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DE13735C - Vierrädriger Saat- und Schälpflug - Google Patents

Vierrädriger Saat- und Schälpflug

Info

Publication number
DE13735C
DE13735C DENDAT13735D DE13735DA DE13735C DE 13735 C DE13735 C DE 13735C DE NDAT13735 D DENDAT13735 D DE NDAT13735D DE 13735D A DE13735D A DE 13735DA DE 13735 C DE13735 C DE 13735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
wheeled
shaft
frame
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13735D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. SCHWANZ in Golzow
Publication of DE13735C publication Critical patent/DE13735C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/16Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
    • A01B63/166Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame manually adjustable

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
F. SCHWANZ in GOLZOW. Vierrädriger Saat- und Schälpflug.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1880 ab.
Dieser Pflug ist in den Fig. 1 bezw. 2 dargestellt; Fig. 3 zeigt ihn im Grundrifs. Der Pflug besteht aus einem viereckigen Flach eisenrahm en r, an den, wie gewöhnlich, sich der Pflugsterz anschliefst. Dieser Rahmen ist auf passende Weise durch Flacheisen verstrebt und eine T-Eisenschiene dient zur Befestigung der Stiele der Pflugschare mittelst Klammern und Kopfschrauben. Auf einer mit Einkerbungen versehenen, mit den Rahmenverstrebungen verbundenen Brücke ist das hintere Ende einer Gliederkette verschiebbar, während das vordere Ende durch ein mit einem Stiel versehenes, auf einem Bügel des vorderen Rahmentheiles mittelst Klammern und Kopfschraube verstellbares Auge hindurchtritt und hier den Anschlufs der Zugkette gestattet. Von den beiden linksseitigen Rädern des Pfluges ist der Axschenkel des Rades I an einem zweiarmigen Hebel h1 angeschlossen, der sich mit seiner Welle w in Lagern drehen kann, welche mit dem Rahmen r fest verbunden sind. Der Axschenkel des Rahmens II ist mit dem einen Arme eines um einen festen Punkt ο des Rahmens drehbaren Winkelhebels h fest verbunden. Eine Stange d verbindet den oberen Arm des erwähnten Hebels h1 mit dem das Rad II haltenden Arme des Winkelhebels h1 mittelst eines mit diesem Arme fest verbundenen Scharnierstückes. Findet also Drehung des Hebels h um den festen Rahmenpunkt ο statt, so wird dadurch eine ganz bestimmte gleichzeitige Verschiebung der Räder I und II unter dem Rahmen bewirkt, was zur Folge hat, dafs einmal, wie in Fig. 1, der Rahmen und die daran befestigten Schare eine tiefere, ein anderes mal, wie in Fig. 2, eine höhere Lage zu den Rädern I und II einnehmen, so dafs man mittelst einfacher Drehung des Winkelhebels h und Feststellung desselben auf den Einstellbügel b den Pflug momentan zum Pflügen bezw. zum Transportiren und Umwenden umstellen kann. Der Bügel b ist mit mehreren Kerben zum Einstellen der Höhenlage der Schare versehen und ein auf dem Bügel verschiebbarer, durch eine Kopfschraube feststellbarer Anschlag für den Hand- und Winkelhebel h soll es beim Heben . oder Senken der Räder, was jedesmal behufs Um-Wendens vor oder nach dem Pflügen einer Furche nöthig ist, ermöglichen, gleich die richtige Kerbe zum Einstellen zu treffen.
Der Hand- und Winkelhebel h ist mit einer, nach der rechten Seite des Rahmens führenden, hier ebenfalls in einem Auge des Rahmens gelagerten Welle w1 fest verbunden, so dafs also die Welle die Drehung des Hebels mitmacht. Vor das Auge zur drehbaren Lagerung der Welle auf der rechten Rahmenseite ist über ein sich aufserhalb dieser anschliefsendes Vierkant der Welle eine mit einer seitlichen Verzahnung versehene Stellscheibe y aufgeschoben, Fig. 4, derart, dafs sich die Scheibe mit der Welle wx drehen mufs. Aufserhalb dieser Scheibe ist die Welle wieder rund behufs Verstellbarkeit des mit entsprechender, in erstere eingreifender Verzahnung versehenen Armes«, welcher das Rad IV trägt. Soll nämlich das Rad IV seine Stellung auf der Welle w1 ändern, so löst man einfach die vor das Auge des Armes α geschraubte Mutter, rückt den Arm etwas ab, so dafs die Verzahnung aufser Verbindung kommt, dreht ihn um ein beliebiges Stück nach rechts oder links um, rückt die Verzahnung
wieder ein und zieht die Mutter an. Eine Veränderung der Lage des Rades IV zur Welle w' ist mit dieser Vorrichtung leicht und sicher erreichbar, auch wird bei etwaigen Stöfsen u. s. w. eine grofse Reihe von Zähnen in Anspruch genommen, während dies bei den älteren Einrichtungen an Pflügen in der Regel nur einen Zahn betrifft. Der Axschenkel des Rades III ist mit einem rechtwinklig abgebogenen Stiel e versehen, und dieser ist durch Klammer und eingebrachte Kopfschraube mit der vorderen Rahmenseite in verticaler wie in horizontaler Richtung verstellbar verbunden. Eine ganz ähnliche Einstellung ist für _ die Stiele der Pflugscharen an der Doppel-T-Schiene vorgesehen. Fig. ι stellt, wie im vorigen schon erwähnt wurde, den Pflug in derjenigen Position der einzelnen Theile dar, welche diese einnehmen, wenn geackert wird. Die Figur zeigt, dafs, während der Arm des linksseitigen Hinterrades horizontal liegt, der auf derselben Welle w1 befestigte Arm des rechtsseitigen Hinterrades nach oben geneigt steht und dadurch dies Rad eine entsprechend höhere Lage einnimmt als das linksseitige.
Das unabhängig von den Rädern I, II und IV in verticaler Richtung verstellbare rechtsseitige "Vorderrad III, das wie das rechtsseitige Hinterrad durch Punktirung angedeutet ist, läuft in der zuletzt gezogenen Furche, während die beiden linksseitigen Räder I und Π auf dem ungepflügten Lande laufen, das rechtsseitige Hinterrad IV aber über dem bereits gepflügten Ackerlande schwebt, also mit dem Boden gar nicht in Berührung kommt und daher keine Furche zieht. Durch diese Anordnung ist der Pflug vollkommen ruhiger Vorwärtsbewegung fähig, was bei den gebräuchlichen dreirädrigen Pflügen nicht der Fall ist, bei denen sich das Vorderrad rechts in der Furche, das Hinterrad rechts auf dem gepflügten Boden und das Hinterrad links auf dem noch unbearbeiteten Theile des Ackers bewegt. Ein derartiger Pflug erfordert nothwendigerweise mehr Zugkraft und ' hierin, sowie in dem unruhigen Gange und dem Ziehen einer Furche auf dem bereits gepflügten Acker durch das rechtsseitige Hinterrad liegt der Fehler des dreirädrigen Pfluges, der allerdings bezüglich des leichten Umwendens nichts zu wünschen übrig läfst.
Bei der vorliegenden Construction erfolgt das Wenden einfach auf den beiden Hinterrädern, indem man auf den Pflugsterz drückt, wozu nicht viel Kraft gehört, wenn man die Gewichte der vor und hinter der Welle w1 liegenden Theile nach Möglichkeit in Uebereinstimmung zu bringen sucht, was durch Anbringen von Gegengewichten bezw. durch eine passend gewählte Lage der Welle w1 erreicht werden kann.
Rad IV ist also hier nothwendig, um beim. Umwenden und Transport die gleiche, bequeme Handhabung des dreirädrigen Pfluges zu gestatten; würde es fehlen, so würde der Pflug hinten nach rechts umkippen und offenbar derjenigen Stütze entbehren, welche ein Umwenden in der soeben beschriebenen Art nothwendig voraussetzt.

Claims (2)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    ι . Ein vierrädriger Saat- und Schälpflug, in Verbindung mit einem Mechanismus hrwxadhxw, durch dessen einfache Handhabung die Räder I, II und IV derart zu verstellen sind, dafs die einzelnen Theile des Pfluges augenblicklich, sei es zum Pflügen, sei es zum Umwenden oder Transportiren, fertig eingestellt werden können, ohne dafs man jemals nöthig hat, behufs Verhütung einer Spur auf dem gepflügten Acker das Rad IV abzunehmen.
  2. 2. An einem drei- oder vierrädrigen Pfluge die Stellvorrichtung, Fig. 4, bestehend aus der gezahnten Scheibej/ in Verbindung mit dem gezahnten Axschenkelhalter a.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13735D Vierrädriger Saat- und Schälpflug Active DE13735C (de)

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