DE1588343A1 - Einrichtung zur Grob- und Feineinstellung eines Stellglieds - Google Patents
Einrichtung zur Grob- und Feineinstellung eines StellgliedsInfo
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Description
703 BDBLINGKN 8 I N D K L FI N G E R STR A 8 8 E 49
Böblingen, 10. Juli 1967 ka-ha
Anmelderin : International Business Machines
Corporation, Armonk, N. Y. 10 504
Amtliches Aktenzeichen : Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin : Docket 7943
Einrichtung zur Grob- und Feineinstellung eines Stellgliedes
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Grob- und Feineinstellung eines Stellgliedes von einer Ausgangsstellung in eine ausgewählte Stellung
durch Speicherung einer Einstelladresse und durch Vergleich der Einstelladresse mit den Adressen des Stellgliedes, die während der Einstellbewegung
durch das Stellglied erreicht werden.
Es ist bekannt, an magnetischen Plattenspeichern die an beweglichen Tragarmen
angeordneten Magnetköpfe auf ausgewählte Spuren der Magnetplatte einzustellen. Die Einstellung erfolgt in bekannter Weise durch einen
Adressenbefehl, und durch eine Vergleichseinrichtung, durch die während
der Einstellbewegung des Tragarmes die vom Magnetkopf durchlaufenden Spuradressen mit der eingestellten Adresse verglichen werden. Bei Annäherung
des Magnetkopfes an die ausgewählte Spur wird ein Signal erzeugt. Docket 794 3
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das die Bewegung des Tragarmes verlangsamt. Diese Bremsung
des Tragarmes ist notwendig, damit der Magnetkopf in der endgültig erreichten Spurstellung ohne Überschwingen stillgesetzt werden
kann. Eine Einstellung dieser Art hat den Nachteil, daß ein längerer Bremsweg erforderlich ist, der die Einstellbewegung des Tragarmes
verlangsamt. Es besteht ferner der Nachteil, daß die Einstellgenauigkeit
für eine hohe Dichte der Aufzeichnungsspuren nicht ausreichend ist.
Die Nachteile bekannter Einrichtungen werden gemäss der Erfindung
dadurch vermieden, daß eine der Einstelladresse in einer bestimmten
Anzahl von Feinschritten vorgeordnete Näherungsadresse gespeichert ist, und daß der Abstand zwischen der Ausgangsstellung und der Näherungsadresse
durch einen Grobschritt und der Abstand zwischen der Näherungsadresse und der Einstelladresse in der bestimmten Anzahl von Feinschritten
einstellbar sind.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Grobeinstellung durch rasche
Einstellbewegungen ohne Berücksichtigung der Massenträgheit des Tragarmes durchgeführt werden kann, und daß die Feineinstellung auf eine kleine
gleichbleibende Anzahl von Einstellschritten beschränkt ist, für die eine bestimmte gleichbleibende Genauigkeit der Einstellung erreicht werden kann.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Abbildungen
näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der Gesamteinrichtung.
Die Flg. 2 zeigt ein Blockschaltbild der in Fig. 1 verwendeten Vergleichseinrichtung.
Die Fig. 3 zeigt das Blockschaltbild des in Fig. 1 verwendeten Impulsgenerator
s.
Die Fig. 4 zeigt das Blockschaltbild des in Fig. 1 verwendeten Zählers.
Die Fig. 5 zeigt das Blockschaltbild der in Fig. 1 verwendeten Antriebsschaltung.
Die Fig. 6 zeigt die nach den Schaltungen der Figuren 1 bis 5 auftretenden
Zeitdiagramme.
Die Schaltung nach Fig. 1 enthält den Adressenspeicher 10 zur Aufnahme
der Einstelladressen, eine Vergleichsschaltung 12, einen Impulsgenerator 14,
einen Zähler 16, eine Antriebsschaltung 18 und einen Schrittmotor 20.
Zum Zweck der Darstellung wird angenommen, daß der Schrittmotor 20
den Antrieb leistet für die Einstellung eines Magnetkopfes auf irgendeine
von 16 Stellungen an der Oberfläche eines magnetischen Aufzeichnungsträgers.
Die gewünschte Einstelladresse wird in Form einer Zahl im Adressenspeicher 10 gespeichert. Die tatsächliche Stellung des Schrittmotors wird
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-4-angezeigt durch die Stellung des Zählers 16.
Die Ausgänge der Binär stufen 1 und 2 des Zählers liefern die Signale an
die Antrieb s schaltung 18. Die Ausgangs spannung der Antriebs schaltung
steuert den Motor in die Stellung, die durch den Zähler 16 angezeigt wird.
Die tatsächliche Stellung des Schrittmotors 20, die der Zähler 16 anzeigt,
wird an der Vergleichsschaltung 12 mit der im Speicher 10 enthaltenen
Einstelladresse verglichen. Die Vergleichsschaltung bestimmt, ob der
Schrittmotor in der Vorwärts- oder in der Rückwärts richtung auf die
gewünschte Adresse eingestellt werden soll. Die Vergleichssehaltung liefert
auch ein "Schritt-Vergleich"-Signal immer wenn der Unterschied zwischen
der tatsächlichen Adresse und der Einstelladresse grosser ist als eine
bestimmte Zahl. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat die vorbestimmte Zahl den Wert 4. Die Vergleichsschaltung liefert auch ein "Ungleich"-Signal,
immer wenn die tatsächliche Stellung und die Ein Stelladresse
ungleich sind. Die Ausgangsspannungen der Vergleichsschaltung 12 werden
dem Impulsgenerator 14 zugeführt, der Schrittimpulse erzeugt, die den
Zähler 16 steuern. Der Impulsgenerator erzeugt auch die Steuersignale
"Stillstand" und "Schrittdämpfung", welche die Antriebs schaltung derart
steuern, daß der Schrittmotor 20 schwingungsfrei stillgesetzt wird.
Wenn die Einstelladresse des Speichers 10 und die tatsächliche Adresse
des Zählers 16 einen grösseren Unterschied aufweisen, als den Wert 4,
erzeugt der Generator 14 vier Schrittimpulse und betätigt die Antrieb s schal Docket
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tung 18 in der Weise, daß der Schrittmotor um vier Schritte langsam
vorwärts bewegt wird. Wenn nach Ausführung der vier Schritte der Unterschied zwischen den beiden Adressen immer noch grosser als vier
ist, wird der Vier schritt-Gang wiederholt. Wenn dagegen der Unterschied
kleiner ist als vier, schaltet die Einrichtung um auf Einzelschrittbewegung.
Bei dieser Betriebsart liefert der Generator 14 einen Schrittimpuls zum Zähler 16, um über die Antriebs schaltung 18 den Schrittmotor 20 Einzelschritte
ausführen zu lassen. Diese Einzelschritte werden fortgesetzt, bis an der "Ungleich"-Leitung der Vergleichsschaltung 12 das Signal entfällt,
wodurch die Schrittimpulse unterbrochen werden.
Bei der Schrittsteuerung ist jeder Schritt unabhängig von der vorhergehenden
und der nachfolgenden Bewegung. Dies bedeutet, daß der Schrittmotor
stillsteht, wenn er einen Schrittbefehl erhält. Der Befehl bewirkt einen
Motorschritt, undder Motor gelangt wieder in die Ruhelage, bevor der nächste
Befehl zur Ausführung eines Einzelschrittes ankommt.
Bei Einstellung eines Grobschrittes erhält die Antriebs schaltung eine Reihe
von Schrittimpulsen, die den Motor veranlassen, eine Anzahl von Schritten
auszuführen, z.B. vier Schritte bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. Bei dieser Bewegung ist jeder der Schritte abhängig von dem vorhergehenden
wd dem darauffolgenden Schritt,, jedoch sind die Abstände der Schrittimpulse
so bemessen, daß der Motor am Ende der Vier-Schritt-Bewegung keine
Schwingungen ausführt.
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Die Einzelheiten der in Fig. 1 dargestellten Teile der Blockschaltung
werden anhand der Figuren 2 bis 5 näher erläutert.
Die Fig. 2 zeigt die Vergleichsschaltung. Die Eingangsleitungen der
Vergleichsschaltung sind mit den Sp ei ehe rs teil en 1, 2,4, 8 und mit den
Umkehrungen dieser Stellenwerte verbunden.
Ferner sind die Eingangsleitungen der Vergleichsschaltung mit den Stellen
1, 2,4, 8 des Zählers 16 und mit den Umkehrwerten dieser Zählerstellen
verbunden. Die in Fig. 2 dargestellte Schaltung wird durch ein Eingangssignal betätigt, um der "Vorwärts"-Leitung ein Signal zu erzeugen, immer
wenn die im Speicher 10 enthaltene Einstelladresse grosser ist als die im
Zähler 16 eingestellte Zahl. Die Schaltung bewirkt ein Ausgangssignal
im
an der "Rückwärts"-Leitung, wenn der Zähler eingestellte Wert grosser ist als die im Speicher 10 eingestellte Adresse. Wenn der Unterschied zwischen den beiden Werten gleich oder grosser als vier ist, wird ein Ausgangs signal an der Leitung "Schrittvergleich" erzeugt. Solange die beiden Speicher ungleiche Werte anzeigen, erhält die "Ungleich"-Leitung ein Signal.
an der "Rückwärts"-Leitung, wenn der Zähler eingestellte Wert grosser ist als die im Speicher 10 eingestellte Adresse. Wenn der Unterschied zwischen den beiden Werten gleich oder grosser als vier ist, wird ein Ausgangs signal an der Leitung "Schrittvergleich" erzeugt. Solange die beiden Speicher ungleiche Werte anzeigen, erhält die "Ungleich"-Leitung ein Signal.
Die Fig. 3 zeigt Einzelheiten des in Fig. 1 dargestellten Impuls generators.
Dieser enthält eine Grobschritt-Kippschaltung 30, die. mono stabil en Multivibratoren
1 bis 6 und den monostabilen Multivibrator 32 für die Grobdämpfung. Die Grobverriegelung steuert die Schaltung entweder zur Ausführung von
Grob- oder Feinschritten, abhängig davon, welche Signale an der Vergleichsschaltung
abgeleitet werden. Die monostabilen Multivibrator en bewirken die
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Zeitbedingungen für die Erzeugung der Schrittimpulse.
Die Einzelheiten des Zählers sind in Fig. 4 dargestellt. Der Zähler
enthält die vier Zählstellen 1, 2,4 und 8. Die Zählrichtung wird bestimmt
durch Signale an der "Vorwärts"- und der "Rückwärts"-Leitung.
Wenn an der "Vorwärts"-Leitung ein Signal besteht, bewirken Impulse an der "Sehrittimpuls"-Leitung ein Vorwärtszählen des Zählers von 0 bis
Wenn dagegen an der "Rückwärts"-Leitung ein Signal besteht, ergibt sich
ein Rückwärtszählen des Zählers. Die Aus gangs spannung en der ersten
zu '
beiden Zählstufen werden entschlüsselt, um der in Fig. 5 dargestellten
Antriebs schaltung ein Phasensignal zu übertragen^
Die Fig. 5 zeigt Einzelheiten der in Fig. 1 dargestellten Antriebsschaltung.
Die monostabilen Multivibratoren 7 bis 10 erzeugen die Schrittimpulse
für die Einzelschrittbewcgungen. Der monostabile Multivibrator 40 liefert
e inen Steuerimpuls an den in Fig. 3 dargestellten Impulsgenerator, der
das Steuersystem in Betrieb hält, bis zwischen der gewünschten Adresse und der tatsächlichen Adresse Gleichheit vorhanden ist.
Das in Fig. 6 dargestellte Zeitdiagramm zeigt die Spannungen, die an
verschiedenen Punkten der Schaltung während eines einfachen Einstellvorganges
auftreten* Es wird angenommen, daß sich der Magnetkopf zunächst in der Ausgangsstellung befindet, wie dies durch die Zähler stellung 0 angezeigt
wird. Es sei ferner angenommen, daß der Magnetkopf an die durch 6 bezeichnete Adresse eingestellt werden soll. Der die Einstelladresse
enthaltende Speicher 10 enthält zunächst die Binärdarstellung der Zahl
6. Weil die beiden Adressen nicht gleich sind, erhält die in Fig. 2
dargestellte "Ungleich"-Leitung ein positives Signal. Ebenso erhält
die "Grobvergleich"-Leitung ein peositives Signal, weil der Unterschied
zwischen der Einstelladresse 6 und der Zähler stellung 0 grosser ist als
vier.. Die Ausgangsspannung an der "Grobvergleich"-Leitung schaltet
den Grobtrigger 30 um, wodurch das Signal an der in Fig. 3 dargestellten
"Sperrsignal"-Leitung wegfällt. Die Aus gangs spannung der Und-Schaltung
betätigt Mi mono stabilen Multivibrator 1, der über die Oder-Schaltung 36
ein Schrittsignal erzeugt. Da die Gr ob kipp schaltung 30 umgeschaltet ist, betätigt der monostabile Multivibrator 1 den monostabilen Multivibrator
2. Die Rückflanke des durch den monostabilen Multivibrator 2 erzeugten
Impulses schaltet den monostabilen Multivibrator 3 ein, dessen Ausgangsspannung über die Oder-Schaltung 36 den nächsten Schrittimpuls erzeugt.
Der monostabile Multivibrator 1 bewirkt auch die Einschaltung des monostabilen Multivibrators 4, dessen Signal an seiner Rückflanke den monostabilen
Multivibrator 5 einschaltet, wodurch der dritte Schrittimpuls erzeugt wird.
Die Rückflanke des Impulses, der durch den monostabilen Multivibrator
3 erzeugt wird, bewirkt die Einschaltung des mono stabil en Multivibrators 6,
dessen Ausgangs spannung den monostabilen Multivibrator 32 einschaltet, der den vierten Schrittimpuls erzeugt. Der Zeitablauf dieser vier Impulse
wird gesteuert durch den Zeitablauf der monostabilen Multivibrator en, der
so gewählt ist, „daß der Schrittmotor 4 schwingungsfreie Schritte ausführt.
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.Diese Steuermethode hat zur Folge, daß der Motor eine bestimmte
Anzahl von Schritten ausführt, im vorliegenden Fall sind es vier Schritte, deren Zeitsteuerung so bemessen ist, daß gleichförmige, schwingungsfreie
können Motorschritte ausgeführt werden. Ähnliche Stromkreise/ausgeführt werden,
um Steuerimpulse für irgendeine andere Anzahl von Schritten zu erzeugen. Nachdem die Antriebs schaltung den ersten Schrittimpuls erhalten hat,
wird der Strom in den Motorwicklungen, der durch Dl und D2 gesteuert wird,
umgekehrt, wodurch der Motor in der gewünschten Richtung gedrillt und beschleunigt wird. Nach Ausführung dieser Bewegung wird durch die Vorderflanke
des ersten Impulses ein zweiter Schrittimpuls erzeugt. Der zweite
Schrittimpuls wird der Antriebsschaltung zugeführt, wodurch der Strom
in den Motorwicklungen, die durch D3 und D4 gesteuert werden, umgekehrt,
wodurch die Motordrehung in derselben Richtung fortgesetzt und beschleunigt
wird. Die günstigste Zeit für die Steuerung durch den zweiten Impuls ist
dann vorhanden, wenn der Motor annähernd einen halben Motorschritt ausgeführt
hat. Die Steuerung durch den zweiten Impuls sollte in den folgenden Zeitgrenzen erfolgen:
Gleichzeitig mit dem ersten Impuls (unter dieser Bedingung würde der
Motor unstabil und damit richtungslos werden) nach Ausführung, eines Motorschritts
(zu dieser Zeit wird die Motorbewegung gedämpft). Die Zeitsteuerung des dritten Motorschritts wird abgeleitet an der Vorderflanke des ersten
Schrittimpulses und der Antriebsschaltung zugeleitet, wodurch das erste
Paar Dl und D2 der Ströme in den Motorwicklungen veranlässt werden, eine
fortgesetzte Drehbewegung zu steuern. Die Wirksamkeit des dritten Motor-Docket 7943
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impulses ist so bemessen, daß der Motor die dritte Schrittstellung
um einen Motorschritt überschwingt. Unter dieser Bedingung hat die Winkelgeschwindigkeit an der Spitze des Über Schwingens den Betrag
0, und der Motor gelangt in die vierte Schrittstellung. Zu dieser Zeit
wird der vierte Schrittimpuls erzeugt und der Antriebs schaltung zugeführt.
Dadurch wird wiederum ein Strom im zweiten Paar der Motorwicklungen
D3 und D4 erzeugt. Dieser vierte Impuls wird zugeführt, wenn der Motor
in der vierten Motor stellung ist, und wenn die Motor geschwindigkeit den
Betrag 0 hat. Dadurch wird eine Stabilitätsbedingung herbeigeführt, da
keine weitere Motorbewegung stattfindet. Die gewünschte Vier-Grob-Schritt-Bewegung
wird somit schwingungsfrei ausgeführt.
Wie aus der Fig. 6 hervorgeht, hat der Einstellzähler 16 am Ende der
Vier-Grobschritt-Bewegung die Stellung 4 erreicht. Die Differenz zwischen der Einstelladresse des Speichers 10 und der Stellung des Zählers 16 -wir-dhat
den jetzt den Wert 2. Die Spannung der Leitung "Grobvergleich" entfällt, wenn der Inhalt den Wert 3 aufweist, weil der Unterschied zwischen
den beiden Speichern kleiner war als vier. Der in Fig. 3 dargestellte monostabile
Multivibrator 32 erzeugt ein. Signal zur "Grobschritt-Dämpfung" ,
das über die in Fig. 5 dargestellte Oder-Schaltung 39 den monostabilen
Multivibrator 40 einschaltet. Das am Ausgang abgeleitete "Prüfsignal"
bewirkt die Rückstellung der in Fig. 3 dargestellten "Grobschritt-Kippschaltung11.
Die Rückflanke des "Prüfsignals11 bewirkt am Ausgang der Und-Schaltung
34 ein Signal um den monostabilen Multivibrator 1 einzuschalten. Die Aus-Docket
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. -11-
gangsspannung des monostabilen Multivibrators 1 wird zur Oder-Schaltung
36 übertragen, um ein Schritt signal zu erzeugen. Da an der in Fig. 3 dargestellten Leitung "Grob-Vergleich" ein negatives Signal vorhanden ist,
verbleibt die "Grobschritt-Kippschaltung" 30 zurückgestellt und die Leitung "Sperrsignal" behält eine positive Aus gangs spannung. An der Und-Schaltung 33 besteht keine Ausgangsspannung, da sie durch die Aus gangs spannung der Kippschaltung 30 gesperrt ist. Aus den erwähnten Gründen ergibt sich keine weitere Vierschritt-Einstellung, sie ergibt sich durch Feinschritte.
36 übertragen, um ein Schritt signal zu erzeugen. Da an der in Fig. 3 dargestellten Leitung "Grob-Vergleich" ein negatives Signal vorhanden ist,
verbleibt die "Grobschritt-Kippschaltung" 30 zurückgestellt und die Leitung "Sperrsignal" behält eine positive Aus gangs spannung. An der Und-Schaltung 33 besteht keine Ausgangsspannung, da sie durch die Aus gangs spannung der Kippschaltung 30 gesperrt ist. Aus den erwähnten Gründen ergibt sich keine weitere Vierschritt-Einstellung, sie ergibt sich durch Feinschritte.
„Bei der Feinschritt-Einstellung lässt der Schrittimpuls den Zähler 16 einen
Schritt ausführen. Durch die Weiterschaltung des Zählers werden die durch
die Treiberschaltungen Dl und D2 gesteuerten Motorströme in Phase weitergeschaltet,
und die Dämpfungsleitung A erhält ein negatives Signal. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, erlaubt eine positi%re Spannung an der "Feinschritt-Sperruiig"-Leitung,
daß die A- und B-Signale über die Und-Schaltungen 50
und 52 übertragen werden. Dies hat zur Folge, daß die Ausgangs spannung
an der Und-Schaltung 50 wegfällt. Dadurch schaltet die Ausgangsspannung
der Umkehr schaltung 51 die monostabile Kippschaltung 7 ein. Die Rückflanke der monostabilen Kippschaltung 7 schaltet die monostabile Kippschaltung 8 ein. Die Ausgangs spannung der monostabilen Kippschaltung 8 bewirkt in den Treiberschaltungen Dl und D2 eine Stromumkehr durch die Wirkung
der Umkehr schaltung 54 über die Und-Oder-Schaltungskombination 56.
und 52 übertragen werden. Dies hat zur Folge, daß die Ausgangs spannung
an der Und-Schaltung 50 wegfällt. Dadurch schaltet die Ausgangsspannung
der Umkehr schaltung 51 die monostabile Kippschaltung 7 ein. Die Rückflanke der monostabilen Kippschaltung 7 schaltet die monostabile Kippschaltung 8 ein. Die Ausgangs spannung der monostabilen Kippschaltung 8 bewirkt in den Treiberschaltungen Dl und D2 eine Stromumkehr durch die Wirkung
der Umkehr schaltung 54 über die Und-Oder-Schaltungskombination 56.
Die Ausgangsspannung der monostabilen Kippschaltung 8 wird auch durch die
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-12-Oder-Schaltung en 39 übertragen um die monostabile Kippschaltung
einzuschalten, die ein weiteres Prüfsignal erzeugt. Dieses wird durch
die Und-Schaltung 34 übertragen, weil die "Ungleich"-Leitung immer
noch positiv ist. Die obenangeführte Folge von Schrittimpulseri eines
Umkehrimpulses für die Antriebs schaltung wird wiederholt. Am Ende dieses Betriebs ab Schnitts wird durch den monostabilen Multivibrator
40 ein weiteres Prüfsignal erzeugt. Das letzte Prüfsignal
geht jedoch nicht über die in Fig. 3 dargestellte Und-Schaltung 34, weil
die "Ungleich-"Leitung ein negatives Potential erhält, wenn sowohl der Speicher 10, als auch der Zähler 16 beide den Wert 6 enthalten.
Die Grob- und Feineinstellung läuft demnach während eines Einstell -
verschiedenen Vorganges des Stellgliedes in zwei/Betriebsarten ab. Während des ersten
Arbeitsspiels wird das Stellglied über eine bestimmte Anzahl von Stellungen bewegt, bis der noch verbleibende Restabstand kleiner, ist als ein bestimmter
Betrag. Anschliessend beginnt das Xweite Arbeitsspiel, um das Stellglied
schrittweise zu bewegen, bis es die gewünschte Stellung erreicht. Die
Einrichtung ist insgesamt so ausgebildet, daß das Stellglied bewegt und angehalten
wird, ohne daß es Schwingungen ausführt.
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Claims (1)
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P ATEN TA NSP RÜ C HE
1. j Einrichtung zur Grob- und Feineinstellung eines Stellgliedes
von einer Ausgangsstellung in eine ausgewählte Stellung durch Speicherung einer Einstelladresse und durch Vergleich der Einstelladresse
mit den Adressen des Stellgliedes, die während der Einstellbewegung durch das Stellglied erreicht werden, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Einstelladresse in einer bestimmten Anzahl von Feinschritten vor geordnete Näherungsadresse gespeichert
ist, und daß der Abstand zwischen der Ausgangsstellung und der Näherungsadresse durch einen Grobschritt und der Abstand zwischen
der Näherungsadresse und der Einstelladresse in der bestimmten Anzahl
von Feinschritten einstellbar sind.
"2. Ein-richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in» dem
Stellglied eine Antriebs schaltung für die Feinschritte zugeordnet
sind und daß der Differenz der Einstelladresse und der Lage des Stellgliedes ein bestimmter Wert zugeordnet ist, durch dessen Überschreitung
ein Steuersignal für die Gr ob schritt-Antriebs schaltung
und dessen Unterschreitung ein Steursignal Mr die Feinschritt-Antriebs
schaltung zugeordnet ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerung einer Grobschritt-Bewegung eine Folge von Schrittimpulsen
zugeordnet ist.
Docket7943 00984 5/. 0-3 1.0
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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