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DE1586066A1 - Verfahren zum maschinellen Einsetzen von Roehrchen in aufrechter Lage in Kartons und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum maschinellen Einsetzen von Roehrchen in aufrechter Lage in Kartons und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE1586066A1
DE1586066A1 DE19671586066 DE1586066A DE1586066A1 DE 1586066 A1 DE1586066 A1 DE 1586066A1 DE 19671586066 DE19671586066 DE 19671586066 DE 1586066 A DE1586066 A DE 1586066A DE 1586066 A1 DE1586066 A1 DE 1586066A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
frame
conveyor
guide rails
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671586066
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Groschopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1586066A1 publication Critical patent/DE1586066A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/10Filling containers or receptacles progressively or in stages by introducing successive articles, or layers of articles
    • B65B5/106Filling containers or receptacles progressively or in stages by introducing successive articles, or layers of articles by pushers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum maschinellen Einsetzen von Röhrchen in aufrechter Lage in Kartons und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum maschinellen Einsetzen von Röhrchen in aufrechter Lage in Kartons und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Bisher ist es noch nicht gelungen, die heute aus Kunststoff gespritzten, kleinen Röhrchen für z. B Tabletten maschinell in aufrechter Lage in größere Kartons einzusetzen, so daß diese umständliche Arbeit vonhand vorgenommen werden mußte. Dem Bemühen, die Röhrchenverpackung zu automatisieren, stand außer dem Hindernis, die Vielzahl ungeordnet anfallender, rollender, kleiner Gegenstände maschinell zu fassen und in bestimmter Ordnung in einen Karton einzubringen, vor allem entgegen, daß der für die Verpackung infrage kommende Pappkarton äußerst labil ist und andererseits die Röhrchen so leicht sind, daß sie auf jeden noch so geringen Impuls sofort mit einer unkontrollierbaren Bewegung, meistens einem heftigen Sprung, reagieren, wobei sie, sofern sie schon gestanden haben, wieder umfallen. In der gleichen Weise nachteilig wirken sich Bodenunebenheiten des Kartons aus.
  • Der Erfinder hat die Aufgabe, trotz der genannten Schwierigkeiten ein Verfahren zum maschinellen Verpackun von Röhrchen in Kartons zu schaffen, dadurch gelöst, daß die Röhrchen nebeneinanderliegend über die Breite des Kartons aufgereiht werden und dann reihenweise in einen von oben nach unten bewegten, mit seiner Öffnung den nebeneinanderliegenden Röhrchen zugekehrten Karton eingeschoben werden. Wenn der Karton dann ganz gefüllt ist, kann er abgenommen und so gedreht werden, daß die Röhrchen nunmehr aufrechtstehen. Im gefüllten Karton fallen sie nicht mehr um, da sie sich gegenseitig stützen.
  • Eine besonders geeignete Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung zum Heranführen und Ausrichten der Röhrchen, eine Sammeleinrichtung zum Aufreihen der Röhrchen, eine Fördereinrichtung zur Bewegung des Kartons mit seitlicher Öffnung in senkrechter Richtung und einen Schieber zum Einschieben jeweils einer Reihe Röhrchen in den Karton.
  • Weitere ausgestaltende Merkmale der nachfolgend anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dienen insbesondere der Abstimmung der Fördereinrichtungen der Röhrchen und des Kartons und tragen den Schwierigkeiten des Transports der Röhrchen Rechnung, welche sich an Sammelstellen sehr leicht gegenseitig verklemmen und sofort zersplittern, wenn sie in falscher Lage maschinell ergriffen werden. Von den aus Gründen der einfacheren Darstellung vielfach vereinfachten Zeichnungsfiguren zeigen: Fig. 1 in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von Röhrchen, Fig. 2 eine schematisierte Draufsichtauf die Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 als Einzelheit einen an der Fördereinrichtung der Röhrchen angebrachten Röhrchenwender, Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 mit Blickrichtung schräg von vorn, Fig. 5 eine Prinzipskizze zur Funktionsweise der S&mmeleinrichtung zum Aufreihen der Röhrchen und des Antriebs des Schiebers zu ihrem Einschieben in den Karton, Fig. 6 eine zum Teil geschnittene Vorderansicht auf die Sammeleinrichtung, wobei zur Vereinfachung der Darstellung vorgebaute Teile weggelassen sind, Fig. 7 eine Draufsicht auf einen mit Röhrchen gefüllten Kar@ Fig. 8 in auseinandergezogener Darstellung einen leeren Karton zwischen Manschette und Rahmen, zwischen welchen er zum Einhängen in die Vorrichtung nach Fig. 1 eingespannt wird, Fig. 9 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit in zum Füllen bereiter Lage eingehängtem Karton, Fig. 10 eine schematisierte Seitenansicht der Bördereinrichtung für den Karton, Fig. 11 eine Rückansicht des Schwenkteils in der senkrechten Fördereinrichtung des Kartons, Fig. 12 einen Schnitt gemäß Linie 12-12 in Fig. 11.
  • Dås dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum maschinellen Verpacken von Röhrchen ist in seinem grundsätzlichen Aufbau so gestaltet, daß ein möglichst raumsparender Anbau an einen in Fig. 2 nur strichpunktiert dargestellten Spritzautomaten 2 für Röhrchen möglich ist. Vom Spritzautomaten fallen die fertigen Röhrchen in Gruppen zu jeweils mehreren Stück in einen Trichter 4, der sie einzeln, aber in unregelmäßigen Abständen, auf das in Fig. 1 gezeigte Förderband 6 eines durch hochgezogene Seitenwände im Querschnitt rinnenförmig ausgebildeten, unteren Bandförderers 8 leitet. Der Antrieb des Bandes 6 erfolgt durch Elektromotor 10.
  • An dem Bandförderer 8 ist eine Verzögerungseinrichtung 12 angebracht, welche im wesentlichen aus zwei auf beiden Seiten über dem Band 6 angeordneten, sehr langsam drehenden Scheiben 14 besteht. Der gegenseitige Abstand der auf den Umfangsflächen mit einem Material mit guten Bremseigenschaften belegten Scheiben 14 ist derart bemessen, daß die Röhrchen von den Scheiben 14 festgehalten werden und nur mit einer der Drehgeschwindigkeit der Scheiben 14 entsprechenden Geschwindigkeit die Verzögerungseinrichtung passieren, während das Band 6 unter ihnen hindurchrutscht. Die Verzögerungseinrichtung 12, als deren Antrieb ein Elektromotor 16 mit starker Untersetzung dient, schafft somit einen gewissen Mindestabstand zwischen den auf dem Band 6 weiterbeförderten Röhrchen, der nötig ist, damit sich äufeinander folgende Röhrchen bei der Übergabe vom Band 6 auf das an der Übergabestelle gegenläufige, weiterführende Band nicht gegenseitig behindern und verklemmen.
  • Vom Bandförderer 8 werden die Röhrchen in an sich bekannter Weise auf einen zweiten Bandförderer 18 übergeleitet, dessen Band 20 seinen Antrieb durch einen Elektromotor 22 erhält.
  • Auch an diesem Förderer 18 befindet sich eine der Verzögerungseinrichtung 12 entsprechende Einrichtung 24, um sicher zu gehen, daß die Röhrchen einzeln zu einer Wende einrichtung 26 gelangen und sich beim Wenden nicht gegenseitig behindern. Die Funktionsweise der Wendeeinrichtung 26 geht aus Fig. 3 hervor. Sie besteht aus einem um einen Lager punkt 28 leicht verschwenkbaren Hebel 30, der an seinem unteren Ende-einen entgegen der Förderrichtung der Röhrchen weisenden Haken 32 trägt. Der Hebel 30 hängt mittig über dem entsprechend den Röhrchenmaßen schmalen Förderband 20. Wenn ein Röhrchen 34 mit der Offnung nach vorn transportiert wird, greift der Haken 32 darin ein und zieht das Röhrchen, wie dargestellt, bei dessen weiterer Mitnahme durch das Förderband 20 am vorderen Ende hoch, bis es von allein in der Weise umkippt, daß das Röhrchen nunmehr umgekehrt auf dem Band liegt. Röhrchen, welche mit dem Boden voran zur Wendeeinrichtung 26 gelangen, lenken den Hebel 30 nur aus, werden jedoch, da keine Eingriffsmöglichkeit für den Haken 32 besteht, nicht gewendet. Damit der Hebel 30 nicht pendelt, sondern nach jeder Auslenkung kurzzeitig in seine Normallage zurückkehrt, ist ein Magnet 36 vorgesehen, welcher die Normallage markiert und zweckmäßig an der Halterung 38 für den Hebel 30 dicht neben diesem befestigt ist.
  • Bei der Übergabe der Röhrchen vom Bandförderer 18 auf einen letzten, waagerechten Bandförderer 40 mit Band 42werden diese abermals bezogen auf die Transportrichtung gewendet.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß das Band 20 an der Übergabestelle zum Band 42 hin schräggestellt ist und die Röhrchen herabrollen auf das in Gegenrichtung laufende Band 42 (vgl.Fig.2).
  • Auf diesem, Band werden somit alle Röhrchen mit nach vorn weisender Öffnung transportiert.
  • Der Bandförderer 40 führt, angetrieben durch einen Elektromotor 44 (vgl. Fig. 4), die Röhrchen bis gegen einen Anschlag 46, von wo sie durch einen im Takt Quer über das Band 42 hin- und herbewegten Seitenschieber 48 einer in ihrer Gesamtheit mit 50 bezeichneten Sammeleinrichtung übergeben werden. Die letztere besteht zunächst aus einem vorzugsweise allseitig geschlossenen Kanal 52, in welchem die durch den Seitenschieber 48 vom Band 42 gestoßenen Röhrchen mittels Blattfedern 54 aufgefangen werden. Nach Inbetriebsetzung der Fördereinrichtung für die Röhrchen füllt sich der Auffangkanal 52 zunächst mit einer bestimmten Anzahl von Röhrchen, bevor das weitere Nachschieben von Röhrchen die vordersten, wie in Fig. 4 gezeigt, im Takt des Seitenschiebers 48 unter den Blattfedern 54 hervortreten läßt. Die Röhrchen gelangen dann unmittelbar in die ihrem Durchmesser angepaßten, bogenförmigen Ausnehmungen mehrerer, einen Schrittförderer 56 bildender Leisten. Die Funktionsweise dieses Schrittförderers sei anhand von Fig. 5 und 6 im Zusammenhang mit Fig. 4 erläutert. Danach sind mehrere, oben mit Ausnehmungen 58 versehene schmale Leisten 60 mit Zwischenabstand zueinander parallel, im wesentlichen feststehend angeordnet. In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel mit drei in Fig. 5 ein solches mit fünf feststehenden Leisten 60 gezeigt. Zwischen den Leisten 60 befinden sich zwei (Fig. 4) bzw. vier (Fig. 5) weitere Leisten 62, welche mit identischen Ausnehmungen 58 wie die Leisten 60 versehen sind und durch Dxzenterantrieb eine hin- und her und gleichzeitig auf und niedergehende Bewegung ausfiäiiren. In einer in Fig. 6 dargestellten Zwischenlage kommen die Ausnehmungen 58 der Leisten 60 und 62 in eine im wesentlichen fluchtende Lage. Der Antrieb der Leisten 62 geht von einem Motor 64 mit Untersetzungsgetriebe 66 aus (Fig.4).
  • Über Kettentrieb 68 werden jeweils auf einer festen Achse 70 gelagerte Kettenräder 72 in gleichmäßige Umdrehung versetzt.
  • Durch Stifte 74 drehfest mit den Kettenrädern' 72 verbunden, aber exzentrisch auf den Achsen 70 gelagert sind Scheiben 76, welchein passenden Bohrungen in Tragbügeln 78 der Leisten 62 geführt sind. Bei Drehung der Scheiben 76 um die Achsen 70 folgen die Tragbügel 78 und damit die Leisten 62 der kreisenden Exzenterbewegung der Scheiben. Die Bewegungsrichtung ist dabei derart, daß jedes auf den feststehenden Leisten 60 aufruhende Röhrchen von den Leisten 62 angehoben und jeweil~s-in der mit bezug auf Fig. 4 links benachbarten Ausnehmung 58 der Leisten 60 wieder abgesetzt wird. Es ergibt sich somit insgesamt ein Transport der Röhrchen vom Kanal 52 nach links. somit hintereinanderfolgend jede Ausnehmung 58 auf den Leisten 60 mit einem Röhrchen besetzt wird, ist die Bewegung des Seitenschiebers 48, welcher die Röhrchen aus dem Kanal 52 auf den Schrittförderer 56 stößt, mit der Exzenterbewegung der Leisten 62 synchrdnisiert. Dies geschieht am einfachsten dadurch, daß der Antrieb, des Seitenschiebers 48 durch direkte mechanische Verbindung von der Bewegung der Leisten 62 abgenommen wird (vgl.
  • Fig; 9).
  • Nach dem Inbetriebsetzen der Fördereinrichtung für die Röhrchen und des S'chrittförderers' 56 sammelt, sich auf dem letzteren nebeneinanderliegend eine Reihe Röhrchen an. Diese Reihe wird so lang, bis das vorderste Röhrchen einen über den Leisten 60,- 62 aRgebrachten Schalter S1 betätigt, der entsprechend der Breite des Kartons, in welchen die Röhrchen eingebracht werden sollen, positionierbar dann Der Karton ist aus Gründen der klareren Darstellung in Fig. @ nicht mit eingezeichnet. Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß er derart in die erfindungsgemäße Vorrichtung eingehängt ist, daß-er mit bezug auf Fig. 4 mit der Offnung nach Vorn, zu den Röhrchen hin weist. In dieser Lage können die Röhrchen, sobald durch die Betätigung des Schalters S1 angezeigt ist, daß eine Reihe Röhrchen über die ganze Breite des Kartons aufgefüllt ist, mittels eines Schiebers 80 liegend und mit dem Boden zuerst in den Karton eingeschoben werden. Durch eine später beschriebene Abstimmung zwischen der Bördereinrichtung für den von oben nach unten hinter den Leisten 60,62 entlanggeführten Karton und dem Antrieb des Schiebers 80 ist sichergestellt, daß der Karton im Zeitpunkt des Einschiebens gegenüber den Ausnehmungen 58 der Leisten 60 eine solche Höhenstellung einnimmt, daß sich die einzuschiebenden Röhrchen entweder, sofern es die erste Reihe ist, auf die unterste Seitenwandung des Kartons auflegen oder unmittelbar auf die bereits im Karton befindlichen Röhrchen.
  • Der Schieber 80 besteht aus einem auf Stangen 82 geführten Grundkörper 84, an welchem durch Federn 86 in Schieberichtung nachgiebig abgestützt eine Stirnfläche 88 befestigt ist. Das Abfedern der Stirnfläche''88 soll verhindern, daß Röhrchen, welche sich wegen einer Verklemmung nicht in den Karton einschieben lassen, während dieses Vorganges zerdrückt werden.
  • Sobald die Stirnfläche 88 wegen eines Widerstandes von Seiten der Röhrchen trotz weiter in Einschieberichtuslg bewegten Grundkörpers 84 angehalten wird, werden Schalter S2 betätigt, welche den Antrieb der Maschine sofort ausschalten. Ebenso wie bei dem Schieber 80 ist auch am Seitenschieber 48 eine entsprechende Abfederung der Schiebefläche und Anbringung eines Sicherheitsschalters zweckmäßig. Auf die Darstellung wurde der Einfachheit halber verzichtet.
  • Der Antrieb des Schiebers 80 erfolgt über einen Elektromotor 90 und eine an einem Exzenterhebel 92 durch Bolzenverbindung 94 angelenkte Koppel 96, welche drehbar am Grundkörper 84 des Schiebers 80 befestigt ist (Fig. 5). Der Exzenterhebel 92 wird entweder, wie nach Fig. 5, durch einen gut bremsbaren Motor 90 für jede Einschiebebewegung nach dem Ansammeln einer Reihe Röhrchen direkt angetrieben, oder sitzt, wie nach Fig. 4, drehfest auf einer über Riementrieb 98 vom Motor 90 angetriebenen Welle 100, die mittels einer Magnetbremse 102 wirksam abbremsbar ist. Die Bremse 102 wird durch Kontaktbetätigung des Schiebers 80 eingeschaltet, sobald dieser nach einem Einschiebevorgang in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist.
  • Die Fördereinrichtung für den während des reihenweisen Auffüllens mit Röhrchen mit seitlicher Öffnung von oben nach unten bewegten Kartons wird durch einen Rahmen 104 getragen (Fig. 9), welcher im wesentlichen aus zwei senkrechten Ständern 106 und einem Querhaupt 108 besteht. Da es nicht möglich ist, die normalerweise für Verpackungszwecke verwendeten dünnwandigen und entsprechend labilen Pappkartons in der Maschine festzuhalten, werden diese, wie in Fig. 8 am Beispiel eines Kartons 110 gezeigt, zwischen einem massiven Rahmen 112 und einer mit einem Flansch versehenen Manschette 114 eingespannt. Der Rahmen 112 ist im Format des Kartons 110 durchbrochen, so daß nach dem Auffüllen eines Kartons 110 ein Druck von oben auf die darin nach Anordnung entsprechend Fig. 7 aufrechtstehenden Röhrchen genügt, um den Karton nach unten aus der Einspannung zwischen dem Rahmen 112 und der Manschette 114 herauszustoßen. Der Rahmen 112 ist beidseitig mit Rädern 116 versehen und trägt ebenfalls beidseitig je einen Zapfen 118, als welcher im Beispielsfall eine Radachse dient.
  • Mehrere Rahmen 112 mit eingesetzten Kartons werden vor dem Anlauf der Maschine in eine an den Ständern 106 angebrachte Hängevorrichtung 120 eingehängt, wobei die Räder 116 auf oberen und unteren Führungsschienen 122 gleiten und die Rahmen die in Fig. 10 stark strichpunktiert gezeichnete Schräglage einnehmen. Zurückgehalten werden sie zunächst durch eine Sprungraste 124, welche als Vereinzelungsvorrichtung am Anfang und später immer dann, wenn ein Karton aufgefüllt worden ist und die Maschine verläßt, jeweils einen Rahmen in senkrechte Führungsschienen 126 auf den gegeneinanderweisenden Innenseiten der Ständer 106 gleiten läßt. Dabei fallen die seitlichen Zapfen 118 an den Rahmen 112 oben auf die Gewindegänge in den Ständern 106 geführter Leitspindeln 128 (vgl. Fig. 9). Bereits jetzt befindet sich der Karton mit bezug auf die Leisten des Schrittförderers 56 in der Lage, daß die unterste Reihe Röhrchen eingeschoben werden kann. Nachdem dies geschehen ist, werden die Leitspindeln 128 durch einen Motor 130 über einen Kettentrieb 132 in der Drehrichtung und soweit gedreht, daß durch die jetzt mit den Gewinden der Beitspindeln-128 in Eingriff kommenden Zapfen 118 der Rahmen 112 und damit der Karton 110 um den Reihenabstand der Röhrchen im Karton abgesenkt wird.
  • Die Zapfen 118 bleiben mit den Leitspindeln 128 in Eingriff und werden von diesen jeweils nach dem Einschieben einer Reihe Röhrchen schrittweise nach unten mitgenommen, bis der Karton vollst-'ndig gefüllt ist. Die Gewindelänge der Spindeln 128 ist so bemessen, daß bei deren weiterer Drehung die Zapfen 118 vom Gewinde freikommen und der Rahmen 112, durch die Räder 116 in den senkrechten Führungsschienen 126 geführt, nach unten fällt, wo er von der ausgefahrenen Kolbenstange 134 eines Pneumatikzylinders 136 weich aufgefangen wird. Der Kolben 134 bewegt sich dann kontaktbetätigt langsam nach unten, wobei der Rahmen 112 auf beweglichen Anschlägen 138, welche in die Bahn der Räder 116 ragen, aufsetzt (vgl. Fig. 11 und 12). In dieser Lage befindet sich der Rahmen 112 in einem Bereich der Führungsschienen 126, welcher als Schwenkteil 140, wie in Fig. 10 strichpunktiert angedeutet, in eine Schräglage verschwenkbar ist, so daß sowohl der Rahmen als auch der Karton auf eine Abnahmebahn 142 herausrollen können.
  • Um entsprechend Fig. 7 jede seite Reihe Röhrchen mit einem seitlichen Versatz in der Größe vom halben Röhrchendurchmesser in den Karton einschieben zu können und auf diese Weise die Lücken zwischen den Röhrchen zu minimieren, bedarf es noch einer besonderen Abstimmung zwischen dem Antrieb der Leitspindeln 128 für den Vorschub des Rahmens 112 mit dem Karton 110 und der Position der Leisten 60, 62 des Schrittförderers 56 im Zeitpunkt des Einschiebens der Röhrchen. Bei der nachfolgenden Beschreibung wird deshalb nochmals auf Fig. 6 bezug genommen. Dort ist auf der linken Seite eine Welle 144 gezeigt, die in Lagern 146 und 148 gefuhrt und gehalten ist und ihren Antrieb, wie aus Fig. 9 ersichtlich, über ein Zahnrad 150 von einem drehfest auf der linken Leitspindel 128 sitzenden und mit dieser drehenden Zahnrad 152 ableitet. Der Antrieb der Leitspindeln 128 erfolgt, wie bereite erwähnt, mittels Kettentrieb 132, wobei der Motor 130 über Kettenräder 154, 156 ummittelbar nur mit der rechten Leitspindel 128 verbunden ist, deren Umlauf jedoch mit dem der linken Leitspindel 128 über ein weiteres Paar Kettenräder 158, 160 synchronisiert ist.
  • Die Welle 144 trägt undrehbar mit ihr verbunden eine Exzenters scheibe 162 (Fig. 6). Diese wirkt mit einem Anschlag 164 an einem Rahmen 166 zusammen, welcher an seitlichen Stangen 168 gefuhrt und von einer am feststehenden Maschinengestell, hier durch feste Streben 170 angedeutet, abgestützten Feder 172 über den Anschlag 164 in steter Anlage an die Exzenterscheibe 162 gehalten, deren Bewegung folgend eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. Wie ersichtlich, sind daran nur die sonst feststehenden Leisten 60 des Schrittförderers 56 beteiligt, die allein vom Rahmen 166 getragen werden und darin mittels Stellschrauben 174 justierbar sind. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß es zur Aufrechterhaltung der Funktion des Schrittförderers 56 nicht nötig ist, zur Herbeiführung des Versatzes der Röhrchenreihen gegeneinander entsprechend Fig. 7 auch die exzentrisch angetriebenen, die eigentliche Förderbewegung ausführenden Leisten 62 reihenweise seitlich zu versetzen. Auch wenn ihre Ausnehmungen 58 in den Mittellagen ihrer Bewegung nicht mit den Ausnehmungen der Leisten 60 exakt fluchten, können die aufden letzteren aufliegenden Röhrchen von den sich nach oben bewegenden Leisten 62 noch gut erfalßt und zur benachbarten Ausnehmung 58 auf den- Leisten 60 hinübergetragen werden.
  • Im Beispielsfall ist die Gewindesteigung der Leitspindeln 128 gerade so groß gewählt worden, daß genau eie Spindelumdrehung den durch Zapfeneingriff 118 geführten Rahmen 112 um den Reihenabstand der Röhrchen im Karton absenkt. Daraus folgt, daß zwischen den Zahnrädern 152, 150 ein ttbersetzungsverhältnis von 2:1 bestehen muß, d.h. die Welle 144 dreht sich bei zwei Umdrehungen der Leitspindeln 128 nur einmal, damit der Rahmen 166 und damit die Leisten 60 erst nach jedem zweiten Einschieben einer Reihe Rhrchen wieder in dieselbe Lage geführt werden.
  • Das in Fig. 11 und 12 dargestellte Schwenkteil 140 zum Kippen des gefüllten Kartons aus der senkrechten Lage in eine aufrechte Schräglage und zur Übergabe des Kartens und des Rahmens 112 einzeln auf die Abnahmebahn 142 ist über Achsbolzen 176 drehbar in den Ständern 105 gelagert. Die Verschwenkung erfolgt mit hilfe eines pneumatischen Zylinders 178 (Fig. 9) der außen am rechten Ständer 106 angebracht ist und an einem drehfest mit einem Achsbolzen 176 verbundenen Hebelarm 180-angreift.
  • Das Schwenkteil 140 besteht aus einem Gerüst 182, welches die Führungsschienen 126, die Anschläge 138 und deren Betätigungseinrichtung sowie Führungen 184 für einen Rahmen 186 trägt, der mittels eines am Traggerüst 182 befestigten Kraftzylinders 188 quer zur Längsrichtung der Führungsschienen 126 verschiebbar ist. An dem Rahmen 186 ist- auf Seiten der Öffnung eines in dem Schwenkeil 140 gehaltenen Kartons eine an Stützen 190 gehaltene Druckplat-te 192 und auf Seiten des Kartonbodens eine Rollenbahn 194 befestigt. Die Druckplatte 192, deren Maße etwas kleiner gehalten sind als die des Kartons, sowie die Rollenbahn 194 befinden sich in der senkrechten Lage des Schwenkteils 140, d.h. also, wenn die Zapfen 118 am Rahmen 112 außer Eingriff mit dem Gewinde der Leitspindeln 128 kommen und der Rahmen 112 in das Schwenkteil 140 fällt, in ihrer mit bezug auf Fig.-11 oberen Endstellung und damit außerhalb der Bewegungsbahn des Rahmens 112. Nachdem dieser jedoch auf den Anschlägen 138 aufgesetzt hat und das Schwenkteil 140 die in Fig. 10 strichpunktiert eingezeichnete Lage eingenommen hat, werden gleichzitig die Druckplatte 192 und die Rollenbahn 194 niedergedrückt.
  • Dabei stößt die Druckplatte 192 auf die im Karton aufrecht stehenden Röhrchen und drückt über diese den Karton aus dem Rahmen 112 auf die soweit unter diesem liegende Rollenbahn 194, daß er unter dem Rahmen 112 hindurch auf die Rollen der Abnahmebahn 142 hervorrollen kann. Erst nachdem der gefüllte Karton aus der Maschine herausgerollt ist, gehen die Druckplatte 192 -$ und die Rollenbahn 194 wieder in ihre Ausgangslage zurück und geben die Anschläge 138 den Rahmen 112 frei, der lose in sich die Manschette 114 trägt. Die Betätigung der Anschläge 138 geschieht- mittels- eines zweiseitig wirksamen Eraftzylind-ers 196, der in einer Halterung 198 außen an den Führungsschienen 126 verschwenkbar gelagert - ist und gegen eine Steuerstange 200 drückt'.
  • Diese verbindet beiden Anschläge 138, und ein auf sie vom Kraftzylinder 196 ausgeübter Druck führt zu einer Verschwenkung der Anschläge 138 um eine feste Lagerachse 202. Die Achse 202 ist in auf den Führungsschienen 126 befestigten Lagerungen 204 gehalten, und die Anschläge 138 greifen, wie ersichtlich durch Ausfräsungen 206 im Profil der Führungsschienen 126 hindurch in die Bewegungsbahn der Räder 116 am Rahmen 112. Der von den Anschlägen 138 nach dem Ausstoßen eines gefüllten Kartons freigegebene Rahmen 112 rollt auf äußeren Rührungsschienen 206 auf die Abnahmebahn 142. Die äußeren Führuigsschienen 206 sind seitlich oberhalb der Rollenbahn, als welche die Abnahmebahn 142 für die gefüllten Kartons ausgeführt ist, angebracht.
  • Die Wege sowohl des Kartons als auch des Rahmens 112 auf der Abnahmebahn 142 sind begrenzt durch Anschläge 207 bzw. 209.
  • Für die einzelnen Fördermitteldes Kartons und der Röhrchen ist die nachstehend beschriebene Folgeschaltung vorgesehen.
  • Bei Betätigung eines nicht dargestellten Hauptschalters laufen die Bandförderer 8, 18 und 40 an. Normalerweise befindet sich noch von der letzten Arbeitsschicht her ein Karton in einer solchen Lage mit bezug auf den Schrittförderer, daß Röhrchen durch den Schieber 80 eingeschoben werden können. In dieser Lage betätigt der Rahmen 112 des Kartons einen Schalter S3 (Fig.4), der nach Betätigung des Hauptschalters den Seitenschieber 48 und den Schrittförderer 56 in Gang setzt. Sollte sich bei Inbetriebnahme der Maschine kein Rahmen 112 in der den Schalter S3 berührenden Stellung befinden, so kann durch Handbetätigung eines noch später im einzelnen beschriebenen Schalters S8 die Vereinzelungsvorrichtung 124 zur Freigabe eines Rahmens veranlaßt werden, welcher dann den Schalter S3 betätigt.
  • Nunmehr bildet sich auf den Leisten 60, 62 des Schrittförderers 56 eine Reihe Röhrchen, die, sobald sie über die gesamte Karton breite reicht, den Schalter S1 betätigt. Obgleich der nächste Arbeitsschritt das Einschieben der Röhrchen in den Karton mittels des Schiebers 80 ist, wird dieser Vorgang nicht sofort ausgelöst, wenn das vorderste Röhrchen auf den Schalter S1 trifft. Es wäre nämlich mbglich, daß in diesem Augenblick die Leisten 62 sich gerade in einer oberen Stellung befänden, so daß der Schieber 80 gegen diese stieße. Ein Impuls an den Antriebsmotor 90 für den Schieber 80 wird deshalb, erst gegeben, wenn ein durch einen Nocken 208 (Fig. 4) betätigbarer Schalter S 4 anspricht, wobei der mit dem Antrieb der fördernd bewegten Leisten 62 umlaufende Nocken 208 den Schalter S4 nur berührt, solange sich die Leisten 62 in ihrer unteren Stellung befinden, in welcher sie das Herunterschieben der Röhrchen von den Leisten 60 nicht behindern.
  • Der Schi-eber 80 vollführt jeweils nur eine hin- und hergehende.
  • Einschiebebewegung. Gelangt er danach wieder in seine Ausgangsstellung, so schaltet ein Schalter S5 den Schiebermotor 90 aus und die Magnetbremse 102 ein. Gleichzeitig werden in einem Schalter S6 Kontakte derart geschlossen, daß erstens sich der Schrittförderer 56, welcher vorher zusammen mit dem Einschalten des Schieberantriebs 90 ausgeschaltet worden war, wieder einschaltet und zweitens der Motor 130 für den Antrieb der Leitspindeln 128 anläuft. Nach einer Umdrehung der Spindeln bzw. einer halben Umdrehung der Welle 144 bewirkt ein neben der. letzteren angebrachter und von zwei mit dieser umdrehenden, gegenüberliegenden Nocken 210 betätigter Schalter S7 wieder ein'Ausschalten des Motors 130.
  • Die beschriebene Aufeinanderfolge des Auffüllens einer Reihe Röhrchen auf dem Schrittförderer 56, ihres Einschiebens in den Karton sowie des schrittweisen Vorschubs des Rahmens 112 und gleichzeitig des Versatzes der Leisten 60 über die Welle 144 wiederholt sich, bis die oberste Röhrchenreihe in den Karton eingeschoben worden ist. Der vorhergehende RhYthmus wird dadurch unterbrochen, daß nunmehr beim Weiterdrehen der Leitspindeln 128 die Zapfen 118 das untere Ende des Gewindes erreichen, ihren Halt verlieren und den Rahmen 112 bis zum Auffangen durch die Kolbenstange 134 fallen lassen. Dort auftreffend wird ein Schalter S8 betätigt, wodurch ein nicht gezeigtes Magnetventil Aen Pneumatikzylinder 136 derart steuert, daß die Kolbenstange 134 den Rahmen 112 langsam absinken läßt, bis dessen Räder 116 auf die Anschläge 138 im Schwenkteil 140 auftreffen.
  • Zu bemerken ist, daß der Schrittförderer 56 nach dem Herausfallen des Rahmens tt2 unten aus dem Gewinde der Leitspindeln 128 nicht weiterlaufen kann, da der Schalter 53, welcher den gesamten Röhrchentransport einschaltet, nicht länger vom Rahmen 112 berührt wird. Die Maschine läuft erst weiter, wenn ein anderer Rahmen 112 mit einem leeren Karton aus der Eängevorrichtung 120 in die F\:ihrungsschienen 126 gerutscht ist und dabei den Schalter S3 betätigt. Die hierzu notwendige Betätigung der Vereinzelungsvorrichtung 124 wird zweckmäßig gleichfalls vom Schalter S8 durch-den fallenden, gefüllten Karton ausgelöst.
  • Weiterhin kann im Einzelfall zu beachten sein, daß eventuell sowohl die erste als auch die letzte Röhrchenreihe in einem Karton, wie in Fig. 7 dargestellt, lange Reihen sind, während ansonsten jede zweite Reihe um ein Röhrchen kürzer ist als die vorhergehende. In einem solchen Fall müssen Vorkehrungen getreffen sein, daß beim tbergang von einem Karton auf den nächsten während zweier aufeinander folgender Einschiebevorgänge die Leisten 60 des Sch@ittförderers 56 dieselbe Stellung einnehmen.
  • Bei'dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird dies dadurch erreicht, daß neben den bereits erwähnten Funktionen des Schalters S8 dieser zusätzlich auch den Antriebsmotor 130 für die Leitspindeln 128 noch einmal zu einer Umdrehung der Spindeln in Gang setzt. Das Ausschalten des Motors 130 geschieht wie sonst auch vom Schalter S7 her. In diesem Zusammenhang ist auch nach zu vermerken, daß es sich in der Praxis als nicht nötig erwiesen hat, zur Erzeugung von um ein Röhrchen unterschiedlich langer Röhrchenreihen den Schalter S 1 bei jedem Reihenversatz um die in Fig. 7 sichtbare Lücke zwischen der seitlichen Kartonwand und dem nächsten Röhrchen einer kurzen Reihe hin und her zu bewegen. Durch das Anheben der Röhrchen mittels der Leisten 62 macht sich der Zeitunterschied der Betätigung des Schalters S1 durch das vorderste Röhrchen fast nicht bemerkbar, und der Schieber 80 wird ohnehin erst in Gang gesetzt, wenn der Schalter S4 anspricht, d.h. die Leisten 62 in ihre untere Stellung weiterbewegt worden sind.
  • Nachdem der Kolben 134. des Pheumatikzylinders 136 den Rahmen 112 mit einem gefüllten Karton auf den Anschlägen 138 im Schwenkteil 140 abgesetzt hat, senkt er sich infolge seines Eigengewichtes oder, falls der Pneumatikzylinder 136 zweiseitig wirksam ausgebildet ist, durch entsprechende Druckmittelzufuhr noch weiter ab, bis er aus dem Schwenkteil 140 unten heraustritt und danach einen Schalter S9 betätigt. Dieser läßt den Kraftzylinder 178 ansprechen, welcher das Schwenkteil 140 in die in Fig. 10 punk,tgestrichelt dargestellte Schräglage kippt. In dieser Lage betätigt ein mit einem Achsbolzen 176 des Schwenkteils 140 drehfest verbundener Nocken 212 einen Schalter S10, wodurch das Absenken der Druckplatte 192 und der Rollenbahn 194 mittels des Kraftzylinders 188 ausgelöst wird. Dabei wird der gefüllte Karton aus dem Rahmen 112 nach unten herausgestoßen und rollt auf die Abnahmebahn 142. Dort betätigt er einen Kontakt S11,der den Kraftzylinder 196 steuert und gleichzeitig bewirkt, daß der Zylinder 188 die Druckplatte 192 und die Rollenbahn 194wieder in ihre Ausgangslage hochstößt. Von den Anschlägen 138 freigegeben rollt der Rahmen 112 mit der Manschette 114 auf die äußeren Führungsschlenen 206 auf der-Abnahmebahn 142, wo er auf einenl'Schalter 512 stößt. Dieser veranlaßt das Zurückschwenken des Schwenkteils 140 in die senkrechte Lage mittels des Kraftzylinders 178. Am Ende dieser Bewegung betätigt der Nocken 212 einen Schalter S 13 (Fig. 9), woraufhin dem Pneumatikzylinder 136 wieder derart Luft zugeführt wird, daß die Kolbenstange 134 ihre ausgefahrene Auffangstellung einnimmt.
  • Außer den bereits erwähnten Sicherheitsschaltern'52 am Schieber 80 und, nicht dargestellt, am Seitenschieber 48 dienen der Sicherheit während des Betriebs der Maschine zwei Lichtschranken 214 und 216 am Bandförderer 40 (vgl. Fig. 1). Durch diese Lichtschranken wird festgestellt, ob an dem Orte ihrer Anbringung sich Röhrchen auf dem Förderband 42 befinden oder nicht. Ihre Schaltung ist dabei so angelegt, daß von der Lichtschranke 214 her, welche sich unmittelbar vor dem Seitenschieber 48 befindet, sämtliche Fördermittel ausgeschaltet werden, sobald festgestellt wird, daß vor dem Anschlag 46 nicht mehrere Röhrchen hintereinander bereitliegen, vom Seitenschieber 48. in den Kanal 52 eingeschoben zu werden. Zweck der Lichtschranke 214 ist es, zu verhindern, daß sich auf dem Schrittförderer 56 lückenhafte Röhrchenreihen bilden, welche ebenso wie vollständige Reihen vom Schieber 80 ohne weiteres in den Karton eingeschoben wUrden. Die Lichtschranke 216 dagegen, welche in größerem Abstand vom Seitenschieber 48 am Bandförderer 40 angebracht ist, stellt die Förderbänder 6, 20 und 42 ab, wenn sich vor dem Seitenschieber 48 eine zu lange Warteschlange von Röhrchen gebildet hat. Dieser Pall kann eintreten, wenn aus irgendeinem Grunde während des Betriebs der Maschine versäumt wurde, Rahmen 112 in die Hängevorrichtung 120 einzuhängen, so daß Schalter S3 durch keinen einfallenden-Rahmen 112 betätigt wird und Schrittförderer 56 und Seitenschieber 48 nicht arbeiten. Dann soll durch die Lichtschranke 216 verhindert werden, daß sich die Warteschlange von Röhrchen bis zu der Übergabestelle von Band 20 auf Band 42 aufbaut, so daß dort das funktionsnotwendige Wenden der Röhrchen nicht mehr stattfinden kann. Die vom Spritzautomaten ununterbrochen hergestellten Röhrchen sammeln sich inzwischen im Trichter 4.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat sich im Versuch als außerordentlich betriebssicher erwiesen. Sie ist geeignet, mehrere Arbeitskräfte zu ersetzen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel müssen vonhan§Ufioch die Pappkartons mittels der Manschetten 114 in die Rahmen 112 eingespannt werden, die letzteren in die Hängevorrichtung 120 eingehängt und die gefüllten, Kartons sowie die Rahmen 112 einzeln von der Abnahmebahn 142 abgehoben werden. Wenn die Rahmen und Manschetten sofort wieder zum Einspannen weiterer Kartons benutzt werden, reichen ersichtlich nur sehr wenige Rahmen bereits aus, um die Vorrichtung im ununterbrochenen Betrieb laufen zu lassen.
  • Patentansprüohe/

Claims (41)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum maschinellen Einsetzen von Röhrchen in aufrechter Lage in Kartons, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Röhrchen (34) nebeneinanderliegend über die Breite des Kartons (110) aufgereiht werden und dann reihenweise in einen von oben nach unten bewegten, mit seiner Öffnung den nebeneinanderliegenden Röhrchen zugekehrten Karton (110) eingeschoben werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß der Karton (110) schrittweise jeweils nach dem Einschieben einer reihe Röhrchen um den Reihenabstand der Röhrchen im Karton (110) abgesenkt wird.
  3. 3. Verfahre1 nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r-c h ge -k e n n z e i c h'n e t , daß bei weder zweiten Reihe ein Röhrehen weniger aufgereiht wird, und die Reihe insgesamt, bevor sie in den Karton eingeschoben wird, um einen halben Röhrchenabstand seitlich versetzt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden ansprüche, g e k e n n -z e i cii n e t durch-eine Fördereinrichtung (8, 18, 40, 48) zum Heranfähren und Ausrichten der Röhrchen, eine Sammeleinrichtung (50) zum Aufreihen der Röhrchen, eine Fördereinrichtung (126, 128) zur Bewegung des Kartons (110) mit seitlicher Öffnung in senkrechter Richtung und einen Schieber (80) zum Einschieben, jeweils einer Reihe Röhrchen in den Karton.
  5. 5. Vorrichtung-nach Anspruch 4, d a du r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Sammeleinrichtung (50) äls Schrittförderer (56) ausgebildet ist mit einem während des Aufreihens der Röhrchen feststehenden, mit-nebeneiilanderliegenden Positionierungsmitteln für die Röhrchen versehenen Glied (60) und einem parallel zu diesem hin- und hergehend verschiebbaren und gleichzeitig anheb- und &bsenkbaren Glied (62), das in gleicher Teilung wie das feststehende Glied (60) mit Positionierungsmitteln (58) versehen ist, wobei die Positionicrungsmittel (58) der beiden Glieder (60, 62) in den Endlagen der Hin- und Herbewegung im wesentlichen miteinander fluchten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das feste Glied aus wenigstens zwei mit die Positionierungsmittel bildenden Ausnehmungen (58) versehenen parallelen Leisten (60) besteht, zwischen denen wenigstens eine in gleicher Weise mit Ausnehmungen (58) versehene Leiste (62) als hin- und herverschiebbares Glied angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die hin- und herbewegbare Leiste (62) exzentrisch an synchron antreibbaren Kurbeltrieben (70 - 76) angelenkt ist.
  8. 8. vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß von dem hin-und hergehende Glied (62) ein hin- und hergehender Seitenschieber (48) antreibbar ist, der uit einer Stirnfläche bei der Hin- und Herbewegung über das Förderband (42) unmittelbar vor einem Anschlag (46) für die auf dem Förderband (42) geförderten Röhrchen hinwegstreicht und diese dem Schrittförderer (56) zuführt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c ii t e -k e n n z e i c h n e t , daß zwischen dem Förderband (42) und dem Schrittförderer (56) ein die Röhrchen führender, vorzugsweise allseitig geschlossener Kanal (52) vorgesehen ist, an dessen Ende das selbsttätige Heraustreten der Röhrchen verhindernde, elastisch nachgiebige Eemmittel (54) vorgesehen sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t @ daß die Hemmittel als Blattfedern (54) mit in die Bewegungsbahn der Röhrchen innerhalb des Kanals eingreifenden Enden ausgebildet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an dem Förderband (42) in der Nähe des Seitenschiebers (48) eine den Schrittförderer (56) bei Unterbrechung des kontinuierlichen Nachtransports der Röhrchen stillsetzende Überwachungseinrichtung (214) vorgesehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß als ü'berwachungseinrichtung eine quer zum Förderband (42) gerichtete Lichtschranke (214) dient.
  13. 13. Vorrichtwng nach Anspruch 11 oder 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an dem Förderband (42) in einer bestimmten Entfernung vor dem Seitenschieber (48) eine weitere als Lichtschranke ausgebildete Uberwachungseinrichtung (216) angebracht ist, durch welche bei Ansammlung einer gewissen Anzahl Röhrchen vor dem Seitenschieber (48) der Antrieb des Förderbandes abschaltbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, , daß über dem Förderband (20) zum Ausrichten der Röhrchen eine Wendeeinrichtung (26) angebracht ist, die aus einem gegen die Wirkung einer Rückstellkraft auslenkbaren Hebel (30) mit einem entgegen der Förderrichtung weisenden Haken (32) am Ende besteht, welcher nur In die mit der Öffnung nach vorn geförderten Röhrchen (34-) eingreift, so zur diese auf dem Förderband (20) bis zum selbst-. tätigen Umkippen in die entgegengesetzte Lage einseitig anhebbar sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß zur Ausübung der Rückstellkraft auf den Hebel (30) ein in dessen freiLängender Lage seitlich am nächsten befindlicher Magnet (36) vorgesehen ist.
  16. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Wendeeinrichtung (26) in Förderrichtung betrachtet eine Verzögerungseinrichtung (12, 24) vorgeschaltet ist, mittels welcher die Röhrchen durch vorübergehende-Bremsung während der Lage auf dem Förderband (6, 20) auf gegenseitigen Abstand gebracht werden.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Verzögerungseinrichtung (12, 24) durch zwei die Röhrchen während ihres Vorschubs auf dem Förderband (6, 20) vorübergehend zwischen sich erfassende, mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit, als der Geschwindigkeit des Förderbandes angetriebene Friktionsrollen (14) gebildet wird.
  18. 18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden 'Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Schieber (80) aus einer aufrechtstehenden Stirnfläche (88), welche sich wenigstens über die Breite des Kartons (110) erstreckt, und einem auf einer Geradführung,(82) durch einen Exzentertrieb (92, 94, 96) auf Impuls zu einem Hin- und Hergang antreibbaren Schieberkörper (84), welcher die Stirnfläche (88) trägt, ausgebildet ist.
  19. 19. Vorrichtwlg nach Anspruch 18, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Stirnfläche (88) gegen den Schieberkörper (84) mittels Federgliedern (86) abgestützt ist, so daß bei einer Verklemmung der Röhrchen während des Einsch-iebens in den Karton (110) eine abgefederte Rela-tivbewegung zwischen der Stirnfläche (88) und dem Schieberkörper (84) zustandekommt.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h- n e t , daß durch die Relativbewegung zwischen Stirnfläche (88) und Schieberkörper (84) Schaltkontakte (52) zum Ausschalten des Exzentertriebs (92, 94, 96) des Schieberkörpers (84) betätigbar sind.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Nachlauf des Exzentertriebs (92, 94, 96) nach seinem Ausschalten durch eine gleichzeitig mit dem Ausschalten wirksam werdende Bremse (102) verkürzt ist.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 18, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Impuls zur Betätigung des Exzenterantriebs des Schiebers (80) zu einem Hin- und- Hergang erfolgt, wenn einerseits durch Schalterbetätigung (51) der aufgereihten Röhrchen angezeigt ist, daß sich auf dem Schrittförderer (56) eine Reihe Röhrchen in Breite des Kartons und bereit zum Einschieben angesammelt hat und andererseits durch Schalterbetätigung (54) durch einen mit dem Antrieb des fördernd bewegten Gliedes (62) des Schrittförderers (56) synchron umlauf enden-Nocken (208) angezeigt ist, daß dieses sich in seiner unteren Stellung befindet.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß gleichzeitig mit dem Impuls zur Betätigung des Exsenterantriebs des Schiebers (80) der Antrieb des Schrittförderers'(56) ausschaltbar und erst wieder einschaltbar ist, wenn der Schieber (80) in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist.
  24. 24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden-Ansprüche, d ad u r c h g e k e n n z e ic h n e t , daß zur Führung des Kartons (110) in seiner Fördereinrichtung (126, 128) ein fester Rahmen (112) mit Führungsmitteln (116, 118) und eine in den Rahmen (112) passende, feste Manschette (114) vorgesehen sind, zwischen denen ein Karton (110), z. B. aus Pappe, einspannbar ist.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n et , daß die Fördereinrichtung zur Bewegung des Kartons in senkrechter Richtung aus senkrechten Führungsschienen (126) für den Rahmen (112) und zwei synchron antreibbaren Leitspindeln (128) besteht, in deren Gewindegänge an dem Rahmen (112) angebrachte Zapfen (118) eingreifen.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 25, d a d fl r c h g ek e n n z e i c h n e t , daß am oberen Ende der senkrechten Führungsschienen (126) eine ebenfalls aus Führungsschienen (122) gebildete, schräg nach hinten weisende Hängevorrichtung (120) mit einer Vereinzelungsvorrichtung (124) angebracht ist, welche impulsbetätigt jeweils nur einen von mehreren in die Hängevorrichtung (120) eingehängten Rahmen (112) in die senkrechten Führungsschienen (126) eiten läßt, wobei die Zapfen (118) oben auf den Gewindegängen der Leitspindeln (128) Halt finden.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein in die senkrechten Führungsschienen (126) gerutschter atmen (112), einen den Schrittförderer (56) in Betrieb setzenden Schalter (S3) betätigt.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch 25, d a du r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß beim Rückgang des Schiebers (80) nach einem Einschiebevorgang in seine Ausgangsstellmlg ein Kontakt (S6) betätigbar ist, durch welchen die Leitspindeln (128) in dem Drehsinn antreibbar sind, daß sich der mit den Zapfen (118) in die Gewindegange eingreifenden Rahmen (112) mit dem Karton (110) absenkt.
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch 28, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß ein durch einen mit dem Antrieb (130) der Leitspindeln (128) synchron bewegten Nocken (210) betätigbarer Schalter (S7) den Spindelantrieb (130) wieder ausschaltet, wenn sich der Rahmen-(112) um den Reihenabstand der Röhrchen im Karton (110) gesenkt hat.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch -29, d a d u r c hr -ge k e n n z e i c h n e t , daß über einen synchron mit dem Antrieb (130) der Leitspindeln (128) gedrehten Exzenterantrieb (162, 164) die während des Aufreihens der Röhrchen auf dem Schrittförderer (56) feststehenden Leisten (60) gleichzeitig mit dem Absenken des Rahmens (112) abwechselnd um den halben Röhrchenabstand nach der einen und der anderen Seite hin- und herbewegbar sind.
  31. -31. Vorrichtung nach Anspruch 28, d a-d u---r' c h g-e k e n n z e i c h n e t , daß die Länge der Gewindegänge aWf Z den Leitspindeln (128) derart bemessenist, daß der Rahmen (112) mit seinen Zapfen (118) unten aus dem Gewinde herausfällt, wenn der Spindelantrieb (130) einschaltet, nachdem die letzte Reihe Röhrchen eingeschoben worden ist.
  32. 32. Vorrichtung nach Anspruch 31 d a d u r c h g e -k e n n z e= i c h -n e t , daß der Rahmen (112) nach dem Herausfallen aus dem Gewinde der Leitspindeln (1283 noch in den senkrechten Führungsschienen (126) weich abbremsbar ist und auf Anschlägen (138) aufsetzt.
  33. 33. Vorrichtung nach Anspruch 32, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß durch den Rahmen (112) nach dem herausfallen aus dem Gewinde der Leitspindeln (128) ein Kontakt (S8) betätigbar ist, durch welchen die Stopp- und Vereinzeluslgsvorrichtung (124) an der Hängevorrichtung (120) den nächsten Rahmen (112) zum Hineinrutschen in die senkrechten Führungsschienen (126) freizugeben veranlaßt wird.
  34. 34. Vorrichtung nch Anspruch 33, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß nach dem aufsetzen des Rahmens (112) auf den Anschlägen (138) ein Kontakt (S9) betätigbar ist, durch welchen derjenige Teil (140) der senkrechten Führungsschienen (126), welcher den Rahmen (112) hält, wenn dieser auf den Anschlägen (138) aufrunt, samt den Anschlägen in dem Drehsinn und sowelt kippbar ist, daß die Öffnung des Kartons (110) schräg nach oben weist.
  35. 35. Vorrichtung nach Anspruch 34, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß mit dem verschwenkbaren Teil (140) der Führungsschienen (126) eine kurze, in senkrechter Lage unmittelbar hinter dem Rahmen (112) mit Karton (110) befindliche Rollenbahn (194) und eine in senkrechter Lage unmittelbar vor den eingeschobenen Röhrchen befindliche Druckplatte (192) von etwas kleinerer Fläche als der innere Querschnitt der Manschette (114) verschwenkbar sind.
  36. 36. Vorrichtung nach Anspruch 35, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß nach dem Verschwenken des Rahmens (112) die Druckplatte (192) gleichmäßig mit der Rollenbahn (194) in Parallelverschiebung zu dem Rahmen (112) absenkbar sind, so daß dabei der Karton (110) zwischen Rahmen (112) und Manschette (114) herausgestoßen wird und auf der schrägstehenden Rollenbahn (194) abwärts rollt.
  37. 37. Vorrichtung nach Anspruch 35 und 36, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß nach ihrem Verschwenken und Herabdrücken die kurze Rollenbahn (194) das obere Ende einer weiterführenden Förder- oder Abnahmebahn (142) für die mit Röhrechen gefüllten Kartons (110) bildet.
  38. 38. Vorrichtung nach anspruch 37, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß durch den auf der weiterführenden Förder- oder Abnahmebahn (142) forteollenden Karton (110) ein Kontakt (-S-1"1-)? betätigbar ist, woraufhin gleichzeitig die Druckpi-atte (192) und die Rollenbahn (194) wieder anhebbar und die den Rahmen (112) haltenden Anschläge (138) fortziehbar sind, so daß der Rahmen (112) aus den Führungsschienen (126) gleitet.
  39. 39. Vorrichtung nach Anspruch 38, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t g daß der gekippte Teil (140) der Führungs schienen (126) Anschluß hat an äußere Führungsschienen (206).
  40. 40. Vorrichtung nach Anspruch 39, g e k e n n z e i c h -n e t durch einen durch den Rahmen (112) betätigbaren Kontakt (S12) an den äußeren Führungsschienen (206), welcher einen Impuls auslöst zum Zurückführen der Anschläge (138) in ihre Ausgangslage und zum Zurückschwenken des gekippten Teils (140) der senkrechten Führungsschienen (126) zusammen mit der Druckplatte (192) und der kurzen Rollenbahn (194).
  41. 41. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abbremsung des aus dem Gewinde der Leitspindeln (128) fallenden Rahmens (112) vor demAufsetzen auf die Anschläge (138), das kippen des verschwenkbaren Teils (140) der senkrechten Führungsschienen (126) mitsamt der Druckplatte (192) und der Rollenbahn (194), das Niederdrücken und Anheben der Druckplatte (192) und Rollenbahn (194) in der gekippten Lage sowie die Bewegung der Anschläge (138) mittels pneumatischer Antriebsvorrichtungen (136, 178, 188, 196) ausführbar ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2543793A1 (fr) * 1983-04-09 1984-10-12 Hauni Werke Koerber & Co Kg Procede et dispositif pour introduire des plants sensiblement cylindrique dans un bac
EP1101702A3 (de) * 1999-11-17 2003-07-16 Christian Di Ronco Vorrichtung zum Verpacken von langgestreckten Packgütern

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