[go: up one dir, main page]

DE499565C - Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Info

Publication number
DE499565C
DE499565C DEU10375D DEU0010375D DE499565C DE 499565 C DE499565 C DE 499565C DE U10375 D DEU10375 D DE U10375D DE U0010375 D DEU0010375 D DE U0010375D DE 499565 C DE499565 C DE 499565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
cleaning
machine
rails
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU10375D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELI UNGER
Original Assignee
ELI UNGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELI UNGER filed Critical ELI UNGER
Priority to DEU10375D priority Critical patent/DE499565C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE499565C publication Critical patent/DE499565C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Idaschine zum Reinigen der Ringschienen von Hingspinn- und Ringzwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn-und Ringzwirnmaschinen.
  • Es ist bekannt, bei Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen das Innere der Läuferringe mittels umlaufender Bürsten zu reinigen. Die Bürsten werden dabei auf die Spinnspindeln aufgesetzt und wirken demnach auf die in der Ringbank der Spinnmaschine verbleibende Ringschiene. Eine Reinigung der Läuferringnuten und Ringschienenflachseiten ist bei den bekannten Einrichtungen nicht möglich, und das Aufsetzen und Wiederabnehmen der Bürsten ist sehr zeitraubend.
  • Ferner ist es bekannt, das Reinigen der Ringschienen nach deren Abnehmen von der Zwirn- bzw. Spinnmaschine in einer besonderen Reinigungsmaschine vorzunehmen, die auf dem einen Ende einer Spindel eine Walzenbürste aufweist. Die Ringschiene wird dabei nacheinander mit ihren Ringen auf die Walzenbürste aufgeschoben. Auch hier erfahren die Ringe eine Reinigung nur an der Innenwandung. Vor allem ist aber die Durchführung dieser Reinigung für alle Ringe recht zeitraubend.
  • Zweck der Erfindung ist eine raschere und gründlichere Reinigung der Ringschienen, die außer dem Ringinnern auch die Ringnuten und anschließend auch dieRingschienenflachseiten umfaßt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei der neuen Maschine Reinigungs- und Poliervorrichtungen zum Reinigen der Ringinnenseite und Ringnuten auf den beiden Enden von rasch umlaufenden, entsprechend der Ringteilung auf dem Maschinengestell nebeneinander gelagerten Spindeln angebracht sind, und daß zur Aufnahme der zu reinigenden Ringschienen auf dem Maschinengestell Supporte angeordnet sind, die mittels besonderer Getriebe (Zahntriebe o. dgl.) gegen die Reinigungsvorrichtungen bewegbar sind. So können die Ringschienen mittels der Supporte an die Reinigungs- bzw. Poliervorrichtungen angeschoben und jeweils ihre sämtlichen Ringöffnungen gleichzeitig und vollständig gereinigt werden. Nach der Erfindung sind die Borsten der aus Bürsten bestehenden, auf den Spindeln befestigten Reinigungsvorrichtungen zum gleichzeitigen Reinigen des Ringinnern sowie der Ringnuten radial und axial angeordnet. Ferner tragen die zum Reinigen und Polieren der Ringnuten in den Ringschienen dienenden Vorrichtungen fingerartige, in die Nuten der anzuschiebenden Ringschiene passende Einsatzteile aus festem, aber nachgiebigem Werkstoff, wie z. B. Leder. Schließlich sind erfindungsgemäß an den Maschinenlängsseiten zum Reinigen der Ringschienenflächen besonders angetriebene Zylinderbürsten angeordnet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine -gemäß der Erfindung gebaute Reinigungsmaschine, und zwar zeigen Abb. r eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Abb.2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb.3 und q. Querschnitt und Stirnansicht einer der zugehörigen Scheiben zum Reinigen und Polieren der Ringläufernuttn der Ringschienenunterseite, Abb. 5 und 6 in entsprechenden Ansichten eine der Reinigungsbürsten für die Nuten der Ringschienenoberseite und des Ringinneren, Abb. 7 endlich den Querschnitt einer insbesondere für kleine Ringe an Spinnmaschinenringschienen bestimmten, sonst dem Zweck der Gestaltung nach Abb. 5 und 6 entsprechenden Reinigungsbürste.
  • Auf einem tischartigen Gestell sind parallel nebeneinander eine größere Anzahl von Spindeln angebracht, die. an den Enden einerseits Reinigungs- bzw. Poliervorrichtungen B, andererseits Reinigungsbürsten C tragen und in ihrem gegenseitigen Abstand der Ringteilung der zu reinigenden Ringschienen entsprechen.
  • Die Scheiben B tragen in gleichem Achsabstand nach außen vorspringende Finger A, die vorzugsweise aus Leder hergestellt werden und nach ihrer Profilierung sowie ihrem Umfang in die Ringläüfernuten der Lattenunterseite hineinpassen. Die Herstellung der Finger- aus- Leder oder aus einem ähnlichen festen und zugleich nachgiebigen Werkstoff bezweckt dabei eine Anpassung- an die nicht immer gleichmäßige Ringteilung der Ringschienen, die zwecks Reinigens der genannten Nuten von der Seite her an die Reinigungsscheibn angeschoben werden, wobei _ die Finger- A die in den Nuten sitzende .Fettkruste beim Umlaufen der Scheibenwellen herausschleudern und. die Ringe gleichzeitig polieren.
  • Die Reinigungsbürsten P weisen einen in seiner Anordnung und Wirkung im wesentlichen dem Fingerkranz A entsprechenden Borstenkranz C, ferner, nach außen- diesem vorgelagert, einen kegeligen oder auch zylindrischen Borstenbesatz auf. Ersterer bewirkt, wenn die Ringschienen mit ihrer Oberseite an die Bürsten C herangeschoben werden, das Reinigen der auf dieser Ringschienenseite befindlichen Ringläufernuten, letzterer das Reinigen des Ringinneren. Zwecks leichten Auseinandernehmens setzen sich die Bürsten P, wie insbesondere die Abb. 5 und 6 zeigen, aus getrennten Tragkörpern für ihre beiden Borstenbesätze C zusammen. Ferner ist der Borstenträger P' der Kegel- bzw. Zylinderbürste C (Abb. 7) in der Längsrichtung ein- oder mehrfach aufgeteilt und dabei zusammengehalten durch versenkte Einlagerung einerseits in den Borstenträger P' des Ringborstenbesatzes, andererseits in einen äußeren Abschlußdeckel, der seinerseits durch eine auf das Wellenende D aufgesetzte Mutter festgehalten wird. An Stelle der Borsten, insbesondere aus Roßhaar, können auch Drahtbündel verwendet werden.
  • Als Werkstoff für die Herstellung der Borsten- und Fingerträger (Abb.3 bis kommt vorzugsweise Eisen, Messing, Leichtmetall oder Holz bzw. Sperrholz in Frage. Letzteres ist- im Falle der Abb. 7 angenommen, bei- der an Stelle des Kegel- bzw. Zylinderborstenbesatzes gemäß Abb. 5 und 6 ein spiralig zwischen zwei Drähten eingewundener Borstenbesatz vorgesehen ist.
  • Die Umlaufrichtung der die Scheiben B oder Bürsten P tragenden Spindeln D kann beliebig sein.
  • Zum Abstützen bzw. bequemeren Heranführen der Ringschienen -an die Reinigungsvorrichtungen B und P dienen den letzteren vorgelagerte Böcke E, die im Maschinengestell in prismatischen oder ähnlichen Führungen F gegen die Reinigungsvorrichtungen hin verschiebbar gelagert sind. Die Verschiebung kann, wie gezeichnet, durch in untere -Zahnungen der Böcke eingreifende, auf Wellen M sitzende, durch Hebel G zu bedienende Triebräder oder in ähnlicher Weise =zü -bedienende' und= wirkende- Kurbeln, Exzenter o. dgl. bewerkstelligt werden. Die Böcke sind zwecks-- Aufnehmens der -Ringschienen dem . Umriß derselben angepaßt. Der oberste Böckteil ist dabei zwecks leichteren Einführens -und Wiederheräusnehmens - der Ringschienen als ein mit - Handgriff versehenes, zurückklappbares Gelenk ausgebildet. Wo letzteres entsprechend. der Form der Ringschienen nicht anwendar ist, kann man dieselben beispielsweise= durch an den Böcken befestigte federnde:Klammer_n aus-Stahldraht oder --band festhalten. = - -Die gezeichnete Maschine umfaßt ferner eine Einrichtung zum anschließenden Reinigen der Ringschienenflachseiten, bestehend aus an - den Maschinenlängsseiten vorstehenden Zylinderbürsten H, in deren Borsten= Bereich darüber angebrachte Rahmen J zur flachen- Aüflägerung der Ringschienen angeordnet sind. Jeweils nachdem Reinigen der Ringschienennuten .einer jeden Ringschienenseite werden die Ringschienen mit ihrer Flachseite in die Rahmen J eingelegt und über die umlaufenden Bürsten H hinweggezogen und so- rasch gereinigt.
  • Der Antrieb sämtlicher Reinigungsvorrichtungen kann durch einen einzigen, im Untergestell der Maschine aufzustellenden Elektromotor oder durch eine Transmission erfolgen, und zwar zugleich durch eien einzigen Antriebsriemen, der von der' angetriebenen Scheibe aus der Reihe nach um eine Leitrolle K, dann wechselweise oder paarweise um die Antriebsscheiben der Reinigungs- bzw. Poliervorrichtungen B und P, die Antriebsscheibe der Bürsten H und eine durch Gegengewicht beschwerte Spannrolle L läuft. An Stelle der zwei Bürsten H kann gegebenenfalls auch nur eine solche oder können mehrere solche treten, letztere auf mehreren parallel zueinander unter dem Rahmen J zu lagernden Wellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs- sowie Poliervorrichtungen (B und P bzw. P') auf den beiden Enden von rasch umlaufenden, entsprechend der Ringteilung auf dem Maschinengestell nebeneinander gelagerten Spindeln (D) angebracht sind, und daß zur Aufnahme der zu reinigenden Ringschienen auf dem Maschinengestell Supporte (E) angeordnet sind, die mittels besonderer Getriebe (Zahntriebe N, O) gegen die Reinigungsvorrichtungen. (B und P bzw. P') bewegbar sind. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten der aus Bürsten (C bzw. C) bestehenden, auf den Spindeln (D) befestigten Reinigungsvorrichtungen (P bzw.P') zum gleichzeitigen Reinigen des Ringinnern sowie der Ringnuten radial und axial angeordnet sind. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Reinigen und Polieren der Ringnuten in den Ringschienen dienenden Vorrichtungen (B) fingerartige, in die Nuten der anzuschiebenden Ringschiene passende Einsatzteile (A) aus festem, aber nachgiebigem Werkstoff, z. B. Leder, aufweisen. 4.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Maschinenlängsseiten zum Reinigen der Ringschienenflächen besonders angetriebene Zylinderbürsten (H) angeordnet sind.
DEU10375D 1928-09-04 1928-09-04 Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE499565C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU10375D DE499565C (de) 1928-09-04 1928-09-04 Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU10375D DE499565C (de) 1928-09-04 1928-09-04 Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE499565C true DE499565C (de) 1930-06-10

Family

ID=7567206

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU10375D Expired DE499565C (de) 1928-09-04 1928-09-04 Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE499565C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2697906A (en) * 1952-06-23 1954-12-28 Stanhope E Nichols Scavenger roll

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2697906A (en) * 1952-06-23 1954-12-28 Stanhope E Nichols Scavenger roll

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE499565C (de) Maschine zum Reinigen der Ringschienen von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
DE4339040A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Zahnbürste
DE479010C (de) Entrostungs- und Aufrauhvorrichtung fuer Moniereisen
DE606181C (de) Schleif- und Poliervorrichtung fuer zylindrische Werkstuecke, insbesondere Zahnbohrer
DE529087C (de) Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen
DE1290919B (de) Walzenbesen, insbesondere fuer Strassenkehrmaschinen
DE601235C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerlegen von Draht in Teilstuecke bestimmter Laenge
DE1956004A1 (de) Borstenaufweisendes Element zur Verwendung bei Buersten,Besen und aehnlichen Reinigungsgeraeten
DE742599C (de) Vorrichtung zum Gleichrichten und Putzen von Bastfaserstengeln, insbesondere Gruenflachsstengeln vor dem Brechen
DE549884C (de) Vorrichtung zum Abstreifen duennwandiger Hohlkoerper aus Gummi
DE2342831C3 (de) Kontaktscheibe für Bandschleifmaschinen
DE538356C (de) Staubsauger mit innerhalb der Saugduese drehbarem Schlagkoerper
DE526114C (de) Schuhputzmaschine
DE3506231A1 (de) Verfahren zur herstellung von walzenbuersten
DE3014709C2 (de) Beschichtungsvorrichtung für bandförmiges Gut
DE552346C (de) Vorrichtung zur Behandlung von Schweineborsten
AT134529B (de) Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial.
DE1169413B (de) Umlaufende Walzenbuerste sowie mit ihr versehene Fruechtebearbeitungs- und/oder Sortieranlage
DE363500C (de) Schwingmaschine
AT401631B (de) Handgerät mit motorantrieb zum bearbeiten von vorzugsweise gekrümmten werkstückoberflächen
DE460357C (de) Borstenbuendeleinziehmaschine
DE355216C (de) Verfahren und Einrichtung zur mechanischen Reinigung und Glaettung der Pansen von Ochsen oder Hammeln und zur Zubereitung der Fuesse von Kaelbern, Schweinen oder Hammeln
DE536665C (de) Trommelschwingmaschine
DE255585C (de)
DE547934C (de) Maschine zur Herstellung von duennwandigen Gummihohlkoerpern durch Tauchen