DE1575715C - Al 02.02.67 OT - BT 23.10.69 Verfahren zur Herstellung eines Schutzrohres aus einer Profildrahtwendel für eine mit radialem Spiel geführte Welle - Google Patents
Al 02.02.67 OT - BT 23.10.69 Verfahren zur Herstellung eines Schutzrohres aus einer Profildrahtwendel für eine mit radialem Spiel geführte WelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Schutzrohres aus einer Profildrahtwendel
für eine mit radialem Spiel geführte Welle, mit einer weichelastisch federnden, bürstenähnlichen Schicht
aus einer Vielzahl von kurzen, elastischen, aus einem abriebfesten Werkstoff bestehenden und einzeln im
Innern des Schutzrohres radial oder annähernd radial befestigten Fasern oder Lamellen, wobei zunächst
eine Schicht aus aushärtbarem Klebstoff und auf dieser die Vielzahl der kurzen Fasern oder Lamellen
durch elektrostatisches Beflocken aufgebracht wird, nach Patent 1283 031. ■".""■'
Das Hauptpatent bezieht sich auf die Anordnung und ein Verfahren zur Herstellung der vorgenannten
weichelastisch federnden, bürstenähnlichen Schicht im Innern des Schutzrohres und/oder auf der in
diesem mit Spiel geführten Welle. Der Zweck einer solchen Ausgestaltung von Schutzrohr und Welle, die
vornehmlich für biegsame Antriebswellen von Fahrzeugtachometern bestimmt ist, ist eine weitgehende ao
Dämpfung der bei der Rotation der metallischen Wellen im Schutzrohr entstehenden Geräusche.
Während die Herstellung der bürstenähnlichen Schicht auf einer Welle durch elektrostatisches Beflocken
im Durchlaufverfahren relativ einfach ist, ist eine Beflockung der Innenwand des fertigen Schutzrohres
nur bei relativ kurzen Stücken möglich und für größere Längen im Durchlaufverfahren nicht durchführbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fertigung eines Schutzrohres mit einer Beflockung
im Innern nach dem Hauptpatent in großen Längen im Durchlaufverfahren zu ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Schicht zunächst auf den Profildraht aufgebracht
wird und nach dem Erhärten des Klebstoffes der beflockte Profildraht zur Profildrahtwende! des Schutzrohres
verformt wird. Die in bekannter Weise endlos hergestellte, innen beflockte Profildrahtwendel wird
anschließend mit einem Kunststoffschutzschlauch +0
überzogen, in großen Rollen aufgerollt und später in erforderlichen Längen zugeschnitten und weiterverarbeitet.
Zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des
Schutzrohres stark vergrößert dargestellt.
Fig. la und Ib zeigen den Rohprofildraht vor
und nach der einseitigen Beflockung,
F i g. 2 eine Schnittansicht des fertigen Schutzrohres und .
F i g. 3 eine schematische Skizze über das Rollen des Profildrahtes zu einer Wendel.
Auf dem in großen Rollen angelieferten Rohprofildraht 1 wird im Durchlauf verfahren auf der die
Innenseite des Schutzrohres bildenden Seite eine Klebstoffschicht 2 aufgetragen und anschließend mit
den kurzen Fasern oder Lamellen aus einem abriebfesten Kunststoff in bekannter Weise elektrostatisch
beflockt. Dann durchläuft' der beflockte Profildraht
in etwa 3 Minuten eine etwa 15 m lange Trockenbahn und wird anschließend wieder in großen Rollen
aufgerollt. Für die Massenfertigung können eine größere Zahl, beispielsweise zehn solcher Durchlaufbahnen
nebeneinander in einer Beflockungsanlage angeordnet sein.
Aus diesen vorgefertigten, beflockten Profildrahtrollen wird dann wie bei der Herstellung von normalen
Schraubenfedern der Profildraht 1 zwischen Formrollen 6 (F i g. 3) zur Drahtwendel 4 gerollt und
anschließend mit einer elastischen, thermoplastischen Kunststoffschicht 5 überzogen, die sich beim Erkalten
etwas in die Zwischenräume zwischen den Windungen der Drahtwendel einzieht. Auch dieses fertige
Schutzrohr wird als Halbfabrikat zunächst in große Rollen aufgerollt und dann z. B. zu Schutzrohren fü
biegsame Antriebswellen von Tachometern verarbeitet.
An sich könnte die Verformung des beflockten Profildrahtes zu einer Drahtwendel gleich anschließend
nach dem Trocknen vorgenommen werden. Jedoch ist die Durchlaufgeschwindigkeit beim Rollen
der Drahtwendel so erheblich größer, daß sich die Zusammenfassung der Arbeitsgänge nicht lohnt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung eines Schutzrohres aus einer Profildrahtwendel für eine mit radialem Spiel geführte Welle, mit einer weichelastisch federnden, bürstenähnlichen Schicht aus einer Vielzahl von kurzen, elastischen, aus einem abriebfesten Werkstoff bestehenden und einzeln im Innern des Schutzrohres radial oder annähernd radial befestigten Fasern oder Lamellen, wobei zunächst eine Schicht aus aushärtbarem Klebstoff und auf dieser die Vielzahl der kurzen Fasern oder Lamellen durch elektrostatisches Beflocken aufgebracht wird, nach Patent 1283 031, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (2,3) zunächst auf den Profildraht (1) aufgebracht wird und nach dem Erhärten des Klebstoffes (2) der beflockte Profildraht zur Profildrahtwendel (4) des Schutzrohres verformt wird.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3513093A1 (de) * | 1985-04-12 | 1986-10-23 | Gesellschaft für Steuerungstechnik mbH & Co, 6332 Ehringshausen | Verfahren zum anbringen einer reibungs- und geraeuschmindernden zwischenlage auf einem steigungskabel |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3513093A1 (de) * | 1985-04-12 | 1986-10-23 | Gesellschaft für Steuerungstechnik mbH & Co, 6332 Ehringshausen | Verfahren zum anbringen einer reibungs- und geraeuschmindernden zwischenlage auf einem steigungskabel |
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