03001 1/0879
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ID=14456927
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