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DE1572660C - Elektronischer Belichtungsmesser - Google Patents

Elektronischer Belichtungsmesser

Info

Publication number
DE1572660C
DE1572660C DE1572660C DE 1572660 C DE1572660 C DE 1572660C DE 1572660 C DE1572660 C DE 1572660C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
transistor
voltage divider
resistor
transistors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 8551 Hausen. GOIb 9-02 Schmitt
Original Assignee
Gossen Gmbh, 8520 Erlangen
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Be- vertauschen und bei erfolgtem Abgleich beide
lichtungsmesser, bei dem der Abgleich unter visuel- Leuchtelemente konstant brennen,
ler Beobachtung zweier Leuchtelemente erfolgt. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Belichtungsmesser, mit einer derartigen Abgleich- F i g. 1 und 2 dargestellt:
Vorrichtung sind bereits bekannt. Sie bestehen aus 5 Der Fotowiderstand 1 ist über den Schalter 2 und mehr oder weniger aufwendigen elektronischen einen der Widerstände3 bzw. 4 mit der Batteries Schaltanordnungen, die von einem dem Aufnahme- verbunden, wobei einer der genannten Widerstände licht ausgesetzten Fotowiderstand gesteuert werden wahlweise mit dem Schalter 6 in den Stromkreis ein- und die in ihren Ausgangskreisen zwei Lämpchen geschaltet werden kann. Die Basis des Transistors 7 enthalten, die bei erfolgtem Abgleich gleich hell ίο ist über die Diode 8 mit der zwischen dem Fotoleuchten. Der Abgleich selbst wird beispielsweise widerstand 1 und dem Umschalter 6 liegenden Leidurch das Verstellen einer Blende vor der Lichtein- tung verbunden, während der Kollektor über einen trittsöffnung des Fotowiderstandes erreicht, die Widerstand 9 am Pluspol der Batterie 5 liegt. In mechanisch mit den Einstell- bzw. Auswertemitteln Reihe mit dem Emitter liegen ein Kondensator 10 des Gerätes gekuppelt ist. Im Falle eines Handbe- 15 und ein Widerstand 11 am Minuspol. Der Emitter lichtungsmessers kann dies beispielsweise der Rechen- des Unijunktiontransistors 12 ist zwischen dem ring sein. Emitter des Transistors 7 und dem Kondensator 10
Bei diesen vorbekannten Belichtungsmessern muß angeschlossen. Die Basis B1 des Unijunktiontransizum Abgleich visuell auf gleiche Helligkeit der bei- stors 12 liegt am Minuspol, während die Basis B., den Lämpchen eingestellt werden. Es ist aber be- 20 über den Widerstand 13 am Pluspol der Batterie 5 kannt, daß eine derartige subjektive Fotometrier- angeschlossen ist. Ein Schalttransistor 14 liegt mit methode zu recht ungenauen Ergebnissen führt. seiner Basis, die über den Widerstand 15 vorgespannt Wenn dabei bei hellem Umgebungslicht, beispiels- ist, zwischen dem Kondensator 10 und dem Widerweise bei Sonnenschein, gemessen werden muß, sind stand 11. Im Kollektorstromkreis des Transistors 14 Fehleinstellungen praktisch unvermeidlich. Die be- 25 liegen das Anzeigelämpchen 16 und der Widerstand kannten Lichtschächte oder sonstigen Hilfsmittel 17- Ein weiterer Widerstand 18 ist zur Begrenzung bringen im vorliegenden Fall auch nur eine geringe der langsamsten Blinkfrequenz parallel zu dem Verbesserung zustande. Widerstand 9 und dem Transistor 7 angeordnet.
Es wurde auch bereits ein Fotometer vorgeschla- Die andere Schaltungshälfte mit der zweiten An-
gen, welches mit einer einzigen Signallampe drei ver- 3° zeigelampe 16' ist spiegelbildlich aufgebaut mit Aus-
schiedene Zustände anzeigt, nämlich »Überbelich- nähme des Transistors 7', der gegenüber dem Tran-
tung«, »Sollwert« und »Unterbelichtung«, wobei der sistor 7 die umgekehrte Leitfähigkeit besitzt. Vor
»Sollwert« durch einen dauernden Wechsel zwi- dem Fotowiderstand 1 befindet sich ein Licht-
schen den beiden anderen Zustandsanzeigen ge- Schwächungsmittel 19.
kennzeichnet wird (vgl. deutsche Patentschrift 35 Diese Anordnung arbeitet nun folgendermaßen: 1522 124). Diese Anzeige gestattet aber keine glei- Der vom Aufnahmelicht beleuchtete Fotowidertenden Übergänge zwischen den einzelnen Zustands- stand 1 bildet zusammen mit einem der Meßbereichsanzeigen, und es ist deshalb nicht erkennbar, wie weit widerstände 3 bzw. 4 einen Spannungsteiler. Je nach man vom Sollwert abweicht. Dies ist insbesondere der Beleuchtungsstärke auf dem Fotowiderstand 1 bei kleinem Meßwinkel und bei Messung eines kon- 40 ändern sich damit auch die Potentiale an den Basen trastreichen Motivs von Nachteil, da die Anzeige der Transistoren 7 und T. Dadurch werden diese dauernd zwischen »Überbelichtung«, »Sollwert« und auch mehr oder weniger leitend, und zwar im uni- »Unterbelichtung« schwanken kann. Wird, um der- gekehrten Verhältnis, da sie inverse Leitfähigkeit beartige Schwierigkeiten auszuschalten, der Sollwert- sitzen. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß bei bereich vergrößert, so geht das auf Kosten der An- 45 einer bestimmten Beleuchtungsstärke auf dem Fotozeigegenauigkeit, widerstand 1, die dem Sollwert bzw. Abgleichpunkt
Es war daher Aufgabe der Erfindung, einen Be- entspricht, die beiden Transistoren 7 und T gleich lichtungsmesser der genannten Art zu schaffen, bei leitend sind. Verstellt man nun die Blende 19 derart, dem nicht die Helligkeit der beiden Leuchtelemente daß mehr Licht auf den Fotowiderstand 1 fällt, wobeurteilt werden muß und bei dem trotzdem zu er- 50 durch sich sein Widerstandswert verringert, so wird kennen ist, in welcher Richtung und wie weit man der Transistor 7' weniger leitend; bei einer Verbei nichtabgeglichenem Zustand vom Abgleichpunkt größerung des Fotowiderstandswertes wird der entfernt ist. Transistor 7 weniger leitend. Durch diese Leitfähig-
Dies wird nun erfindungsgemäß dadurch erreicht, keitsänderungen ändern sich auch die Widerstände daß einem aus einem Fotowiderstand und einem 55 der entsprechenden Emitter-Kollektor-Strecken und weiteren Widerstand bestehenden Spannungsteiler damit auch die Ladewiderstände für die beiden Konzwei Transistoren umgekehrter Leitfähigkeit nach- densatoren 10 und 10'.
geschaltet sind, die ihrerseits je eine an sich be- Ist nun die Beleuchtungsstärke auf dem Fotokannte Unijunktiontransistor-Kippstufe steuern, von widerstand 1 größer als die Sollbeleuchtungsstärke, denen je ein als Leuchtelement dienendes Lämpchen 60 so ist die Leitfähigkeit des Transistors T gering, und in seiner Leuchtwirkung beeinflußt wird, so daß bei der Kondensator 10' wird entsprechend langsam aufeiner Abweichung vom Sollwert in der einen Rieh- geladen, bis die Emitterspannung des Unijunktiontung eines der beiden Leuchtelemente mit einer von transistors 12' ihren Scheitelwert erreicht hat. Beim der Entfernung vom Abgleichpunkt abhängigen Fre- Erreichen dieser Scheitelspannüng kippt der Uniquenz blinkt, während das andere Leuchtelement 65 junktiontransistor 12' um, und der Kondensator 10' einen konstanten Leuchtzustand aufweist, während entlädt sich über den Widerstand 11'. Damit sinkt bei einer Abweichung vom Sollwert in der anderen die Emitterspannung am Unijunktiontransistor 12' Richtung die beiden Leuchtelemente ihre Rollen so weit ab, daß der Emitter wieder sperrt. Nun be-
ginnt sich der Kondensator 10' wieder zu laden; der geschilderte Vorgang wiederholt sich laufend. Dabei beträgt die Entladezeit des Kondensators 10' nur Bruchteile von Sekunden, während die Aufladezeit von der jeweiligen Leitfähigkeit des Transistors T abhängt. Um ein günstiges Hell-Dunkel-Verhältnis des Lämpchens 16 zu erhalten, wird die vom Unijunktiontransistor 12' erzeugte Kippfrequenz an die Basis des Schalttransistors 14' gelegt. Dieser ist beim Ladevorgang leitend und gesperrt beim Entladevorgang; daraus resultiert, daß das im Kollektorkreis liegende Lämpchen 16' im Takt der Kippfrequenz blinkt.
Wird nun der Transistor?' durch Verkleinerung der Blende 19 und damit Verringerung der Beleuchtungsstärke auf dem Fotowiderstand 1 stärker leitend, so erhöht sich auch die Kippfrequenz, bis ein bestimmter Ladewiderstand des Transistors T unterschritten wird. Dann kippt der Unijunktiontransistor 12' nicht mehr zurück; das Lämpchen 16' brennt in diesem Fall dauernd. Damit ist der Soll- bzw. Abgleichwert erreicht.
In genau der gleichen Weise arbeitet die andere Hälfte der Anordnung 7 ... 18 bei Beleuchtungsstärken, die unterhalb des Sollwertes liegen. Hier blinkt das Lämpchen 16 langsam, wenn der Sollwert weit unterschritten ist; die Blinkfrequenz erhöht sich bei Annäherung an den Sollwert. Dabei brennt das Lämpchen 16' dauernd.
Brennen beide Lämpchen 16 und 16' dauernd, hat man den Sollwert erreicht. Nun kann man an dem mit der Blende 19 verbundenen Einstell- bzw. Auswertemittel direkt den Belichtungswert bzw. die Zeit-Blenden-Kombination ablesen bzw. abnehmen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Durch die Verwendung eines Doppelfotowiderstandes 20, der über den Schalter 21 mit je zwei Meßbereichswiderständen 22, 23 und 24, 25 verbunden werden kann, wird eine so rückwirkungsfreie Trennung der beiden Schaltkreise gewährleistet, daß die beiden Dioden 8 und 8' gemäß F i g. 1 fortgelassen werden können. Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist genau die gleiche, wie sie bereits geschildert wurde.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektronischer Belichtungsmesser, bei dem der Abgleich unter visueller Beobachtung zweier Leuchtelemente erfolgt und bei dem eine verstellbare, mit den Anzeige- und/oder Auswertemitteln gekuppelte Lichtschwächungsvorrichtung vor dem lichtempfindlichen Element angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß einem aus einem Fotowiderstand (1) und einem weiteren Widerstand (3 oder 4) bestehenden Spannungsteiler zwei Transistoren (7, T) umgekehrter Leitfähigkeit nachgeschaltet sind, die ihrerseits je eine an sich bekannte Unijunktiontransistor-Kippstufe (12, 12') steuern, von denen je ein als Leuchtelement dienendes Lämpchen (16, 16') in seiner Leuchtwirkung beeinflußt wird, so daß bei einer Abweichung vom Sollwert in der einen Richtung eines der beiden Leuchtelemente mit einer von der Entfernung vom Abgleichpunkt abhängigen Frequenz blinkt, während das andere Leuchtelement einen konstanten Leuchtzustand aufweist, während bei einer Abweichung vom Sollwert in der anderen Richtung die beiden Leuchtelemente ihre Rollen vertauschen und bei erfolgtem Abgleich beide Leuchtelemente konstant brennen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Transistoren (7, T) über je eine Diode (8, 8') an den Spannungsteiler (1, 3 oder 1, 4) angeschlossen sind und daß die Unijunktiontransistor-Kippschaltungen (12, 12') die Lämpchen (16, 16') über je einen Schalttransistor (14, 14') beeinflussen und daß den Transistoren (7, T) je ein veränderlicher Widerstand (18, 18') parallel liegt.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Element (20) ein Doppelfotowiderstand ist, dessen eine Hälfte zu einem Spannungsteiler (20, 22 oder 20, 23) für den einen Transistor (7') erweitert ist, während die andere Hälfte zu einem Spannungsteiler (20, 24 oder 20, 25) für den anderen Transistor (7) ausgestaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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