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DE1574661A1 - Einrichtung zur Synchronisierung des Arbeitsablaufes mehrerer Informationsspeicher - Google Patents

Einrichtung zur Synchronisierung des Arbeitsablaufes mehrerer Informationsspeicher

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Publication number
DE1574661A1
DE1574661A1 DE19681574661 DE1574661A DE1574661A1 DE 1574661 A1 DE1574661 A1 DE 1574661A1 DE 19681574661 DE19681574661 DE 19681574661 DE 1574661 A DE1574661 A DE 1574661A DE 1574661 A1 DE1574661 A1 DE 1574661A1
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DE
Germany
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memory
signal
control
frequency
address
Prior art date
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Granted
Application number
DE19681574661
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English (en)
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DE1574661C3 (de
DE1574661B2 (de
Inventor
Ault Cyrus Frank
David Friedman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1574661A1 publication Critical patent/DE1574661A1/de
Publication of DE1574661B2 publication Critical patent/DE1574661B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1574661C3 publication Critical patent/DE1574661C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/52Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another additionally providing control of relative angular displacement
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/22Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral
    • H03K5/26Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral the characteristic being duration, interval, position, frequency, or sequence

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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)
  • Digital Magnetic Recording (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
  • Control Of Velocity Or Acceleration (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Dipl.-lnq. August Bashart ' '
Dip!.-!nr. Φ&ντ jackisch
• Pater. I n ,-.walte
Sfulfgari-N, MenzehiraQe 40 -6· MäfZ J9ß8
Western Electric Company
Incorporated
195 Broadway
New York, H.Y. 1000?
A 30 258 - βζ
Einrichtung sur Synchronisierung dee Arbeitsablaufes mehrer«rZnfor·- mationsspeicher
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Synchronielerung dea Arbeiteablaufa mehrer Informationsepeioher mit meohaniaoh bewegtem Speiohermedium9 inabeoondere tVte magnetische Trommel-, Scheiben- und Bandspeicher oder dgl·* wobei jeder Informationsspeicher mit einem Stellglied sur Steuerung der Arbeitsfrequens versehen 1st«
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Im Anwendungsbereich von Informationsspeichern der genannten Art innerhalb von Datenverarbeitungsanlagen ist es vielfach notwendig oder erwünscht, mehrere Speioher in synohronem Arbeltsablauf ssu betreiben· Diee tr iff 1Jb. B. bei der SatenUbertsogungjswieohen Speichern ohne Verwendung von Zwischenspeichern oder Pufferspeichern zu» Ferner ist 2·Β« ein Synchronlauf hoher Genauigkeit erforderlich» wenn mehrere Speioher sue Gründen der Betriebssicherheit «ur Verarbeitung der gleichen Informationen parallel angeordnet sind. Serartige Anwendungefälle finden eioh e.B. in grösaeren Fernepreohvennitt lungeanlagen. Dieser Parallelbetrieb ermöglicht bei AusfaU eines Speichers und sofortiger Umschaltung» welche einen genauen Synchronlauf but Voraussetzung hat« ungestörte Betriebsfortsetsung ohne Informationsverlust·
Ähnliohe Gesichtspunkte gelten auoh für die Echtßeit-Datenverarbeitung mit Parallelspeiohern» wobei es im Störungefall auf die Vermeidung von Zeitdifferenzen in bezug auf den gleichzeitig zur Datenverarbeitung ablaufenden Prozess ankommt·
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Anforderungen des Synchronlauf β erstrecken eich im vorliegenden Zusammenhang auf die Übereinstimmung der Arbeltsfrequexra, d.h. der Umlauf* bzw· Durohlaufgesohwindigkeit bei Srommel- und Bandspeichern oder dgl·, wie auoh auf die Übereinstimmung der Arbeitaphaaenlage. Die hohen Genauigkeitaanforderungen finden hierbei etwa im Pelle von Soheibenspeiohem ihren Ausdruck in einer zulässigen relativen Winkelabweichung der Arbeite» stellung von 0,036° oder 10"* χ Spurumfang· Bei einer angenommenen Zeitdauer des Speicherzyklus von etwa 40x10*' see bedeutet dies die Einhaltung des seitlichen Glifchlaufs innerhalb einer Toleranz von 4x10 see.
Abgesehen von der einfachsten Lösung einer starren mechanischen Kupplung der verschiedenen Speicher bssw· Speicher antriebe, die oft aus Gründen der räumlichen Anordnung und des Abstandes der Speicher sowie wegen der begrenzten Leistungsübertragung nicht in Betracht kommt, sind bereite mehrere Vorschläge eur Lösung des Synohronisierungsproblems für Umlaufspeicher beirannt geworden· Bine dieser Lösungen sieht einen Antrieb der vSsohiedenen Speicher durch entsprechende Synchronmotor en vor» die jedoch vergleichsweise aufwendig Bind und darüberhinaus im allgemeinen nioht
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den erforderlichen Genauigkeitsgrad der Synchronisierung gewährleisten, insbesondere bei Verwendung von Riementrieben zwischen den mechanisch bewegten Speichermedien und den Synchronmotoren.
Ändere bekannte Synchronisiereinrichtungen arbeiten mit einem oder mehreren Digitalaählern und Vergleichsschaltung en, womit von den Speichern gelieferte Taiiictimpulse aufsummiert und zur Feststellung von Abweichungen in der Arbeitsfrequenz der einzelnen Speicher überwacht werden. Derartige Einrichtungen ermöglichen zwar hohe Genauigkeit, sind jedoch mit hohem Aufwand verbunden und streiten hinsichtlich des Ereqüenzverglelohs verhältnismässig langsam» wodurch der Yerstärkungsgrad des erzeugten Korrektursignals sowie die Ausgleiohsgesohwhdigkelt in oft unerwünschter Weise begrenzt wird.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Synchronisiereinrichtung, die sich bei erträglichem Bau» und Sohaltungsaufwand durch hohe Arbeitsgeschwindigkeit und ebensolohe Genauigkeit auszeichnet. Sie erfindungsgemftsse Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich bei einer Synchronisiereinrichtung der eingangs, genannten Art hauptsächlich durch folgende Seetandteile
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Merkmale;
α) !in erster KpequenevergleiofoM? aus· Erzeugung eines de? Differenz swifleh©& der Axbeitsfrequenz eines ersten Speichere und eier frequenz eines Besugsfrequensgebers entsprechenden eisten Differenzsignals;
b) ein swoiter frequensvergleieher zur Erzeugung eines dor Differenz awiaelien der Arbeitsfrequenz eines
Speichere und der frequenz eines Beäuge-
entsprechenden weiten Differenzsignals;
c) eine PhasenvergleichsocliaHrung sur Sffseugung eines der Arbeitsphasonlage dea eroten Speichers in bezug auf diejenige des swoiton Speichers entsprechenden ersten Stellsignals;
d) ein erster Stellgrödenheber sur übertragung des ersten Stolls^ignals zu einem Stellglied für den frequensbestiiamenden Antrieb dea ersten Speichers;
e) ein zweiter Stellgsußengeber zur Übertragung eines zweiten Stelisignals su dem Stollglied für den frequensbeatimmendon Antrieb des zweiten Speiohers.
Sine vorteilhafte AuafUhnmgfjform rier erfindungsgemässen Sjlinohronieiereinriohtuug kennzeichnet sich dadurch, dad die Arbeitsfrequenz der Speioher aus einem dem betreffenden Speicher ssugeordneten Ausgangssignal
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sowie aus einem in beiden Speichern aufgezeichneten !taktsignal abgeleitet wird· Dabei wird die Einrichtung zweolcn&ssig derart weitergebildet» daß den beiden Speichern je eine Phasenvergleichssehaltung zugeordnet ist» die einen Phasenvergleioher mit sswel jeweils dem Ausgang des eigenen und des anderen Speichers zugeordneten AdresselngSngen aufweist·
Gemäse einer anderen Ausführungeform des erfindungsgemassen Phasenvergleich für die Synohronsteuerung unter Verwendung von Adressignalen der Speicher sieht vor, daß zunächst die Shaaendlfferens der Speicher bestimmt und die Grosse eines entsprechenden Signals als Stellgrösse zur Steuerung eines entsprechenden Stellgliedes als Eingang des Speicherantriebes verwendet wird, wobei im Falle grosser Werte der fhasendlfferenz die höher gedichteten Adressabsohnitte und im Palle geringer Werte der Phasendifferenz die niedriger gewiohteten Adressabschnltte zur Erzeugung des Stellsignals herangezogen werden·
Zn der Anwendung zur Synchronisierung zweier magnetischer Ualaufapeioher (Trommel- oder Scheibenspeicher) arbeitet die erfindungsgemäese Einrichtung z.B. in der Weise, daß
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die erforderlichen Steuersignale für den Speioherantrieb unter Verwendung der ohnehin für Zwecke des Sinsohreibens und Auslesens in den beiden Speicher enthaltenen Taktsignal© abgeleitet werden. Diese Taktsignale kennen ferner sur kontinuierlichen Urzeugung von Erequenzdiff erenzsignalen sowie zur periodisch unterbrochenen bzw* aufeinanderfolgenden Erzeugung ron Phasen« differenzsignalen verwendet «erden. für die Brzeugung der Xrequenzdifferenzsignale werden hierbei geeignete Oszillatoren als Besugsfrequenzgeber verwendet· Sie Phasendifferenzsignale werden zweokm&eaig durch Informationsaustausch zwischen den beiden Speichern abgeleitet» und'iswar z.B. in der Weise, daß in einer jedem Speicher zugeordneten Regeleinrichtung ein Vergleich zwischen der !Phasenlage des anderen Speichers und der eigenen JPhasenlage durchgeführt wird. Diese Differenzsignale stellen innerhalb der vorhandenen Regelkreise im wesentlichen Regelabweichungen dar» die in einem geeigneten Stellgrößengeber als Auegangsglied der Regeleinrichtung zu einem Stellsignal (Stellgröße) Überlagert und einem Stellglied des zugehörigen Speicherantriebe als Regelstrecke zugeleitet werden«
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Da bei dieser Arbeitsweise die der Drehzahl entsprechende Arbeitsfrequenz und die ^Phasenlage eines jeden Speichere in bezug auf die entsprechende QzISBe des anderen Speichers geregelt wird» wobei also im wesentlichen beide Speicher
einrioht
mit ihren Steuerungen und Regelkreisen einander gleichwertig Bind, vermindert sich die erforderliche Amplitude der Korrektur- bzw. Stelleignale etwa auf die Hälfte. Hierdurch wird nicht nur eine schnellere Ausgleichs» wirkung» sondern auch eine erhöhte Betriebssicherheit erreicht» da bei Ausfall des Regelkreises eines Speiohers die Synchronisierung durch den Regelkreis des zweiten Speichers aufrechterhalten wird. Im letztgenannten Störungsfall erhält dann der Speicher mit ausgefallener Regelung die Funktion eines FuhrungsgröBengebers·
An Signalverbindungen zwischen den beiden Speichern sind erflndungsgemäss nur solche für den Austausch der Ehasenvergleiehsinformationen erforderlich. Die Regelabweichung der Arbeitsfrequenz wird für jeden Speicher unter Ver*endung eines Oszillators als Bezugsfrequenzgeber abgeleitet» so daß für die Drehzahlmessung und die entsprechende Differenzsignalbildung keine Signalverbindungen zwischen den beiden Speichern
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erforderlich sind. Gemäsa einer besonderen AuefUhrungeform der Erfindung erfolgt demgemäsa die Bildung des Srequensdifferenzsignals in einer vergleichsweise einfachen, alt geringem Aufwand verbundenen Analogsohaltung mit kontinuierlloherArbeitsweise» während die Bildung des Phasenvergleiohsslgnals in einer periodisch arbeitenden Digitalsehaltung durchgeführt wird.
Unter Verwendung von Adressignalen der Speioher für die Phasensynchronisierung wird die Adresstellung eines jeden Speichers periodisch mit der Adresstellung des anderen Speichers vergleichen» woraus sioh in der bereite erwähnten Welse das Phasendlfferenssignal als Komponente des uesamtstellsignals für die Steuerung des Speloherantrlebs ergibt· BiJbel ergibt sioh ferner gemäss einer besonderen Weiterbildung der Erfindung die Möglichkeit, durch Veränderung der Perioden für den Adressvergleioh mit einem Mindestmaß an Sohaltungsauf« vand hohe Genauigkeit und Betriebssicherheit hinsichtlich der Pnaaeneynohronieierung su erreiohen, wobei gleich* eeltig über einen weiten Regelbereich der Vorteil einer geringen Anspreohaelt verwirklicht wird·
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausfuhrungabeispiels» das in den Zeichnungen schematisch veranschaulicht ist« Hierin sseigt
51g· 1 das Erinsipsohaltbild einer erfindungsgem&ssen Synchronisiereinrichtung,
Jig. 2 bis 6 je ein Sohaltungateil der Einrichtung nach Hg. 1 in form eines Wirkeohaltbildea,
Pig« 7 die gegenseitige Zuordnung bei*. Zusammensetiung der Sohaltungsteile nach Fig. 2 bis 6, und swar in Übereinstimmung mit dem Prinaipsohaltbild nach Jig. 1, und
Pig. 8 und 9 je ein Impulsdiagramm stur Wirkungsweise der dargestellten Synchronisiereinrichtung.
Allgemeine Beschreibung des AMw^fflwimgwTtftiM^ at λ Gemtss fig· 1 sind swei syrabolisoh angedeutete magnetische Sohtibenspeioher 10 und 20 mit Antriebsmotoren 11 und 21 Torgesehtn, wobei erfindungsgemäss
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einfache Induktionamotoren verwendet sind» Mit den Antriebsmotoren Bind übliche, steuerbare Speiseschaltungen 15 bssw· 25 verbunden, die innerhalb der betreffenden Regelkreise als Stellglieder, d.h. als Eingangsglieder der Speioherantriebe zu betrachten aind und im weoentliJaen aus einem frequenzsteuerbaren Oszillator 17 bzw· 27 bestehen. Der Speicherantrieb stert innerhalb des Regelkreises jeweils die Regelstrecke dar· Regelgrösse ist demgem&ss die Antriebsdrehzahl bzw. die entsprechende Speioherarbeitsfrequensj^ am Eingang der Speisesohaltungen 15 bsw· 25 (Stellglieder) das von einer Regeleinrichtung gelieferte Stellsignal (Stellgröße) auftritt· Die Antriebsdrehzahl der Speieher wird durch die Ausgangsfrequens der Speisesohaltungen 15t. 25 bestimmt. Der Ausgang dieser Speisesohaltungen ist somit innerhalb dea Regelkreises der Stellort, an welchem das Stellglied in die Regelstrecke eingreift.
Die im Beispielsfall angenommenen Scheibenspeicher umfassen in Üblicher Weise mehrere untereinander starr verbundene Magnetsoheiben mit zugehörigen Sohreib-Ijese· köpfen 12 bzw. 22 für das Einschreiben und Auslesen von Speloherinformationen. Es versteht sich, daß an gleicher Stelle sinngemUss andere Mohrfach-Umlauf speicher mit entsprechenden Sohreib-Leseorganen im Zusammenhang
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mit der erfindungsgemässen Synchronisiereinrichtung verwendbar sind. Insbesondere ist audh darauf hinzu* weisen, daß die Erfindung in sinngemäss erweiterter Aueführung auoh für die Synchronisierung von mehr als zwei Speichern anwendbar ist.
Auf wenigstens einer Magnetscheibe der Speicher 10 und ist mindestens eine Aufeeiohnungspur mit Taktsignalen vorhanden, die über die xpfe 12 bzw. 22 ausgelesen und Über Leitungen 13 bsw. 23 bu einer Zeitsteuersohaltung 30 bsw. 40 gelangen« letztere steuern die zeitliche ^Ordnung des Einsohreibene, Auslesens und der Übertragung bsw. Weiterverarbeitung der Speicherinformationen. Die Takteignale gelangen von den Zeitsteuersohaltungen bBW« 40 bu Sohreib-Lesesteuersohaltungen 18 bsw« 28, die Über Leitungen 19 bssw· 29 mit den Informations» eingängen der Köpfe 12 bzw· 22 verbunden sind· Ober die letztgenannten Steuersohaltungen läuft die einzusohreibende bzw· auszulesende Information selbst·
Vei bei magnetischen Scheiben- und Trommelspeichern üblich, bestehen die iDakteignale aus eigentlichen lakt-
dte i* QMHe/rrfrM tour** ^/Ay if/rt Afttftftt
impulsen und Adressignali^ Die Taktirapulse sind hierbei innerhalb eines Speiohersyklus den binären Speioherstellen zugeordnet» wobei ein Speiohersyklus einer
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Speioherumdrehung entspricht. Sie Adressignale sind dagegen jeweils einem Speichersektor innerhalb eines Speioherzyklus zugeordnet» z.B. der Anfangsstelle eines solohen Sektors eines Speioherzyklus. Selbstverständlich können die Aufzeiohnungsfläohen bei Soheibenspeichern auch in üblicher Weise in konzentrische» jeweils eine Mehrzahl τοη Aufzeiohnungsspuren umfassenden Zonen aufgeteilt werden» wobei jeder Zone eine zur Steuerung des Einschreibena und Auslesens dienende Taktfrequenz zugeordnet ist· Bei einem solohen Aufbau ist für jede Speicherzone eine gesonderte Xaktspur erforderlich.
Im Beiepielsfall sei angenommen» daß jede einem Umlauf bzw. SpeioherzjHLus entsprechende Aufzelohnungsspur in mehrere je eine Mehrzahl τοη binären Speichers teilen umfassende» aeic tor- bzw· segmentfermige Speicherzellen aufgeteilt ist· Jedem dieser Sektoren ist z· B« eine vierstellige Binfiradresse zugeordnet· Sin solcher Sektor ist z.B. in Zeile (a) von fig. 9 in ϊοπη einer Speicherzelle sohematisoh angedeutet. Im Betrieb werden nun die den einzelnen Sektoren entsprechenden Adressen fortlaufend in ein Adressregister 31 bzw· 41 der Zeitsteuersohaltung 30 bzw. 40 aufgenommen· Hierbei wechselt der Inhalt der genannten Adressregister fortwährend entsprechend dem Durchlauf der
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Sekfor-ett. an den Köpfen 12 bzw. 22, so daß die jeweils in Register enthaltene Adresse die Speicher-Stellung in bezug auf den Kopf kennzeichnet ·
Die Taktimpulse «erden erfindungsgemSss außer zur Sohreib-Lesesteuerung auch als Istwertsignal der Speicherarbeitsfrequenz verwendet und gelangen demgem&ss über zusätzliche Leitungen 33 bzw· 43 von den Zeitsteuerschaltungen 30 bzw. 40 zu den eigentlichen Reglern 70 bzw. 80, innerhalb deren die verschiedenen Sollwert~Xstwertverglelche durchgeführt und die Stellgrttssen abgeleitet werden·
ferner gelangen die Adressignale von den Registern 31 bzw· 41 in den Zeitateuerschaltungen 30 bzw· 40 über !leitungen 35 bzw· 45 parallel zu einem dem eigenen Regler 70 bzw· 80 zugeordneten Adressregister 36 bzw· 46 und zu einem jeweils dem Regler des anderen Speichers zugeordneten Adressregister 47 bzw. 37· Biese Parallelleitungen stellen die einzigen Querverbindungen zwisohen den Regeleinrichtungen der beiden Speioher dar.
Die Regler 70 und 80 sind nach Aufbau und Wirkungsweise im wesentlichen gleich· Sie umfassen je eine
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frequenzvergleichsschaltung 71 bew. 81 und eine Phasenvergleiohesohaltung 72 baw. 82. Diese frequens-▼ergleichseohaltungen umfassen jeweils einen eigentlichen frequensvergleloher 55 baw· 65 mit zugehörigen Beeugafrequexusgebern 50 bzw. 60· Die Wirkungeweise dieser mit Analogsignalen arbeitenden irequenaTer&eloher ergibt sich weiter unten im einseinen aus 71g· 2 unl3· Sie liefern auf ihren Ausgangeleitungen 56 bsw· 66 jeweils ein Jrequenadifferassignal, welches die Regelabweichung der Speioherarbeitefrequexus darstellt» Die Frequenzvergleiohsachaltungen der beiden Speicher arbeiten also insoweit Yonelnander unabhängig» als die Arbeite« f requeue (Istwert) eines jeden Speichers mit einer eigenen Bezugsfrequenz (Sollwert) vergleichen wird« Die gegenseitige Zuordnung bzw. Übereinstimmung der Arbeite* frequenzen wird durch das Verhältnis bzw. die Übereinstimmung der beiden Bezugsfrequenzen bewirkt·
Die Ihaeenvergleichssohaltungen der beiden Regler umfassen je einen eigentlichen Phaeenvergleioher 57 bsw· 67« Die Wirkungsweise dieser digital arbeitenden Schaltungen ergibt sich weiter untespi einzelnen aus Pig. 5 und 6. Allgemein ist festzustellen,daß in den Phaeenvergleiohern jeweils die Adressen undciealt die jeweiligen Drehstellungen der beiden Speioher miteinander
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verglichen werden· Auf Ihren Auegangeleitungen 58 bsw· 68 liefern die Phasenvergleioher ein Phasendlffereneeignal, welche» die Regelabweichung der relativen Phasenlage beider Speicher darstellt. Somit liefert also jeder Speicher den Soll- bzw. Pührungewert der Phasenlage für den anderen Speicher· Die Srequene* und Xhasendifferenseignale werden in beiden Reglern durch Stellgröeeengeber in Vorm von additiv wirkenden Verstärkern 73 bsw· 84 *u einem Geeamtetelleignal kombiniert» welohee vom Ausgang eines jeden Seglers 70 bzw· 80 über Leitung 75 baw. 85 mm Eingang der Spelsesohaltung 15 bow· 25 gelangt. Damit sind die Regelkreise beider Speioher geschlossen«
Abgesehen von den bereits erwäfften Torteilen der beiden voneimder weitgehend unabhängig arbeitenden» ntalioh mit je einem eigenen Regler versehenen Synohronregelkreise ist noch darauf hinzuweisen, daß diese Zweifach«· regelung außer den ohnehin vorhandenen Antriebs« und ßohreib-Leseeinrichtungen nur mit vergleichsweise geringem Aufwand verbundene Zueatssohaltungen benötigt, weshalb der gesamte Aufwand vergleichsweise gering bleibt. Weiterhin besteht ein besonderer Torteil darin» daß die Speldherkapasit&t nicht mit sue&taliohen Signalen
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für die Synchronisierung belastet wird.
dea
In den Jig. 2 bis 6 find hauptsächlich die Sohaltungateile der Regler 70tew. 80 wiedergegeben· und «war aeigen die ?ig. 2 und 3 den Aufbau einer Preguenaverglelohaeohaltung, die J?ig. 5 und 6 den Aufbau einer Pnaeenvergleichaaohaltung und fig. 4 den Aufbau eines Stellgrößengebers ale Ausgangsglied dea Regiere euaammen mit der nachfolgenden Spelaeaohaltung für den Speioherantrieb·
In Pig. 1 ist an linken Rande ein Seil einea Scheibenspeicher« 200 angedeutet» und awstr eine von mehreren Magnetaoheiben 201, die starr auf einer gemeinsamen Welle 202 angeordnet sind. Dieae Welle über ein nicht dargestelltes Getriebe mit einem Antriebsmotor 490 (s. Pig. 4) verbunden. Im folgenden wird nun zunächst der Speioherantrieb mit der zugehörigen Motorapeiaesohaltung unter Bezugnahme auf Pig. 4 erläutert·
Der Antriebemotor 490 ist an eine Speiaeeohaltung 450 mit einem die Antriebedrehzahl bestimmenden Oszillator 452 angeschlossen. Der Oszillator hat eine
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einstellbare Irequena mit einem Hennwert von jb.B. 360 Hb. Die !frequenzsteuerung erfolgt über den Eingang 491 der Speieeschaltung. Die Auegongseohvingungen dea Ossillatora werden in einem dreiphasig auegebildeten Binärzähler 453 auegezählt und in drei um 120 Winkelgrade gegeneinander phasenverschoben Reohteckipulefolgen auf den leitungen 471t 472 und 473 zerlegt· Dieee Impulsfolgen gelangen dann Über einen Wechselrichter 454 und eine Spannungaeteuereohaltung 455 sum Speiseelngang 460 dea Motora 490.
Die Spannungeeteüeraohaltung 455 umfasst z.B. einen regelbaren oder umeohaltbaren Dreiphasentransformator, dessen Ausgangsfrequens somit durch das Steuersignal an Eingang 451 bestimmt ist· Zum Sohuta der Weehsel· riohter 454 ist dem Oszillator 452 ein Begrenzer 457 Torgtsohlatet.
und ^funktion der
Im Beiapielsfall sei angenommen« daß die Taktsignale für sBatliohe Magnetsoheiben dea Speichers 200 auf der Soheibe 201 aufgeseiohnet sind. Perner sei angenommen, daJ auf beiden Seiten (im folgenden kure Oberseite und Unterseite genannt) einer jeden Scheibe eine grösaere iniahl, etwa 150 konzentrische Aufzeiohnungespuren angeordnet sind. Die Gesamtheit der Aufaeiohnungaepuren
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einer Sohelbenseite 1st in üblicher Weise in eine Mehrsahl von Aufzeiohnungszonen unterteilt» deren jede eine Hehrzahl von Aufzeiohnungsspuren umfasst« Jeder Auf-Belohnungszone 1st eine Taktfrequenz für Zwecke der Sehreib-Lesesteuerung zugeordnet· Zum Beispiel selen die 150 Aufzelchnungsspuren einer Soheibenseite in drei Zonen zu je 50 Spuren aufgeteilt· Auf jeder Sehelbenselte sind dann eine oder mehrere Taktspuren für jede dieser drei Zonen vorgesehen» Venn also z.B. die Einschreibung oder das Auslesen von Informationen in der inneren Zone der Oberseite einer Soheibe vorgenommen werden soll» so werden die entsprechenden Taktdfenale von Taktepur bzw· den Taktspuren auf der inneren Zone der Oberseite der Soheibe 201 geliefert· Entsprechend ist also jefer AufBeiohnungezone einer Soheibe eine TaktEone mit mindestens einer Taktepur auf der entsprechenden Selte der Soheibe 201 zugeordnet·
Tür jede Soheibenseite ist eine ßonrcib-Leeekopfanoranung vorgesehen· Die Kopfzahl kann der Spurzahl entsprechen oder geringer als letztere sein» wobei eine entsprechende Elnstellbewegung für die Zuordnung eines Kopfes bezüglloh mehrerer Spuren erforderen ist* Im Beispielsfall sei angenommen» daß für jede Aufzelohnüngsspur und jede Xaktspur eineigener Kopf vorhanden ist· In Fig. 2 ist demgemäse an der Oberseite
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und Unterseite der Scheibe 201 je eine Kopfanordnung 205 bzw. 207 mit einer Mehrzahl von .je einer Spur c zugeordneten Eineelköpfen vorgesehen. Die Auswahl der Köpfe erfolgt in Üblicher Weise aittels einer Schreib-Leseeteuerechaltung 220, die über Leitungen 221 und 222 mit den Kopfanordnungen verbunden ist· Entsprechende, nicht dargestellte Kopf anordnungen und Verbindungsleitungen sind für die übrigen Scheiben des Speichere vorgesehen.
Gemäea der Erfindung werden die Takteignale wie bereite erwähnt ausserdem fUrpie ,SynoiVPonre^Lung der Speicher . verwendet· Dabei werden die but Synchronisierung dienenden laktsignale unabhängig von der jeweils eingestellten AufseiohnungSBone und Aufzeiohnungespur lier von ein und derselben Taktepur abgenommen· Beispielsweise sei angenommen, daf innerhalb der Kopfanordnungen 205 und 207 jewels der Kopf 206 bzw. 20Θ mit der entsprechenden Taktepur aur Erzeugung der but Synchronisierung dienenden Takteignale verwendet wird. Die ausgelesenen Taktagnale gelangen über leitungen 211 bzw. 212 zu Toren 215 bsw« 216» die von der Sohreib*Leeesteueraehaltung 220 über Leitungen 21? bzw. 214 geöffnet werden und die Saktslgnale über Leitung 218 zu der Zeiteteuersohaltung 230 leiten.
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Bei im Betrieb befindlichem Speicher 200 ist jeweils wenigstens eines der lore 215 und 216 geöffnet«
Die Schaltungsanordnung ist im übrigen derart aufgebaut« daß beim Ablauf eines Sbhreib- bsw. Xtesevorganges an der Oberseite einer Scheibe des Speichers 200 jeweils der für Synohronieiersweoke vorgesehene Kopf an der Unterseite der Scheibe 201, Im Beispielsfall also der Kopf 203, mit der Sehreib-Iiesesteuerschaltung verbunden ist· Entsprechendes gilt umgekehrt für Schreib-Leaevorgänge an der Unterseite einer Scheibe» wobei der Kopf 206 im Betrieb 1st« Zwischen aufeinanderfolgenden Schreib» und LesevorgSngen» d.h. also beim Durchlauf eines in jedem Sektor «**£ /Jworhanaenen steuerabsehnitts (·. Fig. 8aj an dem sugehörigen Kopf» werden beide Tore 21? und 216 durch die Sohreib-ljeseeteuereohaltung geöffnet» so daß also die Xaktsignale von beiden Köpfen 206 und 208 aur Zeitsteuersohaltung gelangen· Wenn sodann die Adresse des nächstfolgenden Sohrelb- oder Ziesevorganges augenommen wird» sperrt die Steuerschaltung 220 das« jenige der Store 215 und 216» welches der Soheibenseite dieses nächstfolgenden Yorganges Kugcjerdnet ist.
Abweiohend von d« dargestellten, vereinfachten Aus-· fOhrungsbeispiel werden in der Praxis zweokmässig
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jewell« mehrere Taktepuren mit entsprechenden Köpfen sur Erzeugung der Taktsignale verwendet. Tür die Anordnung und Steuerung einer solchen Kopfanordnung gelten einnge· mäee die vorangehenden Erläuterungen. Die Verbindung mit der Steuerschaltung 220 erfolgt hierbei über eine entsprechend erweiterte Toranordnung Vie bei der allgemeinen Erläuterung der Anlage gernäss Fig. 1 erwähnt, kommt insbesondere z.B. eine Zuordnung von je zwei Sektepuren für die Erzeugung der Takt signale in Betracht» wobei eine dieser Spuren die Xaktimpulse und die andere Spur die Adressignale enthält.
Im Beiepielefall sei gemäse Pig. 8a angenommen» daß eine Omfangaspur 16 aufeinanderfolgende Speioherplätae enthält» deren jedem eine Adresse zugeordnet 1st« In Wg. 8a sind diese Speicherplätze bzw. die augehlrigen Zeitabschnitte eines Speicherayklus mit 0 bis 15 beziffert · Demgemäee können die Speicher* platze» wie ebenfalls in Big. 8a angedeutet» durch vierstellige Binäradreaaen gekennzeichnet werden. Jeder Speicherplatz besteht aus einem Informationsabschnitt» der die eigentliche Speloherinformation enthält» und einem zu Beginn» d.h. an der Grenze tu dem benachbarten Speicherplatz angeordneten Steuerabsohnitt. Sie Steuerabsohnitte sichern die
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erforderliche Zeitdauer für ümschalt- und Steuervorgönge zwischen aufeinanderfolgenden Sohreib· bzw· Lesevorvgängen (Sohreib-Leeeumeohaltung, T&seohaltung zwischen verschiedenen Aufeeiohnungszonen bzw« Aufzeiohnungs« spuren und dgl.)· Diese Sehreib«· und SteuervorgSnge werden eynohron eur Speioherbewegung durch die erläuterten Saktslgnale ausgelöst·
Sie Aufteilung eines Speicherplatzes bzw· des zugehörigen Zeitabschnittes innerhalb des Speioherzyklue ist in grösserem Maßstab in Pig« 9a ange&utet. Der Xnformationsabsohnitt eines solchen Speieherplatzes umfasst eine unterschiedliche Anzahl τοη binären Speicherst eilen, β.B. etwa 3000 bis 4500 soloher Speioherstellen, je nach der Aufzeiohnungszone, in weloher die betreffende Spur angeordnet ist· !Der Steuerabasohnitt umfasst dagegen eine feste Anzahl τοη z.B. 300 Speioherstellen· Innerhalb der den Steuerabsohnltten entsprechenden Abschnitten der zweiten Taktspuren (unter Voraussetzung der vorerwähnten Doppelspuranordnung für die Takteignale) ist eine Anzahl τοη auch in Fig. 9a enge* deuteten Zeitmarkierungen PO bis P9 aufgezeichnet. Me Markierung P5 kennzeichnet B.B. den Beginn eines Steuerabsohnittes» während die Markierung FS den Zeitpunkt zur Umschaltung zwischen verschiedenen
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Aufgeiohnungsspuren und Aufzeichnungszonen angibt· Die Markierung PO kennzeichnet, das Sude des Steuer* absohnittes und den Beginn des folgenden Information»» abschnitte.
Aus diesen und anderen Zeitoarkierungen bzw. ent· sprechenden Signalen, die Über Leitung 218 but Zeitsteuerschaltung 230 (β. Fig. 2) gelangen, werden die erforderlichen Steuersignale für die verschiedenen Sohaltvorgänge abgeleitet. Wie in Pig. 9b angedeutet, leitet die Steuerschaltung 230 z.B. von der Markierung ?5 ein Steuersignal auf Leitung PS5 ab. Entsprechendes gilt für das in Pig· 9o angedeutete Steuersignal auf Leitung IRGB hinsichtlich der Markierung P7, für das Steuersignal auf Leitung SXHB genäse Fig. 9d hinsieht« liehe der Markierung P8 sowie für das Steuersignal OOKB gemäss fig* 9e hinsichtlich der Markierung P9. Biese und andere Signale dienen sunäohst der Steuerung des Arbeitsablaufes der Speicher» «erden jedoch darüber« hinaus erfindingegemäas auch für die Zwecke der Synohronregelung verwendet.
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greqnengverglelohgBohaltung
Die In flg. 2 und 3 Im elnselnen dargestellte iffrequene-Tergleioheaohaltung entspricht In wesentlichen den In 71g. 1 mit 55 und 65 bezeichneten Sohaltungstellen· In elnselnen tratest dleae Schaltung PrequenasYergleioher 300 und 301« die je einen Phaaen-Sperrschvinger 310 βονέΊο einen Ossillator 340 einstellbarer frequens aufweisen. Dieeer Aufbau 1st In Fig. 5 In einzelnen nur für den Vergleich«? 300 angedeutet« Der Phasen-Sperrschwinger 510 lot von an eioh ttbllohen Aufbau und liefert am Ausgang 345 des Terglelohers ein Signal» welches der Phaeendiff erene swisohen einen Signal an Yergleloherelngang 519 einerseits und den Ausgangs· signal des Osuillators 340 auf Leitung 341 entspricht. Das Signal an Ausgang 545 des Terglelohers wird über Leitung 343 gegenkoppelnd auf den Steuereingang dee Oscillators 540 gegeben, so daß - unabhängig von der erforderlichen Phasendifferenz zwischen den Signalen an Eingang 319 des Terglelohers einerseits und auf Leitung 541 andererseits - das Ausgangssignal de· Phasen-Sperrsohwingere 310 die Vreojuens des Oeslllafllgrs 340 auf der Trequene des Signals an Tergleleherelngang 319 httlt.
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I *
Der Vergleioher 300 wirkt alt Frequenedetektor» wobei sein Eingang 319 duroh Tore327 und 328 swlsohen eine» die Speioherarbeitsfrequens darstellenden Slgnaal auf Leitung DF und dem Ausgangssignal des Beaugsfrequensgebers 240 (Fig. 2) auf Leitung OF hin- und hergesohaltet wird* Der Vergleioher 300 liefert daher auf Leitung 347 eine Rechteokimpulafolge, deren Hittelwert der Differenz «wischen der Speioheraveltsfrequens und der Besugsfrequene entspriohto Die Sore 318 und werden wechselweise mit einer Frequena geöffnet, die wesentlich geringer als die au vergleichmden Frequenzen auf den Leitungen 0? und DF 1st. Die Steuersignale für diese Sore werden über Leitungen SNO und SKOG ▼on einen Adressregister 510 (β· 71g· 5) abgeleitet» welches den Adressignalen des betreffenden Speichers selbst sugeordnet ist und den Register 36 baw. 46 gemäss Fig. 1 entspricht. Die Steuersignale auf den Leitungen . 1SNO und SHOO sind in Fig. 8b sowie 8c angedeutet und öffnen die Tore 327 bew. 328 jeweils einmal während eines jeden einem .Speicherplatz zugeordneten Zeitabschnitts innerhalb des Speicherayklus. Die Erzeugung dieser Steuersignale wird weiter unten noch näher erläutert.
Der bereit· erwähnte ι entsprechend dem Frequensvergleloher 300 aufgebaute Vergleioher 301 wird an seinem
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Eingang 339 durch Tore 337 und 338 ebenfalls zwischen den Leitungen D? und Οϊ hin- und hergesehaltet. Die Steuerung dieser Sore erfolgt wieder Über die Leitungen SKQ und SHOC« und awer in de^Weise, daß jeweils bei zum Vergleicher 300 durchgeschalteter Leitung JSS die Leitung OF sun Vergleioher 301 durohgeeohaltet 1st und umgekehrt.
Die Ausgangssignale der Vergleioher 300 und 301 gelangen über Sperrtore 350 bsw« 360 au entsprechenden Eingängen eines Differenzverstärker 365· Sa die beiden Eingangssignale dieses Differeneverstärkerβ somit Seohteokwellen im wesentlichen gleicher Amplitude» jedoch entgegengesetzter Polarität und um 180° verschobener Phasenlage sind» ergibt sloh am Ausgang des Differenzverstärkers eine Rechteckwelle doppelter Amplitude. Zm einzelnen 1st der Differenzverstärker 565 mit awei Ausgängen 366 und 367 entgegengesetzter Phasenlage versehen. Das Signal am Ausgang 366 entspricht In seiner Phasenlage im wesentlichen dem Ausgangssignal des Vergleicher· 300 auf Leitung 347 und wird Über einen Analogspeicher dem Slngang 371 eines Demodulators 390 augeführt· Umgekehrt entspricht das Signal am Ausgang 567 des Differenzverstärker 365 in wesentlichen dem Ausgangesignal des Verglelohers 301 auf Leitung 348 und
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über einen weiteren Analogspeicher 380 einem Eingang 381 dee Demodulators 390 zugeführt. Letsterer umfasst zwei lore 391 und 392» welohe an die Eingänge 371 bzw. 381 angesohloseen sind und über entsprechende Steuereingänge 397 bzw. 398 wechselweise geöffnet, d.h. über eine Oder-Schaltung 393 zum Ausgang DSH des Demodulators durohgesohaltet werden. Die Steuereingänge 397 und 398 sind an komplementäre Ausgänge einer bistabilen Kippstufe 3DIM angeschlossen» die ihrerseits durch die Signale der Leitungen SHO und SNOO über Sore 386 bzw. 387 umgesohaltet wird. Am Ausgang DEM des Demodulators ergibt sich somit ein kontinuierliches Signal» welches die Differenz zwlehen der rom Oszillator 240 gelieferten Bezugsfrequenz und der Arbeitsfrequenz des Speiohers 200 darstellt (Frequenadifferensslgnal « Prequenz-Regelabweichung). Sofern die Bezugsfrequenz genügend konstant gehalten wird, kann das Auegangesignal des Demodulators 390 ferner als Maß ,für die Speicherarbeitsfrequenz selbst betrachtet werden.
Xn Speichern der vorliegenden Art werden meist ungleich» förmige XsjÜctimpulsfolgen verwendet, 8.B. solohe mit aufeinanderfolgenden Perioden aus je zwölf mit gleichem Abstand aufeinanderfolgenden Taktimpulsen,
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während zwischen den aufeinanderfolgenden Impulsperloden jeweils duroh Ausfall eines TaktImpulses ein Pausen·· takt angeordnet 1st. Wenn die Xaktimpulsfolge In dieser form mit den gleichförmig aufeinanderfolgenden Auegangsimpulsen des Besugsfrequensgebers« d.h. d6s Ossillators 240« verglfchen würde , so ergäbe sich in jedem Pausentakt ein fehlerhaftes Trequensdifferenssignal. Aus diesem Grunde ist in der Schaltung gemäss Fig. 2 und noch ein Lttokengenerator 280 vorgesehen, weloher das Ausgangesignal des Ossillators 240 entsprechend vorgesehen oder auftretenden Unglelehförmlgkeiten bsw. Lttoken der Xaktlmpulsfolge unterdrückt und damit auch in diesem fall gleiohe Verhältnisse bezüglich der beiden su vergleichenden Signale herstellt.
Gemäss PIg. 2 umfasst der Jjüokengeneratar 280 drei nwHtalewe/se. . im O-Zuatand befindliche bistabile Kippstufen 2DTG, 2SXG und 2HG. Der Lüekengenerator wird duroh ein Signal auf Leitung DXO von der Zeitsteuersohaltung 230 angestoßen. Dieses Anatofisignal wird während eines normalen Speiohersyklus duroh die Zeitsteuersohaltung 230 ausgelöst« wenn in der Xaktimpulsfolge eine Lücke auftritt« und überfuhrt die Kippstufe 2DXG in den L-Zustand. Hierauf öffnet der L-Auegang der Kippstufe 2DXG ein Xor 282« worauf die Kippstufe 2SXG während der nächstfolgenden
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Impulspause am Auegang des Oszillators 240 in den L-Zustand umgeschaltet wird. Der L-Ausgang der Kippstufe
2SXG Öffnet wiederum ein Tor 284, über welches der nächstfolgende Ausgangsimpuls des Oszillators 240 ▼on Leitung 0? die Kippstufe 2HG in den ^L-Zustand umschaltet.
Letstere verbleibt nun während eines Impulses sowie bis bus Auftreten des nächsten Impulses auf leitung 0Ϊ im L-Zustand, d.h. also für die Bauer einer gansen Impulsperiode auf Leitung 07» Im L«Zustand s£perrt die Kippstufe 2HG die an den 0-Ausgang dieser Stufe angeschlossenen Sore 328 und 338 (s. Pig. 3) über entsprechende Eingänge. Über jeweils eines dieser Zore gelangt, wie bereits erwähnt» das Auegangssignal des Oscillators 240 über Leitung OF eum Tergleioher 300 bzw. 301 · Duroh die beschriebene Schaltung des Lüotagenerators wird also jeweils ein Auegangsimpuls des Oeaillators 240 auf Leitung 0? unterdrückt, und Bwar genau derjenige Impuls, : welcher dem Pausentakt des Arbeitsfrequenesignals auf Leitung BF entspricht.
Duroh das Signal am L-Auegang der Kippstufe 2HG werden über Leitung 289 swei Sore 281 und 283 geöffnet, woduroa die Kippstufen 2DSG und 2SSG während der nächstfolgenden Impulspause auf Leitung 07 in den
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0-Zustand zurückgeschaltet werde* Der nächstfolgende Impale auf Leitung CF schaltet dann über ein durch den O-Ausgang τοπ 2STG geöffnetes Tor 285 auch die Kippstufe 2HG wieder in den O-Zustand.
Durch die beschriebene Umschaltung der Vergleiche? 300 und 301 swlaohen den Leitungen OF und DF können differenzielle SpannungJpiteen entstehen» die an den Ausgängen der Vergleicher auf Leitungen 347 und 348 reflektirert werden und ein Vielfaches der normalen Signalamplitude an den Vergleicherausgängen annehmen und demgemäes den Differenzverstärker 365 übersteuern können. Dies wird mittels der in den Eingangeleitungen des Differenirerstärkers angeordneten: Sperrtoren 350 und 560 verhindert, welche die Eingangesignale während der Umschaltung unterdrücken. Diese Sperrtore werden über Leitung 363 von einem Verzögerungsglied 361 betätigtι welches seinerseits von dem Zeitsteuersignal auf Leitung PS5 von der Zeitsteuersohaltung 230 angestoßen wird. Dieses Zeit« steuersignal (s. Fig. 9b) erscheint unmittelbar Tor dem Signalübergang ewleohen den Leitungen SNO und 8NOO9 wodurch die Umschaltung der Vergleioher ausgelöst wird. Letzteres tritt gemüse Fig« 9 bei der Zeit« markierung P8 ein. Das Sperrsignal des Veraögerungs-
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gliedee 361 wird auf eine ausreichende Zeitdauer von etwa 0,5x10""* see eingestellt, während deren der Differenzverstärker 365 gesperrt ist.
Zur Beseitigung von etwa trotzdem noch durch den Differenzverstärker 365 Übertragenen Sohaltsplteen und 2ur Erzeugung einer genauen Beohteokimpulsfor» entsprechend dem von den Tergleiohern 300 und 301 gelieferten Sfeequensdifferenssignal sind den Ausgängen des Differensverstärkers die bereits erwähnten Analog*» speicher 370 und 380 naohgesohaltet. Diese Speioher übertragen die jeweilige Signalgrusse auf den !leitungen 366 bsw· 367 während des schaltfreien Intervalle und halten ferner die jeweilige Signalgrösse während des Sohaltvorganges sowie etwaiger nachfolgender Ausgleichs· vorgänge in den Vergleichern aufrecht.
Sie Speioher 370 und 380 können in Form üblicher Schaltungen ausgeführt werden, b.B. als Integrier- oder YerBugerungsglieder, ggf. auoh in Form von monostabilen Kippstufen oder anderen eigen- oder fremdgesteuerten Speicherelementen ausgeführter den. Im Beispielsfall sind solche fremdgesteuerten Speicherelemente mit Steuereingängen 378 baw. 388 vorgesehen. Die Haltperiode der Speioher 370 und 380 wird durch das Ausgangssignal
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eines weiteren VersSgerungsglledes 572 tiller Leitung 362 bestimmt· Das letztgenannte Verzögerungeglied wird seinerseits durch das bereite erwähnte Zeiteteuersignal auf Leitung PS5 gesteuert» welcheβ eine Zeitdauer Ton etwa I.Oxflf*' see« aufweist« Insgesamt halten also die Speicher 370 und 330 die Eingänge des Demodulators 390 während der Zeitdauer der Unterdrückung der Ausgangesignale des Differenzverstärker 365 sowie für eine ansohliessende Zeitdauer von b.B. 0,5x10""* see im wesentlichen konstant.
Die Speioher 370 und 380 haben ferner eine Verengerung der Erequenedifferenssignale an den Eingängen 371 und 581 des Demodulators in bezug auf die Ausgänge 566 und 567 des Differenzverstärker» um ein durch das Veraögerungsglied 362 bestimmtes Intervall zur Folge· Um eine genaue Demodulierung seiner Singangssignale sicher« zustellen, ist daher für den Demodulator eine entsprechende Verzögerung der Steuersignale von den Leitungen jpp SHO 8N00 erforderlich« Dies wird mit Hilfe der bereits erwähnten» ebenfalls an die Auegangeleitung 364 des Verzögerungegliedes 562 angeschlossenen Tore 386 und in den Eingängen der Kippstufe 3DLM erreicht· Wie in
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Pig. 8f augedeutet, werden die Tore 386 und 387 bein Abfall dee Ausgangssignala dea Versugerungsgliedea geöffnet, vorauf die Signale .von den Leitungen SNO und SHOO die Kippetuf β 3DHM umschalten.
Die Wirkungsweise dea Demodulators 390 besteht im wesentliohen darin» daS die Tore 392 und 391 unter der Wirkung der Steuersignale von der Kippstufe 3DIM abwechselnd geöffnet werden und die Eingangesignale vom Differenzverstärker 365 bzw. von den Speichern 370 und 380 entsprechend abwechselnd zum Auegang DEM durchschalten. Das eich ao ergebende Ausgangeaignal wird unmittelbar dem ale Stellgrbßengeber dienenden, additiven Überlagertmgsverstärker 400 zugeführt (s. Pig. 4)·
Phftgenvergleichs schal tmy
Sie soeben beschriebene FrequenafVergleichseohaltung kann als Regeleinrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitafrequena des Speichers 200 entsprechend der tob Oszillator 240 gelieferten Bezugsfrequenz als Sollgröße betrachtet werden· Entsprechend der öeeamtsohaltung naoh Pig« 1 sind für beide zu synchronisierenden Speicher gleiohe Regeleinrichtungen dieser Art vorhaben. Die Wirkung der nun anhand von Pig. 5 und 6 zu
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erläuternden Ihaaenvergleiohsechaltung besteht darüberhinaus in der JEinregelung elnee genauen JDrehstellungs« abgleiche beider Speicher, die somit letstlioh nach frequenz und Phase in genauer Übereinstimmung gebraoht «erden.
Anhand von Fig. 1 wurde bereits die Srseugung des Phasendifferenzsignals durch Vergleich der die Speiohersektoren« d.h. die Speicherplätze innerhalb einer Spur und damit auoh die Dreheteilung !»n&iohnendesi Adressen beider Speicher erläutert· Jemer wurde unter Zugrundelegung der im Beispielefall angenommenen Einteilung in 16 Speiohersektoren bereite die Adressierung durch vierstellige B^inäreahlen erwähnt» Gemäss Pig» 2 werden nun die aufeinanderfolgenden Sektoradressen in der bereite erläuterten Weiae über Leitung 218 sur Zeitsteuerschaltung 230 geleitet und hier in einem vierstelligen Adressregister mit den Stufen 2SDO bis 2 SD3 aufgenommen. Die in diesem Register stehenden Adressen, wechseln demgemäss mit der Speioherumdrehung und { kennzeichnen die jeweilige SpeicherStellung. Bei einem Speioherzyklus von 40x10~* see wird das Adressregister im Beispielsfall jeweils nach 2f5*10~* see umgesohaltet. Der Eraata einer im Register stehenden Adresse durch die nächste erfolgt gemäss Pig. 9a bei der Zeltmarkierung F7.
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Duroh die nächstfolgende Zeitmarkierung P8 gem&ss Pig. 9a wird die jeweilige Sektoradresse nun infolge eines Steuereignais auf Leitung 7SS von einem VerzßgerungegexSrator 250 abgefragt und über die zweldrähtigen 3in8rkanäle SSOX, SBOOS bis SD3T, SD3C2 in das bereits erwähnte, dem eigenen Speicher 200 augeordnete Adressregister 510 Übertragen.Sleioheeitig wird die Sektoradresse lb«r das in Fig· 2 unten abgezweigte, entsprechende sweidrähtige BlnMrkanalvielfaoh SOH SU dem entsprechenden fernes'Adressregister der Regeleinrichtung des anderen Speichers übertragen (vgl. ?ig. 1)· Entsprechend umgekehrt gelangt die jeweilige Sektoradresse des anderen Speichers über das BinBrkanalvlelfach Ϊ0Μ in das dem fernen Speicher zugeordnete Adressregister 550 der vorliegenen Regeleinrichtung des Speichers 200 (s. ?ig. 5)· 3)ie erwähnten Binärkanäle stellen die einzige Verbindung zwischen den Regeleinrichtungen der beiden Speicher dar» Ss versteht eich, daß für diese Verbindungen ggf · auoh eindrähtige Binärjikanäle sowie bei Übertagung im Serienbetrieb auoh nur eine einzige eindrShtige Verbindung verwendet werden kann. Die hierdurch erssielbare Aufwandu?erminderung empfiehlt sich besondere bei lh grösserer räumlicher Entfernung angeordneten Speiohem.
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Daa Adressregister 510 besteht ais vier BinHrstufen 5SH0 bis 5SH3. Sie niedrigatgewiohtete Ziffer der Sektor adreaae dee Speichere 200 wird in die Stufe 5SSfO aufgenommen und Über leitungen SRO sowie SNOO gemttsa Pig« 8b und 8o zu den bereits erläuterten Steuerfunktionen in der FrecLuensrergleionsschaltung «eitergeleitet·
Die in den Registern 510 und 550 befindlichen Adressen werden nun im Vergleicher 500 stellenweise miteinander vergleichen (β. VIg. 5)· Der Tergleioher 500 besteht im wesentlichen aus einer Anzahl von ttiftMtoren 501 bit mit negiertem Auegang (TJN2HtXGH3M?ore) sowie aus einem Inverter 509· Die Ausgänge der Tore 501 bis 508 geben nur dann ein Signal auf leitung 515t wenn die Seietor*« adresaen in den Registern 510 und 550 übereinetiramea, während fur die Dauer einer bestehenden Abweichung swlsohen beiden Adressen kein Signal auf Leitung 515 besteht. Xm ersten VaIl wird ein Übereinstimmungssignal rom Ausgang 517 des Tergleiohers su elnena Verzögerungsglied 520 gegeben» während bei bestehender Adressabwelohung ein Vehlersignal am Ausgang 519 des Vergleichen auftritt. Die Dauer des Vehleralgnale entspricht der Grosse der Phasendifferenz.
Das Voreelohen einer bestehenden Phasendifferenz wird durch die Schaltung gernäss VIg. 6 featgeatellt. Hierin werden die anstehenden Sektorad^reasen dexjbelden Speloher
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periodisch aufeinanderfolgend miteinander verglichen tod entsprechend eine Yorseiohen-Kippstufe 6SuH über leitungen 666 und 667 ein« bew, ausgeschaltet· Die Yorseiohen-Kippatufe wird über Leitung 667 eingeschaltet, wenn die Drohstellung und damit disSektoradrease des Sichere 200 hinter den entsprechenden Größen des andren Speichers zurückbleibt, und im umgekehrten VaIl über Leitung 666 ausgeschaltet« Das Auagangeeignal der Yorzeiohen-Kippstuf β gelangt Über Leitung SQN zu einem Integrator 430 (s. Pig· 4) sowie eis integriertes Signal Ton dessen Ausgang Über Leitung 43t sum Überlagerung·- veretärker 400·
Zur Xrsielung hoher Genauigkeit und Betriebssicherheit sowie hoher Ansprach- bew. Ausgleiohsgesohwindigkeit der Svnohronregelung in einem weiten Bigelbereioh bei geringstaögliohem Sohaltungsaufwand wird die Folgefrequens des Phasenrergleiohs erfIndungsgemäss in Abhängigkeit Ton der jeweils vorliegenden Phasendifferenz verändert. Bei der Schaltungsausführung nach Tig. 5 und wird diese Veränderung in ϊοπη einer Umsohaltun^ewisohen awei Werten der VolgefreojuenB vorgenommen. Bei grosser Phasendifferenz wie sie im allgemeinen nach dem Einschalten der Zweispeloheranlage auftritt, wird eine niedrige ffolgefreajuenss» d.h. also ein großes Polgeint ervall, bei geringeren Phasendlfferensen dagegen eine höhere !folgefrequene, d.h. eine geringeres Volgeinterrall, eingestellt.
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Diese Umschaltung erfolgt In Abhängigkeit vom über» Τ)»«* unterschreiten eines vorgegebenen Grenzwerte» durch die ^Phasendifferenz» und swar z.B. in der Weise» daß oberhalb dieses Grenscwerte* ein 7olgeinter?all von 1/4 Speioherayklua, unterhalb dieses Örenawertes dagegen ein Volgeintervall von 1/16 Speionersyklue eingestellt wird. Bei einer Dauer des SpelohersyklUß τοη 8.3· 40x10**' see betragen diese beiden Interrallwerte also 10 bsw« 2,5x10"** see·
Ia Beispielefall wird die Umschaltung der Phasenvergleiohe~FolgefrequenB genäse Fig. 5 lalttels einer phaaenvergleiohenden kippstufe 5LSB durchgeführt» die unterhalb bsvr. oberhalb eines vorgegebenen Zelt· wertes der Phasendifferenz eingeschaltet bzvt« auege» Behaltet wird· Das Sinsohalten dieser Kippstufe wird duSh das bereits erwähnte Fehlersignal am Ausgang 517 des Vergleichere 500 über das Verßögerungeglied 520 ausgelDstf während das Ausschalten mit Hilfe Bweier von der Saktspur des Speichers 200 abgelesenen Zeitmarkierungen ausgelöst wird» welche auoh den Torge» gebenen Orexuswert der Phasendifferenz bestimmen· In Beispielsfall sind hierfür die Zeitmarlcierungen P7 und P9 Torgesehen» von denen entsprechende Zeitsteuersignale abgeleitet und von der Zeltsteuerschaltung 230 über Leitungen COKB und IRGB but Ausblendung eines
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Zeitintervalle von z.B. 150x10 see abgenommen werden. Wenn auf einer der letztgenannten !leitungen, ein Signal auftritt» wenn die Sore 530 und 531 duroh ein Vehlereignal am Ausgang 519 des Tergleiohers 500 geöffnet sind, so wird die phasenvergleiohende Kippstufe 5LSD ausgeschaltet lind zeigt damit einen hohen Wert der Ehasendifferens an·
Bei ausgeschalteter Sippstufe 5XiSD wird viermal während eines Speicherzyklus ein Phasenvergleich durchgeführt. Dies erfolgt auf einfache Weise duroh Vergleich der beiden höohstgewiohteten Ziffern der Sekt0oradr^ssen beider Speicher» Diese beiden Ziffern der Sektoradresse des Speichers 200 werden zunächst in zwei Kippstufen 2SD3 und 2SD2 der Zeltsteuerschaltung 230 aufgenommen und sodann über Leitungen SD3 und SD3G bzw. Leitungen SD2 und SD20 zu einer ^tastschaltung 610 geleitet» Xn letzterer werden die beiden Ziffern der Selctoradressen zur Erzeugung von je vier Abta&timpulsen je Speioher* zvklus kombiniert» wobei diese Abtastimpulse im Abstand von 10x10 ' see nacheinander auf den Leitungen XO1 T4» 28 und $12 erscheinen, deren jede einer bestimmten Drehstellung des igaiokers 200 entspricht.
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Ber Abtaetlapule auf Leitung SO wird Über ein for der Saeteohaltung bein Auftreten des Ziffernwert·« 0 in den beiden huehetgewlohtetcn ZKf ©metallen der Sektoradre··· de· Speieher· 200 erseugt. Blead Ziffernwerk treten swiechen des Beginn de· Sektor« O und de» Sad· detektor· 3 auf· Ba die öffnung dee Sore· 611 auMerdea tos Auftreten dee iifferawertee O in den beiden niedrigetgewlohteten Ziffernetellen der 8ektoradreaee *«*·»#* g let» ·ο hat dar* Abtaetiapul* auf leitung SO eine feee*t· Seitlage in Besag auf den Beginn dee Sektor· 0 de· Speiohere 200»
Entsprechend gelangen dl· den iifferawerten 0 der beiden nledrlgrtgewiohteten Ziffernetellen ron den Stufen 2BD0 tmd 28Bt te· Adreearegietere in der leitrteuereohaltung 230 Ober Leitungen SBOO vmk ffl&10 en· Ser 24$» welche· daran den Yerstlgeruagageinarato» 290 bei der lufnahwe einer neveti Sekteradre·«· in da· Adreaaregleter 4er Seiteteuereohaltang 23« geöffnet wird, BIe Infftelme der SekteradreMen dee Speicher· 200 in Aas Adreaeregleter der Seltrleueraohaltung anstelle ·1η·τ >nfn<Tisi· In da· Adreeeregivtev 510 der sugehigen Eegeliiarlohtung dient der Tereeidtmg τβη austtslionen· rergleiöhewei·· rasdh aufeinanderfolgenden üissohaltungen·
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Naoh der Aufnahme einer neuen Sektoradresse» was getoäea Pig* 9a bei der Zeitmarkierung P8 erfolgt» erzeugt die Zeitsteuersohaltung 230 ein Signal auf Leitung STHB9 welches den VeraOgerungagenerad^r 250 anatööt. Dae Ausgangsslgnal des letsteren öffnet ttber Leitung ?SS das Tor 245· Das hieraue resultierende Ausgangssignal auf LeitAung SSS entsprioht dem Auftreten der Ziffern* werte 0 in den beeiden nledrigstgewiohteten Ziffernstellen der Sektoradrease des Speicher» 200 und öffnet das Tor 611 in der Tastschaltung 610· I
Das Ausgangssignal auf leitung SSS wird fesner sun öffnen der weiteren Sore 612, 613 und 614 der !Pastschaltung 610 verwendet» wodurch genau beim tibergang zwischen den Speiohersektoren 3 und 4 (Sektoradresse 0100) ein Taetimpule auf leitung TA erzeugt wird» und awar infolge des Zusammentreffens eines O-Signals auf Leitung SB30 für die höohstgewiohtete Ziffernstelle der Sektoradresee mit einem !»-Signal auf Leitung SD2 für die nächsthöher gewiohtete Ziffernetelle der Sektoradreasc. In ent-
.'»"ar
sprechender Weise wird beim Übergang ε«isehen den Sektoren 7 und 8 (Sektoradresse LOOO) über Tor 613 ein Sastiupuls auf Leitung 38 erzeugt. Gleiches gilt für dedpbergang üwlsohen Sektor 11 und 12 (Sektoradresse LLOO) hinelohtlioh Tor 614 und Leitung T12. Auf diese Welse
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entsprechen die Sastimpulse auf den Leitungen SO9 X4f 18 tmd X12 vie ej&bnt je einer bestimmten Drehstellung betr« Sektoradresee des Speichers 200·
Die beiden httohstgewiehteten Ziffenstellen der im Register 550 (β. Jig· 5) stehenden Sektoradresse des anderen (fernen) Speichere werden durch diese Impulse in Abstanden von etna 10x10"*' seo abgetastet. Hierau «erden die beiden höohfltgeviohteten Zifferaeignale der Sektoradresse des fernen Speichers im Adressregister 550 über Leitungen SF3 und SP30 bzw. SF2 und S720 sum Schaltungeteil gläee lig· 6 geleitet« Zum Vergleich der Phasenlage bzw. DreheteXlung des fernen Speichers in den durch die Sastimpulse auf den !leitungen XO bis Xd bestimmten Drehstellungen genügt Ae Auswertung des hoOhstgewiohteten Ziffereignale der Selctoradresse des fernen Speichers auf den Leitungen S?3 und SF3C Hierzu sind die beiden letztgenannten Leitungen mit den durch den Impuls atf Leitung SO aufgetaeteten Eoren 601 und 602 verbunden» während die !leitungen BV30 und SP3 mit den durch den Impuls auf Leitung X8 aufgetasteten Toren 603 und 604 verbunden sind«,
Venn die höohstgeviohtete Ziffernstelle der Sekt^oradresse des fernen Speichere bei Auftreten des Xastimpulses auf Leitung XO den Vert 0 hat, so zeigt dies ein
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Zurückbleiben der Drohstellung des Speichere 200 in besug auf den fernen Speieher an· Das entsprechende Ausgange· signal des Tore 601 auf leitung 667 schaltet die Kippstufe 6SSS ein· 'Umgekehrt seigt der Ziffernwert 0 an dieser Stelle eine Voreilung dee Speichers 200 an, worauf die Sippstufe 6SOH durch das Auegangesignal des Sores 602 fiber Leitung 666 ausgeschaltet wird. Entsprechend ist die Wirkungsweise beim Auftreten eines Saetimpulees auf Leitung TS mit Bineohaltung bzw· Ausschaltung einer entsprechenden Kippstufe 6S6H je naoh Zurückbleiben oder Toreilen des Speiohers 200 in besug auf den fernen Speicher.
Beide huchstgewiohteten Ziffenetellen der Sektoradresse des fernen Speichers werden bei den durch die Taetimplae auf den Leitungen T4 und T12 bestimmten !Drohstellungen ausgewertet· Die !leitungen SF3» SPJO1 SP2 und ST2C sind hierau in der Weise mit Steuertoren 621 bis 624 verbunden» daß auf Leitung 626 eu den Toren 606 und 603 jeweils dann ein Signal auftritt* wenn die beiden höohatgewiohteten Ziffern übereinstimmen (LL oder 00} · Bei unterschiedlichen Ziffernwerten in diesen Stellen (OXi oder LO) tritt dagegen ein Ausgangasignal auf Leitung 627 su den Toren 605 und 607 auf· Xtamgem&ee wird je naoh Offnen des Sores 605 oder 606 beim Auftreten eines Saetimpulses auf Leitung S4 die Kippstufe 6SGH ausgeschaltet bsw· eingeschaltet.
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Entsprechend wird beim Öffnen eines der fore 607 und 608 bei einem Sastimpuls auf Leitung T12 die Kippstufe 6SGH eingeschaltet bsw· ausgeschaltet· Das Ausgangssignal Ton Tor 605 oder 608 auf Leitung 666 seigt eine Voreilung an und schaltet die Kippstufe 6SGH aus, welche umgekehrt bei einem Ausgangeeignal von Tor 606 oder 607 auf Leitung 667 eingeschaltet wird und somit Haoheilung aneeigt·
Wenn die Größe der Shasendiffereni den vorgegebenen Ctrenswert unterschreitet, wird die Kippstufe $I£D in der erinnerten Welse eingeschaltet und ein iolge-Intervall des Phaeenvergleiohe von 2,5x10 J see eingestellt· Dies wird mit Hilfe der die Xore 651 bis 634 umfassenden Schaltungsanordnung erreioht· Sa beim Übergang swlsohen aufeinanderfolgenden Spelohersektoren Jeweils die hiedrlgstgewiohtete Zlffesstelle der Sektoradresse einen anderen Wert annimmt # 1st bei
• ι·.
Durchführung eines Phasenvergleich* Innerhalb eines jeden Sektors (Folgeintervall des Phaeenvergleiohe « Sektordurohlaufselt) nur die Überwachung der nledrlgstgewlohteten Zlffenstelle erforderlich* Je ein Eingang der Tore 631 bis 634 wird demgemass mit dem L-Auegang der Kippstufe SISD verbunden» wodurch diese Sore nur
bei geringen Werten der Phaeendifferens geöffnet werden· Bin «weiter Bingang der Xore 631 bis 634 ist über Leitung 7SS mit dem Ausgang des TeraOgerungsgenerators
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verbunden, der - wie bereits erläutert - in Abhängigkeit ▼on einen Signal der Zeltsteuereohaltung 230 auf Leitung SZHB bei jedem Sektorweohsel des Speiohere 200 ein Ausgangsslgnal liefert«
Die restlichen Eingänge der Sore 631 bis 634 sind in bestimmten Kombinationen mit den Leitungen SfO und SVOO tob Adressregister 530 und mit den Leitungen SSO und SBOO ▼on der Registerstufe 2SDO in der Zeitsteuersohaltung 230 verbunden· Ton den Tier möglichen Kombinationen der au vergleichenden Ziffern erzeugen jeweils ewei ein Signal auf Leitung 666 entsprechend einer Voreilung des Speichers 200 mit Ausschaltung der Kippstufe 6SGlST9 während die beiden übrigen Ziffernkombinationen ein Signal auf Leitung 667 entsprechend einem Zurückbleiben des Speiohere 200 mit XinAohaltung der Kippstufe 6SON liefern. Wenn im einselnen die beiden niedrigstgewlohteten Ziffern der Sektoradressen beider Speicher übereinstimmen, liegt eine Voreilung des Speiohere 200 ▼or (Signal auf Leitung 666 über Sore 633 und 634)» während bei Abweichung dieser Ziffern zurückbleiben des Speiohere 200 vorliegt (Signal auf Leitung 667 über !Core 631 und 632)i
Der hinsichtlich seiner Wirkungsweise bereite erläuterte Integrator 430 (VIg. 4) umfasst im Beieplelsfall einen
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integrierenden Operationsverstärker, welcher die Reohteokwelle Tom Ausgang der Kippstufe 6S&N in eine Impuls· form mit Sprungriemen und Dachschräge umsetzt. Der Integrator besteht in üblicher Weise aus einem Verstärker 434 mit Gegenkopplung über Widerstand 436 und Kondensator 435· Der Widerstand erzeugt hierbei die Sprungflanken, der Kondensator die Dachschräge der Ausgangsimpulse auf Leitung 431» die im Überlagerungsverstärker 400 mit dem freojuenzdiArenssignal rom Ausgang des Demodulators 290 sum Stellsignal überlgert werden.
Insbesondere beim Einschalten der Zweispeioheranlage können große STequenzdifferensen auftreten. Zur schnellen Ausregelung solcher Begelabweiohungen sind Stufenschalter 480 und 481 vorgesehen, welche den Überlagerungs-Verstärker 400 eingangsseitig zusätzliche Signalstufen zuführen· Hierzu werden unter Steuerung der den Phaeen« vergleioh augeordneten Vorzeiohen-Kippstufe 6SQK und des große Phasandifferenzen anzeigenden O~Ausgangs der Kippstufe 5I«SD positive bzw »negative Spannungestufen auf den Überlagerungsverstarker gegeben· Vom letztgenannten Ausgang werden Tore 468 und 469 geöffnet, von denen je nach dem Vorzeichen der Phasendifferenz beider Speioher eines die Betätigung eines der Stufenschalter 480 und 481 auslust. Bei Voreilung des
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Speichere 200 betätigt das O-Auegangesignal der Kippstufe 6SOSf Über leitung SGHO und das geöffnete Tor 469 den Stufeneohalter 481, während im umgekehrten Fall der Stufenschalter 480 duroh das L-ÄUBgangaeignal dieser Sippstufe über leitung SuH und Tor 468 betätigt wird.
in der Die Stufeneohalter 480 und 481 sind im einselnen/aus
Tig· 4 ersiohtliohen Weise mit entgegengesetzt gepolten
sowie Spannungequellen 485 bzw. 486/eugehörigen Relais 4SXH bew. 4STP aufgebaut· Die von diesen Stufeneohaltern gelieferten Zusats-Konekturslgnale bilden nach Kombination mit den anderen Regelabweiohungosignalen la ÜberlagerungsverstMrker 400 eine Komponente des Stelleignale» die sur beschleunigten Annäherung des Betriebssustandes beider Speicher führt. Wenn dies erreicht ist» werden die Sore
468 und 469 duroh Einachalton der Kippstufe 5ISD gesperrt und damit die Stufenschalter bsw. .deren Spannungsqtiellen rom ÜberlagerungBveisfcSrker 400 abgetrennt·
2usammenfasang
Die Arbeitefrequenz des Speichers 200 wird mit der Besugsfrequens des Ossillators 240 mit Hilfe entsprechender Signale auf den Leitungen DF und DV verglichen. Hierzu werden die beiden letztgenannten Leitungen
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zwisohen den Verglelehern 300 und 301 hin- und hergesohaltet» und «war mittels der Steuertore 327 und 338. Die Tergleloher 300 und 301 liefern äuegangsseitlg lcomplement&re Reohteekwellen mit einer der Differenz zwlsohen den Arheltsfrequensen beider Speicher proportionalen mittleren Signalspannung. Die Steuersignale für die Umschaltung der YergleichereingSnge werden Über die Leitungen SNO und SHOC von dem Wertwechsel In der niedrigstgewichteten Ziffernstolle der Sektoradresee dee Speichere 200 abgeleitet, voraus eich eine gegenüber dem Signalfrequenzen auf Leitungen QF und DF wesentli^i geringere XJmeohaltfrequena ergibt.
Für den Fall von ungleichförmigen bsw. mit Lücken behafteten TalctlmpulBfolgen der Speichersteuerung 1st ein Lückengenerator A vorgesehen, der bei Auftreten eines Pausentaktes oder einer anderen £mpulslüoke über Leitung DTO von der SSeitsteuersohaltung 230 angesteuert wird und über Leitung HGO und die Steuertore 328 sowie 338 die entsprechenden Impulse des Beeugsfrequenzgebers (Oseillato? 240) von Leitung QF unterdrückt.
Sie Wirkung von Spannungespitssen infolge der Umschaltung zwischen den Leitungen CF und IF werden durch Abschaltung der Eingänge des den Vergleichem 300 und 301 naohge-
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sohalteten Differanaveretarkers 365 und entepreohende Konstanthaltung dee Ausgangesignale während des Umechalt-Torganges und eines nachfolgenden Zeitintervalls vorgegebener Grosse unterdrückt. Für die Konstanthaltung sind Speicherelemente 370 und 380 vorgesehen die gleich-
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seitig eine Signalversögerung an den nachfolgenden DemodulatoreingBngen 371 und 331 aur Folge haben· DJese Signalverzögerung wird durch eine entsprechende Verzögerung der Steuersignale dee Demodulators 390 Ober eine Steuer-Xippstufe 3DIH Bit Hilfe eines auch die Sp~eloherelemente steuernden Tersögerungsglledes 362 ausgeglichen· Die Wirkungsweise des Demodulators beruht auf der gegen· sinnigen Öffnung zweier den Ausgangsslgnaleider beiden Tergleioher zugeordneten Sore 391 und 392, die über die Kippstufe 3DIH von den Signalleitungen SVO und SNOO gesteuert werden« D&s Demodulator liefert ein kontinuierliches, der Differenz arischen der SpeicherarbeitsfrequenB und der Besugsfrequens entsprechendes Ausgangesignal·
Die Sektoradressen des eigenen Speichers 200 und des nicht dargestellten fernen Speiohers werden fortlaufend in entepreohende Adressregister 510 baw« 550 der Regel-
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einrichtung aufgenommen und periodisch miteinander verglichen. Die Selctoradreesen werden mit Hilfe einer Üblichen Jbeeeoonaltung von Kaktsign&lapuren de« Speichers abgeommen und über Signalkanäle XOM bzw. POM zwischen den Regeleinrichtungen beider Speioher auegetauecht· Sie Polgefrequenz des FhasenTerglelohs wird in Abhängigkeit von der Größe der Phasendifferenz verändert, im Beispielefall in Abhängigkeit rom Ober- bzw· Unterschreiten eines vorgegebenen Grenzwertes durch die Phasendifferenz geraäes Kippschaltung 5LSD »wischen zwei Werten umgeschaltet. Der Schaltzustand dieser Kippstufe wird durch einen Adressvergleicher 500 in Abhängigkeit von der Übereinstimmung bzw. Abweichung der Adressen in den Registern 510 und 550 bestimmt* Die Dauer eines ttbereinstimmungseignale am Ausgang 519 des Tergleiohers 500 entspricht der Grösee der Phasendifferenz. Venn diese Signaldauer einen duroh feste Zeitmarkierungen auf den leitungen OOKB und IRQ-B bestimmtes Intervall überschreitet» wird die Kippstufe 5IiSI) ausgeschaltet und hierdurch eine große Phasendifferenz angezeigt. Xn diesem Pail wird für jeden vierten Sektordurchlauf des Speichers ein Phaeenvergleioh durchgeführt» und zwar duroh Vergleioh der beiden httohstgewlohteten Ziffern der im Beisplelsfall
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verwendeten, vierstelligen binären Sektoradreseen· Bei ausgeschalteter Eippetufe 5LSD entsprechend einer geringen Phasendifferenz (geringer ale ein SektordurohlaufIntervall) wird für jeden Sektordurohlauf ein Phasenvergleich durchgeführt, und swar duroh Vergleioh nur der niedrlgstgewiehteten Ziffern der Sektoradressen beider Speicher· Duroh diese Ausführung wird der Sohaltungsaufwand wesentlich vermindert» da der sonst erforderliche Vergleich aller Ziffernstellen der Sektor» adreasen entailt.
Bei den verschiedenen Polgefrequexusen des Phasenvergleiohs wird in gleloher Welse duroh den Sin- bsw. Aussohaltsustand der Torseiohen-Eippstufe 6SGV ein die Voreijilung oder das Zurückbleiben des Speichers 200 kennselohnendes Signal gegeben· Insoweit entspricht die Wirkungsweise einer unstetigen Zweipunktregelung· Anechlieeeen-d wird das bei Toreeiohenuokehr swisohen swel Werten wechselnde Ausgangsslgnal der Kippstufe 6SQV integriert und in , uberlagerungeverstSrker 400 als quasl-stetiges Regel· signal mit der Arbeitsfregjaens-Regelabweichung vom Ausgang des Demodulators su einem Gesamtetellsignal für die Regelung der Antriebsspelsequelle des Speichers
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kombiniert· Bei großen Regelabweichungen, werden über selbsttätig arbeitende Stufenschalter 480 und 481 Zueate-KorSkturaignale entsprechenden Yorsoiohens in den Regelkreis eingeführt, die susanten mit den übrigen Konponenten des Stellsignals eine beschleunigte Aagleiohung der BetriebssrastBnde beider Speicher bewirken·
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Claims (6)

A 30 258 - βα •A-nsprttohe
1. Einrichtung sur Synchronisierung dee Übeiteablaufe mehrerer Xnf ormatlonssfeioher mit «eohanieoh bewegten Spelohermcdlum, inabeeondere für magnetische Trommel-, Scheiben- und Bandspeicher oder dgl., wobei jeder Informationsspeicher mit einem Stellglied sur Steuerung der Arbeitefrequen« yersehen let» gekennselohnet durch folgende Beetandteile bsw· Merkmale!
a) Sin ereter trequensYergleloher (55) sur Erzeugung einet der Differenz ewieohen der Arbeitefreq^uens eines ersten Speichere (10) und der Irequens eine« Besogefrequensgebere (50) entsprechenden ersten Differeneeignals;
b) ein swelter Irequensrergleloher (65) A Ereeugung eines der Different wischen der Arbeitefreqüens eines «weiten Speiohers (20) und der Brcquens eines Beeugefrequensgebers entsprechenden sweiten Differenaeignale;
o) eine PhasenTergleioheeohaltung (72) eur Sreeugung eines der Arbeltephasenlage dee ersten Speichers (10) in besag auf diejenige des «weiten Spelohers (20)
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entsprechenden ersten Stellsignals;
d) ein erster Stellgrößengeber (75) zur Übertragung des ersten Stellsignals bu einem Stellglied (15) für den frequenzbestimmenden Antrieb des ersten Speichere (10);
e) ein «weiter Stellgrößengeber (83) but Übertragung eines «weiten Stelleignale bu dem Stellglied (25) für den frequensbestimmenden Antrieb des «weiten Speiohers (20).
2· Einrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennaeiohnet, daß die Arbeitsfrecjaens der Speioher aus einem den betreffenden Speioher Bugeordneten Ausgangssignal (35) sowie aus einem in beiden Speiohem aufgezeichneten !taktsignal (33) abgeleitet wird·
3» Einrichtung nach Anspruch 2, daduroh gekennzeichnet, daß der erste und «weite Frequensvergleicher mit Schaltungen (280) versehen sind, die auf das fehlen von Ausgangeeignal&bsohnitten des betreffenden Speiohers anspreohen und entsprechende Signalabeohnitte des BesugsfrequenBgebers unterdrücken.
4· Einrichtung nach Anspruch 3, daduroh gelcennmeiohnet, daß den beiden Speichern je eine Phaeenvergleicha-
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schaltung (72 bzw. 82) zugeordnet ist, die einen Ihasenvergleieher (57 bzw. 6?) mit zwei jeweils dem Ausgang dee eigenen und des anderen Speichers zugeordneten Adresseingängen (36» 37 bzw. 46, 47) aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß der Phaeenvergleioher (57) eine Schwellwertschaltung aufweist, die bei Überschreiten eines vorgegebenen Sohwellwertes durch die Phasendifferenz ewischen beiden Speichern eine zusätzliche Stellsignalkosponente liefert.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, daduroh gekennseiohnet, daS eine periodisch arbeitende Phaeenvergleichaeonaltung Torgesthen ist, die ausgangsseitig «in Signal liefert, dessen Grüße dem Toraeichen der Phaaendifferena ewisohen beiden Speichern (10, 20) entspricht.
7» Einrichtung nach Anspruch 6, daduroh gekennzeichnet, daß der Phasenvergleichaschaltung eingangaseitig Adressignale von den Speichern (10, 20) EugefUhrt werden und daß eine Steuerschaltung ssur Veränderung der &iodendauer zwischen den aufeinanderfolgenden VergleiohsTorgängen vorgesehen ist.
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8· Einrichtung naoh Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Ihaeenrergleichsschaltung einen Adressrergleioher aufweist, in dem bei großen Werten der Phasendifferenz swieehen den Speichern ein Vergleich der höher ge· richteten Abschnitte der Vergleiohsadressen durchgeführt wird.
9- Einrichtung naoh Anspruch 7t dadurch gekennzeichnet, daß die Phaaenrergleicheeohaltung einen Adreearergleioher aufweist, in dta bei geringeren Werten der Ihaecndifferens swisohen den Speichern ein Vergleich der niedriger ge~ wiehteten Abschnitte der Tergleicnsadressen durohgefOhrt wird.
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DE1574661*CA 1967-03-06 1968-03-06 Schaltungseinrichtung zur Aufrechterhaltung des Synchronlauts von zwei dynamisch bewegten Aufzeichnungsträgern innerhalb magnetischer Speichereinrichtungen Expired DE1574661C3 (de)

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