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DE1224835B - Verfahren zur automatischen Beleuchtungs-reglung und nach diesem Verfahren arbeitender automatischer Beleuchtungsregler - Google Patents

Verfahren zur automatischen Beleuchtungs-reglung und nach diesem Verfahren arbeitender automatischer Beleuchtungsregler

Info

Publication number
DE1224835B
DE1224835B DEG29884A DEG0029884A DE1224835B DE 1224835 B DE1224835 B DE 1224835B DE G29884 A DEG29884 A DE G29884A DE G0029884 A DEG0029884 A DE G0029884A DE 1224835 B DE1224835 B DE 1224835B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photo element
lighting
light
illuminance
light source
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG29884A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gotthilf Schrenk
Dipl-Phys Herbert Krappatsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P Gossen and Co GmbH
Original Assignee
P Gossen and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P Gossen and Co GmbH filed Critical P Gossen and Co GmbH
Priority to DEG29884A priority Critical patent/DE1224835B/de
Publication of DE1224835B publication Critical patent/DE1224835B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur automatischen Beleuchtungsreglung und nach diesem Verfahren arbeitender automatischer Beleuchtungsregler Es sind fotoelektrische Beleuchtungsregler für Kameras jeglicher Art bekannt, bei denen die Beleuchtungsstärke in der Filmebene entsprechend der auf einem Fotoelement herrschenden Beleuchtungsstärke dadurch gesteuert wird, daß der von dem Fotoelement abgegebene Strom einem empfindlichen Strommesser zugeführt wird, dessen beweglicher Teil die Einstellung einer die Beleuchtung in der Filmebene regelnden Blende besorgt. Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß infolge der Kleinheit der von dem Fotoelement abgegebenen Ströme nur sehr geringe Kräfte für das Einstellen der Blende zur Verfügung stehen, so daß diese leicht und leichtgängig ausgebildet sein muß. Außer der dadurch bedingten großen Störanfälligkeit haben diese Anordnungen weiter noch den Nachteil, daß sie verhältnismäßig unempfindlich sind.
  • Ein weiterer bekannter Beleuchtungsregler ist für die Änderung der die Beleuchtung erzeugenden Lichtquelle gedacht. Ein entsprechend der Beleuchtungsstärke auf einem Fotoelement ausschlagender Instrumentenzeiger wird durch einen Fallbügel periodisch auf eine zweiteilige, in der Zeigerlaufbahn befindliche Kontaktleiste gedrückt. Je nachdem, ob der Zeiger dabei auf die eine Hälfte der Kontaktleiste auftrifft oder auf die andere oder auf einen nichtleitenden Zwischenraum zwischen den beiden Hälften, wird ein Elektromotor in der einen oder anderen Richtung bzw. überhaupt nicht gedreht. Der Elektromotor verstellt bei seiner Drehung die Kontaktleiste derart, daß der nichtleitende Zwischenraum zwischen den beiden Kontaktleistenhälften sukzessive näher an den Zeiger herandrückt, und zwar so lange, bis der Zeiger auf den nichtleitenden Zwischenraum trifft und der Motor endgültig zur Ruhe kommt. Richtung und Ausmaß der Motordrehung hängen somit von der Beleuchtungsstärke auf dem Fotoelement ab.
  • Zur Regelung der die Beleuchtung erzeugenden Lichtquelle verschiebt der Elektromotor zusätzlich noch über eine Spindel ein Schaltorgan, das je nach seiner Stellung mehr oder weniger Kontakte schließt und damit mehr oder weniger Beleuchtungslampen einschaltet. Diese Anordnung ist mechanisch außerordentlich aufwendig; sie arbeitet ferner auf Grund der schrittweisen Verstellung auch nur sehr langsam.
  • Diesen beiden vorbekannten Anordnungen ist gemeinsam, daß sie stets auf eine vorgegebene, konstante Beleuchtungsstärke einregeln. Weiter gehende Aufgaben sind mit ihnen nicht zu lösen.
  • Ferner ist noch eine Regelanordnung für Autoscheinwerfer bekannt, bei der eine schattenwerfende Blende in Abhängigkeit von der Position eines entgegenkommenden und mit eingeschalteten Scheinwerfern fahrenden Kraftwagens so verschoben wird, daß dieses Fahrzeug stets gegen das Licht der Scheinwerfer abgeschattet ist. Strenggenommen handelt es sich hierbei nicht um eine Regelung der Beleuchtungsstärke, sondern um die Verschiebung einer schattenwerfenden Blende entsprechend der gegenseitigen Lage der beiden Fahrzeuge.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine echte Regelung der Beleuchtungsstärke zu bewirken, bei der die oben angeführten Nachteile der bekannten Beleuchtungsregler vermieden sind und die weitestgehend an die von Fall zu Fall wechselnden Anforderungen anpaßbar ist. Bei einem Verfahren zur automatischen Beleuchtungsregelung, bei dem ein Elektromotor sowohl eine die beleuchtungserzeugende Lichtquelle schwächende Vorrichtung entsprechend der auf einem Fotoelement herrschenden Beleuchtungsstärke verstellt als auch gleichzeitig damit eine für das Fotoelement wirksame Abdeckblende, wird erfindungsgemäß der bei Beleuchtung des Fotoelementes durch die beleuchtungserzeugende oder eine andere Lichtquelle von diesem an einem Widerstand hervorgerufene Spannungsabfall auf einen bestimmten Wert gebracht, indem dieser Spannungsabfall in an sich bekannter Weise mit einem anderen Spannungsabfall verglichen und die Differenz dieser beiden Spannungen nach Verstärkung dem Elektromotor zugeführt wird, der das Fotoelement mittels einer Abdeckblende in entsprechendem Ausmaß lichtdicht abdeckt bzw. dem Licht mehr freigibt und gleichzeitig die beleuchtungserzeugende Lichtquelle schwächt, indem die Spannungsdifferenz zu Null gemacht wird. Ein nach diesem Verfahren arbeitender automatischer Beleuchtungsregler mit einer entsprechend der auf einem Fotoelement herrschenden Beleuchtungsstärke durch einen Elektromotor verstellbaren Schwächungsvorrichtung für die beleuchtungserzeugende Lichtquelle und einer gleichzeitig damit von dem Elektromotor verstellbaren Abdeckblende vor dem Fotoelement besteht demnach aus einem Stromkreis mit zwei in Reihe liegenden Widerständen und einem Gleichstromverstärker,. wobei der eine dieser Widerstände parallel zu dem Fotoelement liegt und der andere parallel zu einer Vergleichsspannungsquelle, und zwar derart, daß die Widerstände in verschiedenen Richtungen von .dem Strom ihrer jeweiligen Spannungsquelle durchflossen werden, und wobei an den Ausgangsklemmen des Gleichstromverstärkers der Elektromotor liegt, der gleichzeitig eine Abdeckblende vor dem Fotoelement bewegt und die Lichtschwächungsvorrichtung verstellt. Der technische Fortschritt des erfindungsgemäßen Beleuchtungsreglers besteht in erster Linie in seiner Vielseitigkeit, wofür weiter unten noch Beispiele angegeben werden.-Daneben sind sein stufenloses Arbeiten, seine Robustheit bei großer Empfindlichkeit, seine Einfachheit und sein zuverlässiges Arbeiten hervorzuheben.
  • Gemäß dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel liegt parallel zum Fotoelement 1, das die Beleuchtung entsprechend der auf ihm herrschenden Beleuchtungsstärke steuern soll, der Widerstand 2, der in Reihe mit einem weiteren Widerstand 3 in einem Stromkreis liegt, der vom Verbindungspunkt A über den Widerstand 3 und den Widerstand 2 zum Verbindungspunkt B führt.
  • Parallel zum Widerstand 3 liegt eine konstante Spannungsquelle 4, und zwar derart, daß die Richtung des Spannungsabfalles am Widerstand 3 der Richtung des durch den Fotoelementenstrom bedingten Spannungsabfalles am Widerstand 2 entgegengesetzt ist. Die Verbindungspunkte A und B bilden die Eingangsklemmen eines Gleichstromverstärkers 5. An den Ausgangsklemmen C und D dieses Verstärkers liegt ein Elektromotor 6. Dieser verstellt eine drehbar gelagerte Abdeckblende 7, die dadurch mehr oder weniger weit über das Fotoelement 1 bewegt wird. Mit der Abdeckblende 7 fest verbunden ist ein Zahnrad 8, das mit einem weiteren Zahnrad 9 im Eingriff steht. Letzteres ist fest mit dem Drehring für die Objektivblende 10 verbunden. Auf der Abdeckblende 7 ist schließlich noch eine Ablesemarke 11 angebracht, die an der Skala 12 vorbeiläuft, die beispielsweise in Beleuchtungswerten geeicht sein kann. Der Abgleichwiderstand 13, der fest oder auf verschiedene Werte einstellbar -sein kann, liegt vor der Stromquelle 4. Eine lichtundurchlässige Schablone 14 mit einem entsprechend geformten Ausschnitt liegt fest über dem Fotoelement 1.
  • Diese Anordnung arbeitet nun folgendermaßen: Bei Beleuchtung des Fotoelementes 1 entsteht am Widerstand 2 ein Spannungsabfall, der dem Spannungsabfall am Widerstand 3 entgegengerichtet ist. Sind diese beiden Spannungsabfälle einander nicht gleich, dann gibt der Verstärker 5 die Differenz verstärkt und mit der entsprechenden Polarität an den Motor 6 weiter. Dieser dreht sich daraufhin je nach der Polarität in der einen oder anderen Richtung, und zwar so, _daß das Fotoelement 1 weiter aufgedeckt bzw. weiter abgedeckt wird, je. nachdem, ob der Spannungsabfall am Widerstand 2 kleiner ist als der Spannungsabfall am Widerstand 3, oder umgekehrt. In dem Augenblick, wo beide Spannungsabfälle einander gleich geworden sind, gibt der Verstärker 5 keinen Strom mehr ab; der Motor 6 und damit auch die Abdeckblende 7 bleiben stehen. Gleichzeitig mit der Drehung der Abdeckblende 7 dreht der Motor 6 über die Zahnräder 8 und 9 auch die Objektivblende 10 in die der herrschenden Beleuchtungsstärke entsprechende Stellung.
  • Die Verwendung eines Verstärkers bedingt gegenüber den bekannten Anordnungen einen höheren Aufwand; dadurch wird jedoch die Empfindlichkeit außerordentlich gesteigert und ein mechanisch sehr robuster Aufbau erreicht. Es wird also kein empfindlicher Strommesser mehr benötigt.
  • Um Driftfehler zu vermeiden, ist es zweckmäßig, den Gleichstromverstärker in bekannter Weise aus einem Modulator 50, einem Wechselstromverstärker 51 und einem Demodulator 52 aufzubauen, wie in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es ist ferner zweckmäßig, den Modulator und/oder Demodulator mit Transistoren zu bestücken. Grundsätzlich kann statt dessen aber auch ein mechanischer Modulator bzw. Demodulator verwendet werden.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung hat ferner noch den folgenden Vorteil: Dadurch, daß mit einer veränderlichen Abdeckung des Fotoelementes gearbeitet wird; ist die Möglichkeit geschaffen, durch entsprechende Ausgestaltung der Form der Abdeckblende 7 oder des Fotoelementes 1 oder durch beide Maßnahmen zusammen einen gewünschten funktionellen Zusammenhang zwischen der Beleuchtungsstärke auf dem Fotoelement 1 und der Stellung der Beleuchtungsblende 10 und damit auch der Beleuchtung selbst zu realisieren. Man kann zu diesem Zwecke auch den Ausschnitt der das Fotoelement abdeckenden Schablone 14 entsprechend variieren. Auf die gleiche Art kann man auch eine bestimmte Skalencharakteristik der Skala 12, beispielsweise Linearität, erreichen. Bei den vorbekannten Anordnungen bedurfte es hierzu genau gearbeiteter, mit Reibung behafteter Kurvengetriebe.
  • Wenn auch als Ausführungsbeispiel der Erfindung im vorhergehenden ein automatischer Beleuchtungsregler beschrieben wurde, so ist der Erfindungsgegenstand bezüglich seiner Verwendungsmöglichkeiten aber nicht allein auf fotografische Kameras beschränkt. Bei der fotografischen Beleuchtungsregelung ist die beleuchtungserzeugende Lichtquelle auch diejenige, die das Fotoelement 1 beleuchtet. Die erfindungsgemäße Anordnung kann nun auch dazu-benutzt werden, in Abhängigkeit von einer gegebenen variablen Beleuchtungsstärke (unabhängigeBeleuchtungsstärke) eine durch eine konstante Lichtquelle hervorgerufene (abhängige) Beleuchtungsstärke zu steuern, so däß zwischen den beiden Beleuchtungsstärken ein gewünschter eindeutiger funktioneller Zusammenhang besteht.
  • Zu diesem Zweck läßt man das Fotoelement 1 durch die unabhängige Beleuchtungsstärke beleuchten, während durch die Beleuchtungsblende 10 das Licht einer konstanten Lichtquelle fällt. Wie schon erwähnt, läßt sich die Charakteristik der Skala 12 in mannigfacher Weise variieren, so daß die durch die Beleuchtungsblende 10 geregelte Beleuchtung in gewünschter Weise in Abhängigkeit von der unabhängigen Beleuchtungsstärke geregelt werden kann. Durch entsprechende Zuordnung von Drehsinn und Blendenbewegung der Beleuchtungsblende 10 kann wahlweise erreicht werden, daß die Beleuchtung bei zunehmender Beleuchtungsstärke abnimmt oder auch zunimmt.
  • Für den Fall, daß die beleuchtungserzeugende Lichtquelle eine künstliche Lichtquelle, beispielsweise eine Glühlampe, ist, kann die Beleuchtung anstatt durch Verdrehung der Beleuchtungsblende 10 auch dadurch geändert werden, daß die konstante Lichtquelle selbst bezüglich ihrer Lichtstärke verändert wird, beispielsweise durch Verstellen eines Potentiometers für den Lampenstrom. Auf diese Art ist es mit der erfindungsgemäßen Anordnung beispielsweise möglich, die Be-. leuchtung in einem Raum in Abhängigkeit von der Stärke des einfallenden Tageslichts auf einen konstanten Wert einzuregeln, indem man das Fotoelement 1 nur von dem Tageslicht beleuchten läßt und durch den Elektromotor die Leuchtstärke der Raumbeleuchtungslampen entsprechend einstellen läßt.
  • Insbesondere ist es mit der erfindungsgemäßen Anordnung möglich, eine durch eine konstante Lichtquelle hervorgerufene Beleuchtungsstärke einer gegebenen Beleuchtungsstärke gleichzumachen. Ändert sich die gegebene Beleuchtungsstärke, dann ändert sich auch die durch die konstante Lichtquelle hervorgerufene Beleuchtungsstärke in gleicher Weise. Man kann es ferner so einrichten, daß der Verlauf der eben erwähnten beiden Beleuchtungsstärken der gleiche ist, daß aber die von der konstanten Lichtquelle gelieferte Beleuchtungsstärke stets um einen bestimmten Faktor größer ist als die gegebene Beleuchtungsstärke, wofür man den Ausdruck »Lichtverstärker« gebrauchen könnte. Die in der Zeichnung als Batterie dargestellte Vergleichsspannungsquelle 4 kann - und das ist eine weitere Variationsmöglichkeit - auch veränderlich sein, beispielsweise ein durch Licht wechselnder Stärke beleuchtetes Fotoelement.
  • Schließlich kann die Beleuchtungsblende 10 auch durch äquivalente Mittel, wie verstellbare Graukeile, gekreuzte Polarisatoren od. dgl., ersetzt werden. Auch an anderen Stellen, beispielsweise bei der Getriebeverbindung zwischen Abdeckblende 7 und der Schwächungsvorrichtung für das beleuchtungserzeugende Licht, können die hier angeführten Bauteile durch äquivalente Mittel ersetzt werden.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur automatischen Beleuchtungsregelung, bei dem ein Elektromotor sowohl eine die beleuchtungserzeugende Lichtquelle schwächende Vorrichtung entsprechend der auf einem Fotoelement herrschenden Beleuchtungsstärke verstellt als auch gleichzeitig damit eine für das Fotoelement wirksame Abdeckblende, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Beleuchtung des Fotoelementes (1) durch die beleuchtungserzeugende oder eine andere Lichtquelle von diesem an einem Widerstand (2) hervorgerufene Spannungsabfall auf einen bestimmten Wert gebracht wird, indem dieser Spannungsabfall in an sich bekannter Weise mit einem anderen Spannungsabfall verglichen und die Differenz dieser beiden Spannungen nach Verstärkung dem Elektromotor (6) zugeführt wird, der das Fotoelement (1) mittels einer Abdeckblende (7) in entsprechendem Ausmaß lichtdicht abdeckt bzw. dem Licht mehr freigibt und gleichzeitig die beleuchtungserzeugende Lichtquelle schwächt, indem die Spannungsdifferenz zu Null gemacht wird.
  2. 2. Automatischer Beleuchtungsregler mit einer entsprechend der auf einem Fotoelement herrschenden Beleuchtungsstärke durch einen Elektromotor verstellbaren Schwächungsvorrichtung für die beleuchtungserzeugende Lichtquelle und einer gleichzeitig damit von dem Elektroniotor verstellbaren Abdeckblende vor dem Fotoelement, gekennzeichnet durch einen Stromkreis mit zwei in Reihe liegenden Widerständen (2, 3) und einem Gleichstromverstärker (5), wobei der eine dieser Widerstände (2) parallel zum Fotoelement liegt und der andere (3) parallel zu einer Vergleichsspannungsquelle (4), und zwar derart, daß die Widerstände (2, 3) in verschiedener Richtung vom Strom ihrer jeweiligen Spannungsquelle durchflossen werden, und wobei an den Ausgangsklemmen (C, D) des Verstärkers (5) der Elektromotor (6) liegt, der gleichzeitig eine Abdeckblende (7) vor dem Fotoelement (1) bewegt und die Lichtschwächungsvorrichtung verstellt.
  3. 3. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstromverstärker (5) aus einem Modulator (50), einem Wechselstromverstärker (51) und einem Demodulator (52) besteht, wobei der Modulator und/oder Demodulator vorzugsweise mit Transistoren bestückt sind.
  4. 4. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der das Fotoelement abdeckenden Blende (7) an einer Skala (12) ablesbar ist, die beispielsweise in Beleuchtungsstärkewerten geeicht ist.
  5. 5. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fotoelement (1) und/oder der Ausschnitt einer auf ihm befindlichen Schablone (14) und/oder die das Fotoelement mehr oder weniger abdeckende bewegliche Blende (7) entsprechend einer gewünschten Funktion zwischen der' Beleuchtungsstärke auf dem Fotoelement und der geregelten Beleuchtungsstärke oder einem bestimmten gewünschten Skalenverlauf entsprechend geformt sind.
  6. 6. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Fotoelement (1) hervorgerufene Beleuchtungsstärke von der beleuchtungserzeugenden und zu regelnden Lichtquelle herrührt.
  7. 7. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fotoelemen (1) von einer anderen als der zu regelnden Lichtquelle beleuchtet wird. B.
  8. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Schwächung der zu regelnden Beleuchtung eine im Strahlengang dieses zu regelnden Lichts angeordnete Vorrichtung ist, beispielsweise eine Irisblende, ein Graukeil, gekreuzte Polarisatoren od. dgl.
  9. 9. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Schwächung der zu regelnden Beleuchtung für den Fall, daß diese von einer künstlichen Lichtquelle stammt, eine Vorrichtung zur Schwächung der Lichtstärke dieser Lichtquelle selbst ist, beispielsweise bei Glühlampen ein Potentiometer.
  10. 10. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Vergleichsspannungsquelle eine Batterie (4) (konstante Spannungsquelle) oder ein von Licht wechselnder Stärke beleuchtetes Fotoelement (veränderliche Spannungsquelle) dient.
  11. 11. Beleuchtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vergleichsspannungsquelle außer dem den Vergleichsspan-In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 649 259; österreichische Patentschrift Nr. 208 215; USA.-Patentschrift Nr. 2 753 487. nungsabfall bewirkenden Widerstand (3) ein weiterer fester oder veränderbarer Widerstand (13) zu Abgleichzwecken mit ihm in Serie liegt.
DEG29884A 1960-06-18 1960-06-18 Verfahren zur automatischen Beleuchtungs-reglung und nach diesem Verfahren arbeitender automatischer Beleuchtungsregler Pending DE1224835B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2394012A1 (fr) * 1977-06-07 1979-01-05 Badez Didier Diaphragme type " photographique ", commande par une chaine complete d'asservissement en position electronique et mecanique
US4714823A (en) * 1985-04-12 1987-12-22 Carl-Zeiss-Stiftung Attenuator for extraneous light fluctuations in a microscope with automatic brightness control

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE649259C (de) * 1935-06-15 1937-08-19 Otto Schulz Dipl Ing Selbsttaetiger Belichtungsregler fuer photographische Kameras
US2753487A (en) * 1956-07-03 Headlight control system
AT208215B (de) * 1956-09-13 1960-03-25 Knut Schaefer Blendensteuerung für photographische oder kinematographische Apparate

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