DE1578234A1 - Elektrisches Gewehr und dafuer geeignete Munition - Google Patents
Elektrisches Gewehr und dafuer geeignete MunitionInfo
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Description
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ricrnkfuri/Main-i
"axlcsiraße 13
"axlcsiraße 13
4727
Hubert Usel, Rio de Janeiro, Braaiiien
Elektrisches Gewehr und dafür geeignete Munition
Die Erfindung besieht eich auf Gewehrschlösser für elektrische
Gewehre und auf eine dafür geeignete Munition. Insbesondere betrifft die Erfindung eine spaeielle Elektrodenanordnung im
Schloß eines elektrischen Gewehres, eine Abdichtung für dae
Gewehrschloß zur Vermeidung der Entweichung von Oeeen und eine Vorrichtung zur Entnahme der nicht abgefeuerten Munition·
Schließlich betrifft die Erfindung auch eine hülsenlose Patrone für ein derartiges Gewehr, und zwar sowohl die Fora der Patron·
als auch eine Vorrichtung zu ihrem Abschuß.
Elektrische Waffen sind einschließlich der kleineren Waffengattungen,
z.B. der Gewehre bekannte Im allgemeinen we."den diese
Waffen abgefeuert, indem man von einer geeigneten Quelle aus duroh das Gewehrschloß hindurch einen Stromstoß zu Elektroden
leitet, die an der Stirnseite des Gewehrschloßes liegen und mit
Elektroden in der Patrone in Berührung stehen· Die Elektroden auf der Stirnseite des Schlofies haben meistens die Torrn von
Stiften oder kleinen Zylindern, die an der Stirnfläche befestigt sind. Sie Stirnfläche der Patrone 1st mit ähnlichen Elektroden
ausgerüstet, die die Elektroden im Schloß berühren· Derartige Elektroden sind häufig zerbrechlich und geben daher su fehlzündungen
Anlaß.
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Geaäfi der Erfindung let eine Elektrodenanordnung la Gewehreehloe
und eine Vorrichtung zur elektrischen Kontaktgebung der Treibladung
der Patrone su deren Abfeuerungwrgeeehen, wobei die
bisher bekannten Elektroden veraleden werden können. In Verbindung
davit 1st eine Abdichtung für daa GewehreοhloB and die Elektroden*
anordnung vorgesehen, üb das itotwelohen von Gesen In dee Möge sin
tu verhindern. Ternär let eine Vorrichtung vorgesehen, alt der
die Treibladung der Patrone aa Geschoß befestfet wird» ohne
des eine Biilee notwendig let, und schließlich wird eine Vorrichtung
vorgeschlagen, alt der eine nloht abgefeuert· Patrone au» den
GeechoSreua hersusgenoaaen werden kann, wenn entweder der Vuneoh
besteht, eine eohon eisgelegte Patrone nloht abzufeuern oder wenn
eine sufXlllge rehlsündung erfolgt 1st.
Die Erfindung wird nun auch anhand der beiliegenden Abbildungen
ausführlich beschrieben, wobei eile aus der Beschreibung und den
Abbildungen hervorgehenden Elnselhelten oder Nerkasle sur Lösung
der Aufgebe la Sinne der Erfindung beitragen kennen und alt dea
Villen sur Patentierung In die Anmeldung aufgenoaaan wurden.
Sie flg. 1 zeigt einen Schnitt durch dee vordere fiide eines
Gewehrschlosses eines Gewehrs nach der Erfindung alt einer ausdehnbaren Abdichtung zur Verhinderung des Entweichen» von
Gasen nach rückwärts.
Sie flg. 2 zeigt .ein weiteres Ausführungsbelsplsl eine/ .der«
artigen Abdichtung.
Die 71g. 3 zeigt einen Schnitt duroh einen Auswerfer sur Entfernung
einer Patrone aus dea GeschoBraua·
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-J-
Dl* Fig. 5 und 6 sind Bohnltte duroh verschiedene Arten τοη
GewehrsohlBsssrn, dl· en der Fetrone 1« Gee oho Brau* β Ine β
elektrischen Gewehres anliegen.
Die Fig. ? 1st «ine hUleenloee Patrone nach der Erfindung, wobei
die Treibladung aa OeaohoS befestigt 1st.
Die Flg. β 1st ein weiteres Ausfuhrungabeiapiel einer Patrone
naoh der Flg. 7.
Die Figuren «eigen ein GewehrsohloS 1 eines elektrischen Gewehrs
alt einer Patrone 2, die In eine« GssohoSraua 3 steokt· Der
größere vordere Teil des GswehrsohloBee, weloher en der Patrone
anliegt, enthält eine Mittlere Elektrode 4, die τοη etoer Hülse 5
aus Xeolleraatsrlal uageben 1st. suf wslohs eine swelte Elektrode
6 aufgewogen 1st,die ebenfalls die Fora einer Hülse besltst.
Die Elektroden sind ea rückwärtigen fiide des GcwehrsohloBee
alt einer geeigneten Spannungsquelle rerbunden (nicht geseIgt),
Die Elektroden ktanen eue verschiedenen Materlallem bestehen,
-vorsugswsiss werden Jeiooh rostfreier Stehl, Wolfrea oder
Tantal verwendet. Die Hülse 5 sue Isolieraeterlel kana ebenfells
sue verschiedenen Materiellen hergestellt sein. Belsplslewelse
kann sie duroh 8trengpresssn ans elnea isolierenden Xnaststoff
wie Polyäthylen gesogen sein. Obwohl die XlektrodengrCie
τοη der Art der Munition, alt der die speslelle Waffe betätigt
wird, d.h. tob Kelllber der verwendeten Petroaen, s.B. 9 aa»
»bhängt, sollte die Mittlere Elektrode 4 einen äuleren Durehaesser
von 2 aw und die äniere Elektrode 6 einen äuleren
Durohaesser von 9 mm aufweiaen, während die Httlse 5 eise Disks
τοη 1 se besltsea sollte.
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Um die äußere Elektrode 6 herum 1st ein Mantel 12 vorgesehen,
der beim Ansteigen de« Drucks nach erfolgter Zündung der Treibladung 9 e*f*n Ale Wände 14 dee Geechoßraums gepreßt wird,
und eine Abdichtung bildet, die dee Entweichen von Gasen neon rückwärts verhindert.Per Mantel 12 sollte ähnlich wie
die Rttlee 5 tue eines elektrisch leollereden Heterlel bestehen·
Bin weiteres Terfehren zur Vermeidung des Entweiohens des Oesas
η·ch hinten besteht darin, um die äußere Oberfläche des Gewehrschlosses
Dichtungsringe 15 anzuordnen, die in axialer Richtung in ihr%r Kassier nach rückwärts bewegt werden können und durch
den Druck nach erfolgter Zündung der Treibladung gegen eine konische Fläche 16 gedrüokt werden.'
Is 1st oftaele wünschenswert, ein Gewehrschloß zu verwenden,
«reiche« snstelle einer ebenen ehe konkave Endplatte aufweist. Eine
dersrtige Vorrichtung ermöglicht einen erhöhten Zünddruck, ohne daß eine entsprechende .Änderung der Energie, die duroh den
Treibstoff dsr Patrone zugeführt wird, notwendig 1st . Eine derartige Anordnung 1st in der Flg. 6 gezeigte
Die hülsenlose Patrone Z besteht sub einem Geschoß θ und einer
gegoseenen Treibladung 9. Eine Schicht mit hohem Widerstand,
s.B. sue Halbleitermaterial, liegt auf der Rückseite des Geechoßes
euf, damit ein guter Kontakt mit den Elektroden des Gewehrschlosses
hergestellt wird.
Die Treibladung kann aus einem der bekennten Exploaionsmittel
bestehen, die für Schießpulver verwendet werden, einsohließlioli
ein- oder zweifacher Treibladungen. Die einfachen Treibladungen enthalten nur welchgemechtes Cellulosenitrat als Oxidlermittel,
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während zweifache Treibladungen Cellulosenitrat und Olycerylnitrat
oder andere explosive Weichmacher als energieerzeugend· Bestandteile enthalten« Es können jedoch auch andere Stoffe ■
verwendet werden, die bekannterweise für Schießpulver geeignet eind. Die Treibladung wird dadurch hergestellt,
daß man sie in eine Form gibt und preßt, während sie feucht ist.
Eine bevorzugte zweifache Treibladung besteht aus 77,5 Gewinteprozenten
Cellulosenitrat, 19,5 Gewichtsprozenten Glycerylnitrat,
o,4o Gewichtsprozenten Barlumnitrat, o,75 Gewichtsprozenten Kaliumnitrat, o,6o Gewichteprozenten Äthylcentralit und o,3o
Gewichtsprozenten Graphit. Das Geschoß 8 kann aus bekannten Stoffen bestehen. Beispielswelse kenn es eine Bleifüllung
aufweisen, die mit eine» Eupfermantel umgeben 1st, wie es bei
Geschossen für Gewehre allgemein üblich lato
Die hochohmlge Schicht wird auf die Oberfläche 10 der Treibladung aufgebracht, wenn diese getrocknet ist. Der elektrische
Wideretand dieser Sohicht sollte derart bemessen sein, daß die
durch den hlnduchgehenden Strom erzeugte Wärme ausreicht, um
die Treibladung 9 zu zünden. Der an die Patrone angelegte elektrische Impuls liegt zwischen o,l und l,o Wattsekunden·
Br wird mit Hilfe einer Spennungsquelle erzeugt, die ein·
Spannung von 24 Volt bei 10 Ampere abgibt, und für einen
Zeltraum von 1 bis 5 Millisekunden angelegt. Der Widerstand, den diese Schicht aufweisen muß, 1st den Pachmann bekennt.
Zur Bildung der Schicht kann beispielsweise eine Mischung von Bleidioxid, Graphit und Nitrocellulose (Schießbaumwolle)
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in einem Verhältnis von 100 ι 4 s 10 verwendet werden. Die Schicht
wird vorzugsweise auf der Oberfläche dee Geeohoßee aufgetragen.
Der Strom fließt nach den vorstehenden von der Spannunj.squelle
durch die Elektrode 4» durch die Schicht auf der Oberfläche und durch die Elektrode 6 zurück but Spannungequelle. Die Linge
der konzentriechen Elektroden verhindert deren Zerstörung während
de« ZUndens des Geschoßes und sorgt für eine sichere Berührung
zwischen^ den Elektroden und der hoch&hmlgen S;nicht auf der
Treibladung der Patrone« Die rohrfDrmige, isolierende Hülse
verhindert einen Kurzschluß des elektrischen Stroms und trägt eußerdem mit dazu bei, daß sich der Zündgasdruck nicht nach
hinten hin ausgleicht.
Eine Patrone für die Waffe nach der Erfindung ist in den figuren 5 bis 8 gezeigt. Des Gewehrschloß 1 mit der mittleren Elektrode 4,
der isolierenden Hülse 5 und der äußeren El&rode 6 1st In
einer Stellung gezeigt, in der es eine Patrone berührt. Bei 18 1st eine veränderte Form des Dichtungsrings gezeigt ο Die
Patrone enthält wieder ein Geschoß 8 und eine Treibladung 9· Die hochohmige Schicht aus Halbleitermaterial ist bei 19 auf die
Oberfläche Io an der Rüc kueite der Treibladung aufgetragen.
Die Munition gemäß der Erfindung 1st hülsenlos. Die Treibladung
wird aus gegossenem Schießpulver hergestellt und nicht mit einer metallenen Hülse umgeben. Eine solche Munition let besonders
vorteilhaft, weil dadurch ihr Gewicht und damit euoh ihre
Kosten beträchtlich geringer werden. Der Fortfall der Hülse kann die Kosten um etwa 30 £ herabsetzen.
BAD CRiGiMAL 009882/0366
Obechon die in den Pig. 5 und 6 geseigte AusfUhrungsform der
Patrone zur Halterung der Srelbladung am Oeechoß geeignet let,
ist ob oft Ton Torteil, das Gesohofi derart einzubilden, daß
die Treibladung meohanlsoh festgehalten wird. In der Pig. 7 ist
daher ein OetchoB 8* gezeigt, welches eine Verlängerung 2o aufweist,
die in die Treibladung 9 hineinragt. Sie im allgemeinen zylindrische Verlängerung weist am äußeren Ende eine Erweiterung
auf. Die ringförmige Ausnehmung längs des zylindrischen Teile
der Verlängerung zwischen der Erweiterung und dem Hauptkörper des Oeechoßee ermöglicht ein besseres Festhalten der Treibladung.
Die Treibladung kann wie oben durch Naßpreeaen" hergestellt werden,
indem man ein« Gußform um die -vom Ge a oho S abstehende Verlängerung
ausbildet. Zn der Pig, 8 ist ein weiterer Weg sum Befestigen der Treibladung am teschoß gezeigt, wobei der GesohoBkOrper 8M
mit einem sylindrisohen ringförmigen Hohlraum 21 ausgerüstet 1st,
in den hinein die Treibladung nsSgeprefit wird. Bei diesen
Ausführungebalsplelen 1st die ho oho hai g· Schicht 19 aus Halbleitermaterial
um die gesamte äußere Oberfläche der Treibladung aufgetragen. Sie kann jedoch auch hler nur auf die Endfläche
Io der Treibladung beschränkt bleiben«
Ee let zuweilen erwünscht, daß eine nloht abgesoboseene Patrone
sue dem Gesohofiraum der Waffe e itfernt werden kann. Wenn die
Waffe beispielsweise geladen worden 1st und später gereinigt werden soll, solange die Patrone noch im GeschoSraum l%t,
dann muß die Patrone herausgenommen werden können» ohne defl man sie abfeuert. Auch wenn eine !Fehlzündung erfolgt , mufi die
Patrone vor dem Abfeuern aus der Kammer herausgenommen werden können, bevor neue Patronen eingelegt werden. Patronen der
üblichen Bauweise enthalten wie In der Pig. 5 leine Torrichtung
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ihrer Entfernung. Daher 1st ein Geschoß nach den Figuren 7 und
■it Ansätzen 22 versehen, die mit einem Auewerferring 2 3 erfaßt
werden können, wie in den Pig. 1, 3 und 7 gezeigt ist. Dieser Auewerferring kann die übliche Bauweise aufweisen und eis einer
Stahlfeder mit einem Spalt bestehen. Wenn die Waffe abgefeuert
' wird, dann bewirkt der Explosionsdruck der Treibladung, daß das
Oeachoß den Ring öffnet und hindurch* liegt« Wenn j β do ob. die ganse
Fetrone entfernt werden soll, dann wird ein nicht geseilter Hebel an der Außenseite der Waffe nach hinten bewegt, wobei der
Auewerferring 23 die Ansätze 22 des öeechoßee erfaßt u#4Tftum
Magacin schiebt, wo sie ausgestoßen wirdc
Beim Betrieb wird das Gewehrschloß 1 mit der Patrone 2 in
Berührung gebracht, bie die Stirnseite des Gewehrschloßse in
innigem Kontakt mit der Rückseite 10 der Treibladung der Patrone iat. Ein elektrischer Impuls wird über die mittlere Elektrode des
Gevehroohloßea durch die hochohmlge Schicht auf tier Rückseite der
Patrone und zurück durch die äußere Elektrode des Gewehiroehloßes
geleitet. Der elektrische Impuls erzeugt eine Wärmemenge, die zu einem plötzlichen Erhitzen bzw« Brennen dor hochohmigen Schicht
auereicht, und zündet damit die Treibladung 9« Das Zünden
der Treibladung erzeugt große Gassaengen, deren Druck die
auedehnbare Abdichtung z,B. 14, odor die Dichtungsringe 15
gegen eine Fläche preßt, damit der Geschoßraum vom Magazin der Waffe abgedichtet wirdc Der Druck bildet eich weiter
aus und treibt das Geschoß durch den Geachoßraum der Waffe aus.
In Waffen, die einen Auswerferring aufweisen, bewirkt der Druck der eich ausdehnenden Gase auf das Geschoß, daß eich
der Auswerferring öffnet und das Geschoß hindurchgeht. Soll
eine nicht abgefeuerte Patrone aus einer solchen Waffe entfernt
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werden, dann wird das Gewehrgesohoß von der Patrone getrennt
und der Auswerferring wird nach hinten geschoben, wodurch die Patrone aus dem Geechoeraum heraus in den Verschluß
gedrückt und aus der Waffe entfernt wird.
BIe Erfindung schlägt ein Gewehrschloß fUr elektrische
Gewehre vor, welches mit einer wirksamen Abdichtung gegen dee EnJwe lohen von Gaeen nach rückwärts versehen 1st.
Weiterhin sind Vorrichtungen vorgesehen? mittels denen nicht abgefeuerte Patronen entfernt werden können» Schließlich
sind hülsenlose -Patronen beschrieben, die sicherer sie bisher
zu handhaben sind, da sie nicht durch Stoßwirkung explodieren»
und die wegen der fehlenden Hülse einen wesentlich geringeren Preis haben.
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Claims (9)
- Patrone für ein elektrische:.; Gewehr, alt einca tfeocho'- und einer Treibladung, dadurch gekennseich.net, daß die äußere Oberfläche der Treibladung (9) mit einer hochohmigen iichisht (19) überzogen ist, die den ZundVorgang bewirkt, ':trui ein elektrischer Impule hindurchgeleitet wird,
- 2} Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hochohnige üchicht (19) nur auf die rückwärtig/ Oberfläche (1ü) der Treibladung aufgetragen v/ird.
- 3) Patrone nach Ancpruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hochohaige üohicht eine Mischung von Bleioxid, Graphit und Nitrocellulose enthält.
- 4) Hülenloee Patrone für ein elektieehes Gewehr, ait einem Geschoß und einer Treibladung, dadurch gekennzeichnet,* daß das Geschoß (8) Vorrichtungen aufweist, mit denen es mechanisch mit der Treibladung verbunden wird.
- 5) Patrone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen auo einer nach rückwärts ausgedehnten Verlängerung (20) bestehen» deren linde eine iirweiterun : rufv/ci«:t, mit der die Treibladung ia zylindrischen Teil zwischen der Erweiterung und dem GeaehoSkörper festgehalten wird (Jig. 7).
- 6) Patrone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Rückseito des Geschosses einen ringförmigen Bereich (21) aufweist, durch den die Treibladung festgehalten v/ird (Fi£. 8).009882/0386
- 7) Patrone nach einen oder mehreren der Ansprüche 4 Ms <:, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß mit Annätzen (22) ausgerüstet ifit, die von einem Auswerfer (23) im GeochoSraum erfaßt worden, v/enn eine Patrone vor den Abfeuam entfernt werden soll.
- 8) Llektrieches Gevehr sit einem Gev;threcblo3, dan ait einer elektrisch auflösbaren Patrone in Berührung steht, d a duroh gekennzeichnet, da2 das OcvrchroohloQ M) in einen größeren Bereich dee vorderen Abschnitts konzentrische Elektroden aufweist, von denen -Ale eine als nittlere Lie lc trod· (4) ausgebildet lot, die von einer Hilloe (5) aue Isoliermaterial umgeben iet, während eint zweite Hektrode (6) die Hülae (5) ua· gibt, so fla3 der dtro-; v«n einer »'»pannttngt? iuell· aun sur L".tront geleitet v.ird.
- 9) Llektrioohea Gewehr nach Anepruch 8, dad.urch je· kennzeichnet, daß dae aua konzentrischem L-lektrodeo bestehende Gev.-ehrschloß In einer ausdehnbaren Abdichtung (14) angeordnet ist» die eich durch den 22nä£acdruok der Treibladung and ein untwei;hen der Oase nach rückwärts verhin» ».rt»TO) elektrisches Gewehr nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Dichtungsringe (16) vorgesehen rind, die die .lußere Elektrode in Fora einer HUlge uagebcn, in axialer liiobtang nach rückvilrto auf eine in der ^ trode ausgebildete konirche Fläche aufziehbar cind und eint Abdichtung bilden, die <5ae Entweichen von **ancn n^ch der Zündung der Patrone naoh rückwärts verhindort.BAD ORIGINAL0038S2/0366 .
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| GB1140604A (en) | 1969-01-22 |
| BE680598A (de) | 1966-11-07 |
| ES326382A1 (es) | 1967-07-01 |
| NL6606150A (de) | 1966-11-07 |
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