DE1580028B2 - Steckbolzen fuer eine anhaengerkupplung, insbesondere fuer landwirtschaftlich nutzbare fahrzeuge - Google Patents
Steckbolzen fuer eine anhaengerkupplung, insbesondere fuer landwirtschaftlich nutzbare fahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Steckbolzen für eine Anhängerkupplung, insbesondere für landwirtschaftlich
nutzbare Fahrzeuge, dessen Bolzenkopf mittels eines im Sinne der Verriegelung federbelasteten Sperrgliedes
einer Steckbolzensicherung gegenüber einem Kupplungsmaul verriegelbar ist, wobei das Sperrglied mittels
eines am oberen Ende des Bolzens in einer beliebigen durch die Längsachse des Bolzens verlaufenden Ebene
schwenkbar gelagerten Betätigungshebels durch dessen Verschwenken in seine Entriegelungsstellung bewegbar
ist.
Gegenstand eines älteren Patents (DT-PS 14 55 905) ist bereits ein Steckbolzen für eine Anhängerkupplung
mit einer am Bolzenkopf in einer Längsnut desselben über beidseitige Lagerböcke schwenkbar gelagerten
federbeaufschlagten Sperrklinke, die zum Zwecke der Steckbolzensicherung hinter einen am Kupplungsmaul
vorgesehenen, den Steckbolzensitz umschließenden Vorsprung faßt und mittels eines am Steckbolzenkopf
über eine kugelige Lagerung gelagerten Betätigungshebels entriegelbar ist. Für die Entriegelung der
Sperrklinke ist dabei das untere Ende des Lagerkörpers des Betätigungshebels mit einer kalottenförmigen
Anlagefläche versehen, gegen die sich der in den Steckbolzenkopf hineinreichende Klinkenhebel der
Sperrklinke derart anlegt, daß beim Herausschwenken des Betätigungshebels aus seiner Mittelstellung der
Klinkenhebel im Sinne des Lösens der Sperrklinke verschwenkt wird. Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß
der aus hochhartem Werkstoff zu fertigende Kupplungsbolzen in seinem Bolzenkopf nur in mehreren
kostenaufwendigen Arbeitsgängen als Rohling zu schmieden ist. Außerdem sind am Bolzenkopf kostenaufwendige
Fräs- und Bohrarbeiten zur Herstellung der Lagerung des Betätigungshebels und des Klinkenhebels
notwendig. Daraus folgt, daß der bei der älteren Lösung benutzte Bolzen nicht für eine Automatenfertigung und
insbesondere nicht für eine Preßverformung unter Ausschluß einer Wärmebehandlung und damit auch
nicht für eine Massenfertigung geeignet ist.
Ferner ist bereits eine Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge bekanntgeworden (DT-AS 11 45 494),
bei der ein im Kupplungsmaul und an einem haubenförmigen Gehäuseteil geführter Kupplungsbolzen
durch ein quer zur Bolzenachse gelagertes gabelförmiges Sperrglied verriegelbar ist, dessen
gabelförmige Enden in der Verriegelungsstellung in eine ringförmige Aussparung des oberen Endes des Kupplungsbolzens
eingreifen. Zur Entriegelung des Sperrgliedes ist mit Abstand vom Kupplungsbolzen im
haubenförmigen Gehäuseteil eine Betätigungswelle mit einem äußeren Betätigungshebel gelagert, die innerhalb
des Gehäuseteils drehfest mit einer hebeiförmigen Hubzunge verbunden ist, deren gabelförmige Enden mit
den gabelförmigen Enden des Sperrgliedes im Entriegelungssinne in Wirkverbindung stehen. Diese Lösung ist
insbesondere nicht für landwirtschaftlich nutzbare Kraftfahrzeuge geeignet. Dies ist dadurch bedingt, daß
der zur Entriegelung dienende Handgriff des Betätigungshebels nur schwer vom Sitz des Fahrzeugs aus
greifbar ist, was insbesondere bei einem zum Sitz des Fahrzeugs verhältnismäßig tief liegenden Fangmaul der
Fall ist. Darüber hinaus besteht bei dieser Lösung eine Gefahr dadurch, daß beim Entsichern des Bolzens das
Bedienungspersonal mit einer Hand in die Schwenkzone der mit dem Fangmaul verbundenen Anhängerdeichsel
greifen muß.
Auch ist bereits ein Steckbolzen für eine Anhängerkupplung bekannt (DT-GM 16 11992), bei der der
Bolzen zu einem abgewinkelten Griff verlängert ist, an dem ein federbeaufschlagter zangenförmiger Hebel
gelagert ist, der eine Sperrklinke aufweist, die in der Verriegelungsstellung in die Nut eines auf dem
Fangmaul der Anhängerkupplung angeschweißten kegeligen Ringes eingreift. Der Steckbolzen ist dabei
zwecks Sicherung desselben gegen Hindurchfallen mit einem angeschweißten Ring versehen, der auf dem
kegeligen Ring des Fangmaules aufliegt. Nachteilig bei dieser bekannten Lösung ist gleichfalls, daß zur
Herstellung des Bolzens und der dazugehörigen Sperrvorrichtung kostenaufwendige Arbeitsgänge erforderlich
sind. Die Herstellung des Bolzens selbst bedarf nämlich nach einem Drehvorgang zunächst einer
Wärmebehandlung für den Biegevorgang. Weiterhin muß bei dieser Lösung der für die Lagerung des
zangenförmigen Hebels vorgesehene Lagerbock gesondert hergestellt und mittels einer Schweißverbindung
mit dem Handgriff verbunden werden. Außerdem verursacht die Wärmebehandlung zur Biegung des
Handgriffes sowie das Anschweißen des Ringes am Bolzen eine Gefügeveränderung des notwendigerweise
aus hochfestem Stahl bestehenden Bolzens und hiermit eine Festigkeitsminderung. Darüber hinaus besteht auch
noch der Nachteil, daß ein derart ausgebildeter Handgriff für einen Steckbolzen bei einer Vielzahl von
landwirtschaftlich nutzbaren Motorfahrzeugen vom Fahrersitz nicht ohne weiteres greifbar ist, da der
Handgriff infolge seiner möglichen Drehung oft dem Fahrer abgewandt ist
Zur teilweisen Behebung der bei einem Einsteckbolzen nach dem DT-GM 16 11 922 vorhandenen Nachteile
hat man bei einem anderen bekannten Einsteckbolzen (DT-PS 10 70 503) diesen an Stelle eines einstückig mit
dem Bolzen ausgeführten Griffes mit einem durch Schweißen od. dgl. mit dem Bolzen verbundenen
hakenförmigen Handgriff versehen. Der Bolzenkopf ist dabei zur Sicherung des Bolzens gegen Herausfallen
von einem Stift schräg durchsetzt, welcher innerhalb des hakenförmigen Handgriffes zu einem Griff ausgebildet
ist. Dabei hintergreift der Stift in der Verriegelungsstellung des Steckbolzens eine auf der Oberseite des
Fangmaules angeordnete und durch Verschweißen od. dgl. mit diesem verbundene, nach unten konisch
zulaufende Scheibe. Dieser Steckbolzen weist ebenfalls den Nachteil auf, daß er baulich aufwendig und seine
Herstellung kostenaufwendig ist, da der mit dem Bolzen zu verbindende Handgriff einer Vorfertigung und
nachträglichen Schweißverbindung mit dem Bolzen bedarf. Darüber hinaus liegt bei dieser bekannten
Lösung noch der Nachteil vor, daß die Betätigung des Bolzens vom Fahrersitz aus umständlich ist, was
dadurch bedingt ist, daß die beiden gegeneinander verlagerbaren Griffe des Bolzens und des Sicherungsstiftes bei einer Vielzahl von landwirtschaftlich nutzbaren
Motorfahrzeugen außerhalb des normalen Griffbereichs liegen. Schließlich ist bei dieser bekannten
Lösung noch von Nachteil, daß der Kraftangriff für den Griff des Sicherungsstiftes ungünstig ist, was sich
insbesondere bei durch Schmutz- oder Frosteinwirkung klemmendem Stift nachteilig auswirkt, da hierbei ein
erheblicher Kraftaufwand zur Entriegelung erforderlich ist. Da jedoch jegliche Hebelwirkung für den Griff zur
Entriegelung fehlt, besteht in diesem Falle nicht die Möglichkeit, den Bolzen vom Fahrersitz aus zu
entriegeln. Schließlich kann der Sicherungsstift durch Verschmutzung leicht verklemmen, so daß er nach dem
Einstecken des Bolzens nicht selbsttätig seine Verriegelungsstellung einnimmt.
Um die Betätigung des Steckbolzens nach der DT-PS 10 70 503 zu verbessern, hat man daher bei einem
weiteren bekannten Steckbolzen (DT-GM 18 28 031) den mit dem Bolzenende fest verbundenen Handgriff
durch ein in Richtung des der Sicherung dienenden Stiftes gerichtetes Rohr bis in die Nähe des Fahrersitzes
verlängert. In dem Rohr ist der Stift geführt und von einer Feder in Sperrichtung belastet. Dabei ist ferner
das obere Ende des Rohres mit einem Knopf und unterhalb desselben mit Längsschlitzen versehen, durch
die die freien Enden eines quer zur Längsrichtung des Sicherungsstiftes an diesem befestigten Griffes herausragen.
Darüber hinaus hat man die am Fangmaul befestigte kegelförmige Scheibe zwecks Fixierung des
Handgriffes in Drehrichtung des Bolzens mit Längsrippen an ihrem Außenumfang versehen, zwischen die der
Sicherungsstift in der Verriegelungsstellung einrastet.
Das als Betätigungsgriff dienende Rohr dieses Steckbolzens liegt somit zwar bei allen landwirtschaftlich
nutzbaren Motorfahrzeugen im Griffbereich des Fahrersitzes, jedoch ist der Bolzen damit baulich noch
aufwendiger als vordem geworden. Zum anderen besteht weiterhin der Nachteil, daß der Kraftangriff
zwischen dem Knopf des Rohres und dem Entriegelungsgriff des Stiftes zur Betätigung ungünstig ist, da
jede Hebelwirkung fehlt. Bei verschmutzten Längsnuten des Rohres oder des Stiftes bzw. bei festgefrorenem
Stift ist eine Entriegelung des Einsteckbolzens vom Fahrersitz aus ausgeschlossen.
Schließlich ist noch ein Steckbolzen mit einer diesen gegenüber Axialverschiebung sichernden, aufhebbaren
Verriegelung bekanntgeworden (DT-AS 11 10 531), bei dem der zum Herausziehen desselben dienende
Handgriff U-förmig ausgebildet und mit einem Ende am oberen Ende des Bolzens schwenkbar in einer durch die
Längsachse des Bolzens verlaufende Ebene angelenkt ist. Zur Sicherung des Bolzens gegenüber Herausziehen
wird dabei der Handgriff seitlich über das Fangmaul der Anhängerkupplung hinweggeschwenkt, bis das freie
Ende des U-förmigen Griffes den Steckbolzen von der Unterseite untergreift. Es dient somit der Handgriff
selbst als Sicherung für den Steckbolzen. Dieser Steckbolzen weist jedoch den Nachteil auf, daß sein als
Sicherung dienender Handgriff nur schwer vom Sitz eines landwirtschaftlich nutzbaren Fahrzeuges aus
greifbar ist, was inbesondere bei einem zum Sitz des Fahrzeugs verhältnismäßig tiefliegendem Fangmaul der
Fall ist. Zum anderen ist das Entsichern des Bolzens mit einer gewissen Gefahr verbunden, da das Bedienungspersonal
in die Schwenkzone der mit dem Fangmaul gekuppelten Anhängerdeichsel greifen muß. Darüber
hinaus liegt bei diesem Steckbolzen der Nachteil vor, daß durch den das Fangmaul umgreifenden Handgriff
der Schwenkbereich einer zu kuppelnden Deichsel in gewissen Grenzen eingeengt wird.
Ausgehend von diesem bekanntgewordenen Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen
Steckbolzen für eine Anhängerkupplung zu schaffen, bei dem bei einem möglichst geringen baulichen Aufwand,
einem Höchstmaß an Bedienungserleichterung und an Sicherheit gegen Herausfallen vor allem für den Bolzen
und den zu seiner Betätigung erforderlichen Betätigungsgriff die Möglichkeit einer reinen Automatenfertigung
oder einer Preßverformung unter Ausschluß einer Wärmebehandlung gegeben ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Sperrglied den Bolzenkopf in seiner Verriegelungsstellung
übergreifend am Kupplungsmaul gelagert ist und daß der Betätigungshebel unter- oder oberhalb
seines Schwenkzentrums einen beim Schwenken des Betätigungshebels am Sperrglied sich anlegenden
radialen Vorsprung aufweist. Bei einem solchen Aufbau ist die Herstellung des Bolzens und des Betätigungsgriffes
weitgehend durch Kaltverformung möglich. Außerdem weist eine solche Lösung den Vorteil auf, daß die
Funktionsfähigkeit des Steckbolzens bei längerer Einwirkung von Schlamm, Wasser oder Schnee durch
Verrosten oder Vereisen immer sichergestellt ist.
Für den Fall, daß die Schwenklagerung des Betätigungshebels als kugelförmige Lagerung ausgebildet
ist, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Bolzenkopf eine kugelförmige Fassung
aufweist, und daß der Betätigungshebel im Bereich seiner Schwenklagerung als rohrförmiges Teil oder
Blechpreßteil ausgebildet ist. Eine solche Lösung weist insbesondere den Vorteil auf, daß die Herstellung des
Handgriffes mit Ausnahme der Abtrennung seines Rohlings keiner besonderen spanabhebenden Bearbeitung
bedarf und sich hieraus eine weitere Vereinfachung der Herstellung für den Betätigungshebel ergibt. Für die
Entriegelung des Sperrgliedes ist es dabei vorteilhaft,
daß das Sperrglied die kugelförmige Lagerung in einem spitzen Winkel zur Bolzenachse übergreift.
Außerdem ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform nach der Erfindung dadurch, daß der
Bolzenkopf an seinem dem Betätigungshebel zügewandten Ende als konischer, sich zum Bolzen hin
verjüngender Bund ausgebildet ist, den das Sperrglied in der Verriegelungsstellung übergreift. Eine solche
Lösung bietet insbesondere den Vorteil, daß die Lagerung des Betätigungshebels in ihrem Durchmesser
relativ klein bemessen werden kann.
Die Erfindung, die verschiedene Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist anhand dreier Ausführungsbeispiele
näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt
A b b. 1 einen Steckbolzen mit kugeliger Fassung des Handgriffs, die in einem spitzen Winkel vom Sperrglied
der Verriegelung hintergriffen ist,
A b b. 2 einen Steckbolzen mit einem am Bolzenende angebrachten kegeligen Bund, der zugleich der kugeligen
Lagerung des Handgriffs dient und
A b b. 3 einen Steckbolzen, bei dem die kugelige Lagerung oberhalb des kegeligen Bundes angebracht
ist.
In Abb. 1 ist mit 1 das Kupplungsmaul der
Anhängerkupplung bezeichnet, das in bekannter Weise mittels seines nicht näher dargestellten Zapfens 2
drehbar im angedeuteten Lagerbock 3 gelagert ist, der dem Anschluß der Anhängerkupplung am Fahrzeug
dient. Das Kupplungsmaul 1 weist zwei gleichachsig zueinander verlaufende Bohrungen 4 auf, in denen der
der Ankupplung dienende Steckbolzen 5 sitzt, welcher auf seinem oberen Ende mit einem Bund 6 und einem
darüber vorgesehenen kugelförmigen Bolzenkopf 7 versehen ist. Auf dem Bolzenkopf 7 ist mittels einer
kugelförmigen Fassung 8 der dem Herausziehen und Einstecken dienende Betätigungshebel 9 des Steckbolzens
5 allseitig schwenkbar gelagert. Als Ausgangsmaterial für den Betätigungshebel 9 dient vorzugsweise ein
Rohr tO, das vor dem Verformen um den Bolzenkopf 7 stirnseitig zu einer balligen Verdickung 11 und oberhalb
dieser zu einer rotationssymmetrischen Ausbauchung 12 aufgewalzt ist, die mit der balligen Verdickung 11
eine rotationssymmetrische Einkerbung 13 bildet. Die ballige Verdickung 11, die, wie erwähnt, nach dem
Aufsetzen des vorgefertigten Rohres 10 stirnseitig um den Bolzenkopf 7 verformt wird, wird oberhalb des
Kugelzentrums von einem als Stift ausgebildeten Sperrglied 14 vorzugsweise in einem in Richtung auf
den Steckbolzen 5 offenen und zu dessen Längsmittelachse spitzen Winkel hintergriffen. Das als Stift
ausgebildete Sperrglied 14 sitzt in .einer vorzugsweise beim Schmiedevorgang des Kupplungsmaules 1 zugleich
mit diesem angeschmiedeten Führungsbock 15. Dabei dient zur Führung des Sperrgliedes 14 im
Führungsbock 15 ein in diesen eingeschraubter oder eingepreßter Ring 16, der zugleich als Anschlag für
einen Bund 17 des Stiftes bzw. Sperrgliedes 14 dient und mittels einer Feder 18, die in einer Bohrung 19 des
Bockes 15 angeordnet ist, in Sperrichtung belastet ist. Dabei ist die Bohrung 19 zwecks Druckentlastung sowie
zum Ablauf eventuell eingedrungenen Wassers oder Schmutzes mit einer Querbohrung 20 versehen, die im
Innern des Kupplungsmaules 1 mündet. Der Betätigungshebel 9 ist außerdem zum Schutz seiner
kegelförmigen Lagerung gegenüber Schmutz und sonstigen Einwirkungen auf seinem freien Ende mit
einem vorzugsweise aus elastischem Material hergestellten Verschlußknopf 21 versehen, der in Längsrichtung
durch eine im Rohr 10 mit eingewalzte rotationssymmetrische Einkerbung 22 gehalten wird.
Die Wirkungsweise des Einsteckbolzens nach A b b. 1 ist wie folgt: Zum Entkuppeln wird der Betätigungshebel
9 in Richtung des Stifts bzw. Sperrgliedes 14 verschwenkt, wobei dieser durch die untere äußere
Fläche der rotationssymmetrischen Ausbuchtung 12 aus seiner Entriegelungsstellung verlagert wird. Nach
Verlagerung des Stifts bzw. Sperrgliedes 14 in die Entriegelungsstellung wird bei ausgeschwenktem Betätigungshebel
9 mit dessen Hilfe der Einsteckbolzen 5 aus den Bohrungen 4 herausgezogen, womit eine nicht
dargestellte Zugöse einer Anhängedeichsel od. dgl. vom Kupplungsmaul entkuppelt ist.
In A b b. 2 ist in Abwandlung zu A b b. 1 der Bolzenkopf 24 des Steckbolzens 23 auf seiner oberen
Stirnseite mit einem rotationssymmetrischen kegeligen Bund versehen, dessen Schräge 25 in Richtung auf den
Betätigungshebel 26 in einem zur Längsachse des Steckbolzens 23 spitzen Winkel verläuft. Die Stirnfläche
27 des Bolzenkopfes 24 wird von dem quer zur Bolzenachse verlaufenden und der Verriegelung dienenden
Stift bzw. Sperrglied 14 hintergriffen. Dabei sitzt der Stift in einem Führungsbock 28, der beim Schmieden
des Kupplungsmaules 29 mit angeschmiedet ist. Als Führung für den Stift dient wie bei der Lösung gemäß
Abb. 1 ein Ring 16, an dessen Innenseite sich in Entriegelungsstellung des Stiftes bzw. Sperrgliedes 14
dessen Bund 17 anlegt, der von der Feder 18 belastet ist.
Der Bolzenkopf 24 des Steckbolzens 23 ist stirnseitig mit einer kugelförmigen Lagerung 30 versehen, an die
sich eine Ringnut 31 anschließt. In der kugelförmigen Lagerung 30 sitzt der stirnseitig mit einer Kugel 32, die
in Axialrichtung über einen in der Ringnut 31 eingesetzten Sprengring 33 fixiert ist, versehene
Betätigungshebel 26. Der Hebel 26 weist oberhalb der Kugel 32 und in Höhe des Stifts bzw. Sperrgliedes 14
einen radialen Vorsprung 34 auf, der wie die in A b b. 1 dargestellte Ausbauchung 12 der Entriegelung des Stifts
bzw. Sperrgliedes 14 dient und durch Verschwenken des Betätigungshebels 26 verlagerbar ist. Zur Fixierung des
Betätigungshebels 26 in seiner Mittellage, in der seine Längsachse mit der Bolzenachse fluchtet, ist zwischen
dem radialen Vorsprung 34 und dem Sprengring 33 vorzugsweise eine kegelige Spiralfeder 35 eingesetzt.
In A b b. 3 ist in Abwandlung zu A b b. 1 der Steckbolzen 36 für das Kupplungsmaul 29 auf seinem
oberen Ende ebenfalls mit einem Bolzenkopf 37 mit einem kegelförmigen Bund versehen, der entsprechend
A b b. 2 vom Stift bzw. Sperrglied 14 in Verriegelungsstellung hintergriffen wird. Der kegelförmige Bund
weist einen mit einer Kugel 38, auf der mittels einer durch Kaltverformen hergestellten kugelförmigen Fassung
40 ein Handgriff bzw. Betätigungshebel 41 gelagert ist, versehenen Fortsatz 39 auf. Die kugelförmige
Fassung 40 des wiederum vorzugsweise aus einem Rohr vorgefertigen Betätigungshebels 41 ist auf ihrem dem
Bolzenkopf 37 des Steckbolzens 36 zugewandten Ende zu einem Kegel bzw. radialen Vorsprung 42 aufgeweitet,
der der Entriegelung des Sperrgliedes 14 gegenüber dem Steckbolzen 36 dient. Zur Rückführung des
Betätigungshebels 41 in die Mittellage ist zwischen dessen Verschlußknopf 21 und die Kugel 38 vorzugsweise
ein runder, federnder Biegestab 43 geschaltet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Steckbolzen für eine Anhängerkupplung, insbesondere für landwirtschaftlich nutzbare Fahrzeuge,
dessen Bolzenkopf mittels eines im Sinne der Verriegelung federbelasteten Sperrgliedes einer
Steckbolzensicherung gegenüber einem Kupplungsmaul verriegelbar ist, wobei das Sperrglied mittels
eines am oberen Ende des Bolzens in einer beliebigen durch die Längsachse des Bolzens
verlaufenden Ebene schwenkbar gelagerten Betätigungshebels durch dessen Verschwenken in seine
Entriegelungsstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (14) den
Bolzenkopf (17; 24; 37) in seiner Verriegelungsstellung übergreifend am Kupplungsmaul (29) gelagert
ist und daß der Betätigungshebel (9; 26; 41) unter- oder oberhalb seines Schwenkzentrums einen beim
Schwenken des Betätigungshebels (9; 26; 41) am Sperrglied (14) sich anlegenden radialen Vorsprung
(12'; 34; 42) aufweist.
2. Steckbolzen nach Anspruch 1, bei dem die Schwenklagerung des Betätigungshebels als kugelförmige
Lagerung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzenkopf (7; 38) eine kugelförmige
Fassung (8,40) aufweist, und daß der Betätigungshebel (9; 41) im Bereich seiner Schwenklagerung als
rohrförmiges Teil oder Blechpreßteil ausgebildet ist.
3. Steckbolzen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (14) die kugelförmige
Lagerung in einem spitzen Winkel zur Bolzenachse übergreift.
4. Steckbolzen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzenkopf (24;
37) an seinem dem Betätigungshebel (26; 41) zugewandten Ende als konischer, sich zum Bolzen
(23; 36) hin verjüngender Bund ausgebildet ist, den das Sperrglied (14) in der Verriegelungsstellung
übergreift.
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| DE1580028A1 DE1580028A1 (de) | 1970-07-16 |
| DE1580028B2 true DE1580028B2 (de) | 1977-01-13 |
Family
ID=7228587
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1580028B2 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE4412088B4 (de) * | 1994-04-08 | 2004-05-27 | Cramer Kupplung Gmbh & Co. Kg | Anhängerkupplung |
| IT1285951B1 (it) * | 1996-06-13 | 1998-06-26 | Cbm Spa | Gancio di traino automatico per veicoli, in particolare veicoli agricoli |
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1966
- 1966-01-22 DE DE1966K0058218 patent/DE1580028B2/de active Granted
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |