DE1574346C - Haftstreifen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Haftstreifen zum lösbaren Verbinden des Endes eines Bandes mit einem
Spulenkern, wobei die eine Seite des Haftstreifens eine Schicht aus einem durch Druck aktivierbaren
Klebstoff trägt und die andere Seite am Spulenkern so befestigt ist, daß sich die Verbindung beim Abziehen
des Bandes vom Spulenkern nicht löst.
Bei Bändern aus photographischem Papier oder Filmmaterial ist es beim Aufwickeln auf einen
Spulenkern aus Papier oder Pappe üblich, einen einseitig klebenden flaftstreifen auf den Spulenkern
und den Bandanfang aufzulegen, um letzteren am Spulenkern zu befestigen. Wenn das Band vom
Spulenkern abgenommen wird, bleibt der Haftstreifen am Band haften und löst sich vom Spulenkern,
wobei eine mehr oder weniger starke Schicht des Spulenkerns am Haftstreifen klebenbleibt. Sowohl
der am Bandende haftende Haftstreifen als auch die an letzterem haftenden Teile des Spulenkernes können
zu Störungen in den verschiedenen Vorrichtungen führen, durch die das Band nach dem Abwickeln
vom Spulenkern geführt wird.
Ferner ist es zum lösbaren Verbinden des einen Endes eines Filmes oder Tonbandes mit dem Kern
einer Spule bekannt, einen ersten Haftstreifen fest mit dem Spulenkern und einen zweiten fest mit dem
Bandende zu verbinden und die frei liegende Seite jedes dieser Haftstreifen mit einem durch Druck
aktivierbaren Klebstoff zu versehen. Beim Abziehen
ίο des Bandes von der Spule löst sich dann die Verbindung
zwischen den beiden Haftstreifen. Störend ist hierbei ebenfalls der am Bandende haftende Haftstreifen,
und zwar nicht nur wegen des auf der frei liegenden Seite vorhandenen Klebstoffes, der zu Störungen
oder Verschmutzungen beim Durchlauf des Bandes durch Vorrichtungen zur Behandlung oder
Handhabung des Bandes führen kann, sondern auch wegen der größeren Stärke des Bandes an diesem
Ende. Häufig ist es nämlich erforderlich, das Band in Geräten durch Spalte hindurchzuführen, deren Toleranzen
kleiner gehalten werden müssen als die Dicke des Haftstreifens. Ein weiterer erheblicher Nachteil
besteht darin, daß ein festes Verbinden eines Haftstreifens mit dem Spulenkern und dem Bandende
einen erheblichen Aufwand bedeutet.
Ferner ist es bekannt, bei einer Banderole, welche um eine Filmspule gelegt wird, um diese gegen ein
unerwünschtes Abwickeln zu sichern, das eine Ende auf der.nach außen weisenden Seite und das andere
Ende auf der nach innen weisenden Seite mit Klebstoff zu beschichten und zum Schließen der Banderole
die beiden mit Klebstoff beschichteten Abschnitte aufeinanderzulegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Haftstreifen zu schaffen, der in einfacher Weise ein
Verbinden des Endes eines Bandes mit dem Kern einer Spule gestattet, beim Abziehen des Bandes von
der Spule aber mit Sicherheit sich vom Band löst.
Ausgehend von einem Haftstreifen der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die zur Anlage am Spulenkern vorgesehene Seite vollständig mit einem'durch Druck
aktivierbaren Klebstoff beschichtet ist und auf der andefen Seite der mit Klebstoff beschichtete Bereich
zwischen zwei von Klebstoff freien Endabschnitten Hegt.
Mit einem solchen Haftstreifen läßt sich ebenso einfach wie mit den eingangs erwähnten, zum Verbinden
von photographischem Material mit dem Spulenkern üblichen Haftstreifen das Bandende mit
dem Spulenkern verbinden, weil dieser Haftstreifen nur auf den Kern oder das Bandende aufgelegt zu
werden braucht, ehe man das Bandende an den Spulenkern andrückt. Das Haften des Haftstreifens
am Spulenkern und Lösen der Verbindung zwischen dem Haftstreifen und dem Band beim Abziehen desselben
vom Spulenkern ist durch die Anordnung des Klebstoffes auf der dem Band zugekehrten Seite
zwischen zwei von Klebstoff freien Endabschnitten sichergestellt, weil hierdurch beim Abziehen des
Bandes eine Beanspruchung der Verbindung zwischen dem Haftstreifen und dem Band im Sinne
eines Abschälens und der Verbindung zwischen dem Haftstreifen und dem Spulenkern im Sinne einer
Scherung erzeugt wird. Bei einer Beanspruchung im erstgenannten Sinne ist nämlich die Haftkraft eines
Klebstoffes wesentlich kleiner als bei einer Scherbeanspruchung.
3 4
In der Regel kann zwar ein sicheres Lösen der Fig. 3 eine Seitenansicht der Verbindung eines
Verbindung zwischen dem Haftstreifen und dem Bandes mit einem Spulenkern gemäß Fig. 2,
Band unter Beibehaltung der Verbindung zwischen F i g. 4 eine perspektivisch und vergrößert darge-
dem Haftstreifen und dem Spulenkern auch mit stellte Ansicht von in einem kontinuierlichen Ver-
einem Haftstreifen erreicht werden, bei dem auf der 5 fahren hergestellten Haftstreifen einer abgewandel-
dem Band zugekehrten Seite nur der eine End- ten Ausführungsform,
abchnitt frei von Klebstoff ist. Es wurde jedoch F i g. 5 eine Darstellung einer Einrichtung zur Abfestgestellt,
daß unter ungünstigen Bedingungen, gäbe der einzelnen Haftstreifen von einer Gruppe"
beispielsweise dann, wenn das Band für eine sehr gemäß Fig. 4.
lange Zeit aufgewickelt war, der Haftstreifen beim io In F i g. 1 ist ein als Ganzes mit 1 bezeichneter
Abziehen des Bandes an diesem und nicht am Spu- Haftstreifen aus Gründen der Übersichtlichkeit starklenkern
haftenblieb. Der Grund hierfür mag darin vergrößert dargestellt. Der Haftstreifen 1 weist einen
liegen, daß die Haftkraft des Klebstoffes im Laufe durch einen schmalen Streifen gebildeten Träger 10
der Zeit zunimmt und infolge gewisser bei der Auf- aus einem Polyesterfilm oder einem anderen geeigbewahrung
eines Bandes im aufgerollten Zustand 15 neten Material auf, der im Ausführungsbeispiel eine
auftretender Bedingungen so groß wird, daß die Zug- Breite von etwa 1,3 cm und eine Länge von etwa
festigkeit der Klebeverbindung zwischen dem Haft- 5 cm besitzt. Der Träger 10. ist auf der einen Seite
streifen und dem Band einen Wert erreicht, bei dem vollständig mit einer Schicht 11 aus einem Klebstatt
eines leichten Ablösens des Bandendes vom stoff auf Acrylharzbasis beschichtet. Um mit diesem
Haftstreifen das Band so fest angeklebt ist, daß es 20 durch Druck aktivierbaren Klebstoff eine Klebeverim
rechtetfi Winkel zu seinem angeklebten Ende steht, bindung herzustellen, braucht auf die miteinander zu
wenn beim Abwickeln das Bandeende erreicht ist. verbindenden Teile nur vorübergehend ein Druck
Unter diesen Bedingungen kann der auf das Band ausgeübt zu werden. Die andere Seite des Trägers 10
ausgeübte Zug dazu führen, daß die Klebeverbin- ist nur in einem Mittelabschnitt^der im Ausführungsdung zwischen dem Haftstreifen und dem Spulen- 25 beispiel sich über die halbe Länge, aber die ganze
kern, die nun im Sinne des Ablösens beansprucht Breite des Trägers erstreckt, mit demselben Klebwird,
nachgibt, ehe das Band vom Haftstreifen ge- stoff beschichtet. Die beiden Endabschnitte 40 bleitrennt
ist. Dabei kann es auch vorkommen, daß der ben frei von Klebstoff. Hier kann deshalb keine
Haftstreifen sich vom Spulenkern ablöst und um- . Klebeverbindung zustande kommen,
biegt, so daß ein Teil der zur Anlage am Spulen- 30 Die Schicht 12 und die Endabschnitte 40 sind mitkern bestimmten Klebeschicht sich an das Ende des tels eines Deckblattes 13. abgedeckt, das von der Bandes anlegt und dort anklebt,, was dazu führt, daß Schicht 12 festgehalten wird. Die Schicht 11 auf der der Haftstreifen am Bandende haftenbleibt und sich anderen Seite des Trägers 10 ist mittels eines zweivollständig vom Spulenkern löst. Bei der erfindungs- ten Deckblattes 14 abgedeckt, das von der Schicht gemäßen Ausbildung des Haftstreifens können solche 35 11 festgehalten wird. Um das Abziehen des beid-Erscheinungen nicht auftreten. seitig beschichteten Trägers 10 vom Deckblatt 13 zu
biegt, so daß ein Teil der zur Anlage am Spulen- 30 Die Schicht 12 und die Endabschnitte 40 sind mitkern bestimmten Klebeschicht sich an das Ende des tels eines Deckblattes 13. abgedeckt, das von der Bandes anlegt und dort anklebt,, was dazu führt, daß Schicht 12 festgehalten wird. Die Schicht 11 auf der der Haftstreifen am Bandende haftenbleibt und sich anderen Seite des Trägers 10 ist mittels eines zweivollständig vom Spulenkern löst. Bei der erfindungs- ten Deckblattes 14 abgedeckt, das von der Schicht gemäßen Ausbildung des Haftstreifens können solche 35 11 festgehalten wird. Um das Abziehen des beid-Erscheinungen nicht auftreten. seitig beschichteten Trägers 10 vom Deckblatt 13 zu
Um den Unterschied in der Festigkeit der beiden erleichtern, ist das zweite Deckblatt 14 mit einem
Klebeverbindungen noch zu vergrößern, kann man Abzugsrand 16 versehen, der' über die Schmalseite
die Haftkraft pro Flächeneinheit der mit Klebstoff des Trägers 10 hinausragt. Erfaßt man diesen Abbeschichteten
Bereiche beider Seiten des Haftstreifens 40 zugsrand mit den Fingern und zieht ihn nach oben,
verschieden groß wählen. so löst sich der beidseitig beschichtete Träger 10
Um die Handhabung des Haftreifens noch zu er- zusammen mit dem Deckblatt 14 vom Deckblatt 13
leichtern, sind bei einer bevorzugten Ausführungs- ab. Hierdurch wird die Klebeschicht 12 freigelegt,
form zumindest die mit Klebstoff beschichteten Be- Der Abzugsrand 16 kann weiterhin als Handhabe
reiche durch eine vor Gebrauch des Haftstreifens 45 verwendet werden, um die freigelegte Klebeschicht
abzunehmende Deckschicht abgedeckt. Dabei kann 12 auf das Ende eines Bandes 2 zu drücken, das in
die Deckschicht durch ein die dem Band zuzukeh- Fig. 3 dargestellt ist. Jetzt kann auch das zweite
rende Seite bedeckendes und von dem mit Kleb- Deckblatt 14 abgezogen werden, um die Schicht 11
stoff beschichteten Bereich festgehaltenes erstes freizulegen. Nun wird das Bandende dadurch an
Deckblatt. und ein zweites Deckblatt gebildet sein, 50 einem Spulenkern 18 befestigt, daß die Klebeschicht
das die andere Seite bedeckt und von deren mit 11 an die Oberfläche des Spulenkerns 18 angedrückt
Klebstoff beschichtetem Bereich festgehalten wird. wird. Die fertige Verbindung zeigt Fig. 3. Erfaßt
Zweckmäßigerweise versieht man das eine Deckblatt der Benutzer den Abzugsrand 16 zwischen dem Daumit
einem über den Rand des ersten Deckblattes men und dem Zeigefinger beim Anbringen des Hafthinausragenden
Abzugsrand, wodurch die Hand- 55 Streifens an das Ende des Bandes 2, nachdem das
habung des Haftstreifens beim Anlegen an den untere Abdeckblatt 13 entfernt ist, so kann er seinen
Spulenkern erleichtert wird. Das andere Deckblatt Daumen zum Ausrichten des Bandes und des Haftkann
als ein mehreren Haftstreifen gemeinsamer Streifens bei der Befestigung am Spulenkern be-Träger
ausgebildet sein. . nutzen.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeich- 60 Selbstverständlich kann auch zuerst das zweite
nungen beispielsweise erläutert. Es zeigt in schema- Deckblatt 14 entfernt und die Unterseite des Hafttischer
Darstellung Streifens 1, die vollständig mit Klebstoff bedeckt ist,
Fig. 1 ein perspektivisch in vergrößertem Maß- an den Spulenkern 18 angedrückt werden, wie dies
stab dargestellte Ansicht eines einzelnen Haft- Fig. 2 zeigt. Nach dem Entfernen des Deckblattes
Streifens, 65 13 kann dann das Band zur Verbindung mit dem
Fig. 2 eine perspektivisch dargestellte Ansicht Spulenkern an die Klebeschicht 12 angedrückt wer-
eines Spulenkerns mit einem Haftstreifen gemäß den.
Fig. 1, Vorzugsweise ist der Klebstoff auf dem Träger,
insbesondere die Schicht 12, die auf das Bandende aufzulegen ist, schwarz gefärbt, so daß die Klebeschicht
leicht zu erkennen ist, wenn der Haftstreifen an das Ende eines Bandes aus photographischem
Papier oder Film, der leicht gefärbt ist, anzubringen ist.
Wird das Band 2 vom Spulenkern 18 abgewickelt, so greift, wie Fig. 3 zeigt, beim Erreichen des
Bandendes wegen der Endabschnitte 40 die vom Band auf den Haftstreifen ausgeübte Kraft immer im
Abstand vom Rand der Schmalseite des Haftstreifens an, unabhängig davon, welcher der beiden Endabschnitte
40 dem Bandende zugekehrt ist. Da außerdem das Bandende hierbei mit dem Träger 10 einen
Winkel Θ einschließt, wird die durch die Schicht 12 erzeugte Klebeverbindung zwischen dem Band und
dem Haftstreifen beim Abziehen des Bandes 1 im Sinne eines an einer Randzone beginnenden Abhebens
beansprucht.
Die Klebeverbindung zwischen dem Träger 10 und dem Spulenkern 18 wird dagegen im wesentlichen
auf Scherung beansprucht. Weil die Belastbarkeit der Klebstoffe auf Scherung immer größer ist als die
Belastbarkeit beim Abheben oder Abschälen, wird das Bandende immer vom Haftstreifen gelöst, und
der Haftstreifen wird immer am Spulenkern haftenbleiben,, und zwar unabhängig von möglichen Änderungen
der Hafteigenschaften der Schichten 11 und 12 relativ zueinander, ihrem ursprünglichen Zustand,
zeitlichen Einflüssen und/oder Lagerbedingungen. Außerdem ist die Fläche der Klebeverbindung
zwischen dem Träger und dem Band kleiner, im Ausführungsbeispiel nur halb so groß, wie die
Fläche der auf Scherung beanspruchten Klebeverbindung zwischen dem Träger und dem Spulenkern.
Um die Herstellung und die Abgabe oder Verteilung vor dem Gebrauch zu erleichtern, können die
Haftstreifen in der im folgenden an Hand eines abgewandelten Ausführungsbeispiels erläuterten Weise
hergestellt werden. Die Abwandlung betrifft lediglich die Ausbildung und Anordnung des zweiten
Deckblattes 14', das im Gegensatz zum Deckblatt 14 keinen Abzugsrand aufweist und die an das Band anzulegende
Seite des Trägers abdeckt, was vor allem dann vorteilhaft ist, wenn das andere Deckblatt mehreren
Haftstreifen gemeinsam ist und der Haftstreifen zuerst an den Spulenkern angelegt werden soll.
Ein langer Trägerstreifen 10' aus einem Polyesterfilm mit einer Breite von etwa 5 cm wird auf der
einen Seite vollständig mit einer Schicht 11' aus einem druckempfindlichen Klebstoff auf Acrylharzbasis,
auf der anderen Seite in einem Mittelabschnitt von der halben Breite des Trägerstreifens 10' mit
einer Schicht 12' aus demselben Klebstoff beschichtet. Die Klebeschicht 12' und die sich an diese seitlich
anschließenden Endabschnitte 40' des Trägerstreifens 10' werden mittels eines streifenförmigen
Deckblattes 14' aus Pergamentpapier abgedeckt, dessen Breite gleich derjenigen des Trägerstreifens
ist. Die Klebeschicht 11' wird mit einem streifenförmigen Deckblatt 13' aus einem schweren Packpapier
abgedeckt, dessen Breite etwa 5 cm beträgt und das als Träger für eine Vielzahl von Haftstreifen
1' dient. Das mehrschichtige, länggestreckte Gebilde wird dann in Abschnitte von etwa 1,3 cm.
Breite zerschnitten, was in Fig. 4 durch die Linien 30' angedeutet ist. Hierzu wird ein nicht dargestelltes
Werkzeug verwendet, das das Deckblatt 14', den Trägerstreifen 10' und die beiden Klebeschichten 11'
ίο und 12' durchschneidet, nicht dagegen das Deckblatt
13'. Diese Herstellungsweise der Haftstreifen 1', bei der ein einziger Streifen aus Packpapier, nämlich
das Deckblatt 13', als Träger für eine Vielzahl von Haftstreifen 1' dient, hat auch den Vorteil, daß zum
Zwecke des Verpackens eine Rolle gebildet werden kann. Beim Abrollen oder im entrollten Zustand
kann dann jeder einzelne Haftstreifen 1' leicht vom Deckblatt 13' abgezogen werden.
Wenn die Haftstreifen 1' nebeneinander angeordnet sind, wie dies F i g. 5 zeigt, und zum Abnehmen
der einzelnen Streifen eine Abgabevorrichtung verwendet wird, die eine scharfe Kante besitzt, über die
das Deckblatt 13' unter scharfer Krümmung geführt wird, wenn es beispielsweise von der Rolle abgezogen
wird, ist kein Abzugsrand entsprechend dem Abzugsrand 16 für die Haftstreifen 1' erforderlich,
um sie vom Deckblatt 13' zu lösen. Wenn nämlich das Deckblatt 13' in Richtung des Pfeiles 21 gezogen
und dabei an der scharfen Kante 20 stark abgebogen wird, löst es sich von der Vorderkante 22
der Klebeschicht 11' ab, wie diese F i g. 5 zeigt, wodurch die Vorderkante und dann die sich anschließenden
Zonen des Haftstreifens freigegeben werden, so daß der Haftstreifen zur vollständigen Abnahme
vom Deckblatt 13' mit den Fingern erfaßt werden kann. Dieses Ablösen der Vorderkante des Haftstreifens
1' vom Deckblatt 13' beim Abziehen des letzteren über eine Kante mit geringem Radius, wie
der Kante 20, führt zum Ablösen, weil der Trägerstreifen 10' jedes Haftstreifens 1' einer Biegung quer
zu seiner Längsrichtung einen zum Ablösen genügend hohen Widerstand entgegensetzt. Wenn der
Haftstreifen 1' vom Deckblatt 13' abgenommen ist, wird er am Spulenkern 18 in der in Fig. 2 gezeigten
Weise angeklebt. Danach wird das Deckblatt 14' von der Klebeschicht 12' abgezogen, so daß das
Ende des Bandes 1 am Haftstreifen befestigt werden kann, wie dies F i g. 3 zeigt. Wenn der Spulenkern
18 schwarz ist, wie es oft in der Praxis der Fall ist, kann die Klebeschicht 12' weiß vorgesehen sein,
damit die Lage des Haftstreifens 1' auf dem Spulenkern klar zu erkennen ist.
Selbstverständlich können die Formen der Klebeschichten und ihre Klebeeigenschaften auf den beiden
Seiten des Trägers auch anders sein als bei den im einzelnen erläuterten Ausführungsbeispielen. Beispielsweise
kann die Klebeschicht auf der dem Band zugeordneten Seite in Form einzelner Punkte oder
Streifen ausgebildet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Haftstreifen zum lösbaren Verbinden des Endes eines Bandes mit einem Spulenkern, wobei
die eine Seite des Haftstreifens eine Schicht aus einem durch Druck aktivierbaren Klebstoff trägt
und die andere Seite am Spulenkern so befestigt ist, daß sich die Verbindung beim Abziehen des
Bandes vom Spulenkern nicht löst, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anlage am
Spulenkern (18) vorgesehene Seite vollständig mit einem durch Druck aktivierbaren Klebstoff
beschichtet ist und auf der anderen Seite der mit Klebstoff beschichtete Bereich (12, 12') zwischen
zwei von Klebstoff freien Endabschnitten (40, 40') liegt.
2. Haftstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftkraft pro Flächeneinheit
der mit Klebstoff beschichteten Bereiche beider Seiten verschieden ist.
3. Haftstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die mit
Klebstoff beschichteten Bereiche (11,12; 11', 12') durch eine vor Gebrauch des Haftstreifens abzunehmende
Deckschicht (13, 14; 13', 14') ab-. gedeckt sind.
4. Haftstreifen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht durch ein die
dem Band (2) zuzukehrende Seite bedeckendes und von dem mit Klebstoff beschichteten Bereich
(12, 12') festgehaltenes erstes Deckblatt (13; 14') und ein zweites Deckblatt (14; 13') gebildet ist,
das die andere Seite bedeckt und von deren mit Klebstoff .beschichtetem Bereich (11; 11') festgehalten
wird.
5. Haftstreifen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Deckblatt (14) mit
einem über den Rand des ersten Deckblattes (13) hinausragenden Abzugsrand (16) versehen ist.
6. Haftstreifen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Deckblatt
(13') als ein mehreren Haftstreifen gemeinsamer Träger ausgebildet ist.
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