DE1572665C - Schaltungsanordnung fur elektronische Belichtungsmesser oder regler - Google Patents
Schaltungsanordnung fur elektronische Belichtungsmesser oder reglerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsan-Ordnung für elektronische Belichtungsmesser oder
-regler, bei der eine Eingangsschaltung verwendet wird, wie sie für einen elektronisch gesteuerten
Kameraverschlüß bereits' in dem deutschen Patent
522 084 beschrieben wurde.
Das Kennzeichen dieser Anordnung, bei der an einer Spannungsquelle zwei von einer internen Lichtquelle
beleuchtete Photowiderstände in Reihe liegen, besteht darin, daß einer der Photowiderstände zusätzlich
zur Vorbelichtung durch die interne Lichtquelle \oiu Licht des Aufnahmeobjektes beaufschlagt
wird.
Die Vorteile einer derartigen Eingangsschaltung
bestehen darin, dal? der eigentliche Meß-Photowiderstaiid
bei einem höhcri-n 1 ichipegel arbeitet, wodurch
seine von tier BeleudiUiiitissiüike abhängige Trägheit
erheblich \erininik-it vviid. Da/11 kommt ferner noch,
daß durch die·/iis;it/l'L-U-iichtuii!; ilas Veiliältnis der
Beleuchtungsstärken, die durch zwei verschieden helle Aufnahmeobjekte auf dem Photowiderstand hervorgerufen
werden, verkleinert wird. Damit wird auch der Einfluß des den Photowiderständen anhaftenden
»Lichtgedächtnisses« stark vermindert. Weiterhin wird durch die Verwendung zweier Photowiderstände
gewährleistet, daß Änderungen der Helligkeit der die Photowiderstände dauernd beleuchtenden
Lampe oder Änderungen der an dieser Lampe liegenden Spannung das Meßergebnis nicht beeinflussen.
Der vorliegenden Zusatzanmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung gemäß des
deutschen Patentes 1 522 084 so weiterzubilden, daß sie auch bei einem elektronischen Belichtungsmesser
oder bei einem Belichtungsregler, bei dem nicht die Belichtungszeit, sondern die Blendenöffnung geregelt
wird, verwendet werden kann. Diese Aufgabe wird auf die in den Ansprüchen 1 oder 2 gekennzeichnete
Weise gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel für einen elektronischen Abgleich-Belichtungsmesser ist in F i g. 1 dargestellt.
An die Batterie 1 und dem mit ihr in Serie liegenden Schalter 2 ist eine Reihenschaltung angeschlossen, die
aus den beiden Photowiderständen 3 und 4 besteht. Im Batteriestromkreis liegt weiterhin das Lämpchen
5, das bei geschlossenem Schalter 2 die beiden Photowiderstände 3 und 4 dauernd beleuchtet. Der
Photowiderstand 3 wird außerdem noch mit dem vom Aufnahmeobjekt ausgehenden Licht beaufschlagt,
nachdem dieses ein variables Lichtschwäehungsmittel, beispielsweise eine Blende 6, passiert hat.
Den beiden Photowiderständen 3 und 4 ist ein Vorverstärker nachgeschaltet, der aus dem Widerstand
7, dem Transistor 8 und den Widerständen 9 und 10 besteht. Am Kollektor des Transistors 8 sind
über die Widerstände 11 bzw. 12 die Transistoren 13 und 14 angeschlossen, wobei der Transistor 14 gegenüber
dem Transistor 13 eine umgekehrte Leitfähigkeit besitzt. In den Kollektorkreisen dieser Transistoren
liegen die Anzeigelämpchen 15 und 16. Jedes dieser Lämpchen ist zur Spannungsbegrenzung von
einem spannungsabhängigen Widerstand 17 bzw. 18 überbrückt. Die Widerstände 19 und 20 dienen zur
Abstimmung der Lämpchen aufeinander. Parallel zum Photowiderstand 4 liegen die beiden Widerstände
21 und 22, von denen jeweils einer mit Hilfe des Schalters 23 angeschlossen ist.
Diese Anordnung arbeitet nun folgendermaßen: Nach der Betätigung des Schalters 2 brennt das
Lämpchen 5 und beleuchtet dauernd die beiden Photowiderstände 3 und 4. Der Photowiderstand 3 wird
außerdem noch durch die Blende 6 hindurch von dem vom Aufnahmeobjekt kommenden Licht beleuchtet.
Das zwischen den beiden Photowiderständen 3 und 4 herrschende Potential, das je nach der
Stärke der vom Aufnahmeobjekt stammenden Beleuchtung des Photowiderstandes 3 schwankt, steuert
den Transistor 8, der seinerseits wiederum die Transistoren 13 und 14 steuert. Da diese beiden Transistoren
zueinander eine inverse Leitfähigkeit besitzen, wird bei einer Änderung der Beleuchtungsstärke auf
dem Photowiderstand 3 das eine der beiden Lämpchen 15 bzw. 16 heller aufleuchten, das andere dagegen
dunkler werden. Nur bei einer ganz bestimmten Beleuchtungsstärke auf dem Photowiderstand 3 brennen
beide Lampen gleich hell. Dieser Zustand wird mit Hilfe des Lichtschwächungsmittels 6 eingeregelt.
Das Betätigungsglied dieser Lichtschwächungsvorrichtung ist dabei im Falle eines Belichtungsmessers
mit einem Auswertemittel, beispielsweise einem Rechenring, gekuppelt, im Falle eines Belichtungsreglers
dagegen mit den Einstellmitteln der Kamera.
Der Übergang auf einen zweiten Meßbereich kann dadurch erfolgen, daß mit Hilfe des Schalters 23 der
Widerstand 21 ab- und der Widerstand 22 eingeschaltet wird. Gleichzeitig damit wird auch das Filter
24 vor den Photowiderstand 4 geschoben. Dadurch wird der Arbeitspunkt der Anordnung verschoben;
die Anzeigelämpchen 15 und 16 brennen jetzt bei einer anderen Beleuchtungsstärke auf dem Photowiderstand
3 gleich hell.
Ein dem Anspruch 2 entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in F i g. 2 dargestellt. Auch hier besteht
die Eingangsschaltung wiederum aus der Batterie 1, dem Schalter 2, den beiden Photowiderständen 3
und 4, der Beleuchtungslampe 5 und dem variablen Lichtschwächungsmittel 6. In diesem Falle ist dem
aus den Photowiderständen 3 und 4 gebildeten Spannungsteiler ein Differenzverstärker nachgeschaltet.
Dazu liegt der Spannungsteiler an der Basis des Transistors 25, während ein zweiter Transistor 26 mit seiner
Basis an einem aus den Widerständen 27 und 28 gebildeten Spannungsteiler angeschlossen ist, der
seinerseits an der Batterie 1 liegt. Die beiden Emitter der Transistoren 25 und 26 sind über den Widerstand
29 mit dem Minuspol der Batterie verbunden, während die Kollektoren über je einen Widerstand 30
bzw. 31 an dem Pluspol der Batterie angeschlossen sind. Zwischen dem Kollektor des Transistors 25 und
dem zugehörigen Widerstand 30 einerseits sowie zwischen dem Kollektor des Transistors 26 und dem
zugehörigen Widerstand 31 andererseits liegt ein Nullinstrument 32. Der Widerstand 33 dient zur Anpassung
der Charakteristik des Photowiderstandes 4 an die des Photowiderstandes 3.
Die in ihrer Arbeitsweise bereits beschriebene Eingangsschaltung steuert den Transistor 25, während
der Transistor 26 von dem aus den Widerständen 27 und 28 gebildeten Spannungsteiler gesteuert wird. Je
nach der durch das Aufnahmelicht beeinflußten Beleuchtungsstärke auf dem Photowiderstand 3 ergibt
sich ein in der einen oder anderen Richtung durch das Nullinstrument 32 fließender Strom. Eingestellt
bzw. abgeglichen wird auf den Stromfluß Null, indem man durch Änderungen des Lichtschwächungsmittels
6 die Beleuchtungsstärke auf dem Photowiderstand 3 ändert. Auch in diesem Fall ist das Lichtschwächungsmittel
mit den Auswerte- und/oder Einstellmitteln für die Kamera gekuppelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für elektronische Belichtungsmesser oder -regler, mit einer Eingangsschaltung
gemäß dem deutschen Patent 1 522 084, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Spannungsteiler (3,4) ein zweistufiger Transistorverstärker nachgeschaltet ist, in dessen
Kollektorausgängen je ein Anzeigelämpchen (15, ίο
16) liegt, daß vor der Lichteintrittsöffnung des dem Aufnahmelicht ausgesetzten Photowiderstandes
(3) eine veränderbare Lichtschwächungsvorrichtung (6) angebracht ist und daß das Betätigungsmittel
für diese Lichtschwächungsvorrichtung (6) im Falle eines Belichtungsmessers mit
einem Auswertemittel, beispielsweise einem Rechenring, gekuppelt ist, im Falle eines Belichtungsreglers
dagegen mit den Einstellmitteln der Kamera.
2. Schaltungsanordnung für elektronische Belichtungsmesser oder -regler, mit einer Eingangsschaltung
gemäß dem deutschen Patent 1 522 084, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Spannungsteiler (3,4) ein Transistor-Differenzverstärker (25, 26) nachgeschaltet ist, zwischen
dessen Kollektorausgängen ein Nullinstrument (32) liegt, daß vor der Lichteintrittsöffnung des
dem Aufnahmelicht ausgesetzten Photowiderstandes (3) eine veränderbare Lichtschwächungsvorrichtung
(6) angebracht ist und daß das Betätigungsmittel für diese Lichtschwächungsvorrichtung
(6) im Falle eines Belichtungsmessers mit einem Auswertemittel, beispielsweise einem Rechenring,
gekuppelt ist, im Falle eines Beiichtungsreglers dagegen mit den Einstellmitteln der
Kamera.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung des
Meßbereichs zwei zum Photowiderstand (4) parallelliegende Widerstände (21, 22) vorgesehen
sind, von denen jeweils einer gekuppelt mit einem Lichtschwächungsfilter (24) dem Photowiderstand
(4) parallel geschaltet wird.
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