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DE1580887A1 - Transportmittel fuer Personen,Autos und Gueter - Google Patents

Transportmittel fuer Personen,Autos und Gueter

Info

Publication number
DE1580887A1
DE1580887A1 DE19671580887 DE1580887A DE1580887A1 DE 1580887 A1 DE1580887 A1 DE 1580887A1 DE 19671580887 DE19671580887 DE 19671580887 DE 1580887 A DE1580887 A DE 1580887A DE 1580887 A1 DE1580887 A1 DE 1580887A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wagons
belt
conveyor belt
conveyor
conveyor belts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671580887
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Hamacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1580887A1 publication Critical patent/DE1580887A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B21/00Kinds or types of escalators or moving walkways
    • B66B21/10Moving walkways

Landscapes

  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Transportmittel für Personen, Autos und Güter Die Erfindung betrifft ein Transportmittel für Personen, Autos und Güter, dadurch gekennzeichnet, daß auf-. und absetzbare Kabinen und Be## kälter auf einem elektronisch gesteuerten dreigegliederten System von endlosen Förderbändern befördert werden, wobei alle Vorgänge des Verkehrs, von der Abfahrt über die Geschwindigkeitsregelung, Benutzung verschiedener Förderbänder, die die Funktion von Verkehrswegen haben, Einsetzen der Waggons in diese Verkehrswege und Absetzen von diesen Verkehrswegen bis zum Erreichen des Zielortes automatisch verlaufen.
  • Anwendungsbereich Der Erfindung liegt die Tatsache zu Grunde, daß weithin Schi e.. nen- und Straßenwege ungenügende Kapazität haben. So hat sich z.B die Planungskommission der Deutschen .Bundesbahn veranlaßt gesehen, der Öffentlichkeit Vorschläge zur Behebung des Notstandes darzulegen (s. z.B. Artikel "Autobahn auf Schienen soll Straßenverkehr entlasten" im Kölner Stadtanzeiger vom 78.7.67).
  • Im Übrigen beziehen sich jedoch geplante Verbesserungen des Verkehrswesens ( soweit sie in die Öffentlichkeit gelangten) vor allem auf Verminderungen der Reisezeiten durch erhebliche Ge.. schwindigkeitserhöhungen ( s. Schnellbahnprojekt der Bundesbahn, "Luftomnibusse" usw.). Diese Verbesserungen kommen im Prinzip eiligen Reisenden zugute, für die vor allem der Luftweg das Gegebene sein; wird. Es ist dagegen dem Verfasser ( abgesehen von dem genannten Projekt der Bundesbahn) nicht bekannt, daß Vorschläge zur Erhöhung der quantitativen Verkehrskapasität ( ins.: besondere bezüglich des Güterverkehrs) in anderer Weise gemacht wurden, alt in Entwürfen weiterer Straßenbauten.
  • Die-Erfindung bietet sich an für längere Strecken mit starker Güterve'rkehredichte oder auch für Strecken mit größerer Autover# kehrsbelastung. sie bietet sich auch an als allgemeine Verkehrs-.verbiadung stark industrialisierter landstriehe. Die Erfindung wäre dort brauchbar,- wo duroh große Beförderungskapazität und und automatische Funktionsweise bei niedrigen Kosten irgendwelche Verkehrsprobleme zu lösen wären. Für die Bundesrepublik käme in erster Linie die Anwendung der Erfindung zur Entlastung der in Frage.
  • Eine weitere Überlegung, die der Erfindung zu Grunde liegt, ist die folgendes es wird bisher allein Ö1 über längere Strecken automatisch transportiert (Pipelines). Automatische Transportmöglichkeiten .- zumindest für Güter, möglichst aber auch für Personen zu schaffen, liegt offenbar im Trend der-weiteren technischen Entwicklung des Verkehrs.
  • Überblick über die Gesamtanlage Die Erfindung besteht darin, daß a) eine dreigegliederte Förderbandanlage b) Transportkabinen und -behälter,(im Folgenden Waggons genannt) mit bestimmten Mechanismen für ihre Begestigung auf den Förderbändern und für ihre Übertragung von dem einen Förderband auf das andere c) eine umfangreiche elektronische Steuerung zusammengehören und zusammenwirken.
  • Die ganze Verkehrsanlage versteht sich als Ermöglichung eines stetig pulsierenden Verkehrsflusses.
  • Ein Überblick über die Gesamtanlage ergibt sich amleichtesten aus der Veranschaulichung eines Verkehrsbeispiels: Aus Gliedern bestehende endlose Förderbänder sind Transportmittel für Waggons. So legt Waggon z den Weg von der Stadt A zur Stadt B zurück mittels des Hauptbandes (1a), das - wie Fig.1 zeigt - zwei weit voneinander liegende Städte - und dadurch auch die auf dieser Strecke liegenden Städte A und B verbindet. Der Waggön z gelangt auf das Hauptband mit Hilfe des Zubringerbandes (1b). Das Zubringerband entnahm den Waggon z dem um die Stadt A geführten Ringband (1c ). Das Ringband berührt möglichst die größeren Fabrikanlagen der Stadt. Der Waggon z war beim Stillstand des Ringbanden an einer bestimmten Stelle auf dasselbe gesetzt worden. Danach setzte sich das Ringband langsam in Bewegung. Als es etwa 30 km/h erreicht hatte, lief der Waggon z parallel zum Zubringerband, das nun seinerseits den Waggon zu sich herüberzog, seine Geschwindigkeit auf ?o ka/h erhöhte und dabei an das jetzt parallel laufende Hauptband in Richtung der Stadt B weitergab.
  • Bei der Übergabt lief das Hauptband in der gleichen Geschwindig# keif wie das Zubringerband. Danach erhöhte es seine Geschwindigkeit auf ioo km/h. In Höhe der Stadt B verringert das Hauptband seine Geschwindigkeit auf 7o km/h. Als es parallel zu dem ebenfalls mit 7o km/h laufenden Zubringerband der Stadt B läuft, wird der Waggon z auf das Zubringerband tierabgenommen, das danach seine Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert und dabei den Waggon auf das Ringband der Stadt B setzt. Das Ringband gibt in seinem Wechsel von Bewegung und Anhalten am dafür vorgesehenen Punkt Gelegenheit zum Abnehmen des Waggons x.
  • Während des Transportes des Waggons z hat sich eine Fülle von ähnlichen Transportvorgängen mittels derselben Förderbänder abgespielt. Die Intensität des Verkehrs richtet sich nach der Besetzung des Hauptbandes mit Naggons.
  • Fig.2 gibt eine Übersicht über die Stellen, an denen etwa die seit... eiche Übernahme der Waggons vom Ringband auf das Zubringerband und vom Zubringerband auf das Ringband t2) sowie vom Zubringerband auf das Hauptband (3) und vom Hauptband auf das Zubringerband (4) erfolgt.
  • a) Die dreigegliederte Förderbandanlage Die Förderbänder haben als Transportmittel für die Waggons (22) also drei Funktionen: sie sind Haupt-, Zubringer- oder Ringbänder. Sie haben eine der jeweiligen Geländelage entsprechende Länge von etwa Zoo bis 2ooo Metern.
  • Fig.3 zeigt: Betonsäulen (5) mit Gummirädern (6) an den waagerechten Querverbindungen (7) tragen die Förderbänder (1), sodaß die Anlage wenig Platz erfordert: die Förderbänder könne# über Dächer geführt werden oder im Boden verschwinden.
  • Im Rücklauf wird das nun umgekehrte Förderband von einem Trageband (8) aufgenommen.
  • Während das Zubringerband aus einem Förderband bestehen könnte, handelt es sich bei Haupt- und Ringband um eine fortlaufende Kette von Förderbändern.
  • Fig.4 zeigte der Abstand, der jeweils zwischen Ende des Förderbandes und Anfang des nächsten Förderbandes entsteht, wird durch das Überleitungsband (9) überbrückt.
  • Mit der Kehre des Förderbandes ist zugleich der Antrieb verbunden. Dabei läuft das Förderband (1) über ein großes Schwungrad (1o),dae 'mit seinen Zwei-Meter-Abplattungen (11) ein der Struktur des Förderbandes angemessenes Profil hat.
  • Die Geschwindigkeiten der Förderbänder wären etwa derart: das Ringband wechselt zwischen Stillstand und ca. 30 km/h, das Zubringer-. band zwischen 3o und 7o km/h, und das Hauptband zwischen 7o und Zoo km/h. Laufen die Bänder mit gleicher Geschwindigkeit parallel, kann die Übersetzung der Waggons erfolgen. Bei diesem Parallellaut lauf sind die Förderbänder minuziös und nach exakter elektronischer Determination miteinander verkoppelt.
  • Die Synchronisation der Bandgeschwindigkeiten in den Antriebsaggregaten könnte so sein, daß die Abnahme der Hauptbandgeschwindigkeit von Zoo auf 7o km/h nicht durch Bremsen, sondern durch Überleitung der freiwerdenden Energie zur Erhöhung der Geschwindigkeit des Zubringerbandes von 3o auf 7o km/h geschieht. Dieses Prinzip des Energieausgleichs läßt sich in diesem dreigegliederten Förderbandsystem sinngemäß vielfach anwenden.
  • Die drei Arten von Förderbändern gleichen sich technischt sie sind Gliederförderbänder.
  • Fig.5 (Aufsicht) und Fig.6 (Querschnitt) zeigen die einzelnen Glieder(12). Sie haben eine Länge von ca. 2 Metern und eine Breite von ca, 2 Metern. Zur Übertragung der Zugkraft dienen starke Zugseile (13). Da sie auf Rädern laufen, haben die Glieder an ihrer Unterseite @@lso Radschienen (14), die durch Gelenke (15) so miteinander verbunden sind, daß sie die Waagerechte des Förderbandes stabil halten, aber an den Kehren (s9 Fig. 4) abknicken. Verstrebungen (16) machen die einzelnen Glieder starr.
  • Die Aufsatzplatten (17), die auf den beiden Radschienen des Gliedes fest angebracht und miteinander verbunden sind, dienen der Aufnahme der Waggons. Die Aufsatzplatten sind geeignet für magnetische Haftung, die von den Aufsatzfüßen der Waggons ausgeht. Sie enthalten ferner die für die Seitwärtsbewegung und die für die Lösung und Bindung der Waggons in Längsrichtung notwendigen Vorrichtungen in Form von Vertiefungen (18) und Führungsrillen (19), sowie (beim Zubringerband und bei den dem Zubringerband zugewand# ten Seiten des Haupt- und Ringbandes) den leicht hinausragenden Yerkopplungemechanismus (2o). Die Verbindung zwischen den beiden Aufsatzplatten besteht ebenfalls aus einer Führungsrille mit zu.. sätzlichen Seitensdhienen (21).
  • Gegenüber Ring- und Hauptband hat das Zubringerband auf seinen Gliedern zusätzliche Einrichtungens a) den Seitwärteschieber (26) (s. unter b 3), um Waggons vom Ringband heriiberzuziehen und auf das Hauptband zu schieben und um umgekehrt Waggons vom Hauptband auf das Ringband zu bringen; b) eine aus unterem und oberem Boden bestehende Aufsatzplatte mit einer Signalebene zwischen den Böden. Bei dieser Signaleinrichtung des Zubringerbandes ist vorgesehen, daß von fixen Punkten der Zubringerbandstrecke aus jederzeit in das sich vorbeibewegende Zubringerband eingewirkt wird, um die für die Seitwärtsverschiebung der Waggons notwendigen Vorgänge auszulösen.
  • Die Glieder der Förderbänder sind immer zu Dreiereinheiten zusammengefaßt, entsprechend dem Raum, den die Waggons auf dem Band einnehmen. Jede Banddreiereinheit ist mit einem elektrischen Zählwerk versehen, das abrufbar die Verkehrsvorgänge des Waggons wie Verkopplung, Besetzung durch Waggon, Freiwerden usw, registriert. Parallel zum Förderband läuft jeweils eine Stromschiene, aus der die -Waggons in Aufsatzfußhöhe durch Stromabnehmer Elektrizität für die magnetische Haftung beziehen.
  • b) Waggons und die Mechanismen ihrer Befestigung und Übertragung 1, Kabinen und Behälter (Waggons) Die Waggons sind etwa 6 Meter lang und 2 Meter breit. Jeder Waggon hat 6 Aufsatzfüße. Diese 6 Aufsatzfüße sind (bei 6 Meter Länge des Waggons) jeweils in der Mitte der Zwei-Meter-Felder angeordnet, in die der Waggon entsprechend den Zwei-Meter-Gliedern des Bandes aufgeteilt-ist.
  • Die Aufsatzfüße bestehen aud Stoßdämpfer, einer Aufsatzfläche, die als Elektromagnet konstruiert ist, einem Kugellager im Zentrum, das in einer herausschauenden Halbkugel die Führung in den Führungsrillen und die genaue Position auf dem Förderband gewährleistet, Außerdem gehören zum Aufsatzfuß der Stromabnehmer und die zur Erzeugung der regulierbaren magnetischen Kraft erforderlichen 19 Einrichtungen wie Transformator, Magnetspule, Relais usw.
  • Fig.7 zeigt in schaubildlicher Darstellung die Unterseite d.h. die Aufsatzfläche (25) der Aufsatzfüße (23) mit der Führungskugel (24). Das Aufsetzen der Waggons auf das Ringband geschieht so, daß mit Elektromotoren getriebene Sattelschlepper (es handelt sich im Prinzip ja um Kurzstrecken im Zuge eines Von-Haus-zu-Haus-Verkehrs) die Waggons hydraulisch auf ein flaches Rädergestell aufladen und an dem Ort der Beladung des Ringbandes auf eine Schiene setzen, auf der zu gegebener Zeit der Waggon mittels seiner Führungskugel auf das Ringband gerollt wird. Ein einfacher, durch Elektromotor getriebener Schiebemechanismus (ähnlich dem Seitwärteschieber des Zubringerbandes, e.@ unter b 3) erledigt diese Aufgabe. Das Äbnehmen der Waggons vom Ringband geschieht nach derselben Weine in umgekehrter Folge.
  • 2,-Mechanismus der Befestigung der 'Waggons auf den Förderbändern Die Waggons werden auf dem Förderband durch Magnethaftung befestigt. Die Magnetkraft geht vom Aufsatzfuß aus und umfaßt die Aufsatzplatte des Bandes.
  • Die Vertiefung (18) im Zentrum der Aufsatzplatte des Förderbandgliedes, die der Aufnahme der Führungskugel (24) des Aufsatzfußes dient, setzt sich auf der Oberfläche der Aufsatzplatte seitwärts und in Längsrichtung als Führungsrille (19) fort, ist aber selbst soviel tiefer als die Führungsrillen, wie der Abstand der Aufsatzfläche (25) des Aufsatzfußes (23) über den Seitenschienen (21) der Führungsrillen (19) ausmacht, wenn die Seitwärtsbewegung stattfindet. Die Besetzung der Vertiefung durch die Führungskugel wird durch Druckknopf signalisiert und löst die volle Magnethaftung aua, Während der Fahrt sind also die Waggons an b Punkten stark befestigt. Es ist jedoch wahrsc$einlich, dab allein die Fdhrung durch die Führungskugeln genügt, um - etwa im Falle des plötzlichen Stromausfalls - unter normalen Bedingungen die Stabilität der Waggons zu bewahren. Zudem wird es so sein, daß auch im Falle des Stromwegfalls eine permanente leichte Magnethaftung erhalten bleiben kann, die dann ebenfalls. zur Stabilität beiträgt, aber wiederum nicht so stark sein darf, daß sie ein Hindernis wäre fÜr das schnelle Herausgehen des Aufsatzfußes aus der Bandbefestigung bei der Seitwärtsverschiebung oder Längsübersetzung.
  • Auch die Befestigung der Aufsatzfüße auf dem Übertragungsband (s. unter b 4) erfolgt mittels des Magnetismus.
  • Der Übergang für die Führungskugeln von den Vertiefungen zu den Führungsrillen ist leicht unterschiedlich, je nachdem, ob es Längs- oder Querrichtung ist. In Längerichtung muß der Übergang ein äußerst leichtes Abheben der Führungskugel ermöglichen. In Querrichtung muß beim Haupt- oder Ringband die dem Zubringerband zugewandte Seite einen kontinuierlichen Übergang von der Vertiefung zur Führungsrille haben, weil diese Vertiefung von dem dem Zubringerband abgewandten Aufsatzfuß als Durchgang benutzt wird, ohne daß dessen Ydhrungekugel dabei in irgendeiner Weise einrasten dürfte.
  • Ganz allgemein gilt für die Magnetbindungs sie muß derart regu- lierbar sein, daß sie eich im gleichen Maße verstärkt, wie der Waggon dann, wenn die Hindung erforderlich ist, sich lösen will.
    3. Mechnismus der Seitwärtsverschiebung der Waggons
    Die 3eitwärtsverschiebung der Naggons ist eigentlich ein Seitwärtsrollen und geht-sei es vom und zum Hauptband oder vom und zum Ringband - vollständig vom Zubringerband aus. Die entsprechende Vorrichtung auf dem Zubringerband, der Seitwärtsschieber (26), befindet sich auf einem jeden seiner Glieder und ist so konstruiert, daß durch Erfassen der Aufsatzfüße eine exakte Führung der Aufsatzfüße bis zum Einrasten der Führungskugel in die Vertiefung der Aufsatzplatte möglich ist.
  • Dieser Seitwärtsschieber leitet seine Kraft möglichst mechanisch aus der Fahrtbewegung des Förderbandes ab. Andere Möglichkeiten, etwa Kraft aus speziellen Elektromotoren des Zubringerbandes,sind ebenso denkbar.
  • Fig.8.zeigt in schaubildlicher Darstellungt das Gestänge des Seitwärtsschiebers ist auf dem Zubringerbandglied montiert, sein Führungsarm (27) zur Führung der Aufsatzfüße reicht, wenn der Mechanismus in Betrieb ist, bis zu der dem Zuhringerband abgewandten Seite des Haupt- oder Ringbandes, wo er die in Frage kommenden Aufsatzfüße mittels der Führungsdorne (28) ergreift. Führungsarm und Führungsdorn haben die zur Ausführung ihrer Aufgabe erforderliche Beweglichkeit. (Es fehlt in Fig.8 den Aufsatzplatten (17) des Zubringerbandes die für die Längsversetzung der Waggons notwendige Führungsril.le, weil das Zubringerband ja wahrscheinlich aus einem Band bestehen kann und die Waggons somit hier nicht 'längsversetzt zu werden brauchen).
  • Der Sciiebevorgang wird ausgelöst durch äignal, das damit auch die vorangegangene Verkopplung der Bänder meldet.
  • Im Laufe der Seitwärtsverschiebung ist eino sehr leichte magnetische Haftung als Sicherheit für die stabile Lage der Waggons vor-. gesehen, die sich bei Abheben des Aufsatzfußes von der Führungsrille (infolge Luftdruck oder Stoß irgendwelcher Art) sofort verstärkt. Die elektrische Kraft für diese Magnethaftung wird während der Seitwärtsbewegung durch den Seitwärtaschieber vermittelt, der die Elektrizität durch die Führungsdorne in die Aufsatzfüße hineingibt und dabei die bisherige Magnetbindung unterbricht. Erst nach Einrasten der Führungskugel wird die magnetische Bindung, vermittelt durch den Stromabnehmer des Aufsatzfußes, wieder in vollem Maße wirksam.
  • Während der seitlichen Verschiebung läuft die Führungskugel, auf der jetzt das Gewicht den Waggons liegt, auf den Führungsrillen. Hierbei ist also zwischen Aufsatzflüche des Aufsatzfußes und Seim tenschienen der Führungsrillen ein geringer Abstand vorhanden, der eine mögliche Reibung ausschließt.
  • Bei der Verkoppläng der Aufsatzplatten der Förderbänder stoßen die Aufsatzplatten mit ihrer Rillenstruktur fugenlos aneinander, sodaß das Hinüberrollen der Waggons ohne Stoß vor sich geht.
  • Die Aufsatzplatten sind beim Haupt- und Ringband an der dem Zubringerband abgewendeten Seite geschlossen -(s. kp schlossene Aufsatzplatte (29) in Figa 5) , d.h. die Führungsrille läuft in Querrichtung nur bis zü. der Vertiefung, die die Führungskugel aufnimmt. Auf dem Zubringerband dagegen läuft die Führungsrille über die Vertiefung nach beiden Seiten hinaus, weil die Waggons in der öeitwärtsbewegung vom Ringband zum Hauptband und umgekehrt das Zubringerband ja vollständig überqueren. Von derselben Art ist die dem Zubringerband zugewandte Aufsatzplatte auf den Gliedern des Haupt-- und Ringbandes (so offene Aufsatzplatte (30) in Fig 5).
  • 4. Mechanismus der Versetzung der Naggons in Längsrichtung Die Versetzung der Waggons in Längsrichtung von einem Förderband auf das nächste wird vermittelt -Fig.9 und 1o zeigen dies in schaubildlicher Darstellung -durch das Überleitungsband (9), das den Abstand zwischen den hintereinander liegenden Bändern überbrückt.
  • Auf eine kurze Gleitschi-- -.e zwischen Förderband (1) und Überle itungsband (9) wird man voraussichtlich verzichten können, da beim Übergang die Waggons durch die Magnetbindung der noch auf dem Förderband befindlichen Aufsatzfüßa oder durch die Magnetbindung der schon auf dem Überleitungsband befindlichen Aufsatzfüße sich nicht verkanten können.
  • Das Überleitungsband besteht aus einem endlosen Band aus kurzen Gliedern, das durch ein Kontinuum von unterliegenden Rollen (31) zur stabilen Auflage wird. Das Profil der Oberfläche des Bandes entspricht dem Erfordernis, die Aufsatzfüße der 'Waggons bei Einrasten der Führungskugel in magnetischer Bindung aufzunehmen.
  • Dies geschieht durch flexible Platten (32) aus kleinsten Gliedern, die zwar nach oben eine feste Oberfläche ergeben, sich aber nach unten flexibel um däe schmale Kehre, die dieses Überleitungsband haben muß, winden lassen. Maßgebend für den flüs9igen Ablauf der Versetzung der Waggons in Längsrichtung ist: die minutiöse Bindung oder Lösung der magnetischen Befestigung. Die Lösung (Ausschaltung des Magnetismus) erfolgt im Augenblick der Absenkung der vorderen Kante des zwei Meter langen Förderbaridgliedes an der Kehre. Die neue magnetische Bindung setzt ein, wenn die Führungskugel die vorbestimmte Vertiefung auf der flexiblen Platte des Überleitungsbandes erreicht.
  • hat, setzt wieder aus, wenn sie am Ende des Überleitungsbandes ist, und beginnt erneut, wenn die Führungskugel die vorbestimmte Vertiefung des neuen Förderbandes, das aus der Kehre herauskommt, einnimmt. Das Überleitungsband rückt so nahe an den Scheitelpunkt des Schwungrades, daß die Distanz, in der die magnetische Kraft ausgeschaltet ist (33), nicht größer ist, als der Abstand zwischen den Aufsatzfüßen der Waggons. Genaueste Synchronisation der be-. teiligten Bänder ist bei der Versetzung der Waggons in Längsrichtung erforderlich.
  • c) Die elektronische Steuerung Die entworfene Transportanlage kann nicht frei nach Bedarf benutzt werden, sondern ist ein durch Rentabilität funktionswertes Ganzes nur mit elektronischer Steuerung. Die Rentabilität der Anlage ist abhängig von einer möglichst weitgehenden und genauen elektronischen Erfassung, Verarbeitung und Auslösung aller Betriebsvorgänge. Das ökonomische Prinzip für den Aufbau des verzweigten elektronischen Schemas ist also darin zu sehen, daß eine dichte Besetzung des Hauptbandes mit Waggons erreicht wird. Dadurch istvzu anderen Zeiten das Hauptband unbesetzt und kann ruhen. Besetztsein, d.h. In-Bewegung-sein und Unbesetztsein, d.h. Ruhen pflanzen sich in Fahrtrichtung des Hauptbandes unter entsprechendem Einschluß der Zubringer- und Ringbänder periodisch fort.
  • Vom Gesichtspunkt der Besetzung des Hauptbandes her ist somit die ganze Disposition der Elektronik zu verstehens vom Hauptband kommen die Meldungen, welche Naggons wann an ihrem Zielpunkt auf dem Hauptband sind und zu welchem Zeitpunkt und in welcher freien Kapazität sich also Zubringer- und Ringband in Bewegung setzen müssen, um die Waggons abzunehmen. Vom Hauptband kommen auch die Meldungen, auf welche freien Bandeinheiten Waggons eingesetzt werden können und wann sich also entsprechend Ring- und Zubringerband in Bewegung zu setzen haben, um die Waggons eben in der Anzahl zuzuführen, wie sie Aufnahme auf dem Hauptband finden werden. Hauptaufgabe der elektronischen äteuerung ist es also, beides, die Meldungen der vorgesehenen Abgänge vom Hauptband und die Meldungen der vorgesehenen Zugänge zum Hauptband so zu koordinieren, daß es, zur bestmöglichen d.h. konzentriertesten Besetzung des Hauptbandes und sum ökonomischsten Gebrauch des Zubringer. und Ringbanden kommt und die beset:ungsfreien_Förderbänder ruhen können. Im Einzelnen müßte ein ungefähres Schema dieser Elektronik vorsehen,"daß erfaßt und verarbeitet werden: 1. die Ortsbestimmungen der zu Dreiereinheiten zusammengefaßten Förderbandglieder. Jede Dreigliedereinheit ist nummeriert und alle Förderbandstrecken sind ebenfalls in kleine Einheiten aufgeteilt, deren hänge der Dreigliederlänge entspricht. co ist jederzeit ermittelt, welche Dreigliedereinheit sich wo befindet, indem die Streckeneinheiten und die Dreigliedereinheiten elektronisch in Beziehung zueinander gesetzt sind.
  • 2. die Zeitbestimmungen. Es werden ständig relative Zeitwerte ermittelt, die sich auf die Verkehrsanlage als auf ein Ganzes beziehen. Diese relativen Zeiteinheiten richten sich nach dem effektiven Standort bzw. Durchlauf der mit Waggons besetzten oder zu besetzenden Dreigliedereinheiten des Hauptbandes. Deren Zählung zum Zweck der Ermittlung der relativen Zeit setzt ein mit Beginn eines Transporttages (oder eines anderen Transportzeitabschnittes) bei derjenigen-Dreigliederevinheit, die als beladene Dreigliedereinheit dem Endpunkt des Hauptbandes am nächsten ist. Danach heißt es also nicht: "um 11 Uhr 1V3411 werden 6 leere Bandeinheiten am Punkt = sein," sondern: "im'8593. Zeitabschnitt werden 6 leere Bandeinheiten am Punkt x sein." Dies kann dann auf die Normalzeit umgerechnet werden.
  • 3. die gemeldeten Waggons. Sie werden zu bestimmten Zeiten auf bestimmte freie Bandglieder eingesetzt. Ihre Position ist von da an beständig elektronisch ermittelt und mit der gegenwärtigen Position ist immer auch zugleich die zukünftige gegeben.
  • 4. die zu jedem gemeldeten Waggon gehörenden Angaben über Ort und (erwünschte) Zeit der Aufnahme auf das Ringband, sowie über den Bestimmungsort der aufgenommenen Waggons.
  • Unter Verarbeitung dieser Daten errechnet die Elektronik also: 1. den genauen Zeitpunkt für die an bestimmtem Ort des Ringbandes vorgesehene Aufnahme des gemeldeten Wagens, 2. die laufenden Mitteilungen über Abfahrtszeiten des Ringbandes und die davon abhängenden Bewegungen des Zubringerbandes, 3, die Zeitpunkte der Verschiebung auf und von Zubringerband auf und von Haupt- oder Ringband, 4. den Zeitpunkt fiir-die an bestimmtem Ort des Ringbandes vorge-sehene Abgabe des Waggons, 5, das Beaitztsein oder Freisein des Haupt-,Zubringer- oder Ring..: banden, und zwar in der Weise, da13 die relativen Zeiteinheiten, die die Durchlaufpositionen der Bandglieder angeben, als positive (-besetzte) oder negative Einheiten geführt werden und jeweils - in Korrespondenz zur Normalzeit - ständig den Schaltstellen fUr die Zusammenführung der betreffenden Dreigliedereinheiten von Haupt-, Zubringer- oder Ringband zur Mitteilung gebracht werden. Von diesen Schaltstellen her kann dann die entsprechende Bewegung der Zubringer- und Ringbänder veranlaßt und dirigiert werden, die die mit der Parallelführung der Dreigliedereinheiten einsetzende Verkehrsbewegung zur Folge hatg 6. hiermit zusammenhängend: die Geschwindigkeitsregulierungen und äynchronisationen der Förderbänder und die Auslösung des Automatismus der Seitwärtsbe wsgung.
  • Schließlich muß in dem elektronischen Schema noch Platz sein für ein umfassendes Yontr"__-_y-tem der technischen Vorgänge aller Verkehrsbewegungen Die Vorteile der Erfindung gegenüber dem gegenwärtigen Stand der Technik a) Die Kapazität der Anlage ist derart, daß bei einer Durchschnitts geschwindigkeit des Hauptbandes von 9o km/h innerhalb einer Stunde 150oo Waggons (von je 6 Metern Länge) einen bestimmten Punkt passieren können. Hierbei ist allerdings vorausgesetzt, daß das Hauptband eine Stunde lang voll besetzt ist, -eine Voraussetzung, die freilich nur für bestimmte Teilstrecken durch zeitweise Konzentration voll,zu erfüllen ist. Verkehrsstauungen werden jedoch infolge dieser Kapazität so gut wie ausgeschlossen sein.
  • b) Der Verkehrsweg, auf dem dieser Waggondurchlauf möglich ist, braucht in einer Richtung nicht breiter zu sein als 2 1/2 Meter. c) Leichter als Strassen- oder Schienenweg wird der Verkehrsweg der Förderb andbahn Geländeschwierigkeiten überbrücken.
  • d) Der ganze Verkehrsbetrieb ist geräuscharm: die tragenden Räder der Förderbänder können Vollgummiräder sein, die Radschienen können ebenfalls Gummieinlage haben. Die Antriebeaggregate liegen mit ihren Elektromotoren unter der Erde.
  • e) Da die Anlage elektrisch betrieben wird, kann an die Ausnutzung der geographisch günstig gelegenen Energiequellen gedacht werden. f) Die Automatik der Anlage ist so weitgehend, daß kein eigentliches Bedienungspersonal mehr vonnöten ist. InneEfhalb der Anlage ist 2ersonal lediglich zur Überwachung der elektronischen bteuerung, zur Kontrolle der nicht elektronisch kontrollierbaren technischen Einrichtungen und für anfallende Reparaturen erforderlich.

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Transportmittel für Personen, Autos und Güter, dadurch gekennzeichnet, daß auf- und absetzbare Kabinen und Behälter (Waggons (22)) von aus Gliedern (12) bestehenden endlosen Förderbändern (1) automatisch transportiert werden, wobei die Waggons auf diese Förderbänder automatisch von anderen Förderbändern aufgesetzt oder von ihnen abgesetzt werden, indem in einem mindestens dreigegliederten System von Förderbändern verschiedener Aufgabenbereiche (1a,1b,1c) jeweils zwei Förderbänder von an sich unterschiedlicher Geschwindigkeit für einen bestimmten Zeitraum mit gleicher Geschwindigkeit parallel laufen, verkoppelt werden und dabei durch einen Mechanismus ihre Waggons zwischen sich austauschen (2, 3, 4).
  2. 2. Transportmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderbandsystem aus.Haupt (1a) -Zubringer (1b) und Ringband (1c) besteht und daß alle Verkehrsvorgänge, die die Seitwärtsverschiebung der Waggons von einem Band auf das andere betreffen, vom Zubringerband aus gesteuert und ausgeführt werden.
  3. 3. Transportmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, '-.»3 die Befestigung der Waggons auf den Förderbändern durch Magnetkraft erfolgt, die von den Aufsatzfüßen (23) der Waggons ausgeht und die Aufsatzplatten (17) der Förderbandglieder ergreift, bei der Versetzung der Waggons in Seitwärts- oder Längsrichtung für Augenblicke erlisdht bzw. durch eine sekundäre Magnetbindung ersetzt wird.
  4. 4. Transportmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkehrsbewegungen der Waggons auf den Förderbändern in Seitwärtsrichtung bei Funktion eines Seitwärtssdhiebers (26) durch Zusammenwirken von Führungskugel (24) Führungsrille (19) und Vertiefung (18) ermöglicht werden.
  5. 5. Transportmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung der Waggons in Längsrichtung mittels eineskleingliedrigen Überleitungsbandes (9) geschieht, das von den Aufsatzfüßen (23) der Waggons bei Führung durch Führungskugel (24) und Vertiefung (18) in magnetischer Bindung erfaßt wird. 6. Transportmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Waggons zur Vermeidung von Verkantungen bei der Übersetzung von einem Förderband auf das andere in Längsrichtung mit
  6. 6 Aufsatzfüßen versehen sind, deren paarweiser Abstand voneinander geringer ist, als der Abstand zwischen Förderband (1) und Überleitungsband (9).
  7. 7. Transportmittel nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektronische Steuerung sämtliche Verkehrsvorgänge insbesondere mittels Einführung relativer Zeiteinheiten (aus dem Verhältnis von Zeit, Förderbandstrecke und positiv oder negativ gekennzeichneter Dreigliedereinheiten) aufnimmt, verarbeitet, auslöst und also derart automatisch abfolgen läßt,@daß die Anlage den Charakter einer Förderbandbahn mit dem Merkmal eines stetig pulsierenden Verkehrsflusses erhält.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4345047A1 (de) * 1993-12-31 1995-07-06 Reinhard Kraemer Verfahren und Vorrichtung zum Transport von Gütern

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