[go: up one dir, main page]

DE1582061B - Pflanzenanzuchtvorrichtung - Google Patents

Pflanzenanzuchtvorrichtung

Info

Publication number
DE1582061B
DE1582061B DE1582061B DE 1582061 B DE1582061 B DE 1582061B DE 1582061 B DE1582061 B DE 1582061B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
boxes
plants
tape
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Oepen, Karl, 5000 Köln

Links

Description

das Saatgut unter ihm hindurch zur nächsten Behandlungsstation bewegbar ist.
Durch den erfindungsgemäßen ortsfesten Einsärahmen, der sich nicht mit dem absatzweise vorrückenden Band mitbewegt, wird zunächst erreicht, daß auf die bekannten Saatgutkästen, welche das Saatgut von einer Behandlungsstation zur anderen tragen, verzichtet werden kann. Dadurch ergibt sich ein geringer baulicher Aufwand der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die erforderliche Antriebsenergie ist vergleichsweise gering, weil am umlaufenden Band keine mitzubewegenden Kästen oder Rahmen befestigt sind. Ein weiterer Vorteil ist der, daß es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vergleichsweise leicht ist, das umlaufende Band an den am Ende der Wachstumsstrecken angeordneten Umlenkrollen von den fertig gewachsenen Pflanzen zu befreien; demgegenüber macht es Schwierigkeiten, die fertig gewachsenen Pflanzen aus den Kästen der bekannten Vorrichtung herauszulösen. Das umlaufende Band der erfindungsgemäßen Vorrichtung reinigt sich an t\ den Umlenkrollen von selbst, während die umlaufen-' den Kästen der bekannten Vorrichtung in zeitraubender Weise vor dem Neubefüllen von Pflanzenresten gereinigt werden müssen. Ein wesentlicher Vorteil ist noch der, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung lediglich das Saatgut in der ersten Behandlungsstation von einer Berandung, nämlich dem Einsärahmen umgeben ist, während in den darauffolgenden Behandlungsstationen und Wachstumszonen die Pflanzen frei und unbehindert und ohne jede Berandung auf dem Band wachsen können, wobei auch eine Berieselung und Bestrahlung der einzelnen Pflanzenmatten nicht behindert wird. Dagegen befinden sich bei der bekannten Vorrichtung die Pflanzen in jeder Wachstumszone in den Kästen, deren Seitenwände das Wachstum, die Nährstoffberieselung und die Bestrahlung behindern. Obwohl bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Pflanzen auf dem Band frei ohne jegliche Berandung heranwachsen, ist das fertige Pflanzengut doch leicht vom Band abzunehmen, weil die Pflanzen in voneinander einzelnen Wachstumsmatten heranwachsen, nachdem das Band absatzweise jeweils um eine Länge fortbewegt wird, die größer ist als die Breite des stationären Einsärahmens.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist pro Bandetage nur am Anfang der Wachstumsstrecke ein Einsärahmen vorhanden, der das Saatgut auf die erforderliche Fläche verteilt und begrenzt. Innerhalb ■dieses Rahmens und während der Zeitdauer der Behandlung des Saatgutes innerhalb dieses Rahmens, die sich in der Regel auf einen Tag erstreckt, verhaken oder vernesteln sich die Keimlinge des Saatgutes in der Weise, daß die Vielzahl der Saatkörner eine zusammenhängende Matte bildet, die ausreichend ist, dem Transport zur nächsten Behandlungsstation standzuhalten, ohne daß die vorgesehene Fläche, auf der sie angeordnet ist, sich wesentlich Trerändert. Das gegenseitige Verhaken der Saatgutkörner innerhalb des Einsärahmens während der Behandlungsdauer in der ersten Behandlungsstation kann durch die Maßnahme beschleunigt werden, daß während der Behandlungsdauer in der ersten Behandlungsstation eine höhere Zugabe an Nährmittellösung oder eine höhere Konzentration an Nährmittellösung in Verbindung mit intensiverer Bestrahlung vorgenommen wird und somit in der ersten Behandlungsstation Wachstumsbedingungen geschaffen werden, die in ihrer Wirkung stärker sind als in den nachfolgenden Behandlungsstationen. Es wird somit angestrebt, in der ersten Behandlungsstation eine Überfütterung des Samens mit Energie zur Förderung des Wachstums vorzunehmen, um die Wurzelbildung zu beschleunigen. Die konzentrierte Zugabe der Energie soll dabei auf den nächsten Behandlungsstationen nicht mehr erfolgen, da dies auf
ίο die Dauer eine Überfütterung des Wachstumsvermögens zur Folge hätte. Es besteht noch die Möglichkeit, die Saatgutkörner vor ihrem Einbringen in den Einsärahmen vorzukeimen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen ein oder mehrere Umlenkrollen des Bandes zahlreiche Durchbrechungen ihrer Mantelfläche auf, und innerhalb der Umlenkrollen ist ein zentrisch liegendes Luft- oder Wasserzuführungsrohr vorhanden, das radial nach außen in Richtung zum Abwurf der Pflanzen vom Band verlaufende, den Luft- oder Wasserstrahl bündelnde Leitbleche aufweist. Durch diese weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Abheben der fertig gewachsenen, voneinander getrennten Pflanzenmatten vom Band erleichtert, und zugleich werden auch gegebenenfalls vorhandene Vestopfungen der Durchbrechungen des Bandes, z. B. durch Reste von Keimlingen, entfernt.
Die vorbeschriebene Maßnahme zur Erleichterung des Entfernens der fertig gewachsenen Pflanzen vom Förderband mittels eines Druckluft- oder Druckwasserstoßes wird begünstigt durch die Maßnahme, daß das Förderband an seinen jeweils längsverlaufenden Kanten eine obere und eine untere vorstehende Verdickung aufweist. Dadurch ist zwischen dem die Pflanzen tragenden Teil des Förderbandes und den Umlenkrollen ein Spalt vorhanden. Durch den erhaltenen Abstand zwischen dem die Pflanzen tragenden Teil des Förderbandes und der Außenmantelfläche der Umlenkrollen wird eine bessere Zugänglichkeit der Luft- und Wasserstrahlen zu den Bandöffnungen erreicht. Die Luft- und Wasserstrahlen haben dabei nicht nur die Aufgabe, die Pflanzen am Ende der Wachstumsstrecke vom Band abzuheben oder das Abheben zu erleichtern, sondern auch als Wasserstrahlen die Aufgabe, Reste von Nährmittellösungen, die sich an den Pflanzen befinden, wegzuspülen. Das Wegspülen der Reste an Nährmittelsalzen oder dergleichen erfolgt dabei zusätzlich zur Berieselung von oben mit reinem Wasser in der letzten Behandlungsstation.
Die Schaffung eines Abstandes zwischen der Außenmantelfläche der Umlenkrolle am Ende der Wachstumsstrecke und dem auf dieser Umlenkrolle aufliegenden Band wird auch durch das weitere Merkmal der Erfindung erreicht, daß die Umlenkrolle bzw. die Umlenkrollen jeweils an ihren Mantelflächen mit nach außen vorstehenden, axial verlaufenden Leisten versehen sind.
Zur schonenden Austragung der fertig gewachsenen Pflanzenmatten aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird vorgeschlagen, daß am Austragsende des um die Rolle umgelenkten Bandes ein Leitblech anliegt, das in eine Rutsche mündet
Das umlaufende Band der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann aus den verschiedensten Werkstoffen bestehen, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff mit den entsprechenden Durchbrechungen. Es
5 6
kann jedoch auch ein Gewebeband oder ein Band Rolle 7 antreibt. Die Rolle 7 hat die Aufgabe, das
aus einem Stahldrahtgeflecht verwendet werden. Band umzuleiten auf eine Rolle 8, die es zur Rolle 2
Die Erfindung sei an Hand der in den Figuren rückführt. Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß die Rollen 3 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher und 4 sowie 5 und 6 in der Höhenlage einander vererläutert. 5 setzt sind, die gegenüberliegenden Umlenkrollen 3
Es zeigt und 5 sowie 4 und 6 jeweils jedoch in gleichen verti-
F i g. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine bevor- kalen Ebenen liegen. Dadurch ergibt sich, daß die
zugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor- Umlenkrollen zugleich die fertig gewachsenen Pflan-
richtung, zen, nachdem diese die letzte Behandlungsstation ver-
Fig. 2 einen Teil eines Förderbandes mit einer io lassen haben, abwerfen. Weiterhin ergibt sich daraus,
Umlenkrolle nach F i g. 1 in perspektivischer Dar- wie auch aus der Zeichnung zu ersehen ist, daß ab-
stellung, wechselnd die Oberseite und die Unterseite des Ban-
F i g. 3 einen vertikalen Schnitt durch ein Förder- des als Fläche zum Wachsen der Pflanzen benutzt ist,
band, so daß dadurch eine hohe Ausnutzung der vorhande-
F i g. 4 einen radialen Schnitt durch eine abge- 15 nen Bandflächen gegeben ist.
wandelte Umlenkrolle und Die von den Umlenkrollen 3 und 5 abgeworfenen
F i g. 5 die Umlenkrolle nach F i g. 4 in Seitenan- Pflanzen gelangen auf einen Förderer 16, während
sieht. die von den Umlenkrollen 4 und 6 abgeworfenen
Nach F i g. 1 ist das Förderband 1 über die Um- Pflanzen auf den Förderer 17 gelangen. Nach F i g. 1
lenkrollen 2, 3, 4, 5, 6 und 7 in der Weise geführt, 20 ist noch eine weitere Umlenkrolle 18 gestrichelt dar-
daß eine Vielzahl von Wachstumsstrecken vorhanden gestellt. Dies zeigt, daß die Länge des Bandes und
und Oberseite sowie Unterseite des Förderbandes als somit die Wachstumsfläche nach dem beschriebenen / j
Wachstumsflächen genutzt sind, wobei zugleich Führungssystem des Bandes in einfacher Weise ver- M
durch die Umlenkung des Förderbandes an den En- kürzbar ist. Auch kann an Stelle der in F i g. 1 dar-
den der Wachstumsstrecke durch die Umlenkung das 25 gestellten vier Wachstumsstrecken diese auf sechs !
Abwerfen der fertig gewachsenen Pflanzen erfolgt. oder acht Wachstumsstrecken erhöht werden, ohne
Das Saatgut 9 gelangt auf der oberen horizontal das dargelegte Prinzip zu verlassen.
verlaufenden Wachstumsstrecke durch eine Zufüh- Unterhalb einer jeden Wachstumsstrecke ist eine ! rungsrinne 10 auf das Förderband 1, das sich in an- zugeordnete Auffangrinne 19, 19 a, 19 b und 19 c \ gegebener Pfeilrichtung 11 bewegt. Es gelangt in 3° vorhanden, wobei die Auffangrinnen in eine Leitung einen Einsärahmen 12, der nachfolgend noch im ein- 20 münden, die in ein Sammelgefäß 21 führt. Das zelnen beschrieben wird. Es verbleibt in dem Ein- Sammelgefäß weist in seinem oberen Bereich einen särahmen 12 so lange, bis die Saatgutkörner oder Einführungsstutzen 22 für neue Nährmittellösung auf. Keimlinge od. dgl. Wurzeln geschlagen haben Im unteren Bereich ist die Ableitung vorhanden, und die Wurzeln in der Weise voneinander ver- 35 die über eine Pumpe 23 und die Leitung 24 die Nährhaken, daß eine mehr oder weniger lose zusammen- flüssigkeit zu den Berieselungsköpfen 13 leitet, die hängende Matte gebildet wird. Dieser Zeitraum er- über zugeordnete Verbindungsleitungen 25 an die streckt sich über mehrere Stunden, in der Regel über Leitung 24 angeschlossen sind. Ventile 26, 27, 28 und einen Tag. Um das Wachsen in der Behandlungs- 29 regeln die Zufuhr. Weiterhin können die einzelnen station I innerhalb des Einsärahmens 12 zu be- 40 Berieselungsköpfe 13 besonders in bezug auf ihre schleunigen, ist eine Berieselungsdüse 13 angeordnet, Mengenabgabe geregelt sein. Schließlich ist es mögdie den Saatgutkörnern, Keimlingen od. dgl. eine lieh, daß in einzelnen Behandlungsstationen I bis VIII Nährmittellösung zuführt. Weiterhin ist eine Be- eine jeweils unterschiedliche Nährmittellösung zuleuchtungsquelle 14 vorhanden, die nach dem Aus- geführt wird, die die Wachstumsbedingungen beführungsbeispiel als Leuchtröhre ausgebildet ist und 45 rücksichtigt. In der letzten Behandlungsstation kann weitere, nachfolgende Behandlungsstationen II und man reines Wasser zuführen, um vorhandene III mit der entsprechenden künstlichen Beleuchtung Reste von Nährmittellösungen von den Pflanzen wegbestrahlt. Vorteilhaft ist der Behandlungsstation I zuspülen.
eine besondere und intensiv wirkende Bestrahlung zu- F i g. 2 zeigt die Führung des Bandes um die Umgeordnet, um die Wurzelbildung zu beschleunigen. 50 lenkrolle 3 in perspektivischer Darstellung. Das Nachdem eine ausreichende Wurzelbildung vorhan- Band 1, das mit zahlreichen Durchbrechungen 30 den ist, die die einzelnen Saatgutkörner einander ver- versehen ist, wandert in angegebener Pfeilrichtung 11 häkelt oder in sonstiger Weise zusammenhält, wird im oberen Teil und wird in angegebener Pfeilrichtung der Einsärahmen 12 angehoben und das Band I in 31 zurückgeführt. Am Beginn dieser Rückführung angegebener Pfeilrichtung 11 so weit bewegt, daß die 55 beginnt die Wachstumsstrecke. Dort ist vorhanden Samenkörner bzw. die Keimlinge unter die nächste der Einsärahmen 12, der an einem in den Zeichnun-Berieselungsdüse in der Behandlungsstation II ge- gen nicht besonders dargestellten Maschinenrahmen langt. In dieser Lage bleiben die Saatgutkörner bzw. befestigt ist und auf dem Band I aufliegt. Das Saatdie Pflänzchen wiederum über einen längeren Zeit- gut 9 wird in diesen Einsärahmen 12 eingefüllt und punkt, in der Regel einen Tag, bis sie mit der nächsten 60 innerhalb des Einsärahmens gleichmäßig auf dem Bewegung des Förderers zur nachfolgenden Behänd- Band I verteilt. Nach einer längeren Zeit, in der Regel lungsstation ΠΙ geführt werden. Diese Weiterführung einen Tag, haben die Samenkörner Wurzeln in einer zu den Behandlungsstationen erfolgt in großen Zeit- solchen Größe geschlagen, daß die Wurzeln benachabständen absatzweise. In ebenso großen Zeitabstän- barter Körner einander verhaken und somit die Saatden erfolgt das neue Nachfüllen von Saatgutkörnern 65 körner eine Matte bilden. Der Rahmen 12 weist ein in den Einsärahmen 12. Nach dem Ausführungs- Rahmenteil 32 auf, das um die Achse 33 anhebbar beispiel in Fig. 1 werden die Umlenkrollen 1 bis7 ist. Dadurch ist es möglich, daß ohne Abheben des durch einen Elektromotor 15 angetrieben, der die gesamten Rahmens 12 mit der Weiterbewegung des
7 8
Bandes 1 in angegebener Pfeilrichtung 31 die Saat- weise einmal täglich, rotiert. Mit 38 ist ein an der
gutkörner aus dem Bereich des Rahmens 12 gelangen, Mantelfläche der Rolle anliegendes Leitblech dar-
ohne bei ihrer Bewegung durch diesen behindert zu gestellt, das in eine in der Zeichnung nicht dargestellte
sein. Die Weiterbewegung des Bandes erfolgt um eine Rutsche übergeht, um die Pflanzen, mit den Halmen
Wegstrecke, die sich aus der Breite X des Rahmens 5 stets nach oben gerichtet, auf den zugeordneten För-
12 ergibt, und zwar um einen gewissen Betrag mehr, derer 16 zu bringen und durch diesen wegzutranspor-
damit zwischen den einzelnen Feldern ein Spalt frei tieren.
ist, der ein Zusammenwachsen der Felder beim späte- Fi g. 3 zeigt das Förderband 1 im Querschnitt mit ren Wachsen verhindert und somit das Lösen der an den Kanten vorhandenen Verdickungen 48, so daß Pflanzen vom Band erleichtert. Das ist in Fig. 2 dar- io das Band 1 in seinem Bereich, der die Pflanzen trägt, gestellt. F i g. 2 zeigt weiterhin den Fortschritt des nicht unmittelbar auf den Umlenkrollen 3 bis 6 aufWachsens in den verschiedenen Wachstumsstationen liegt. Die Verdickung ist in Gestalt von Leisten vor-II und III usw. handen, die über beide Bandseiten vorstehen, weil das Die Umlenkrolle 3 hat eine mit zahlreichen Durch- Band, wie dargestellt, abwechselnd auf der Oberseite brechungen 34 versehene Mantelfläche und eine im 15 und Unterseite benutzt wird, damit die in F i g. 1 Inneren angebrachte Zuführungsleitung 35 für Druck- dargestellte raumsparende Anordnung mit großer luft oder für unter Druck stehendes Wasser. Die Zu- Wachstumsfläche erreicht wird,
führungsleitung 35 weist einen düsenartigen Schlitz in Die Maßnahme, einen Spalt zwischen Umlenkrolle Verbindung mit radial sowie sektorförmig gerichteten und Förderband zu erhalten, ist auch erreichbar, so-Leitflächen 36 und 37 auf, so daß ein gebündelter 20 fern nach den F i g. 4 und 5 die Umlenkrollen mit Luftstrahl oder Wasserstrahl zu dem Teil des Um- ihren mit Durchbrechungen versehenen Mantelflächen fangs der Rolle gerichtet ist, der das Abwerfen der in axialer Richtung sich erstreckende vorstehende fertig gewachsenen Pflanzen vom Band bewirkt. Die Leisten 49 aufweisen.
Zuführungsleitung 35 mit den Leitblechen 36 und 37 Die Vorrichtung weist einen in den Zeichnungen
ist feststehend angeordnet, während die Mantelfläche 25 nicht dargestellten Rahmen auf und ist zerlegbar und
der Rolle im vorbeschriebenen Rhythmus, Vorzugs- transportabel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 für die zu bildenden Pflanzen verwendet. Dazu Patentansprüche: durchläuft das Band eine Reihe von hintereinander angeordneten Behandlungsstationen, die jeweils aus
1. Pflanzenanzuchtvorrichtung mit einem ebe- über den horizontalen Bandstrecken befindlichen nen und vertikal umlaufenden, endlosen Band 5 Bestrahlungseinrichtungen und Berieselungseinrichmit zahlreichen kleiner als das Saatgut ausgebil- tungen für Nährstofflösungen bestehen. Zum Ablauf deten Durchbrechungen, wobei auf dem Band der aufgegebenen Nährstofflösungen ist das Band mit am Anfang einer horizontalen Wachstumsstrecke zahlreichen Durchbrechungen versehen, die jedoch ein Rahmen die Fläche des auf das Band aufzu- so klein sind, daß die Saatgutkörner nicht durch das bringenden Saatgutes begrenzt, welches bei der io Band hindurchfallen können.
Fortbewegung des Bandes um eine Länge, die Bei der bekannten Vorrichtung ist an dem umlaumindestens der Breite des Rahmens entspricht, fenden Band eine große Anzahl von hintereinander ohne Behinderung durch den Rahmen von der angeordneten Kästen oder Wannen befestigt, so daß Einsästation zur nächsten Behandlungsstation be- sich diese Kästen bei der Fortbewegung des Bandes wegbar ist, dadurch gekennzeichnet, 15 mit diesem mitbewegen. Die Seitenwände dieser Kädaß der Einsärahmen (12) gegenüber dem Band sten stehen zu beiden Seiten des Bandes vor, d. h., (1) ortsfest angeordnet und insgesamt oder teil- es liegen jeweils zwei Kästen spiegelbildlich unterweise (32) derart vom Band abhebbar ist, daß einander, von denen der obere Kasten auf dem Oberdas Saatgut unter ihm hindurch zur nächsten Be- trum und von denen der untere Kasten auf dem handlungsstation bewegbar ist. 20 Untertrum jeder Bandschleife befüllbar sind. Der ge-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- meinsame Boden der doppelseitig zu befüllenden kennzeichnet, daß ein oder mehrere Umlenkrol- Kästen wird dabei durch das gelochte Band gebildet,
len (3 bis 6) des Bandes (1) zahlreiche Durch- Das Band der bekannten Vorrichtung wird so fortbrechungen (34) ihrer Mantelfläche aufweisen bewegt, daß die daran befestigten Kästen oder Wan- und innerhalb der Umlenkrolle ein zentrisch lie- 25 nen absatzweise von einer Behandlungsstation zur gendes Luft- oder Wasserzuführungsrohr (35) nächstfolgenden gebracht werden, wobei die Zeitvorhanden ist, das radial nach außen in Richtung räume zwischen den absatzweisen Bandvorrückungen zum Abwurf der Pflanzen vom Band verlaufende, so bemessen sind, daß die in den Kästen einer Wachsden Luft- oder Wasserstrahl bündelnde Leit- tumsstrecke befindlichen Pflanzen ausreichend Zeit bleche (36, 37) aufweist. 30 haben, in den Behandlungsstationen stufenweise her-
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, anzuwachsen. Die Seitenwände des jeweils ersten dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (1) Kastens einer Wachstumsstrecke bilden einen Rahan seinen jeweils längsverlaufenden Kanten eine men zur räumlichen Begrenzung der in der ersten obere und untere vorstehende Verdickung (48) Behandlungsstation auf das Band aufgegebenen Saataufweist. 35 gutkörner, aus welchen Pflanzen gebildet werden sol-
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, len. Dieser Rahmen begleitet die Saatgutkörner und dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen späteren Pflanzen von der ersten bis zur letzten Be-(3 bis 6) jeweils an ihren Mantelflächen mit nach handlungsstation jeder Wachstumsstrecke der beaußen vorstehenden, axial verlaufenden Leisten kannten Vorrichtung, so daß am Ende jeder Wachs-(49) versehen sind. 40 tumsstrecke die fertig gewachsenen Pflanzen aus dem
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, Begrenzungsrahmen herausgenommen werden dadurch gekennzeichnet, daß am Austragsende müssen.
des um die Rolle umgelenkten Bandes ein Leit- Bei der bekannten Vorrichtung ist jedes Obertrum
blech (38) anliegt, das in eine Rutsche mündet. und Untertrum des umlaufenden Bandes mit so viel
45 Saatgutkästen versehen, wie Behandlungsstationen vorhanden sind. Die bekannte Vorrichtung ist daher durch eine sehr große Anzahl eng aneinandergereihter, umlaufender, doppelseitig zu befüllender Kästen gekennzeichnet, wodurch die ganze Vorrichtung bau-
So lieh aufwendig und schwerfällig wird. Das anzutrei-
Die Erfindung betrifft eine Pflanzenanzuchtvor- bende Band benötigt eine große Antriebsenergie,
richtung mit einem ebenen und vertikal umlaufenden, weil die vielen Kästen mit dem Band mitbewegt wer-
endlosen Band mit zahlreichen kleiner als das Saat- den müssen. Außerdem macht es bei der bekannten
gut ausgebildeten Durchbrechungen, wobei auf dem Vorrichtung Schwierigkeiten, die fertig gewachsenen
Band am Anfang einer horizontalen Wachstums- 55 Pflanzen am Ende der Wachstumsstrecken aus den
strecke ein Rahmen die Fläche des auf das Band Kästen zu entfernen.
aufzubringenden Saatgutes begrenzt, welches bei der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Fortbewegung des Bandes um eine Länge, die min- Nachteile zu vermeiden und eine verbesserte Pflandestens der Breite des Rahmens entspricht, ohne Be- zenwachstumsvorrichtung zu schaffen, die insbehinderung durch den Rahmen von der Einsästation 60 sondere einen geringeren baulichen Aufwand aufzur nächsten Behandlungsstation bewegbar ist. weist, eine geringere Antriebsenergie erforderlich Es ist eine Pflanzenzuchtanlage bekannt (deutsches macht und eine einfachere Austragung der fertig geGebrauchsmuster 1 910 769), die im wesentlichen wachsenen Pflanzen ermöglicht,
aus einem endlosen umlaufenden Band besteht, wel- Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Vorches über Umlenkrollen so geführt ist, daß es meh- 6g richtung, wie sie eingangs beschrieben ist, erfindungsrere untereinanderliegende, horizontale Strecken bil- gemäß vorgeschlagen, daß der Einsärahmen gegendet. Jede horizontale Bandstrecke der bekannten über dem Band ortsfest angeordnet und insgesamt Vorrichtung wird als sogenannte Wachstumsstrecke oder teilweise derart vom Band abhebbar ist, daß

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69424625T2 (de) Vorrichtung zum Nassbehandeln von Geweben
DE2848459A1 (de) Vorrichtung zur herstellung einer faserbahn
EP0818568A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum hydrodynamischen Verschlingen der Fasern einer Faserbahn
EP1526206A2 (de) Nassbehandlungsmaschine für strangförmiges Textilgut
DE3036669C2 (de)
DE3735235A1 (de) Erntemaschine fuer gruenen flachs
DE2520748A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen entspannung eines textilen gewebes oder gewirkes
DE3735350C2 (de)
DE60225727T2 (de) Vorrichtung zur trockenherstellung einer faserstoffbahn
DE608956C (de) Vorrichtung zum Nassbehandeln von Fasergut im Wanderstapel
DE3736017A1 (de) Daempfer
DE1582061C (de) Pflanzenanzuchtvorrichtung
DE1558132B1 (de) Vorrichtung zum Kuehlen und Aufbereiten von koernigem Material
DE1582061B (de) Pflanzenanzuchtvorrichtung
CH396764A (de) Einrichtung zur Entnahme von auf einem laufenden Förderband befindlichem Stückgut
DE2638687C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer gleichmäßigen Schicht von losen Fasern oder Partikeln auf einer bewegten porösen Trägerbahn
EP0140433B1 (de) Silagegutschneider, sowie landwirtschaftliches Gerät versehen mit einem Aufnahmeorgan, das einen dergleichen Silagegutschneider aufweist
DE2446233A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bildung einer fadenlage, wie eines vlieses oder dgl., auf einer transporteinrichtung
DE2524249B2 (de) Vorrichtung zur Verweilbehandlung von Textilbahnen
DE710927C (de) Vorrichtung zur Nachbehandlung frisch gesponnener Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang
DE1582061A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Bilden des Pflanzenwachstums
DE2900523A1 (de) Pressfiltervorrichtung
DE321215C (de) Verfahren zum Roesten faserhaltiger Pflanzen, insbesondere von Flachs
DE856970C (de) Maschine zum Pfluecken von Hopfenblueten und aehnlichem Erntegut
DE3533273A1 (de) Vorrichtung zum trocknen und krumpfen von textiler maschenware