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DE2800859A1 - Streifenfoermiges erzeugnis aus einem schutzueberzuglosen streifenmaterial, insbesondere fuer windelverschluesse - Google Patents

Streifenfoermiges erzeugnis aus einem schutzueberzuglosen streifenmaterial, insbesondere fuer windelverschluesse

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DE2800859A1
DE2800859A1 DE19782800859 DE2800859A DE2800859A1 DE 2800859 A1 DE2800859 A1 DE 2800859A1 DE 19782800859 DE19782800859 DE 19782800859 DE 2800859 A DE2800859 A DE 2800859A DE 2800859 A1 DE2800859 A1 DE 2800859A1
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adhesive
section
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Edward Brian Richman
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Avery International Corp
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Publication date
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    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

2 s o:: 3
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein streifenförmiges Erzeugnis aus einem schutzüberzuglosen Streifenmaterial, gebildet aus einem einzigen ebenen beschichteten Substrat, das sich in großen Längen auf einer Beschichtungs- und Laminierstraße präparieren, für Lagerung und Versand auf sich selbst aufrollen, für die Anwendung durch einen Windel-Hersteller wieder abwickeln sowie vollständig durch Streifenbeschichtungs- und Schlitzoperationen und ohne Laminier- oder Faltoperation fabrizieren läßt und für eine Hochgeschwindigkeitsabgabe auf automatischen Maschinen"geeignet ist, mit einer Unterteilung des Substrates senkrecht zur Produktionsrichtung in je einen ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Längenabschnitt.
Dieses streifenförmige Erzeugnis wird einem Windel-Hersteller angeliefert, von diesem in individuelle Windelverschlußstreifen-Abschnitte von Y-Konfiguration zer -λ teilt und an individuelle Windeln angeheftet, gewöhnlich zwei Streifen pro Windel. Unter der Bezeichnung "schutzüberzugslos" ist zu verstehen, daß kein Kleber-Schutzstreifen aus Ablösepapier o. dgl. vorhanden ist, der durch das die Windeln komplettierende Personal separat abgezogen und entfernt werden müßte. Unter "Y-Konfiguration" ist eine Streifenart zu verstehen, die nach Art eines Y zwei Schenkel und einen Stamm besitzt, von denen alle drei Klebstoff tragen. Die Schenkel werden vom Windel-Hersteller auf beiden Seiten eines Windel-Kantenabschnitts befestigt, und der Stamm wird von dem Arbeitspersonal an einem anderen Teil der Windel angeheftet. Derartige Y-förmige Verschlußstreifen besitzen eine größere oder doppelte Festigkeit
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dort/ wo sie am meisten gebraucht wird, nämlich an derjenigen Windel-Verschlußstreifen-Verbindungsstelle, welche die Zugbelastung der Person aufnehmen muß, welche vor dem Verschließen der Windel den Windelverschlußstreifen strammzieht, bevor sie ihn verschließt.
Es gibt eine ganze Reihe von US-Patentschriften über Windelverschlußstreifen mit Y-Konfiguration, beispielsweise Nr. 3 833 456 von Avery Products Corp. (gleicher Anmelder), und Nr. 3 848 594 von Proctor & Gamble. Bei der erstgenannten Druckschrift handelt es sich um einen schutzüberzugslosen Streifen, bei der zweitgenannten nicht.
Bisher mußten sämtliche bekannten Windelverschlußstreifen von Y-för.miger Konfiguration, ob nun mit Schutzüberzug oder nicht, aus mehreren Substraten zu einem Laminat zusammengesetzt werden.
Nicht-laminierte bzw. nur ein einziges Substrat aufweisende schutzüberzuglose Streifenmaterialien sind dagegen aus folgenden US-Patentschriften bekannt oder zumindest dort erwähnt worden:
Union Carbide Corporation Union Carbide Corporation Johnson & Johnson Kimberly-Clark Corporation
Alle diese bekannten Streifen besitzen jedoch keine Y-Konfiguration.
Zum Stand der Technik können ferner folgende US-Patentschriften bzw. -anmeldungen gezählt werden:
3 853 129 12/1974 Kozak
3 874 386 4/1975 Kozak
3 930 503 1/1976 Tritsch
3 955 576 5/1976 Safford
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ORiGiNAL INSPECTED
L O ü ■ — 6 —
3 616 114 10/1971 Hamaguchi Daiel Shikogyo Kabushiki
et al Kaisha; Tanaka-ya Shojii Kabushiki Kaisha; und Sekisui Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha
3 950 824 4/1976 Karami The Kendall Company 624,870 10/1975 Richman Avery Products Corporation 743,640 11/1976 Nemeth Avery International Corp.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein nicht-laminares und nur ein einziges Substrat aufweisendes Windelverschlußstreifen-Material für eine Y-Konfiguration aufzuzeigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der erste und dritte Längenabschnitt auf der Oberseite des Substrates mit Klebstoff und auf der Unterseite mit einer Ablöseeinrichtung versehen sind; daß bei dem zweiten LSngenabschnitt durch Fehlen einer Ablöseeinrichtung auf der Substrat-Unterseite ein Verankerungsabschnitt gebildet ist; daß der vierte Längenabschnitt so breit ausgebildet ist, daß dessen Substrat-Unterseite über den dritten Längenabschnitt hinwegfaltbar ist und den Verankerungsabschnitt zumindest noch teilweise überdecken kann; daß der vierte Längenabschnitt auf der Substrat-Unterseite mit Klebstoff und auf der Substrat-Oberseite mit einer sich zumindest über jenen Teil der Länge des vierten Längenabschnitts, welcher den Verankerungsabschnitt überspannen kann, wenn der vierte Längenabschnitt so gefaltet ist, erstreckenden Ableseeinrichtung versehen ist; und daß der fünfte Längenabschnitt auf entgegengesetzten Substratseiten mit Klebstoff bzw. mit Ablöseeinrichtung versehen ist.
Dieses Material kann auf einem einzigen flachen aber flexiblen Substrat mittels Beschichtung hergestellt und durch Zertrennungsschritte ohne Laminieren oder Falten als Fertig-
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erzeugnis verarbeitet werden. Das ursprüngliche angelieferte Streifenmaterial kann für Lagerung und Versandzwecke auf sich selbst aufgewickelt werden. Auf diese Weise erzielt man ein wirtschaftlich und leistungsfähig herstellbares Windelverschlußstreifen-Material von Y-förmiger Konfiguration, das sich ebenso leicht und billig aufkleben läßt.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Querschnittsansicht eines bei der Herstellung eines erfindungsgemäßen Streifenerzeugnisses benutzbaren beschichteten Substrates,
Fig. 2 eine ähnliche Schnittansicht eines durch Auf-sich-selbst-Aufwickeln und anschliessendes Abwickeln des beschichteten Substrates von Fig. 1 entstandenen Streifenerzeugnisses,
Fig. 3 und 4 verschiedene aufeinanderfolgende Schritte beim Falten und Anlegen des Streifenerzeugnisses von Fig. 2 an eine Windel, wobei Fig. 4 als Seitenansicht einer bestimmten Ausführung eines von einem Windel-Hersteller an eine Windel angefügten Windelverschlußstreifens betrachtet werden kann,
Fig. 5 und 6 Darstellungen zur Verwendung des Windelverschlußstreifens von Fig. 4,
Fig. 7 eine Ansicht eines anderen erfindungsgemäßen Streifenerzeugnisses,
Fig. 8 eine gegenüber Fig. 7 maßstäblich vergrößerte Darstellung dieses Streifenerzeugnisses, wie es von einem Windel-Hersteller an einer Windel befestigt ist,
Fig. 9 und 10 Darstellungen zur Verwendung des Windelverschlußstreifens von Fig. 8, und
Fig. 11 eine Fig. 10 entsprechende Darstellung des gleichen Windelverschlußstreifens, jedoch im Maßstab an die natürlichen Proportionen angenähert.
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In Fig. 1 ist ein Substrat 10 mit Ablösebeschichtungen 16a, 16b und 16c sowie mit Klebeschichten 17a, 17b und 17c belegt. Wird dieses Erzeugnis durch Auf-sich-selbst-Aufwickeln und dannAbwickeln in das in Fig. 2 dargestellte Windelverschlußstreifen-Material umgewandelt, dann wird dabei die Klebeschicht 17c von der Oberseite auf die Unterseite des Substrates übertragen. Das Aufwickeln des Streifenmaterials kann beim Windelverschlußstreifen-Material durch Hersteller, und das Abwickeln beim Windel-Hersteller kurz vor der Vorbereitung von Verschlußstreifen für Windeln erfolgen.
Bei dem Streifenerzeugnis von Fig. 2 werden bei dem Substrat 10 senkrecht zur Maschinenrichtung je ein erster, zweiter, dritter, vierter und fünfter Längenabschnitt unterschieden, jeweils mit den Bezugszahlen 11, 12, 13, 14 bzw. 15 bezeichnet. Die ersten und dritten Längenabschnitte 11 und 13 enthalten Klebeschichten auf der Oberseite und Ablösebeschichtungen auf der Unterseite des Substrates. Der zweite Längenabschnitt 12 hat keine Ablösebeschichtung auf seiner Unterseite und bildet somit einen Verankerungsabschnitt 18, bei dem die Ablösebeschichtung " fehlt. Der zweite Längenabschnitt 12 trägt vorzugsweise keine Klebeschicht auf der Oberseite, und die Klebeschicht 17a auf der Oberseite des ersten Längenabschnitts 11 endet gemäß Fig. 2 kurz vor der Ablösebeschichtung 16a auf der Unterseite.
Der vierte Längenabschnitt 14 ist genügend breit, damit die Unterseite des Substrates 10 dort über den dritten Längenabschnitt 13 hinweggefaltet werden kann und zumindest teilweise über den Verankerungsabschnitt 18 am zweiten Längenabschnitt 12 hinwegreicht, vorzugsweise vollständig darüber hinweg, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Beim vierten Längenabschnitt 14 befindet sich die Klebeschicht 17c
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auf der Unterseite des Substrates 10 und die Ablösebeschichtung 16c auf dessen Oberseite, zumindest auf einem Teil des vierten Längenabschnitts 14, welcher den Verankerungsabschnitt 18 überbrücken kann, wenn der vierte Längenabschnitt 14 über den dritten Längenabschnitt hinweggefaltet ist, siehe Fig. 2 und 3. Der fünfte Längenabschnitt 15 enthält ebenfalls die Klebeschicht 17c und die Ablösebeschichtung 16c auf entgegengesetzten Substratseiten. Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1-6 tragen die Längenabschnitte 14 und 15 beide Klebstoff auf der gleichen Substratseite. Bei dem fünften Längenabschnitt ist zumindest der ganz am Ende liegende Bereich der Klebeschicht 17c in Fig. 3 und 4 lösbar auf die Ablösebeschichtung 16a des ersten Längenabschnitts 11 aufgelegt, so daß dieser Bereich zur Einnahme der Position von Fig. 5 und 6 wieder abgelöst werden kann.
Die Gesamtbreite des vierten und fünften Längenabschnitts 14, 15 ist etwa gleich groß oder etwas kleiner als die Gesamtbreite (in Maschinenrichtung gesehen) der ersten drei Längenabschnitte 11, 12 und 13. Vorzugsweise ist aber die Gesamtbreite etwas kleiner als gleich, damit die in Λ Fig. 3 und 4 sichtbare kleine Stufe bzw. Verschiebung zwischen den beiden Enden des Substrates 10 entsteht.
Nachdem das Windelverschlußstreifen-Material von einem Windel-Hersteller in die Konfiguration von Fig. 2 abgewickelt wurde, kann es einmal in die Konfiguration von Fig. 3 gefaltet werden und anschließend wird das Material noch einmal gemäß Fig. 4 um den Rand einer Windel herumgelegt. Dieses Herumlegen erfolgt entweder während oder unmittelbar nach dem Abschneiden eines individuellen Windelverschlußstreif ens durch Zerschneiden des Substrates 10 in Querrichtung, wobei aufeinanderfolgende Serienschnitte eine Aufeinanderfolge von Windelverschlußstreifen bilden.
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Das Herumlegen um den Windelrand erfolgt vorzugsweise so, daß ein Spalt 19 an der Windelkante gebildet wird, der frei von Klebstoff ist, weil die Klebeschicht 17a kurz vor dem Abschluß der Ablösebeschichtung 16a endet. Außerdem fehlt Klebstoff auf der ursprünglichen Oberseite des Substrates im ersten und zweiten Längenabschnitt in der Nähe der Begrenzung der Ablösebeschichtung 16a, wie zuvor beschrieben.
Beim Befestigen einer Windel kann Mutter das zum fünften Längenabschnitt gehörende Ende des Windelverschlußstreifens anheben, dann zum Festziehen der Windel daran ziehen und schließlich den fünften Längenabschnitt gegen ein anderes Windelstück drücken, mit dem die Verbindung erfolgen soll, wie in Fig. 5. Dabei nimmt der Windelverschlußstreifen eine Y-Lage ein. Die in Fig. 5 und 6 auf der rechten Zeichnungsseite liegenden beiden Y-Schenkel vermitteln größere Festigkeit, wenn Mutter beim Festziehen der Windel am Verschlußstreifen zieht und ihn anschließend durch Auflegen des freien Endes verschließt. Aus Fig. 6 läßt sich die Verteilung der Zugkräfte auf beiden Y-Schenkeln entnehmen. Die Übertragung der Zugkräfte auf den Y-Schaft erfolgt durch den Verankerungsabschnitt 18, und insbesondere durch den Teil desselben, welcher dem Verzweigungspunkt der Y-Schenkel am nächsten liegt. Den Verzweigungspunkt bestimmt genau das Ende der Ablösebeschichtung 16a, welches aufgrund des Spaltes 19 ein Stück vom Rand der Windel entfernt liegt. Diese Tatsache und ferner die Abwesenheit von Kleber auf der Windelseite des Substrates 10 im Bereich des Spaltes 19 tragen zur günstigen Verteilung und zum Ausgleich der Zugkräfte zwischen beiden Y-Schenkeln bei, weil sich beide Schenkel unabhängig und so strecken oder einstellen können, daß die beste Kräfteverteilung der am Verschlußstreifen auftretenden Kräfte auf beide Seiten des zwischen den Y-Schenkeln eingeschlossenen Windelabschnitts erfolgt. Dieses Merkmal ist an sich nicht im
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ganzen neu, aber ein vorteilhaftes Merkmal der Y-Konfiguration. Wir gehen davon aus, daß diese günstigen Verhältnisse niemals zuvor mit einem einzigen Substrat-Erzeugnis erreicht worden sind.
Dieser Y-förmige Windelverschlußstreifen entsteht also aus einem nicht-laminierten oder ein einziges Substrat aufweisenden schutzüberzuglosen Streifenmaterial, zu dessen Herstellung nur Beschichtungs- und Schlitzschritte notwendig sind, während kein Laminieren oder Falten durch den Hersteller des Windelverschlußstreifen-Materials nötig ist. Das Produkt kann im auf sich selbst aufgewickelten Zustand gelagert und versandt werden. Auf diese Weise lassen sich sehr wirkungsvoll und wirtschaftlich Y-förmige Windelverschlußstreifen-Materialien vom Fachhersteller erzeugen. Der Windel-Hersteller wiederum kann solches vorbereitetes Material leicht und schnell zu Y-förmigen Windelverschlußstreifen verarbeiten.
Bei einem anderen, in den Fig. 7 bis 11 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheiden wir quer zu einer Maschinenrichtung je einen ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Längenabschnitt, hier mit 21, 22, 23, bzw. 25 bezeichnet. Der erste und dritte Längenabschnitt 21, 23 tragen je eine Klebeschicht 27a bzw. 27b auf der Substrat-Oberseite und eine Ablösebeschichtung 26a bzw. 26b auf der Substrat-Unterseite. Der zweite Längenabschnitt 22 trägt keine Ablösebeschichtung auf der Substrat-Unterseite und bildet somit einen Verankerungsabschnitt 28. Der vierte Längenabschnitt 24 ist ausreichend breit, damit die Unterseite des Substrates 20 am vierten Längenabschnitt 24 über den dritten Längenabschnitt 23 hinweggefaltet werden kann und auch noch zumindest teilweise über den beim zweiten Längenabschnitt 22 gebildeten Verankerungsabschnitt 28 hinwegreicht. Der vierte Längenabschnitt 24 trägt eine Klebe-
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schicht 27c auf der Substrat-Unterseite und eine Ablösebeschichtung 26c auf der Substrat-Oberseite, die zumindest über den Bereich des vierten Längenabschnitts 24 hinwegreicht, welcher den Verankerungsabschnitt 28 überbrückt, wenn der vierte Längenabschnitt gemäß Fig. 7 und 8 über den dritten Längenabschnitt hinweggefaltet ist. Der fünfte Längenabschnitt 25 enthält eine Klebeschicht 27d auf der Substrat-Oberseite und eine Ablösebeschichtung 26d auf der entgegengesetzten Substratseite. Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 7 bis 11 sind die Längenabschnitte 24 und 25 jeweils auf entgegengesetzten Substratseiten mit Klebstoff belegt. Gemäß Fig. 8 liegt zumindest der endseitig letzte Bereich der Klebeschicht 27d des fünften Längenabschnitts 25 lösbar auf der Ablösebeschichtung 26c des vierten Längenabschnitts 24 auf, so daß er sich davon ablösen läßt, wenn die in Fig. 9 und 10 dargestellte Position hergestellt wird.
Bei Verwendung des zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiels muß der Windel-Hersteller das Windelverschlußstreifen-Material gemäß Fig. 8 dreimal falten, wobei eine Faltung um die Windel herum und die beiden anderen Faltungen auf , dem Streifenmaterial selbst erfolgen. Diese Faltungen muß der Windel-Hersteller durchführen, bevor er das Streifenmaterial in individuelle Windelverschlußstreifen auftrennt, und die Faltung, welche den Rand der Windel umschließt, kann vor dem endgültigen Ankleben an der Windel durchgeführt werden, damit das Zuschneiden zu individuellen Windelverschlußstreifen ohne die Gefahr von Einschnitten im Windelrand erfolgt.
Der vom Windel-Hersteller an der Windel befestigte Verschlußstreifen hat also die Konfiguration von Fig. 8. Wie beim zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel gibt es auch hier einen klebstofffreien Spalt 29. Beim Anlegen einer Windel
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kann Mutter das dem fünften Längenabschnitt entsprechende Ende des Verschlußstreifens abheben, wie in Fig. 9 dargestellt, und an einem gegenüberliegenden Windelrandabschnitt befestigen, wie dies Fig. 10 zeigt. Dann hat auch dieser Windelverschlußstreifen die Y-Konfiguration, wobei die in Fig. 9 und 10 rechtsseitig liegenden Y-Schenkel des Verschlußstreifens für erhöhte Zugfestigkeit sorgen, wenn die mit dem Windelanlegen beschäftigte Person am Streifen zieht und dabei die Windel festzieht, bevor das freie Ende des Verschlußstreifens gegenüberliegend angeklebt wird. Fig. 10 läßt die Kräfteverteilung der Zugkräfte auf beide Y-Schenkel erkennen. Die Zugkräfte übertragen sich vom Y-Schaft über den Verankerungsabschnitt 28, und zwar insbesondere über den Teil desselben, der sich am dichtesten bei dem Y-:Verzweigungspunkt befindet. Wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel bestimmt auch hier wieder der Abschlußpunkt einer Ablösebeschichtung (in diesem Falle Ablösebeschichtung 26a) den Y-Verzweigungspunkt, und zwar mit Hilfe des vom Windelrand entfernten Spaltes (in diesem Falle Spalt 29).
Somit werden auch hier alle Zugkräfte gleichmäßig auf beide
Y-Schenkel verteilt. Fig. 11 zeigt den Verlauf der Zugkräfte bei dem in natürlicher Proportionierung gegenüber der Windel gezeigten Verschlußstreifen.
Auch dieses Windelverschlußstreifen-Material mit Y-Konfiguration wird erstellt aus einem laminatfreien bzw. ein einziges Substrat aufweisenden schutzüberzuglosen Streifenmaterial, welches vollständig durch Beschichtungs- und Schlitzschritte hergestellt werden kann und keinerlei Laminier- oder Faltschritte beim Streifenmaterial-Hersteller erfordert. Dieses Erzeugnis läßt sich auf sich selbst aufwickeln und in diesem Zustand lagern und versenden. Jedoch erfordert die Ausführung von Fig. 7 bis 11 mehr Faltungen als das zuerst beschriebene Ausführungsbeispiel und eine
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kompliziertere Schichtverteilung auf dem Substrat. Somit kann das in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel als das derzeit bevorzugte Ausführungsbeispiel gelten.
Zusammenfassung
Durch Falten und Zurückfalten wird aus einem einzigen Substrat ein schutzüberzugloses Windelverschlußstreifen-Material gebildet, welches erstens einen Windel-Randabschnitt an beiden Seiten erfaßt, zweitens eine Schutzüberzuglose geschützte Aufbewahrung einer Klebstoffoberfläche bietet, die zum Ankleben an einem anderen Windelabschnitt freilegbar ist, und drittens schließlich einen hochfesten Y-förmigen WindelverSchluß zwischen den beiden Windelabschnitten ergibt.
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Leerse ite

Claims (8)

AVERY INTERNATIONAL CORPORATION, eine Gesellschaft nach den Gesetzen des Staates Delaware, 415 Huntington Drive, San Marino, Calif. 91108 (V.St.A.) Streifenförmiges Erzeugnis aus einem schutzüberzuglosen Streifenmaterial, insbesondere für Windelverschlüsse Ansprüche
1. Streifenförmiges Erzeugnis aus einem schutzüberzuglosen Streifenmaterial, gebildet aus einem einzigen ebenen beschichteten Substrat, das sich in großen Längen auf einer Beschichtungs- und Laminierstraße präparieren, für Lagerung und Versand auf sich selbst aufrollen, für die Anwendung durch einen Windel-Hersteller wieder abwickeln sowie vollständig durch Streifenbeschichtungsund Schlitzoperationen und ohne Laminier- oder Faltoperation fabrizieren läßt und für eine Hochgeschwindigkeitsabgabe auf automatischen Maschinen geeignet ist, mit einer Unterteilung des Substrates senkrecht zur Produktionsrichtung in je einen ersten, zweiten, dritten.
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vierten und fünften Längenabschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (11; 21) und dritte Längenabschnitt (13; 23) auf der Oberseite des Substrates (10; 20) mit Klebstoff (17a,b; 27a,b) und auf der Unterseite mit einer Ablöseeinrichtung (16a,b; 26a,b) versehen sind; daß bei dem zweiten Längenabschnitt (12; 22) durch Fehlen einer Ablöseeinrichtung auf der Substrat-Unterseite ein Verankerungsabschnitt (18; 28) gebildet ist; daß der vierte Längenabschnitt (14; 24) so breit ausgebildet ist, daß dessen Substrat-Unterseite über den dritten Längenabschnitt hinwegfaltbar ist und den Verankerungsabschnitt zumindest noch teilweise überdecken kann; daß der vierte Längenabschnitt auf der Substrat-Unterseite mit Klebstoff (17c; 27c) und auf der Substrat-Oberseite mit einer sich zumindest über jenen Teil der Länge des vierten Längenabschnitts, welcher den Verankerungsabschnitt überspannen kann, wenn der vierte Längenabschnitt so gefaltet ist, erstreckenden Ablöseeinrichtung (16c;26c) versehen ist; und daß der fünfte Längenabschnitt (15; 25) auf entgegengesetzten Substratseiten mit Klebstoff (17c; 27d) bzw. mit Ablöseeinrichtung (16c; 26d) versehen ist.
2. Erzeugnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vierte Längenabschnitt (14; 28) so breit ausgebildet ist, daß dessen Substrat-Unterseite über den dritten Längenabschnitfc hinwegfaltbar ist und den Verankerungsabschnitt (18; 28) vollständig überspannt.
3. Erzeugnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (17a; 27a) auf der Oberseite des Substrates beim ersten Längenabschnitt (11; 21) kurz vor jenem Punkt abschließt, wo die Ablöseeinrichtung (16a; 26a) auf der Unterseite dieses Abschnitts beendet ist, und daß die Oberseite des Substrates im zweiten
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Längenabschnitt (12; 22) zumindest in jenem Bereich frei von Klebstoff ist, welcher dem ersten Längenabschnitt benachbart ist.
4. Erzeugnis nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (17c) des fünften Längenabschnitts (15) sich auf der gleichen Seite des Substrates (10) wie der Klebstoff (17c) des vierten Längenabschnitts (14) befindet.
5. Erzeugnis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der endseitig äußerste Bereich des Klebstoffes (17c) auf dem fünften Längenabschnitt (15) lösbar auf eine Ablöseeinrichtung (16a) des ersten Längenabschnitts (11) aufbringbar ist.
6. Erzeugnis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtlänge vom vierten und fünften Längenabschnitt (14 und 15) im wesentlichen gleich oder etwas kleiner ist als die Gesamtlänge der ersten drei Längenabschnitte (11/ 12, 13).
7. Erzeugnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (27d) auf dem fünften Längenabschnitt
(25) sich auf der vom Klebstoff (27c) des vierten Längenabschnitts (24) entgegengesetzten Seite des Substrates (20) befindet.
8. Erzeugnis nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der endseitig äußerste Bereich des Klebstoffes (27d) auf dem fünften Längenabschnitt (25) auf der Ablöseeinrichtung (26c) des vierten Längenabschnitts
(24) lösbar aufbringbar ist.
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DE19782800859 1977-01-10 1978-01-10 Streifenfoermiges erzeugnis aus einem schutzueberzuglosen streifenmaterial, insbesondere fuer windelverschluesse Granted DE2800859A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/757,910 US4050121A (en) 1977-01-10 1977-01-10 Single substrate tab fastener

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Publication Number Publication Date
DE2800859A1 true DE2800859A1 (de) 1978-07-13
DE2800859C2 DE2800859C2 (de) 1987-08-20

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ID=25049727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782800859 Granted DE2800859A1 (de) 1977-01-10 1978-01-10 Streifenfoermiges erzeugnis aus einem schutzueberzuglosen streifenmaterial, insbesondere fuer windelverschluesse

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