DE1584305C - Vorrichtung zum Mischen von Beton, Mörtel u dgl - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen von Beton, Mörtel u dglInfo
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Description
ist, schließt die Öffnung 11 nach außen ab bzw. gibt sie frei. Der Vormischer steht zweckmäßig auf den
Füßen 4 so hoch, daß seine Auslaufrinne 13 über die Oberkante eines Aufzugsbehälters 14 der Vorrichtung
kommt, wenn der Aufzugsbehälter 14 sich in seiner untersten Stellung befindet. Als Mischwerkzeug
im Mischbehälter 1 dient die Mischscheibe 10, deren Kanten 16 α nach oben und deren Kanten 16
nach unten abgewinkelt sein können.
Die Drehbarkeit des Vormischers ist erforderlich, damit die Auslaufrinne 13 über die Oberkante des
Aufzugsbehälters 14 kommt, nachdem dieser in die Aufnahmestellung gekommen ist.
Die Führung des Aufzugsbehälters 14 kann jedoch auch so ausgebildet sein, daß er in seinem letzten Teil
seitlich unter die Auslaufrinne 13 des Vormischers führt. Der Vormischer muß seitlich neben dem Aufzugsbehälter
14 stehen, da der Platz vor dem Aufzugsbehälter frei bleiben muß zum Beschicken mit
den anderen Zuschlagstoffen. Außerdem führt der Aufzugsbehälter 14 häufig bei Mischanlagen unter
die Dosierwand und kann von vorn nicht mehr mit dem Gemisch aus dem Vormischer beschickt werden.
Für das Gemisch ist im Aufzugsbehälter 14 durch eine Trennwand 17 eine separate Kammer 18 geschaffen.
Da das Gemisch immer dünnflüssig ist, fließt es beim Kippen des Aufzugsbehälters 14 zuerst in
den Hauptmischer. Die Zuschlagstoffe kommen anschließend gleichmäßig in dieses Gemisch hinein.
Vorzugsweise kann ein abgedeckter und abgewinkelter Auslauf 19 im Aufzugsbehälter 14 das Gemisch
etwa in der Mitte des Aufzugsbehälters 14 zum Ausfließen bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Mischen von Beton, Mör- verbundene, absperrbare Auslaufrinne beliefert wird,
tel u. dgl., bei der ein Vormischer zum intensiven Die Vorrichtung nach der Erfindung weist gegenüber
Mischen der Feinbestandteile, zmindest des Bin- 5 der; Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift
demittels, mit Wasser und ein Hauptmischer zur 849 072 den Vorteil auf, daß.das Pumpen- und Zulei-Mischung
dieses Gemisches mit den Zuschlagstof- tungssystem entbehrlich ist. Dabei wird von einem
fen vorgesehen ist, dadurch gekennzeich- bekannten Aufzugsbehälter Gebrauch gemacht, der;
net, daß ein in mehrere Kammern unterteilter zwei Kammern aufweist, bei dem jedoch nach öffnen
Aufzugsbehälter (14) vorgesehen ist, der das Ge- io der Auslaufrinne das Gemisch aus dem Vormischer
misch aus dem. Vormischer und die Zuschlag- '■■. sofort in eine dieser Kammern einläuft. Anschließend
stoffe getrennt dem Hauptmischer zuführt, und kann der Aufzugsbehälter mit den beiden gefüllten
dessen eine Kammer (18) über eine mit der öff- Kammern gehoben und sein Inhalt in den Hauptmi-'
nung (11) des Vormischers verbundene, absperr- scher gegeben werden. Dabei läuft das flüssige Gebare
Auslaufrinne (13) beliefert wird. 15 misch des Vormischers zumindest im wesentlichen
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- zuerst aus, wodurch der Mischvorgang im Hauptmi-.
kennzeichnet, daß eine Führung des Aufzugsbe- scher gegenüber Mischvorrichtungen mit Aufzugsbehälter
(14) diesen seitlich, unter die Auslaufrinne hältern, bei denen in eine Kammer trockener Zement
(13) führt. . eingefüllt wird, beschleunigt wird, da jetzt die festen
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- ao Zuschlagstoffe in die bereits vorhandene flüssige Midurch
gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (1) schung gegeben werden.
des Vormischers gegenüber seiner Befestigung auf Bei einer bevorzugten Ausführungsform führt eine
Füßen (4) drehbar gelagert ist. Führung des Aufzugsbehälters diesen seitlich unter
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis die Auslaufrinne. Der Vormischer steht hierbei also
3, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Vormi- 25 seitlich neben dem Aufzugsbehälter, da der Platz vor
scher belieferte Kammer (18) im Aufzugsbehälter dem Aufzugsbehälter zum Beschicken mit den ande-
(14) einen nach oben abgedeckten Auslauf (19) ren Zuschlagstoffen freibleiben muß.
hat, welcher zur Mitte des Aufzugsbehälters (14) Bei einer anderen Ausführungsform ist der Mich-
hin abgewinkelt ist. behälter des Vormischers gegenüber seiner Befesti-
30 gung auf Füßen drehbar gelagert. Durch diese drehbare
Lagerung wird ebenfalls erreicht, daß die Aus-
laufrinne über die Oberkante des Aufzugsbehälters
■;■·■:■·■· kommt, nachdem dieser nach unten geführt worden
ist. . , .
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mi- 35 Zweckmäßig ist es ferner, wenn die vom Vormischen
von Beton, Mörtel u. dgl., bei der ein Vormi- scher belieferte Kammer im Aufzugsbehälter einen
scher zum intensiven Mischen der Feinbestandteile, nach oben abgedeckten. Auslauf hat,' welcher zur
zumindest des Bindemittels, mit Wasser und ein Mitte des Aufzugsbehälters hin abgewinkelt ist.
Häuptmischer zur Mischung dieses Gemisches mit Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines den Zuschlagstoffen vorgesehen ist. 40 Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Häuptmischer zur Mischung dieses Gemisches mit Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines den Zuschlagstoffen vorgesehen ist. 40 Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Durch die deutsche Patentschrift 849 072 ist ein Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
derartiger Betonmischer bekannt, bei dem ein Vormi- eines Mischbehälters eines Vormischers mit zugeord-
scher und ein Hauptmischer hintereinandergeschaltet netem Aufzugsbehälter als Teil einer Vorrichtung
vorgesehen sind. Dadurch wird eine intensive Mi- nach der Erfindung,
schung des Bindemittels mit Wasser in einer Kolloid- 45 Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß
mühle und anschließend eine Mischung dieses Gemi- Fig. 1, wobei der Aufzugsbehälter teilweise geschnit-
sches mit Zuschlagstoffen erreicht. Dieser vorbe- ten ist.
kannte Mischer besitzt jedoch den Nachteil, daß er , Ein zylindrischer Mischbehälter 1 eines Vormi-
ein verhältnismäßig aufwendiges Pumpen- und Zulei- : ; schere ist unten durch einen Boden 2 abgeschlossen,
tungssystem zur Vereinigung dieser beiden Misch- 50 welcher im Durchmesser kleiner ist als der obere
stoffe im Hauptmischer benötigt. Teil. Der konische oder gewölbte Behälterteil 3 ver-
Durch die USA.-Patentschrift 1 630 221 ist ein Be- bindet den oberen Teil des Mischbehälters 1 mit dem
tonmischer mit einem Aufzugsbehälter mit mehreren Boden 2. Der Mischbehälter 1 ist vorzugsweise so
Kammer bekannt; dort wird, der noch trockene Ze- ausgeführt, daß er ganz oder teilweise drehbar ist. Er
ment getrennt von den anderen Mischkomponenten 55 steht auf Füßen 4, die in einen Drehkranz 5 münden,
in eine der Kammern eingefüllt. Dadurch soll ein An- welcher am Vormischer, angebracht ist. Ein Motor
haften und Verbacken des feuchten Zements im Auf- treibt eine Welle 7 an, welche in einer Führung 8 in-
zugkübel verhindert werden. nerhalb des Mischbehälters 1 weit nach oben geht
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs ge- Auf der Welle 7 ist eine Hohlwelle 9 angebracht, an
nannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zu- 60 welcher am unteren Ende eine Mischscheibe 10 befe-
grunde, diese, so weiterzubilden, daß eine konstruktiv stigt ist. Diese Hohlwelle 9 hat seitlich öffnungen,
einfachere Ausgestaltung möglich ist, insbesondere welche Mischgut, welches zwischen die Führung 8
soll auf das Pumpen- und Zuleitungssystem verzichtet und die Hohlwelle 9 gekommen ist, wieder- in den
werden können. Mischbehälter 1 austreten läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung da- 65 Auf einer Seite des Mischbehälters 1 ist im koni-
durch gekennzeichnet, daß ein in mehrere Kammern sehen Teil eine öffnung 11 vorgesehen, an welche
unterteilter Aufzugsbehälter vorgesehen ist, der das sich eine Auslaufrinne 13 anschließt. Ein Schieber
Gemisch aus dem Vormischer und die Zuschlagstoffe 12, der vorzugsweise kreisbogenförmig ausgebildet
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