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DE1572964C - Stellungsanzeigevorrichtung fur eine Maschine mit einem hin und herbewegbaren länglichen Teil - Google Patents

Stellungsanzeigevorrichtung fur eine Maschine mit einem hin und herbewegbaren länglichen Teil

Info

Publication number
DE1572964C
DE1572964C DE1572964C DE 1572964 C DE1572964 C DE 1572964C DE 1572964 C DE1572964 C DE 1572964C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
machine
pointer
carriage
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Herbert Detroit Mich Gonzalez (V St A ) Runde, Byron Anderson Stirling, Torbrex (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Burroughs Corp
Publication date

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Description

4 572 964
Die Erfindung betrifft eine Stellungsanzeigevorrichtung für eine Maschine mit einem hin- und herbe-'-egbaren länglichen Teil, insbesondere dem Wagen einer Büromaschine, welches bezüglich eines zweiten Teils der Maschine hin- und herbewegbar ist, mit einer in einer selbstaufwickelnden Bandspule angeordneten Rolle Band, auf dessen einer Seite Zeichen vorgesehen sind und das außerhalb der Spule ein freies Ende aufweist, das mit einem verstellbaren Teil der Maschine verbunden ist, sowie mit einem mit den Zeichen auf dem Band zusammenwirkenden Bezugszeiger.
Aus der USA.-Patentschrift 1 140 330 ist eine Schreibmaschine mit zwei verstellbaren Randanschlägen bekannt. Wird der eine Randanschlag verstellt, so wird auch ein mit ihm verbundenes Ende eines direkt vor dem Wagen angeordneten verschiebbaren Bandes von einer selbstaufwickelnden Bandspule abgerollt oder auf diese Spule aufgerollt. Ein Bezugszeiger am Wagen der Schreibmaschine gibt die Stellung des Wagens relativ zum Band an. Das Band weist zwei Skalen auf, von denen eine dazu dient, die Mitte einer Zeile zu errechnen. Durch die Anordnung des Bandes direkt vor dem Wagen bei waagerechtem Verlauf ergibt sich bei dieser bekannten Stellungsanzeigevorrichtung der Nachteil, daß die Bedienungsperson dieses Band nur schlecht ablesen kann, so daß die Arbeitsgeschwindigkeit verlangsamt wird, besonders bei schwierigen Schreibarbeiten, z. B. beim Schreiben von Tabellen od. dgl. Ein solcher Nachteil macht sich in verstärktem Maß bemerkbar, wenn eine solche Stellungsanzeigevorrichtung bei einer größeren Buchungsmaschine verwendet wird. Eine Buchungsmaschine mit 60-cm-Wagen und 2,5-mm-Tabulierschritt hat z. B. 240 verschiedene Wagenstellungen, an denen automatische Maschinenabläufe durch Steuerreiter veranlaßt werden können. Es ist bei einer solchen Maschine sehr wichtig, schnell und genau die Stellung des Wagens feststellen zu können.
Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine insbesondere für Büromaschinen geeignete Stellungsanzeigevorrichtung zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Stellungsanzeigevorrichtungen vermeidet und eine schnelle und genaue Ablesung durch die Bedienungsperson gestattet, insbesondere auch nach längerem Gebrauch.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer eingangs genannten Stellungsanzeigevorrichtung dadurch erreicht, daß eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen der Bandspule vor und im Abstand vom bewegbaren, länglichen Teil der Maschine vorgesehen ist, daß der Bezugszeiger am zweiten Teil der Maschine und in der Nähe des Bandes angeordnet ist, daß in an sich bekannter Weise eine Führungseinrichtung zum Führen des Bandes am Zeiger vorbei und von diesem rückwärts zum beweglichen, länglichen Teil der Maschine vorgesehen ist, daß das freie Ende des Bandes mit diesem beweglichen länglichen Teil verbunden ist und daß das Band an einem Abschnitt um etwa 180° verdreht ist.
Durch die Anordnung der Bandspule vor dem bewegbaren Teil wird das Ablesen der Zeichen durch die Bedienungsperson wesentlich erleichtert, da der Absland vom Auge zur Anzeigevorrichtung wesentlich verringert wird. Hierdurch wird die Ablesung beschleunigt und die Genauigkeit erhöht. Das Verdrehen des Bandes um 180° bringt den Vorteil mit sich, daß die Zeichenseite des Bandes nicht gegen die Führungseinrichtung zur Anlage kommt und daher nicht mechanisch abgenutzt oder verschmiert wird. Das Zeichenbild ist daher auch nach längerer Zeit klar und deutlich zu erkennen.
Bei der Ausbildung von Bedienungspersonen an größeren Buchungsmaschinen hat es sich als sehr vorteilhaft erwiesen, eine leicht ablesbare Anzeigevorrichtung für die Wagenstellung zu verwenden, die
ίο für jede Wagenstellung ein bestimmtes Symbol verwendet, das die Bedienungsperson darüber informiert, welche Operation bei dieser Wagenstellung auszuführen ist. Da jedoch eine Buchungsmaschine normalerweise mit verschiedenen Programmen arbeiten kann, sollte hier eine Austauschmöglichkeit gegeben sein. Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung wird die Anzeigevorrichtung deshalb mit Vorteil so ausgebildet, daß die Bandspule durch die Befestigungseinrichtung abnehmbar an dem zweiten Teil angeordnet und das freie Bandende durch eine Festlegungseinrichtung lösbar an dem bewegbaren Teil befestigt ist. Hierdurch ist ein leichter Austausch der Bandspule möglich, z. B. im oben geschilderten Fall bei Verwendung eines anderen Programms.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 089 573 ist ein Wirbelstrom-Tachometer mit Farbbandanzeige durch einen roten Farbbalken bekannt. Die Seite des Bandes, welche den roten Farbbalken trägt, kommt bei der Bewegung des Bandes gegen zwei Rollen zur Anlage, wodurch relativ rasch eine mechanische Abnutzung dieser Bandstellen verursacht wird. Ein ähnliches Tachometer mit Farbbandanzeige ist auch aus der deutschen Patentschrift 946 573 bekannt.
Ferner kennt man aus der USA.-Patentschrift 2 941400 ein Navigationsinstrument für ein Flugzeug, bei dem zur Höhenanzeige ein endloses Band vorgesehen ist, und aus der USA.-Patentschrift 2 309 941 kennt man ein Anzeigeinstrument für Fahrzeuge, bei dem fünf verschiedene Trommeln vorgesehen sind, die an ihrem Umfang entsprechende Anzeigeskalen tragen und die durch Meßinstrumente verdreht werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer die erfindungsgemäße Stellungsanzeigevorrichtung verwendenden Büromaschine, bei der Teile weggebrochen sind,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines die Prinzipien der Erfindung verkörpernden Stellungsanzeigesystems,
Fig. 3 ein Schaubild der auseinandergezogenen Teile der federvorgespannten Markierungsbandvorrichtung der F i g. 2 und
F i g. 4 eine Schnittansicht in der Ebene 4-4 der Fig. 1-
Fig. 1 zeigt eine Büromaschine 1 der zuvor besprochenen Art mit einem Wagenteil 2, der beweglich auf einem feststehenden Unterteil 3 angeordnet ist, auf dem der Wagen mit seiner Walze und seiner reitertragenden Programmbrücke 4 zwischen fest stehenden Führungsschienen 5 getragen wird. Der Unterteil weist ferner einen oberen Tastenfeldes abschnitt 6 zum Eingeben von Beträgen und zur Steuerung und Einleitung verschiedener Buchungsfunktionen und -operationen der Maschine sowie einen unteren Schreibmaschinentastenfeldabschnitt 7
ist. wobei, wie F i g. 4 zeigt, der nabenförmige Teil der Haltebuchse 47 aus dem Gehäuse 38 herausragt.
Die Spindel 17 geht durch die Haltebuchse 47 hindurch und ist mit ihrem unteren, einen geringeren Durchmesser aufweisenden Ende in einen Becher 49 gesteckt, dessen oberer Teil in einer öffnung 50 in dem die Spule tragenden Teil der Tragklammer 13 aufgenommen und darin starr, z. B. durch Drücken, befestigt. Die Spindel 17 steht somit fest und bildet einen Lagerzapfen, der das Gehäuse 38 und die Haltcbuchse 47 aufnimmt, die sich als Einheit um die Spindel 17 drehen. Die das Band 15 tragende Gehäuseeinheit wird vorgespannt, indem ein Teil des Bandes herausgezogen wird, so daß das Gehäuse 38 sich mehrmals um die Spindel 17 dreht, und indem das linke, äußere Ende des Bandes am Wagen 2 befestigt wird, wenn dieser sich in seiner rechten Endstellung befindet.
Ein Staubdeckel in Form einer umgedrehten zylindrischen Schale 52, z. B. aus undurchsichtigem Kunststoff, mit einer Öffnung 53 in der Mantelfläche ist über das das Band tragende Gehäuse 38 gestülpt und mit einer Schraube 54 auf der Spindel 17 befestigt. Auch das zuvor erwähnte Fenster 9 a soll das Eindringen von Staub und Schmutz in das Sichtfeld des Anzeigers verhindern. Wie F i g. 2 und 4 zeigen, weist das Fenster 9 a vorstehende Angüsse und einwärts eindrückbarc, elastische dreieckige Seiten auf, womit es schnappend in die Öffnung 9 in der Abdeckung 8 cinselzbar und leicht daraus herausnehmbar ist.
Gemäß einem weiteren Konstruktionsmerkmal der Spulenanordnung ist der Innendurchmesser der Deckelschalc 52 größer als der Außendurchmesser des Gehäuses 38, auf das das Band 15 aufgewickelt ist, und zwar sind diese Durchmesser aufeinander sowie auf die Dicke und die Länge des Bandes in der Weise abgestimmt, daß nach Lösung des Bandes vom Wagen und n;<ch fast völliger Zurückziehung des Bandes in die Spule die Gesamtdicke der Bandwicklung auf dem Gehäuse 38 gleich der Differenz ;·,, der Radien der Dcckelschale 52 und des Gehäuses 38 ist. Das Band füllt somit den Raum zwischen dem Deckel 52 und dem Gehäuse 38 enganliegend und unter Reibung voll aus. Dadurch wird verhindert, daß das äußere Bandende zurückschnappt oder ganz in die Spule hineingezogen wird, was ein Auseinandernehmen der Spulenanordnung erforderlich machen würde.
Wenn gewünscht, können zur glatten Führung des Bandes 15 zusätzliche Rollen, z. B. \9d und 19c, angebracht und an diesen Haltcbiigel 56 vorgesehen werden, um das Band richtig auf den Rollen zu führen, wenn diese, wie z.B. 19rf und 19r, in verschiedenen Höhenlagen angeordnet sind. Für den Fachmann ist klar, daß die Tragklammcr 13 am Körper einer ein hin- und hergehendes Teil verwendenden Maschine an jeder gewünschten Stelle angebracht sein kann, wenn nur dabei die Zeichen auf dem selbstaufwickclnden Band immer von den Rollen 19 weggewendet sind.
F:s hat sich herausgestellt, daß die genau und leicht ablesbare Anzeigevorrichtung nach der Erfindung die Verwendung des zeichentragenden Bandes für Zwecke ermöglicht, die zuvor nicht erwogen worden sind. Bei der Ausbildung von Wartungsmechanikern kann das Band farbkodicrt oder in anderer Weise bedruckt sein, um anzuzeigen, daß gewisse Wagensleuerungen bei gegebenen Wagenstellungen vorgenommen werden sollen, und es können für verschiedene Maschinenprogramme jeweils besondere Bänder verwendet werden. In ähnlicher Weise können neue Bedienungspersonen ausgebildet werden unter Verwendung eines Anzeigebandes, das, vorzugsweise durch ein Kodezeichen, anzeigt, daß eine bestimmte Operation bei einer bestimmten Wagenstellung vorgenommen werden muß. Es ist daher vorteilhaft, daß das Band leicht vom hin- und hergehenden Wagen lösbar und die Bandspule 11 leicht von der Tragklammer 13 abnehmbar und auf diese aufsetzbar ist.
Die erfindungsgemäße Stellungsanzeigevorrichtung ist zwar im Zusammenhang mit einer Büromaschine mit beweglichem Wagen beschrieben worden, doch ist für den Fachmann offenbar, daß ihre Prinzipien in gleicher Weise zur Anzeige der Stellung eines hin- und hergehenden Teils bei anderen Maschinenarten anwendbar sind.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Stellungsanzeigevorrichtung für eine Maschine mit einem hin- und herbewegbaren länglichen Teil, insbesondere dem Wagen einer Büromaschine, welches bezüglich eines zweiten Teils der Maschine hin- und herbewegbar ist, mit einer in einer selbstaufwickelnden Bandspule angeordneten Rolle Band, auf dessen einer Seite Zeichen vorgesehen sind und das außerhalb der Spule ein freies Ende aufweist, das mit einem verstellbaren Teil der Maschine verbunden ist, sowie mit einem mit den Zeichen auf dem Band zusammenwirkenden Bezugszeiger, dadurch gekennzeichnet, daß eine Befestigungsvorrichtung (13) zum Befestigen der Bandspule (11) vor und im Abstand vom bewegbaren, länglichen Teil (2) der Maschine (1) vorgesehen ist, daß der Bezugszeiger (35) am zweiten Teil der Maschine und in der Nähe des Bandes (15) angeordnet ist, daß in an sich bekannter Weise eine Führungseinrichtung (z.B. 19c, \9d) zum Führen des Bandes (15) am Zeiger (35) vorbei und von diesem rückwärts zum beweglichen, länglichen Teil (2) der Maschine vorgesehen ist, daß das freie Ende (25) des Bandes (15) mit diesem beweglichen länglichen Teil (2) verbunden ist und daß das Band (15) an einem Abschnitt (31) um etwa 180° verdreht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandspule (11) durch die Befestigungseinrichtung (13) am zweiten Teil (3) der Maschine (1) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (13) und die Führungseinrichtung am zweiten Teil (3) angeordnet sind, so daß die Spule (11) während der Hinbewegung des bewegbaren, länglichen Teils (2) Band (15) ausgibt und der Zahlenwert der vom Zeiger (35) angezeigten Zeichen während der Hinbcwcgung des bewegbaren, länglichen Teils (2) ansteigt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandspule (11) durch die Befestigungseinrichtung (13) auf einem bezüglich des hin- und herbewegbaren Teils (2) höheren Niveau befestigt ist.
auf, der vor dem oberen Tastenfeldabschnitt 6 liegt. Die durch den Schreibmaschinen- bzw. Buchungsmaschinenabschnitt betätigten Druckeinrichtungen sind normalerweise zurückgezogen und unter der hochgezogenen Abdeckung 8 angeordnet, die hinter dem Buchungsmaschinentastenfeld 6 auf dem Unterteil der Maschine befestigt ist. In der Abdeckung 8 befindet sich rechts eine längliche Öffnung 9, die ein einschnappendes durchsichtiges Fenster 9 a aufnimmt, durch das im Blickfeld der Bedienungsperson ein Teil der Anzeigeeinrichtung der erfindungsgemäßen Stellungsanzeigevorrichtung IO sichtbar ist.
Nach Fig. 2 besteht die Vorrichtung aus einer Bandspule 11, die abnehmbar auf einer Tragklammer 13 angeordnet ist, die starr am Seitenrahmen 14 des feststehenden Maschinenteils befestigt ist. Die Bandspule 11 enthält ein biegsames, sich nicht dehnendes Band 15, das wie eine Feder auf eine feststehende Aufwickelrolle oder -spindel 17 (Fig. 3) in der· Weise aufgewickelt ist, daß unter Zug Band austritt und bei Aufhören des Zuges selbsttätig zurückgeholt wird. Das Band 15 kann aus Metall, z. B. Stahl, sein, wird aber vorzugsweise aus einem Werkstoff hergestellt, der unter Temperaturänderungen weniger längenveränderlich ist. Viele moderne Kunststoffe haben diese längenstabilen Eigenschaften.
Auf der vorderen feststehenden Führungsschiene 5 und auf der Tragklammer 13 befestigte Bandführungsrollen 19 bestimmen den Bewegungsweg des ausgezogenen Teils des Bandes 15, dessen sonst freies Ende mit entsprechenden Mitteln, z. B. Schrauben 23, an dem hin- und hergehenden Wagen 2 befestigt ist. Am linken oder äußeren Ende des Bandes 15 ist eine Klammer 25 mit öffnungen zur Aufnahme der Schrauben 23 befestigt. Im Wagen 2 ist eine Anzahl von Gewindelöchern 27 vorgesehen zum Ausrichten des Bandes 15 und zum Grobeinstellen der Länge des ausgezogenen Teils des Bandes bei einer gegebenen Stellung des hin- und hergehenden Wagens 2.
Die Rollen 19 sind in der Weise angeordnet, daß sie drei Hauptabschnitte des Verlaufs des ausgezogenen Teils des Bandes 15 bestimmen, und zwar: einen neben der Bewegungsbahn des hin- und hergehenden Wagens 2 und parallel dazu verlaufenden Abschnitt von veränderlicher Länge, der durch das am Wagen 2 befestigte Ende des Bandes 15 begrenzt ist, weiter einen verhältnismäßig kurzen Abschnitt, der etwa parallel zum ersten Abschnitt, aber in bezug auf diesen und die Spule 11 weiter vorn in der Maschine verläuft, und einen Zwischenabschnitt, der von dem kurzen Abschnitt nach hinten zu dem Abschnitt von veränderlicher Länge verläuft.
Das Band 15 weist auf seiner einen Seite Markierungen, z. B. Eichungen 29, zum Anzeigen der Stellung des Wagens 2 auf. Die Spule Il ist auf der Tragklammer 13 in der Weise angeordnet, daß das ausgezogene Ende des Bandes 15 beim Austritt aus der Spule und bei seinem Verlauf über den kurzen Abschnitt der Markierungen auf der zur Vorderseite der Maschine weisenden Seite trägt und über die Rollen 19a und 196 mit der markierten Bandseite von den Rollen abgewandt läuft.
Der Zwischenabschnitt des Bandes 15 reicht von der Rolle 196 bis zur Rolle 19 d. Zwischen den Rollen 196 und 19d ist das Band um eine halbe Drehung 31 verdrallt, so daß die die Markierungen tragende Bandscite von der Rolle 19c/ nicht berührt wird. Von der Rolle I9d an bis z„.n Befestigungspunkt am Wagen 2, d. h. in dem Bandabschnitt von veränderlicher Länge, sind die Markierungen zur Rückseite der Maschine hin und auf den beweglichen Wagen zu gerichtet.
Eine Abstützplattc 33 und ein mit ihr aus einem Stück gebildeter Zeiger 35 sind zwischen den Rollen 19a und 19 b angeordnet, die den oben erwähnten kurzen vorderen Abschnitt des Bandes führen. Nach
ίο F i g. 3 ist der Zeiger 35 einstellbar auf der Tragklammer 13 befestigt, z.B. durch Schrauben 36, die in den in dem nach hinten weisenden Teil der Abstützplatte 33 ausgebildeten offenen Langsschlitzen 37 aufgenommen werden und eine geringe seitliehe Verstellung der Platte 33 und des Zeigers 35 zwecks Feineinstellung auf die Markierungen 29 des Bandes 15 gestatten. Da der Zeiger 35 dicht an der Bandbahn steht, ergeben sich keine Parallaxcnprobleme beim Ablesen der Angaben auf dem Band
so 15, das zwischen dem Zeiger 35 und der Abstützplatte 33 geführt ist. Die Abstützplatte 33 dient auch als Schreibunterlage, wenn die Bedienungsperson, der Programmierer oder der Wartungsmechaniker nach Herausnahme des planen Fensters 9« aus der Öffnung 9 in der Abdeckung 8 Aufzeichnungen oder Symbole auf dem Band 15 anbringen will.
Das Band 15 wird geeicht, wenn der bewegliche Wagen 2 in seiner äußersten rechten Stellung ist, in der der Zeiger 35 auf der Null-Stellung des Bandes steht oder auf diese eingestellt wird. Bei der im Wagenschritt oder bei der Spaltentabulierung erfolgenden Bewegung des Wagens 2 nach links wird das Band 15 unter steigender Federspannung aus der Spule Il herausgezogen, wobei der Bandabschnitt von veränderlicher Länge an Länge zunimmt und straff neben dem Wagen 2 gehalten wird, dessen Stellung selbsttätig durch den Zeiger 35 angezeigt wird. Bei der dargestellten Bauweise, bei der die Spule 11 an der rechten Seite der Buchungsmaschine liegt, bewegt sich das Band 15 in der gleichen Richtung wie der Maschinenwagen 2. In dem gleichen Maße, in dem das Band 15 aus der Spule Il herausgezogen wird, erscheinen auf dem mit Zahleneinteilung versehenen Band Zahlenzeichen in steigender Reihe, so daß das Band in üblicher Weise von links nach rechts leicht und genau ablesbar ist. Bei der Rückführung des Wagens zur rechten Seite der Bedienungsperson verringert sich der Zug an dem unter Federvorspannung stehenden Band, das selbsttätig in die Spule zurückläuft.
Wie Fig. 3 zeigt, weist die selbstaufwickelnde Spule 11 ein Gehäuse 38 mit darin angeordneter Spiralfeder 39 auf. Das Gehäuse 38 hat die Form einer flachen Schale oder Trommel mit mehreren Schlitzen in der zylindrischen Mantelfläche, um deren Außenseite herum das Band aufgewickelt ist. Das rechte oder inwendige Ende des Bandes kann verdickt sein oder eine öse 40 (Fig. 4) aufweisen, um das Bandende zwischen den Wänden des schmalen Einlaßschlitzes 41 α in der Trommel 38 festzuhalten. Die Spiralfeder 39 weist an ihrem Außenende einen umgebogenen Abschnitt 42 auf, der in den Schlitzen 41 ft, 41c im Gehäuse 38 aufgenommen wird. Die Spiralfeder 39 weist an ihrem inneren Ende einen geraden Abschnitt 43 auf, der in einen Schlitz 45 in der Spindel 17 einführbar ist. Die Spindel 17 geht durch eine einteilige Haltebuchse 47, die in das Gehäuse 38 eingesetzt und mit diesem verschweißt
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (19, 33, 35) eine Anzahl Rollen (19) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandspule (11) durch die Befestigungseinrichtung abnehmbar an dem zweiten Teil (3) angeordnet und das freie Bandende durch eine Festlegungseinrichtung (23, 25, 27) lösbar an dem beweg- baren Teil (2) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum einen die Lage des freien Endes des die Zeichen tragenden Bandes (15) durch die Festlegungseinrichtung (23, 25, 27) bezüglich des bewegbaren Teils (2) und zum anderen
die Stellung des Bezugszeigers (35) bezüglich des Bandes (15) einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugszeiger (35) einen mit ihm aus einem Stück gebildeten Abstützteil (33) aufweist, der im Abstand von dem Zeiger (35) angeordnet ist und bei Anbringung von Notizen auf dem Band (15) auch als Schreibunterlage dient.
9. Vorrichtung nach einem, der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (3) als feststehender Teil mit einer Öffnung (9) ausgebildet ist, durch die der Zeiger (35) und der ihm benachbarte Bandteil sichtbar sind, und daß ein durchsichtiges Fenster (9a) herausnehmbar in dieser Öffnung (9) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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