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DE1586008C - Verfahren und Vorrichtung zum Auf stecken eines Ventilsackes auf den Full stutzen einer Füllvorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auf stecken eines Ventilsackes auf den Full stutzen einer Füllvorrichtung

Info

Publication number
DE1586008C
DE1586008C DE1586008C DE 1586008 C DE1586008 C DE 1586008C DE 1586008 C DE1586008 C DE 1586008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve bag
movement
opening
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas B Menlo Park Cahf Sturges (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fort James Corp
Original Assignee
Crown Zellerbach Corp
Publication date

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Description

Die Erfindung geht aus von einem bekannten Verfahren zum Aufstecken eines Ventilsackes auf den Füllstutzen einer Füllvorrichtung für körniges fließfähiges Gut, bei dem von den in die Entnahmerichtung des Ventilsackes flachgelegten Stirnseiten wenigstens die das Ventil aufweisende und außerdem eine in Richtung auf die andere Stirnseite zu gelegene Stelle des Ventilsackes ergriffen werden und bei dem ferner das Ventil während der Bewegung des Ventilsackes auf den Füllstutzen zu geöffnet wird.
Desgleichen betrifft. die Erfindung eine Vorrichtung zum Aufstecken von in einem Magazin gestapelten Ventilsäcken auf den Füllstutzen einer Füllvorrichtung für körniges fließfähiges Gut mit einem zwischen Magazin und Füllstutzen gesteuert bewegbaren Greifer, der mit im Abstand voneinander angeordneten Greifelementen sowohl auf die das Ventil aufweisende Stirnseite als auch auf eine in Richtung auf die andere Stirnseite zu gelegene Stelle des jeweils ersten Ventilsackes aufsetzbar ist, und mit einer Einrichtung zum öffnen der Ventilöffnung des Ventilsackes während der Greiferbewegung.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung der vorster hend geschilderten Art sind aus der französischen Patentschrift 1 396 027 bekanntgeworden. Dort wird ein in einem Stapel befindlicher Ventilsack erfaßt, von dem Stapel abgehoben, während der Hubbewegung der Boden des Sackes aus seinem auf den Sack zurückgefalteten Zustand aufgezogen und dadurch die Ventilöffnung geöffnet, so daß sie auf den Füllstutzen der Füllvorrichtung aufgesteckt werden kann. In dem bekannten Verfahren wird der ventilseitige Boden des Ventilsackes dadurch geschwenkt und aufgezogen, daß an ihm zwei Greif elemente angesetzt werden, die während der Hubbewegung eine gemeinsame Schwenkung und anschließend eine Schwenkung gegeneinander ausführen. Das bekannte Verfahren setzt somit eine Vorrichtung voraus, bei der neben den zum Erfassen des Ventilsackes erforderlichen Greifelementen zusätzliche, relativ kompliziert gesteuerte Greifelemente angeordnet sind, die das öffnen des Ventils bewirken.
Ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren so auszugestalten, daß die zur Durchführung des Verfahrens erforderliche Vorrichtung erheblich vereinfacht wird, insbesondere zusätzliche Greifelemente und dafür benötigte Steuereinrichtungen eingespart werden können und daß dementsprechend die Anfälligkeit im Betrieb der Vorrichtung sehr herabgesetzt wird. Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gelöst, daß der zwischen den Angriffspunkten liegende Bereich des Ventilsackes während der . Förderung in seiner Bewegung so lange gehemmt wird, bis sich das Ventil öffnet. Der Vorteil dieses Verfahrens;gegenüber dem bekannten Verfahren ist offensichtlich, denn dadurch, daß der zwischen den Angriffspunkten der Greifelemente liegende Bereich des Ventilsackes vorübergehend in seiner Bewegung gehemmt oder festgehalten wird, spannt sich der Sack, und als Folge davon wird der die Ventilöffnung tragende Boden des Sackes aufgezogen und das Ventil geöffnet. Eine Steuerung zusätzlicher Greifelemente, die das Aufziehen des Sackes in dem bekannten Verfahren bewirken, kann somit wegfallen.
, Zweckmäßigerweise werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren die nicht ergriffenen Randteile der das Ventil tragenden Stirnseite nach einer Teilöffnung in ihrer Bewegung gehemmt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die eingangs geschilderte Vorrichtung dahingehend ausgestaltet, daß die Einrichtung zum Öffnen der Ventilöffnung als Anschlag ausgebildet ist, der zwischen den Angriffspunkten des Greifers während eines Teiles der Förderbewegung in die Bahn des Ventilsackes ragt.
Der Anschlag übernimmt somit die Funktion, die bei der bekannten Vorrichtung von den zusätzlichen Greifelementen und den ihnen zugeordneten Steuereinrichtungen ausgeübt wird. Zweckmäßigerweise ist der Anschlag steuerbar. Er kann dann als ein in seiner Längsrichtung verschieblicher Finger ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, auf eine Steuerung zu verzichten und den Anschlag lediglich federbelastet auszuführen.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Darüber hinaus ergeben sich weitere Merkmale der Erfindung aus den Unteransprüchen. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Stadiums im Verfahrensablauf, in dem der vorderste Ventilsack eines Sackstapels erfaßt wird,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Verfahrensstadiums, in dem der von Greifelementen erfaßte Ventilsack bereits teilweise geöffnet ist,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4 in Teilansicht,
Fig. 6 eine schematische Darstellung des Verfahrensstadiums, in dem der Ventilsack nach seiner Entnahme aus dem Sackstapel weitgehend geöffnet ist,
F i g. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 in F i g. 6 in Teilansicht und
F i g. 8 eine Seitehansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Aufstecken von Ventilsäcken auf den Füllstutzen einer Füllvorrichtung.
Die F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung einer Anzahl von Ventilsäcken B, die in einem Magazin nebeneinander gestapelt sind und von denen jeder einzelne auf einer seiner längs verlaufenden Kanten 15 steht. Die Ventilsäcke stehen also im wesentlichen senkrecht, jedoch mit einer geringfügigen Neigung, damit der durch sie gebildete Stapel 16, wie die F i g. 8 zeigt, etwas schräg angeordnet ist. Dies ist notwendig, um den Stapel ohne äußere Krafteinwirkung in sich selbst stabil zu halten.
Bei den gezeigten Ventilsäcken handelt es sich um solche der üblichen Art, bei denen die Böden 17 und 18 entweder verschweißt oder auf sonstige Weise verschlossen sind und deren Seitenwandungen flachgelegt sind. An einem Ende 17 des Ventilsackes ist jeweils eine mit 19 bezeichnete verschließbare Einlaßöffnung vorgesehen, durch die der Ventilsack gefüllt werden kann. Nach dem Füllen bildet diese Öffnung 19 einen Verschluß, der das Austreten des Inhaltes verhindert.
Die Ventilsäcke B werden einzeln nacheinander von dem in dem Magazin angeordneten Stapel 16 durch eine Greifvorrichtung 20 entnommen, die einen Greifer21 enthält, der zwischen der in Fig. 1 gezeigten ausgefahrenen Position und der in Fig. 6 gezeigten zurückgezogenen Position verschiebbar ist.
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In der ausgefahrenen Position erfaßt der Greifer 21 schiebbar ist. Die Klemmvorrichtung 35 wird nach jeweils den vordersten Ventilsack des Stapels 16 an dem Ansetzen eines Ventilsackes an dem Füllstutzen dessen Enden 17 und 18 (Fig. 2 und 3). Anschlie- 33 betätigt und klemmt den Ventilsack mittels des ßend verfährt der Greifer 21 — in bezug auf die Kolbens 36 am Füllstutzen 33 fest.
Fig. 1,4 und 6 — wieder nach rechts in die zurück- 5 Unterhalb des Füllstutzens 33 ist eine Auflagegezogene Position und nimmt dabei einen Ventil- platte 37 angeordnet, die das untere Ende 18 des sack B mit. In der Bewegungsbahn des Ventilsackes Ventilsackes B unterstützt, wenn dieses durch das ist eine Vorrichtung 22 angeordnet, die einen An- eingefüllte Gut entfaltet ist. Der Platte 37 ist eine schlagfinger 23 trägt. Dieser gelangt an der Seiten- Schüttelvorrichtung zugeordnet, die eine Verdichtung wand des Ventilsackes zur Anlage (F i g. 4), während io des Füllgutes im Ventilsack bewirkt,
der Greifer 21 seine Verschiebebewegung in die zu- Sobald der Ventilsack mit dem Füllgut gefüllt ist, rückgezogene Position ausführt und hält diese gegen was durch Feststellung des Gewichtes ermittelt wird, eine weitere Verschiebung fest. Dadurch wird der wird ein zwischen dem Füllstutzen 33 und der Auf-Ventilsack B an seinen Enden nach außen gezogen lageplatte 37 beweglicher Schieber 38 betätigt, der und verformt, d. h. aufgefaltet. Die Auffaltung erfolgt 15 den Ventilsack in Richtung des in Fig. 8 gezeigten am Ende 17 entsprechend der Darstellung in F i g. 5 Pfeiles von der Auflageplatte 37 auf eine anschlieiind bewirkt eine öffnung der Einfüllöffnung 19. ßende schräge Rutsche 39 schiebt. Gleichzeitig wird
Wenn sich der Boden 17 des Ventilsackes B relativ die Klemmwirkung der Klemmvorrichtung 35 aufge-
zu dessen Seitenwandungen so weit verschoben hat, hoben.
daß die Einfüllöffnung 19 weitgehend geöffnet ist ao Die vorstehend erläuterten Vorgänge erfolgen bei (F i g. 5), wird der Anschlagringer 23 zurückgezogen der Füllvorrichtung 28 in bekannter Weise im we-(F i g. 6), so daß sich der Ventilsack nunmehr zu- sentlichen automatisch, sobald der Ventilsack B erst sammen mit dem Greifer 21 unbehindert weiter be- einmal richtig an den Füllstutzen 33 angesetzt ist.
wegen kann und dieser schließlich in seine voll ein- Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entnahme gezogene Stellung gelangt. In dieser Position gelan- »s der Ventilsäcke ist in F i g. 8 insgesamt mit 40 begen seitliche Kanten 24 und 25 des Bodens 17 des zeichnet. Sie enthält ein Magazin 41 zur Aufnahme Ventilsackes zur Anlage an einem feststehenden des Stapels 16 von Ventilsäcken, das eine Boden-Halter 26, der durch eine Anzahl von Haltefingern platte 42 und. zwei in Längsrichtung verlaufende Füh-27 gebildet ist. Diese bewirken infolge der Relativ- rungsleisten 43 besitzt. Die Führungsleisten 43 sind bewegung zwischen den nunmehr festgehaltenen 30 in einem Abstand voneinander angeordnet, der der Kanten 24 und 25 und der vom Greifer 21 immer Ventilsacklänge entspricht und zweckmäßigerweise noch gehaltenen Vorderseite des Bodens 17 eine voll- einstellbar ist. An ihrem hinteren Ende 45 sind die ständige öffnung der Einfüllöffnung 19 (Fig. 6 Führungsleisten 43 nach innen L-förrrtig abgebogen und 7). Die Fig. 6 und 7 zeigen, daß sich die genaue und über in Längsrichtung verlaufende Ausnehmun-Stellung der Kanten 24 und 25 relativ zu dem Halter 26 35 gen mit nach oben ragenden Stützteilen 47 verjeweils nach Art des Ventilsackes verändern kann. klemmt. Durch diese Anordnung ist eine Einstellung Diese Stellung hängt von der Größe des sich zwischen der Führungsleisten in bezug auf die Stützteile 47 den Kanten 24 und 25 erstreckenden Sackbodens ab. möglich. Zusätzlich ist die Bodenplatte 42 in senk-Diese Größe wird ihrerseits wieder in Abhängigkeit rechter Richtung verstellbar an den Stützteilen 47 von der Größe des Ventilsackes selbst und in vielen 40 angeordnet.
Fällen auch von der Gestaltung des Ventilsackes im T)ie Bewegbarkeit des Greifers 21 in Richtung auf Hinblick auf die darin abzufüllenden Substanzen das Magazin 41 wird durch eine Kolben-Zylinderbestimmt. Anordnung 105 bewirkt, deren Zylinder mit einem
Nachdem der Greifer 21 in seine vollständig zu- Ende über dazwischenliegende Stützteile an einer
rückgezogene Position verfahren ist und die Einfüll- 45 Halterung 112 um eine senkrecht zur Zeichenebene
öffnung 19 offen steht, beginnt der eigentliche An- (Fig· 8) stehende Achse schwenkbar befestigt ist.
legevorgarig des Ventilsackes an den Füllstutzen einer Die Halterung 112 ist ihrerseits an Längsträgern
Füllvorrichtung. Die hierzu erforderliche Schwenk- 58· befestigt. Die Kolben-Zylinder-Anordnung 105
bewegung ist in Fig. 6 gestrichelt angedeutet. enthält eine Kolbenstange, an der der Greifer21
In Fig. 8 ist eine Füllvorrichtung 28 gezeigt, die 5° befestigt ist und der aus einer Anzahl von Saugnäpfen von herkömmlicher Bauart sein kann. Es kann dies 115 α bis 115 d od. dgl. besteht, von denen in dem in beispielsweise eine Vorrichtung gemäß der USA.- F i g. 2 gezeigten Ausführungsbeiäpiel insgesamt vier Patentschrift 2 996 858 sein. Sie besteht aus einer vorgesehen sind. Die .Saugnäpfe 115 α bis 115dste-Basis29,"die mittels Schrauben unverschiebbar auf hen mit Saugleitungen 116 in Verbindung, die in dem Boden oder einer sonstigen Unterlage befestigt 55 ihnen ein Vakuum erzeugen. Der Greifer 21 bildet ist. Auf der Basis 29 sitzt ein Zwischenabschnitt 30 mit den Saugleitungen 116 und dazwischen quer aniind auf diesem wieder ein trichterförmiger Behälter geordneten Tragrohreri ein im wesentlichen recrjt-31, dem die jeweilige, fließfähige, nicht, in sich zu- eckiges Gebilde (Fig. 2). Die Bewegung des Greisamrrierihängeride Substanz beispielsweise durch eine fers.21 wird bei dem Ein- oder Ausfahren der Kolpneumatische Zuführung 32 zugeführt wird. 6o benstange aus der Kolben-Zylinder-Ariordhung 105
Der Zwischenabschnitt 30 trägt einen im wesent- durch eine Führungsvorrichtung stabilisiert, die in liehen horizontal angeordneten Füllstutzen 33, dessen Fig. 8 nicht näher dargestellt ist.
Querschnitt im wesentlichen zylindrisch ist, dessen Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Voräußeres Ende 34 sich jedoch konisch verjüngt und an richtung ist folgende:
seiner Unterseite eine Auslaßöffnurig trägt. Zusätzlich 65 Der Kolben-Zylinder-Anordnung 105 wird ein
ist eine Klemmvorrichtung 35 vorgesehen, die einen Druckmedium über geeignete Steuereinrichtungen,
hin- und herbeweglichen Kolben 36 enthält, der in die ebenfalls nicht näher erläutert sind, zugeleitet,
Richtung auf die Oberseite des Füllstutzen 33 ver- unter dessen Wirkung der Kolben — in der Zeich-
nung — nach links verschoben wird, bis die SaUgnäpfc 115 α bis 115 d an dem jeweils vordersten Ventilsack des Stapels 16 zur Anlage gelangen. Gleichzeitig wird in den Saugnäpfen 115 α bis 115 d ein Unterdruck erzeugt, so daß diese den Ventilsack erfassen und festhalten. Anschließend wird die Kolben-Zylinder-Anordnung 105 umgesteuert, so daß' eier Greifer 21 sich — in der Zeichnung — nach rechts bewegt. Dabei wird der Ventilsack B von dem Greifer 21 mitgenommen und gelangt mit seiner Seilenwandung an dem einziehbaren Anschlagfinger 23 zur Anlage (Fig. 4 und 5). Da sich jedoch die Verschiebung des Greifers 21 fortsetzt, entfaltet sich der Ventilsack B in der in den F i g. 1 bis 5 veranschaulichten Weise. Nach Zurücklegung eines vorbestimmten Weges durch die Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Anordnung 105 wird eine nicht gezeigte Steuervorrichtung betätigt, die das Zurückziehen des Anschlagfingers 23 aus der Bewegungsbahn des Ventilsackes bewirkt, so daß dieser nunmehr ungehindert in entfaltetem Zustand und mit geöffneter Füllöffnung 119 weitertransportiert werden kann.
In der vollständig zurückgezogenen Stellung der Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Anordnung 105 gelangen die Kanten 24 und 25 des Sackbodens 17 ar. den Haltefingern 27 (F i g. 7) zur Anlage. Dies hat zur Folge, daß sich die Füllöffnung 119 vollständig öffnet. Anschließend kann die gesamte Greifvorrichtung 20 in die in F i g. 8 gestrichelt gezeichnete untere Stellung verschwcnkl werden, in welcher der Ventilsack mit der Füllöffnung 19 auf den Füllstutzen 33 aufgesteckt wird. Der Greifer 21 läßt den Ventilsack los. sobald der Füllstutzen 33 in ihn eingeschoben ist und der Kolben 36 der Klemmvorrichtung 35 ihn festhält. Anschließend fährt die Greifvorrichtung 20 wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, bevor ein weiterer Arbeitsgang eingeleitet wird. Die Verschwenkung der Greifvorrichtung 20 erfolgt durch eine weitere Kolben-Zylinder-Anordnung 138, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit den Stützteilen der Kolbcn-Zylinder-Anordnung 105 verbunden ist iind deren Kolbenstange ebenfalls an der Halterung 112 schwenkbar befestigt ist.
Sowohl die den Greifer 21 betätigende Kolben-Zylinder-Anordnung 105 als auch die die Greifvorrichtung 20 verschwenkende Kolben-Zylinder-Anordnung 138 sind durch Steuereinrichtungen in einer vorgeschriebenen Reihenfolge so gesteuert, daß die vorstehend geschilderten Arbeitsgänge weitgehend automatisch ablaufen. Insbesondere wird bei jedem so Arbeitsgang der zum Entfalten des Ventilsackes und zum öffnen der Füllöffnung 19 dienende Anschlagfinger 23 ausgefahren, während sich der Greifer 21 in Richtung auf das Magazin 41 zu bewegt. Bei der Rückführung des Greifers 21 wird der Anschlagfinger 23 automatisch durch eine nicht im einzelnen dargestellte Steuereinrichtung wieder zurückgezogen. Diese Steuereinrichtung ist zweckmäßigerweise so einstellbar, daß eine genaue Bestimmung des Augenblicks möglich ist, in dem der Anschlagfinger 23 betätigt wird, so daß der Zeitablauf des Vorganges jeweils genau auf die Bewegungsgeschwindigkeit des Greifers eingestellt ist. Gleichzeitig können dabei Art und Größe der zu füllenden Ventilsäcke B berücksichtigt werden. Zweckmäßigerweise ist die den einziehbaren Finger 23 bewegende Vorrichtung 22 an das gleiche Druckmediumsystem angeschlossen, durch welches auch die Kolben-Zylinder-Anordnungen 105 und 138 bewegt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aufstecken eines Ventilsackes auf den Füllstutzen einer Füllvorrichtung für körniges fließfähiges Gut, bei dem von den in die Entnahmerichtung des Ventilsackes fiachgelegten Stirnseiten wenigstens die das Ventil aufweisende und außerdem eine in Richtung auf die andere Stirnseite zu gelegene Stelle des Ventilsackes ergriffen werden und bei dem ferner das Ventil während der Bewegung des Ventilsackes auf den Füllstutzen zu geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den
. Angriffspunkten liegende Bereich des Ventilsackes während der Förderung in seiner Bewegung so lange gehemmt wird, bis sich das Ventil öffnet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht ergriffenen Randteile der das Ventil tragenden Stirnseite nach einer Teilöffnung in ihrer Bewegung gehemmt werden.
3. Vorrichtung zum Aufstecken von in einem Magazin gestapelten Ventilsäcken auf den Füllstutzen einer Füllvorrichtung für körniges fließfähiges Gut mit einem zwischen Magazin und Füllstutzen gesteuert bewegbaren Greifer, der mit im Abstand voneinander angeordneten Greifelementen sowohl auf die das Ventil aufweisende Stirnseite als auch auf eine in Richtung auf die andere Stirnseite zu gelegene Stelle des jeweils ersten Ventilsackes aufsetzbar ist, und mit einer Einrichtung zum öffnen der Ventilöffnung des Ventilsackes während der Greiferbewegung, zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum öffnen der Ventilöffnung als Anschlag (23) ausgebildet ist, der zwischen den Angriffspunkten (115 α bis 115 d) des Greifers (20) während eines Teiles der Förderbewegung in die Bahn des Ventilsackes ragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (23) steuerbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag ein in seiner Längsrichtung verschieblicher Finger (23) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn des Ventilsackes zu beiden Seiten der Ventilöffnung auf die Ränder (24, 25) der ventilseitigen Stirnseite (19) wirkende und deren Bewegung hemmende Finger (27) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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