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DE1574034C - Tragbare Datenverarbeitungsvorrichtung zum Feststellen einer verbrauchten Menge - Google Patents

Tragbare Datenverarbeitungsvorrichtung zum Feststellen einer verbrauchten Menge

Info

Publication number
DE1574034C
DE1574034C DE1574034C DE 1574034 C DE1574034 C DE 1574034C DE 1574034 C DE1574034 C DE 1574034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
reading
printing
tape
computer circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Minoru Yokohama; Baba Junichi; Shibataki Toshihiro; Hyogo Kobe; Ishida (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare Datenverarbeitüngsvorrichtung für Lochkarten, insbesondere für einen Satz von Karten oder ein Band mit hierauf gespeichertem Anzeigewert eines integrierenden Meßgeräts wie eines Gas-, Wasser- oder Elektrizitätsmessers über eine Verbrauchsmenge zwischen zwei Ablesungen, mit einer Leseeinrichtung zum Lesen der Karten oder des Bandes, Einrichtungen zum Aufzeichnen der Verbrauchsmenge auf der Karte oder dem Band bei der zweiten Ablesung des Meßgeräts, einem Computerkreis für die Verbrauchsberechnung zum Berechnen der Differenz zwischen dem letzten und dem bei der vorhergehenden Ablesung gegebenen Zählerstand und einem zweiten Computerkreis zur Berechnung einer Gebühr aus der vorher berechneten Differenz.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt (USA.-Patentschrift 2 792148), mit welchen durch die Eingabe einer Kreditkarte eine beliebige Menge von Benzin oder Öl aus einer Zapfsäule einer Tankstelle entnommen werden kann, wobei mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung automatisch der zu bezahlende Betrag errechnet und eine Empfangsbestätigung ausgestellt wird. Der zu zahlende Betrag wird zusammen mit den auf der Kreditkarte angegebenen Daten innerhalb der Vorrichtung gespeichert, so daß zu einem beliebigen Zeitpunkt nachträglich eine Verrechnung — vorzugsweise auf dem Bankweg — möglich ist. Die Ablesung und Preisberechnung von1 Wasser-, Gas- und Elektrizitätsverbrauch stellt jedoch einen etwas verschiedenen Arbeitsvorgang dar, der mit einer derartigen Vorrichtung nicht vorgenommen werden kann. .
Zur Zeit geht man teilweise z. B. auf dem Land bei der Ablesung und Preisberechnung von Wasser-, Gas- oder Elektrizitätsverbrauch noch so vor:
(1) Der Ableser macht gewöhnlich einmal jeden Monat oder einmal in jedem zweiten Monat die Runde in dem ihm zugeteilten Bezirk und liest auf Wattstundenmeßgeräten, Wasser- oder Gaszählern, die beim Kunden installiert sind, den Verbrauchsstand ab und berechnet die Verbrauchsmengen, indem er die der letzten Ablesung entsprechende Zahl von dem am Meßgerät neu abgelesenen Wert abzieht.
(2) Er berechnet die Beträge für die so errechneten Verbrauchsmengen je nach Art des Kunden,
d. h. je nachdem, ob es sich um einen Großoder Kleinverbraucher handelt, und gibt Aufstellungen hierüber ab.
(3) Dann macht ein Geldeinzieher seine Runde durch den ihm zugeteilten Bezirk und zieht die Beträge von den Kunden innerhalb des Bezirks ein.
Die obengenannten Tätigkeiten (1) bis (3) erfordern viele Ableser und Geldeinzieher, was recht aufwendig ist. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, daß die Errechnung oder Berechnung der Preise ein ziemlich mühsamer Vorgang ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Form einer tragbaren Datenverarbeitungsvorrichtung für Lochkarten zu schaffen, mit welcher die Ablesung und Preisberechnung von Gas-, Wasser- und Elektrizitätsverbrauch am Ort der Ablesung teilautomatisierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leseeinrichtung Fotozellen zum Abtasten der Lochkarte, einen Reflektor gegenüber den Fotozellen in bezug auf die Karte und eine Lichtquelle für die Zufuhr von Licht zu den Fotozellen über den Reflektor aufweist, und daß ein Zählwerk zum Aufzeichnen mehrere Drehschalter aufweist, über welche der aufgezeichnete Anzeigewert zu dem Computerkreis für die verbrauchte Menge geführt wird.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Druck- und Stanzeinrichtung mit einem Druckelement für gleichzeitiges Drucken des Ausgangs vom Computerkreis für die Verbrauchsberechnung auf die Karte und das Band
in deren überlappender Lage, und eine Locheinrichtung zum Lochen der Karte oder des Bandes oder einer anderen Karte oder eines anderen Bandes.
Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine Kartenhalteeinrichtung, welche normalerweise in einer Richtung durch eine Druckfeder vorgespannt ist, und eine Kartenvorschubeinrichtung, welche auf die Betätigung einer ausgewählten Drucktaste für die Kartenlage anspricht, um die Karte in ihre durch die betätigte Drucktaste vorbestimmte Lage zu bewegen.
Durch das erfindungsgemäße tragbare halbautomatische Gerät ist es möglich, Daten vor und nach der Ermittlung des Betrages mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems zu verarbeiten und anschließend in beliebiger Form zu speichern.
Ausführungsformen der Erfindung sollen an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden.
F i g. 1 zeigt eine Lochkarte;
Fig. 2 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 1, gibt jedoch die Bereiche der Karte an, in denen verschiedene Daten aufzuzeichnen sind;
Fig. 3 zeigt schematisch einen Applikatorstreifen, der den Verbrauch elektrischer Energie anzeigt;
Fig. 4a zeigt schematisch die relative Lage der Karte nach Fig. 2' zum Applikatorstreifen nach F ig.-3;
F i g. 4 b erläutert schematisch die Arbeitsweise entsprechend der erfindungsgemäßen Maßnahme;
Fig. 5 zeigt perspektivisch ein Gerät nach der Erfindung;
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des in Fig. 5 dargestellten Gerätes, wobei gewisse Teile gestrichelt dargestellt sind; . ;
F i g. 7 ist eine Draufsicht auf das in F i g. 5 und 6 dargestellte Gerät, wobei gewisse Teile gestrichelt dargestellt sind;
F i g. 8 a und 8 b stellen jeweils eine Draufsicht und einen Schnitt durch eine Kartenträger- und -zuführungseinheit nach der Erfindung dar;
Fig. 9a und 9b zeigen schematisch eine Kartenanzeige- und -ableseeinheit;
Fig. 10a und 10b stellen jeweils eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer Zählwerkseinspeisungseinheit dar; .
Fig. 11a und 11b sind jeweils eine Vorderansicht und eine Seitenansicht einer Anordnung zum digitalen Sichtbarmachen, wobei Teile fortgelassen wurden; -
Fig. 12 a zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Druck-und Locheinheit;
Fig. 12b und 12c zeigen Teile der in Fig. 12a dargestellten Einheit;
Fig. 13 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt einer Druckeinheit zum Aufdrücken eines Zeichens; Fig; 14 ist ein Schaltbild eines Computerkreises;
F i g. 15 ist eine graphische Darstellung der an verschiedenen Stellen des in Fig. 14 gezeigten Kreises auftretenden Wellenformen.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Offensichtlich sind breite Anwendungsmöglichkeiten für die erfindungsgemäße Maßnahme gegeben; beschrieben werden soll hier die Preisberechnung für elektrischen Energieverbrauch.
In Fig. 1 ist eine bekannte Lochkarte dargestellt. Die Erfindung wird an Hand der Verwendung solcher Karten beschrieben, durch die Vorgänge ausgeführt und aufgezeichnet werden, nämlich die Eingabe zumindest einer Ablesung der Meßgeräte, die Berechnung der entsprechenden Summen und gegebenenfalls deren Einvernahme.
Nach F i g. 1 sind auf die Karte 10 Reihen von Ziffern 0, 1, 2 ... 9 in eben dieser Reihenfolge ausgehend von oben aufgedruckt, die zur Aufzeichnung der Informationen in Form von Lochkombinationen aufgezeichnet werden. Die Karte enthält in bekannter
ίο Weise 80 Spalten, die wie dargestellt eingetragen sind.
Für die Zwecke der Erfindung werden die zehn Ziffernreihen in eine bestimmte Anzahl, im vorliegenden Beispiel zehn Spaltenbereiche, zum Aufzeichnen verschiedener Informationen, wie in Fig. 2 dargestellt, unterteilt. Die Karte 10 besitzt einen ersten Bereich 11 mit einer Reihe von Lochungen, die eine Kennzahl für das Namensfeld für den Namen des Kunden od. dgl. darstellen; die Karte besitzt weiterhin einen zweiten oder Bezirks- bzw. Blockbereich 12 mit einer Reihe von Lochungen, die den dem Ableser zugeteilten Bezirk darstellen; einen dritten Ablesungsbereich 13 für die vorletzte Ablesung in kWh auf einem Wattstundenmeßgerät; einen vierten oder Verbraucherbereich 14 für die Art des Verbrauchers, d. h. zur Angabe, ob es sich um einen Groß- oder Kleinverbraucher handelt; einen fünften oder Zahlungsweisenbereich 15, der angibt, ob der Betrag direkt oder durch eine Bank durch den Kunden gezahlt wird; einen sechsten oder Neue-Anzeige-Bereich 16, in den eine Angabe in kWh entsprechend dem nunmehr abgelesenen Wert auf dem Wattstundenmeßgerät gelocht wird; einen siebten oder Verbrauchsbereich 17, in den die Differenz zwischen vorletzter und neuer Ablesung bzw. der Verbrauchswert in Kilowattstunden eingelocht wird; einen achten oder Preisbereich 18, in den ein Betrag entsprechend dem Leistungsverbrauch gelocht wird; einen neunten oder Datumsbereich 19, in den das Datum," wann die Ablesung erfolgte, gelocht wird; und einen zehnten oder Quittungsbereich 20, in den eine Verschlüsselung eingelocht wird, die angibt, ob der Betrag bezahlt ist. Die Verteilung der Bereiche in der vorgenannten Reihenfolge erfolgt auf der Karte
nach F i g. 2 von links nach rechts. Es soll angenommen werden, daß jeder Bereich sechs Spalten umfaßt, um die Informationen in Form von Zahlen mit höchstens sechs Stellen zu speichern.
Die Karte 10 enthält weiterhin verschiedene Bereiche zur Aufnahme eines Druckes am oberen Randteil, wie aus F i g. 2 sich ergibt. Insbesondere ist ein Bereich für die neue Ablesungseintragung 21 oben in dem Bereich 16 für die neue Ablesung vorgesehen, in die eine Größe entsprechend der neuen Ablesung auf dem Wattstundenmeßgerät aufgedruckt wird; ein Bereich 22 mit dem Aufdruck der Energie oben auf dem Energie- oder Verbrauchsbereich 17 zum Aufdrucken der verbrauchten Energie; ein Bereich 23 zum Aufdrucken des Preises oben in dem Preisbereich 18; ein Bereich 24 zum Aufdruck des Ablesedatums oben in dem Datumsbereich 19; und ein Bereich für den Aufdruck des eingegangenen Betrages 25 oben in dem Quittungsbereich 20, in den ein Symbol eingedruckt wird, das angibt, ob der Betrag bezahlt wurde oder nicht.
Der erste bis fünfte Bereich einschließlich sind bereits vorher gelocht worden.
In Fig. 3 ist ein Applikatorstreifen dargestellt,
. 6
der sich zur. Verwendung bei der mit Bezug auf F i g. 1 und 2 beschriebenen Karte eignet und als Rechnung für den Verbraucher dient. Der mit dem Bezugszeichen 26 bezeichnete "Applikatorstreifen besteht aus einem Papierbandabschnitt, der von einer Lieferrolle 27 abgezogen wird. Jeder Applikatorstreifen besitzt.Bereiche 11a, 21a .. 25 a, die den Bereichen auf der Lochkarte 10 entsprechen.
Die Breite dieser Bereiche 11 α und 21 α bis 25 a ist gleich der Breite der entsprechenden Spalten 16 bis 20 auf der Karte 10. Das Band ist auf der Rückseite der Bereiche 21a bis 25 a mit Karbonmaterial oder irgendeinem anderen druckempfindlichen Farbmaterial für Kopierzwecke überzogen. Wie sich aus F i g. 3 ergibt, ist das Band durch perforierte Linien 28 quer zur Längsrichtung in Abschnitte unterteilt.
Beim Gebrauch wird der Applikatorstreifen 26 über die entsprechende Karte 10 gelegt, wobei die beiden oberen Ränder miteinander bündig fluchten und wobei die entsprechenden Druckbereiche zueinander ausgerichtet sind, wie in F i g. 4 a dargestellt. Unter diesen Bedingungen kann der Druckvorgang in weiter unten zu beschreibender Weise vorgenommen werden.
In den F i g. 5, 6 und 7 ist ein Gerät zum Erstellen der Rechnungsbeträge nach der Erfindung dargestellt. Das Gerät ist mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet und besitzt eine längliche, in einer der Seitenwände ausgebildete öffnung 31, in der Darstellung nach F i g. 5 auf der linken Seite, durch die eine Karte 10 eingeführt werden kann. Im Oberteil des Geräts 30 ist ein kurzer Austrittsschlitz vorgesehen, durch den ein Applikatorstreifen 26 abgezogen werden kann, sobald er einmal bedruckt ist, wie weiter unten beschrieben ist. Auf der entgegengesetzten Seite des Geräts 30 sind Handhebel 33 und 34 vorgesehen, die den Loch- und Druckvorgang vornehmen.
Auf dem Oberteil des Geräts 30 befinden sich die zur Steuerung des Geräts benötigten Elemente,' nämlich ein Zählwerk 41, mehrere Drucktasten 35, 36, 37 und 38 und eine Sichtanzeige 50. Die Drucktaste 35 bringt eine eingeführte Karte sowie den zugeordneten Applikatorstreifen in die Stellung, in der ein angezeigter Wert auf einem nicht dargestellten Wattstundenmeßgerät, der durch das Zählwerk 41 eingestellt wird, in der Spalte 16 für die neue Ablesung sowie den Bereichen 21 und 21a aufgezeichnet werden kann; die Drucktaste 36 bringt die Karte und den Applikatorstreifen in jeweils die Stellung, in der ein Energieverbrauch in dem Verbrauchsbereich und den zugehörigen Bereichen 22 und 22 a aufgezeichnet werden kann. Die Drucktaste 37 bringt Karte und Applikatorstreifen in die Lage, in der in dem Preisbereich 18 und den zugehörigen Bereichen 23 und 23a ein Betrag aufgezeichnet werden kann; die Drucktaste 38 schließlich bringt Karte und Applikatorstreifen in die Stellung, in der ein Ablesedatum in den Datumsbereich 19 und den zugehörigen Bereichen 24 und 24a aufgezeichnet werden kann.
Weiterhin ist eine Drucktaste 39 zum Bedrucken des Applikatorstreifens und Aufdrucken des Quittungsstempels auf die Karten (zum Beweis dafür, daß der Betrag bezahlt wurde) versehen; außerdem ist ein Schalter 40 vorgesehen, der einen Computerkreis in später zu beschreibender Weise ein- und ausschaltet.
Gemäß F i g. 7 umfaßt das Gerät einen mit 55 bezeiclineten Kartenhalter, der auf einer Tragplatte 56 (F i g. 6) beweglich gelagert ist. Der Halter 55 wird durch eine Druckfeder 57 in Richtung der Eintrittsöffnung 31 vorgespannt. Unter der Wirkung der Druckfeder 57 kann der Halter 55 über einen Kartenvorschub 63 bei Betätigung der Drucktasten 35 bis 38 bewegt werden. Weiterhin umfaßt das Gerät 30 eine in der Nähe der Eintrittsöffnung 31 angeordnete Anzeige-Ablesungseinheit 65, eine Loch- und Druckeinheit 70 und eine Einheit 92 für die Aufbringung des Empfangsstempels. Die beiden letztgenannten Einheiten sind nebeneinander angeordnet; darüber hinaus ist ein Computerteil 100 am Boden ,des Geräts angeordnet. Die Lieferrolle 27 ist in geeigneter Weise innerhalb des Geräts 30 angeordnet; der abgewickelte Teil des Bandes 26 läuft über die Tragplatte 56, bevor er aus dem Schlitz32 (Fig. 6) austritt.
Nach F i g. 8 enthält der Kartenhalter 55 einen L-förmigen Rahmen 58, der beweglich auf der Tragplatte 56 angeordnet ist, die ihrerseits auf dem gemäß den F i g. 8 a und 8 b untenliegenden Teil mit einer Nut 59 zur Führung des Halterahmens 58 versehen ist; weiterhin ist eine relativ flache Nut 60 und eine relativ tiefe Nut 61 parallel und unter geringem Abr stand zur flachen Nut 60 vorgesehen, die miteinander an einem Ende in Verbindung stehen. Die. Nuten 60 und 61 ermöglichen es, den Applikatorstreifen 26 wahlweise auf die Tragplatte 56 und in innige Berührung mit der Karte 10 zu drücken.
Ein zum Schieben des Applikatorstreifens dienender Rahmen 62 ist mit dem Kartenhalterrahmen 58 versperrbar und bewegt sich — in Fig. 8a in Richtung nach links — unter Führung durch die tiefe Nut 61, während der Applikatorstreifen 26 auf Grund seines Eigengewichts und des Gewichts des Rahmens 62 gegen die entsprechende Karte 10 drückt. Der Rahmen 62 ist, während er durch die flache Nut 60 geführt wird, nach rechts beweglich und läßt so den Applikatorstreifen oberhalb der Karte sich frei bewegen. . -,
Die Drucktaste 35 ist normal nach oben unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder vorgespannt und' bewegt bei Betätigung eine positionierende Stange 35', die ihre auf dem Kartenhalterrahmen 58 vorhandene, nicht dargestellte Bohrung verläßt. Die übrigen Drucktasten 36, 37 und 38 sind in der Kon-. struktion der beschriebenen Drucktaste 35 gleich und bewegen ebenfalls Positionierstangen 36', 37' und 38'.
Bei Betätigung wird die Karte 10 von der Eintrittsöffnung 31 (Fig. 5) nach rechts in Fig. 8a gesehen in die Vorrichtung 30 eingeführt und paßt so in eine auf der Innenseite des Rahmens 58 ausgebildete Aussparung. Die Karte 10 wird dann nach rechts . gegen die Wirkung der Feder gedrückt, bis sie die in Fig. 8a dargestellte Lage erreicht, in der die Positionierstange 35' in das Loch auf dem Halterahmen 58 paßt, wodurch die Karte in dieser Lage gehalten wird. Bei Einführen der Karte 10 in das Gerät 30 wird der den Applikatorstreifen 26 schiebende Rahmen 62 längs der flachen Nut 60 bewegt und hält den Streifen schwebend über der Karte 10 fest.
Die Anzeigedrucktaste 35 wird dann zur Entfernung der Stange 35' aus der obengenannten Bohrung am Kartenhalterrahmen 58 herabgedrückt, wodurch die Karte 10 in die linke Stellung gemäß F i g. 8 a durch die Wirkung der Feder 57 geschoben wird, bis das Loch in dem Kartenhalterrahmen unter die Positionierstangc 36' zu liegen kommt, wonach die Stange in das Loch zum Halten der Karte 10 an dieserrf Ort
eingeführt wird. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß der Rahmen 58 durch die tiefe Nut 61 geführt wird und den zugeordneten Applikatorstreifen auf Grund seines Gewichts gegen die Karte drückt, wodurch der Applikatorstreifen sich mit der Karte nach links bewegt.
Werden die Preis- und Datumsdrucktasten 37 und 38 nacheinander herabgedrückt, dann werden sowohl Karte wie Applikatorstreifen nacheinander in ähn-
die auf den Innenseiten der beiden Schenkel des U angeordnet sind und an einem Ende mit dem Grundkörper 71 befestigt, sind, sowie eine kippbare, durch beide Federn 72 und 73 gelagerte Tragplatte 74. 5 Drehbar an einem Ende der Tragplatte 74, im gezeigten Beispiel am linken Ende in F'ig. 12a, ist ein Ratschenrad 75 gelagert, das mit einer Typentrommel 76 und einem nicht dargestellten Stirnrad koaxial verbunden ist (vgl. Fig. 12b). Das nicht darge-
licher Weise wie beschrieben stufenweise nach links io stellte Stirnrad kämmt mit einem durch eine Lagerverschoben. ' ' schiene 79 auf der Tragplatte 74 drehbar gelagerten
Fig. 9a stellt eine Seitenansicht und Fig. 9b Stirnrad 78, welches koaxial mit einer Rolle79'vereine Stirnansicht der Anzeige-Ablesungs-Einheit 65 bunden ist. Das Ratschenrad 75 läßt sich intermittiedar, bei der eine Lichtquelle 66, ein Reflektorspiegel rend durch eine Sperrklinke am Ende einer Typen-67 zum Umlenken eines Lichtstrahles von der Licht- 15 einstellstange 80 drehen, die sich bei Erregung eines quelle 66 sowie mehrere Photozellen 68 a, 68 b... Relais 81 in weiter unten zu beschreibender Weise 68/ entsprechend den Reihen auf der Karte 10 ange- in Pfeilrichtung bewegen kann, ordnet sind und den vom Reflektor reflektierten Die Tragplatte 74 besitzt ebenfalls ein Paar im Lichtstrahl aufnehmen. In Querrichtung sind zehn Abstand zueinander drehbar angeordneter kleiner Fotozellen, wie in Fig. 9a gezeigt, in Längsrich- 20 Rollen 82 und 83. Ein endloser Treibriemen 84 läuft rung sind sechs Zellen, wie Fig. 9b erkennen läßt, über Rollen 79', 82 und 83 um, an dem ein Stanzvorgesehen. Ihr Zweck wurde bereits vorher erläu- hammer 85 auf der Außenseite des Treibriemens tert. Zwischen Spiegel und Fotozellen 68 ist ein befestigt ist.
Schlitz 6? vorgesehen, durch den vermittels der Kar- Der Grundkörper 71 ist am Boden des U mit ten 10 die optischen zu den Fotozellen führenden 35 einem Schlitz 86 parallel zu seiner Bodenfläche verBahnen unterbrochen werden können, sehen, in welchen eine Karte 10 eingeführt werden
Wird die Karte 10 in den auf der Einheit 65 angeordneten Schlitz 69 von der Stirnseite der F i g. 9 a
zur Rückseite eingeführt, so gelangt durch die Löcher auf der Karte der Lichtstrahl von der Quelle 66 30 aus Fig. 12c ersichtlich, ist ein Lochstempel 88 in zu den Fotozellen 68, wodurch die betreffenden jedem Loch 87 angeordnet und normal durch die zuFotozellen 68 erregt werden und die auf der Karte
aufgezeichnete Information abgelesen wird.
Fig. 10 zeigt Einzelheiten der Zählwerks-Wähl-
einheit41 zum Einspeisen verschiedenartiger Infor- 35 . Am Grundkörper71 (Fig. 12a) ist drehbar und mationen, wie eine Verbrauchsmenge, ein Ablese- exzentrisch am Endteil des U-Schenkels in der Nähe datum usw. in das Gerät 30. Die Einheit 41 umfaßt
z. B. sechs Steuerscheiben 42, die jeweils koaxial mit
einer. Ziffernscheibe 43 verbunden sind und die die
Zahlen0, 1 ...9 auf ihrem Umfang trägt. Die aus 40 und druckender Exzenternocken 91 gelagert. Der beiden Scheiben bestehenden Sätze sind auf einer Nocken 90 läßt sich durch den das Drücken aus-Welle 44 drehbar nebeneinander angeordnet, wobei lösenden Handhebel 34 drehen und drückt die Tragdie Steuerscheiben 42 teilweise über die jeweiligen platte 74 nach unten gegen die Wirkung der Feder Fenster^ 45 in dem Oberteil des Gerätes 30 heraus- 72, woraufhin die eingestellte Type auf der Typenragen. Auf jeder der Ziffernscheiben 43 ist seitlich 45 trommel 76 sowohl auf den Applikatorstreifen wie ein Drehschalter 46 befestigt, an dem eine Strang- auf die Karte gedruckt wird. Der Nocken 91 läßt zuführung 47 zu einem weiter unten zu beschreiben- sich durch den lochenden und druckenden Handden Zweck angeschlossen ist. . hebel 33 drehen und drückt die Tragplatte 74 nach
Die Scheibenpaare 42-43 .können eine oder meh- unten gegen die Wirkung der Feder 73, woraufhin
rere, z. B. zehn Zuführungen 47 umfassen. Eine von 5° der Hammer 85 den zugehörigen Stempel 88 trifft
der eingestellten Ziffer auf der Scheibe 43 abhängige und die Karte 10 locht, während die entsprechende
kann. Ferner sind im Grundkörper 71 z. B. zehn mit Abstand nebeneinander angeordnete, abgestufte Löcher 87 senkrecht zum Schlitz 86 vorgesehen. Wie
geordnete Feder 89 nach oben vorgespannt, so daß sein Kopf über das obere Ende des Loches hinausragt.
des Ratschenrades 75 ein druckender »Exzenternokken 90 gelagert; am Endteil des anderen Schenkels ist ebenfalls drehbar und exzentrisch ein lochender
Spannung kann durch Schalten am Drehschalter 46 geliefert werden. So liefert beispielsweise die Stelle oder Ziffer 1 1 Volt Spannung, die Ziffer 2 2 Volt Spannung usw. '·.'■■
Fig. 11 zeigt die Einzelheiten der in Fig. 5 dargestellten digitalen Anordnung 50 zur Sichtbarmachung der Werte. Die Anordnung 50 weist sechs zueinander ausgerichtete übliche digitale Anzeige-
Type auf der Typentrommel 76 auf die Karte mit dem darüber angeordneten Applikatorstreifen gedruckt wird. . ^,
55 Insbesondere gibt, wie weiter unten beschrieben ist, der Computerteil 100 (Fig. 7) an das Relais 81 (Fig. 12a) eine Impulsreine ab, wobei die Anzahl dieser Impulse dem Wert der besonderen einzulochenden oder aufzudruckenden Zahl (weiter unten
röhren 51-1, 51-2... 51-6 auf, an die jeweils Zu- 60 näher beschrieben) entspricht. Jedesmal, wenn das führungen 52 angeschlossen sind, um eine durch die Relais 81 durch einen Impuls erregt,wird, wird die Kartenanzeige- und -ableseeinheit 65 abgelesene Zifferntypeneinstellstange 80 in Richtung des Pfeiles Zahl sichtbarmachen zu können. · bewegt und das Ratschenrad 75 im Gegenuhrzcigcr-In Fig. 12 ist eine Ausführungsform der schema- sinn (Fig. 12a) um einen Zahn verstellt. Unter der tisch als gestrichelter Block 70 In den Fi g. 6 und 7 65 Annahme, daß die Type 0 zunächst Karte und Applidargestellten Loch- und Druckeinheit. Die Einheit 70 katorstreifen gegenübersteht, zeigt sich, daß das besteht aus einem Grundkörper 71 mit U-förmigcm Ratschenrad 75 um eine Anzahl von Zähnen entQuerschnitt, einem Paar von Druckfedern 72 und 73, sprechend der Anzahl der Impulse in der Iniptils-
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reihe gedreht wird, mit dem Ergebnis, daß die eingestellte Type jetzt auf Applikatorstreifen und Karte gedruckt wird.
Andererseits wird das nicht dargestellte Stirnrad sowie das Stirnrad 78 sowie, die Rollen 79', 82 und 83 über den Treibriemen 84 in Drehung versetzt, wodurch der auf dem Riemen oberhalb des ausgewählten Lochstempels 88 gelagerte Hammer 85 verschoben wird, und zwar entsprechend der Anzahl der angelegten Impulse und damit entsprechend dem Wert der ausgewählten Type auf der Trommel.
Der lochende und druckende Handhebel 84 wird dann betätigt und. läßt den Hammer 85 gegen den ausgewählten Lochstempel in der. oben beschriebenen Art durch Drehung des Nockens 91 schlagen, wodurch die gewünschte Stelle auf der Karte gelocht wird. Gleichzeitig wird die eingestellte Type auf der Typentrommel 75 auf die Karte und den darüber angeordneten Applikatorstreifen durch Drehung des Nockens 90 wie oben beschrieben gedruckt.
Alternativ kann der druckende Handhebel 34 betätigt werden, um eine eingestellte Type auf der Typentrommel 75 auf die Karte mit darüber angeordnetem Applikatorstreifen in der vorbeschriebenen Weise zu drucken. Da der druckende Exzeriternokken 90 hinsichtlich ihrer Masse kleiner als der Nokken 91 ist, wird sichergestellt, daß während dieses Druckvorganges der Hammer 85 daran gehindert wird, gegen einen der Lochstempel während des Druckvorganges zu schlagen.
In Fig. 13 ist eine Ausführungsform der schema-, tisch als Block gestrichelt in F i g. 6 angedeuteten Einheit 92 für den Quittungsstempel dargestellt. Die Einheit 92 enthält einen Grundkörper 93 mit U-Querschnitt, eine kippbare Tragplatte 94, die schwenkbar an z. B. im linken Schenkel des U gelagert ist und' die bis in die Nähe des anderen Schenkels verläuft. Eine Druckfeder 95 zwischen Tragplatte 94 und Oberseite des untengelegenen Steges der U-Anordnung, spannt die Tragplatte 94 nach oben vor. Der untengelegene Steg des U ist mit einem Schlitz und einem abgestuften Loch versehen und entspricht den Schlitzen 86 und dem Loch 87 nach Fig. 12, wobei ein dem Lochstempel 88 ähnlicher Stempel 96 vorhanden ist. Ein Stanzhammer 97 ist auf der Unterseite der Trägerplatte 84 gegenüber und unter Abstand zum Lochstempel 96 gelagert. Die Tragplatte 94 besitzt einen fest mit ihrer Unterseite verbundenen Anschlag 98, während die Drucktaste 39 am anderen Ende angreift. -
Karte und Applikatorstreifen sind in diesem Schlitz: (von der Vorderseite zur Rückseite gemäß Fig. 13) übereinander angeordnet. Die Drucktaste 39 und die Tragplatte 94 können gegen die Wirkung der Feder 95 herabgedrückt werden, woraufhin der Anschlag 98 auf Applikatorstreifen und Karte gedrückt wird, während gleichzeitig die Karte durch den durch den Hammer 97 getriebenen Lochstempel 96 gelocht wird.
Tn F i g. 14 ist eine Ausführungsform des in F i g. 6 und 7 mit 100 bezeichneten Computerteils dargestellt. Der Computerteil 100 besteht aus drei UND-Gattern 101, 102 und 103, deren einer Eingang mit der Anzeige-Ableseeinheit 65 verbunden ist. Ein Eingang des UND-Gatters 104 ist mit dem Ausgang des UND-Gatters 101 verbunden. Der Ausgang des Gatters 104 ist mit der Anordnung 50 zur Sichtbarmachung verbunden. Der Ausgang des UND-Gatters 101 ist weiter mit dem Relais 81 (F i g. 12 a) verbunden; die UND-Gatter 101 und 102 sind mit ihren Ausgängen jeweils an einen ersten Computerkreis 105 zur Berechnung der Energie und einen zweiten Computerkreis 106 zur Berechnung des Preises od. dgl. verbunden. Der erste Computerkreis 105 wird über ein UND-Gatter 107 gespeist, das mit dem Zählwerk 41 verbunden ist. Ein Ausgang des Kreises 105 ist an den zweiten Computerkreis 106 und an
ίο einen Eingang des UND-Gatters 108 angeschlossen. Sämtliche UND-Gatter erhalten an ihren zweiten Eingängen Auftastimpulse, wie weiter unten beschrieben ist. Die Ausgänge der UND-Gatter 101, 107 und 108 und des zweiten Computerkreises 106
sind miteinander verbunden. . .-
Es soll nun angenommen werden, daß eine Karte 10 für einen besonderen Kunden durch die Einführöffnung 31 (Fig. 5) in das Innere des Gerätes 30 . eingeführt worden ist, wo sie in der in F i g. 8 a dar-r gestellten Lage gehalten ist. Ebenfalls soll angenommen werden, daß ein Applikatorstreifen 26, bestehend aus einem Abschnitt des Bandes von der Lieferrolle 27 der Karte 10, so wie in den F i g. 4 a, 6, 7 und 8 dargestellt, überlagert ist. Unter diesen Voraussetzungen befinden sich die Karte mit dem darüber angeordneten Applikatorstreifen in der in horizontalen Linien in F i g. 4 b mit A dargestellten Lage, wo der Kennzahlbereich 11 auf der Karte 10 der Anzeige-Ableseeinheit 65 gegenüberliegt, während die Kennzahlflächella auf dem Applikatorstreifen 26 der Loch- und Druckeinheit 70 gegenüberliegt.
Der Schalter 40 (Fig. 6) wird eingeschaltet und liefert einen Auftastimpuls G1 (F i g. 15) von einer nicht dargestellten elektrischen Spannungsquelle, die ihrerseits an die UND-Gatter 101 und 104 gelegt wird. Während das Aüftastsignal G1 am einen Eingang jedes Gatters 101 und 104 vorhanden ist, durchläuft der Ausgang von der Anzeige-Ablesungseinheit 65 beide Gatter bis'zur Anordnung 50 zur Sichtbarmachung, die ihrerseits eine Kennzahl identisch mit der in Spalte 1 auf der Karte 10 aufgezeichneten Zahl angibt. Der Ausgang von der Anzeige-Ableseeinheit 65 wird ebenfalls durch das Gatter 101 an das Relais 81 gelegt, das den entsprechenden Typenwert auf der Typentrommel 75 entsprechend der Kennzahl einstellt.
Nach Überprüfung, daß die durch die Anordnung 50 zur Sichtbarmachung gezeigte Kennzahl identisch mit der für den Kunden oder der auf der Karte 10 aufgezeichneten Zahl ist, betätigt der Bedienende den Druckhebel 34 und druckt die Kennzahl in den Kennzahlbereich 11 α auf dem Applikatorstreifen.
Der Bedienende stellt dann das Zählwerk 41 auf eine Ablesegröße auf dem zugeordneten Wattstundenmeßgerät ein und drückt die Drucktaste 35 für die neue Ablesung. Hierdurch bewegt sich die Karte mit überlagertem Applikatorstreifen in die nächste Stellung in der vorher in Zusammenhang mit F i g. 8 beschriebenen Weise, wobei der Bezirksbereich 12 auf der Karte 10 der Anzeige-Ablesungseinrichtung 65 gegenüberliegt, während der Bereich 16 und die Bereiche 21 und 21 α für die neue Ablesung von Karte und Applikatorstreifen der lochenden und druckenden Einheit70 gegenüberliegt, wie bei B in Fig. 4b gezeigt. Zu dem Augenblick, wo die Drucktaste 35 herabgedrückt wird, wird ein Auftastsignal G1, G2 (Fig. 15) erzeugt; die durch das Zählwerk41 einge-
Π 12
stellten Ziffern werden durch die Anordnung 50 zur Ableseeinheit 65 wird so an den Computerkreis 106
Sichtbarmachung durch die UND-Gatter 107 und zur Preisberechnung über das Gatter 103 gegeben.
104 angezeigt, wobei das Auftastsignal G2 an den Der Preisberechner-Computerkreis 106 berechnet
anderen Eingängen liegt, während ihre Ausgänge an dann einen Preis, indem er den vorher hierin ge-
das Relais 81 und den ersten Computerkreis 105 ge- 5 speicherten Verbrauch mit dem durch die Einheit 65
legt sind. festgelegten Faktor multipliziert und Ausgangsimpulse
Nach Überprüfung, daß beide Ziffernsätze auf der entsprechend diesem Wert des Betrages an das Relais
Anordnung 50 zum Sichtbarmachen und dem Watt- 81 und auch an die Anordnung 50 über das UND-
stundenmeßgerät übereinstimmen, betätigt der Bedie- Gatter 104 gibt.
nende den lochenden und druckenden Handhebel 33 io Der Bedienende betätigt nun den Loch- und Druck-
und locht den Wert der gerade ermittelten neuen handhebel 33, um den Betrag im Bereich 14 und in
Ablesung in dem Bereich 16 für die neue Ablesung den Bereichen für den Preis 18 und 23, 23a in bei-
auf der Karte 10 und druckt gleichzeitig in die Be- den Bahnen aufdrucken.
reiche 21 und 21a die neue Ablesung auf den Appli- Das Zählwerk 41 wird dann auf das Ablesedatum
katorstreifen und die Karte in der im Zusammenhang 15 eingestellt, die Datumsdrucktaste 38 herabgedrückt
mit Fig. 12 beschriebenen Weise. . und beide Bahnen 10 und 26 in ihre Lage gebracht,
Die Energieverbrauchstaste 36 wird dann gedrückt in der der Bereich 17 für die erbrachte Zahlung auf und bewegt die Karte und den Applikatorstreifen in der Karte 10 der Einheit 65 gegenüberliegt, während die bei C in Fig. 4b gezeigte Stellung, in der der Datumsbereich und-bereiche 17 und 24, 24a auf beiBereich 13 für die Angaben der letzten Ablesung der. 20 den Bahnen der Loch- und Druckeinheit 70, wie bei' Anzeige-Ablesungseinheit 65 gegenüberliegt, wäh- E in F i g. 4 b gezeigt, gegenüberliegen, rend der Verbrauchsbereich und die Bereiche 18 und Da ein Drücken der Drucktaste 38 auch ein Auf- 22, 22a beider Bahnen der Loch- und Druckeinheit tastsignal G5 (Fig. 15) hervorruft, wird das auf dem 70 gegenüberliegen. . Zählwerk 41 eingestellte Datum an das Relais 81
Ein Drücken der Drucktaste 36 erzeugt darüber 25 durch das UND-Gatter 107 geliefert, wobei das an hinaus ein Auftastsignal G3 (Fig. 15), das seinerseits den anderen Eingang gelegte Auftastsignal G5 sowohl an die UND-Gatter 102, 104 und 108 gelegt wird. zu einem Einstellen der Typentrommel 76 wie zu Daher wird die verbrauchte Energie, wie sie durch die einer Einstellung der Lage des Hammers 85 führt. Einheit 65 abgelesen wurde, durch das UND-Gatter Die Anordnung 50 macht also den Betrag sichtbar. 102 an den ersten Computerkreis 105 gelegt, der die 30 Der Handhebel 33 wird betätigt, um das Datum Differenz zwischen dem nunmehr angezeigten Wert in den Datumsbereich 19 auf der Karte einzulochen und der vorher gespeicherten Energie liefert. Diese und gleichzeitig dieses Datum auf die Datumsbereiche Differenz wird an den zweiten Computerkreis 106 . 25 und 25 α auf beiden Bahnen aufzudrücken. Hiergegeben, wo sie gespeichert wird und darüber hinaus nach kann der Bedienende den durch die Anordnung über die UND-Gatter 108 und 104 an die Anord- 35 50 sichtbar gemachten Betrag dem Kunden bekanntnung 50 zum Sichtbarmachen geliefert, die ihrerseits geben. . diese Differenz sichtbar macht; das Signal wird dar- Hat er den Betrag erhalten, dann ist es lediglich erüber hinaus an das Relais 81 über das UND-Gatter forderlich, die Empfangsdrucktaste 39 herabzudrük- 108 gegeben und stellt die Typentrommel 76 auf die ken und ein Zeichen in den Quittungsbereich auf der Größe des Verbrauches ein und bringt gleichzeitig 40 Karte zu lochen, während gleichzeitig Zeichen in den den Hammer 85 in eine Stellung genau oberhalb des Bereichen für den Aufdruck des eingegangenen Beentsprechenden Lochstempels 88 in der vorher be- träges 25 und 25 α auf beiden Bahnen als Beweis daschriebenen Weise. ; für aufgedruckt werden, daß der Betrag tatsächlich
Der Bedienende betätigt dann den Loch- und bezahlt ist. Dies ist möglich, da die Einheit für den
Druckhandhebel 33 und bewirkt so ein Lochen und 45 Empfangsstempel 92 in der Nähe der lochenden und
Drucken in dem entsprechenden Bereich und im Be- druckenden Einheit70, wie in den Fig. 7b, 6 und 7
reich 17 und 21, 21a auf beiden Bahnen in ähnlicher gezeigt, angeordnet ist. Die Karte !θ kann dann aus
Weise. dem Gerät 30. durch den Schlitz 31 herausgezogen
Die Drucktaste 37 wird dann gedrückt und bewegt werden, der in der beschriebenen Weise hergestellte beide Bahnen, bis sie ihre Lagen, wie in Fig. 4b 50 Applikatorstreifen wird aus dem Gerät 30 durch die bei D gezeigt, einnehmen, wo der Bereich 14 für die Auslaßöffnung 32 ebenfalls herausgezogen und vom Verbraucherart auf der Karte 10 der Einheit 50 ge- verbleibenden Teil des Bandes längs der nächsten genüberliegt, während der Preisbereich und -bereiche herauskommenden Perforationslinie abgetrennt. 18 und 23 und 23a auf beiden Bahnen der Loch- und Wird der Betrag nicht bezahlt, so wird die Druck-Druckeinheit 70 gegenüberliegen. 55 taste 38 nicht betätigt, man schneidet jedoch den
Ein Drücken der Drucktaste 37 ruft auch ein Auf- Streifen in der oben beschriebenen Weise ab.
tastsignal G4 (Fig. 15) hervor, das seinerseits an das Der oben beschriebene Vorgang wird für die
UND-Gatter 103 gelegt wird. Der Ausgang von der nächste Karte wiederholt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Tragbare Datenverarbeitüngsvorrichtung für Lochkarten, insbesondere für einen Satz von Karten oder ein Band mit hierauf gespeichertem Anzeigewert eines integrierenden Meßgeräts wie eines Gas-, Wasser- oder Elektrizitätsmessers über eine Verbrauchsmenge zwischen zwei Ablesungen, mit einer Leseeinrichtung zum Lesen der Karten oder des Bandes, Einrichtungen zum Aufzeichnen der Verbrauchsmenge auf der Karte oder dem Band bei der zweiten Ablesung des Meßgeräts, einem Computerkreis für die Verbräuchsberechnung zum Berechnen der Differenz zwischen dem letzten und dem bei der vorhergehenden Ablesung gegebenen Zählerstand und einem zweiten Computerkreis zur Berechnung einer Gebühr aus der vorher berechneten Differenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung (65) Fotozellen (68 a, 68 & ... 68/) zum Abtasten der Lochkarte (10), einen Reflektor (67) gegenüber den Fotozellen (68 a, 68 b... 68;) in bezug auf die Karte (10) und eine Lichtquelle (66) für die Zufuhr von Licht zu den Fotozellen (68 a, 68 b ... 68 /) über den Reflektor (67) aufweist und daß ein Zählwerk (41) zum Aufzeichnen mehrere Drehschalter (46) aufweist, über welche der aufgezeichnete Anzeigewert zu dem Computerkreis (105) für die verbrauchte Menge geführt wird.
2. Tragbare Datenverarbeitungsvorrichtung für Lochkarten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Druck- und Stanzeinrichtung (70) mit einem Druckelement (76) für gleichzeitiges Drucken des Ausgangs vom Computerkreis (105) für die Verbrauchsberechnung auf die Karte (10) und das Band (26) in deren überlappender Lage, und eine Locheinrichtung (88, 85) zum Lochen der Karte (10) oder des Bandes (26) oder einer anderen Karte oder eines anderen Bandes.
3. Tragbare Datenverarbeitungsvorrichtung für Lochkarten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kartenhalteeinrichtung (55), welche normalerweise in einer Richtung durch eine Druckfeder (57) vorgespannt ist, und eine Kartenvorschubeinrichtung (63), welche auf die Betätigung einer ausgewählten Drucktaste (35, 36, 37, 38) für die Kartenlage anspricht, um die Karte (10) in ihre durch die betätigte Drucktaste vorbestimmte Lage zu bewegen. .

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