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DE666129C - Linienschreiber fuer Messgeraete, insbesondere Maximumzaehler - Google Patents

Linienschreiber fuer Messgeraete, insbesondere Maximumzaehler

Info

Publication number
DE666129C
DE666129C DES110790D DES0110790D DE666129C DE 666129 C DE666129 C DE 666129C DE S110790 D DES110790 D DE S110790D DE S0110790 D DES0110790 D DE S0110790D DE 666129 C DE666129 C DE 666129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
measuring devices
edge
line
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES110790D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mohr
Paul Paschen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES110790D priority Critical patent/DE666129C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666129C publication Critical patent/DE666129C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/64Maximum meters, e.g. tariff for a period is based on maximum demand within that period
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/02Styli or other recording elements acting to mechanically deform or perforate the recording surface
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/16Recording elements transferring recording material, e.g. ink, to the recording surface
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D4/00Tariff metering apparatus
    • G01D4/10Maximum indicating or recording apparatus, i.e. where the tariff for a period is based on a maximum demand within that period
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records
    • G01R13/08Electromechanical recording systems using a mechanical direct-writing method
    • G01R13/10Electromechanical recording systems using a mechanical direct-writing method with intermittent recording by representing the variable by the length of a stroke or by the position of a dot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Linienschreiber für Meßgeräte, insbesondere Maximumzähler Bei trocken schreibenden Meßgeräten wird ein Abschreibkörper längs einer Schreibbahn bewegt und erzeugt entweder durch Abtragung von Material des Schreibkörpers oder von der besonders präparierten Oberfläche des Schreibstreifens Linien, deren Länge oder Lage der zu registrierenden Meßgröße entspricht. Hat das Schreibzeug eine Schreibspitze, so nutzt sich diese im Laufe der Zeit ab, die aufgezeichneten Kurven werden dann immer dicker und undeutlicher. Bei scharfer Spitze besteht die Gefahr, daß das Papier geritzt oder durchschnitten wird und die dabei losgelösten Fasern das Meßwerk verunreinigen. Wird zum Aufzeichnen eine Rolle, insbesondere eine Scheibe, verwendet, und wird diese schräg oder senkrecht zu ihrem Umfang gegen die Schreibfläche bewegt, so kommen zwar immer neue Umfangsteile mit dem Schreibstreifen in Berührung, jedoch ergeben sich infolge der geringen Krümmung der Schreibflächen auch in diesem Falle dicke und unscharfe Linien. Auch wenn der Schreibkörper in der Ebene der Schreibrichtung liegt, nutzt sich seine ursprüngliche scharfe Kante allmählich ab, die Linien werden also immer dicker und undeutlicher. Die Zwischenlage von Kohlepapier, Farbband o. dgl. zwischen dem Schreibkörper und dem Papier ist unbequem und ergibt leicht Verschmutzungen des Papiers. , Bei einer solchen mit Kohlepapier, Farbband o. dgl. arbeitenden Registriervorrichtung ist es bekannt, zwecks Erzielung punktförmiger Registrierungen zwischen dem schneidenförmigen Zeiger des Meßgeräts und einer Schreibkante den Registrierstreifen und das Kohlepapier vorübergehend einzuklemmen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Linienschreiber für Meßgeräte, insbesondere Maximumzähler, mit einem scheibenförmigen Schreibkörper aus abtragbarem Material und einem hinter dem Registrierstreifen angeordneten Gegenlager für den Schreibkörper. Erfindungsgemäß besteht das Gegenlager aus einem leistenförmigen Körper mit schneiden-oder dachförmiger Andruckfläche. Beim Linienschreiben wird,der Schreibkörper an diesem leistenförmigen Körper entlang bewegt. Dadurch lassen sich stets scharfe Linien, unabhängig von einer etwaigen Abnutzung des Schreibkörpers, erzielen.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. In den Fig. i und 2 ist i die von einem Uhrwerk in der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung bewegte Schreibbahn, die über eine Führung :2 läuft. 3 ist ein aus einer an ihrer Oberfläche abtragbaren Scheibe bestehender Schreibkörper mit der Drehachse q.. Er ist in einem Rahmen 5 gelagert, der in einer schwenkbar angeordneten Führung 6 läuft.
  • Der Schreibkörper 3 wird durch eine Feder 7 mittels der Führung 6 gegen die Schreibbahn gedrückt und kann durch ein Relais $ davon abgehoben werden. Auf der dem Schreibkörper gegenüberliegenden Seite der Schreibbahn i ist ein Lineal 9 mit einer Schreibkante io angeordnet. Das Lineal ragt durch einen Schlitz i i der Schreibbahnführung 2 bis im die Ebene der Schreibbahn vor. Bei der Be-; wegung des Schreibkörpers in der in Fig. i»" durch Pfeile angedeuteten Richtung bildet sich auf der Schreibfläche eine der Kante io entsprechende scharfe Linie ab. Auch bei etwaiger Abnutzung des Schreibkörpers können die Linien. nicht dicker und unschärfer werden, weil ihre Stärke ausschließlich durch die Stärke der Schneide io des Lineals 9 bedingt ist.
  • Das Schreibzeug wird in der bei registrierenden Maximumzählern bekannten Weise durch eine vom Zähler angetriebene Winde 12, die periodisch vom Zähler entkuppelt wird, auf und ab bewegt, wobei das Schreibzeug stets wieder in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Bleibt das Relais 8 dauernd ausgeschaltet, so wird beim Hin- und beim Rückgang des Schreibzeugs eine Linie gezogen. Es ergeben sich dann die bekannten Zickzackkurven. Soll das Maximum nur durch einfache Striche markiert werden, so wird das Relais 8 entweder beim Hingang oder beim Rückgang des Schreibzeugs eingeschaltet. Kommt es darauf an, den Zähler möglichst von der Schreibarbeit zu entlasten, so wird das Relais 8 in der Zeit, in der der Zähler mit der Winde 1z gekuppelt ist, eingeschaltet und nur bei der Rückkehr des Schreibzeugs in die Ausgangsstellung ausgeschaltet. Sollte das Gewicht des Schreibzeugs nicht ausreichen, den beim Schreiben auftretenden Reibungswiderstand zu überwinden, so kann das Schreibzeug nach bekannten Vorschlägen durch einen Hilfsmotor in die Ausgangslage zurückgebracht werden. Statt dessen kann man auch durch den Zähler lediglich einen bestimmten Schreibweg vorgeben lassen und die Schreibbewegung durch einen Hilfsmotor ausführen. Derartige Mittel zur Entlastung des Meßgeräts sind an sich bekannt und sollen hier nicht näher erläutert werden.
  • Im Ausführungsbeispiel ist das Lineal 9 fest, die Führung 6 des Schreibzeugs beweglich angeordnet. Man kann statt dessen auch die Führung fest und das Lineal beweglich anordnen.
  • Wird, wie im Ausführungsbeispiel, die Achse 4 der Schreibscheibe senkrecht zur Bewegungsrichtung der von einer Uhr angetriebenen Schreibfläche angeordnet, so ergibt sich noch der besondere Vorteil, daß bei der Bewegung der Schreibfläche die Scheibe 3 mitgedreht wird, so daß also immer neue Teile des Scheibenumfangs der Schreibkante gegenüberstehen. Man erzielt dadurch eine gleichmäßige Abnutzung längs des ganzen Scheibenrandes. Man kann aber statt dessen auch nach bekannten Vorschlägen den Scheibenrand schräg zur Schreibrichtung anordnen, iciä.nn wird während des Schreibens die ',cshexbe in Drehung versetzt.
  • Pje in Fig. 3 dargestellte Schreibkante io ein aus der Schreibbahnführung zu beiden Seiten der Kante aus dem Vollen herausgefräst oder in die Schreibbalmführung eingeschliffen oder eingedrückt werden. Die Kante kann statt dessen auch, wie beispielsweise Fig.4 zeigt, durch einen längs der Schreibbahnführung aufgespannten, aufgelöteten oder sonstwie damit befestigten dünnen Stahldraht 13 gebildet werden.
  • Die Erfindung bietet noch einen weiteren Vorteil, der darauf zurückzuführen ist, daß die Form der aufgezeichneten Linie durch die Form der Schreibkante bestimmt wird. Bringt man z. B. in der Schreibkante nach Art einer Skalenteilung Kerben an, gibt man ihr Vorsprünge oder seitliche Fortsätze, so erhält die aufgezeichnete Linie eine Skalenteilung, die die Auswertung des Registrierstreifens wesentlich erleichtert. Auf diese Weise ist es möglich, die sonst auf die Registrierstreifen aufgedruckten Skalenlinien oder Koordinatensysteme wegzulassen und dadurch die Herstellung des Streifens wesentlich zu verbilligen.
  • Kommt es bei der Auswertung des Registrierstreifens nur darauf an, ob ein tarifmäßig festgesetztes Maximum überschritten wird, so wird die Auswertung des Streifens erfindungsgemäß dadurch erleichtert, daß man an der Schreibkante, vorzugsweise verstellbar, einen zur Markierung dieser Maximumgrenze dienenden Fortsatz anbringt, oder daß man die mit einer Markierung versehene Leiste in der Längsrichtung verstellbar anordnet und die Markierung auf die gewünschte Maximumgrenze einstellt. Sobald dann diese Maximumgrenze überschritten wird, zeigt die Schreiblinie an dieser Grenze eine Verdickung oder Unterbrechung; die Überschreitung fällt also sofort auf.
  • Sind in einem größeren Betrieb mehrere Maximumschreiber vorhanden, so kann eine Verwechslung der einzelnen Registrierstreifen in einfacher Weise dadurch verhütet werden, daß man die Schreibkante, insbesondere den unteren Teil derselben nach Art von Morsezeichen o. dgl., mit Kerben oder Vorsprüngen versieht.

Claims (4)

  1. PA TEN TANSPRÜCHr: i. Linienschreiber für Meßgeräte, insbesondere Maximumzähler, mit einem scheibenförmigen Schreibkörper aus abtragbarem Material und einem hinter dein Registrierstreifen angebrachten Gegen- Lager für den Schreibkörper, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager als leistenförmiger Körper mit schneidep-oder dachförmiger Andruckfläche ausge,-.,, führt ist, längs dem der Schreibkörper beim Linienschreiben entlang bewegt wird.. :
  2. 2. Linienschreiber für Meßgeräte nach Anspruch r, bei welchem der Schreibkörper mit seinem Tragrahmen senkrecht zur Schreibfläche bewegbar ist, gekennzeichnet durch eine besondere Antriebsvorrichtung, vorzugsweise ein Relais, zur Ausführung dieser Bewegung.
  3. 3. Linienschreiber für Meßgeräte nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibkante zwecks Erzielung unterbrochener oder stellenweise verbreiterter Linien mit Kerben, Vorsprüngen, Ansätzen, vorzugsweise in Form einer Skalenteilung, versehen ist. .
  4. 4. Linienschreiber für Meßgeräte nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß beispielsweise zwecks Markierung einer bestimmten Maximumgrenze die Schreibkante mit einem vorzugsweise einstellbaren Ansatz o. dgl. versehen ist bzw. daß die mit Markierungen versehene Schreibkante selbst in ihrer Längsrichtung relativ zur Schreibbahn verstellbar ist.
DES110790D 1933-08-30 1933-08-30 Linienschreiber fuer Messgeraete, insbesondere Maximumzaehler Expired DE666129C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES110790D DE666129C (de) 1933-08-30 1933-08-30 Linienschreiber fuer Messgeraete, insbesondere Maximumzaehler

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DES110790D DE666129C (de) 1933-08-30 1933-08-30 Linienschreiber fuer Messgeraete, insbesondere Maximumzaehler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE666129C true DE666129C (de) 1938-10-13

Family

ID=7530492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES110790D Expired DE666129C (de) 1933-08-30 1933-08-30 Linienschreiber fuer Messgeraete, insbesondere Maximumzaehler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE666129C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068902B (de) * 1959-11-12

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068902B (de) * 1959-11-12

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