DE1632576A1 - Verfahren zur Herstellung eines filigranartigen Metallknopfes und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines filigranartigen Metallknopfes und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses VerfahrensInfo
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Description
- Verfahren-zrur HergtellLm£ eines filikranartigen Metall-knopfes und Vorrichtung-zur Durchführung-dieses Verfahrens. Gegenstand der Erfindung i st ein Verfahren, welches es gestattet, filigranartige-Metallknöpfe-ohne den Anfall von Verschnitt herzustellen und dabei in dem Knopfkö-rper Durchbrechungen zu erzielen-, die ebenso wie bef echten Filigranarbeiten bis ins Innere des Knopfkörpers reichen.. Bisher wurden Mätallkn&pfe unter anderem schon in Matritzen gepreßt, wobei man in der Regel von runden" vorgeschnittenen Metall-' seheiben ausging. Hierdurch war der Anfall von Verschnitt unvermeidlich. Vor allem aber konnte man in dieser Weise nur Knöpfe mit einer Muaterung,-jedoch nicht solche mit unregelmäßigen filigranartigen Durchbrichungen der'Oberfläche herstellen. Nach der Erfindung wird es-ermöglicht? Metallknöpfe mit echten, bis insi-Inaere den Knopfkörpers reichenden filigean rtigen Durchbreohungen herzustellen und dabei jeglichen Verschnitt und.Abfall zu vermeiden. Erreicht wird.diendadurch, daß aus Metalldrakt von geringer Elastizität, z.B. aus Aluminium, zunächst ein loser, möglichst unregelmäßiger Knäuel-geformt, dieser mit einer Öse versehen und anschließend in einer Preßtormfortiggepregt wird. Besonders zweckmäßig, nicht. nur für die äußere Wirkung-, . 'sondern vor allen für die
man zur Herstellung Draht von kantigem Querschnitt benutzt, der um seine Iängsachse verdreht sein kann. Um den Knopf mit einer Öse zu versehen, kann die Öse entweder als selbstständiger Teil splindartig aus Draht gebogen und in den-Drahtknäuel.vor dessen Pressen eingesteckt sein. Ebenso ist es aber auch möglich, die Öse an das Ende des Drahtes anzubiegen und ihren freien Schenkel vor dem Verpressen-des Knäuels in diesen zurückzustecken. Zweckmäßig im Hinblick auf die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten des Knopfes ist es, wenn entwedeT der zur'Herstellung benutzte Draht oder der fertige Knopf in an eich, bekannter Weise durch Blozieren oder Ätzen gefärbt wird. Vorteilhaft zur Durchführung des-Verfahrens Ist eine'Vorrichtung, die im wesentlichen aus einer Führung von beliebigem Querschnitt zur Aufnahme des Knäuels, einer darunter angeordneten Preßmulde und einem Stempel mit Aussparung zur druckfreien Aufnahme der Öse besteht. Soll der Knopf in fertigem Zustand an seiner Rückseite zwei freie Metallechenkel zur Befestiäung besitzen, ao kann zum Fertigpressen des Knopfes der Preßstempel der Vorrichtung zwei parallele Bohriingen zur,Aufnahme der Schenkel der in den Drahtknäuel eingesteckten Öse aufweisen.gegenseitige Verzahtung der Drahtteileist es# wenn der Draht oder zickzackförmig vor der-Bildun ;den Knäuels nah:raubenfederartig gewunden wird. Noch verstärkt werden kann diese Wirkung dadurch, daß - In der Zeichnung sind einige Herstellungestufen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren sowie eine zu seiner Durchführung geeignete Vorrichtung ins-chematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigen: Figur 1 die schaubildliche Darstellung eines halbkugelförmigen Knopfes, Figur 2 einen echraubeinfederartig gewundenen Draht mit angebomener Öse, Figur 3 ein aus solchem Draht gebildetes loses Knäuel mit eingesteckter Befestig=g13ÖB-e, Figur 4 in schematischer Schnittdarstellung eine Preßvorrichtung in auseinandergezogenem Zustand,-Figur 5 als Einzelheit im Teilochnitt eine abgeänderte Form des Preßstempels..
- Ein Metalldraht 1 von-Möglichst geringer Elastitzität wie z.B. aus Aluminium, wird zickzackförnig oder# w.ie'?igur-2 zeigt., schraubenfederartig gewunden. Aus den ob geformten Draht wird ein loserg unregelmäßiger Knäuel gebildett und es wird dann in diesen Knäuelg wie aus Pigur 3 ersichtlich, eine splindartig#geformte Öse 2.mit ihren Schenkeln 3 eingeste-okt. Möglich wäre es auch" anstelle dergesondert angefertigten Öse eine solche Öse 2 an das. Ende den Drahtes 1-anzubiegen und nach Bildung eines Knäuele#aus diesem Draht-den einen #Schenkel 3 der, Öse in den.Knäuel zurückzustecken. Der so ge- formte Drahtknäu I el. wird, sod'ann in die Puhrung,4 einer Preßvorrichtung-verbracht9 die#insgesamt aua-der ?Wn-ung 4, einer PreßmLulde 5 und einem in der rührung-4 vernahiebbaren Stempel.6 besteht. Die Querschnitte:fors.der#-?Wn-ung 4 des Stempele 6' und der Preßmulde 5 hängt'davon abp welche 70r-n der fertige Knopf erhalten soll. Die Einführung des Draktknäueln in die, Führung 4 erfolgt so, daß die Öse 2 sich oben befindet. Der Stempel 6 besitzt an seiner unteren Stirnseite eine Aussparung 7 zur druckfreien.Aufnahme der Öse .2. Bei dem nun folgenden Preßz.-vorgang wird- der Drahtknäuel in die endgültige Knopfform gepreßt, wobei sich,die Windungen des Drahtes innig miteinander verzahnen undzwobei auch-die Schenkel 3,der Öse 2 im Drahtknäuel eine feste Verankerung erfahren. Falls es erwünscht ist." daß der fertige Knopf eine BefestigungsUse oder dgl. mit freien Schenkelnbesitzt,-kann die splindartige Öse in eine-oder mehrere Drahtwindungen des Knäuels eingehängt sein, so daß, beide Schenkel73 der Öse-nach oben gerichtet sind. In diesem Fall kann der Stempel 6 nach'Pigur 5 an seiner Stirnseite zwei Bohrungen 7a aufweisen, die die Schenkel 3 der Öse beim folgenden Preßvorgang druckfrei aufnehmen. Der fertige Knopf, &essen-Gesamtform von der Formgebung der Preßmulde 5 und vom Querschnitt der Führung 4 der Preßvorrichtung abhängt, besitzt ein filigranartiges Aussehen, bei dem jedoch das Filigranmus ter, nicht einfach eingeprägt ist, sondern bei welchem die Durchbrechungen.- wie bei echten Filigranarbeiten die Knopffläche durchdringen und bis ine--Innere des Knopfkörpers.-gehen. Der. wesentliche Vorteil besteht darin, daß die Preßvorrichtung sehr einfach herstellbar ist-, die gesamte Herstellung ohne den Anfäll von Verschnitt ermöglicht ist und kostspielige Gravierungen von Preßmulde und Stempel ungeachtet der Bildung einer vielges,taltl#-gen Musterung des Knopfes entfallen.-Zur Herstellung kann ohne weiteres weicher Aluminium-, Messing-oder Kupferdraht von rundem'Querschnitt verwendetwörden,-also, Drähte aus einem Metall von-geringer Elaotizitätg damit sich beim Preßvorgang ein kompakter Knopfkörper ergibt. Die gegenseitige Verzahnung des zu prei3seii-den'I)xahtknäuel-,9 und ebenso auch das Aussehen des fertigen.Erzeugnisses kann jedoch günstig beeinfluß-t werden, wenn Draht von unrundem, z.B. kantigem Querschnitt benutzt wird.. Dies gilt besondere dann, wenn ein Draht solcher Querschnittsform um seine 1 g-sachse verdreht ist.
- Je-nach dem verwendeten Metall kann entweder der Draht vor seiner Weiterverarbeitung öder der fertigeKnopf in an sich bekannter Weise durch Blbxieren oder Ätzen gefärbt werden.
Claims (2)
- P A T B N T A N S P R Ü C H-B 1) Verfahren zur Herstellung eines filigram rtigen Metallknopfes, dadurch gekennzeichnet, daß aus Metalldraht von geringer Elastizität zunächst ein loser, möglichst unregelmäßiger Knäuel gefo=tp dieser mit einer Öse (2) versehen und anschließend in einer Preßform (4.5.6) fertig gepreßt wird.
- 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (1) vor der Bildung des Knäuels schraubenfederartig oder -ziakzackförmig gewunden wird. 3) Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung Draht von kantigem Querschnitt verwendet, der um seine Ungeachse verdreht sein kann. 4) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, -#'daß die Öse (2) splindartig aus Draht gebogen und vor dem Pressen den Knäuels in diesen eingesteckt wird. 5) Verfahren'nach Ansprüchen 1 bi a 3, dadurch gekennzeichnet" daß die Öse (2) an das Ende des Drahtes (1) angebogen und ihr freier Schenkel (3) in den Knäuel zürückgenteckt wird. 6) Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 52 dadurch gekennzeichnet, daß entweder der Draht oder der fertige Knopf in an sich be-
kannter Weise durch Elozieren oder Ätzen gefärbt wird. 7) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 59 gekennzeichnet-durch eine Führung-(4) von belie- -bige-m Querschnitt zur Aufnahme des aui3-.Draht gebildeten*- losen Knäuels,- eine.-darunter an eordnete-Preßmulde (5) und einen Ztempel (6) _mit, Aussparung (7" 7a)# zur- druckfreien- Aufnahme der Ose>(2),. 8) Vorrichtung nach Anspruch 79 dadurch gekennzeichnet, daß der StemDel (6) zwei parallele-Böhrungen Oa) zur-Aufnahme- der-Schenkel (3) der Öse (2) auf*eIst.-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0035482 | 1968-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1632576A1 true DE1632576A1 (de) | 1970-12-10 |
Family
ID=7205438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681632576 Pending DE1632576A1 (de) | 1968-01-11 | 1968-01-11 | Verfahren zur Herstellung eines filigranartigen Metallknopfes und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1632576A1 (de) |
-
1968
- 1968-01-11 DE DE19681632576 patent/DE1632576A1/de active Pending
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