DE1579351A1 - Dekorationsstern - Google Patents
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Classifications
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- B44—DECORATIVE ARTS
- B44F—SPECIAL DESIGNS OR PICTURES
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-
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C5/00—Processes for producing special ornamental bodies
Landscapes
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
Werner Graf, 7326 Heiniugen
Es let üblich, zu Dekorationszwecken flächige oder räumliche
Gebilde zu verwenden, die man als Sterne bezeichnet, sum Beispiel in Wohnungen, besonders während der Weihnachts- und Vorweihnachtszeit,
als Weihnachtsbaumschmuck und ähnliches, aber auoh in der übrigen Jahreszeit und außerhalb von Wohnungen, sowie auf dem Gebiet
der Geschäftswerbung·
Die Sterne werden großenteils aus stab- und/oder röhrenförmigen
!teilen so zusammengesetzt, daß ihre Teile in gleichförmiger oder rythmisch geordneter Regelmäßigkeit eine gemeinsame Mitte und von
dort nach außen gerichtete Strahlen und/oder Sternspitzen bilden. Ferner können mehrere Sterne in gleicher oder verschiedener Groß»,
aus gleichem oder verschiedenem Material, in gleicher oder verschiedener Farbe zusammengestellt werden und beispielsweise ein auf dem
Prinzip der kombinierten Waagebalken beruhendes, sogenanntes Mobile bilden, welches durch Luftbewegung in Dreheng seiner Teile versetzt
werden kann und hierbei sein Aussehen laufend verändert.
Besonderen Vorzug genießen die räumlich ausgebildeten Sterne. Sie werden überwiegend hergestellt als räumliche Stabwerke auf der Grundlage
mathematischer Vielflächner, deren Einzeloberflächen als GrundfXäelaen
von mit der Spitze nach außen gerietet en Pyramiden dienen
kössen· Die Pyramiden stellen die Sternepitzen dar. In der Mitte der
Gseamtflgur liegt der Vielflächner, den man ale Grundkörper bezeichnen kann.
Grundkörptr kommen sowohl die regelmäßigen Vielflächner, wie ium
der Vi«rflächu#r, der Sechefläcbner oder Würfel, der Aoht-
BAD ORIGINAL
0 0 9 8 3 5 /0231
m«tt X-
vorzugsweise .jedoch der JÜnfeckzwölffläohner
25wanz*gflächner In IRrage, aber auch die τοη den regelmäjBigen Vielflächnern
durch Abschneiden τοη Ecken oder durch Anfügen anderer Körper gebildeten sogenannten abgeleiteten Körper, wie zum Beispiel
furfelstumpf, Hyramidenwürfel, Bhombenzwölfflächner, I>yramidenaohtflächner,
sowie ander· bekannte, abgeleitete Körper, die durch nochmalige und noch weitere Abwandlungen der regelmäßigen iusgangsf ormen
gewonnen werden können·
Sie Grundkörper bilden zusammen mit den auf ihren Teil oberflächen
aufgesetzten, mit der Spitze nach außen gerichteten I^ramiden Bau- '
muster für die Herstellung von Sternen. Hie Stäbe^ der Sterne, welche die Kanten des Baunusters darstellen, treffen sich in Knotenpunkten.
Beispielsweise hat ein zwölfspitziger Stern auf der Grundlige
eines regelmäßigen Rinfeckzwölfflächners als Grundkörper zwölf äußere Knoten, daß sind die Sternspitzen, in welchen (jeweils fünf
Stäbe zusammentreffen, sowie zwanzig innere Knoten, welche sich an
den Ecken des inaeren Grrundkörpers befinden, und in denen jeweils
sechs Stäbe zusammentreffen und zwar drei Stäbe, welche Kanten." von
drei benachbarten Pyramiden sind, sowie drei Stäbe, welche Kanten" von drei benachbarten ^§11 oberflächen des Grundkörpere sind.
Bei der Herstellung der Sterne ist es erforderlich, die in den Knoten
zusammentreffenden Stäbe untereinander dauerhaft zu verbinden. Dies
geschieht beispielsweise durch Kleben, Leimen, Schweißen? L&ten,
Umbiegen, Verschlingen, Verdrillen der Stabenden, je nachdem das Baumaterial
der Stäbe Stroh- oder Grashalme, Binsen} Rohr-, Bambus-,
oder Holzstäbe, Buten, Uet&Hröhren, Drehtetüok·, Metallstab» oder
andere stab- oder röhrenförmige Stoffe sind· Bs können auch Hilfsat
off« zum Verbinden der Stäbe ferwendet werden, sum Beispiel Zwirn oder Draht, die beispielsweise in Stäben &us'Stroh innen durchgezogen.
BAD ORKaINAL
Blatt 3 009835/0231 ; 4"'copy'
£ ύοώ. Saaten zu Saaten geführt und an den Knoten jeweils mit den Zwirn-
: laden oder Drahten der Sachbarstäbe -verbunden werden. Beim zwölt
spitzigen Stern mit einem regelmäßigen Äinfeekzwölfflächner als Grund»
körper sind in insgesamt zweiunddreißig Knoten insgesamt einhundertachzig Stabenden -untereinander zu verbinden. Die Arbeit des Yerbindens
maß zwangsläufig überwiegend von Hand gesehenen, da der Einsatz von
Torrichtungen und Maschinen, "besonders an den inneren Knoten, nur
erschwert möglich wegen der sohlechten Zugänglichkeit^gegen Sude des
/deshalb
Zusammenbaus der wachsenden Gesajotfigiu/fast unmöglich ist. Entsprechend ist mit der Arbeit des Verbindens der Stäbe in den Ehoten, das
heißt mit dem Zusammenbau der Gesamtfigur, ein verhältnismäßig großer Zeitaufwand verbunden.
Sie Erfindung betrifft eine neue Bauweise von Dekorationssternen, bei welcher sich die Herstellung der Sterne gegenüber dem
bisherigen Stand hinsichtlich des Arbeite- und Zeitaufwandes wesentlic]
vereinfacht. Außerdem ist die neue Bauweise der Sterne wesentliche
Voraussetzung für den Einsatz von Vorrichtungen und Maschinen zu ihrer mechanischen oder teilweis· mechanischen Herstellung.
Die Erfindung besteht darin, daß die Stäbe der Sterne sämtlich oder
teilweise nur noch, an den äußeren Knoten der Gesamtfigur miteinander
verbunden werden. Dies erfordert, daß die einzelnen Stäbe jeweils in einem Stück und in einem Zuge von einer Spits« zu einer anderen Spitze
reichen und hierbei sowohl die Kanten des innenliegednen G^undteörpers
des Baumisters, als auch die Kanten der aufgesetzten Pyramiden durchlaufen. Diednneren Knoten werden durch loses Suvefe, Ueberkreuzen der
Stab·« ohne feste Verbindung der Stäbe untereinander an dieser Stell·
gebildet. Di· Befestigung der Stab· nur in den äußeren Knoten gibt de:
Gesamtfigur völlig ausreichend« Stabilität, so daß auf die feste Ver-
' bindung der inneren Knoten verziohtet werden kann. Di« der Erfindung
entsprechenden Baumuster zeichnen sich dadurch aus, diß die Kanten
der äußeren aufgesetzten Pyramiden lineare gerade Verlängerungen der
Kanten der inneren Grundkörper sind. Die Höhen der Pyramidenspitzen
über den Pyramidengrundflächen werden durch diese Bedingung der linearen geraden Verlängerung von Kanten bestimmt, das heißt, das Verhältnis von Grundf lächenseitenlänge zu Pyramidenhöhe ist ein ganz bestimmtes und bei allen Sternen derselben Art, ge*Mch welcher Größe, stets
dasselbe.
Durch das lose Uberkreuzen der Stäbe an den inneren Knoten, welches
seitliches Aneinanderv*rbeilaufwn ohne gegenseitige Durchdringung
bedeutet, weichen die Stäbe insoweit vom Baumuster ab, als die Stab-
achsen sich nicht dem Baumuster entsprechend in e^nem einzigen Punkt
schneiden, sondern in Abständen von etwa Stabdicke oder mehr aneinander vorbeilaufen und emzufolge auch nicht mehr wie beim Baumuster
gerade sein können, sondern von Pyramidenspitze zu Pyramidenspitee
einen leichten Bogen beschreiben.
Auch an den äußeren Knoten werden die Stäbe zum Zwecke der Arbeitseiv
leichterung beim Zusammenbau mit ihren Stabachsen nicht genau auf einen einzigen Funkt im strengen mathematischen Sinn ausgerichtet,
sondern, auch um etwa eine größere Verleimungsf lache zu erhalten,
seitlich aneinandergelegt und in dieser Lage miteinander verbunden, wobei die Abweichung vom Baumuster ebenfalls etwa Stabdicke beträgt·
entstehen also verschiedene Abweichungen vom mathematischen Baumuster, die me/hroder weniger groß sein können, die jedooh ohne Schaden für den Zweck 4e» eines Dekorationssternes sind· So muß eine leichte Verbiegung der Stäbe beim Zusammenbau hingenommen werden· Umgekehrt erleichtert natürlich eine vornherfen gegebene leichte Biegung
der Stäbe, oder eine entsprechende Nachgiebigkeit derselben das Zusammenbauen· Von Natfer leicht gebogenes Material, wie sum Beispiel Ruten,
eignet sich daher ganz besonders. hrfJefür. Den Abweichungen vom Baumu-Blatt 5
ster, die durchaus unschädlich sind» sind die Vorteile der Erfindung
gegenüberzustellen, wie zum Beispiel Einsparung von Verbindungsstellen der Stabenden, damit Arbeite- und Zeitersparnis.
Die beschriebene Bauweise vermindert zum Beispiel beim zwölfspitzigen
Stern mit einem regelmäßigen Eünfeckzwölfflächner als Grundkörper
die Zahl der zu befestigenden Knoten von zweiunddreißig auf zwölf, die Zahl der miteinander zu verbindenden Stabenden von einhundertachzig auf nur noch sechzig, oder beim zwanzigapitzigen Stern mit einem
regelmäßigen Zwanzigflächner als ftrundkörper die Zahle· der zu befestigenden !noten von zweiunddreißig auf zwanzig, die Zahl der miteinander zu verbindenten Stabenden ebenfalls von einhundert achtzig auf sechzig, wobei an beiden Sternarten sämtliche Verbindungsstellen nunmehr
an den äußeren Knoten des Baumustere liegen und also leicht zugänglich sind. Hierin liegt der zweite Vorteil der Erfindung, nämlich daß
/auch noch die geringere Zahl von Verbindungen'an günstigerer Stelle, nämlich
außen vorgenommen werden kenn^wo sie leichter, also schneller und
womöglich mittels Vorrichtungen und/oder Haschinen vorgenommen werden
'r dwren Einsatz bei den Inneren Knoten behindert ist.
Bin weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß bei der neuen Bauweise das gesamte Stabwerk gegenüber der herkömmlichen Bauweise eine
höhere Elastizität, das heißt eine höhere federnde Nachgiebigkeit besitzt. Beim Zusammendrücken oder Ziehen an zwei einander gegegäberliegenden Awlcfce* Spitzen eine· Sternes tritt eine elastische Verformung
der Geeamtfigujdr ein, an der sämtliche Stäbe beteiligt sind und zwar
bis in die Sternepitzen hinaus. Biese elastischen Arbeitsbewegengen der
Stäbe greifen hierbei nach allen BLohtungen teleskopartigff, jedooh
•tete im spitzen Winkel sum H aohbarstab, mit von Stab zu Stab wechselnder Kraftrichtung übereinander. Auch die größere Knicklänge der Stäbe
gegenüber der herkömmlichen Bauweise und davit die größere Naohgiebig-Blatt 6 BAD ORIGINAL 009835/0231
Claims (1)
1.) Dekorationsetern als räumliches Stabwerk nach dem Baumuster von
beliebigen mathematischen Vielflächnern, deren feil oberflächen die
Grundflächen von mit den Spitzen nach außen gerichteten Pyramiden sein können, vorzugsweise jedoch auf der Grundlage des regelmäßigen
Fünfeckzwölfflächners &Λ des regelmäßigen Zwanzigflächners als Grundkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der äußeren Pyramiden
sämtlich oder zum Teil geradlinige Verlängerungen der Kanten des inneren Grundkörpers sind, das Stabwerk jedoch insoweit vom streng mathematischen Baumuster abweicht, als die Stäbe in den Knoten einander
nicht durchdringen, sondern nebeneinander oder benachbart voneinander
mit mehr oder weniger großem Abstand liegen^«iSi»wntfe^eund/oder auf
ihrem Verlaufe mehr oder wenigerjfilSogen sind·
2·) Dekor ati onset era nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Stabwerk vorzugsweise nur an den äußeren Knoten herzustellend· fest· Verbindungen der Stäbe untereinander erhält, während die Stäbe
an den inneren Knoten vorzugsweise ohne feste Verbindung untereinander nur los· mit j»hr oder weniger großem Abstand, oder einander berührend , antinand· rvorbeilauf·η. -
BAD ORIGINAL
"" 0 0 9 8 35/02-31
hierzu 1 Blatt Zeichnungen, 1 Blatt E1JaUterungen, 2 Mod·!!··
JSiläut«iu]i£ en äut Zeitslmung
Die Erfindung PkIc ο r a t i ο η ε ε t e m sei anhand einer
achemat sieher Zeichnung sit 2 Abbildungen naher erläutert, und zwar
twigt Abbildung 1 das Baumuster des zwölf spitzigen
Sternes nach dem beigefügten Modell, mit einem regelmäßigen Pünfeckzwölfflächner als innerem Grundkörper,
Abbildung 2 das Baumuster des zwanzig spit zig en Sternes
mit einem regelmäßigen Zwanzigflächner als innerem Grundkörper, wovon ebenfalls
ein Modell beigefügt ist.
Die dick auegezogenen Linien der Zeichnung stellen die Kanten der dem
Betrachter zugewandten vorderen Flächen des Grundkörpers dar, die dünnen linien stellen die Kanten der vom Beteachter abgewandten
flächen des Grundkörpers dar, die gestrichelt ausgezogenen Linien
stellen die geradlinigen Verlängerungen der Grundkörperkanten, also die Kanten der den Teiloberflächen der Grundkörper aufgesetzten, nach
außen gerichteten Pyramiden dar, die sich in den Pyramidenspitzen
treffen, welche^ die Sternspitezn sind· Hiervon sind diejenigen Laien
gepunktet, soweit sie, oder Abschnitte derselben, vom Betrachter aus gesehen hinter dem Grundkörper liegen.
Sie beigefügten Modell· veranschaulichen die Abweichungen vom gezeichneten jeweiligen mathejdnatisehen Baumuster, die zum Wesen der Erfindung gehören.
BAD ORiGJMAL COpY
009835/0231 ßA& original
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0048442 | 1966-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1579351A1 true DE1579351A1 (de) | 1970-08-27 |
Family
ID=7128663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661579351 Pending DE1579351A1 (de) | 1966-11-14 | 1966-11-14 | Dekorationsstern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1579351A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202015002669U1 (de) * | 2015-04-15 | 2016-07-18 | X-Style Concept Limited | Dekorationsstern mit einer Vielzahl von radial nach außen, in verschiedene Richtungen vorstehenden Sternspitzen |
-
1966
- 1966-11-14 DE DE19661579351 patent/DE1579351A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202015002669U1 (de) * | 2015-04-15 | 2016-07-18 | X-Style Concept Limited | Dekorationsstern mit einer Vielzahl von radial nach außen, in verschiedene Richtungen vorstehenden Sternspitzen |
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