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DE1586016B - Vorrichtung zum halbautomatischen Verpacken von Textilerzeugmssen, insbe sondere Damenstrumpfen, in Beutel - Google Patents

Vorrichtung zum halbautomatischen Verpacken von Textilerzeugmssen, insbe sondere Damenstrumpfen, in Beutel

Info

Publication number
DE1586016B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
plate
folding
bag
claws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Italo Delia 6500 Mainz Bella
Original Assignee
DBM s r.l Di Delia Bella Italo, Limbiate, Mailand (Italien)

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum halbautomatischen Verpacken von zusammengelegten Textilerzeugnissen, insbesondere Damen-Strümpfen, in Beutel, mit einer die Textilerzeugnisse in die Beutel und mit diesen zusammen auf eine mit einer Verschließeinrichtung versehene Abtransporteinrichtung schiebenden, Mitnehmer aufweisenden Fördereinrichtung und mit einem Beutelmagazin, dessen Boden höhenverstellbar angeordnet ist, und dem eine Einrichtung zum Halten des jeweils obersten Beutels sowie eine Luftdüse und schwenkbar angeordnete Einführungsschienen zum öffnen dieses Beutels zugeordnet sind.
Es ist bereits eine solche Maschine zum Verpacken von Waren, beispielsweise zusammengelegten Strumpfwaren bekannt (deutsche Patentschrift 207 261), bei der die Ware über eine schräge Zuführungsbahn vor einen Schieber geführt wird, der
stirnseitig schlitzartig ausgebildet ist und somit über und unter die in den Beutel einzuschiebende Ware greift. Diese Vorrichtung weist keine Merkmale auf, die das ordnungsgemäße Verpacken auch dann sicher-
stellen, wenn die Ware von Hand und damit etwas unregelmäßig gefaltet ist. Außerdem ist durch die deutsche Patentschrift 1 226 480 schon eine Halteund; Falteinrichtung für die gefaltete Ware aufnehmende Einstecker bekanntgeworden.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum halbautomatischen Verpacken für Textilerzeugnisse zu schaffen, mit der sich ein manueller Arbeitsgang und ein maschineller Arbeitsgang optimal aufeinander abstimmen lassen. Dabei soll der manuelle Arbeitsgang sich auf das Legen des Textilerzeugnisses beschränken.
Die gestellte Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß dem Beutelmagazin ein Einstekkermagazin vorgeschaltet und eine Saugdüsen aufweisende Zuführeinrichtung zum Ablegen jeweils eines Einsteckers auf eine zwischen den beiden Magazinen liegende Einlegeplattform vorgesehen ist, wobei der Einlegeplattform Halteeinrichtungen zum Halten der Einstecker und schwenkbar angeordnete Faltklauen zugeordnet sind.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß das Textilerzeugnis von Hand gelegt wird, wobei das Legen von Hand auch bei schnellen Arbeiten wesentlich sorgfältiger und gefahrloser vonstatten geht als ein maschinelles Legen. Die Legeart des Erzeugnisses kann auf Wunsch gewählt werden. Es kann eine Wickelkarte benutzt werden, die der Packung eine gewünschte Steifigkeit und Festigkeit verleiht. Mit dem Legen läßt sich eine wirkungsvolle Endkontrolle des Erzeugnisses kombinieren. Die Erfindung gestattet somit alle gewünschten manuellen Tätigkeiten und die damit eventuell verbundenen Kontrollen so zu erleichtern, daß sie auch bei schnellem Arbeitsablauf sicher und mühelos durchgeführt werden kön- nen, während sich die daran anschließenden maschinellen Arbeitsgänge der Schnelligkeit des maschinellen Arbeitsganges anpassen. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in ihrem Aufbau besonders einfach und übersichtlich. Ihre Arbeitsleistung kommt nahezu an diejenige von vollautomatischen Verpackungsmaschinen heran, obwohl die Gestehungskosten der Vorrichtung nach der Erfindung nur einen geringen Bruchteil derjenigen einer vollautomatischen Verpackungsmaschine sind. Das Umstellen der Vorrichtung nach der Erfindung auf Packungen anderen Formats ist einfach und kann schnell, gegebenenfalls sogar zwischen zwei Schichten durchgeführt werden. Die Überwachung der Vorrichtung ist ebenfalls einfach und kann von der Legerin selbst erfolgen. Auch die Wartung der Vorrichtung ist besonders einfach und kann ohne weiteres in den Zeiträumen zwischen den Schichten erfolgen. Versuche haben ergeben, daß sich mit der Vorrichtung nach der Erfindung unter Berücksichtigung aller erforderlichen Stillstandzeiten eine theoretische Stundenleistung von etwa 900 Paar Strümpfen ergibt.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann als Teil der Einlegeplattform eine die Saugleistung tragende, absenkbar angeordnete Platte vorgesehen sein, wobei die bei abgesenkter Platte über die Enden derselben schwenkbar angeordneten Faltklauen eine Verlängerung der Platte bilden, wenn diese angehoben ist.
In Weiterbildung der Erfindung können die FaItklauen unterhalb der Platte um zu den Stirnkanten der Platte parallele Achsen schwenkbar gelagert sein und Kipphebel für die Einwärts-Schwenkbewegung aufweisen, die durch die abwärts bewegte Platte betätigt werden. Auch können im Rahmen der Erfindung die Faltklauen in Ruhestellung nach außen ziehende Federn vorgesehen sein.
Gemäß der Erfindung können als Halteeinrichtungen Saugleisten im Bereich der stirnseitigen Enden der Platte angebracht sein. Auch kann gemäß der Erfindung an der Platte im Bereich ihrer stirnseitigen Enden als Halteeinrichtung eine mechanische Klemmvorrichtung angeordnet sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann gemäß der Erfindung vor dem vorwärtigen stirnseitigen Ende der Halte- und Haltvorrichtung ein vom vorgeschobenen Einstecker betätigter Steuerfinger für die Saugdüsen angeordnet sein.
Auch ist im Rahmen der Erfindung möglich, das Magazin für die Einstecker mit einem sich als Nachführvorrichtung selbsttätig anhebenden Boden und seitlichen Führungselementen zu versehen. Hierbei können die Saugdüsen eine Blasdüse zum Vereinzeln der Stecker zugeordnet sein.
Gemäß der Erfindung können die Mitnehmer je zwei in seitlichem Abstand angeordnete Klauen zum Untergreifen des Einsteckers an seinem rückwärtigen Faltrand aufweisen und die Platte und die Faltklauen mit parallelen Nuten versehen sein, durch welche die Klauen laufen. Hierbei können gemäß der Erfindung die Klauen über den hinteren Rand des um das Textilerzeugnis gefalteten Einsteckers greifende Blattfederhaltern zugeordnet sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann gemäß der Erfindung die Zuführvorrichtung für den Einstecker, die Öffnungs- und Faltevorrichtung für die Beutel, die Halte- und Falteinrichtung für den Einstecker und die Einschiebevorrichtung über eine gemeinsame Folgesteuerung mit Handbetätigungsschalter zum Einleiten des gemeinsamen Arbeitsablaufes gesteuert sein, derart, daß der Arbeitszyklus mit dem Falten des Einsteckers über die von Hand aufgelegte Ware beginnt und mit dem Nachführen des nächsten Einsteckers auf die Einlegeplatte endet.
Gemäß der Erfindung ist es möglich, den Arbeitsbereich vor der Einlegeplattform als Tisch auszubilden und den Handbetätigungsschalter auf der Tischplatte in unmittelbarer Nähe der Einlegeplattform anzuordnen.
Im Rahmen der Erfindung ist es zweckmäßig, pneumatische Steuereinrichtungen für die Bewegungseinrichtungen vorzusehen, die Nachstelleinrichtungen für den Luftdruck und zusätzliche von Hand zu betätigende Öffnungsventile zur Außenluft enthalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsichtdarstellung der Arbeitsabschnitte der Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 eine schematische Schnittdarstellung entsprechend der Linie H-II der Fig. 1,
F i g. 3 eine schematische Schnittdarstellung entsprechend der Linie III-III der F i g. 2,
F i g. 4 das Steuergerät der Vorrichtung in Vorderansicht,
Fig. 5 eine Ventilreinigungseinrichtung in schematischer Darstellung.
Im dargestellten Beispiel weist die Vorrichtung einen Arbeitstisch 1 auf, auf dem die manuellen
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Arbeitsgänge durchgeführt werden, also das Textil- In der Einlcgcptaiiform 5 ist eine Halte- und PaIl-
crzcugnis zusammengelegt und gegebenenfalls über einrichtung für den Einslcckcr als abscnkbarc. den eine Wickclkarlc geschlagen wird. Hinter diesem Einslcckcr auf ihrer oberen Fläche und festhaltende Arbeitstisch I befindet sich eine in Fig. 1 von rechts zweiteilige Platte 46, 47 angebracht. Der indcrZcichnach links im Sinne des Pfeiles 2 verlaufende Vcr- S nung rechts gezeigte Teil 47 dieser Platte ist mittels packungsstraßc 3, deren Transportcinrichlungen nach einer Einstellvorrichtung 48 und einem Handrad cnt-Fig. 2 ersichtlich sind, aber in Fig. I der über- sprechend dem Handrad 37 verstellbar, um die Platte sichtlichkeit halber weggelassen sind. Die Vcr- 46, 47 auf die jeweilige Größe des Einstcckcrs cinpackungsstraße 3 enthält ein Einsteckmagazin 4, das zustellen. An beiden Enden trägt die Platte 46, 47 für etwa 2000 Stück Einstecker ausgelegt ist. In Rieh- io je eine Saugleiste 49, oder eine Klemmvorrichtung lung des Pfeiles 2 schließt sich an dieses Einsteck- 49 a, um den aufgelegten Einstecker auf der Obermagazin 2 die Einlegeplattform 5 für das von Hand seile der Platte 46, 47 festzuhalten. Die Platte 46, 47 gelegte Texlilcrzeugnis mit der Halte- und Fall- ist mit einem pneumatischen Zylinder SO verbunden einrichtung an. Im Sinne des Pfeiles 2 schließt sich um sie aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung absenken an diese Einlcgcplaitform S das Bcutelmagazin 6 mil 15 r.u können. An der in Fig. I gezeigten rechten und der öffnungs- und Haltevorrichtung 7 an. Diese linken Stirnseite der Platte 46, 47 ist je cine FaIiöffnungs- und Haltevorrichtung 7 enthält zwei im klaue Sl angeordnet die in dem in Fig. 2 gezeigten Sinne des Pfeiles 8 hin- und herschwenkbare Ein- angehobenen Zustand der Platte 46, 47 eine Verführungsschienen 9, die beim öffnen des Beutels in längerang der oberen Plattenfläche nach links und die Beutelöffnung eingeschwenkt werden und das ao recht darstellt. Diese Faltklauen 51 sind je um eine Einführen des gelegten und in den Einstecker ge- waagerechte Achse 52 schwenkbar und mit Be falteten Tcxtilerzeugnisses in den Beutel erleichtern. tätigungsarmen 53 gegebenenfalls mit Einsiellschrau- An das Beutelmagazin 4 schließt sich eine zweite ben versehen, auf die die Platte 46, 47 bei der Ab- Transportstraße mit einer Verschließ- und Eti- wärtsbewegung trifft und die Faltklauen 51 einwärts kettierstation an, weiche Gegenstand einer anderen 25 über die obere Räche der Platte 46, 47 verschwenkt. Patentanmeldung sind. Dadurch wird der Einstecker mit seinen vorderen
Der Aufbau der eigentlichen Verpackungseinrich- und hinteren Randbereichen über ein zusammentungen ergibt sich aus den Fig. 2 und 3. Das Ma- gelegtes, auf den Einstecker gebrachtes Textil- gazin4 für die Einstecker enthält eine senkrechte erzeugnis gefaltet. Um die Faltklauen 51 in ihre Vorderwand 33, an der die Einstecker gestapelt wer- 30 Normalstellung zurückzubringen, können in der den. Die Einstecker sind dabei einseitig bedruckte Zeichnung nicht dargestellte Rückstellfedern vor- Papierstreifcn, die etwa gleiche Breite wie das ge- gesehen sein, so daß sich die Faltklauen 5L beim An legte Tcxtilcrzeugnis haben. Diese Breite ist im heben der Platte 46, 47 wieder in die in F i g. 2 gewesentlichen gleichbleibend, so daß das Magazin mit zeigte Stellung bewegen.
festen Scitcnwänden 34 ausgebildet ist. Als rück- 35 Im Sinne des Pfeiles 2 schließt sich an diese Haltewärtige Führung der gestapelten Einstecker sind senk- und Falteinrichtung 5 das Beutelmagazin 6 an. Auch rechte Führungsleisten 35 vorgesehen, die mittels der das Beutelmagazin 6 ist mit festen Seitenwänden 54 Einstellvorrichtung 36 am Stellknopf 37 bezüglich der versehen und mit verstellbaren rückwärtigen und vor-Vordcrwand33 einstellbar sind. Das Magazin 4 ent- wältigen Führungsleisten 55 und 56. Diese Leisten hält ferner ein Boden 38, der mittels einer Spindel 39 40 55 und 56 haben jeweils eine Einstellvorrichtung 57 und einem gesteuerten Stellmotor 40 angehoben und 58, die nach dem gleichen Prinzip wie die Einwird, bis sich der Einsteckstapel an die Unterseite Stellvorrichtung 36 nach F i g. 3 aufgebaut sind und der Transportsaugdüsen 41 legt. Der Motor 40 kann jeweils mit einem Handrad entsprechend dem Handdabei durch das beim Auftreffen auf die Saugdüsen rad37 nach Fig. 3 betätigbar sind. An der rück-41 erhöhte Drehmoment oder durch einen an den 45 wältigen Oberkante des Beutelmagazins 6 ist eine Saugdüsen 41 angebrachten Schalter gesteuert sein. sich über die gesamte Breite des Beutelmagazins er-Die Saugdüsen 41 sind mittels eines pneumatischen streckende Blasdüse 59 angebracht, deren untere Zylinders 42 bis über den oberen Rand der Magazin- Wand 60 gleichzeitig als Anlage und Haltefiäche für Vorderwand 33 anhebbar. Am oberen Rand der die Schließlaschc des Beutels ausgebildet ist. Die Magazin-Vorderwand 33 ist ferner eine sich quer er- 50 Düse 59 ist so eingerichtet, daß sie den Luftstrahl streckende Blasdüse 43 angeordnet, die zuni Ver- schräg' nach oben richtet, wie dies der Pfeil 61 aneinzeln der durch die Saugdüsen 41 angehobenen deutet.
Einstecker dient. Im Beutelmagazin 6 ist eine Vercinzelungs- und
Oberhalb der Verpackungsstraße 3 sind die Saug- Klemmvorrichtung beweglich angebracht, die mit düsen 41 im Sinne des Pfeiles 2 mittels eines pneu- 55 einem Bowdenzug 62 im Sinne des Doppelpfeiles 63 matischen Zylinders 44 horizontal hin und her ver- gesteuert wird. Diese Vereinzelungs- und Klemmschiebbar, um jeweils einen Einstecker auf die Ein- vorrichtung enthält eine sich über die Breite des Jegeplattform 5 und deren Halte- und Falteinrichtung Beutelmagazins 6 erstreckende Klemmleiste 64, die zu legen. Am linken Ende der Einlegeplattform 5 ist über zwei in der Länge einstellbare Arme 65 an von ein Steuerfinger 45 angeordnet, der bei Berührung 60 Bowdenzug 61 betätigten Schwinghebel 66 anmit der Vorderkante des zugeführten Einsteckers die gebracht ist. Zum Vereinzeln der Beutel wird die pneumatische Betätigungsvorrichtung 44 zur Rück- Vereinzelungs- und Klemmleiste 64 über die in wärtsbewegung umsteuert und die Saugdüse41 ab- Fig. 2 gezeigte Stellung hinaus bis an die querstellt. Zur Einstellung auf die jeweilige Einstecker- laufende Schließ- und Etikcltierstraße 11 heran nach größe ist auch der Steuerfinger 45 in seiner Stellung 65 links bewegt und von da wieder nach rechts zwischen bezüglich der Einlegeplattform 5 mittels eines Hand- dem obersten und dem zweitobersten Beutel einrades, ähnlich dem in Fig. 3 gezeigten Handrad 37 geschoben, bis die Leiste 64 sich von und gegen die und einer ähnlichen Einstelleinrichtung verstellbar. Klemmfläche 60 der Düse 59 legt, und dadurch den
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obersten Beutel mit seiner Schließlasche an der düse 43 eingeschaltet, so daß die unter dem obersten Klemmfläche 60 der Düse 59 festklemmt. Um zu ver- Einstecker befindlichen Einstecker abgeblasen werhindern, daß die Arbeitsweise der Vereinzelungs- und den. Die Saugdüsen 41 werden dann mit ihrem pneu-Klemmleiste 64 durch Überfüllen des Beutel- matischen Zylinder 42 angehoben und mit dem pneumagazins 6 beeinträchtigt wird, ist am unteren Teil 5 matischen Zylinder 44 bis an den Steuerfinger 45 des Schwinghebels 66 ein unter den Magazinboden transportiert. Der Steuerfinger 45 schaltet den pneu-67 greifender Hebelarm 68 angebracht, der bei lin- matischen Zylinder 44 um, so daß die inzwischen ausker Endstellung der Vereinzelungs- und Klemmleiste geschalteten Saugdüsen 41 horizontal zurückgeführt 64 den Böden 67 etwas anhebt und dadurch ver- werden. Sobald sie ihre in F i g. 2 gezeigte rechte Einhindert, daß eine zu große Beutelmenge in das Ma- io stellung erreicht haben, werden auch die pneumatigazin 6 eingesetzt wird. Der Magazinboden 67 ist im sehen Zylinder 42 abgeschaltet und dadurch die Saugdargestellten Beispiel mit einer pneumatischen Hebe- düsen 41 wieder abgesenkt.
vorrichtung 69 verbunden, die einen konstanten Mit dem Einschalten der Saugdüsen 41 ist auch
Druck von unten gegen den Beutelstapel ausübt und der Bowdenzug 62 betätigt worden, so daß er den
dadurch einerseits die Beutel von unten nachführt 15 Schwinghebel 66 nach links gezogen hat. Die Ver-
und andererseits auch erleichtert, daß die Ver- einzelungs- und Klemmleiste 64 greift unter den
einzelungs- und Klemmleiste 64 sicher zwischen dem obersten Beutel und wird in dieser Stellung wieder
obersten und zweitobersten Beutel eingeführt wird. nach rechts geschoben, so daß sie den obersten Beu-
Um den Arbeitsablauf der Verpackungsstraße 3 tel mit seiner Schließlasche an der Unterseite 60 der
von Hand einzuleiten, ist auf dem Tisch 1 ein von 20 Düse 59 festklemmt. Die Vorrichtung ist somit für
Hand zu betätigender Druckknopfschalter 80 vor- die Aufnahme des nächsten Textilerzeugnisses
gesehen. Die Steuerung ist dabei wie folgt: bereit.
Wenn die Arbeiterin ein Textilerzeugnis zu- Die praktische Ausführung der Vorrichtung läßt sammengelegt und gegebenenfalls über eine Wickel- einen Arbeitstakt von vier Sekunden zu. Um die karte gefaltet hat, legt sie dieses auf den mit Ablauf as manuellen Arbeitsabläufe und die maschinellen des vorherigen Arbeitsganges auf der Platte 46, 47 Arbeitsabläufe aufeinander abzustimmen, ist die bereitgelegten Einstecker und drückt beim Zurück- Steuereinrichtung dazu ausgebildet, daß die Genehmen der Hand auf den Handbetätigungsknopf 80. schwindigkeit der Arbeitsabläufe einstellbar sind, so Hierdurch werden die Saugdüsen 49 bzw. die Klemm- daß der Arbeitstakt von beispielsweise 10 Sekunden vorrichtung 49 α eingeschaltet, die den Einstecker 30 oder mehr bis herab auf etwa 4 Sekunden kontinuierauf der Platte 46, 47 festhalten. Ferner wird der Hch eingestellt werden kann.
pneumatische Zylinder 50 zu einer Vor- und Rück- Wie F i g. 4 zeigt, ist für alle wesentlichen Teile wärtsbewegung eingeschaltet, wodurch die Platte 46, der Verpackungsstraße 3 eine Einstellvorrichtung für 47 abgesenkt und wieder angehoben wird. Dabei den Luftdruck vorgesehen. Diese Einstellungseinrichgreifen die Faltklauen 51 einmal über den Einstecker 35 tung enthalten jeweils ein Hauptventil 81, ein und falten dessen Enden über das eingelegte Textil- Reduzierventil 82, ein Druckanzeigeventil 83 und erzeugnis. Wenn die Platte 46, 47 wieder in die obere eine Ventilsäuberungseinrichtung 84, die weiter unten Stellung gelangt ist, wird der pneumatische Zylinder näher erläutert wird. Ferner ist in der Steuereinrich-50 wieder abgeschaltet ebenso auch die Saugdüsen tung auch für die elektrischen Elemente jeweils ein 49 bzw. die Klemmvorrichtung 49 a. Gleichzeitig mit 40 Schalter 85 und eine Kontrollampe 86 vorgesehen, dem Einschalten des pneumatischen Zylinders 50 Der Schalter 87 ist für den Kompressor und der oder unmittelbar darauf folgend wird die Blasdüse 59 Schalter 88 für die Vakuumpumpe vorgesehen. Die mit Druckluft beschickt und dadurch der oberste Ver- Arbeitsweise dieser beiden Aggregate wird durch die packungsbeutel aufgeblasen.· Es werden dann die Hauptanzeigeinstrumente 89 und 90 angezeigt.
Einführungsleisten 9 in die Beutelöffnung ein- 45 In Fig. 5 ist die Arbeitsweise der Ventilgeschwenkt. Darauf folgend wird dann der Antrieb Säuberungseinrichtung näher erläutert. In der Druckfür die Transporteinrichtung 70 bis 78 eingeschaltet. luftleitung 91 sei beispielsweise ein Hauptventil 81 Dabei läuft der in F i g. 2 rechts oben gezeigte in und ein Reduzierventil 82 angeordnet. Unmittelbar Bereitschaftsstellung befindliche Klauenarm 72 auf hinter dem Reduzierventil 82 ist ein Dreiwege-Ventil einer Steuerbahn 74 und mit den Klauen 77 durch die 50 84 angeordnet, das mit einem Weg unmittelbar in Nuten 79 der Platte 46, 47 und der Faltklauen 51. die Außenluft mündet. Erst dann folgt das Druck-Dabei wird das Textilerzeugnis und der umgelegte meßinstrument 83 und schließlich der Arbeitszylin-Einstecker am rückwärtigen Ende durch die Klauen der 92. Wird beim Arbeiten an der Vorrichtung nach 77, 78 erfaßt und vorwärts geschoben, wobei der der Erfindung festgestellt, daß am Hauptanzeige-Steuerfinger 45 zur Seite weggeschoben wird. Das 55 instrument 89 noch ausreichend Druckluft vorhanden Textilerzeugnis und der Einstecker laufen durch die ist, während das für den jeweiligen Teilabschnitt zu-Einführungsschienen 9 in den aufgeblasenen Beutel. ständige Instrument 83 zu geringen Luftdruck an-Beim weiteren Vorschub des Klauenarmes 72 wird zeigt, so ist einfach das Dreiwege-Ventil 84 kurzder Beutel mit seiner Schließlasche unter der Fläche zeitig so umzustellen, daß es die Druckluftsphäre 60 hervorgezogen und bis zu einer querlaufenden 60 umschaltet. Hierdurch wird ein kräftiger Luftstrom Schließ- und Etikettierstraße vorgeschoben. In der durch die Ventile 81 und 82 hervorgerufen, der VerZwischenzeit ist der andere Klauenarm 72 in die unreinigungen, insbesondere sich sammelnde Wasser-Bereitschaftsstellung gelaufen. Mit dem Abschalten oder öltröpfchen mitreißt. Die Praxis hat gezeigt, des Antriebs für die Transportketten 70 werden die daß hierdurch normalerweise alle vorkommenden Sauger 41 eingeschaltet und saugen den obersten Ein- 65 Unregelmäßigkeiten in der Druckluftleitung beseitigt stecker im Magazin 4 an. Gleichzeitig wird die Blas- werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109 585/233

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum halbautomatischen Verpacken von zusammengelegten Textilerzeugnissen, insbesondere Damenstrümpfen, in Beutel, mit einer die Textilerzeugnisse in die Beutel und mit diesen zusammen auf eine mit einer Verschließeinrichtung versehene Abtransporteinrichtung schiebenden, Mitnehmer aufweisenden Fördereinrichtung und mit einem Beutelmagazin, dessen Boden höhenverstellbar angeordnet ist und dem eine Einrichtung zum Halten des jeweils obersten Beutels sowie eine Luftdüse und schwenkbar angeordnete Einführungsschienen zum öffnen dieses Beutels zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem Beutelmagazin (6) ein Einsteckermagazin (2) vorgeschaltet und eine Saugdüsen (41) aufweisende Zuführeinrichtung (42, 44) zum Ablegen jeweils eines Einsteckers auf eine zwischen den beiden Magazinen (2, 6) liegende Einlegeplattform (5) vorgesehen ist, wobei der Einlegeplattform (5) Halteeinrichtungen (49, 49 a) zum Halten der Einstecker und schwenkbar angeordnete Faltklauen (51) zugeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Teil der Einlegeplattform (5) eine die Saugleisten (49) tragende, schwenkbar angeordnete Platte (46, 47) vorgesehen ist und daß die bei abgesenkter Platte (46, 47) über die Enden derselben schwenkbar angeordneten Faltklauen (Sl) eine Verlängerung der Platte (46, 47) bilden, wenn diese angehoben ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltklauen (51) unterhalb der Platte (46, 47) um zu den Stirnkanten der Platte (46, 47) parallele Achsen (52) schwenkbar gelagert sind und Kipphebel (53) für die Einwärts-Schwenkbewegung aufweisen, die durch die abwärtsbewegte Platte (46, 47) betätigt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltklauen (51) in Ruhestellung nach außen ziehende Federn vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteeinrichtungen Saugleisten (49) im Bereich der stirnseitigen Enden der Platte (46, 47) angebracht sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (46, 47) im Bereich ihrer stirnseitigen Enden als Halteeinrichtung eine mechanische Klemmvorrichtung (49 α) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem vorwärtigen stirnseitigen Ende der Halte- und Faltvorrichtung (46 bis 53) ein vom vorgeschobenen Einstecker betätigter Steuerfinger (45) für die Saugdüsen (41) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (4) für die Einstecker mit einem sich als Nachführvorrichtung selbsttätig anhebenden Boden (38) und seitlichen Führungselementen (33, 34, 35) versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Saugdüsen (41) eine
Blasdüse (43) zum Vereinzeln der Einstecker zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (72), je zwei in seitlichem Abstand angeordnete Klauen (77) zum Untergreifen des Einsteckers (B) an seinem rückwärtigen Faltrand aufweisen und daß die Platte (46, 47) und die Faltklauen (51) mit parallelen Nuten versehen sind, durch welche die Klauen (77) laufen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß den Klauen (77) über den hinteren Rand des um das Textilerzeugnis (A) gefalteten Einsteckers (B) greifende Blattfederhalter (78) zugeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (41 bis 44) für den Einstecker, die öffnungs- und Haltevorrichtung (9, 59, 60, 64) für den Beutel, die Halte- und Falteinrichtung (46, 53) für den Einstecker und die Einschiebevorrichtung (70 bis 78) über eine gemeinsame Folgesteuerung mit Handbetätigungsschalter (80) zum Einleiten des gemeinsamen Arbeitsablaufes gesteuert sind, derart, daß der Arbeitszyklus mit dem Falten des Einsteckers über die von Hand aufgelegte Ware beginnt und mit dem Nachführen des nächsten Einsteckers auf die Einlegeplatte (46, 47) endet.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsbereich vor der Einlegeplattform (5) als Tisch (1) ausgebildet ist und der Handbetätigungsschalter (80) auf der Tischplatte in unmittelbarer Nähe der Einlegeplattform (5) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, . dadurch gekennzeichnet, daß pneumatische Steuereinrichtungen für die Bewegungseinrichtungen vorgesehen sind, die Nachstelleinrichtungen (82, 83) für den Luftdruck und zusätzliche von Hand zu betätigende Öffnungsventile (84) zur Außenluft enthalten.

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