DE1576465A1 - Elektrischer Temperaturfuehler fuer eine Benzineinspritzeinrichtung - Google Patents
Elektrischer Temperaturfuehler fuer eine BenzineinspritzeinrichtungInfo
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Description
-R. 8871 ·
25..Λ.1967 Lr/Sz
Anlage zur
Patent- '
Patent- '
R.0 B.E R T B Q S C H GMBH, Stuttgart W, ßreltscheidstraße'
Elektrischer Temperaturfühler für eine Benzlneinspritz-•
einrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Temperaturfühler,
der zur Beeinflussung einer elektrisch gesteuerten Benzineinspritzeihrichtung
für Brennkraftmaschinen bestimmt ist und einen seinen
elektrischen Leitwert in Abhängigkeit von seiner Betriebstemperatur
ändernden Widerstandskörper enthält.
Elektrisch gesteuerte Benzineinnpritzeinrichtungen enthalten unmittelbar vor den einzelnen Zylindern der Brennkraftmaschine in deren
Ansaugleitung angeordnete, elektromagnetisch hetätigbare Einspritzventile,
welchen eier einzuspritzende Kraftstoff unter praktisch
gleichbleibendem Druck zugeführt wird. Zur Steuerung der bei jedem
Ein-spritzyorgang aus den einzelnen Einspritzen!; ilen austretenden
■.■'■ — 2 ·-'
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Robert Bosch GmbH R. 887I Lr/Sz
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und beim nächsten Ansaugvorgang zusammen mit der Ansaugluft in den
' Zylinder gelangenden Kraftstoffmenge ist bei derartigen Einspritzeinrichtungen
ein elektrisches Steuergerät vorgesehen-, welches synchron zu den Kurbelwellenumdrehungen der Brennkraftmaschine ausgelöst
wird und. bei jeder Auslösung einen elektrischen Öffnungsimpuls
an die Einspritzventile abgibt.. Der besondere Vorteil dieser bekannten Einspritzeinrichtungen besteht darin, daß die zeitliche Dauer
. der Öffnungsimpulse rasch und sehr genau an die jeweils vorliegenden Betriebsverhältnisse der Brennkraftmaschine angepaßt werden
kann.
Da es für einen störungsfreien Betrieb der Brennkraftmaschine wichtig
ist, die in die einzelnen Zylinder gelangenden Brennstoffmengen
in Abhängigkeit von der jeweiligen Betriebstemperatur der Brennkraftmaschine zu verändern, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
elektrischen Temperaturfühler zu schaffen, welcher bei geringer eigener Wärmekapazität rasch auf Änderungen der Betriebstemperatur anspricht
und eine zuverlässige Übertragung des ermittelten Meßwertes gewährleistet.
Diese Aufgabe ist bei einem elektrischen Temperaturfühler der eingangs
beschriebenen Art gelöst, bei welchem erfindungsgemäß der vorzugsweise scheibenförmig ausgebildete Widerstandskörper in einem metallischen,
mit einem Einschraubgewindezapfen versehenen Gehäuse angeordnet ist
und der Einschraubgewindezapfen eine zentrale Längsbohrung enthält,
gegen deren in der Nähe der Stirnseite des Zapfens liegenden Boden der Widerstandskörper in elektrisch leitendem Kontakt gespannt gehalten
wird. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Widerstandskörper zwischen zwei-Druckkontaktstücken angeordnet
ist, von .denen das erste als eine am Bohrungsgrund in der Längsbohrung festsitzende Scheibe und das andere als isoliert in der Längsbohrung
geführte, durch eine Quetschverbindung auf einer Anschlußlitze befestigte Büchse ausgebildet ist. Für eine dauerhafte und zuverlässige
Kon ta l;t ι-,abe ^wlachon-dem Widerstandskörper und den Druckk^ntaktstücken
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Robert Bosch GmbH R. 83?! Lr/Sz
Stuttgart
können diese Druckkontaktstücke vorteilhafterweise an ihren, einander
zugekehrten Stirnflächen, je einen ringförmigen Wulst zur Zentrierung
des zwischen sie eingelegten Widerstandskörpers aufweisen. Außerdem
ist es vorteilhaft, wenn die Druckkontakte aus Edelmetall, insbesondere
aus Silber, bestehen oder wenigstens an ihren als Auflage- " flächen des Widerstandskörpers dienenden Zonen mit einem derartigen
Metall überzogen sind.
Bei der oben angegebenen Ausbildung der Kontaktstücke liegt der seinen Leitwert in Abhängigkeit von den Betriebstemperaturen der
Brennkraftmaschine ändernde Widerstandskörper einseitig über das in den Motorblock der Brennkraftmaschine einschraubbare Gehäuse an
Masseverbindung. In diesem Falle ist lediglich eine einzige, als Litze ausgebildete Anschlußleitung erforderlich, über welche der
Temperaturfühler'mit dem elektrischen Steuergerät der Benzineinspritzeinrichtung
in Verbindung steht. Um eine Zugentlastung zu erreichen und hierbei zu vermeiden, daß ein etwa auf die Anschlußleitung^ausgeübter
Längszug die Kontaktgabe zwischen dieser Leitung und dem Widerstandskörper beeinflussen kann, 1st in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, daß die Anschlußlitze der Anschlußleitung an ihrem mit dem Widerstandskörper verbundenen Endabschnitt
eine aufgepreßte Metallscheibe trägt, die als Zugentlastung dient und sich über ein bis zu Temperaturen von mindestens
3000C d:
stützt.
stützt.
3000C druckfestes, die Längsbohrung begrenzendes Isolierstück ab-
Bci einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist weiterhin zur Sicherstellung
einer guten Kontaktgabe vorgesehen, daß-auf der mit dem Ende
der Anschlußlitze verbundenen Büchse eine Isolierstoffscheibe angeordnet
ist, die sich gegen eine Schulter an der Büchse abstützt land
als Widerlager für eine den Kontaktdruck zwischen der Büchse und dem
Widerstandskörper gewährleistende Feder dient, die sich an ihrem anderen
Ende gegen die vorher genannte Metallsphej.be bzw. über diese Metallscheibe gegen das Tsolierstück abstützt. Das Isolierstück kann
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Robert Bosch GmbH 'TL 887I Lr /Sz
Stuttgart
in einer sich an die Längsbohrung anschließenden Kragenzone des Gehäuses
verstemmt·oder eingebördelt sein.
Tn weiterer Ausgestaltung ist zur Sicherstellung einer guten Kontaktgabe
vorgesehen, daß der zwischen seinen Einspannstellen in der Metallscheibe
und der Büchse liegende Abschnitt der Anschlußlitze p,e-_
ringfügig langer ist als der Abstand zwischen der Metallscheibe und
der Büchse. -
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus dem nachstehend
beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
und aus den Unteransprüchen.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Temperaturfühler gemäß der Erfindung in seinem
Längsschnitt und in vergrößerter Darstel lung, und
Fig. 2 in der Ansicht in etwa natürlicher- Größe.
3er dargestellte Temperaturfühler dient zur Beeinflussung des elektrischen
Steuergeräts einer nicht dargestellten Benzineinspritzeinriehtung
mit mehreren., jeweils einem der Zylinder einer ebenfalls nicht; dargestellten Brennkraftmaschine zugeordneten Einspritzventilen«.
Er hat ein metallisches, nach Art eines Zündkerzengehäuses gestaltetes Gehäuse 1 mit einem Sechskantflansch 2 und einem angef'orir.ten'
Gewinde zapfen 3* der an seinem Umfang ein Einschraubgewinde -jragt. Das Gehäuse enthält eine zentrale Längsbohrung, die vom
■Sechskantflansch her ausgeführt ist und mit ihrem Boden 6 in der
Nähe der Stirnseite 7 des Schraubzapfens 3 endigt.
Der Schraubzapfen 3 des Temperaturfühlers läßt sich in eine passende
Oewindebohrung im Zylinderkopf der nicht dargestellten Brennkraftmaschine
eindrehen und überträgt die dort herrschende Motortemperatur
auf einen als Meßglied dienenden"elektrischen Widerstandskörper 10,
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^Robert Bosch GmbH R. 887I Lr/Sz
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der aus Halbleiterwerkstoff besteht und einen stark negativen Temperaturkoeffizienten
hat. Je nach der Betriebstemperatur der.Brennkraftmaschine ändert der Widerstandskörper 10.seinen elektrischen
Leitwert, und zwar in der Weise, daß dieser Leitwert mit zunehmender Motortemperatur größer wird.
Zur sicheren Kontaktierung des Widerstandskörpers 10 sind zwei aus
Silber hergestellte Kontaktstücke vorgesehen, zwischen denen der
Widerstandekörper mit Hilfe einer Schraubenfeder 11 gespannt gehalten
wird. Das erste Druckkontaktstück ist als Scheibe 12 ausgebildet, und diese ist am Bohrungsgrund β der Längsbohrung 5 eingepreßt.
Als zweites Kontaktstück dient eine mit einer Sacklochbohrung IJ versehene Büchse 14. In dieser ist eine in die Sacklochbohrung
15 eingesteckte Anschlußlitze I5 lötfrei durch eine Quetschverbindung
befestigt, welche durh Zusammenpressen des die Bohrung 1J>
umgebenden Abschnitts der Büchse 14 erzielt ist. Zur Zentrierung des
zwischen sie eingelegten Widerstandskörpers 10 haben die beiden Druckkontaktstücke
12 und 14 an ihren einander zugekehrten Stirnflächen je
einen ringförmigen Wulst 12' bzw. 14'. Die Büchse 14 ist in der Längsbohrung
5 des Gehäuses 1 durch eine auf die Büchse 14 aufgezogene
Isolierstoffscheibe 16 geführt, welche gegen eine Schulter 17 an
der Büchse 14 anliegt.
Die als Verbindungsleitung'des Temperaturfühlers zum nicht dargestellten
Steuergerät dienende Anschlüßlitze 15 ist nur auf einem kurzen, der Büchse 14 unmittelbar benachbarten Abschnitt blank gehalten
und trägt auf dem übrigen Teil ihrer Länge eine aus dem
Kunststoff "Teflon" hergestellte IsolierstoffumhÜllung l8. Diese
Umhüllung reicht bis zu einer am Ende des blanken Abschnitts der Anschlußlitze 15 auf die Litze aufgepreßten Kupferscheibe 20, welche
als Widerlager für die den Kontaktdruck liefernde Schraubenfeder dient. Die Seheibe 20 sitzt in einer sie übergreifenden Isolierstoff-.tülle
21j welche.bis zu mindestens JOO0C, im vorliegenden Fall durch
Verwendung von Bakelit als Herstellungsstoff bis zu 4000C auch unter
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Robert Bosch GmbH R. 8871 Lr/Sz
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mechanischem Druck formbeständig bleibt. Die Isolierstofftülle 21
sitzt in dem angeformten Flansch 24 .einer die Anschlußlitze und deren
Isolierstoffmantel 18 umgreifenden Verstärkungshülse 25, welche durch
zwei parallel verlaufende Quetschrillen 26 und 27 mit der Anschlußlitze
zugfest verbunden ist. Zur Verbindung der Hülse 25 ist ein am Sechskantflahsch 2 des Gehäuses 1 angeformter Kragen 28 vorgesehen,
welcher an seinem Rand nach innen eingebördelt ist und dabei den Flansch 24 der Hülse umschließt.
Zur Erzielung einer auch bei beträchtlichen Temperaturänderungen ■zugfrei bleibenden Verbindung zwischen der Anschlußlitze I5 und
der Büchse 14 ist die Anschlußlitze 15 S-förmig gestaltet, wobei
ihre Länge geringfügig größer als der zwischen der Metallscheibe"
und der Büchse 14 verbleibende Abstand gewählt ist.
Der besondere Vorteil der beschriebenen und dargestellten Ausführung
des Temperaturfühlers besteht darin, daß trotz der geringen, aus Fig. 2 erkennbaren Abmessungen ein zuverlässiger .Kontakt zwischen
dem Widerstandskörper 10 und seinen Kontaktstücken erzielt ist und
außerdem der erforderliche Wärmeübergang von dem Schraubzapfen 3
zum Widerstandskörper 10 sichergestellt ist. Durch die erfindungs-»·
gemäßen Maßnahmen ist es außerdem möglich, die Wärmekapazität des Meßfühlers kleinzuhalten und dadurch eine hohe Ansprechgeschwindigkeit zu erzielen.
Gftl6INAL
Claims (1)
- '■"*'■ Τ576 46'5Robert Bosch GmbH . R. 887I Lr/Sz ·Stuttgart TAnsprüche1. Elektrischer Temperaturfühler zur Beeinflussung einer elektrisch gesteuerten Benzineinspritzung für Brennkraftmaschinen, welcher einen seinen elektrischen Leitwert in Abhängigkeit von seiner Betriebstemperatur ändernden Widerstandskörper enthält,-■ dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise scheibenförmig ausgebildete Widerstandskörper (10) in einem metallischen,, mit einem Einschraubgewindezapfen (>) versehenen Gehäuse (1) angeordnet ist und daß im-Einschraubgewindezapfen-eine zentrale Längsbohrung (5) -vorgesehen ist,, gegen deren in der-Nähe der ,Stirnseite (7) des Zapfens liegenden Boden (6) d©2» Widerstandskörper (10) in elektrisch leitendem Konfcsitt gespannt gehalten wircL' ,„ '. .2„ Temperaturfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 9 daß der Widerstandskörper (10) zwischen zwei Druckkontaktstücken (12, 1%) angeordnet- ist, von denen das erste (12) als eine am Bohrungsgrand (6) in der Längsbohrung (5) festsitzende Sehelbe und-'aas andere (14) al s". isoliert in der Längsbohrung ge führte * durch eine'.. '.-.Quetschverbinäung auf einer Anschlußlitze (I5) befestigte Büchse (Ik)-ausgebildet; ist, · . '3. TemperätttS'fUhlei* nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die(IS, 14) an ihren einander zugekehrten Stirn»BADORiQiNAL, 009843/0347Robert Bosch GmbH X R· 887I Lr/SzStuttgart .flächen je einen ringförmigen Wulst (12f, 14') zur Zentrierung des zwischen sie eingelegten Widerstandskörpers (10) aufweisen.. Temperaturfühler nach Anspruch-2 oder j5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkontaktstücke (12, 14) aus Edelmetall, insbesondere Silber, bestehen oder wenigstens an ihren als Auflageflächen des Widerstandskörpers (10) dienenden Zonen mit einem derartigen Metall überzogen sind. . '5. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußlitze (15) an ihrem mit dem Widerstandskörper (10) verbundenen Endabschnitt eine aufgepreßte Metallscheibe (20) trägt, die als Zugentlastung dient und sich über ein bis zu Temperaturen von mindestens 3000C druckfestes, die Längsbohrung (5) begrenzendes Isolierstück (21) abstützt.6. Temperaturfühler nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit dem Ende der Anschlußlitze (15) -verbundenen Büchse (14) eine Isolierstoffscheibe (16) angeordnet ist, die sich gegen eine-Schulter (17) an der Büchse abstützt und als Widerlager für eine den Kontaktdruck zwischen der Büchse und dem Widerstandskörper (10) gewährleistende Feder (11) dient, die sich an iiire» anderen Ende gegen die Metallscheibe (20) bzw. über diese gegendas IsolierstUck (21) abstützt,. .. " ; /009843/0347Robert Bosch GmbH Q R. 88.71 Lr/SzStuttgart ■■..■.7. Temperaturfühler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen seinen Einspannstellen in der Metallscheibe (20) "und der Büchse (I2O liegende Abschnitt der Ansehlußlitze (15) geringfügig langer ist als der Abstand zwischen der Metallscheibe und der Büchse.ι - i ■ '8. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß.eine die Anschlußleitung (15) an ihrer Aüstrittszone aus dem Gehäuse (l) umgebende VerStärkungshülse (25) mit dem Gehäuse (1) fest verbunden, insbesondere verbördelt oder verstemmmt, ist. 'Θ09843/0347Leer seite
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